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Archiv (11315)

Zwei Neue im Consulting

Reinhard Schüller, 37, ist mit Dezember neuer Head of Consulting Sales Austria von SAP österreich. In seiner neuen Position ist Schüller für die erfolgreiche Positionierung des Beratungs- und Serviceportfolios von SAP in österreich zuständig. Der Manager mit langjähriger Sales-Erfahrung im IT-Bereich übernimmt die Verantwortung für den Beratungsvertrieb sowie die Leitung des Consulting Engagement Teams. Der gebürtige Niederösterreicher ist seit rund sieben Jahren für SAP österreich tätig und war zuletzt Engagement Manager für kundenspezifische Entwicklungsvorhaben.
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Neu bei A.T. Kearney

Der 22-Jährige Patrick Maurer hat das Studium der Fachrichtung Unternehmensführung und Investmentbanking an der Wirtschaftsuniversität Wien in Mindestdauer mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Bei A.T. Kearney widmet er sich zur Zeit einem Einkaufsprojekt für ein großes österreichisches Industrieunternehmen.
Maurer absolvierte auch ein Auslandssemester an der renommierten McCombs School of Business an der Universität Texas. Erstes Praxiswissen sammelte der gebürtige Wiener bei PricewaterhouseCoopers, der Bank Austria Creditanstalt und DuPont. Zuletzt war er als Praktikant bei Contrast Management Consulting tätig.
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BASF ist SE

\"Für die BASF und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist heute ein historischer Tag. Als erstes Unternehmen unserer Branche wollen wir den europäischen Gedanken auch durch unsere Rechtsform mit Leben erfüllen. Zugleich stärken wir die Beteiligung der europäischen Arbeitnehmer in der BASF-Gruppe und verbessern unsere Corporate Governance\", so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BASF SE, Eggert Voscherau. Der Aufsichtsrat der BASF SE besteht ab sofort aus zwölf Mitgliedern: sechs Anteilseigner- und sechs Arbeitnehmervertreter.

Die BASF österreich GmbH, eine Tochtergesellschaft der BASF Aktiengesellschaft, Ludwigshafen (D), zählt zu einem der führenden Unternehmen der chemischen Industrie in österreich. Als kompetenter Partner aller wichtiger Branchen ist BASF seit über 125 Jahren im Land präsent. Von den Standorten Wien, Graz, Ansfelden, Krieglach, Wiener Neudorf und Eugendorf aus vertreiben rund 150 Mitarbeiter die gesamte Palette innovativer und hochwertiger BASF-Produkte. In österreich erzielte die BASF in 2006 einen Umsatz von 463 Millionen €. Wien ist zudem Sitz des BASF-Business Centers Europe Central, das 14 Länder Zentraleuropas umfasst und 2006 einen Umsatz von 2,3 Milliarden erzielte.
Die BASF SE beschäftigt rund 95.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2006 einen Umsatz von 52,6 Milliarden €.

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Der Sonne entgegen

Es kommt nur auf die richtige - sprich kostspieligere - Ausführung an, meint ein Branchenvertreter.

\"Gebäude mit Ganzglasfassaden werden weniger werden“, ist Christian Klotzner, Geschäftsführer des Sonnenschutzherstellers Valetta überzeugt. Dass sie nach Inkrafttreten der EU-Gebäuderichtlinie aber gänzlich unmöglich werden, wie Bauphysiker meinen, glaubt er nicht. Zuletzt hatte der Grazer Wissenschafter Wolfgang Streicher im Report gemeint, mit der EU-Gebäuderichtlinie und der darauf basierenden österreichischen Richtlinie zum sommerlichen überwärmungsschutz seien Glasfassaden nicht mehr möglich, weil die vollklimatisierten Gebäude nie auf den erlaubten Kühlbedarf nur 1,0 Kilowattstunde pro Kubikmeter und Jahr kommen. Aber auch renommierte Bauphysiker wie Karl Gertis, der ehemalige Leiter des deutschen Fraunhoferinstituts, oder Werner Eicke-Henning vom Institut Wohnen und Umwelt in Darmstadt vertreten die Ansicht, dass die ab heuer geltende EU-Gebäuderichtlinie die Bewilligung von Glastürmen unmöglich machen würde.

Klotzner sieht das naturgemäß anders: Nur herkömmliche Glasfassaden würden diesen Richtwert nicht mehr erreichen. Die so genannte \"Klimafassade“ hingegen schon: Eine doppelte, hinterlüftete Glasfassade mit Sonnenschutzelementen, die sich der Witterung und dem Sonnenstand anpassen und je nach Bedarf Licht in den Raum lassen und Wärme abhalten. Reflektierende Jalousien mit Tageslichtlenkung, Tageslicht-Rollläden oder Lamellen, die erst ab einem Sonnenstand von 21 Grad Tageslicht direkt ins Rauminnere leiten, könnten in Kombination mit der Abfuhr der im Fassadenzwischenraum erwärmten Luft die geforderten bauphysikalischen Werte erreichen, so Klotzner.

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Rundum bunt

Die Aktivitäten der in Wiener Neustadt angesiedelten Firma erstrecken sich auf vier Bereiche: Bautechnik, Fliesenverlegetechnik, Klebetechnik sowie die Farben- und Lacksparte mit der Marke Durlin. In den letzten Jahren wurden erhebliche Mittel in den Ausbau und die Modernisierung der Fertigung sowie der Bereiche Anlaytik, Pulverlabor und Qualitätskontrolle investiert. »Das neu entstandene Forschungs- und Entwicklungs-Kompetenzzentrum war ein logischer Schritt im Sinne des Unternehmenszieles, möglichst umfassende Problemlösungen aus einer Hand anbieten zu können«, erklären dazu die beiden Geschäftsführer Bernhard Mucherl und Andreas Wolf. In den vergangenen Jahren hat Murexin seinen Aktionsradius erheblich erweitert, es wird laufend in neue Niederlassungen und Produktionsstätten investiert. Derzeit verfügt Murexin über acht Tochterfirmen, der Aktionsradius erstreckt sich von Finnland bis Syrien. Seit Mitte 2006 wird der serbische Markt mit mittlerweile zwölf Mitarbeitern bearbeitet. Dort soll schon 2007 ein Umsatz von zwei Millionen Euro erzielt werden. Eine Dimension größer ist das Engagement in Russland. In Dubna, hundert Kilometer nördlich von Moskau, können im seit Anfang des Jahres bestehenden Trockenmörtelwerk ab sofort 120.000 Tonnen Bau- und Fliesenkleber und Klebemörtel produziert werden. Aktiv verkauft wird seit April, wo Murexin als Aussteller bei der größten Baumaterial- und Baumaschinenmesse »MosBuild 2007« präsent war.
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Das ganze Jahr im Einsatz

Bei der Beseitigung von Frostschäden haben Asphalt-Thermo-Container schon seit Jahren ein fixes Aufgabengebiet gefunden. Jetzt gehen immer mehr Baufirmen und Straßenerhalter dazu über, sie das ganze Jahr über einzusetzen. \"Wir bekommen in der letzten Zeit immer mehr Anfragen von Interessenten, die den Einbau von Heißmischgut rationeller gestalten wollen\", bestätigt Baumaschinenhändlerin Roswitha Dreger, die schon seit Jahren Asphalt-Thermo-Container des deutschen Herstellers ATC A. Richter importiert. Die Anwendungsgebiete der in Baugrößen von 1 bis 20 Tonnen erhältlichen Container sind dabei besonders breit gestreut. \"Je nach Kundenwunsch können die Asphalt-Thermo-Container zum Transport und für die Einbringung oder gleich auch als Verteilermaschine verwendet werden,\" erklärt Dreger. In beiden Fällen hält die eingebaute, vollautomatische Gasbeheizung das Mischgut auf Temperatur und sichert so die optimale Einbauqualität. Die Innenwände des Containers und die Förderschnecke bleiben in der Regel so sauber, dass eine Innenreinigung entfallen kann.
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Integriert gemanagt

Seit wenigen Wochen setzt die Porr AG auf ein integriertes Managementsystem, das alle Tochtergesellschaften in den Bereichen Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit umfasst und miteinander vernetzt. Der Baukonzern ist österreichweit eines der ersten Unternehmen im Bereich der Bauindustrie und gleichzeitig der größte Baukonzern, der über diese Zertifizierung verfügt. Porr sieht in der Integration der drei Managementsysteme zu einer Einheit vielfältige Synergien im Unternehmen, die mit dazu beitragen, Kosten und Aufwand zu reduzieren und darüber hinaus einen sichtbaren Beitrag zu globalen Herausforderungen (z.B. Klimaschutz) und zur gesellschaftlichen Nachhaltigkeit (CSR) leisten werden. »Wir gehören damit auch zur internationalen Spitzengruppe von Baugesellschaften, die ein integriertes Managementsystem nachweisen können. Die Einführung ist abgeschlossen, nun gilt es, das System zu leben und kontinuierlich zu verbessern«, so Vorstandsdirektor Peter Weber. Die Konzernleitung erwartet sich höhere Effizienz, weniger Widerspruch, mehr Transparenz, höhere Akzeptanz und ein Mehr an Flexibilität.
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Step für SEP

Rund siebzig Planer und Installateure folgten kürzlich der Einladung zum 1. SEP-Energieeffizienz-Forum ins Gebäude der Fernwärme Wien. Die Veranstaltung war dem Thema Umwälzpumpe unter dem Motto »Wie Sie bei der Heizung Strom sparen können« gewidmet und war der Auftakt zu einer Reihe von Events, die in der Zukunft folgen werden. Langsam, aber sicher kommt damit das Wiener-Städtische-Energieeffizienz-Programm (SEP) in Gang. Organisatorisch beheimatet ist das SEP im Energiedezernat in der Magistratsabteilung 27 - EU-Strategie- und Wirtschaftsentwicklung. Der SEP-Verantwortliche ist Andreas Eigenbauer, Landesenergiebeauftragter der Stadt Wien, der ein fünfköpfiges Team leitet, was für eine Millionenmetropole nicht gerade üppig erscheint. Projektleiter für dieses umfassende Konzept ist Hauer. Eigenbauer selbst ist ein energiereiches Multitalent. Er sitzt im Elektrizitätsbeirat, im ökostrombeirat, im Erdgasbeirat, hält den Vorsitz im Landeselektrizitätsbeirat, ist Mitglied des Energielenkungsbeirates und ist einer der Länderenergieexperten. Sein Aufgabenbereich ist ziemlich umfassend. Ob Mitwirkung bei energierelevanten Förderungen und der Koordination solcher Agenden mit den Fachabteilungen oder der Ausarbeitung einschlägiger Landesgesetze - der frühere Stadtwerke-Mitarbeiter Eigenbauer ist mit an Bord. Mit dem SEP beabsichtigt die Stadt, die verbraucherseitige Energiepolitik zu lenken. Konkret geht es darum, den für Wien für 2015 prognostizierten Anstieg des Energieverbrauchs von zwölf auf sieben Prozent zu senken. Zum Vergleich: In den Jahren 1993 bis 2003 stieg der Energieverbrauch Wiens um 24 Prozent. Keine Kleinigkeit, weshalb mehr als hundert Energiesparmaßnahmen für die Sektoren Haushalte, private und öffentliche Dienstleistungen, Industrie und produzierendes Gewerbe spezifisch entwickelt werden sollen.
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Osteuropa verliert an Attraktivität

Die Vorstände und Führungskräfte der 1000 weltweit größten Unternehmen hat die Management Beratung A.T. Kearney für ihren Foreign Direct Investment Index 2007 befragt. Die Ergebnisse sind eindeutig: Während die ehemaligen Vorzugsschüler aus Osteuropa an Boden verlieren, zieht Asien bei den globalen Direktinvestitionen weiter davon. Auch der mittlere Osten befindet sich im Aufwind. Die Vereinigten Arabischen Emirate machen im Vergleich zum letzten Index 2005 14 Plätze gut und landen auf Rang acht, Bahrain, Omar, Kuwait und Katar feiern auf Platz 17 ihr Debüt im Ranking - allerdings werden diese Staaten von A.T. Kearney als eine Region gewertet. Westeuropa schneidet vergleichsweise schwach ab und ist in den Top 10 nur mit Großbritannien auf Rang vier und Deutschland auf Rang zehn vertreten. Frankreich findet sich an 13. Stelle wieder.
Aus Osteuropa sind lediglich noch Tschechien (von Rang zwölf auf 25) und Polen (von fünf auf 22) im Ranking vertreten. Weiter große Beliebtheit erfreuen sich osteuropäische Destinationen nur noch bei Investoren aus Europa, die allerdings nur 25 Prozent der Befragten ausmachen. In diesem Segment sind Länder wie Polen, Rumänien und die Ukraine nach wie vor in den Top Ten. An der Spitze liegen aber auch hier China und Indien, allerdings in umgekehrter Reihenfolge.
Auch österreich ist bei Direktinvestitionen in Osteuropa heute deutlich weniger aktiv als noch vor einigen Jahren. \"österreichische Unternehmen haben ihre Unternehmenskäufe in den neuen EU-Ländern weitgehend abgeschlossen. Lediglich in Rumänien und Bulgarien sind noch größere Akquisitionen zu erwarten.“, erklärt Robert Kremlicka, Geschäftsführer von A.T. Kearney österreich. Nun würden die Möglichkeiten im GUS-Raum getestet. Der asiatische Raum wird von den heimischen Unternehmen laut Kremlicka schon seit gut zehn Jahren beackert, aber selten mittels spektakulärer Akquisitionen sondern eher über Stufenprogramme. \"Die Chancen und Risken von Direct Investments sind vor der eigenen Haustüre besser wahrzunehmen und zu kontrollieren, meinen viele Unternehmen.“
Als etwas beunruhigend bezeichnet Kremlicka den Umstand, dass österreich als Zielland für Direktinvestitionen nicht unter den Top 25 gereiht ist. \"2007 wurden rund 35 Milliarden Euro für den Erwerb österreichischer Beteiligungen und Unternehmen ausgegeben. Das ist ein sehr beachtlicher Wert. Dennoch taucht österreich am Radarschirm der weltgrößten Konzerne selten auf, wenn sie nach künftigen Großinvestitionen gefragt werden. Das sollte der Wirtschaftspolitik zu denken geben.“

Neue Player
Im Jahr 2007 beliefen sich die globalen Direktinvestitionen auf 1,3 Billionen Euro und erreichten damit beinahe wieder den Rekordwert des Jahres 2000. Zudem gab rund die Hälfte der 1000 Befragten an, ihre Direktinvestitionen in den nächsten drei Jahren erhöhen zu wollen. Dabei sind aber nicht nur die Direktinvestitionen der entwickelten Länder gestigen, auch die Entwicklungs- und Schwellenländer weisen ein konstantes Plus auf. Laut A.T. Kearney werden innerhalb der nächsten drei jahre 54 Prozent der Direktinvestitionen aus Schwellenländern kommen. \"Schwellenländer zeigen eine größere Bereitschaft in aufkommenden Märkten wie Vietnam, Brasilien oder Südafrika zu investieren, während entwickelte Länder sich lieber auf bekannte Zielregionen konzentrieren“, erklärt Kremlicka. Die vorherrschenden Branchen seien dabei Finanzdienstleister und IT-Unternehmen.

Die Top Ten:
1.China (1)
2.Indien (2)
3.USA (3)
4.Großbritannien (4)
5.Hongkong (10)
6.Brasilien (7)
7.Singapur (18)
8.Vereinigte Arabische Emirate (22)
9.Russland (6)
10.Deutschland (9)

(In Klammer die Platzierung im letzten Index 2005)

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