Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Wechsel in der Landschaft

\"In den letzten zwei Jahren kam es im Nutzerverhalten der Konsumenten und Unternehmen zu vielen Neuerungen und deutlichen Veränderungen. Während manche Bereiche des Telekommunikationssektors an Bedeutung verlieren, ist in anderen Bereichen ein starkes Wachstum zu beobachten“, folgert IKT-Regulator Georg Serentschy. Deutlich werde dies in den Penetrationszahlen zu Festnetz und Mobilfunk. Im Privatkundenbereich verliert das Festnetz zu Gunsten des Mobilnetzes immer mehr an Bedeutung.

Während 2005 das Festnetz von Privatkunden in Bezug auf Qualität, Tarife und Flexibilität noch deutlich besser eingeschätzt wurde als das Mobilnetz, ist in der Erhebung 2007 in vielen Bereichen das Mobilnetz dominierend. Neben den Tarifen werden Kriterien wie Mobilität und Flexibilität immer wichtiger. Immer häufiger greifen Privatkunden daher ausschließlich auf das Mobiltelefon zurück und geben den Festnetzanschluss auf.

Bei den österreichischen Unternehmen lassen sich im Vergleich zu 2005 im Gegensatz zu den Privatkunden keine derart ausgeprägten änderungen feststellen. Der Festnetzanschluss genießt nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert, weshalb es auch zu keinen größeren Veränderungen in den Anschlusszahlen im Unternehmensbereich gekommen ist. Neben den Kriterien Preis und Qualität, gewinnt das Angebot von individuellen Gesamtlösungen aller TK-Dienstleistungen (von einem einzigen Betreiber) stark an Bedeutung.

Mobilität spielt nicht nur bei Telefonie sondern auch bei der Wahl des Internetanschlusses eine immer größer werdende Rolle. \"Mobile Datenkarten und Modems machen einen breitbandigen Internetzugang auch unterwegs oder auf Geschäftsreisen möglich. Fast ein Viertel der Haushalte mit Internetzugang verfügt heute schon ausschließlich über mobiles Breitband, rund 482.000 Breitbandanschlüsse werden mittels UMTS/HSDPA realisiert“, führt Serentschy aus.

Im Bereich der IP-Telefonie hat es seit 2005 starke Veränderungen und Zuwächse in der Nutzung gegeben. Vor allem bei den Geschäftskunden besteht großes Wachstumspotenzial. \"Bei den Privatkunden überzeugt die noch eher junge Technologie der Internettelefonie die jüngere Generation und Personen mit höherer schulischer Ausbildung. Für eine gewisse Skepsis - hauptsächlich bei älteren - sorgen die Annahmen, das Internet habe zu viele Sicherheitsprobleme und VoIP sei noch zu unausgereift“, erklärt Serentschy die Motive für die Einstellung von Privatkunden.

Read more...

Regionaler Wachstumsmotor

Beim letzten achten INKOBA Jour Fixe trafen sich die vier INKOBA´s - Donau-Ameisberg, Region Freistadt, Mühlviertel Mitte und Standort Machland - zurBetriebsbesichtigung des erst zu Jahresbeginn gegründeten Unternehmens DorningerHytronics GmbH und zum anschließenden Erfahrungsaustausch. Einmal mehr zeigtesich, dass diese von der TMG initiierte Form der Standortentwicklung durchaus positiveAuswirkungen auf die regionale Entwicklung hat. Allen voran die starkenWachstumschancen durch die erhöhte Wirtschaftskraft in der Region und dieSchaffung zusätzlicher Arbeitsplätze vor Ort. Das unterstrich auch BürgermeisterFriedrich Stockinger, der Obmann der INKOBA Region Freistadt und Sprecher derINKOBA-Initiative: \"Durch das Zusammenwirken aller maßgeblichen Partner ist es unsgelungen zwei großartige Ansiedelungsprojekte rasch und unbürokratischabzuwickeln. Das bringt nicht nur einen Innovationsschub für die Region sondern vorallem alleine 2008 auch mehr als 300 attraktive Jobs für die Menschen vor Ort!“.

Die moderne Standortentwicklung kann nicht bei der Gemeindegrenze enden. Darüber sindsich heute alle maßgeblichen Experten einig und begrüßen die Initiative \"InterkommunaleBetriebsansiedlung“ - kurz INKOBA - nachdrücklich. Die Bandbreite der Zusammenarbeit -es geht um die gemeinsame Entwicklung, Erschließung und Vermarktung vonBetriebsstandorten bei Teilung der Kosten und Erträge, die Abstimmung von Schwerpunktenfür einzelne Standorte in einer Region und um die gemeinsame Vermarktung von Standorten- ist vielfältig, die Erfolge mehr als herzeigbar.

Read more...

Die IT und ihre Töchter

Die Idee des »Take Your Daughters to Work-Day« stammt aus den USA. Die Geschichte dieses Tages in Wien begann 2002, als auf Initiative der damaligen Frauenstadträtin Renate Brauner der erste Töchtertag mit Siemens als Partnerbetrieb veranstaltet wurde. Damals hatten 200 Mädchen teilgenommen. Heuer, am mittlerweile siebten Töchtertag, konnten 162 teilnehmende Betriebe fast 3.000 Mädchen begrüßen.

Arbeitsplatz-Tuning. Bei S&T blieb am Wiener Töchtertag kein Byte auf dem anderen - der IT-Berater und -Dienstleister forderte die teilnehmenden Mädchen gleich zu Beginn des Programms: Alle Teilnehmerinnen sollten einen IT-Arbeitsplatz mit allen dazugehörigen Komponenten selbst zusammenstellen und zum Laufen bringen. Beim anschließenden Betriebssystem-Modding-Award war dann wahres IT-Können gepaart mit Kreativität gefragt. »Unser PC-Modding ist letztes Jahr so gut angekommen, dass wir uns entschlossen haben, die Mädchen heuer noch intensiver zu fordern. Mit der Unterstützung unserer Experten haben sie das Betriebssystem ihrer Workstations professionell tunen können und dabei jede Menge über die verschiedenen Berufe in der IT-Dienstleistungsbranche erfahren«, erklärt S&T-General-Manager Georg Komornyik. »Wir schöpfen alle Möglichkeiten des innovativen Recruitings aus, um trotz des Fachkräftemangels unseren enormen Personalbedarf zu decken. Der Töchtertag ist ein erfolgreicher Baustein in unserem Talenteprogramm«, so Isabella Uiberacker, Personalabteilung S&T DACH.

Roboter zum Tanzen. Bei Microsoft bildeten spielerische Zugänge zur Informationstechnologie den Schwerpunkt des Tages für Mädchen von elf bis 16 Jahren. Im Mittelpunkt des Pogramms standen mit den Disziplinen Webdesign und Robotics zwei zentrale Bereiche der IT-Zukunft. Die Girls gestalteten gemeinsam mit Microsoft-Entwicklern sogenannte Mash­ups - Collagen aus bereits bestehenden Internetinhalten. Am Nachmittag entwarfen die Mädchen eigene Roboter und brachten diese sogar zum Tanzen. »Für uns ist die Teilnahme am Töchtertag eine Selbstverständlichkeit«, meint Alexander Hahnefeld, Human-Resources-Chef bei Microsoft. »Es ist nicht nur eine Frage der Gleichberechtigung, dass wir unser Unternehmen für Frauen attraktiv machen: In einer Zeit, in der allseits Facharbeitermangel herrscht, ist das vor allem eine wirtschaftliche Notwendigkeit. In Zukunft werden IT-Unternehmen immer mehr hochqualifizierte Mitarbeiterinnen suchen«, fügt Microsoft-Managerin Ute Hennig hinzu.

Read more...

Top in allen Bereichen!

Den Ansatz \"zwei Marken unter einem Dach“ hat die Murexin AG auf der Austrofarbe 2008 perfekt im Standkonzept \"Fachgeschäft“ umgesetzt: Dieser Messestand, in dem beide Marken gleichermaßen ansprechend präsentiert wurden, bestach durch Design, klare Produktlinien und kompetente Fachberatung. Die Leitfarben - Durlin in Blau und Murexin in der Unternehmensfarbe Gelb - hatten sich bereits auf der \"CASA“ Anfang des Jahres als Besuchermagnet erwiesen.
Read more...

Im Test: Creative Zen Plus

von Judith Karasek

Der Zen Stone Plus von Creative beeindruckt zu allererst, weil er unglaublich süß aussieht. Wahrscheinlich keine Stärke die Männerherzen höher schlagen lässt. Das weibliche Testerherz kam aber nicht umhin genau solche Herzrhythmusstörungen zu bekommen. Nähert man sich nach ein paar Minuten wieder seinem Ruhepuls, lässt die Begeisterung ein wenig nach.

Ausstattung
Mit den Maßen 53,7 x 35,6 x 16 Millimeter und einem Gewicht von 24 Gramm fällt der Zen Plus Stone in die Kategorie Fliegengewicht. Obschon seiner zierlichen Gestalt stecken zwei Gigabyte Speicher in ihm. Zum Preis von 49,90 Euro hat Creative weiters ein Radio, ein Diktiergerät und einen Lautsprecher mitrein gepackt. Ein passendes Verhüterli ist ebenso mit dabei. Dieses ist aber nicht wirklich gut gelungen: Das Plastik ist zwar rutschfest, aufgrund der \"klebrigen\" Oberfläche bleiben jedoch sämtliche Rucksackbrösel daran kleben. Die Entscheidung lautet daher: Zerkratzter Player versus schmuddeliger Player. Welchen Weg man auch einschlägt, eines gilt immer: Die Songs lassen sich angenehm per Drag und Drop vom PC auf den Player spielen. Dies gilt im umgekehrten Fall auch für Dateien die mit dem Diktiergerät aufgenommen wurden. Erhältlich ist der Player in den Farben schwarz, weiß, grün, blau, rot und pink.

Bedienung
Der Player verfügt im Prinzip über lediglich drei Tasten. Die Bedienung ist daher einfach und intuitiv. Auf das Lesen der Bedienungsanleitung kann getrost verzichtet werden. Negativ aufgefallen ist, dass der Player höchst unangenehm knackst bevor man ihn einschaltet. Ob dies serienmäßig ist, kann an dieser Stelle natürlich weder angenommen noch ausgeschlossen werden. Haben die Ohren diesen Knacks-Start überlebt, kann dem wahren Sinn und Zweck eines MP3-Player gefrönt werden: Musik hören. Die Tonqualität des Stone Plus ist sehr gut, der Equalizer brauchbar, nur ein wenig lauter könnte der Player sein. Die mitgelieferten Kopfhörer sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei, dies überrascht beim Preis des Players aber nicht. Hört man über den integrierten Lautsprecher, ist ein ziemlicher Tonqualitätsverlust wahrzunehmen. Der Sound klingt blechern und ist bei so manchen Mittelklasse-Handys besser. Ist einem der aktuell laufende Songtitel gerade nicht geläufig, reicht ein Blick auf das OLED-Display. Dieses hat die vollkommen ausreichende Auflösung von 64 x 64 Pixel und erstrahlt in Blitzblau.

Fazit
Der Creative Zen Stone Plus ist ein netter Player zum kleinen Preis. Hört man über Kopfhörer ist der Sound in Anbetracht der Größe des Players schwer in Ordnung. Lauscht man jedoch über Kopfhörer, vergeht einem schnell die Lust daran.

Plus/Minus
+ Design
+ Tonqualität (Kopfhörer)
+ Preis
- Tonqualität (Lautsprecher)

Read more...

Wer bremst, verliert

Es ist mobil, allwissend und bedarfsgesteuert. Es ist die perfekte Umgebung für nie dagewesene Effizienz und Mobilisierung der Mitarbeiter. Es ermöglicht den dynamischen Austausch von Know-how, ist immer erreichbar, sichert und stärkt Geschäftsbeziehungen. »Wir leben bereits in einer dynamischen Welt«, weiß Pat Russo, Konzernchefin des großen Herstellers Alcatel-Lucent. »Die­se Umgebung nimmt Einfluss auf jede Minute unserer Arbeit und unserer Freizeit.« Was Russo meint, ist vor allem das Ungewisse, die ständig möglichen Veränderungen in der Wirtschaft, die jedes Unternehmen - und noch wuchtiger jeden Arbeitnehmer - treffen können. Russo spricht von einer zunehmend wichtigen Politik der Geschäftsbeziehungen. Was früher linear und selten exerziert wurde, ist heute komplexes, tägliches Geschäft im Projektmanagement, in Arbeitsgruppen und Beziehungen mit Partnerunternehmen. Diese sollen mit dem »Dynamic Enterprise« nun gestärkt und abgerundet werden. Zweiter Stock, alles aussteigen bitte: Wir sind im Enterprise 2.0 angekommen.

Was Alcatel-Lucent nun vorhat, ist schnell erklärt. Das Rezept klingt einleuchtend einfach: Man nehme ein bisschen Hype von Web 2.0, mische eine gehörige Portion Social Networks hinzu und stecke das Ganze in den Framework-Ofen. Das Resultat ist eine Kommunikationsarchitektur, die alle jene Vorteile der Web-2.0-Bewegung, wie schnelle, flexible Vernetzungen und das belebende Teilen von Wissen, versteht. Tom Burns, Chief Operating Office, Alcatel-Lucent Enterprise Business Group, sieht signifikante Wettbewerbsvorteile für die Early Adopter eines solchen dynamischen Frameworks. Manager und Wissensarbeiter werden mit der besseren Vernetzung mit den Kollegen und dem perfekten Zugriff auf das Unternehmens-Know-how rasant wie nie zuvor Entscheidungen treffen können. Weiters können mit dem richtigen IT-Untergrund neue Services und Produkte - bei Alcatel-Lucent pauschal »Werte« genannt - in kürzerer Zeit bei den Kunden, Partnern oder Kollegen sein.

Im einem im Herbst letzten Jahres veröffentlichten Gartner-Dataquest-Report berichten die Experten, dass der Gesamtmarkt für Unternehmenstelefonie zuletzt leicht geschrumpft sei. Dagegen hätten IP-Lösungen innerhalb dieses Marktes deutlich zugenommen. Alcatel-Lucent hält die Spitzenposition bei der reinen TDM-Telefonie und bei der kumulierten Betrachtung von IP- und TDM-Lösungen. »Unternehmen auf der ganzen Welt migrieren stetig in Richtung IP. Sie nutzen damit die erweiterten Möglichkeiten und profitieren von Kosteneinsparungen in modernen Kommunikationsnetzen«, erklärt Hubert de Pesquidox, Präsident der Aktivitäten im Bereich Unternehmenskommunikation bei Alcatel-Lucent. »Die CIOs wollen heute von der Leistungsfähigkeit offener Standards wie IP profitieren und gleichzeitig bereits getätigte Investitionen schützen. Alcatel-Lucent und seine Partner bieten Kunden ein Rundum-Sorglospaket, um deren gesamte Sprach- und Netzinfrastruktur auf den neuesten Stand der IP-Technik zu bringen und dabei alle Möglichkeiten der Migration zu nutzen.« Besonders im Trend: die nahtlose Verbindung von Mobilfunk und Festnetz. So bieten die Partner Mobilfunklösungen, bei denen das Handy als vollwertige Nebenstelle eingesetzt wird. Auf diese Weise sind Mitarbeiter auch unterwegs unter ihrer Festnetzdurchwahl erreichbar, ohne umständlich Umleitungen programmieren zu müssen.

Was das Produktportfolio betrifft, soll im Zusammenhang mit dem Dynamic Enterprise unter anderem eine Telefonieplattform für mittlere Unternehmen eine wichtige Rolle spielen, die Alcatel-Lucent Ende Oktober letzten Jahres vorgestellt hat: Was in Lösungen für Großunternehmen üblicherweise in Form zahlreicher unterschiedlicher Server daherkommt, integriert »BICS« (Business Integrated Communications Solution) in einer Appliance. Im Gehäuse eines flachen 19-Zoll-Einschubs sind hier der Omnipcx Enterprise IP-Telefonie-Kommunikations- und der 4645 Voicemail-Server, das Omnivista 4760 Netzwerkmanagementsystem, das Omnitouch Contact Center (Standard Edition) sowie der »My Instant Communicator« integriert.

Read more...

Verlängert

\"Hermann Egger ist ein sehr erfahrener Manager im Energiebereich. Er hat in den vergangenen Jahren wesentlich zum Erfolg der Kelag beigetragen. Das Unternehmen steht vor neuen, großen Herausforderungen, es freut mich, dass sich der Aufsichtsrat heute einstimmig für Kontinuität im Vorstand der Kelag entschieden hat“, erklärte der Aufsichtsrats-Vorsitzende Günther Pöschl.

Entsprechend den von den Eigentümern der Kelag definierten Wachstumsinitiativen soll der Kelag-Konzern in den nächsten Jahren ein umfangreiches Investitionsprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energieträger verwirklichen. Rund eine Milliarde Euro sollen in die verstärkte Nutzung der Wasserkraft in Oberkärnten, in Netzausbauten in Kärnten sowie in die Nutzung von Bioenergie in Südosteuropa investiert werden. \"Die Umsetzung der Wachstumsinitiativen ist eine spannende Herausforderung. Sie ermöglicht es uns, die Eigenständigkeit der Kelag zu sichern, bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue Jobs zu schaffen\", erklärte Egger dazu.

Read more...

IP für Hotellerie

Wenn vielleicht noch nicht zuhause oder im Büro - auch im Urlaub verändern IP-Telefonie und konvergente Lösungen das Leben der Menschen. Der britische Alcatel-Lucent-Manager Peter Tebutt durfte beim vergangenen Enterprise Forum 2008 in Paris ein Paradeprojekt des Herstellers dem Publikum präsentieren. Tebutts IP-Herz schlägt derzeit für die Hotelkette Four Pillars, die zuletzt in Gloucestershire einen neuen Standort eröffnete. Die Luxusherberge in Cotswold Water spielt nicht nur alle Stücke bei den Unterkunftsmöglichkeiten - weiche Betten, flauschige Teppiche und freundliches Personal werden garantiert -, sondern zieht auch in Kommunikationsfragen alle Register. In jedem der 219 Schlafzimmer finden müde Gäste ein IP-fähiges Handset vor, das abends Nachrichten in Voicemails sammelt und morgens per Weckservice die Urlauber und Geschäftsreisenden aus dem Schlaf reißt. Die smarten Endgeräte werden auch in den Meeting-Räumen des Hotels verteilt, während das Hotelpersonal mit Schnurlostelefonen - ebenfalls von Alcatel-Lucent - für die immerwährende Erreichbarkeit ausgestattet ist.

Basierend auf Alcatels IP-Telefonie-Plattform »OmniPCX Enterprise« werden bei der vom IT-Dienstleister NextiraOne umgesetzten Lösung externe Telefongespräche ebenso abgerechnet wie effizient abgewickelt. Die Plattform serviciert nicht nur Gäste und die Hotelverwaltung, sondern verbindet auch mit der Zentrale der Hotelkette sowie dem Contact-Center für Reservierungsfragen. Intern sind die Gespräche gratis und werden - darum geht es den Briten vor allem - auf eine Linie gebracht. Sprich: Die nächsten Anbindungen an neue Locations werden flexibel und leicht genug gemacht, um die Expansion der Hotelgruppe merkbar zu erleichtern. Mit den richtigen Werkzeugen lässt es sich eben besser arbeiten. Aus der Zentrale kommt die Bestätigung, die konvergente Kommunikationslösung »helped us improve staff collaboration«.Telekommunikationsexperten erwarten in den nächsten Jahren den verstärkten Einsatz konvergenter Netzwerke. Den Fokus richten die Unternehmen dabei auf Unified Communication - die Bündelung von Daten- und Sprachnetzen, Endgeräten, Kommunikationskanälen, Produktivitäts- und Prozessanwendungen. Dazu gibt es aber noch eine Menge Aufklärungsbedarf. Analysten sehen Unified Communications zunächst als wichtiges Projekt für große Unternehmen: »Der Rest weiß noch gar nicht, dass es das gibt. In unseren Projekten stellen wir fest, dass es an Informationen dazu mangelt, welche Lösungen verfügbar sind und welcher Nutzen dahinter steht«, so ein Branchenkenner.Die Zeit des Unwissens haben die Hoteliers in Gloucestershire jedenfalls hinter sich gebracht: Das Four Pillars Hotel setzt auf ein Vier-Säulen-Modell, in dem Netzwerk, Nutzer, Geschäftsprozesse und das gesammelte Know-how zu einer neuen Nutzererfahrung geformt werden.

Read more...

Goldener Osten

Im Zuge der erfolgreichen Exportaktivitäten erweitert Kapsch CarrierCom erneut seine Präsenz in Südosteuropa. Mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Serbien stärkt das Unternehmen seine Präsenz am regionalen Markt. Die neue Geschäftsstelle in Belgrad ist nach Sofia und Zagreb eine weitere Niederlassung, die Kapsch innerhalb von kurzer Zeit in dieser Region gegründet hat.

»Die Eröffnungen unserer jüngsten Tochtergesellschaften belegen ganz klar, dass wir als Kapsch CarrierCom in Südosteuropa nicht nur Chancen sehen, sondern diese auch aktiv nutzen. Je weiter man aus Wien hinausgeht, desto besser sind die Wachstumschancen. Deshalb bauen wir unsere traditionellen Kompetenzen in Zentraleuropa Schritt für Schritt in Richtung Südosteuropa aus«, erklärt Kapsch­-Vorstand Thomas Schöpf. Das Unternehmen kann in Südosteuropa auf eine starke Tradition verweisen. So ist Kapsch seit Anfang der Neunzigerjahre in Ungarn, Tschechien und Kroatien tätig. In den letzten Jahren konnten diese Bindungen weiter ausgebaut werden, da Kapsch­ CarrierCom im Zuge seiner »Follow the Customer«-Strategie mit seinen Kunden - vor allem der mobilkom - auch in Südosteuropa verstärkt zusammenarbeitet.

Die KCC-Niederlassung in Serbien zählt mit ihren derzeit vier Mitarbeitern neben neuen Tochtergesellschaften in Bulgarien und Kroatien zu den jüngsten des Unternehmens. Kapsch hat sich mit diesen Niederlassungen für die kommenden Jahre viel vorgenommen. Das Unternehmen möchte nicht nur den heimischen Mobilfunker, sondern auch lokale Kunden in Serbien bedienen. »Durch die neue Niederlassung in Belgrad bauen wir zusätzliche Kompetenz auf«, stellt Kapsch-Sprecher Hans-Georg Mayer weiters ein eigenes Kompetenzzentrum vor Ort in Aussicht. Die Serbien goutieren die Avancen der österreicher jedenfalls. Zur Eröffnung der Geschäftsstelle Ende Februar fanden sich 32 Journalisten ein - so als ob nicht vier, sondern 400 Beschäftigte stante pede aufgenommen worden wären. »Der Markt in Südosteuropa entwickelt sich sehr gut. Serbien kann auf eine allgemein rasche, aufstrebende Marktentwicklung verweisen. Gerade im IKT-Markt sehe ich für die nächsten Jahre wachsendes Potenzial«, meint auch mobilkom-Kenner und Geschäftsstellenleiter Jochen Nowotny am Rande einer großen Party, die die Wiener anlässlich der Eröffnung in Belgrad schmissen.

Read more...

Ohne Schranken

Von Heike Wagner-Leimbach

Informationstechnologien helfen Barrieren abzubauen und schaffen neue Barrieren - dieses Spannungsverhältnis trifft besonders auf die barrierefreie Gestaltung von Webangeboten zu. Das Informationszeitalter birgt die Chance, dass Menschen mit Behinderung ein bisher nicht gekanntes Maß an Selbstbestimmtheit leben können. Es kann jedoch auch sozial benachteiligte Personen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen vom Zugang ausschließen. Der Webauftritt einer Verwaltungsorganisation ist heute die Visitenkarte, daher ist die Zugänglichkeit von öffentlichen Webseiten ein wichtiges Qualitätskriterium. Webinhalte müssen so gestaltet werden, dass sie für alle Menschen zugänglich sind. Vor allem Menschen mit Behinderung, mit anderer Muttersprache oder älteren Personen sollen Amtswege durch zugängliche Internetangebote erleichtert werden.

»Die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und die bisherigen Erfolge sind ein wichtiger Schritt, aber es geht um noch viel mehr: Barrierefreies Internet muss zu einer Selbstverständlichkeit werden. Das ist ein wesentlicher Beitrag, Chancengleichheit in der Gesellschaft zu verwirklichen«, betont die zuständige Staatssekretärin Heidrun Silhavy. Damit Leistungen im Internet für alle Menschen einfach, schnell und komfortabel nutzbar sind, ist es unerlässlich, dass alle Verwaltungsebenen dazu beitragen.

Technologien verändern sich laufend, daher orientiert sich die Branche an anerkannten internationalen Standards: Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) der Web Accessibility Initiative (WAI) sowie deren Richtlinien in den Bereichen Autoren- und Anwenderwerkzeuge sind einzuhalten, wenn es darum geht, behördliche Angebote im Netz zu gestalten.

Was eine Barriere ist. Menschen mit Behinderungen stellen an die IKT besondere Anforderungen. So ist etwa essenziell, dass Webauftritte eine durchgängige Seitenstruktur aufweisen und vollständig ohne Maus navigierbar sind. Jeder kann im Selbstversuch testen, welche Hürden sich beim Surfen ergeben, wenn Webangebote diese Kriterien missachten. Dafür reicht es aus, einfach die Maus abzustecken. Große Bedeutung für die Orientierung hat es, ob und wie angebotene Inhalte gegliedert sind. Texte sollen in knapper, einfacher und möglichst klarer Sprache verfasst sein und durch Absätze, überschriften und zusammenfassende Abschnitte unterteilt sein.

Gehörlose Menschen kommunizieren über den visuellen Interaktionskanal. Sprechen Informationen auf Webseiten nur den Hörsinn an, sind diese für sie nicht zugänglich. Ihre Muttersprache ist die österreichische Gebärdensprache, kurz öGS genannt, ein von der Lautsprache Deutsch unabhängiges natürliches Sprachsystem von Zeichen und Gesten. Wichtige Inhalte sollten auch als Video mit öGS-Dolmetschung oder mindes­tens als Transkript zu Audiodateien angeboten werden. Barrierefreie Gestaltung von Webangeboten bedeutet auch, dass für Grafiken und Bilder eine aussagekräftige Beschreibung angeboten wird. Was fängt sonst eine Person mit Sehbehinderung, die sich Webangebote automatisiert vorlesen lässt, mit der Information »Bild1.jpg« an? Eine andere grundlegende Anforderung ist die kontrastreiche Darstellung von Navigationselementen und Inhalten. Das bedeutet etwa, dass auch bei eingeschränkter Sehleistung für Anwender eindeutig erkennbar sein muss, welcher Menüpunkt gerade auf einer Webseite ausgewählt ist. Diese Kriterien klingen selbstverständlich - und sollten es auch sein. Leider sieht derzeit die Realität teilweise noch anders aus. Zahlreiche Barrieren auf Webseiten sind nicht böse Absicht, sondern entstehen durch mangelndes Bewusstsein und fehlendes Hintergrundwissen. Mit einem optimal zugänglichen Webauftritt trägt jeder Serviceanbieter - Gemeinden ebenso wie Unternehmen - dazu bei, verbreitete Fehleinschätzungen zu berichtigen. Best-Practice-Beispiele wie www.gleichundgleich.gv.at, www.help.gv.at, www.ojm.at, www.on-line.on.eu zeigen, dass zugängliches Webdesign nicht einer kleinen Minderheit von Nutzern Vorteile bringt, sondern alle davon profitieren - sowohl Anbieter von Services im Internet als auch User. Und barrierefreies Gestalten von Webseiten muss nicht zwangsläufig teurer sein als herkömmliches Design. Sogar das Gegenteil ist der Fall, wenn entsprechende Technologien standardkonform eingesetzt werden.

Suchmaschinen optimiert. Eine Webseite, die den derzeitigen WAI-Kriterien entspricht, kann von Suchmaschinen wie Google oder Yahoo besser indiziert werden und wird höher gelistet als nicht valide Webseiten. Eine Webseite, die linear und optimal mithilfe der Tastatur navigierbar ist, kann auch leichter mit verschiedenen mobilen Geräten wie Handheld oder PDA genutzt werden. Und eine benutzerfreundliche, zugängliche Webseite funktioniert auch bei deaktivierten Funktionserweiterungen wie Skripts noch einwandfrei. Lässt sich die Schriftgröße um mindes­tens zwei Stufen vergrößern, ohne dass das Layout zerfällt oder sich Teile überlagern, ist das positiv. Firefox und Opera bieten Funktionen an, um das Standardlayout von Seiten auszuschalten. Sieht man dann eine Zeile für Zeile lesbare Webseite, deren Navigation als Liste angezeigt wird und deren Inhalt mehrere überschriften und Absätze aufweist, ist ein wichtiges Kriterium erfüllt. Entscheidend ist auch, dass nach dem Wegschalten der Farben alle Texte lesbar bleiben. Zusätzlich können auch Bilder deaktiviert werden, in diesem Fall sollten aussagekräftige Alternativtexte bei inhaltlich wichtigen Bildern aufscheinen. Bezüglich angebotenen Formularen kann wieder das Abstecken der Maus aufschlussreiche Erkenntnisse liefern.

Kostenlose Prüfung. Die ersten Aha-Erlebnisse kann jeder Interessierte durch Kurztests mit online verfügbaren, automatisierten Testwerkzeugen wie www.barrierefinder.de, www.webxact.com oder www.cynthiasays.com ergänzen. Die­se Tools prüfen jene Zugänglichkeitsanforderungen, die aus dem Quellcode einer Webseite automatisiert überprüfbar sind. Die Ergebnisse solcher Tests sind jedoch immer erst ein Anfang und stellen keine vollständige Evaluierung dar. Automatische Testwerkzeuge können niemals Benutzerrückmeldungen ersetzen. Wann Barrierefreiheit erreicht ist, lässt sich deshalb auch pauschal nicht beantworten. Welche Kriterien erfüllt werden müssen, um ein optimal nutzbares Webangebot umzusetzen, ist maßgeblich von den angebotenen Inhalten, dem Zweck der Webseiten und der angesprochenen Zielgruppen abhängig.

Die Autorin: Heike Wagner-Leimbach betreut das Thema »Barrierefreie Webangebot der Verwaltung« im Bereich IKT-Strategie des Bundes im Bundeskanzleramt.

Read more...
Subscribe to this RSS feed