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Archiv (11315)

Kommunikation für mehr Sicherheit

Bereits seit 1991 nimmt Nissan am „Advanced Safety Vehicles“-Programm des japanischen Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr teil. In der vierten Generation setzt man bei Nissan ganz auf die Fashrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation. Der ASV-4 kann mit Fahrzeugen, die mit einem ähnlichen System ausgestattet sind, im Straßenverkehr kommunizieren und soll so den Fahrer im Vorfeld einer möglichen Gefährdung mit optischen und akustischen Hinweisen warnen. Das Besondere an diesem System ist die Unabhängigkeit von einem direkten Sichtkontakt. Während die meisten Warnsysteme auf Kamerabasis funktionieren, kann das Nissan-System dank der Kommunikation zwischen den Fahrzeugen auch Kollisionen an schlecht einsehbaren Kreuzungen und Einmündungen oder Unfälle beim Abbiegen verhindern. Laut Nissan kann diese Kommunikationstechnik in rund 60 Prozent der Unfallszenarien im japanischen Straßenverkehr die Unfallgefahr deutlich reduzieren.
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Alle Viere

„Active Drive“ nennt Renault seine Vierradlenkung, die gemeinsam mit den Formel-1-Spezialisten von Renault Sports Technologies entwickelt wurde, und erstmals im Renault Laguna zum Einsatz kommen wird. Das neue Fahrwerk verspricht leichtere Lenkmanöver durch einen reduzierten Wendekreis sowie einen kleineren Einschlagwinkel. Das soll sich vor allem beim Ausparken und Manövrieren in engen Straßen bezahlt machen. Ab Tempo 60 macht sich die Vierradlenkung durch eine deutlich bessere Spurtreue bemerkbar. Durch das gleichzeitige Einschlagen der Vorder- und Hinterräder wirkt das Active Drive-System der Fliehkraft entgegen, die die Hinterachse in der Kurve ausscheren lässt und sorgt für weniger Tempoeinschränkungen in der Kurve. Zudem soll das Active Drive System zu mehr Sicherheit und Stabilität bei Ausweichmanövern beitragen. Das System berücksichtigt die Verlaufsgeschichte der Lenkradwinkel, erkennt durch eine plötzliche, starke Abweichung des Lenkradwinkels die Ausweichsituation und passt den hinteren Einschlagwinkel entsprechend an.
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Volvo XC60

Im Herbst lässt Volvo den XC60 auf den hart umkämpften SUV-Markt los. Wie von Volvo nicht anders zu erwarten wird auch dieses neue Modell vollgepackt mit Sicherheit sein. Eine Weltneuheit ist City Safety, ein Sicherheitssystem, das dem Fahrzeuglenker hilft, Auffahrunfälle im langsamen Kolonnenverkehr in der Stadt zu vermeiden oder deren Auswirkungen zumindest zu

verringern. Droht das Fahrzeug - ohne Reaktion des Fahrers - auf ein anderes Auto aufzufahren, bremst der Volvo XC60 selbsttätig. Für den neuen Volvo XC60 stehen zunächst zwei Fünfzylinder-Dieselvarianten mit 163 PS und 185 PS sowie im T6 ein Reihensechszylinder- Benzinmotor mit

Turbolader und 285 PS zur Auswahl. Der Allradantrieb ist serienmäßig.

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Nächtliche Visionen

Jede Menge technologische Schmankerl zeigt BMW im neuer 7er. Etwa ein Nachtsichtsystem mit Personenerkennung und -warnung. Zentrales Element des Systems ist eine Wärmebildkamera, die ein bewegtes Videobild liefert, in dem der Fahrer Menschen, Tiere und andere Objekte auch außerhalb des Lichtkegels der Scheinwerfer in hochauflösender Darstellung im zentralen Control Display erkennen kann. Mit Hilfe von intelligenten Algorithmen sucht das System gezielt nach Fußgängern und hebt diese im Videobild hervor. Stellt das System eine Gefährdung der Personen fest, wird der Fahrer zusätzlich gewarnt. Um die Anzahl der Warnungen zu minimieren und auf die wirklich gefährdeten Fußgänger zu beschränken, wird im Steuergerät eine komplexe Situationsanalyse durchgeführt. Die Warnung bezieht sich nur auf Fußgänger, die sich in einem bestimmten Warnkorridor befinden. Wird beispielsweise eine Person, die sich am Fahrbahnrand befindet, sich auf die Straße zubewegt oder sich dort bereits aufhält, erkannt, wird der Fahrer rechtzeitig und gezielt mit einem Symbol im Control Display gewarnt.

Ein weiteres technologisches Highlight im 7er BMW ist die automatische Verkehrszeichenerkennung. Dabei registriert eine im Bereich des Innenspiegels installierte Kamera permanent die Verkehrszeichen am Straßenrand sowie auch die variablen Anzeigen von Schilderbrücken auf Autobahnen. Diese Daten werden mit den im Navigationssystem gespeicherten Angaben abgeglichen. So wird beispielsweise bei einer situationsbedingt geänderten Geschwindigkeitsregelung – etwa aufgrund einer Baustelle – den von der Kamera erfassten Daten Vorrang eingeräumt. Die gültige Geschwindigkeitsbegrenzung wird im Instrumentenkombi oder optional im Head-Up-Display angezeigt.


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Erfrischend anders

Unverkennbar Saab und dennoch alles neu. Mit dem 9-X Air Concept zeigt Saab, wie man sich im hohen Norden die Cabrio-Zukunft vorstellt. Und die ist durchaus beeindruckend. Beinahe schon revolutionär fällt die Dachkonstruktion der Studie aus. Die C-Säulen krümmen sich bogenförmig nach oben und geben so dem flachen, faltbaren Heck Halt. Die Heckscheibe ist nicht ins Dach integriert sondern hinter den Fondsitzen versenkbar. Auch die Seitenscheiben sind voll versenkbar und verstärken so das „Glashaus-Design“. Ist das Dach im Heck verstaut und die Heckscheibe ausgefahren, sollen die Passagiere ein offenes Fahrvergnügen ohne die üblichen Windverwirbelungen genießen können. Doch wer aus dem hohen Norden kommt weiß, dass die Anzahl der Tage, an denen man oben ohne fahren kann, auch nicht in den Himmel wachsen. Und weil viele Cabrios bei geschlossenem Dach einen eher unattraktiven Eindruck vermitteln hat sich Saab auch speziell um den geschlossenen Zustand gekümmert. Dann mutet die Studie wie ein echtes Coupé und hebt sich bewusst vom Aussehen eines gewöhnlichen, viersitzigen Cabriolets ab.

Einen weiteren Bruch mit den üblichen Design-Konventionen stellt das große Gepäckfach ohne Kofferraumdeckel dar, das unter der Heckleuchteneinheit hervorgleitet und bequem zwei Golfsäcke aufnehmen können soll. Dank eines Federmechanismus fährt das System auf Rollen ohne elektrische Unterstützung heraus und spart so zugleich Gewicht. Zum Unterbringen kleinerer Utensilien befindet sich unter dem Rollfach ein zusätzliches, separates Abteil.

Auch der Innenraum des Concept Cars zeigt völlig neue Ansätze. Das Informationsfeld des Fahrers geht fließend in die Türen über und verzichtet auf die bisher übliche Mittelkonsole. Statt auf Tacho und Drehzahlmesser blickt man auf 3D-Grafiken, verteilt auf fünf Bildschirmen in der flachen, bogenförmigen Informationsoberfläche. Bleibt zu hoffen, dass Saab den Mut beweist, das eine oder andere Detail der Studie in die Serienproduktion einfließen zu lassen.
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Sicher wie in Mamas Schoß

Schon auf den ersten Blick macht dieser BMW X5 den Eindruck, dass man sich besser nicht mit ihm anlegen sollte. Und auch wenn der erste Eindruck manchmal täuschen kann, in diesem Fall stimmt er. Denn beim X5 Security ist der Name Programm. Die fahrende Festung bietet Schutz vor kriminellen Bedrohungen wie Raubüberfälle, Entführungen oder Carjacking. Grundlegender Bestandteil des Schutzkonzeptes ist die gepanzerte, durchschusshemmende Fahrgastzelle. An ihr sollen sich selbst Faustfeuerwaffen bis zum Kaliber .44 Magnum einschließlich Kaliber .357 Magnum oder 9 mm Luger die Zähne ausbeißen. Dazu kommen noch Überfallalarm und Wechselsprechanlage, um mit Personen außerhalb des Fahrzeuges zu kommunizieren, ohne Fenster oder Türen öffnen zu müssen. Wird der Überfallalarm ausgelöst, verriegeln sich Fenster und Türen automatisch. Zusätzlich werden akustische und optische Alarmsignale abgegeben. Natürlich verfügt der X5 Security auch über Reifen mit Notlaufeigenschaften. Dadurch bleiben die Reifen selbst bei völligem Druckverlust - beispielsweise nach einem Beschuss oder dem Überfahren spitzer Gegenstände - noch funktionstüchtig. Bei voller Beladung des Fahrzeugs erlauben sie eine sichere Weiterfahrt über eine Distanz von rund 50 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h. Klassische Sicherheitsmerkmale gibt es auch. Im Innenraum des BMW X5 gehören neben Front- und Becken-Thorax-Airbags auch seitliche Curtain-Kopfairbags zur Serienausstattung. Sie entfalten sich aus der Verkleidung der A-Säulen und des Dachhimmels und schützen somit die Insassen sowohl auf der ersten als auch auf der zweiten Sitzreihe vor Verletzungen.Im Fall eines bevorstehenden Überschlags sorgt die Roll-over-Sensorik dafür, dass die Curtain-Airbags ausgelöst und die Gurtstrammer aktiviert werden. Die Vernetzung dieser Sensoren mit der Fahrdynamikregelung DSC garantiert eine frühzeitige und situationsgerechte Funktion des Systems. Dafür gab es im Euro-NCAP Crashtest die Bestnote von fünf Sternen.

Unter der Haube arbeitet ein 355 PS starken V8 Motor, der die knapp drei Tonnen in beachtlichen 7,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Schluss ist bei elektronisch abgeriegelten 210 km/h.
Über den Preis zu sprechen, wäre müßig. Wer diese Art Schutz braucht, zahlt den BMX X5 Security wahrscheinlich aus der Portokasse.
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Der sehende Opel

Mit einer doppelten Weltpremiere wartet Opel auf der London Motorshow auf. Erstmals wird der neue Opel Insignia der Öffentlichkeit vorgestellt – und zwar als vier- und als fünftürige Limousine. Dabei sind die Unterschiede zwischen beiden Modellen bewusst gering gehalten. Das Top-Modell der General-Motors-Tochter soll auf den ersten Blick als Insignia erkennbar sein, unabhängig von der Version. Und man braucht schon einen sehr scharfen Blick, um den Fehler im Suchbild auf Anhieb zu finden. Beide Karosserieversionen sind gekennzeichnet durch eine fließende Silouette mit einem coupéartig abfallenden Dach. Die zusätzliche Kante erkennt man dann, wenn man weiß, wo man zu suchen hat. Am leichtesten fällt die Unterscheidung an Hand des Heckscheibenwischers. Auch die äußeren Abmessungen sind identisch. Sowohl Vier- als auch Fünftürer sind 4,83 Meter lang und haben einen Radstand von 2,73 Metern. Vom Start weg wird es den Insignia mit einer großen Motoren-Bandbreite geben. Sieben Triebwerke sind verfügbar, alle erfüllen die Euro-5-Abgasnorm und sind grundsätzlich mit Sechsganggetrieben gekoppelt. Benziner gibt’s mit einer Leistung zwischen 115 PS und 260 PS, Diesel zwischen 110 PS und 160 PS.

Außerdem wird der Insignia der erste Opel sein, der „sehen“ kann. Optional gibt es das von Opel gemeinsam mit dem Zulieferer Hella entwickelte „Opel-Eye“. Dabei handelt es sich um eine hoch auflösende Kamera, die Verkehrsschilder und Fahrspurbegrenzungen erkennen kann. Ein erkanntes Schild wird auf einem Display im Armaturenbrett eingeblendet und kann jederzeit wieder abgefragt werden. Zudem hat die Assistenzkamera ein Auge darauf, dass der Fahrer in der gewählten Spur bleibt. Ist das nicht der Fall warnt das System per Gong und Blinksignal im Instrument. Der Spurhalteassistent wird per Knopfdruck ein- und ausgeschaltet.
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7er BMW: Konservatives Design, innovative Technik

Die letzte Version des BMW Premiummodells hat beim Betrachter gemischte Gefühle hervorgerufen. Von Design-Super-Gau bis mutig, innovativ reichten die Kommentare zur vierten Generation des zumindest gewöhnungsbedürftigen 7er BMW. Generation Nummer fünf wird weit weniger kontrovers diskutiert. Das hat den einfachen Grund, dass sie relativ unspektakulär daher kommt. Der Mut zum Risiko scheint aufgebraucht zu sein. Statt Design-Experimente gibt es nun wieder bayrische Hausmannskost. Und die hat auch ihre Reize. Kraftvoll-dynamisch präsentiert sich der 7er, gepaart mit der für das Premium-Segment unverzichtbaren kultivierten Eleganz. Neben dem weiten Radstand, der lang gezogenen Motorhaube und dem kurzen Überhang vorn prägen auch der zurückversetzte Fahrgastraum und die flache Dachlinie die dynamischen Proportionen des neuen BMW 7er.

Das konservative Design mag manchen BMW-Fan enttäuschen, Kompensation bieten die technologischen Innovationen. Als erstes Fahrzeug ihres Segments kann die Limousine mit dem Head-up- Display ausgestattet werden, das fahrrelevante Informationen auf die Frontscheibe projiziert. Eine Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go-Funktion ermöglicht ein komfortables Gleiten im fließenden verkehr sorgt bei stockendem Verkehr für einen jederzeit situationsgerechten Abstand zum voraus fahrenden Fahrzeug. Ebenfalls neu ist das um eine Personenerkennung erweiterte System BMW Night Vision.

Serienmäßig ist das BMW-Flaggschiff mit der Fahrdynamiksystem „Control“ ausgestattet, das per Tastendruck die Dämpferhärte, die Schaltdynamik des Automatikgetriebes sowie die Kennlinien des Gaspedals und der Lenkerunterstützung bestimmt. Optional ist zusätzlich eine Wankstabilisierung erhältlich, deren Wirkung ebenfalls an das gewählte Programm angepasst wird.

Auch das Motorenangebot wurde von BMW vollständig erneuert. Als Top-Motorisierung steht ein V8-Benzinmotor mit Twin Turbo Aufladung und Direkteinspritzung und standesgemäßen 407 PS bereit. Dahinter folgen ein Sechs-Zylinder-Motor mit Twin Turbo und High Precision Injection mit 326 PS und ein neu entwickelter Sechszylinder-Dieselmotor mit Turboaufladung und 245 PS.
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