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Spieglein, Spieglein an der Wand

Die Alpha 200 aus dem Hause Sony ist wohl das, was man üblicherweise als Sandwich-Kind bezeichnet. Sie ist besser ausgestattet als die kleine Schwester Alpha 100, kommt technisch aber nicht ganz an ihre ältere Schwester - Alpha 700 - heran.

Die Königsdisziplinen der digitalen Fotografie - digitale Bilderfassung und Rauschreduzierung - erfüllt die Alpha 200 dank der effektiven Auflösung von 10,2 Megapixel und eines flotten und zuverlässigen Bildprozessors souverän.

Dank des integrierten Bildstabilisators - Super SteadyShot - soll unscharfen Bildern ein Ende gesetzt werden. Der Verwackelungsschutz erstreckt sich auf einen Korrekturbereich von 2,5 bis 3,5 Lichtwerten. Das Handling der Alpha 200 fällt aufgrund der übersichtlich angeordneten Bedienungselemente auch ungeübten und daher manchmal hektischen Fotografen leicht.

Der für eine Kamera obligatorische Blitz klappt bei der Alpha 200 je nach Kameraeinstellung und Programmwahl automatisch aus. Auf Wunsch lässt er sich manuell abschalten oder auch dazuschalten.

Damit der Spaß am Fotografieren so lange wie möglich anhält, hat Sony mit der Alpha 200 auf einen leistungsstarken Akku gesetzt. Einmal voll aufgeladen, ermöglicht er durchschnittlich bis zu 750 Aufnahmen - die Prozentzahl des Ladezustands ist am Display eingeblendet.

Der Fotografierspaß Sony Alpha 200 ist um 849 Euro erhältlich.

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Pink is pretty

Apple läutet den bevorstehenden Frühling ein und bringt den farblich erfrischenden pinken iPod nano mit acht Gigabyte auf den Markt. Der iPod nano verfügt über ein 2-Zoll-Display mit 204 Pixel pro Zoll. Dieses ist für deine Lieblingsfilme, verschiedenste TV-Sendungen oder auch Musikvideos eine geeignete Mattscheibe.

Neues Feature der iPods ist die Möglichkeit des Videoverleihs über iTunes. Das Ganze nennt sich iTunes Movie Rentals und große Filmstudios wie Universal, Miramax oder auch Warner Brothers sind mit an Bord. Die schlechte Nachricht: der Filmverleih wird nur für User in den USA angeboten; im Laufe des Jahres soll der Dienst aber auch international zur Verfügung stehen.

Für lang anhaltendes Musikvergnügen sorgt der Akku des iPod: Voll aufgeladen, kann man entweder 24 Stunden Musik hören oder bis zu fünf Stunden Filme abspielen. Das Gehäuse des iPod nano besteht aus Aluminium und poliertem Stahl. Neben der neuen Frühlingsfarbe Pink, ist das Gerät in den Farben Silber, Schwarz, Blau, Grün und Rot erhältlich. Kostenpunkt: 199 Euro

Der iPod nano setzt einen Mac oder Windows-PC mit USB-Anschluss voraus. Für iTunes ist ein Internetzugang erforderlich.

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Kampf mit der Exaflut

Eine kürzlich veröffentlichte Studie prognostiziert für das Jahr 2010 einen möglichen Crash des Internets. Die zunehmende Bandbreite der Internetzugänge hat in den letzten Jahren einen beispiellosen Boom bei transferintensiven Seiten wie Video- und Downloadportalen hervorgerufen, der sich aufgrund der Technologieentwicklung weiter beschleunigen wird. \"Ganz so überspitzt sehen wird die Datenzunahme zwar nicht\", relativiert Candid Wüest, Sicherheitsexperte bei Symantec. \"Die Bandbreite wird aber in Unternehmensnetzen zunehmend ein Problem.\"

Es sind vor allem die User selbst, die in den Unternehmensnetzen für den großen Traffic sorgen. Webradio am Arbeitsplatz, Video-on-Demand wie etwa TV-Streams in der Mittagspause können die Bandbreiten ordentlich in die Höhe schnellen lassen. Das vielzitierte Spamproblem streift dabei die Brandbreitenthematik nur am Rande: Spam in Audiofiles - etwa MP3 - oder Videobotschaften sorgen zwar regelmäßig für alarmierende News in den Medien - die reale Belastung der Leitungen hält sich aber in Grenzen. So waren MP3-Zusendungen im Vorjahr kurz aufgeflackert um gleich wieder von der Bildfläche zu verschwinden. Und Videospam ist im deutschsprachigen Raum überhaupt noch nicht aufgetreten. Auch Wüest bestätigt den Experimentierstatus, den neuartige Spam-Arten wie auch auch VoIP-Anrufe (mit stets unterdrückten Nummern) haben.

Größte Treiber im Aufrüsten der Netze ist daher weiterhin das gewollte Strapazieren der Bandbreiten. Durch Videoplattformen wie YouTube werden, so Schätzungen, im Jahr 2008 mehr als 160 Exabyte an neuen Daten entstehen. Ein Exabyte umfasst rund 1,1 Milliarden Gigabyte - Experten sprechen bereits von einer regelrechten Exaflut. Freilich wachsen nebenher auch die Kapazitäten im Internet, manche Provider verdoppeln alle ein bis zwei Jahre die Leitungsbreiten zum Endkunden. Ein Ende ist auch hier nicht in Sicht.

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Am Nordrand

Die Bauarbeiten an der Nordautobahn schreiten voran. Die Hoffnung der heimischen Baukonzerne Porr und Strabag bei diesem Großprojekt mitzubauen, wird sich definitiv nicht erfüllen. Die Bau Arge teilen sich Alpine und Hochtief je zur Hälfte. \"Es ist nicht geplant, dass das ARKOR Konsortium beim Bau mitmacht“, teilt dazu eine Sprecherin des Bonaventura Konsortiums mit. Sehr wohl verhandelt wird aber weiterhin über einen Einstieg von ARKOR in die Bonaventura Strassenerrichtungs GmbH, die quasi als Holding fungiert. Dort sollte ARKOR mit 28% einsteigen. \"Die Entscheidung ist aber noch nicht rechtskräftig, es sind noch Fragen offen“, so Bonaventura. \"Es rennt wie geplant, aber es rennt langsam“, erklärt dazu Helmut Urban, Geschäftsführer der Raiffeisen PPP-Infrastruktur Beteiligungs GmbH. Die Ursache dafür sei die US-Immobilienkrise, die das Werken der Rating Agenturen beeinträchtige und jegliche Projektfinanzierungen verlangsame. Nicht untätig blieb unterdessen die Strabag. Sie steht dem Vernehmen nach kurz davor wesentliche Anteile der Kärntner Firma Mobil Baustoffe Gmbh zu erwerben. Das ist jene Firma, die vor Ort den Beton für die Nordautobahn erzeugt. Wenn es stimmt, baut die Strabag also doch mit. Richard Stückler, Gesellschafter der Mobil Baustoffe GmbH, dementiert. \"Es ist nicht verkauft“, sagt. Dass aber verhandelt wird, mag er nicht kommentieren.
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Rattenfänger aus Stuttgart

Coupés haben bei Mercedes eine große Tradition. Bereits 1952 erblickte mit dem 300 S das erste Coupé mit dem Stern am Kühlergrill das Licht der Welt. Aufregend war vor allem das Design. Die geschwungenen Kotflügel und die lang gezogene Kühlerhaube stellten einen gelungen Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne dar. Seither sind jede Menge Coupé-Modelle aus den Produktionshallen gerollt - vom kantigen \"Ponton“-Coupé aus dem Jahr 1956 über das elegante 220 Seb-Modell von 1961, der auf sportlich getrimmten C 126-Modellreihe von 1981 bis zu den aktuellen Modellen der C-Klasse und der CL-Klasse.
Der jüngste Spross der Stuttgarter Großfamilie ist der CLC. Konzipiert als eigenständige Modellreihe ist der CLC rein optisch immer noch deutlich als C-Klasse Coupé erkennbar. Die Unterschiede liegen tiefer verborgen. 1100 Bauteile wurden gegenüber dem Vorgänger neu- oder weiterentwickelt. Zu den technischen Highlights zählen unter anderem eine neuartige Direktlenkung für ein agiles Kurvenhandling, moderne Infotainmentsysteme mit Farbdisplay, europaweiter DVD- oder Festplatten-Navigation und Media-Schnittstelle sowie ein leistungsstärkerer Vierzylindermotor mit nunmehr 184 PS.
Bei allen netten Details hat das neue Einsteiger-Coupé von den Mercedes-Verantwortlichen einen klaren Auftrag mit auf den Weg bekommen: Neukunden gewinnen. Schon das Vorgängermodell zielte in erster Linie auf neue Mercedes-Kunden ab - mit großem Erfolg. Die Eroberungsrate lag bei 70 Prozent, das heißt fast drei Viertel aller Käufer wurden von anderen Marken abgeworben. Zudem gelang es mit dem Zweitürer, die Kunden bei der Stange zu halten. über 40 Prozent der Käufer entschieden sich nach dem Sportcoupé für ein größeres Mercedes-Modell und fahren heute eine E-Klasse, einen CLK oder einen SLK. An diesen Vorgaben wird sich der neue CLC messen lassen müssen.
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Gebremste Bullen-Power

Ein Barrel Rohöl, etwa 159 Liter, erzielte kurzfristig einen Rekordpreis von über 100 Dollar. Die ganze Welt hat gestöhnt, aber ist das wirklich teuer? Ein Barrel Red Bull kostet am Würstelstand gut 2.400 Dollar, ganz zu schweigen von den Preisen in der Nobel-Disco. Das ist ein Batzen Geld für ein Getränk, von dem manche meinen, es schmecke nach eingeschlafenen Füßen. Aber über Geschmack lässt sich nicht streiten. Vor allem nicht, wenn rund um den Globus gut eine Milliarde Konsumenten auf den Energy-Drink schwören. Der Absatz knackte bereits 2006 die Marke von drei Milliarden Dosen, genug, um als österreichs bekannteste Weltmarke Klassiker wie Sängerknaben und Lipizzaner alt aussehen zu lassen. Das Marketinggenie von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz ist vor allem in Japan gefragt, der letzte wichtige Markt, der erst seit wenigen Jahren bearbeitet wird. Gerade das Land, aus dem die Rezeptur ursprünglich stammt, ist für Red Bull eine harte Nuss. In Japan war der Drink ursprünglich als Aufbaumittel für Rekonvaleszente und Schwangere positioniert - nicht besonders kompatibel mit dem jungen und coolen Image der Marke. Aber Mateschitz hat noch alles geschafft - oder fast alles.
Dass das Motorsportprojekt »Spielberg« im ersten Gang vor sich hindümpelte und als »Spielberg Neu« gerade vor einigen Tagen erneut spektakulär an die Wand gefahren ist, dürfte eher der spezifisch österreichischen Kleingeisterei zu verdanken sein als der mangelnden Tatkraft des Red-Bull-Gründers. Auch das Engagement beim Fußballklub Austria Salzburg war bisher noch nicht von wirklicher Fortune gekennzeichnet. Die Salzburger dominieren zwar die heimische Szene, aber was heißt das schon in einem Land, das in der FIFA-Weltrangliste hinter Fußballgroßmächten wie dem Emirat Katar, Honduras oder Usbekistan liegt? Auch die jüngsten Ambitionen im Medienbereich erfahren eine kleinen Dämpfer. Wie von Branchenmedien bereits kolportiert, sollte ein neues Red Bull-TV nach ursprünglichen Plänen zuerst im Frühjahr, nach anderer Lesart erst im September dieses Jahres on air gehen. Daraus wird freilich nichts mehr. »Der Start wird nicht mehr heuer erfolgen«, bestätigt Red-Bull-Pressesprecherin Christina Sponer die jüngsten Insider-Gerüchte und gibt sich ansonsten ganz nach Konzernlinie zugeknöpft. »Reden wir darüber, wenn das Projekt realisiert ist«, so Sponer lapidar.
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Europolis wird Immobilien-AG

Ausgestattet mit einem Eigenkapital von 700 Millionen Euro und den bisher der Investkredit gehörenden Immobilien, wird die AG die neue Alleineigentümerin der bestehenden Europolis Managementgesellschaft. Deren bisherige Geschäftsführer Bernhard Mayer und Julius Gaugusch werden auch Vorstände der Aktiengesellschaft. Hubert Vögel, bisher dritter Geschäftsführer, scheidet mit Ende Jänner aus, sein Nachfolger heißt Thomas Erdmann, früher bei der CA Immo International. Alleiniger Aktionär der Europolis AG ist die Volksbank AG, die auch jeweils mindestens 51 Prozent an den Immobilienfonds der Europolis hält. Der Rest geht an institutionelle Investoren, einen Börsegang schließt Europolis-Sprecher Alexander Bosak deshalb auch aus. Neben den vorhandenen 6 Portfolios in Tschechien, Polen, Rumänien, Ungarn, Russland und der Ukraine soll heuer ein weiterer Fonds aufgebaut werden, wobei sich der Fokus der Europolis immer mehr auf Logistikimmobilien verlagert. Betrug deren Anteil Ende 2005 noch 20 Prozent, machten sie Mitte 2007 bereits ein Drittel aus, 54 Prozent sind Büro- und 13 Prozent Retailimmobilien. Im Geschäftsjahr 2006 ist das Gesamtinvestitionsvolumen der Europolis von 1,2 Mrd. Euro auf 1,6 Mrd. gestiegen, der Gewinn vor Steuern erhöhte sich auf 105,8 Mio. Euro. Zuletzt verkaufte Europolis den Akademiehof in der Wiener Innenstadt an die Sparkassen Immobilien AG
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\"Wollen nicht über IT reden\

Nach einer Bilderbuchkarriere bei CA (Computer Associates) ist Stefan Trondl seit Mitte letzten Jahres Country Manager des Softwarekonzerns in österreich. Im Gespräch mit dem Report spricht der Vertriebsexperte über sein Ziel, gemeinsam mit kompetenten Partnern das Management der zunehmen komplexen IT-Welt zu vereinheitlichen und zu vereinfachen.

Report: Wie geht es CA? Was sind Ihre Ziele für 2008?
Stefan Trondl: CA geht es in österreich gut. Wir schaffen es, unsere Vorgaben mit ziemlicher Regelmäßigkeit zu erfüllen. Zwei Dinge stehen heuer im Fokus. Zum einen wollen wir weiterhin unser großes Bestandsgeschäft sichern, zum anderen gibt es eine Reihe an neuen Produkten, mit denen neue aber auch bereits existierende Kunden ansprechen werden. Das Bestandskundengeschäft bleibt aber sehr wichtig: wenn wir dort den Fokus verlieren würden, könnten wir dies auch nicht mit neuem Geschäft kompensieren.

Die Hersteller selbst sind nicht gerade mit unermesslichen Mitarbeitergrößen in den Landesorganisationen gesegnet. Wie wollen Sie hierzulande ein breiteres Portfolio in den Markt liefern?
Wir haben gegenwärtig 50 Beschäftigte in österreich, die aber aufgrund der Nähe zum regionalen Headquarter in Deutschland nur wenig administrative Aufgaben erfüllen müssen und direkt bei den Kunden sind. Die Produktverbreiterung in neue Marktsegmente vor allem im Mittelstand werden wir nun über lokale Partnerschaften erreichen. Anders ist dies nicht möglich.

Sie feiern heuer ihr zehnjähriges Jubiläum bei CA. Was hat sich im Bereich IT-Management über diesen Zeitraum geändert?
Den klassischen Produktverkauf, von dem sich die Branche verabschiedet hat, gab es noch bis vor ein, eineinhalb Jahren. Heute geht es darum zu verstehen, welche Rolle die IT in einem Unternehmen spielt. Wir wollen den Kunden verstehen - was ihn bewegt, was ihm bei seinen Geschäften hilft. Dabei versuchen wir in Kundengesprächen nicht über IT zu reden. Im Fokus jeder Lösung stehen in erster Linie die Businessinitiativen eines Unternehmens, etwa in welchen Bereichen es wachsen möchte. Daraus leiten sich dann die IT-Initiativen ab: beispielsweise wie ein Portal gebaut und abgesichert wird. Man spricht nicht über Einzelkomponenten, sondern über Steuerungen und Services. Die IT selbst ist Commodity geworden und muss von selbst laufen. Der Großkundenbereich versteht dies seit Jahren bereits. Man kann diese Sichtweise mit der Nutzung eines Fahrzeugs vergleichen: Wenn jemand ein Auto hat, will er wissen, wie es anspringt. Er muss nicht wissen, was dahinter passiert.

Ist der Mittelstand auf dem gleichen Wissensstand wie der Enterprisebereich?
Viele Unternehmen stehen vor den gleichen Herausforderungen, die die Großen vor drei bis fünf Jahren hatten. Die Themen kommen verzögert, decken aber alle Bereiche ab, die wir bislang auch bei den Konzernen hatten. Nun beschäftigt sich auch ein Mittelstandsunternehmen mit vielleicht einem Produktionsstandort in Osteuropa und sieht die Notwendigkeit eines Remote-Management-Tool in der Zentrale in Wien. Früher konnten die IT-Verantwortlichen noch in den Keller gehen, um nachzuschauen, ob der Server läuft. Heute sind Know-how und Equipment oft an ganz anderen Plätzen, die letztlich ein IT-Management-Konzept bedingen.

Ein Word-Rap zu den Topthemen 2008?
Das Begräbnis, das dem Mainframe vor ein paar Jahren noch angedichtet wurde, hat nicht stattgefunden. Securitylösungen wie ID- und Access-Management werden extrem stark nachgefragt. Performanceoptimierung beim Webauftritt und Webservices werden wichtiger. Jede Java- und .Net-basierte Applikation sollte in ihrer Performance gemanagt werden. Und das gewachsene Sicherheitsgefüge auf der Client-Server-Basis in den Firmennetzwerken lässt sich auch ins Web übertragen. CA wird das Wachstum in österreich fortsetzen - die Konjunkturlage sieht absolut danach aus.

Zur Person
Stefan Trondl ist seit August 2007 Country Manager von CA österreich. Er begann nach mehreren Positionen in der IT-Branche, darunter bei IBM, 1998 seine Karriere bei CA im Direktvertrieb. Anschließend wechselte er in den Bereich Osteuropa und Mittlerer Osten. Ab 2003 verantwortete Trondl den Ausbau des Partnergeschäfts in österreich und übernahm 2004 die Position des Sales Director österreich.
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Mehrheit übernommen

Die beiden Vorstände Markus Berndt und Richard Dippelreither halten unverändert ihre Anteile am Unternehmen und übernehmen ab sofort die alleinige operative Geschäftsleitung der Data Systems Austria. Jon Martinsen ist aus dem DSA-Vorstand ausgeschieden und hat seinen Mehrheitsanteil mit 1. Febnruar an den Investor Spot AG abgegeben.

\"DSA ist ein Unternehmen mit gewaltigem Wachstumspotential und verfügt über bedeutende Alleinstellungsmerkmale. Ich kenne kein zweites Unternehmen in der IT-Branche, dass mit einer derart umfassenden Bandbreite an Lösungen, Produkten und Services am Markt auftritt“, streut Spot-CEO Thomas Scheiner seiner jüngsten Beteiligung Rosen. Der Manager ist seit über 20 Jahren im Beteiligungsmanagement tätig. Die Spot-Gruppe hatte bereits im September den Netzwerkspezialisten Syscom übernommen. Scheiner tauschte dort die Führungsriege aus und holte mit Michael Danninger und Syscom-Gründer Otto Graf neue und alte Gesichter an Bord.

Alles beim Alten bei DSA. Die erfolgreichen Initiativen der DSA im vergangenen Jahr, wie die Markteinführung der ERP-Lösung JET OPEN sowie die Internationalisierung des Unternehmens sollen unverändert fortgesetzt werden. \"Mit der Spot AG haben wir einen starken und erfahrenen Partner gefunden, um unsere Wachstumsstrategie erfolgreich fortzusetzen. Ich erwarte auch Synergien und positive Impulse durch das beachtliche Netzwerk der Spot Group“, so Markus Berndt.

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Lizenz zum Wachstum

(+) plus: 2007 war für die Durisol-Werke ein Jahr der Expansion. Was darf man sich bis 2010 erwarten?
Manfred Temmel: 2007 war für uns wirklich ein ereignisreiches, spannendes und sehr erfolgreiches Jahr. Wir konnten am Sektor der Lizenzvergaben sowohl nach Ost- als auch nach Westeuropa einige Partner gewinnen. Spannend natürlich deswegen, weil speziell der russische Markt doch Merkmale aufweist, die für uns als Mitteleuropäer nicht alltäglich sind. In Russland konnten wir fünf Lizenzen verkaufen, die den gesamten europäischen Teil des Landes abdecken. Zur Zeit entsteht ein Werk in St. Petersburg, in weiterer Folge soll auch in den restlichen vier Lizenzgebieten je ein Produktionsstandort entstehen. Weitere Produktionsstätten sind in der Ukraine und in Litauen geplant. Unser zweiter Schwerpunkt lag 2007 sicherlich in Großbritannien, wo dieser Tage die ersten Mauersteine produziert werden. Dort haben wir entsprechende Erwartungen. Alleine Großbritannien plant, aufgrund des riesigen Bedarfs an Wohnungen bis 2012 vier bis fünf weitere Werke zu errichten. Am jetzigen Standort in Wales sind schon Flächen erworben worden, um die Produktionskapazitäten zu verdreifachen. Wir hatten heuer tolle Erfolge, doch die Potenziale sind riesig und wir stehen erst am Anfang. In österreich ist es in den nächsten Jahren unser Ziel, uns verstärkt als Naturbaustoffhersteller zu positionieren, was wir ja aufgrund unseres achtzigprozentigen Holzanteils zweifelsohne sind. Der Trend geht natürlich auch ganz stark in Richtung Passivhaus. Hier präsentieren wir demnächst einen eigens konzipierten Passivhausstein, von dem wir uns einiges an Resonanz erwarten, da sich die ersten Marktabfragen sehr erfreulich darstellen.

(+) plus: Durisol-Lizenzpartner errichten derzeit zwei neue Werke, eines in Südwales, das andere in St. Petersburg. Welche Erwartungen haben Sie an den russischen Markt und was tun Sie für Ihre Lizenznehmer konkret?
Peter Kendlbacher: Der Bedarf in Russland an hochwertigen Wohnbauten ist momentan kaum genau zu beziffern, jedoch weiß man, dass er aufgrund der jetzigen Strukturen riesig ist. Wenn man dazu hört, dass große österreichische Baufirmen mehr Aufträge bekommen, als sie annehmen können, ist das sicher ein Spiegelbild der dortigen Märkte. Unseren Lizenznehmern liefern wir das komplette Know-how für die Produktion von Durisol-Mauersteinen und natürlich auch die Erfahrung aus über fünfzig Jahren, was natürlich für die Qualität der erzeugten Produkte ganz entscheidend ist. Zum Sektor Know-how gehören Schulungen des Personals und Schulung aller Maßnahmen für eine durchgängige Qualitätssicherung. Auch beraten wir sehr intensiv am Marketingsektor bei der Positionierung und Einführungen der Produkte. Daneben liefern wir die gesamten Spezialmaschinen, die für die Produktion benötigt werden, bis hin zu ganzen Produktionslinien.

(+) plus: Durisol ist in der künftigen Olympiastadt Sotschi schon jetzt mit Leuchtreklame vertreten. Ist das nicht ein wenig früh für einen Werbeauftritt?
Temmel: Keinesfalls, die Entscheidung über die verwendeten Materialien in der Bautätigkeit ist schon ein laufender Prozess und hier möchten wir die bestehenden Möglichkeiten natürlich frühestmöglich nutzen. Wir bauen hier auch darauf, dass Entscheidungsträger aus unseren Breiten dort auf uns aufmerksam werden und die Kanäle vor Ort nützen.

(+) plus: Hierzulande ist Durisol als hochwertiger Wandbaustoff etabliert. Wie steht es um die Akzeptanz in den Ländern des ehemaligen Ostblocks - kennt man dort die Vorzüge des Baustoffes?
Kendlbacher: Unsere Partner in St. Petersburg haben die gesamte Jahresproduktion 2008 bereits jetzt verkauft. Ich denke, dass dies sehr deutlich zeigt, wie unsere Mauersteine in den Ländern aufgenommen werden. Durch den stetigen Export von unserem Werk Bratislava aus ist unser Baustoff natürlich auch schon dementsprechend bekannt und beliebt. Wir spüren überhaupt einen sehr offenen Zugang gegenüber Durisol-Mauersteinen. Ganz wichtig ist den Leuten auch, dass es sich bei Durisol um ein sehr naturnahes Produkt handelt, mit dem die Menschen Natürlichkeit, Wohlbehagen und Beständigkeit verbinden. Oft ist es hierzulande härter, Entscheidungsträger trotz unserer bauphysikalisch überragenden Eigenschaften zu überzeugen. Im Wohnbau haben wir uns in diesen Ländern speziell aufgrund unserer überragenden Schallschutzwerte einen Namen gemacht. Von Bratislava aus wird auch weiter exportiert, bis die jeweiligen Werke in Betrieb gehen, hierfür wurde in Bratislava eine zweite Halle gebaut, wodurch unsere Kapazitäten dort verdoppelt wurden. Die Inbetriebnahme dieser zweiten Halle wird im März 2008 stattfinden.

(+) plus: Durisol ist mit zwei Produktionen in österreich und einer Tochterfirma in Bratislava vertreten. In den letzten Jahren wurde das Produktportfolio -Stichwort Lärmschutz - erheblich erweitert. Sehen Sie auch für diese Produkte einen Markt im Ausland?
Temmel: Auf alle Fälle, wir bekommen auch schon laufend Anfragen aus den verschiedensten Ländern zum Thema Lärmschutz. Die Richtlinien und Anforderungen an Lärmschutzwände sind auf europäischer Ebene am Wege einer Vereinheitlichung. Wir produzieren schon auf höchstem Level bzw. können wir die verschiedensten Lösung anbieten. Dazu kommt natürlich, dass speziell im Osten die Straßen- und Schienennetze einem laufenden Ausbau unterworfen sind, was automatisch einen Markt für unsere Lärmschutzwände schafft. Wir liefern Lärmschutzwände in österreich zu 90 Prozent als vorgefertigte Elemente aus, was die Montage vor Ort und somit den Baufortschritt wesentlich vereinfacht und beschleunigt. Diese Erfahrung wird uns bzw. unseren Lizenznehmern auch im Ausland speziell bei öffentlichen Ausschreibungen eine gute Position verschaffen.

(+) plus: Holz, der Grundstoff Ihrer Produkte, ist Biomasse und damit auch in anderen Industriezweigen begehrt. Führt die erhöhte Nachfrage nach Holz zu Verteuerungen der Durisol-Produkte?
Kendlbacher: Holz, und damit meine ich unser Produkt und auch den klassischen Holzbau, ist der Baustoff der Zukunft. Viele Studien belegen, dass vor allem Holzmischbauweisen wie die unsrige einen nachhaltigen Effekt auf den CO2-Ausstoß haben und zusätzlich optimale Eigenschaften in Richtung Brandschutz, Wärmedämmung und -speicherung, Erdbebensicherheit und Recyclingfähigkeit zeigen. Dazu noch ein Produktionsprozess, bei dem kein Brennvorgang notwendig ist. Die Jahresproduktion von Durisol-Steinen in österreich hat - nachgewiesen durch das Forschungszentrum Seibersdorf - eine Reduktion von CO2 in der Atmosphäre von rund 11.000 Tonnen zur Folge. All diese Gründe und der von Ihnen angesprochene erhöhte Bedarf von anderen Industriezweigen hat eine gesteigerte Nachfrage nach Holz zur Folge. Der Preis wird ja bekanntlich von Angebot und Nachfrage bestimmt. Das bewirkt natürlich gewisse Preissteigerungen, doch hoffen wir auf eine Regulation des Angebots bzw. der angebotenen Mengen, damit die Preissteigerungen so moderat bleiben wie bisher. Natürlich unterliegen auch unsere Produkte dahingehend gewissen Preisanpassungen. Wir hoffen hier auch, dass die Politik diese Zusammenhänge in die Förderungs- und Wohnbaupolitik aufnimmt, was österreich dem Ziel der CO2-Reduktion ein Stück näher bringen würde.

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