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Im Test: Sony Ericsson W960

Nimmt man das W960 erstmals in die Hand fällt eines auf: Wie kann das Handy so groß sein und doch so leicht? Mit den Maßen von 109x55x16 Millimeter überrascht das Fliegengewicht von 119 Gramm. Das W960 liegt gut in der Hand, wenn es auch etwas breit geraten ist - man gewöhnt sich dran. Der Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel eröffnet einem eine übersichtliche Menüführung. Bis man zu dieser kommt, muss man sich in manchen Fällen jedoch bis zu 30 Sekunden gedulden. Minuspunkt des Touchscreens ist sicherlich seine Reaktionsfähigkeit. Ohne mitgelieferten Stift hat man kaum eine Chance dort hinzukommen wo man möchte. Besser gelungen sind die Tasten des W960: Sie reagieren gut auf Druck und tun immerhin das, was man möchte. Der Preis des Smartphones ist mit 669 Euro stolz gewählt.

Let me entertain you
Das Sony Ericsson W960 ist ein Unterhaltungs-Handy. Mit dem acht Gigabyte großen Flash-Speicher ist für musikalische Abwechslung gesorgt. Mehr als 100 Stunden kann der User Musik genießen. Auf Qualität muss dabei nicht verzichtet werden. Sowohl der Klang, als auch die mitgelieferten Kopfhörer lassen musikalische Herzen höher schlagen. Wer nicht am Kabel hängen möchte, kann auch ein Bluetooth-Headset verwenden. Die Verwaltung der Songs ist einfach und praktisch: Lieder können nach Interpret, Album und Titel sortiert werden. Kleines Zuckerl: Eine Zuordnung nach persönlichen Stimmungs- und Bewertungspunkten ist möglich. Dank der neuen Media-Manager-Software kann man Songs nun per Drag and drop auf sein Telefon übertragen. Der Radiowecker ist ebenso ein nettes Tool und vor allem für Morgenmuffel gut geeignet.
Um nicht nur Musiker, sondern auch Fotografen anzusprechen, hat Sony Ericsson eine 3,2 Megapixel Kamera mit an Bord gepackt. Die Bildqualität ist in Ordnung, wenn auch nicht berauschend.

Let me organize you
Das Office-Paket, das in das W960 reingepackt wurde, ist beachtlich. Ein großer Vorteil - beispielsweise im Vergleich zum Samsung Konkurrenten SGH-F700V - liegt in der Möglichkeit der Editierung: Word- und Exel-Dateien wie auch Powerpointpräsentationen lassen sich via Quickoffice bearbeiten; Pdf’s können nur gelesen werden. Eine umfangreiche Kalender- und Kontaktverwaltung ist auch mit dabei.
Das W960 unterstützt GSM Triband und UMTS. Das Surfen über den Opera-Browser funktioniert einwandfrei. Zusätzlicher Fun-Faktor ist durch das eingebaute WLAN gegeben. High Speed Downlink Packet Access - wurde bisher noch ausgespart.

Fazit
Das W960 punktet vor allem durch seinen großen Speicher und seinen Musik-Player. Und das integrierte WLAN wie auch die Editierfähigkeit von Office-Tools machen wirklich Spaß. Eins auf die Ohren muss man dem W960 jedoch als Smartphone geben: Der Touchscreen reagiert lahm und zum Teil unpräzise.
Zu einem Preis von 669 Euro könne man daher ein besser ausgefeiltes Smartphone erwarten.

Technische Facts

  • Maße: 109x55x16 Millimeter
  • Gewicht: 119 Gramnn
  • Display: 51x39 Millimeter, Auflösung 320x240 Pixel
  • Display-Farben: 262 144 Farben
  • Speicher: 7921 Megabyte
  • Kamera: 3,2 Megapixel, Auslösung 2048x1536 Pixel
  • Organizer-Funktionen: Terminverwaltung, Kalenderansicht, Taschenrechner,
  • Schnittstellen: WLAN, Bluetooth, USB
  • Netzstandards: GSM 900, 1.800, 1.900 MHz; W-CDMA-Unterstützung
  • Betriebssystem: Symbian OS 9.1 mit UIQ 3.0
  • Standby-Zeit: 15 Tage und 10 Stunden
  • Sprechzeit: 9 Stunden
  • Preis: 669 Euro
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    Neue Philosophie

    Ein Festnetz-Apparat, ein DECT-Telefon und ein Mobiltelefon pro Mitarbeiter sind Geschichte: seit Neuestem verfügt das Technologieunternehmen Omicron über eine konvergente Lösung, die Festnetz- und Mobiltelefonie auf Basis der Voice over IP (VoIP) Technologie über ein mobiles Endgerät ermöglicht. NextiraOne zeichnet dabei für die Integration der gesamten Informations- und Kommunikationsstruktur in der OMICRON Zentrale in Klaus, Vorarlberg, verantwortlich. Omicron ist internationaler Marktführer im Bereich primärer und sekundärer Prüftechnik von Energiesystemen. Für die insgesamt 250 Mitarbeiter in acht Niederlassungen in Europa, Amerika und Asien sind optimale Erreichbarkeit und Mobilität unerlässlich.

    Die Implementierung eines Wireless-LAN-Netzwerkes, das auf Sprach- und Datenkommunikation anwendbar ist, bildet den Grundstein der Lösung von NextiraOne. Darauf aufbauend wurde ein umfassendes Unified-Messaging-System mit CTI, Voice-Mail und Advance-Call-Routing realisiert, wodurch Anrufe auf Basis von Outlook Kalender-Einträgen geroutet werden. Die Koppelung des VoIP-Systems zur bestehenden Kundendatenbank ermöglicht den Mitarbeitern, ihre Kunden und Partner einfach und effizient per Namen anzuwählen.

    Jeder Omicron-Mitarbeiter ist mit einem Nokia-E-Series-Endgerät ausgestattet, welches sich automatisch in die WLAN-Struktur innerhalb des Gebäudes einloggt. Verlässt der Mitarbeiter die WLAN-Umgebung wechselt das Device ohne Zeit- und Datenverluste auf das GSM-Netz. E-Mails, Kalendereinträge und Kontakte werden ebenfalls an die Endgeräte gepusht.

    Geht ein Endgerät verloren, wird es über die IT-Fernverwaltung von Omicron gesperrt und alle Daten auf dem Gerät werden gelöscht. Der Zugriff unternehmensfremder Personen auf die Daten wird dadurch unmöglich.

    Die neue IKT-Struktur wird in weiterer Folge auch auf die übrigen Niederlassungen weltweit übertragen, wodurch alle Mitarbeiter von Omicron von einem homogenen Telekommunikationsnetzwerk profitieren werden.

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    Haustechnik per Handy

    Schon heute kann man elektrische Türen oder -schlösser mit dem Handy über Bluetooth aus mehreren Metern Entfernung berührungslos öffnen. Ermöglicht wird das durch die weltweit patentierte und mehrfach ausgezeichnete Technologie wirelessKey des Wiener Neustädter Unternehmens Sorex Wireless. Das Produkt ist bereits bei Unternehmen erfolgreich im Einsatz, die Version für Privathaushalte wird derzeit am Markt eingeführt. Nun arbeiten die Entwickler von Sorex Wireless bereits am nächsten Schritt: In naher Zukunft sollen auch technische Geräte, wie Alarmanlagen, Jalousien, Licht etc. per Bluetooth-Handy geschalten werden können.

    An diesem Punkt kommt der Wiener Telefonie-Spezialist quipcom ins Spiel. Die Kernkompetenz des Unternehmens ist es, VoIP-Lösungen (Internettelefonie) für Unternehmen zu realisieren. In der geplanten Zusammenarbeit mit Sorex Wireless möchte quipcom den Wirkungskreis von dessen Bluetooth-Steuerung wesentlich erweitern: Nicht nur vor Ort, sondern weltweit soll die Haustechnik per Mobiltelefon gesteuert werden können. \"Jedes Gerät, das man erreichen möchte, bekommt eine eigene Telefondurchwahl,\

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    Die Sager des Monats

    \"In den vergangenen Jahren haben wir Technologien angeboten, die in ihrer Breite von vielen Kunden noch nicht genutzt worden sind“,
    blickt Robert Chvátal, Vorsitzender T-Mobile selbstkritisch zurück.

    \"Heute holt T-Mobile seine Kunden bei ihren aktuellen Kommunikations­bedürfnissen ab\",
    ist für Chvátal jetzt aber alles ganz anders.

    \"Das Bürgerfernsehen in Engerwitzdorf hat eine Eigendynamik entwickelt, die niemand für möglich gehalten hätte - und das noch vor YouTube“,
    weiß Kommunalnet.at-Geschäftsführer Michael Vesely um die große Innovationskraft der Gemeinden in österreich.

    \"Fernsehen am Handy soll Spaß machen\",
    so TA-Marketing-Vorstand Hannes Ametsreiter.

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    Lizenz zum Wachstum

    (+) plus: 2007 war für die Durisol-Werke ein Jahr der Expansion. Was darf man sich bis 2010 erwarten?
    Manfred Temmel: 2007 war für uns wirklich ein ereignisreiches, spannendes und sehr erfolgreiches Jahr. Wir konnten am Sektor der Lizenzvergaben sowohl nach Ost- als auch nach Westeuropa einige Partner gewinnen. Spannend natürlich deswegen, weil speziell der russische Markt doch Merkmale aufweist, die für uns als Mitteleuropäer nicht alltäglich sind. In Russland konnten wir fünf Lizenzen verkaufen, die den gesamten europäischen Teil des Landes abdecken. Zur Zeit entsteht ein Werk in St. Petersburg, in weiterer Folge soll auch in den restlichen vier Lizenzgebieten je ein Produktionsstandort entstehen. Weitere Produktionsstätten sind in der Ukraine und in Litauen geplant. Unser zweiter Schwerpunkt lag 2007 sicherlich in Großbritannien, wo dieser Tage die ersten Mauersteine produziert werden. Dort haben wir entsprechende Erwartungen. Alleine Großbritannien plant, aufgrund des riesigen Bedarfs an Wohnungen bis 2012 vier bis fünf weitere Werke zu errichten. Am jetzigen Standort in Wales sind schon Flächen erworben worden, um die Produktionskapazitäten zu verdreifachen. Wir hatten heuer tolle Erfolge, doch die Potenziale sind riesig und wir stehen erst am Anfang. In österreich ist es in den nächsten Jahren unser Ziel, uns verstärkt als Naturbaustoffhersteller zu positionieren, was wir ja aufgrund unseres achtzigprozentigen Holzanteils zweifelsohne sind. Der Trend geht natürlich auch ganz stark in Richtung Passivhaus. Hier präsentieren wir demnächst einen eigens konzipierten Passivhausstein, von dem wir uns einiges an Resonanz erwarten, da sich die ersten Marktabfragen sehr erfreulich darstellen.

    (+) plus: Durisol-Lizenzpartner errichten derzeit zwei neue Werke, eines in Südwales, das andere in St. Petersburg. Welche Erwartungen haben Sie an den russischen Markt und was tun Sie für Ihre Lizenznehmer konkret?
    Peter Kendlbacher: Der Bedarf in Russland an hochwertigen Wohnbauten ist momentan kaum genau zu beziffern, jedoch weiß man, dass er aufgrund der jetzigen Strukturen riesig ist. Wenn man dazu hört, dass große österreichische Baufirmen mehr Aufträge bekommen, als sie annehmen können, ist das sicher ein Spiegelbild der dortigen Märkte. Unseren Lizenznehmern liefern wir das komplette Know-how für die Produktion von Durisol-Mauersteinen und natürlich auch die Erfahrung aus über fünfzig Jahren, was natürlich für die Qualität der erzeugten Produkte ganz entscheidend ist. Zum Sektor Know-how gehören Schulungen des Personals und Schulung aller Maßnahmen für eine durchgängige Qualitätssicherung. Auch beraten wir sehr intensiv am Marketingsektor bei der Positionierung und Einführungen der Produkte. Daneben liefern wir die gesamten Spezialmaschinen, die für die Produktion benötigt werden, bis hin zu ganzen Produktionslinien.

    (+) plus: Durisol ist in der künftigen Olympiastadt Sotschi schon jetzt mit Leuchtreklame vertreten. Ist das nicht ein wenig früh für einen Werbeauftritt?
    Temmel: Keinesfalls, die Entscheidung über die verwendeten Materialien in der Bautätigkeit ist schon ein laufender Prozess und hier möchten wir die bestehenden Möglichkeiten natürlich frühestmöglich nutzen. Wir bauen hier auch darauf, dass Entscheidungsträger aus unseren Breiten dort auf uns aufmerksam werden und die Kanäle vor Ort nützen.

    (+) plus: Hierzulande ist Durisol als hochwertiger Wandbaustoff etabliert. Wie steht es um die Akzeptanz in den Ländern des ehemaligen Ostblocks - kennt man dort die Vorzüge des Baustoffes?
    Kendlbacher: Unsere Partner in St. Petersburg haben die gesamte Jahresproduktion 2008 bereits jetzt verkauft. Ich denke, dass dies sehr deutlich zeigt, wie unsere Mauersteine in den Ländern aufgenommen werden. Durch den stetigen Export von unserem Werk Bratislava aus ist unser Baustoff natürlich auch schon dementsprechend bekannt und beliebt. Wir spüren überhaupt einen sehr offenen Zugang gegenüber Durisol-Mauersteinen. Ganz wichtig ist den Leuten auch, dass es sich bei Durisol um ein sehr naturnahes Produkt handelt, mit dem die Menschen Natürlichkeit, Wohlbehagen und Beständigkeit verbinden. Oft ist es hierzulande härter, Entscheidungsträger trotz unserer bauphysikalisch überragenden Eigenschaften zu überzeugen. Im Wohnbau haben wir uns in diesen Ländern speziell aufgrund unserer überragenden Schallschutzwerte einen Namen gemacht. Von Bratislava aus wird auch weiter exportiert, bis die jeweiligen Werke in Betrieb gehen, hierfür wurde in Bratislava eine zweite Halle gebaut, wodurch unsere Kapazitäten dort verdoppelt wurden. Die Inbetriebnahme dieser zweiten Halle wird im März 2008 stattfinden.

    (+) plus: Durisol ist mit zwei Produktionen in österreich und einer Tochterfirma in Bratislava vertreten. In den letzten Jahren wurde das Produktportfolio -Stichwort Lärmschutz - erheblich erweitert. Sehen Sie auch für diese Produkte einen Markt im Ausland?
    Temmel: Auf alle Fälle, wir bekommen auch schon laufend Anfragen aus den verschiedensten Ländern zum Thema Lärmschutz. Die Richtlinien und Anforderungen an Lärmschutzwände sind auf europäischer Ebene am Wege einer Vereinheitlichung. Wir produzieren schon auf höchstem Level bzw. können wir die verschiedensten Lösung anbieten. Dazu kommt natürlich, dass speziell im Osten die Straßen- und Schienennetze einem laufenden Ausbau unterworfen sind, was automatisch einen Markt für unsere Lärmschutzwände schafft. Wir liefern Lärmschutzwände in österreich zu 90 Prozent als vorgefertigte Elemente aus, was die Montage vor Ort und somit den Baufortschritt wesentlich vereinfacht und beschleunigt. Diese Erfahrung wird uns bzw. unseren Lizenznehmern auch im Ausland speziell bei öffentlichen Ausschreibungen eine gute Position verschaffen.

    (+) plus: Holz, der Grundstoff Ihrer Produkte, ist Biomasse und damit auch in anderen Industriezweigen begehrt. Führt die erhöhte Nachfrage nach Holz zu Verteuerungen der Durisol-Produkte?
    Kendlbacher: Holz, und damit meine ich unser Produkt und auch den klassischen Holzbau, ist der Baustoff der Zukunft. Viele Studien belegen, dass vor allem Holzmischbauweisen wie die unsrige einen nachhaltigen Effekt auf den CO2-Ausstoß haben und zusätzlich optimale Eigenschaften in Richtung Brandschutz, Wärmedämmung und -speicherung, Erdbebensicherheit und Recyclingfähigkeit zeigen. Dazu noch ein Produktionsprozess, bei dem kein Brennvorgang notwendig ist. Die Jahresproduktion von Durisol-Steinen in österreich hat - nachgewiesen durch das Forschungszentrum Seibersdorf - eine Reduktion von CO2 in der Atmosphäre von rund 11.000 Tonnen zur Folge. All diese Gründe und der von Ihnen angesprochene erhöhte Bedarf von anderen Industriezweigen hat eine gesteigerte Nachfrage nach Holz zur Folge. Der Preis wird ja bekanntlich von Angebot und Nachfrage bestimmt. Das bewirkt natürlich gewisse Preissteigerungen, doch hoffen wir auf eine Regulation des Angebots bzw. der angebotenen Mengen, damit die Preissteigerungen so moderat bleiben wie bisher. Natürlich unterliegen auch unsere Produkte dahingehend gewissen Preisanpassungen. Wir hoffen hier auch, dass die Politik diese Zusammenhänge in die Förderungs- und Wohnbaupolitik aufnimmt, was österreich dem Ziel der CO2-Reduktion ein Stück näher bringen würde.

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    Mehrheit übernommen

    Die beiden Vorstände Markus Berndt und Richard Dippelreither halten unverändert ihre Anteile am Unternehmen und übernehmen ab sofort die alleinige operative Geschäftsleitung der Data Systems Austria. Jon Martinsen ist aus dem DSA-Vorstand ausgeschieden und hat seinen Mehrheitsanteil mit 1. Febnruar an den Investor Spot AG abgegeben.

    \"DSA ist ein Unternehmen mit gewaltigem Wachstumspotential und verfügt über bedeutende Alleinstellungsmerkmale. Ich kenne kein zweites Unternehmen in der IT-Branche, dass mit einer derart umfassenden Bandbreite an Lösungen, Produkten und Services am Markt auftritt“, streut Spot-CEO Thomas Scheiner seiner jüngsten Beteiligung Rosen. Der Manager ist seit über 20 Jahren im Beteiligungsmanagement tätig. Die Spot-Gruppe hatte bereits im September den Netzwerkspezialisten Syscom übernommen. Scheiner tauschte dort die Führungsriege aus und holte mit Michael Danninger und Syscom-Gründer Otto Graf neue und alte Gesichter an Bord.

    Alles beim Alten bei DSA. Die erfolgreichen Initiativen der DSA im vergangenen Jahr, wie die Markteinführung der ERP-Lösung JET OPEN sowie die Internationalisierung des Unternehmens sollen unverändert fortgesetzt werden. \"Mit der Spot AG haben wir einen starken und erfahrenen Partner gefunden, um unsere Wachstumsstrategie erfolgreich fortzusetzen. Ich erwarte auch Synergien und positive Impulse durch das beachtliche Netzwerk der Spot Group“, so Markus Berndt.

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    \"Wollen nicht über IT reden\

    Nach einer Bilderbuchkarriere bei CA (Computer Associates) ist Stefan Trondl seit Mitte letzten Jahres Country Manager des Softwarekonzerns in österreich. Im Gespräch mit dem Report spricht der Vertriebsexperte über sein Ziel, gemeinsam mit kompetenten Partnern das Management der zunehmen komplexen IT-Welt zu vereinheitlichen und zu vereinfachen.

    Report: Wie geht es CA? Was sind Ihre Ziele für 2008?
    Stefan Trondl: CA geht es in österreich gut. Wir schaffen es, unsere Vorgaben mit ziemlicher Regelmäßigkeit zu erfüllen. Zwei Dinge stehen heuer im Fokus. Zum einen wollen wir weiterhin unser großes Bestandsgeschäft sichern, zum anderen gibt es eine Reihe an neuen Produkten, mit denen neue aber auch bereits existierende Kunden ansprechen werden. Das Bestandskundengeschäft bleibt aber sehr wichtig: wenn wir dort den Fokus verlieren würden, könnten wir dies auch nicht mit neuem Geschäft kompensieren.

    Die Hersteller selbst sind nicht gerade mit unermesslichen Mitarbeitergrößen in den Landesorganisationen gesegnet. Wie wollen Sie hierzulande ein breiteres Portfolio in den Markt liefern?
    Wir haben gegenwärtig 50 Beschäftigte in österreich, die aber aufgrund der Nähe zum regionalen Headquarter in Deutschland nur wenig administrative Aufgaben erfüllen müssen und direkt bei den Kunden sind. Die Produktverbreiterung in neue Marktsegmente vor allem im Mittelstand werden wir nun über lokale Partnerschaften erreichen. Anders ist dies nicht möglich.

    Sie feiern heuer ihr zehnjähriges Jubiläum bei CA. Was hat sich im Bereich IT-Management über diesen Zeitraum geändert?
    Den klassischen Produktverkauf, von dem sich die Branche verabschiedet hat, gab es noch bis vor ein, eineinhalb Jahren. Heute geht es darum zu verstehen, welche Rolle die IT in einem Unternehmen spielt. Wir wollen den Kunden verstehen - was ihn bewegt, was ihm bei seinen Geschäften hilft. Dabei versuchen wir in Kundengesprächen nicht über IT zu reden. Im Fokus jeder Lösung stehen in erster Linie die Businessinitiativen eines Unternehmens, etwa in welchen Bereichen es wachsen möchte. Daraus leiten sich dann die IT-Initiativen ab: beispielsweise wie ein Portal gebaut und abgesichert wird. Man spricht nicht über Einzelkomponenten, sondern über Steuerungen und Services. Die IT selbst ist Commodity geworden und muss von selbst laufen. Der Großkundenbereich versteht dies seit Jahren bereits. Man kann diese Sichtweise mit der Nutzung eines Fahrzeugs vergleichen: Wenn jemand ein Auto hat, will er wissen, wie es anspringt. Er muss nicht wissen, was dahinter passiert.

    Ist der Mittelstand auf dem gleichen Wissensstand wie der Enterprisebereich?
    Viele Unternehmen stehen vor den gleichen Herausforderungen, die die Großen vor drei bis fünf Jahren hatten. Die Themen kommen verzögert, decken aber alle Bereiche ab, die wir bislang auch bei den Konzernen hatten. Nun beschäftigt sich auch ein Mittelstandsunternehmen mit vielleicht einem Produktionsstandort in Osteuropa und sieht die Notwendigkeit eines Remote-Management-Tool in der Zentrale in Wien. Früher konnten die IT-Verantwortlichen noch in den Keller gehen, um nachzuschauen, ob der Server läuft. Heute sind Know-how und Equipment oft an ganz anderen Plätzen, die letztlich ein IT-Management-Konzept bedingen.

    Ein Word-Rap zu den Topthemen 2008?
    Das Begräbnis, das dem Mainframe vor ein paar Jahren noch angedichtet wurde, hat nicht stattgefunden. Securitylösungen wie ID- und Access-Management werden extrem stark nachgefragt. Performanceoptimierung beim Webauftritt und Webservices werden wichtiger. Jede Java- und .Net-basierte Applikation sollte in ihrer Performance gemanagt werden. Und das gewachsene Sicherheitsgefüge auf der Client-Server-Basis in den Firmennetzwerken lässt sich auch ins Web übertragen. CA wird das Wachstum in österreich fortsetzen - die Konjunkturlage sieht absolut danach aus.

    Zur Person
    Stefan Trondl ist seit August 2007 Country Manager von CA österreich. Er begann nach mehreren Positionen in der IT-Branche, darunter bei IBM, 1998 seine Karriere bei CA im Direktvertrieb. Anschließend wechselte er in den Bereich Osteuropa und Mittlerer Osten. Ab 2003 verantwortete Trondl den Ausbau des Partnergeschäfts in österreich und übernahm 2004 die Position des Sales Director österreich.
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    Europolis wird Immobilien-AG

    Ausgestattet mit einem Eigenkapital von 700 Millionen Euro und den bisher der Investkredit gehörenden Immobilien, wird die AG die neue Alleineigentümerin der bestehenden Europolis Managementgesellschaft. Deren bisherige Geschäftsführer Bernhard Mayer und Julius Gaugusch werden auch Vorstände der Aktiengesellschaft. Hubert Vögel, bisher dritter Geschäftsführer, scheidet mit Ende Jänner aus, sein Nachfolger heißt Thomas Erdmann, früher bei der CA Immo International. Alleiniger Aktionär der Europolis AG ist die Volksbank AG, die auch jeweils mindestens 51 Prozent an den Immobilienfonds der Europolis hält. Der Rest geht an institutionelle Investoren, einen Börsegang schließt Europolis-Sprecher Alexander Bosak deshalb auch aus. Neben den vorhandenen 6 Portfolios in Tschechien, Polen, Rumänien, Ungarn, Russland und der Ukraine soll heuer ein weiterer Fonds aufgebaut werden, wobei sich der Fokus der Europolis immer mehr auf Logistikimmobilien verlagert. Betrug deren Anteil Ende 2005 noch 20 Prozent, machten sie Mitte 2007 bereits ein Drittel aus, 54 Prozent sind Büro- und 13 Prozent Retailimmobilien. Im Geschäftsjahr 2006 ist das Gesamtinvestitionsvolumen der Europolis von 1,2 Mrd. Euro auf 1,6 Mrd. gestiegen, der Gewinn vor Steuern erhöhte sich auf 105,8 Mio. Euro. Zuletzt verkaufte Europolis den Akademiehof in der Wiener Innenstadt an die Sparkassen Immobilien AG
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    Gebremste Bullen-Power

    Ein Barrel Rohöl, etwa 159 Liter, erzielte kurzfristig einen Rekordpreis von über 100 Dollar. Die ganze Welt hat gestöhnt, aber ist das wirklich teuer? Ein Barrel Red Bull kostet am Würstelstand gut 2.400 Dollar, ganz zu schweigen von den Preisen in der Nobel-Disco. Das ist ein Batzen Geld für ein Getränk, von dem manche meinen, es schmecke nach eingeschlafenen Füßen. Aber über Geschmack lässt sich nicht streiten. Vor allem nicht, wenn rund um den Globus gut eine Milliarde Konsumenten auf den Energy-Drink schwören. Der Absatz knackte bereits 2006 die Marke von drei Milliarden Dosen, genug, um als österreichs bekannteste Weltmarke Klassiker wie Sängerknaben und Lipizzaner alt aussehen zu lassen. Das Marketinggenie von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz ist vor allem in Japan gefragt, der letzte wichtige Markt, der erst seit wenigen Jahren bearbeitet wird. Gerade das Land, aus dem die Rezeptur ursprünglich stammt, ist für Red Bull eine harte Nuss. In Japan war der Drink ursprünglich als Aufbaumittel für Rekonvaleszente und Schwangere positioniert - nicht besonders kompatibel mit dem jungen und coolen Image der Marke. Aber Mateschitz hat noch alles geschafft - oder fast alles.
    Dass das Motorsportprojekt »Spielberg« im ersten Gang vor sich hindümpelte und als »Spielberg Neu« gerade vor einigen Tagen erneut spektakulär an die Wand gefahren ist, dürfte eher der spezifisch österreichischen Kleingeisterei zu verdanken sein als der mangelnden Tatkraft des Red-Bull-Gründers. Auch das Engagement beim Fußballklub Austria Salzburg war bisher noch nicht von wirklicher Fortune gekennzeichnet. Die Salzburger dominieren zwar die heimische Szene, aber was heißt das schon in einem Land, das in der FIFA-Weltrangliste hinter Fußballgroßmächten wie dem Emirat Katar, Honduras oder Usbekistan liegt? Auch die jüngsten Ambitionen im Medienbereich erfahren eine kleinen Dämpfer. Wie von Branchenmedien bereits kolportiert, sollte ein neues Red Bull-TV nach ursprünglichen Plänen zuerst im Frühjahr, nach anderer Lesart erst im September dieses Jahres on air gehen. Daraus wird freilich nichts mehr. »Der Start wird nicht mehr heuer erfolgen«, bestätigt Red-Bull-Pressesprecherin Christina Sponer die jüngsten Insider-Gerüchte und gibt sich ansonsten ganz nach Konzernlinie zugeknöpft. »Reden wir darüber, wenn das Projekt realisiert ist«, so Sponer lapidar.
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    Rattenfänger aus Stuttgart

    Coupés haben bei Mercedes eine große Tradition. Bereits 1952 erblickte mit dem 300 S das erste Coupé mit dem Stern am Kühlergrill das Licht der Welt. Aufregend war vor allem das Design. Die geschwungenen Kotflügel und die lang gezogene Kühlerhaube stellten einen gelungen Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne dar. Seither sind jede Menge Coupé-Modelle aus den Produktionshallen gerollt - vom kantigen \"Ponton“-Coupé aus dem Jahr 1956 über das elegante 220 Seb-Modell von 1961, der auf sportlich getrimmten C 126-Modellreihe von 1981 bis zu den aktuellen Modellen der C-Klasse und der CL-Klasse.
    Der jüngste Spross der Stuttgarter Großfamilie ist der CLC. Konzipiert als eigenständige Modellreihe ist der CLC rein optisch immer noch deutlich als C-Klasse Coupé erkennbar. Die Unterschiede liegen tiefer verborgen. 1100 Bauteile wurden gegenüber dem Vorgänger neu- oder weiterentwickelt. Zu den technischen Highlights zählen unter anderem eine neuartige Direktlenkung für ein agiles Kurvenhandling, moderne Infotainmentsysteme mit Farbdisplay, europaweiter DVD- oder Festplatten-Navigation und Media-Schnittstelle sowie ein leistungsstärkerer Vierzylindermotor mit nunmehr 184 PS.
    Bei allen netten Details hat das neue Einsteiger-Coupé von den Mercedes-Verantwortlichen einen klaren Auftrag mit auf den Weg bekommen: Neukunden gewinnen. Schon das Vorgängermodell zielte in erster Linie auf neue Mercedes-Kunden ab - mit großem Erfolg. Die Eroberungsrate lag bei 70 Prozent, das heißt fast drei Viertel aller Käufer wurden von anderen Marken abgeworben. Zudem gelang es mit dem Zweitürer, die Kunden bei der Stange zu halten. über 40 Prozent der Käufer entschieden sich nach dem Sportcoupé für ein größeres Mercedes-Modell und fahren heute eine E-Klasse, einen CLK oder einen SLK. An diesen Vorgaben wird sich der neue CLC messen lassen müssen.
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