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Fit am Arbeitsplatz

Ausgelöst werden die Schmerzen meist durch mangelnde Bewegung und durch eine falsche Sitzhaltung bei der täglichen Computerarbeit. Die Folgen sind chronische Rücken- und Kopfschmerzen sowie Konzentrationsschwäche. Wie leicht es ist, diesen Folgeerscheinungen zu entgehen, zeigen die Tipps des Notebookherstellers Toshiba. Denn die Kombination aus dem richtigen Notebook-Zubehör, dem Einhalten bestimmter ergonomischer Grundregeln und gelegentlichen übungen für die Rücken- und Nackenmuskulatur beugen Verspannungen vor und halten fit.

Ein starker Rücken für starke Mitarbeiter. Gesunde Mitarbeiter arbeiten schneller, effizienter, sind seltener krank und haben mehr Spaß an der Arbeit. Doch wie hält man sich am Arbeitsplatz ohne zu großen Aufwand oder überflüssige Bemerkungen der Kollegen fit? Wurde früher eine stets aufrechte Sitzhaltung empfohlen, ist nach heutigen Erkenntnissen erwiesen, dass gelegentliche Haltungswechsel günstiger sind. Jede Bewegung beim Sitzen fördert den Stoffwechsel der Bandscheiben und beugt Beschwerden in diesem Bereich vor. Bewegung vermeidet außerdem einseitige Fehlhaltungen und Verspannungen. Sich nach einer Weile aufrechten Sitzens auf seinem Bürostuhl zu \"lümmeln“, entlastet die Bandscheiben. Auch Räkeln, Strecken und zwischendurch Aufstehen sollten in den Sitzalltag einfließen. Für den Büroarbeitsstuhl ist zu beachten, dass die Rückenlehne bis zu den Schulterblättern reicht und sich in ihrem Neigungswinkel der Haltung des Benutzers anpassen kann. Wichtig ist auch eine höhenverstellbare Sitzfläche mit Tiefenfederung, die das Körpergewicht beim Hinsetzen abfedert.

übungen, die das Leben leichter machen. Mit acht einfachen übungen kann sich jeder Büroarbeiter am Schreibtisch körperlich und geistig fit halten:

übung 1

  • Setzen Sie sich gerade auf einen Stuhl und strecken die Arme nach vorne aus.
  • Atmen Sie tief ein und strecken einen Arm senkrecht in die Höhe.
  • Danach den Arm weit nach hinten strecken und zwei bis drei Atemzüge so verharren
  • Wiederholen Sie danach die übung mit dem anderen Arm.
übung 2
  • Lassen Sie die Arme seitlich vom Bürostuhl locker hängen.
  • Beugen Sie sich nach vorne, bis der Oberkörper auf den Oberschenkeln ruht.
  • Den Kopf zwischen den Knien hängen lassen und in dieser Haltung etwa 30 Sekunden entspannen.
übung 3
  • Beugen Sie sich im Sitzen nach vorne bis der Oberkörper auf den Oberschenkeln ruht.
  • Lassen Sie den Kopf zwischen den Knien hängen.
  • Die Hände hinter dem Rücken falten und einige Atemzüge lang so weit es geht vom Körper weg nach oben strecken.
übung 4
  • Legen Sie die Hände schulterbreit auf einen Tisch und schieben Sie den Stuhl zurück, bis Arme und Rücken gestreckt sind.
  • Dann den Oberkörper leicht nach unten drücken, zwei bis drei Atemzüge halten und wieder entspannen.
übung 5
  • Mit leicht gespreizten Beinen einen festen Stand suchen.
  • Atmen Sie mehrere Male kräftig ein und aus.
  • Heben Sie den rechten Fuß und halten etwa zehn Sekunden lang das Gleichgewicht.
  • Wiederholen Sie danach die übung mit dem linken Fuß.
übung 6
  • Halten Sie sich an einem Tisch oder Stuhl fest und stellen Sie sich auf die Zehenspitzen.
  • Die Fersen bleiben zusammen.
  • In dieser Position etwa zehn Sekunden ausharren.
  • Wer das Gleichgewicht gut halten kann, sollte die übung ohne Tisch oder Stuhl als Stütze machen.
übung 7
  • Halten Sie sich an einem Tisch oder Stuhl fest.
  • Jetzt etwa eine Minute lang auf der Stelle gehen.
  • Dazu beide Fersen wechselseitig und ohne Zwischenpause anheben und abstellen.
übung 8
  • Halten Sie sich an einem Tisch oder Stuhl fest.
  • Anschließend einige Male mit den Füßen von der Zehenspitze zur Ferse abrollen.

Die Basis für ein im wahrsten Sinne des Wortes entspanntes Arbeiten bildet auch die richtige Umgebung. Toshibas Antwort auf die steigende Nachfrage nach ergonomischen Notebookhalterungen heißt Universal Notebook Stand. Der silberfarbene Notebook Stand lässt sich im Handumdrehen bis zu einer Höhe von 10.3 cm verstellen und bis zu 25 Grad drehen. Er kann für alle Notebooks mit einer Größe bis zu maximal 20.3 x 43.2 x 38.1 cm und bis zu 5.5 kg Gewicht genutzt werden. Im Idealfall sollte das Notebook so angebracht werden, dass die oberste lesbare Zeile des Bildschirms nicht über dem horizontalen Blickwinkel des Anwenders liegt.

Weiteres nützliches Zubehör gegen starre Haltung und daraus resultierende Verspannungen sind separate Tastaturen und Mäuse, die sich optimal auf dem Arbeitstisch verteilen lassen. So sollte sich eine externe Tastatur optimal in einer Greifentfernung von ca. 40 cm befinden. Mäuse sollte man abwechselnd rechts oder links von der Tastatur positionieren - so wird eine einseitige Belastung vermieden und für Entspannung gesorgt.

Mit dem Notebook unterwegs. Wer mit seinem Notebook viel unterwegs ist, sollte das Gerät in der richtigen Tasche unterbringen. Wird der Rücken einseitig belastet, sind hartnäckige Verspannungen die Folge. Die beste Lösung für den Rücken ist die Wahl eines Rucksacks. Gepolsterte und verstellbare Schulterriemen sind hier ein absolutes Muss. Auch auf das Gewicht muss geachtet werden.

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Gebauter Fortschritt

Mit dem in Haus2 in Duisburg entsteht vermutlich Deutschlands innovativste Immobilie. Neun Institute der Fraunhofer-Gesellschaft sowie rund dreißig Partner aus der Wirtschaft arbeiten dort in einer Forschungsplattform zusammen. Ziel ist es, Innovationen für das zukünftige Bauen und Betreiben von Gewerbeimmobilien auszuloten. »Mit diesem umfassenden Projekt soll ein Innovationsschub für die Immobilienbranche erreicht werden. Auch Betreiber von Hotels, Büro- oder Senior-Care-Gebäuden können davon profitieren«, erklärt Ulrich Buller, Vorstand Forschungsplanung der Fraunhofer-Gesellschaft. Wichtig sei dabei die Kooperation von Forschung und Industrie über Gewerke, Branchen und Fachgebiete hinweg. Ziel ist, Modelle und Lösungen zu erarbeiten, wie eine Immobilie über ihren Lebenszyklus wirtschaftlich und umweltfreundlich gestaltet und betrieben werden kann. Konzept und Ausgestaltung beginnen bei der Planung, reichen über Bau und Betrieb bis hin zum Um- oder Rückbau in vielen Jahren. Der integrierte Ansatz und die durchgängige informationstechnische Unterstützung sollen helfen, insbesondere die Betriebskosten zu senken. Ein Punkt, der für Investoren und Betreiber von Gebäuden relevant ist. Des Weiteren sollen Gebäude und Räume so gebaut und eingerichtet werden, dass sie die darin ablaufenden Prozesse unterstützen und die Leistungsfähigkeit der dort arbeitenden Menschen fördern.Drei Themenfelder stehen im Fokus: Der Planungs- und Bauprozess soll optimiert werden, der Gebäudebetrieb verbessert und Mehrwerte für die Anwendung kreiert werden, so Klaus Scherer vom Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen IMS in Duisburg. Helfen soll dabei eine Digitale Gebäudeakte, die den Lebenslauf der Immobilie dokumentiert und Sparpotenziale erkennt: Sie sammelt alle Informationen, die im Lebenszyklus des Gebäudes relevant sind, und stellt sie allen Beteilig­ten zur Verfügung. Daten aus der Konstruktion und dem Bau können so auch im Betrieb genutzt werden. Ziel ist eine gerichtsfeste Dokumentation von Gebäudeerstellung und -management. Die Vorteile liegen auf der Hand: Alle am Bau und Betrieb eines Gebäudes Beteiligten haben jederzeit Zugriff auf umfassende Daten.
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UKD für Kabelwerk

Es gibt Projekte, die man besonders ins Herz schließt, sagt Erich Kurzbauer, Vertriebsmitarbeiter bei Steinbacher Dämmstoffe. Das ´Kabelwerk´ ist für ihn so ein Fall. Seit 2004 hat Steinbacher Dämmstoffe das \"Kabelwerk“ unter anderem mit über 3.500m3 steinodur UKD Umkehrdachplatten versorgt. \"Die Dämmplatte schützt vor Nässe und hält warm“, erläutert Roland Hebbel, Product Manager bei Steinbacher. \"Die Lebensdauer des Umkehrdaches erhöht sich dadurch erheblich.“ \"Mit der geringen Wärmeleitfähigkeit von 0,037 W/mK können wir dünnere Platten verwenden und die Kosten für den gesamten Bauteil beträchtlich senken“, erklärt Klaus Untermoser, Vertriebsleiter Steinbacher Dämmstoffe. Mit einer Stärke von bis zu 250 mm eignet sich steinodur UKD speziell auch für Umkehrdächer mit Passivhaus-Standard. Selbst bei Temperaturen bis 85°C oder extremen Schwankungen in Frost-Tau-Zyklen lässt das formstabile steinodur UKD keine Wärmebrücken entstehen, so der Erzeuger. Der Fachverband einiger europäischer Mitbewerber hatte die Spitzenqualität des österreichischen Erfolgsprodukts öffentlich angezweifelt. Er wurde vom Obersten Gerichtshof eines Besseren belehrt und zur Unterlassung samt öffentlicher Richtigstellung verurteilt. \"Die steinodur UKD Dämmplatte ist für die Verwendung im Umkehrdach geeignet. Sie entspricht den Regeln der Technik“, stellte das Oberste Gericht fest.
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Porr kommuniziert

Gabriele Al-Wazzan, 45, ist ab sofort die neue Leiterin der Unternehmenskommunikation der PORR-Gruppe. Die Kommunikationsexpertin ist beim Baukonzern für die Bereiche Public Relations und Marketing verantwortlich. Al-Wazzan ist seit über zwanzig Jahren in den unterschiedlichsten Funktionen in der Kommunikationsbranche tätig. Im Jahr 2005 übernahm sie die Funktion der Key-Account-Managerin bei ATV.
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Peak Oil

Bis 2030 wird sich die ölproduktion halbieren«, prognostiziert die Energy Watch Group, die der Ansicht ist, dass der Peak der weltweiten ölförderung bereits 2006 gegeben war. »Das Problem liegt im rapiden Rückgang der Fördermengen. Die entstehende Förderlücke kann weder aus fossilen oder atomaren noch aus erneuerbaren Energiequellen in dieser Geschwindigkeit wieder geschlossen werden«, so Jörg Schindler, einer der beiden Studienautoren der Analyse »Crude Oil - The Supply Outlook«. Es sei besorgniserregend, dass die weltweiten ölreserven »vermutlich um 25 Prozent zu hoch angesetzt« sind. Schindler, der auf Einladung des Biomasseverbandes in Wien zu Gast war, geht davon aus, dass sich die jährliche ölproduktion bis 2030 in etwa halbieren wird. Ganz anders sieht die Sache mit den Erdölreserven das Institut für wirtschaftliche ölheizung. »Die sicher bestätigten ölreserven stiegen im Vorjahr von 175,4 Mrd. Tonnen auf 178,8 Mrd. Tonnen«, so das IWO. Die sicheren Reserven wuchsen danach um 3.359 Mio. Tonnen, der weltweite Verbrauch stieg dagegen bloß um 38 Mio. Tonnen. »Das Angebot an öl wuchs knapp neunzig Mal stärker als die Nachfrage«, so das IWO.
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Gebäude für die Zukunft

Der Wärmebedarf für den Gebäudebestand in der EU macht rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs aus. Gleichzeitig steigen aufgrund schlecht gedämmter Gebäude, alter Heizsysteme und immer höherer Energiekosten die Betriebskosten kontinuierlich. Trotz dieser Tatsachen und trotz der zahlreichen neuen Instrumente der EU für Gebäudequalität und Klimaschutz fehle es bisher an realisierten Projekten, die die Vorteile einer hochwertigen Modernisierung begreifbar machen, wie Ernst Blümel von der FH Burgenland in seinem Vortrag erläuterte. Blümel, bis vor kurzem technisch-wissenschaftlicher Projektleiter bei AEE Intec, einem in Gleisdorf ansässigen Institut für nachhaltige Technologien, gab einen überblick über aktuelle Bemühungen zum Thema »Hochwertige Gebäudemodernisierungen« in österreich, wie etwa die oststeirische Modernisierungsinitiative ökosan, in deren Rahmen Gebäudeverwaltern öffentlich unterstützte Leistungspakete angeboten werden.
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NGIN Lösung in Serbien

Kapsch CarrierCom AG und jNetX können erneut einen Auftrag für die Weiterentwicklung der NGIN Lösung der mobilkom austria group für sich verbuchen. Die beiden Unternehmen werden Serbiens neuen Mobilnetzbetreiber Vip mobile - Mitglied der mobilkom austria group - mit einer NGIN Lösung ausrüsten. Vip mobile kann damit den \"Prepaid Traffic\" managen und verfügt über die optimale Basis für die Einführung zusätzlicher Dienste.

Die NGIN Lösung basiert auf der jNetX Convergent Service-Delivery Plattform. Sie verwendet einen JAIN Server als Service Realisierungs-Plattform für die Entwicklung und den Betrieb von NGIN Services. Mit dieser Technologie konnte Kapsch CarrierCom bereits eine Reihe an NGIN Services wie ein Online Vergebührungssystem und ein Number Translation Service für die mobilkom austria group implementieren. Darüber hinaus stellte das Unternehmen alle notwendigen Dienstleistungen für die erfolgreiche Implementierung weiterer Services zur Verfügung. Die mobilkom austria group kennt die Markteinführungszeit- und Kostenvorteile, die die Implementierung einer Standard Serviceumgebung für alle operativen mobilkom Gesellschaften bringt. Deshalb ist mobilkom austria group in Besitz ihrer eigenen NGIN Services und setzt diese bereits bei mobilkom austria und Mobiltel in Bulgarien ein.

\"Der Fokus von Vip mobile liegt ganz klar darauf, unseren Kunden das beste Service und Preis-Leistungsverhältnis zu garantieren. Deshalb ist es für uns entscheidend, alle Synergien innerhalb der Gruppe zu nutzen. So können wir die Qualität von mobilkom austria auf unseren sehr kompetitiven Markt bringen\", erklärte Darko Parun, CTO Vip mobile. \"Vip mobile ist der dritte Betreiber, der die NGIN Strategie der mobilkom austria group einsetzt. Durch das Know-how der Gruppe war es möglich, die NGIN Lösung nach bereits drei Monaten zur Abwicklung des Kunden-Traffic zu verwenden. Innerhalb dieser Zeit konnten sogar die notwendigen Adaptierungen für die lokalen Marktbedürfnisse durchgeführt werden\", beschreibt Parun.

\"Kapsch CarrierCom freut sich, die mobilkom austria group bei ihrer Expansion zu unterstützen. Wir bieten Lösungen, die auf diese Strategie optimal abgestimmt sind: Durch die rasche Einsatzmöglichkeit, die problemlose Integration in verschiedenen Core-Infrastrukturen und die Weiterverwendung von bewährten Technologien. Die Wahl von jNetX ist uns daher leicht gefallen. Denn mobilkom austria hat JAIN SLEE als beste konvergente SS7 und SIP Technologie gewählt, um ihrer Philosophie ‚Entwickle einmal und verwende es oft‘ treu zu bleiben\", erklärt Thomas Schöpf, Vorstand von Kapsch CarrierCom.

\"Es gibt am Markt eine große Zahl an Services Delivery Technologien. Das sorgt klarerweise für leichte Verwirrung. Vip mobile ist ein weiteres, klares Signal für die jNetX Technologie in der mobilkom austria group. Wir sehen diesen Trend bei vielen weltweit tätigen Unternehmensgruppen. Diese Testimonials zeigen, dass es die jNetX Technologie Betreibern ermöglicht, sich zu differenzieren, innovative Services schneller anzubieten und kosteneffizienter zu arbeiten\", sagt Dave Cardell, EMEA General Manager bei jNetX.

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Immer im öl

Ich glaube, dass öl und Gas noch in das nächs­te Jahrhundert hineinreichen«, meint Gerald Grohmann, CEO der börsenotierten Schoeller Bleckmann Oilfield Equipment AG mit Sitz in Ternitz (Nö). Seiner Ansicht nach werde der Peak of Oil nicht aus technischen, sondern aus geopolitischen Gründen erreicht werden. Wann das sein wird, könne niemand wirklich voraussagen, so Grohmann. Er glaubt jedenfalls nicht daran, dass der Welt schon bald das öl ausgehen könnte, und bemüht dafür eine Szenarioeinschätzung der US Energy Information Administration. Darin ist die Bandbreite für den Peak Oil je nach Marktentwicklung zwischen 2021 und 2112 angesetzt. Die Begründung für seine Sicht untermauert Grohmann mit durchaus plausibel erscheinenden Argumenten. Ausgehend von der wissenschaftlichen Annahme, dass weltweit rund 6.000 Milliarden Barrel Erdöl entstanden sind, geht Grohmann davon aus, dass noch viel Schwarzes Gold vorhanden ist. So sei man in den Sechzigerjahren von rund 500 Milliarden Barrel öl als bekannt und förderbar ausgegangen, heute sei man in den Schätzungen bei rund 3.000 Milliarden angelangt. Und das, obwohl die strengen Richtlinien von börsenotierten Unternehmen vereiteln, dass ihre potenziellen Reserven als »proved« eingestuft werden. Das kürzlich bekanntgegebene Offshore-ölfeld vor Brasilien zeige, dass das Ende der Fahnenstange nicht erreicht sei, so Grohmann. Bis vor wenigen Jahren sei die ölförderindustrie nicht in der Lage gewesen, Ultra-Deep-Water-ölfelder, die drei, vier oder fünf Kilometer unter dem Meeresspiegel liegen, zu orten und wirtschaftlich zu erschließen. »Neue Funde in größerer Zahl sind zu erwarten«, versprüht der Chef von insgesamt 1.175 Mitarbeitern Optimismus. Weiters würde bei allen Studien zum Energieverbrauch die Vergangenheit in die Zukunft hochgerechnet. »Dabei macht der Mensch häufig Fehler«, glaubt Grohmann und verweist darauf, dass steigende Effizienz so gut wie keine Berücksichtigung finde. Die Isolierung von Häusern sei in vielen Ländern katastrophal, hohe Ener­giepreise machen jedoch Sanierungsprogramme zunehmend attraktiv. Allein durch das weltweit übliche und in Russland und Westafrika in exzessiver Art und Weise betriebene Abfackeln von Erdgas gingen pro Jahr 150 Milliarden Kubikmeter Gas verloren. Das entspricht immerhin dem gemeinsamen Jahresverbrauch der Länder Großbritannien und Italien. Es werde auch zu wenig berücksichtigt, dass der Zugang zu öl weltweit nicht uneingeschränkt vorhanden ist. »Der Irak fördert derzeit etwa zwei Millionen Barrel täglich, möglich wären fünf bis sechs Millionen Barrel, wenn entsprechend investiert wird«, meint Grohmann. Dazu komme, dass bislang im Durchschnitt nur 30 Prozent des in den ölfeldern vorhandenen öls gefördert werden. »Technologie und ölpreis haben einen wesentlichen Einfluss auf die Reserven«, sagt Grohmann und verweist darauf, dass durch eine bessere Ausbeutung auch die Revitalisierung alter Lagerstätten möglich ist - mit Technologien, deren Preise deutlich gestiegen sind. Dass sie trotzdem zum Einsatz kommen, ist für Grohmann logisch, denn trotz aller Bemühungen sinken die Förderraten, zugleich steigt der Bedarf. »2004 ist die ölwelt aufgewacht, der rasante Verbrauch Chinas hat aufgerüttelt, damals wurde offenbar, dass die Förderreserve der OPEC nicht groß genug sein wird«, weiß der Manager. Jetzt würde weltweit investiert. Die Nachfrage nach SBO-Produkten sei jedenfalls ­enorm, im Werk Ternitz wird im Dreischichtbetrieb erzeugt, seit 2004 hat sich die Zahl der Mitarbeiter fast verdoppelt. Gewachsen ist auch der Auftragsstand, der zum Halbjahr 2007 mit 243,3 Millionen Euro höher liegt als zum Gesamtjahr 2006. »Die Nachfrage ist riesengroß, wer heute bestellt, wird Ende 2008 beliefert«, freut sich Grohmann. Dem Mitbewerb gehe es mit den Lieferzeiten auch nicht anders.

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Engagement für KMU

Die 27-jährige Gerlinde Krainer ist Absolventin einer Höheren Lehranstalt für Wirtschaft. Sie war mehr als sechs Jahre bei einem Grazer Consulting-Unternehmen tätig, wechselte dann zu ARP Datacon, wo sie Projektgeschäft und öffentliche Auftraggeber betreute. In der nun übernommenen Aufgabe, die sowohl von der Kundenzahl, als auch von der Produktbreite beachtlich ist, sieht sie eine Herausforderung für ihre persönliche Weiterentwicklung.
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Kreatives Potenzial

Leben im und am Dach gilt als hipp. Und nach wie vor gibt es genügend Potenzial für Dachausbauten, vor allem in den Städten. Wie Architekturstudenten an dieses Thema herangehen, wollten die im Holz- und Leichtbau tätigen Unternehmen Velux, Rigips, Isover und Eternit sowie Holzbau Austria und der Fachverband Holzindustrie genau wissen. Beispielgebende und innovative Ideen für Dachräume waren von den Studenten gefragt, Kriterien waren Dachformen, deren konstruktive Teile vorwiegend in Holz geplant sind, Tageslicht als bestimmendes Element verwenden, energieeffizient sind und sich in die bauliche und natürliche Umgebung eingliedern. Auch realisierbar sollten die Entwürfe nach Möglichkeit sein, Bauordnungen waren aber keine Grundlage. Gleich zwei Projekte wurden mit dem ersten Preis von je 3500 Euro ausgezeichnet. Das Projekt \"Roof House\
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