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Strategie zur Middleware

Report: Welche Auswirkungen hat der Kauf von Peoplesoft und zuletzt Siebel auf das Geschäft in österreich? Müssen sich ERP-Anbieter wie SAP nun auf härtere Zeiten gefasst machen?
Helmut Eichert: Oracle hat allein schon durch die Publicity profitiert, die mit der Akquisition von Peoplesoft entstanden war. Auch in österreich hat dies unsere Stellung als Lösungslieferant verstärkt - es gibt keine große Ausschreibung, zu der wir nicht eingeladen sind. Hierzulande hat Peoplesoft aber keine eigene Niederlassung gehabt. Wir sind vornehmlich auf Niederlassungen multinationaler Unternehmen getroffen, die als J.D. Edwards-Kunden von Deutschland aus nach österreich gestoßen sind. Bei Siebel ist die Situation vergleichbar - wenn auch dieser Anbieter keine Geschäftsstelle in österreich hat. Dazu kann aber noch nichts gesagt werden, da diese Transaktion kartellrechtlich noch nicht genehmigt worden ist.Wir sind nicht erst mit dem Peoplesoft-Portfolio im Lösungsgeschäft, Mitbewerber haben hier bereits seit einigen Jahren mit uns zu tun. Wir beliefern Kunden wie etwa das Dorotheum mit unserer Oracle E-Business Suite. Projekte wie dieses haben aber gegenüber dem Datenbankgeschäft lediglich fünf bis zehn Prozent Anteil am Gesamtumsatz. Mit diesem Anteil liegen wir in den deutschsprachigen Ländern sogar noch gut.

Larry Ellison ist optimistisch, die Nummer eins im Middlewaregeschäft zu werden. Teil Sie diesen Optimismus? Was sagt ihr Lieferant IBM dazu?
Middleware ist für die Hersteller ein ganz zentrales Geschäft. Wer den Middlewaremarkt besetzt, kann strategisch auch viele seiner Kunden dorthin führen. Viele Unternehmen denken bereits daran, ihre IT zu flexibilisieren, um weg von Silolösungen und Mainframesystemen zu kommen. Mittels softwareorientierten Architekturen werden solche bestehenden Applikationen besser integriert werden. Damit werden die Geschäftsprozesse eines Unternehmens schnell und einfach abgebildet. Oracle ist im Middlewarebereich bereits die Nummer zwei oder drei - dies ist regional abhängig. Dieses Geschäftsfeld ist für uns nichts Neues. Ein Unternehmen wie IBM ist an diesem Punkt natürlich ein heftiger Mitbewerber. In anderen Bereichen am Softwaremarkt gibt es mit IBM aber wiederum enge Kooperationen. Oracle hat im Middlewarebereich gute Produkte und vernünftige Releasezyklen. Nehmen Sie etwa den neuen Webservices-Standard BPEL: Wir sind die Ersten am Markt, die dazu bereits Referenzprojekte aufweisen können.

Oracles strikte Lizenzpolitik ließ bislang keinerlei Abrechnungsflexibilität in Mehrprozessorensystemen zu. Nun gewährt man zumindest Rabatte im Multiprozessorbereich.
Auf die Frage, wie Software bezahlt wird, gibt es keine endgültig zufrieden stellende Antwort. Totale Gerechtigkeit wird man in diesem Bereich nie erreichen. Unsere Philosophie ist es, keine technischen Vorrichtungen zu haben, die die Nutzung der Hardware messen. Wir gehen davon aus, dass sich unsere Geschäftskunden an die Verträge halten. Wenn folgender Vergleich auch ein wenig hinkt, ist diese Situation mit der Nutzung eines Autos vergleichbar: Ein Auto kostet in seiner Anschaffung stets den gleichen Betrag - unabhängig davon, ob ich damit 40.000 oder 100.000 Kilometer fahre.
Oracle hat vor Jahren Lizenzen getestet, die von der Taktfrequenz des Prozessors abhängig gemacht wurden. Dieses Modell hat sich aber als nicht administrierbar herausgestellt. In der Praxis hat sich ohnehin erwiesen, dass große Unternehmen ihre Installationen sehr gleichmäßig ausnützen. Was nun gestartet wurde, ist ein Lizenzmodell mit Abschlagsfaktoren - keine Rabatte.

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Kleinwagen im SUV-Look

Sollte der CrossPolo an den wirtschaftlichen Erfolg seines Vorgängers Polo Fun anknüpfen können, würden in Wolfsburg wohl die Champagnerkorken knallen. Immerhin hat sich der Fun dreimal so oft verkauft als eigentlich geplant. Damit ist der Fun also quasi die Antithese zum Luxusschlitten Phaeton, der in den USA auf Grund massiver Absatzschwierigkeiten bereits wieder vom Markt genommen wird.
Der CrossPolo soll im Februar 2006 erstmals in den Schauräumen der deutschen VW-Händler stehen, der Einstiegspreis für den 1,2 Liter Benziner mit 64 PS bei knapp über 15.000 Euro liegen. Optisch erinnert der CrossPolo an ein klassisches SUV. Er fällt vor allem durch sein um 15 Zentimeter höher gelegtes Fahrwerk, die 17-Zoll-Leichtmetallräder, die farbig abgesetzten Karosserie-Anbauteile und die komplett neu gestalteten Stoßstangen im Offroad-Stil auf. Im Innenraum sind es spezielle Bezugsstoffe, Sportsitze und Chromverzierungen, die den ganz eigenen Charakter des CrossPolo prägen sollen.
Für die Außenlackierung stehen sechs Farben zur Auswahl: Die Palette reicht hier von Magmaorange und Limette über Flashrot, Blackmagic und Ravennablau bis zu Reflexsilber. Die jeweilige Außenlackierung bestimmt auch das Farbklima im Interieur des CrossPolo. Zahlreiche Ausstat¬tungsdetails sollen hier individuelle Akzente setzen. So zieren lackierte Spangen und farblich abgesetzte Nähte das Dreispeichen-Lederlenkrad und auch die Schalthebelstulpe und der Leder-Handbremshebel erhielten eine farbige Naht.
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Geiz ist nicht geil

Report:In der Stadt sieht man viele Sanierungsbaustellen der Bauindustrie. Schläft das Wiener Gewerbe?
Alexander Safferthal:Im Hochbau fehlt der Bauindustrie ihr angestammter Bereich. Die Tausenden Quadratmeter mehrgeschoßigen Wohnungsbau wie vor zehn Jahren gibt es nicht mehr. Die Bauindustrie hat dann die Sanierung entdeckt und ist mit Preisen angetreten, die das Gewerbe nicht bieten konnte. Damit gingen uns Aufträge verloren, es wurde beim Preis nachgegeben. Die Folgen sind bekannt.

Experten raten dem Baugewerbe zu Vernetzungen. Was halten Sie davon?
Im Bau wird eine Vernetzung als Absprache gesehen und laut »Bauskandal« gerufen. Da müssen wir an der Gesprächskultur noch arbeiten.

Ihnen ist das Image ja ein großes Anliegen. Ist das gerade in Wien nicht ein Kampf gegen Windmühlen?
Solange überall das Billigste zählt und Slogans wie »Geiz ist geil« heilig sind, wird dieses Problem weiter existieren. Mir kann niemand glaubhaft machen, dass die öffentliche Hand dazu verpflichtet ist, das preisgünstigste Angebot anzunehmen. Wer ist denn der Eigentümer des öffentlichen Auftraggebers? Das sind die Bürger. Der öffentliche Auftraggeber ist eigentlich verpflichtet, dass es seinem Eigentümer gut geht. Wenn die öffentliche Hand Aufträge an Firmen vergibt, die auch Lehrlinge ausbilden, leistet sie volkswirtschaftlich einen Beitrag.

Sie haben sich in der jüngeren Vergangenheit immer wieder kritisch zum Baustoff Holz geäußert. Warum?
Jeder Baustoff gehört dorthin, wo er sich einmal hinentwickelt hat. Es macht einen Unterschied, ob Holz im alpenländischen Raum verwendet wird oder ob in der Mariahilferstraße ein mehrgeschoßiges Wohnhaus errichtet werden soll. Um bei einem Bürobau aus Holz die Brandschutzvorschriften einzuhalten, muss mit viel Fremdmaterialien abgeschottet werden.

Sehen Sie in den politisch forcierten Holzprojekten eine Fehlentwicklung?
Es ist unnötig, es wird viel Reklame gemacht. Der große Boom mit Wohnhausanlagen in Holz wird im Osten nicht kommen.

Zuletzt haben Sie sich auch kritisch zum Dämmstoff geäußert. Was stört Sie daran, dass Häuser Hüllen bekommen?
Für einen Plattenbau aus den Sechzigerjahren fällt mir auch nichts anderes ein als aufgeklebter Dämmstoff. Das Problem ist, dass die Komponenten Dämmstoff und Mauer schwierig zu trennen sind. Grundsätzlich beruhen die ganzen Berechnungen zum Heizwärmebedarf auf Formeln, die sich irgendjemand ausdenkt. Die dazugehörigen Berechnungsprogramme kosten ein Vermögen. überprüft wird das Ganze im Labor, was auf der Baustelle tatsächlich passiert, ist wieder eine eigene Sache. Energiesparende Häusern erfordern ja eine ganz andere Baudurchführungsqualität als wir sie derzeit gewohnt sind.

Worin sehen Sie das größte Potenzial für Jugendliche in der Bauwirtschaft?
Wir sind sehr stark in der Spezialisierung. Ein polnischer Maurer hingegen hat in seiner Ausbildung zugleich eine Ausbildung als Fliesenleger und Maler dabei. Es wird sich aufhören müssen, dass wir für einen Badezimmerumbau 17 Gewerke kontaktieren.

Die Ausbildung muss breiter werden?
Ja, eine ausgezeichnete Ausbildung, die auch fachübergreifend angelegt ist. Das sollte aber auch für Berufsgruppen gelten. Eigene Landesinnungen für Berufe, in denen es österreichweit gerade einmal 150 Firmen gibt, sind Unsinn.

Hat sich die Zusammenlegung des Fachverbandes Bauindustrie und der Bundesinnung Bau bewährt?
Ja, es ist sogar so, dass auf Landesebene die Gesprächskultur eine andere geworden ist.

Eine Spezialität Ihres Unternehmens ist der Hauskanal. Was ist daran so besonders?
Das Besondere ist, dass der Kanal sehr häufig vergessen wird, obwohl austretende Fäkalien das Grundwasser belasten und ein Rückstau sehr unangenehme Folgen haben kann. Als etwas ungeschickt erweist sich dabei manchmal auch die Teilung an den Spülkästen, die manche Zeitgenossen dazu verleitet, für das große Geschäft die Taste für das kleine Geschäft zu betätigen. Dann entsteht sehr rasch ein Problem, weil die paar Liter einfach gebraucht werden.

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Düstere Prognosen

\"Der europäische Standort ist abgesehen von einigen Erfolgsbeispielen akut gefährdet\", sagte Studienautorin Claudia Funke von McKinsey Deutschland. Dabei müssten vor allem die Folgewirkungen für andere Industrien wie Automobil, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung beachtet werden. Gründe für die Schwäche seien eine hohe Fragmentierung des Marktes, ein relativ kleiner Pool an Management-Talenten sowie vergleichsweise niedrige Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Jedoch könnten bis zu vier Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wenn es den Hightech-Unternehmen gelingt, den Anteil am weltweiten Bruttoinlandsprodukt auf den Durchschnitt anderer Industrieländer (30 Prozent) zu heben.

Der enorme Vorsprung von den USA und Asien manifestiere sich auch in den F&E-Ausgaben. Während 2003 die US-Amerikaner 268 Milliarden Dollar in die Forschung pumpten, waren es in Europa nur 189 Milliarden Dollar. Auch bei den für die Branche wichtigen Patenten liegen die USA mit 50 Prozent mehr angemeldeten Patenen klar voran. Jedoch nicht alle Sparten gingen an die weltweite Konkurrenz verloren. Bei der Luft- und Raumfahrt und der Verteidigungsindustrie konnten sich die Europäer noch behaupten. Acht der 20 erfolgreichsten Unternehmen wie EADS, Thales oder Rolls-Royce stammen aus Europa. Ebenfalls positiv fällt die McKinsey-Analyse für die Mobilfunkbranche aus.

Dringenden Aufholbedarf ortet die Autorin bei Software, Unterhaltungselektronik und bei Halbleitern. Die Zukunftsstrategie der Studie baut auf vier Faktoren auf. Es sei ein Geschäftsmodell notwendig, das auf schnelles Wachstum ausgerichtet ist sowie eine kurzfristig gewinnorientierte Kapitalstruktur, so Funke. Außerdem empfiehlt sie Firmen vermehrt in Talentmanagement zu investieren, um die Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Schließlich gehöre das Unternehmens-Umfeld aktiver gestaltet, etwa durch den Aufbau von Expertennetzwerken und Clustern. Hier sei wieder die USA ein Vorzeigemodell. Während Silicon Valley 300.000 Arbeitsplätze bietet, ist das größte Cluster in Europa mit signifikanter Beteiligung europäischer Firmen im finnischen Oulu mit 58.000 Jobs fünfmal kleiner, erklärte Funke.

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Asien, bitte warten

Einer Studie des österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung zufolge hat sich der Sektor Umwelttechnik zu einem gesamtwirtschaftlich bedeutenden Beschäftigungsfeld mit überdurchschnittlichen Zuwachsraten in österreich entwickelt. Der Umsatz der Branche hat sich im für die Studie relevanten Bemessungszeitraum von 1993 bis 2003 mehr als verdoppelt. 65 Prozent der umgesetzten 3,78 Milliarden Euro entfallen auf den Export. Für Pröll ein eindeutiger Beleg dafür, dass \"Umweltschutztechnologien zu den Schlüsseltechnologien der Zukunft gehören“.
Wem auch immer die Zukunft gehört, derzeit ist festzustellen, dass die österreichische Umwelttechnikindustrie stärker als die übrige Sachgüterproduktion wächst, sowohl was Umsätze als auch Beschäftigte betrifft. Einem Umsatzplus von 7,3 Prozent in der Umwelttechnik steht ein Wachstum von lediglich 3,5 Prozent in der Sachgüterindustrie gegenüber. Noch eindeutiger die Situation bei den Beschäftigten: Plus 2,3 Prozent in der Umwelttechnik, minus 0,3 Prozent in der Sachgüterproduktion. Das spricht zwar einerseits für die Umwelttechnik, ist andererseits aber auch lediglich ein weiteres Indiz für die derzeit eher triste Wirtschaftslage. Wie immer man die vorliegenden Zahlen interpretieren mag, die Studienautorin und stellvertretende Leiterin des WIFO, Angela Köppl, ist überzeugt, dass sich \"österreich bereits jetzt einen Spitzenplatz im Umwelttechnologiebereich erobert hat“.
Eine partielle Technologieführerschaft heimischer Unternehmen ist zweifelsohne gegeben. Das heißt aber noch nicht, dass dieser Wettbewerbsvorsprung zwangsläufig zu einer globalen Markterschließung führt. WKö-Vizepräsident Richard SchenzSchießt demnach auch deutlich übers Ziel hinaus, wenn er davon spricht, dass sich \"Umwelttechnik ´Made in Austria´ in Märkten wie Lateinamerika, Afrika und Asien sehr wachstumsstark, dynamisch, innovativ und hoch entwickelt zeigt“. Denn das ist noch weit entfernte Zukunftsmusik.

Verhaltene Zustimmung
In der Industrie stößt der Vorstoß des WKö-Vizepräsidenten auf Verwunderung. Zwar sei der Bedarf an moderner Umwelttechnologie in Ländern wie Indien oder China sicher gegeben, ob sich der Export in der jetzigen Ausgangssituation für österreichische Firmen aber lohne, sei dahingestellt. Wenn die asiatischen und lateinamerikanischen Märkte erschlossen werden sollen, dann wohl eher nicht über die klassische Exportschiene - Akquisitionen oder der Neubau auf der grünen Wiese scheinen deutlich interessanter.
Auf den Punkt bringt es Maria Gindl, Prokuristin beim Umwelttechnikunternehmen Bauer GmbH: \"Der asiatische und lateinamerikanische Raum sind sehr langfristige Märkte.\" Noch verfüge man über keine Masterpläne, was die Erschließung dieser Regionen angehe. \"Wir konzentrieren uns derzeit in erster Linie auf Osteuropa, das hat ganz klar Priorität“, so Gindl. In Asien und Lateinamerika müssten die Rahmenbedingungen erst noch verbessert werden, das Umweltbewusstsein noch geschaffen werden.
Noch muss sich Schenz also etwas gedulden, bis seine Markteinschätzungen tatsächlich Realität werden.

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Datenübertragung per USB - überall und jederzeit

Der Universal Serial Bus (USB) ist ein Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen USB-Peripheriegeräten zum Austausch von Daten. Die Bezeichnung Bus ist ein im Bereich der Datenverarbeitung häufig verwendeter Begriff für eine Datenverbindung, an die mehr als zwei Teilnehmer angeschlossen sind. Mit USB ausgestattete Geräte können im laufenden Betrieb miteinander verbunden werden, das Protokoll des USB sieht eine automatische Erkennung von angeschlossenen Geräten und deren Eigenschaften vor.

Mit dem USB Anywhere von Belkin können von fast allen USB-Geräten Dateien kopiert und auf einem tragbaren Speichergerät abgelegt werden. Ohne den Rechner auch nur ein einziges Mal zu starten, sollen Nutzer Fotos von digitalen Kameras auf externe Festplatten speichern können, Musik von einem zum anderen MP3-Player übertragen oder Daten von Media Readern auf USB-Flashlaufwerke oder CD-ROM-Brenner kopieren.

Die kompakte USB-Bridge ist nicht viel größer als ein Handy und immer leicht mitzunehmen. Einfach per Plug-and-Play mit anderen USB-Geräten verbinden - und die Datenübertragung läuft. Zu Hause erhält das Gerät Strom von einem Netzteil und unterwegs sorgen Batterien für den reibungslosen Datenaustausch. Anhand einer LED-Anzeige sieht der Nutzer jederzeit, wie weit die Datenübertragung fortgeschritten ist. Außerdem verfügt das USB Anywhere über zwei Kopiermodi, einen für alle Verzeichnisse und einen nur für das Hauptverzeichnis. Das Gerät schaltet sich automatisch nach 30 Sekunden aus, wenn der Datenaustausch erfolgreich war.
Ab sofort ist das USB Anywhere für ungefähr 40 Euro im Fachhandel erhältlich.

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Im Test: AOC LM928 19 Zoll TFT-Display

Der LM928 ist nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen konzipiert und bietet neben VGA und DVI Eingängen auch ein schnelles 8ms Panel. Gleichzeitig sorgt der Monitor mit seinem eleganten schmalen Frontrahmen für einen luxuriösen Arbeitsplatz. Das 19\"-Zoll-Modell LM928 liefert mit einer Auflösung von 1280 x 1024 und bis zu 16 Millionen darstellbaren Farben brillante Bildqualität. Mit einer Bilddiagonale von über 48 Zentimetern bietet er genügend Raum für Office-Anwendungen, Internet und E-Mail, aber auch für Grafiken, Bilder und Computerspiele. Diese Features machen den AOC LM928 auch für professionelle Anwender interessant.

Ein Kontrastverhältnis von 550:1 und eine Helligkeit von 270 cd/m2 sorgen für eine klare und detailgetreue Darstellung auch bei heller Umgebung. Die spezielle Anti-Glare Beschichtung verhindert Bildschirmreflexionen und unterstützt damit die Vorgaben für ermüdungsfreies Arbeiten. Der Blickwinkel ist mit 140° / 130° etwas beschränkt aber nicht überaus störend. Ebenfalls positiv ist die Helligkeitsverteilung welche sehr gleichmäßig ist.

Einfache Handhabung
Der Monitor ist leicht aufzustellen, da man ihn nur auseinander klappen muss, allerdings geht das etwas streng. Hat man es aber einmal geschafft und an den Strom angesteckt kann es schon los gehen, da er sich von selbst kalibriert.

Mit Abmessungen von 38,3 x 36,7 x 24,69 Zentimetern fügt er sich gut in die Arbeitsumgebung ein, allerdings braucht er durch das Standbein etwas mehr Platz als andere LCD-Monitore. Die Einstellungen des Monitors wie Helligkeit, Kontrast und Bildposition erfolgt mit möglichst wenigen Tasten, die auf der rechten Seite des schmalen Rahmens platziert sind. Der höhenverstellbare und abschraubbare Fuß rundet die Ergonomiefreundlichkeit des Displays ab. Standardmäßig ist der LM928 für VESA konforme Halterungen vorbereitet.

Technische Daten AOC LM928:
- 19 Zoll TN Panel
- Auflösung: 1280 x 1024
- Displaygröße 376 x 301 Millimeter
- Anschlüsse: analog + DVI
- Kontrast: 550:1
- Helligkeit: 270cd/m²
- Blickwinkel: 140° / 130°
- Reaktionszeit: 8ms grey to grey
- 16,0 Mio. darstellbare Farben
- neigbar
- höhenverstellbar
- Wandmontage möglich (VESA 100)
- 3 Jahre Herstellergarantie
- Preis: ungefähr 360 Euro
- Abmessungen: 415 x 410 x 246 Millimeter
- Gewicht: 6 Kilogramm

Fazit:
Der 19-Zoll-Monitor LM 928 aus dem Hause AOC erfreut das Auge nicht nur mit seiner edlen Optik sondern auch mit vielen technischen Features. Trotz des günstigen Preises von ungefähr 360 Euro macht er durchaus einen \"teureren“ Eindruck. Er kann also durchaus mit dem Design von namhaften Herstellern in oberen Preisklassen mitspielen.
Mit einer Helligkeit von 270 cd/m², einem Kontrastverhältnis von 550:1 sowie einer Reaktionszeit von 8ms ist der Design-Monitor sowohl für Profis wie auch Einsteiger geeignet.

Plus/Minus
+ Farbbrillanz
+ Einfaches Handling
+ Preis-/Leistungsverhältnis
- benötigt etwas mehr Platz als andere LCD-Monitore
- Blickwinkel

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Mobiler Arbeitsplatz

Das Arbeiten mit einem Notebook erfordert eine mehr oder weniger stabile Unterlage. Optimal ist ein Tisch, im Notfall tut es auch eine Parkbank, und wenn es gar nicht anders geht, müssen eben die Knie herhalten. Die Sache hat nur einen Haken: Was macht man, wenn nicht einmal eine Sitzgelegenheit zur Verfügung steht? Die auf mobile IT-Lösungen spezialisierte a+d Computersysteme Vertriebsges.m.b.H. entwickelte für diesen Zweck ein Spezial-Tablett mit dem der User in praktisch jeder Lebenslage ungehindert an seinem Computer arbeiten können soll.

\"Die ursprüngliche Idee für unser jüngstes Produkt wurde während eines Formel-1-Rennens geboren,“ erklärt Richard österreicher, Projektleiter bei a+d, die Hintergründe der Entwicklung des innovativen, wahrhaft mobilen Arbeitsplatzes. \"Die Techniker kauern vor dem Start des Rennens vor den Autos und klopfen die Daten unter geradezu akrobatischen Verrenkungen in einen auf dem Boden liegenden Laptop.“Dies war für den Erfinder des \"Personal Office“, des Business Class-Koffers mit eingebautem Laptop, Drucker und anderen IT-Komponenten, ein untragbarer Zustand - und so wurde eine Arbeitsfläche geschaffen, die einfach mit vier Gurten in die ösen eines Notebook-Rucksacks eingehängt wird, und dem Benutzer in Sekundenschnelle eine stabile Arbeitsunterlage bieten soll. Spezielle Halterungen schützen den Computer laut Hersteller vor dem Verrutschen und verhindern, dass das Gerät bei einer unachtsamen Bewegung zu Boden stürzen kann. Dabei wurde gleichzeitig darauf geachtet, dass alle Schnittstellen frei zugänglich bleiben, so dass der User seinen High Tech-Rucksack bei Bedarf auch ungestört mit verschiedenen Peripheriegeräten verbinden kann.

Vielseite Einsatzmöglichkeiten
Die Einsatzmöglichkeiten des tragbaren Arbeitsplatzes reichen freilich weit über die Formel-1-Rennstrecke hinaus. Kfz-Mechaniker in ihren Werkstätten gewinnen mit dieser patentierten Lösung ebenso an Bewegungsfreiheit wie ein Pannenhelfer im Einsatz vor Ort. Freilich besteht nicht nur in der Kfz-Branche Interesse an dem neuen Produkt: überall dort, wo Service-Techniker an größeren Maschinen oder Anlagen zu arbeiten haben, erleichtert der High Tech-Rucksack den Umgang mit dem Laptop enorm. Und wenn die Mitarbeiter nicht erst überlegen müssen, wo sie ihren Laptop am besten hin balancieren könnten, erhöht dies ihre Produktivität. Ein ideales Einsatzfeld für den High Tech-Rucksack lokalisiert a+d Geschäftsführer Ing. Abrahamczik auch im Bereich von Straßenbefragungen, auf Messen, usw.: \"Das ideale Tool für mobile Dienstleistungen jeglicher Art,“ schildert der a+d-Geschäftsführer. Aber auch im wissenschaftlichen Bereich finden sich jede Menge Anwendungen.

Der Rucksack soll vorwiegend im Projekt-Geschäft positioniert werden; der Preis richtet sich in erster Linie nach dem technischen \"Innenleben“, das primär aus einem modernen Lenovo-Notebook (die Nachfolger der IBM Thinkpads) mit WLAN-Funktionalität und Bluetooth-Schnittstelle für einen drahtlosen Internet-Zugang zur übermittlung der mobil erfassten Daten via Handy oder Wireless LAN Hotspot besteht.

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Der unbekannte Marktführer

Von Daniel AJ Sokolov

\"China, Philippinen, Indien, Serbien, Türkei, ägypten, Kosovo, Bosnien-Herzegowina ...\" sprudelt es aus Georg Hitsch heraus, \"Zu diesen und anderen Großdestinationen sind wir Marktführer in österreich. Nicht einmal die Telekom wickelt so viele Minuten dorthin ab, wie wir.\" Hitsch ist 26, Mitacs-Technikchef und ein wandelndes Lexikon: \"Weltweit gibt es 8.500 Telefonnetze\", sagt er ebenso auswendig wie: \"Die Peaktime nach China ist von 14.30 bis 15.30 und von 23.30 bis 2 Uhr\", oder: \"Während Türken und Südslawen oft in Callshops gehen, sind Chinesen reine Callingcard-Benutzer.\" Durch Callshops und Calling-Cards wickelt er monatlich eine zweistellige Millionen-Minutenmenge ab.

2001, in einer kritischen Zeit für die Telco-Branche, wagte der seit 1987 in österreich tätige Inder Siby Thomas, 42, die Gründung von Mitacs. Er hatte eine Marktlücke entdeckt: den Großhandel mit technisch hochwertigen Auslandsverbindungen zu Niedrigstpreisen. Mitacs verließ bereits 2002 die Verlustzone. Erster Großkunde war die später von One übernommene eWave. Heuer werden monatlich 600.000 bis 700.000 Euro umgesetzt, was Mitacs zur zehntgrößten Telco österreichs macht.

2002 wurde \"Platin Plus\" sowie die Produktion von Calling-Cards gestartet. Platin Plus zielt auf Privatkunden und Unternehmen, die regelmäßig telefonieren. Insbesondere bei Auslandsgesprächen sind wesentliche Einsparungen möglich. Call-by-Call und Preselection werden ebenso angeboten, wie Call-Through im In- und Ausland. Mitacs verzichtet auf Werbung und setzt auf Mundpropaganda. Nur so seien die niedrigen Tarife für \"Premium Quality Routing\" überhaupt möglich, erklärt Hitsch.

Insbesondere bei festnetzlosen Handynutzern und bei Kabelusern ist der Call-Through-Dienst von Platin Plus beliebt. Registrierte Anschlüsse werden vom System automatisch erkannt, ein Code ist überflüssig. Sofort nach dem Gespräch sind die entstandenen Kosten online abrufbar. Während Mobilfunker mindestens 34 Cent pro Minute nach Deutschland verlangen, ist Mitacs mit 2,9 Cent wohlfeil. Sekundengenau, ohne Grundgebühr oder Mindestumsatz, ohne Vorauszahlung. Da auch die Verbindungsqualität hoch ist, funktioniert die Mundpropaganda.

Allerdings macht der Anbieter nur etwa ein Zehntel seines Umsatzes mit Endkunden, 90 Prozent sind Großhandel. Nach eigenen Angaben ist Mitacs bei der Betreuung der 400 bis 600 österreichischen Callshops mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent Marktführer. Die Shops müssen im Voraus zahlen, bekommen dafür aber umfassendes Service, von der empfohlenen Preisliste über die Abwicklung von Amtswegen bis zur Beratung in Sachen dauerhafte Kabineneinrichtung.

Service wird auch bei Calling-Cards geboten. Auf Bestellung wird jede beliebige Marke auf die Karten und die auf die Zielgruppe abgestimmte Preisliste gedruckt. 150 verschiedene Marken sind aktuell im Umlauf. Technik und Kundendienst liegen in der Hand von Mitacs, den Vertrieb übernimmt meist der Auftraggeber. So können auch kleine Zielgruppen erschlossen werden.

\"Der Callshopmarkt explodiert. Die Payphone Access Charge (der Report berichtete) beschleunigt das noch\", berichtet Thomas, \"Wir leben gut damit, denn in den Shops ist die Marge höher.\" Doch er hat Größeres vor: \"Mein Ziel ist, aus Mitacs eine große internationale Firma zu machen.\" Seine Taktik: Geografische Ausweitung und neue Dienste. Derzeit werden die Angebote bereits aktiv in Belgien, Griechenland, Irland, Italien, den Niederlanden, Portugal, der Schweiz, Spanien und zum Teil auch in Deutschland vertrieben. Die Calling-Cards funktionieren in über 100 Ländern.

Mit verschiedenen Preselection-Marken und passenden Vertriebspartnern sollen neue Kundenschichten erschlossen werden. Darunter auch Geschäftskunden, die mehr Betreuung wünschen. Platin-Plus-User können sich mit VoIP die Call-Through-Gebühren sparen. Niedermeyer verkauft den VoIP-Dienst \"Bestphone\". Eine virtuelle PBX ist ebenso in der Pipeline, wie Unified-Messaging-Dienste samt ENUM für Einzelkunden. \"Am Ende dieser Dekade werden große Teile des Traffic über VoIP laufen\", prophezeit Thomas, \"Bis dahin müssen wir weg vom Minutengeschäft hin zu Grundgebührenservices. Bei der Produktentwicklung haben wir ein Jahr Vorsprung vor der Konkurrenz. Lassen Sie sich überraschen.\" An Selbstbewusstsein hat es dem Mitacs-Gründer noch nie gemangelt.

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Von der Piste auf die Straße

\"Mit dem R8 wollen wir an die Erfolge im Motorsport anknüpfen und sie in die Serie übertragen. Das Modell steht für Sportlichkeit, so wie Audi sie versteht“, sagt Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, zum neuen Familienmitglied in der Audi Modellpalette. Die Erfolge im Motorsport können sich tatsächlich sehen lassen. Mehr als 50 Siege stehen bei den Ingolstädter zu Buche. Wie viel vom Rennboliden in der Straßenversion zum Einsatz kommen wird, ist noch unklar. Die Studie aus dem Jahr 2003 war mit 610 PS einem maximalen Drehmoment von 750 Newtonmetern äußerst potent. So üppig wird’s wahrscheinlich nicht ausfallen, aber man wird sich auch keine Sorgen machen müssen, untermotorisiert zu sein. Optisch wird der R8 vor allem durch die ausgeprägte Schulterlinie, die prägnanten Radhäuser, den Singleframe-Kühlergrill und einem markantes Heck ins Auge stechen. Wie beim Le Mans quattro soll beim Serienmodell R8 viel Aluminium für eine leichte Karosserie und ein günstiges Leistungsgewicht sorgen.
Im Audi Werk Neckarsulm, dem Produktionsstandort für den R8, wird bereits alles für die Serienproduktion vorbereitet. 28 Millionen Euro werden in die R8-Produktionslinie investiert. Die Audi Tochter quattro GmbH wird die Fertigung verantworten. Derzeit laufen Entwicklung und Versuchsaufbau bei der quattro GmbH und der technischen Entwicklung der AUDI AG auf Hochtouren. 250 Mitarbeiter werden in der Produktion des R8 tätig sein. Gestartet wird im vierten Quartal 2006. Der erste R8 soll im zweiten Quartal 2007 vom Band laufen.
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