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Mehr Raum zum Leben

Gegründet 1978 hat sich die österreichische Stugeba auf die Produktion von Raumzellen spezialisiert. Gemeint sind Gebäudeeinheiten, die im Werk bis zu 100 Prozent vorgefertigt werden und anschließend als Büro- und Verwaltungsgebäude, Restaurant, Hotel, Kindergarten, mobiler Operationssaal oder auch als Bettenstation für Krankenanstalten zum Einsatz kommen. 120 Mitarbeiter sorgen am Stammsitz des Unternehmens in Bad St. Leonhard für die reibungslose Entwicklung und Produktion der Raumzellen. Aller Anfang der Raumsysteme ist die Konstruktion. Hier nehmen Ideen Formen an und hier werden auch die Weichen für den späteren Herstellungsprozess gestellt. Um die Effizienz dieser ineinander greifenden Prozesse zu optimieren, wurde der Umstieg von 2D auf 3D angedacht. Zur Diskussion standen insgesamt fünf Systeme darunter AutoCAD, Archicad, Solid Edge, Pro/E und SolidWorks.
\"Nach den Präsentationen hatten wir den Eindruck, dass die Möglichkeit Produktionszeichnungen, aber auch Gebäudedarstellungen zu konstruieren, am besten mit SolidWorks funktionieren könnte“, erzählt Patrick Wastian, Konstrukteur bei Stugeba. \"Zudem setzte einer unserer Kunden bereits dieses 3D-CAD-System ein und nach intensivem Informationsaustausch mit seinen Konstrukteuren ist die Entscheidung zu Gunsten SolidWorks gefallen.“ Da die neue Software neben Personal Designer auch AutoCAD ablöste, war vor allem die 100-prozentige Kompatibilität zu diesem System und den darin generierten Daten wichtig. Zudem erleichtert es die Kommunikation und den Datenaustausch mit angeschlossen Firmen wie Kunden und Zulieferern. Ein weiteres entscheidendes Kriterium war die einfach und leicht erlernbare Benutzeroberfläche, die den Stugeba Anwendern eine deutliche Zeitersparnis bei der Umstellung auf SolidWorks ermöglichte.
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Murano, die zweite

Der neue Murano will dasselbe wie sein Vorgänger und was alle SUVs und Crossover-Modelle wollen. Die Grenzen zwischen klassischem Off-Roader und konventionellen Familienkombi überbrücken. Das zeigt sich vor allem durch ein großes Platzangebot, einem hohen Komfort und ein durchaus dynamisches Design. Nicht fehlen darf natürlich auch ein gewisses Oberklassen-Flair.
Die Frontpartie wurde deutlich modifiziert, ist aber immer noch als Murano erkennbar. Die nach außen hin gewölbte Motorhaube geht in dynamisch gestaltete Seitenflanken über, unter den markant ausgeformten Radhäusern finden 18 oder 20 Zoll große Leichtmetallfelgen Platz. Solide Bügeltürgriffe mit Chrombezug und die optionale Dachreling setzen optische Akzente, sind aber vor allem praktisch.
Unter der Haube arbeitet ein 3,5-V6-Motor mit 265 PS. Zu den technologischen Feinheiten zählen ein Keyless Entry-System, ein Motor-Startknopf, eine Rückfahrkamera, Bluetooth- und iPod-Schnittstellen, ein DVD-Entertainment-System mit neun Zoll großem Farbmonitor, ein BOSE-Soundsystem mit elf Lautsprechern, ein Birdview-DVD-Navigationssystem mit Touchscreen-Bedienoberfläche sowie eine Musikbox mit 9,3 Gigabyte großem Festplattenspeicher.
Von seiner innovativen Seite zeigt sich Nissan im Kofferraumabteil. Dort befindet sich der so genannte \"Cargo-Organizer“. Der schwingt bei auf Knopfdruck aus seiner zuvor versteckten Position im Unterflurbereich in eine vertikale Position nach oben. Verschiebbare Trennelemente sollen verhindern, dass Gepäckstücke während der Fahrt haltlos durch den Kofferraum purzeln.
Informationen über die Spezifikationen der Europa-Version des neuen Murano und den neuen Diesel-Motor sollen im Laufe des nächsten Jahres folgen.
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Nachhaltigkeit

Die seit 2006 auch in österreich tätige EthikBank hat sich zum Ziel gesetzt ökonomische Ziele mit sozialen Bedürfnissen und ökologischer Vernunft in Einklang zu bringen. Die treibende Kraft zur Umsetzung dieses Ziels sieht die selbsternannte \"gläserne“ Bank in mittelständischen Unternehmen. Sie sind das Herz und der Motor der Wirtschaft, so Klaus Euler, Vorstandsvorsitzender der Bank.
Als Zeichen der Anerkennung und Unterstützung hat die Direktbank 2006 den Förderpreis \"Nachhaltiger Mittelstand“ ins Leben gerufen. Heuer geht der mit 5000 Euro dotierte Preis in die dritte Runde. Ausgelobt wird er in Kooperation mit den Volksbanken/Raiffeisenbanken unter der Schirmherrschaft von Nikolaus Knoepffler, Inhaber des Lehrstuhles für Angewandte Ethik, Universität Jena.
Der Preis richtet sich an mittelständische Unternehmen in Deutschland und österreich, bei denen nachhaltiges Wirtschaften im Mittelpunkt steht. Dieses soll ausgezeichnet werden und andere Unternehmen zum Nachmachen anregen. Die Bewerbungsanforderungen für den Preis der Nachhaltigkeit, sind einfach: Sofern das Unternehmen nicht in der Waffen-, Atom- genmanipulierten Lebensmittel- oder ozonzerstörenden Chemieindustrie angesiedelt ist, sind branchenspezifisch keine Grenzen gesetzt. Ganz im Gegenteil bestätigt Sylke Schröder, Prokuristin derEthikBank: \"Wir verstehen den Förderpreis als Impulsgeber, weil wir davon überzeugt sind, dass nachhaltiges Wirtschaften in jedem Unternehmen möglich ist. Deshalb sprechen wir sowohl reinrassige ökobetriebe als auch Unternehmen aus konventionellen Branchen an.“ Der Vorjahres Zweite Bau-Fritz GmbH \" Co Kg hat dies bewiesen - gesunder Hausbau für Kunden und gesundes Arbeitsklima für Mitarbeiter lautet das Motto der ressourcenschonenden Fertighausbaufirma.
Will man seine Chancen auf den Gewinn des aktuell ausgeschriebenen Preises verbessern, ist es gut zu wissen, dass die Bank besonderen Wert auf das Schaffen und Erhalten von Arbeitsplätzen, sowie Aus- und Weiterbildungen legt. Im deklarierten Focus der Ethikbank steht nämlich der Mensch. Weiters werden natürlich die unternehmerischen Leistungen im Umweltbereich bewertet: Gibt es eine klare Umweltpolitik, sind Umweltmanagementsysteme vorhanden und wie sieht es mit dem Ressourcenverbrauch aus?
Die Bewerbungsfrist für den alle zwei Jahre ausgeschriebnen Nachhaltigkeitspreis läuft noch bis 30. April 2008. Die Verleihung durch die Jury mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Umwelt und Soziales findet im Spätherbst 2008 statt.

www.ethikbank.de

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Neue Versionen

Cisco hat seine Kommunikationslösung für kleine Unternehmen, Smart Business Communications System (SBCS), erweitert. Das SBCS ersetzt die herkömmliche Telefonanlage und vereint Unified Communications Funktionen für Sprache, Daten, Video, Wireless und Sicherheit in einem Komplettsystem. In Ergänzung zu den bisher verfügbaren Versionen für acht beziehungsweise 16 Nutzer ist die auf der Unified Communications 500 Serie basierende Lösung nun auch in Versionen für 32 und 48 Endnutzer erhältlich.

Mit der - speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen - Komplettlösung SBCS können KMU ihre gesamte Kommunikation integrieren und mit Geschäftsanwendungen wie Kalender, E-Mail und Customer Relationship Management verbinden. Unabhängig vom genutzten Endgerät können bis zu 48 Mitarbeiter auf die Ressourcen zugreifen - egal ob sie beim Kunden, im Heimbüro oder im Unternehmen sind. Bestehende Geschäftsanwendungen lassen sich in das System einfügen und unter einer Oberfläche bündeln. So können Mitarbeiter ihre gewohnten Programme für die Kommunikation nutzen. Kosten- und zeitaufwendige Schulungen werden dadurch vermieden.

Für alle SBCS Lösungen bietet Cisco ab sofort auch seinen SMARTnet Support Service an. Mit SMARTnet erhalten Kunden 24 Stunden technischen Support über Telefon oder das Internet. Ausserdem beinhaltet SMARTnet Ersatz für defekte Hardware innerhalb eines Werktags sowie laufende Systemsoftware-Updates und -Upgrades. SMARTnet Service wird über Cisco Channel Partner vertrieben.

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Smarter Ausblick

Von Alfred Bankhamer

Report: Die Strommarktliberalisierung, Energieeffizienzaktionspläne und neue EU-Direktiven haben den Smart-Metering-Initiativen Aufschwung gegeben. Was will die 2006 gegründete Smart Energy Alliance (SEA) bewirken?
Doug Houseman: Die SEA arbeitet eigentlich schon seit 2003 hinter verschlossenen Türen zusammen. Nicht um ganze Lösungen zu bieten, sondern um uns in Teilbereichen zu helfen. Anfang 2006 gab es die ersten offiziellen Ankündigungen.

War die Idee dahinter, eine neue, gemeinsame Lösung gegenüber dem Wettbewerb zu entwickeln?
Es ging nicht so stark um den Wettbewerb gegenüber anderen. Wir kamen 2002 in Kontakt mit der Organisation CEA Technologies Inc., einer R&D-Organisation, zu der viele Stromproduzenten gehören. Wir wurden gefragt, ob wir einen Ausblick auf das Jahr 2025 machen könnten, um die technischen änderungen im Netz darzustellen. Bei der Arbeit an diesem Report im Jahr 2003 wurde uns klar, dass kein Unternehmen eine vollständige Vision hat.

Das hat sich nun geändert?
Wenn man sechs Unternehmen in einem Raum bringt, um zusammenzuarbeiten, kann eine viel klarere Vision erstellt werden, wie die Welt 2025 aussehen könnte. Es wurden vier Reports im Rahmen des Projekts »CEATI Distribution Utility Technology Roadmap 2025« verfasst, der letzte erschien erst gestern. Nun haben wir auf Tausenden Seiten Einschätzungen darüber, welche Technologien bis 2025 kommen, wie sie finanziert werden, welche Auswirkungen die Technologien haben, welche Infrastrukturen - auch im Kommunikationsbereich - dafür notwendig sind und welche Auswirkungen auf die Berufsgruppen im Netzbereich zu erwarten sind.

Nun bietet die SEA Produkte und Lösungen zu Smart Metering, Forecasting, Distribution SCADA und IP to the Field an?
Heute gibt es sehr viele Einzelprodukte, aber kaum umfassende Lösungen. Wenn man sich hier auf der Messe umsieht, sieht man Stücke. Die Anbieter fragen: Welche Produkte brauchen Sie? Wir machen eine Lösung daraus. Die SEA sagt: Warum viele Einzelteile besorgen und jemanden suchen, der sie zusammenfügt, wenn es gesamte, erprobte Lösungen gibt? Damit spart man auch Geld.

Und diese Lösungen sind schon gut angenommen worden?
Wir haben 21 angekündigte Smart Metering Solutions. Eine andere ist beispielsweise der Intelligence Line Truck. Wenn man Generation-X-Service-Leute im Feld hat, die nicht Handbücher und Zeichnungen studieren wollen, sondern lieber mit Video und Handhelds arbeiten, kommen wir mit dem Truck, der für die Generation X bereit ist.

Gibt es Projekte in österreich?
Derzeit gibt es keine, aber wir sprechen gerade mit einigen Energieversorgern. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

überall wird derzeit über Klimawandel und Energieeffizienz gesprochen. Was bringt Smart Metering?
Die Diskussionen über Energieeffizienz und Klimawandel waren ein wichtiger Punkt, warum wir zusammengekommen sind. Ein Ziel ist, die Netzverluste zu reduzieren. Man kann sie sicher nicht auf Null reduzieren - außer bei Supraleitern. Die meisten Netze haben die zwei-, drei-, vier-, bis zu fünffachen Verluste von dem, was physikalisch möglich wäre. Mit dem Alter der Infrastruktur werden die Verluste höher. Man kann aber nicht laufend alle Stromleitungen prüfen. Das passiert normalerweise alle sechs bis acht Jahre.Ein Teil der Lösung ist es, den Leuten zu helfen, zu verstehen, warum ein nicht erwarteter Spannungsabfall eintritt, wo genau Stromverluste auftreten, etc. Vor allem ist es nun möglich, die Schwachstellen zu lokalisieren.

Hilft Smart Metering auch bei der intelligenteren Nutzung von Energie?
Absolut. Auch bei intelligenten, verteilten Ressourcen. Wenn man beispielsweise eine Combined Heat and Power Anlage (CHP) in der Garage stehen hat, ist es in den meisten Teilen Europas sehr schwierig, sie ans Netz zu schließen. Ein Bekannter hatte sich eine CHP in die Garage gestellt und die Energiegesellschaft hat zugesichert, sie ans Netz zu schließen. Es benötigte 14 Termine und drei Monate, um das Gerät anzuschließen. Und der Elektrizitätsversorger weiß bis heute nicht, ob die CHP arbeitet oder nicht. Das Problem war - und dies gilt fast für alle Netze -, dass ein Schutzmechanismus nahe der CHP den Fluss des Stroms in die Gegenrichtung verhindert hat.

Wie sieht es mit Modellen aus, die den Spitzenverbrauch durch gestaffelte Tarife reduzieren wollen?
Wenn man auf einer Straße fährt, auf der einmal 40 km/h vorgeschrieben sind und dann wieder einmal 25 km/h, bremsen Sie jedesmal auf 25 km/h runter? Im Stromgeschäft verhält es sich wie bei Strafen für Geschwindigkeitsübertretungen. Mit höheren Tarifen zur Spitzenzeit erreicht man nur geringe Einsparungen.

Was ist die Alternative?
Weit besser funktioniert die direkte Lastkontrolle. Hier gebe ich dem Hauseigner etwas Geld und installiere einige Geräte im Haus. Ich versuche mein Bestes und lerne etwas über das Verbrauchsverhalten. So kann man beispielsweise den Fernseher in der Nacht abschalten, etc. Der Standby-Verbrauch der meisten Geräte ist noch sehr hoch. Diese Methode ist weit effektiver.

Im Industriebereich ist direkte Lastkontrolle schon länger ein Thema. Kommt es aber nicht teuer, diese Geräte direkt im Haushalt zu installieren?
Im Durchschnitt kostet die Installation den Energieversorgern heute rund 100 bis 200 Euro pro Haushalt. Wenn man die Einsparungen betrachtet, die durch die Vermeidung von Spitzenlast möglich ist, rechnet es sich sehr schnell.

Wie sieht es mit den Erneuerbaren wie Windenergie aus, die meist unstete Energielieferanten sind?
Da arbeiten wir im Moment gerade an einem Projekt. Wir nützen dazu ein Windprognoseverfahren, ähnlich dem, das bei Flughäfen im Einsatz ist, um änderungen sehr schnell zeitlich bei Windfarmen feststellen zu können. Das hilft aber nichts, wenn man nicht die Last kontrollieren kann. Falls eine direkte Lastkontrolle installiert ist, kann man beispielsweise entscheiden, ob der Geschirrspüler ein- oder ausgeschaltet wird. Wir können derzeit die Windverhältnisse schon zwei Minuten und zehn Sekunden zuvor sehr genau vorhersagen.

Zur Person:
Doug Houseman ist Vizepräsident der Smart Energy Alliance (SEA), die Unternehmen wie Capgemini, Cisco, GE Energy, Hewlett Packard, Intel und Oracle vereint und seit kurzem Smart-Metering- und Forecasting-Lösung anbietet, die für die Zukunft der Stromnetze prägend sein werden.

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Impulse aus Nottingham

Den meisten ist die Gegend um Nottingham als Heimat von Robin Hood ein Begriff, ältere Semester können sich vielleicht an die Glanzzeiten von Nottingham Forrest im Fußball-Europacup erinnern. Heute ist Nottingham eine typische englische Industriestadt, die zum Sprung ins 21. Jahrhundert ansetzt. Der produzierende Sektor macht der Dienstleistung Platz und die Produktionshallen werden durch Forschungslabore ersetzt. Vor allem in der biotechnologischen und medizinischen Forschung nehmen die East Midlands eine Vorreiterrolle in Großbritannien ein. Diese Position soll mit dem im September eröffneten Wolfson Centre für Stammzellenforschung und regenerative Medizin, kurz STEM, an der Universität Nottingham weiter gefestigt werden.
Mehr als 300 Forscher aus aller Welt sollen sich interdisziplinär den Herausforderungen des Gesundheitsbereichs stellen. Dass die Wahl auf Nottingham fiel, ist kein Zufall. Neben einer optimalen Infrastruktur und einer zentralen, verkehrsgünstigen Lage zeichnen sich Englands East Midlands durch einschlägige Forschungseinrichtungen und eine gelebte Kooperation zwischen Forschung und Wirtschaft aus. \"Auch immer mehr Biotechnologie-Ideenschmieden aus dem deutschsprachigen Raum sehen ihre Zukunft in der Region um Nottingham“, ist David Scrimgeour, Repräsentant der East Midlands Development Agency (EMDA) in Deutschland, österreich und der Schweiz, überzeugt. Viel versprechende Ergebnisse können die Wissenschaftler der Universität Nottingham in der Gehirntumorforschung vorweisen: Ein System für gezielte Wirkstofffreisetzung mit Nanopartikeln zur Behandlung von Gehirntumoren wurde an einem neuen, dreidimensionalen Zellkulturenmodell getestet. Dabei konnten die Wissenschaftler eine erfolgversprechende selektive Wirkstoffaufnahme der Tumorzellen nachweisen. Der Nachweis gilt als Durchbruch in der Tumorforschung. Ebenfalls in Nottingham haben Forscher der Universität in Zusammenarbeit mit europäischen und US-amerikanischen Partnern monoklonale Hepatitis C- Antikörper gefunden. Diese Entdeckung könnte den entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Hepatitis C bedeuten.
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Kompetenz zertifiziert

Als weltweit erstes Unternehmen hat T-Systems das neue Zertifikat zum globalen SAP Application Management Services Provider von SAP erhalten. Für die weltweite Zertifizierung hat SAP die T-Systems-Standorte Deutschland, Indien und Mexiko geprüft. Damit erhalten international expandierende Unternehmen den objektiven Nachweis, dass T-Systems weltweit Application Management Services in der gleichen, hohen Qualität liefert. Dies gilt insbesondere für die Branchen Automotive, Fertigungsindustrie und Telekommunikation, in denen SAP Software stark verbreitet ist.

Zu den AMS-Leistungen zählen beispielsweise die Anwender-Unterstützung, die Störungsbearbeitung sowie das Warten und Weiterentwickeln von SAP Applikationen. Zudem setzt T-Systems eigene Methoden ein, um jedem Kunden maßgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten. Alle Application-Management-Services von T-Systems basieren auf dem international verbreiteten ITIL-Standard für IT-Service-Management.

Umfassende Partnerschaft mit SAP. Das SAP Application Management Services Zertifikat ergänzt eine Reihe von Auszeichnungen, die SAP im Laufe dieses Jahres bereits an T-Systems vergeben hat: Dazu zählen das ebenfalls im November erneuerte Zertifikat Global SAP Partner Hosting“ und der \"Pinnacle Award“ in der Kategorie \"Outsourcing - Hosting“. Darüber hinaus bescheinigen vier neue Zertifikate die besondere Expertise im Umgang mit Enterprise service-orientierten Architekturen (Enterprise SOA; das sind im Einzelnen SAP NetWeaver Portal, SAP Interactive Forms by Adobe, SAP NetWeaver Master Data Management und SAP NetWeaver Process Integration. Zwei weitere neue Gütesiegel erhielt die Geschäftssparte-Tochter der Telekom als Special Expertise Partner der SAP Deutschland für die Bereiche SAP NetWeaver Business Intelligence und SAP Supplier Relationship Management).

Weitere Special-Expertise-Partnerschaften bestehen für SAP Customer Relationship Management und SAP for Automotive. T-Systems ist einer der größten SAP-Dienstleister in Deutschland. Mehr als 3.000 SAP-Experten betreiben und überwachen ausgelagerte SAP-Systeme von Unternehmen und betreuen über eine Million SAP-Anwender in mehr als 20 Ländern.

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Schnelles, mobiles Arbeiten

Dem klassischen Notebook fehlt naturgemäß ein Zahlenblock rechts auf der Tastatur. Wer sich gewohnt ist, wie auf Desktop-Maschinen Zahlen schnell einzugeben oder zu bearbeiten, wird den Zahlenblock auf dem Notebook sehr schnell vermissen. Die Lösung kommt jetzt als Set von ARP: Ein externes Keypad mit Taschenrechnerfunktionen und LC-Display - zusammen mit einer kompakten, optischen Reisemaus.

Das Combo-Set arbeitet kabellos, was unterwegs besonders praktisch ist. Ein USB-Dongle sorgt für die Funkverbindung zwischen Notebook, Maus und Keypad auf eine Distanz von bis zu einem Meter. Plug & Play: Für die Installation sind keinerlei Treiber erforderlich. Maus und Keypad beziehen ihre Energie via USB-Ladekabel, das im Lieferumfang enthalten ist.

Die umfangreichen Funktionen des Combo-Sets für Notebooks erleichtern die Arbeit unterwegs. Mit acht Hot Keys lassen sich wichtige Funktionen direkt aufrufen. Die kabellose, optische Maus für Notebooks mit \"FastRF\"-Technologie (Fast Radio Frequency) bietet blitzschnelle Reaktion. ARP liefert das schwarze Combo-Set inkl. USB-Dongle und USB-Ladekabel für rund 30 Euro.

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Alte, neue Welt

Im klassischen Geschäftsleben weisen sich die Teilnehmer durch amtliche Lichtbilddokumente aus, in der digitalen Kommunikation tun sie dies nun durch Zertifikate. Ein »Trust Center« wie a.trust bescheinigt in elektronischen Prozessen die jeweilige Identität des Kommunikationspartners. Unter der Moderation von Christian Rupp, Digitales österreich, diskutierten am »a.trust infoday 2007« Branchenexperten über die Wirtschaftlichkeit der elektronischen Signatur und wie man die Nutzer dazu bringt, elektronisch zu unterschrieben. Die Protagonisten der »Plauderei«: Marvin Behrendt, Geschäftsführer des Softwarehauses aforms2web, Raiffeisen-Informatik-Prokurist Adolf Formanek, Wolfgang Heufler, Rechtsanwaltskammer und Geschäftsführer Archivium Dokumentenarchiv, Reinhard Posch, CIO der Bundesregierung, Eduard Schebesta, Geschäftsführer des Lösungsanbieters HCS, sowie Martin Schneider, Leiter der Rechts­informatikabteilung im Bundesministerium für Justiz.

Christian Rupp: aforms2web stellt Onlineformulare mit digitaler Signatur zu Verfügung. Wie sehr sind die Kunden mit diesen Services zufrieden?
Marvin Behrendt: Dank der vielen Komponenten, die wir in diesem Zusammenhang bieten, ist die digitale Signatur in Wahrheit kostenlos für die öffentliche Hand. Aufseiten des Bürgers aber bedarf es noch einiger Anstrengung, um signieren zu können. Ich denke, eine Wirtschaftlichkeit der digitalen Signatur kann nur durch hohe Nutzungszahlen erreicht werden. Die Nutzungszahlen aber gerade auf Bürgerseite sind noch unbefriedigend. Ich kann also keine Aussage treffen, ob die Endkonsumenten mit der digitalen Signatur zufrieden sind. Es muss zuerst noch eine ganze Menge getan werden, damit das Thema Signatur überhaupt angenommen wird.Es gibt sehr viele Angebote, doch sieht die Praxis oft völlig anders aus. So werden in österreich jährlich rund 17.000 Anträge für Studienbeihilfe gestellt. Von diesen 17.000, die meist tatsächlich auch elektronisch abgerufen werden, wurden im letzten Jahr gerade einmal 17 mit digitaler Signatur unterschrieben - und dies in einer Community, die eigentlich technophil sein sollte. Für die Branche bedeutet dies, weiterhin duale Lösungen anbieten zu müssen. Wir müssen die alte Welt unterstützen und in der neuen Welt parallel agieren.

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Auf dem Prüfstand

Die Bedeutung einer exzellenten Infrastruktur für die Qualität von Wirtschaftsstandorten nimmt angesichts des internationalen Wettbewerbs immer mehr zu, bestätigt auch der jüngste Future Business Austria Infrastrukturreport. Doch hat sich die Einschätzung der Manager zu den Infrastrukturbereichen Straße, Schiene, Post und Breitband tendenziell verschlechtert. »Die Manager sehen den Wettbewerb um bestmögliche Infrastrukturbedingungen in österreich aktuell nicht angemessen bewältigt.« Der Standortfaktor Infrastruktur verdiene eine klare Konzeption. Was heute fehlt, ist aber eine Infrastrukturpolitik aus einem Guss. Notwendig sei nun ein Gesamtkonzept für die Infrastruktur, das auch entsprechende Gewichtungen bei den Investitionen setzt. Die Bewertung der aktuellen Infrastrukturpolitik fällt sehr kritisch aus: 82 Prozent bezeichnen sie als »Stückwerk«, während nur 13 Prozent eine koordinierte Politik erkennen können. Die Planung von Infrastrukturvorhaben wird generell als zu kurzfristig erachtet. Infrastruktur darf nicht der zeitlichen Logik von Legislaturperioden unterstehen, wünschen sich Manager und Experten.
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