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Hohe Auszeichnung für MedUni Wien

Ein Forscherteam der MedUni Wien rund um PD Dr. Marcus Säemann und Dr. Thomas Weichhart konnte einen für österreichische Wissenschafter sensationellen Erfolg verbuchen: Ihre 2008 im Topjournal IMMUNITY publizierte Arbeit „The TSC-mTOR signaling pathway regulates the innate inflammatory response“ wurde soeben vom renommierten Wissenschaftsjournal SCIENCE Signaling für den „Signaling Breakthrough of the Year 2008“ nominiert. Diese Liste beinhaltet die 40 wichtigsten Publikationen, die im vergangenen Jahr im Bereich „Cell Signaling“ veröffentlicht wurden.

Hintergrund:
Das Molekül TOR (Target Of Rapamycin) registriert Signale bezüglich Nahrungs- und Energiestatus und reguliert so Zellwachstum und Zellteilung. TOR wird durch Rapamycin blockiert, eine Substanz, die klinisch als Immunsuppressivum bei Transplantationen und in der Krebstherapie eingesetzt wird. Der TOR-Signalweg ist bei einigen Krebserkrankungen mutiert und wird seit Jahren intensiv beforscht. Im Jahr 2008 gab es diesbezüglich einige herausragende Publikationen und somit wurde die Aufklärung der vielfältigen Funktionen von mTOR (mammalian TOR) als Durchbruch des Jahres im Bereich „Cell Signaling“ nominiert.


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Aufguss ohne Kelle

Ein Saunagang ist eine ernste Sache. Über die Jahrhunderte haben sich feste Traditionen und Rituale entwickelt, auf die der professionelle Saunierer auch heute noch Wert legt. Wer die ungeschriebenen Regeln bricht, wird mit Verachtung gestraft. Platz für Veränderungen gibt es kaum. Die Salzburger Firma Silgmann hat sich jetzt dennoch an eine heilige Kuh der Sauna-Fans gewagt und den Saunakübel runderneuert. EQO heißt der Kübel, der gänzlich auf die herkömmliche Kelle verzichtet. Durch seine ergonomische Form und spezielle Ausgussöffnung bringt der EQO das Wasser direkt auf die heißen Steine. Die Position des Griffes schützt die Hand vor dem aufsteigenden heißen Dampf. Das Eigengewicht konnte durch spezielle Verarbeitungstechniken gering gehalten werden. Zudem besteht der EQO zur Gänze aus nachwachsenden Rohstoffen und ist vollständig kompostierbar.
Übrigens: Dass Finnland als Ursprungsland der Sauna gilt, ist nicht ganz richtig. Die ersten Schwitzbäder, bei denen heiße Steine mit Wasser übergossen wurden, soll es bereits in der Steinzeit gegeben haben. Über Kleinasien fand dieses Steinschwitzbad seinen Weg nach Skandinavien und in den Mittelmeerraum. Allerdings haben die Finnen die Sauna­kultur perfektioniert und in den Alltag eingebaut. Heute verfügt Finnland über die höchste Saunadichte der Welt: Auf 5,1 Millionen Finnen kommen 1,7 Millionen Saunen.
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Der Freischwinger

Filigran und damit nicht nur für fülligere Zeitgenossen auch etwas provokant präsentiert sich der Barhocker aus der Stresemann-Sitzmöbelkollektion. Statische Grundsätze und traditionelle Fertigungstechniken scheinen ihn nicht wirklich zu kümmern. Seine puristische Silhouette erhält der Barhocker durch das revolutionäre Konstruktionsprinzip mit einer lediglich am Drehpunkt gehaltenen, ergonomisch geformten und leicht schwingenden Sitzfläche. Für das ästhetische Möbel erhielt die Hiller-Gruppe, zu der auch der burgenländische Objektmöbelhersteller Braun Lockenhaus gehört, von der Jury des Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design den Good Design Award 2008.
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Maschinenhalle für Durisol

Durisol gilt als Pionier auf dem Sektor umweltfreundlicher Baustoffe. Jetzt wird auch in den Osten expandiert. Ein Werk in St. Petersburg steht bereits, fünf weitere sind geplant. Für die Planung und Konstruktion beim Anlagenbau der neuen Maschinenhallen holte Durisol BEKO Engineering Wien an Bord.
Ausgehend von örtlichen Gegebenheiten und Platzverhältnissen bzw. vorhandenen Hallen und Gebäuden wurden von BEKO Layouts für die Produktion von Durisol-Steinen für die Standorte in der Ukraine, Litauen, sowie in Russland entworfen. Die Planungstätigkeiten umfassten die Erstellung der Maschinenaufstellung, der Fundament- und Grubenpläne sowie die Festlegung von Produktions- und Lagerflächen.
Die Herausforderung bei der Festlegung der Maschinenaufstellung bestand insbesondere darin, einen Kompromiss zwischen optimalem Materialfluss, platzsparender Aufstellung, einfacher Fördertechnik und kurzen Wegen zu finden und dabei möglichst wenig Änderungen an bereits bestehenden Hallen vorzunehmen. Weiters mussten auch Kundenanforderungen hinsichtlich der Produktionskapazität berücksichtigt werden. Dementsprechend erfolgte die Festlegung der Maschinenanzahl und -typen, sowie die Dimensionierung der Produktions- und Lagerflächen. Die Konstruktion wurde mit AutoCAD durchgeführt.
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