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In Dauerprüfung

Das Projekt wird durchgerechnet, in ein paar Wochen wissen wir mehr«, erklärt Martin Philippen, Prokurist der Sierra Developments Germany AG. Das Unternehmen mit Wurzeln in Portugal ist hierzulande besser unter dem Namen Sonae bekannt und wurde lange Zeit als Betreiber des Einkaufszentrums in Wien Mitte gehandelt. Das Nachrechnen, so Philippen, sei notwendig geworden, weil sich mit dem Neuentwurf von Henke/Schreieck die Relationen des Komplexes zum Vorgängerentwurf des Architekten Heinz Neumann deutlich verschoben hätten. Die Architektin Martha Schreieck weiß um die Zukunft von Wien Mitte derzeit nicht Bescheid. Man habe den städtebaulichen Wettbewerb gewonnen, seither sei niemand an die Planer herangetreten. »Wir hoffen, dass wir noch kontaktiert werden«, sagt sie.
Hoffen müssen unterdessen auch all jene, denen die Halbruine um den Bahnhof Wien Mitte ein Dorn im Auge ist. Die Verhandlungen mit eingemieteten Firmen machen dem Projektentwickler BAI das Leben nicht gerade leicht. Ihre Forderungen sind der BAI zu hoch. Noch ist Thomas Jakoubek, starker Mann der BAI, zuversichtlich, eine Lösung zu finden. Andernfalls sei die Rückgabe des Grundstücks an die öBB denkbar, erklärte Jakoubek zuletzt. öBB-Chef Martin Huber käme eine solche Vorgehensweise vielleicht entgegen: Kürzlich bedauerte er, die überbauung des frequenzstarken Standortes nicht selbst in die Hand genommen zu haben: »Wien Mitte tut mir wahnsinnig leid.«
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Zug fährt ab

Ich bin stolz auf meine hübsche Tochter und wünsche ihr alles Gute.« Gilbert Trattner, Finanzvorstand der öBB Infrastruktur Bau AG, fand anlässlich der Exporeal recht blumige Worte, als er über die für die Bahnimmobilien zuständige öBB Immobilien GmbH und deren Chefin Michaela Steinacker das Wort ergriff. Die Betroffene selbst bewahrt ob der ihr überantworteten Aufgabe die Fassung. Sie hatte gemeinsam mit öBB-Chef Martin Huber ein dickes Paket an Projekten im Gepäck, um es auf der Immobilienmesse potenziellen Investoren schmackhaft zu machen. »Wir haben die Frequenzstandorte«, erklärte das Managementduo und präsentierte Planungen, die das bislang Dagewesene in der Bundeshauptstadt locker in den Schatten stellen. Allein an den Bahnhöfen Wien West, Wien Nord, Wien Zentral und Salzburg stehen Grundstücke im Ausmaß von knapp 1,4 Millionen Quadratmetern zur Entwicklung bereit, ein Gutteil davon ist bebaubar. Nur auf dem Gelände des Zentralbahnhofs, des heutigen Südbahnhofs, könnten Gebäude mit einer Million Quadratmetern Bruttogeschoßfläche entstehen. Einen Teil davon will die öBB zu einem Finanzdienstleistungszentrum machen und international tätige Unternehmen als Mieter finden. Mit einer Umlegung des City Airport Train, dem Anschluss ans U-Bahn-und S-Bahn-Netz soll Frequenz geschaffen werden. Die Frequenz an Reisenden ist derzeit mit 40.000 Personen veranschlagt. Begonnen werden soll das Projekt 2007, die erste Stufe soll 2013 abgeschlossen sein. Der Endausbau soll bis 2025 dauern und sieht auch 4000 Wohnungen vor. Mehr als doppelt so viele Reisende sollen künftig täglich den Bahnhof Nord samt U-Bahn-Umstieg nutzen. Dort wird der Bahnhof selbst gerade bis 2007 umgebaut. Die 750.000 m2 des angrenzenden Frachtenbahnhofes sollen mit Büros und Handelsflächen bestückt werden. Ergänzend dazu sollen ab 2006 erste Wohnbauten umgesetzt werden. Ebenfalls 2007 ist der Realisierungsstart für den Umbau des Westbahnhofs geplant. 117.000 m2 Bruttogeschoßfläche für Handel, Büro und Hotelnutzung sind vorgesehen. Ja, es sind wirklich dicke Brummer, die die Bahn aus den Schubladen bringt. So wie es im Moment aussieht, könnte der Zeitpunkt für die Offensive gar nicht so übel sein.
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Wechsel

Günter Spittersberger übernimmt per November 2005 die Leitung aller Verkaufsaktivitäten beim ICT-Spezialisten Getronics Information Solutions für die Länder österreich, Kroatien und Slowenien. Spittersberger begann seine Karriere als Techniker und Service Manager bei Digital, war als Consultant und im Business Development für das EMEA Headquarter von Compaq im Einsatz und wechselt nun vom internationalen Direktvertrieb und der Rolle des Regional Sales Managers bei Materna zum ICTService- und Projektspezialisten Getronics.

Wolfgang Janacek, Geschäftsführer der Getronics zeigt sichzufrieden: \"Mit Günter Spittersberger ist es uns gelungen, einen absoluten Vertriebsprofi für unser Team zu gewinnen. Sein Know-how wird wesentlich dazu beitragen, dass wir die ambitionierten Ziele der nächsten Jahre erreichen werden.“

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Abgelehnt

Nach einer kürzlich bekannt gewordenen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs besteht bei Individualsoftware im Zweifel keine Pflicht zur Herausgabe des Quellcodes. Der Wiener Universitätsprofessor Wolfgang Zankl, Leiter des \"europäischen zentrums für e-commerce und internetrecht\", stimmt dem grundsätzlich zu. Der Prozess zeige aber einmal mehr, wie wichtig es gerade im Bereich der noch rechtsunsicheren Informationstechnologie ist, klare und eindeutige vertragliche Regelungen zu treffen.

Ob und inwieweit beim Erwerb von Software auch ein Recht auf den Quellcode besteht, war bisher mangels einschlägiger Judikatur in österreich nicht ganz eindeutig. Als gesichert galt nur, dass beim Vertrieb von Standardsoftware keine Pflicht zur Herausgabe des Quellcodes besteht. Nun hat sich der Oberste Gerichtshof auch mit der Rechtslage bei Individualsoftware beschäftigt. Nach dem Sachverhalt der Entscheidung 9 Ob 81/04h beauftragte die Beklagte den Kläger mit der Erstellung eines Softwareprogramms für Physio- und Trainingstherapie. Das Programm sollte vorerst offline in Betrieb genommen werden; eine Online-Verbindung für mehrere Therapieinstitute war im Gespräch, aber noch nicht Gegenstand der vorliegenden Vereinbarung. Der Kläger lieferte der Beklagten das Programm. Die Beklagte verweigerte die Bezahlung, weil das Programm angeblich mangelhaft war und ihr der Quellcode für das Softwareprogramm nicht überlassen worden sei.

Der Oberste Gerichtshof stellt zunächst klar, dass es sich bei der Programmierung von Individualsoftware um einen so genannten Werkvertrag handelt, bei dem - zum Unterschied vom Kaufvertrag - keine Rügepflicht besteht. Die Rügepflicht bedeutet, dass ein Kaufmann bei sonstigem Verlust seiner Gewährleistungsansprüche die Ware unverzüglich untersuchen und allfällige Mängel anzeigen muss (§ 377 Handelsgesetzbuch). Dies gilt also bei Individualsoftware nicht.

Die Frage, ob aus einem Softwareerstellungsvertrag die überlassung des Quellcodes geschuldet wird, hängt - so der Oberste Gerichtshof weiter - primär von den getroffenen Vereinbarungen ab, wobei auch bei Fehlen einer ausdrücklichen Vereinbarung eine am Zweck des Vertrages orientierte Auslegung zu einer Herausgabeverpflichtung des Herstellers führen kann. Angesichts des legitimen Interesses des Herstellers am Schutz seiner Programme und des darin verkörperten Werts sei bei Fehlen einer ausdrücklichen Vereinbarung aber Zurückhaltung bei der Bejahung der Herausgabepflicht angebracht, weil es nicht sachgerecht wäre, ohne deutliche Hinweise im Vertrag, aus denen ein entsprechender Parteiwille ableitbar ist, dem Hersteller einen Vertragsinhalt aufzuzwingen, den er - wäre die Frage besprochen worden - nicht oder nur gegen höheres Entgelt akzeptiert hätte. Aus diesen Erwägungen heraus wurde die Herausgabepflicht im gegenständlichen Fall angelehnt, weil keine hinreichenden Anhaltspunkte bestanden, aus denen auf eine Verpflichtung des Klägers, den Quellcode herauszugeben, geschlossen werden könnte.

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Mehr Sicherheit für Notebooks

Wer sein Notebook immer dabei haben will oder muss, braucht einen guten Schutz, damit es nicht durch äußere Einflüsse wie Nässe oder Stösse beschädigt wird. Targus präsentiert neue Notebooktaschen die mit Airback und Stoßdämpfer die tragbaren PCs unterwegs schützen sollen.

Der Stoßdämpfer für Notebookbildschirme
Schwere Gegenstände auf der Notebooktasche in engen Gepäckfächern oder Schläge gegen die Notebooktaschenwände sind alltäglich beim mobilen Einsatz eines Notebooks. Das neue Dome Protection System (DPS) wurde entwickelt, um verstärkt auftretenden Beschädigungen von Notebook-Displays vorzubeugen.
DPS besteht aus aufeinander liegenden, kreisförmigen Schichten aus stoßabsorbierendem Spezialkunststoff. In die Außenwand der Notebooktasche eingenäht, schützt es die empfindlichste Stelle des Displays, die Bildschirmmitte, indem das Gewicht - eventueller Druck oder Schläge - auf die deutlich belastbareren Display-Außenkanten umgeleitet wird.

Der Airback für das Notebook
Das Air Protection System (APS) schützt Notebooks vor starken Erschütterungen. Am Boden und seitlich in die Tasche eingearbeitete kombinierte Luft- und Schaumkissen dämpfen den Aufschlag, sollte die Tasche beispielsweise einmal herunterfallen. Die Kissen sind per Klettverschluss verstellbar, so dass sie an jede Notebookgröße angepasst werden können. APS dämpft den Aufschlag bis zu fünfmal besser als herkömmliche Schaumkissen.

Für jeden Anspruch, eine sichere Tasche
Die Notebooktasche Global Executive Standard hat Extrafächer für Zubehörteile und eine herausziehbare Hülle für Ausweis und z.B. Flugtickets. Zudem hat Targus der Notebook-tasche eine versteckte Wasserflaschenhalterung, ein abnehmbares Zubehörfach, eine Handyhalterung und einen Schlüsselclip spendiert.
Die Global Executive Plus verfügt über ein gesondertes Reißverschlussfach für Akten und die Global Executive Universal bietet außerdem ein Extra-Fach für einen Drucker, Projektor oder ein zweites Notebook.

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Bluetooth für den iPod

Belkin präsentiert TuneStage für den iPod: Das Gerät ermöglicht es Musikliebhabern, Songs vom iPod kabellos per Bluetooth über die Stereoanlage abzuspielen. Das Gerät besteht aus einem Sender, der auf den iPod gesteckt wird und einem Receiver, der über Cinch-Stereoausgänge oder über einen 3,5 Millimeter-Ausgang mit der Stereoanlage verbunden ist. TuneStage kann durch die Bluetooth-Version 1.2 aus einer Entfernung von bis zu zehn Metern in Richtung Stereoanlage senden.

Einmal auf den iPod gesteckt, bleibt TuneStage laut Hersteller auch durch Wände, Decken oder Fenster mit der Stereoanlage in Verbindung. Somit kann der Nutzer seine Lieblingsmusik praktisch von überall in der Wohnung aus abspielen und sich dabei frei bewegen. Das Gerät wird direkt über den iPod mit Strom versorgt, so dass keine Batterien oder zusätzliche Kabel erforderlich sind. Praktisch ist auch, dass keine Software-Installationen nötig ist, sondern die Verbindung durch Plug-and-Play sofort funktioniert. TuneStage kann mit allen iPod-Varianten verbunden werden, die einen Dock Connector besitzen - iPod der dritten und vierten Generation, mini und photo.

Features
- TuneStage kann mit Bluetooth-Technologie in bis zu 10 Metern Entfernung von der Stereoanlage senden
- ohne Beeinträchtigung durch Hindernisse wie Wände, Decken oder Fenster
- kabellose Verbindung über TuneStage macht Ihren iPod zur ultimativen Fernbedienung
- Keine Batterien erforderlich; Ein- und Ausschaltung über iPod - Bis zu 10 Meter Reichweite
- Software-Installation nicht erforderlich - im Lieferzustand sofort einsatzbereit
- Manuelles Ein- und Ausschalten des TuneStage Empfängers
- Anzeige von Verbindung und Aktivität
- Stereokabel aus der Gold-Serie mit 3,5-mm-Klinkenstecker und zwei Cinch-Steckern im Lieferumfang enthalten
- Mit moderner Bluetooth v1.2-Funktechnologie
- Verwandelt Ihren iPod in eine erstklassige Fernbedienung
- Kabelloses Streaming von digitaler Musik
- Verbindung mit der Stereoanlage über 3,5-mm-Klinken- oder Cinchstereoausgänge
- Preis: 149 Euro

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Neuerfindung der Geschichte

von Reinhard Seiss

Die weltweit beachtete Einweihung der Dresdner Frauenkirche am 30. Oktober empfanden vor allem ältere Bürger als symbolische Heilung jener Wunden, die ihrer Stadt zu Ende des Zweiten Weltkriegs geschlagen - und die während 40 Jahren DDR-Regime schmerzlich offen gehalten wurden. Zwar wurden zu kommunistischer Zeit bereits die Oper von Gottfried Semper, der Zwinger von August dem Starken, die katholische Hofkirche sowie mancher Prunkbau auf der Brühl’schen Terrasse wiederaufgebaut - und sogar mit der Rekonstruktion des Dresdner Schlosses wurde begonnen. Die Frauenkirche blieb hingegen bis zur Wende ein Trümmerhaufen im Zentrum der Stadt, aus dem nur noch zwei trostlose Gebäudestumpfe hervorragten.
So war es naheliegend, dass auch der Ruf nach einer Rekonstruktion des identitätsstiftenden Kirchenbaus laut wurde, als man sich 1989/90 bemühte, die DDR-Vergangenheit ungeschehen zu machen. Historiker wandten ein, dass auch Monumentalbauten vergänglich seien - und Fragmente sehr wohl ihre Bedeutung hätten: Wenn man sich die Freiheit nähme, herausragende Werke der Geschichte nach Belieben zu wiederholen, entwerte man alle authentischen Baudenkmäler - auch jene in Dresden. Und Architekten wie Denkmalpfleger plädierten dafür, die Kriegsspuren zumindest nicht gänzlich zu beseitigen - so wie bei der ebenfalls zerbombten Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in West-Berlin, wo man Anfang der sechziger Jahre einen zeitgemäßen Bau neben die Ruinen des neoromanischen Gotteshauses setzte.

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Samsung X1 - ein leichter Begleiter

Samsung zählt zu den wenigen Notebook Herstellern, die vom Design bis hin zum fertigen Produkt noch alles selbst fertigen. Das ermöglicht es Samsung in Bereichen wie Display- und Speichertechnologie, hohe Qualitätsstandards zu halten und innovative Ideen in Punkto Design und Technik im X1 umzusetzen.

Innovative Tastatur
Beim X1 hat Samsung zudem noch sehr viel Wert auf Ergonomie gelegt. Die Entwickler haben besonders auf eine entspannte Arbeitshaltung und einen verbesserten Abstand zum Display geachtet. Das Ergebnis ihrer Forschungen ist eine nach vorne versetzte Tastatur, die nun eine entspannte Körperhaltung bei nahezu perfektem Display-Abstand erlaubt.

X1 - das Business-Notebook
Mit dem X1 hat Samsung das ideale Business-Notebook für mobile Geschäftsleute geschaffen, die die Strom sparende und leichte Technik eines Subnotebooks schätzen, aber zugleich ein größeres Widescreen-Display benötigen. Das Samsung X1 ist das erste 14-Zoll-2-Spindel-Notebook mit 1,7 Kilogramm und einem Gehäuse, das geschlossen gerade einmal so schmal wie ein Daumen ist. Dank der Magnesiumlegierung soll das X1 trotz seiner schlanken Figur sehr robust sein.

Im Inneren befindet sich ein Intel Ultra Low Voltage Pentium M Prozessor mit 512 MB Arbeitsspeicher und 60 GB Festplatte. 13,5 Stunden kann das X1 lauf Hersteller auch fernab einer Steckdose, dank des mitgelieferten zweiten Hochleistungsakkus durchhalten. Die mitgelieferte Fernbedienung hilft zusätzlich bei Vorträgen, da sie unter Windows auch als Mausersatz funktioniert. Für akustische Untermalung sorgen die seitlich an der Gehäuserückseite angebrachten Wide-Lautsprecher.

Umfangreiche Ausstattung
Natürlich verfügt das Samsung X1 auch über alle Ausstattungsmerkmale für drahtlose Kommunikation. Wireless LAN nach 802.11 a/b/g und Bluetooth sind in der Grundausstattung enthalten, ebenso Ethernet 10/100, USB 2.0, VGA-Anschluss und 56K-Modem. Sogar ein optischer S/PDIF-Ausgang gehört zur Serienausstattung des Samsung X1. Außergewöhnlich ist das integrierte optische Laufwerk: ein DVD-Multi-Laufwerk. Es handelt sich um eine Toploader-Variante, die sich oberhalb der Tastatur befindet.

Das Tool \"Easy Box\

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Langer Lockruf

Der französische Baustoffkonzern Saint Gobain ist weiter an einer übernahme des britischen Gipskartonplattenherstellers BPB (British Plaster Board) interessiert und hat sein übernahmeangebot verlängert. Wie das Unternehmen laut APA mitteilt, werde das Angebot von umgerechnet 5,34 Milliarden Euro noch bis zum 2. Dezember laufen. BPB hat das Angebot von Saint-Gobain bisher stets abgelehnt. Das Unternehmen hat bisher keine Stellungnahme zu den übernahmegerüchten abgegeben, auch die BPB-Tochter Rigips österreich schweigt dazu.
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Rückstellung vorstellbar

Keinen Streitfall« sieht Wiens Finanzstadtrat Sepp Rieder bezüglich der Entscheidung der Schiedsinstanz für Naturalrestitution, ein Grundstück am ehemaligen Flugfeld Aspern den ehemaligen Besitzern zurückzugeben. Das geplante Stadtentwicklungsgebiet sei davon nicht betroffen, so Rieders Sprecher Wolfgang Gatschnegg. Bei dem 5700 Quadratmeter großen Areal handle es sich um Grünland östlich vom zukünftigen Wohngebiet, bestätigt Michael Rosenberger vom Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), der mit dem Wohnfonds Wien und der Bundesimmobiliengesellschaft ein 240 Hektar großes Gebiet mit Büros, Wohnungen, Betrieben und Forschungseinrichtungen für 20.000 Bewohner und 25.000 Beschäftigte plant. Auf Basis eines Masterplans soll 2007 die Flächenwidmung beschlossen werden.
Eine Rückgabe der Liegenschaft könnte man sich vorstellen, verspricht Rieders Sprecher - trotz der wegen einer Klage gegen österreich nicht gegebenen Rechtssicherheit Der ehemalige Besitzer musste die Liegenschaft 1940 im Rahmen der Aktion »Gildemeester«, mit der als Juden geltende Personen zur Auswanderung gedrängt wurden, an die deutsche Luftwaffe verkaufen. Der in Australien lebenden Erbin wurde das Grundstück zugesprochen, weil nach Ansicht der Schiedsinstanz die Enteignung, entgegen einer 1963 getroffenen Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs, mit der Verfolgung durch den NS-Staat zu tun habe. Mit der erzwungenen treuhändischen übergabe des Vermögens an eine österreichische Bank sah die Schiedsinstanz den Vermögensentzug als gegeben an.
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