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Archiv (11315)

Doppelbauer und Kaltenberger

Karin Doppelbauer verantwortet seit August 2007 die klassische Mediaplanung von Dells Privatkunden-Segment in Europe, Middle East and Asia (EMEA). Stefan Kaltenberger ist als Marketingleiter für die strategische Weiterentwicklung des Geschäftskundenbereichs bei Dell verantwortlich.

Karin Doppelbauer, seit Mai 2006 bei Dell beschäftigt, war bisher als Marketing Communications Manager Deutschland und österreich tätig. Davor hatte die gebürtige Oberösterreicherin die Marketing Leitung Export bei der NöM AG inne. Bevor sie bei Trimedia Wien als International Account Director Agentur-Erfahrung sammelte, absolvierte die studierte Agrarökonomin ein Assistenzjahr bei Procter & Gamble. Doppelbauer studierte an der Universität für Bodenkultur, an der University of British Columbia in Kanada und der University of Chicago, wo sie ein Integrated Marketing Certificate erlangte.

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Know-how statt Eigen-PR

\"Anwendungen, die heimische Unternehmen in den Bereichen Sicherheit im elektronischen Raum und elektronische Rechnung zur Anwendung bringen können, bergen für die Betriebe Potenzial und stellen einen Standort- und Wettbewerbsvorteil dar“, sagt Gerhard Laga, Experte für Digitale Signatur in der Wirtschaftskammer österreich. Die Digitale Signatur oder auch elektronische Unterschrift ist im elektronischen Raum das Pendant zur Unterschrift auf Papier, die einen sicheren und transparenten Geschäftsverkehr gewährleistet. So müssen elektronisch übermittelte Rechnungen von Unternehmen digital signiert sein, um den Betrieben den Vorsteuerabzug zu sichern.

Dazu kommen die Vorteile der Zeit- und Kostenersparnis bei der elektronischen gegenüber einer Papierrechnung: Während eine herkömmliche Papierrechung mit drei bis sechs Euro zu Buche schlägt, kostet die elektronische Variante nur 30 bis 50 Cent. Das bedeutet Einsparungen bis zu 70 Prozent und ein hochgerechnetes Sparpotenzial von jährlich bis zu 600 Millionen Euro bei österreichs Betrieben.

Allerdings sei mit Insellösungen im Bereich Digitale Signatur weder den Unternehmen, noch den Bürgern, die Amtsgeschäfte auf elektronischem Weg erledigen möchten, noch den Behörden gedient. Daher fordert der WKö-Vertreter Kritiker an der Digitalen Signatur auf, ihr Know-how sinnvoll einzubringen anstatt mit Unterstellungen für Eigen-PR zu sorgen, etwa, dass es sich beim Diensteanbieter a.trust um ein Wirtschaftskammerunternehmen handle, das am Markt vorbei handle.

Die WKö hält an der a.trust einen Anteil von 9,1 Prozent, \"so dass man in keinster Weise von einem Wirtschaftskammer-Unternehmen sprechen kann“, stellt Laga klar. Vielmehr wurde die Beteiligung eingegangen, um die Mitgliedsbetriebe mit Informationen und Dienstleistungen auf dem Gebiet der elektronischen Unterschrift zu versorgen.

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Kohorten auf dem Blumenfeld

(+) plus: österreich ist im EU-Vergleich derzeit an der ersten Stelle in der Umsetzung von E-Government-Services. Was sind die Gründe für diesen Sprung nach vorne?
Manfred Matzka: Die Gründe liegen in unseren gezielten Aktivitäten und der Konzentration auf einzelne, in den vergangenen Jahren noch offene Felder. Wenn man ganz vorne, ganz nahe an den hundert Prozent der erreichbaren Punkte ist, kann und darf man nicht mehr zurückfallen. Wir haben diesen Spitzenplatz und es ist positiv, dass wir in diesem Wettbewerb nun gejagt werden. Und dies sogar von Kooperationspartnern, von denen man dies eigentlich nicht erwartet hatte: Slowenien und Estland. Mit Estland beispielsweise kooperieren wir intensiv im Rahmen eines EU-Projekts zu E-Government-Entwicklungen am Westbalkan. Und wir spielen mit dem Gedanken, gemeinsam mit Slowenien europaweit Vorbildliches zu realisieren - etwa in der Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie.

(+) plus: Was sind die großen, offenen Felder an denen weitergearbeitet werden muss?
Matzka: Dieses Ranking des Vergleichs von Basisangeboten im E-Government der EU-Länder ist an seinem Ende angelangt. Das Benchmarking zu jenen 25 ausgewählten und beobachteten Leistungen hatte erzieherische Funktionen. Mehr als 100 Prozent dieser Leistungen umzusetzen, geht nun nicht mehr. In europäischen Vergleichsstudien muss nun eine neue Qualität erreicht werden. Diese Qualität wird mit der Interoperabilität der Anwendungen und des Datenverkehrs zu tun haben. Aus österreichischer Sicht wird auch die grenzüberschreitende Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie vorrangig umzusetzen sein.

(+) plus: Könnte ein nächster Schwerpunkt in einer vergleichenden Studie nicht nur die Umsetzung, sondern auch die tatsächliche Nutzung von E-Government-Diensten sein?
Matzka: Durchaus - wir geraten aber bei der Frage der tatsächlichen Nutzung in große Vergleichsschwierigkeiten. Ein Beispiel: In Portugal wurden zuletzt 60 Prozent der Gewerbeanmeldungen online abgewickelt, während österreich bei weitem keine derartige hohe Zahl im direkten Kontakt der Unternehmer zur Gewerbebehörde aufbieten kann. Dies aber aus einem einfachen Grund: Hierzulande wird vieles über die Wirtschaftskammern abgewickelt. Dennoch freuen uns über neue kompetitive Benchmarks. Je praktisch sinnvoller diese sind, desto besser. Very higly sophisticated special technical criteria sollten dabei weniger wichtig als die bürgernahe Sichtweise der Dienste sein.

(+) plus: Sind Jungunternehmer und auch Jungfamilien die größte wachsende Zielgruppe von E-Government-Services?
Matzka: Der Zugang und die Affinität zum Internet sind hier sehr groß und auch der Nutzen ist leicht begründet. Ein Großkonzern mit 80.000 Beschäftigten bedarf ja nicht unbedingt noch zusätzlicher Hilfe in Verwaltungsfragen. Bei einer Neugründung eines Unternehmens dagegen gehören Schnelligkeit, Flexibilität und Internetpräsenz zum Geschäftskonzept. Im E-Government treffen sich dann genau diese Interessen: Wir wollen ebenfalls, dass die Unternehmen wendig und schnell sind.Und Familien haben ohnedies Sorgen und Mühen genug und sehen den Vorteil des One-Stop-Shops E-Government. Etwa mit einem Mal ein Kind mit allen nötigen Dokumenten anzumelden.Wir stehen weiters in der Internetdurchdringung und Internetnutzung vor einem großen Schub. Die ältere Generation - mich eingeschlossen - wird auch in der Pension gut mit elektronischen Services umgehen können. Jedes Jahr kommt eine Kohorte von Nutzern hinzu, die elektronische Wege und Prozesse aus ihrem Berufsleben kennt. Dies ist nicht nur eine beträchtlicher Prozentsatz der Bevölkerung, sondern auch jener Teil der Menschen, der die neuen flexiblen Dienste intensiv nutzen wird. ältere sind oft in ihrer Mobilität eingeschränkt und werden in einigen Jahren fast nur noch elektronisch mit der Verwaltung kommunizieren.

(+) plus: Der ELAK ist das größte Projekt des Bundes im Bereich E-Government und ist weitgehend abgeschlossen. Wo liegen noch die Zukunftsperspektiven des elektronischen Akts?
Matzka: Ich sehe hier zwei Dimensionen. Zum einen tut es mir leid, ihnen widersprechen zu müssen: Wir haben den ELAK erst in einem Segment umgesetzt - der zentralen Bundesverwaltung. Die Nutzung und Verfügbarkeit des ELAK muss nun aber auch vertikal nach unten verbreitert werden. Die Komplexität und volle Funktionalität des ELAK muss dabei aber nicht bei allen Behörden und Gebietskörperschaften - Länder und Gemeinden - verfügbar gemacht werden. Teilweise gibt dort bereits entsprechende Aktensysteme mit geeigneten Schnittstellen, ebenso wie inkompatible Lösungen. Auf der anderen Seite sehen wir die Herausforderung, aus dem Workflow- und Dokumentenmanagementsystem ELAK einen einheitlichen Amtsarbeitsplatz zu machen. Da wir bislang gute Erfahrungen mit der Gleichförmigkeit und Einheitlichkeit des ELAK-Systems gemacht haben, sollten nun die restlichen Leistungen am Bildschirm - etwa E-Mail - ebenfalls standardisiert werden.

(+) plus: Oft genug wird es auch eine Herausforderung sein, die unterschiedlichen Systeme in den Ländern auf einen Nenner zu bringen. Zumal sich diese Gebietskörperschaften auch auf ihre Unabhängigkeit vom Bund berufen.
Matzka: Ja, dies ist eine große Herausforderung. Erfreulicherweise sind die elektronischen Aktensysteme untereinander aber nicht so verschieden, dass Schnittstellen auf keinen Fall möglich wären. Im intensiven Verkehr der Verwaltungen zueinander sind ja die Vorteile solcher Lösungen immanent.
Alle haben das Bestreben, One-Stop-Lösungen anzubieten. Und bei der Kompetenzzersplitterung in diesem Land gibt es viele Bereiche, in denen eine Landesagenda und eine Bundesagenda verknüpft werden müssen - etwa bei Baubewilligungen, Betriebsanlagengenehmigungen und Gewerberecht. Dieser Umstand schreit geradezu nach einem einheitlichen Aktensystem oder zumindest Lösungen, die im Hintergrund miteinander arbeiten können. Außerdem wird bei der Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie die Vereinheitlichung absolut notwendig sein. Sie zwingt uns ja dazu, Fremde, die hierzulande ihre Dienste anbieten, elektronisch mit einem Single Point of Contact zu servicieren. Wenn wir dies dem bulgarischen Rauchfangkehrer anbieten, werden wir gut daran tun, seinem österreichischen Kollegen dasselbe zu bieten.
In der Zusammenarbeit zwischen Ländern und Bund haben sich auch bereits kooperative Strukturen entwickelt. Diktionen aus Wien zu technischen Systemen hat es nicht gegeben und wird es auch nie geben. Zudem sind wir hier in einem Feld, wo vieles moderner, europäischer gesehen und behandelt wird. Eine weitere Sache spielt hier noch mit: Wenn wir uns die österreichische Landschaft ansehen, finden wir unglaublich viele tolle Erfindungen. E-Government-Wettbewerbe und Awards zeigen ein buntes Feld von schönen Blumen. Ich bin bis jetzt aber noch nicht dahinter gekommen, warum man die besten Lösungen, die es an einer Stelle gibt, nicht auch an allen anderen Stellen einsetzt. Dies ist oft eine sehr emotionale Frage. Wir versuchen aber, Best Practices auch in anderen Bereichen zur Anwendung kommen zu lassen.

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Hoch Ankern

Seit gut zwei Jahren führt die frühere Rigips-Managerin Angelika Bein die Geschäfte der Halfen Group in österreich. Seither ist einiges passiert, der Vertrieb wurde neu aufgestellt und personell aufgestockt. Für jede Region steht nun ein technsicher und ein kaufmännischer Vertriebsmann zur Verfügung. Dazu kommt das in der Zentrale in Langenfeld (D) angesiedelte Competence-Center, das bei technisch komplexen Aufträgen zur Seite steht. \"Rund 50 Prozent des Umsatzes erzielen wir mit Sonderkonstruktionen, erklärt Bein. Wie hoch der Umsatz hierzulande ist wird nicht verraten, in den letzten zwei Jahren wuchs er jedenfalls im einstelligen Bereich. Die Gruppe insgesamt erwirtschaftet mit 1.300 Mitarbeitern und Repräsentanzen in 35 Staaten einen Umsatz von 220 Millionen Euro.

Seit Juni hat die Halfen-Riss Ges. m.b.H. ihren Sitz im Saturn-Tower. Von dort aus möchte Bein verstärkt nach den Sternen greifen. \"Wir haben in den letzten Jahren auch unser Sortiment erheblich erweitert und wollen die Marke Halfen verstärkt als Komplettanbieter von Befestigungs-, Verankerungs- und Fassadensystemen positionieren\", erklärt Bein. Sie will künftig auch bei den Zielgruppen den Fokus erweitern. Neben der klassischen Klientel, der Bauindustrie mit Hoch- und Tief- und Straßenbau sollte der Anlagen- und Industriebau verstärkt bedient werden. \"Wir haben rund 20 Produktsysteme, jedes davon stellt einen eigenen Markt dar, in manchen sind wir aufgrund der langen Präsenz Marktführer, in anderen Newcomer\", gibt Bein einen Einblick ins komplexe Geschehen. Bein verantwortet auch die Niederlassung in Budapest und betreut weiters die Agenden des Vertriebs-Partners MM Plan in Zagreb, der auch Slowenien betreut. Alle drei Länder werden vom Zentrallager Wien aus beliefert. Geht es nach der ehrgeizigen Managerin sollte das nicht das Ende ihrer Auslandsaktivitäten sein. \"Wenn man einmal Geschäfte außerhalb österreichs gemacht hat, reizt das natürlich immer wieder\", bekennt sie. Vorerst tut die Managerin jedenfalls das Ihre um Halfen hierzulande mehr Umsatz zu bescheren. Dazu gehört es auch mit der wichtigsten Zielgruppe direkt in Kontakt zu treten.

Dirk Albartus, Leiter Group Engineering der Halfen Group, war kürzlich in Wien um anlässlich des Halfen-Ingeniertages genau diesen Dialog zu unterstützen. Er präsentierte Innovationen der Bewehrungstechnik und diskutierte mit den Experten die Auswirkungen der kommenden Eurocodes auf die Bauwirtschaft. Bitter sei aus seiner Sicht, dass zwar nach und nach europäische Normen und technische Zulassungen geschaffen werden, die nationalen Anwendungsdokumente jedoch der Einheitlichkeit widersprechen. \"Unterm Strich ändert sich viel, aber es wird kaum besser\", resümiert Albartus. In Punkto Sicherheit will Halfen keine Kompromisse eingehen, weshalb auch sämtliche Produkte in Europa produziert werden. Zusätzlich werden erhebliche Summen in die Weiterentwicklung der Systeme investiert. Allein in den letzten drei Jahren wendete der Konzern rund 15 Millionen Euro an F & E Mittel auf.

Albartus kennt auch die Eigenheiten des russischen Marktes, der für heimische Unternehmen - auch abseits der Strabag - nicht unerheblich ist. Viele der neuen Fassaden bei Bauten ausländischer Investoren seien mit Halfen-Produkten montiert. Deutlich schwieriger stellt sich die Basisarbeit mit den örtlichen Akteuren dar. \"Die Basisarbeit ist zäh, die Prüfung vor Ort ist wichtig, wir arbeiten dabei mit den Zulassungsbehörden zusammen\", erklärt er. Die Herzen russsicher Ingenieure zu erobern sei eine große Herausforderung , aber auch eine Chance.

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Management vereinfacht

Dell OpenManage 5.3 reduziert den IT-Administrationsaufwand drastisch: Die neue Management-Lösung von Dell adressiert insbesondere die Energie- und thermischen Anforderungen von Rechenzentren. Dafür bieten der OpenManage Server Administrator und der OpenManage IT Assistant Standard-basierende überwachungs- und Benachrichtigungs-Tools. Sie stellen Administratoren wichtige Informationen zur Verfügung, mit denen sie die Server-Auslastung optimieren und Energieverbrauch und -Kosten reduzieren können.

Im Unterschied zu Lösungen anderer Anbieter ist OpenManage kostenfrei erhältlich: Wichtige Features wie die überwachung von Energie und virtuellen Maschinen sind standardmäßig in OpenManage enthalten. Zudem reduziert die OpenManage-Systemmanagement-Suite die Anzahl der Konsolen, die für den Einsatz und Updates von Dell-Servern benötigt werden, von drei auf eine.

Die neuen Features von OpenManage 5.3

  • Das branchenweit erste Inline-Firmware-Update-Feature reduziert die Updatezeit um bis zu 99 Prozent; dabei lässt sich neue Firmware erstmals im laufenden Betrieb aufspielen
  • Reduzierung der Management-Konsolen um zwei Drittel über integrierte User und Command Line Interfaces
  • Neue Features wie Script Generator und Custom Update Policies, die Aufwand und Kosten von Inbetriebnahme und Updates reduzieren
  • Sichere Online-Updates innerhalb der Firmen-Firewall.

Darüber hinaus erweitert Dell sein \"OpenManage Certified Partner“-Programm, mit dem Unternehmen Kosten und Komplexität beim Management heterogener IT-Infrastruktur reduzieren. Allein im vergangenen Jahr hat Dell sechs Systemmanagement-Anbieter an Bord geholt, darunter Altiris, BMC Software, Dorado Software, LANDesk, Microsoft und Novell.
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Rasende Studenten

Gegründet im Jahre 2002, hat das TU Graz Racing Team soeben sein fünfjähriges Jubiläum gefeiert und kann auf vier besonders erfolgreiche Saisonen mit seinem Rennwagen “Tankia” zurückblicken. Der Tankia wird jedes Jahr innerhalb von sieben Monaten konstruiert und gefertigt, um bei den Bewerben in England, Deutschland, Italien und seit letztem Jahr auch in den USA teilzunehmen. Mit mehreren Top Platzierungen in der letzten Saison gehört das TU Graz Racing Team zu einem der Besten in der Formula Student.
Auch heuer wird der Tankia zum größten Teil aus Carbonfasermaterialien bestehen, um eine größtmögliche Gewichtsersparung zu erreichen. Durch sein geringes Gewicht von nur 180 KG und einer Leistung von 102 PS, beschleunigt der Tankia innerhalb von 3,4 Sekunden von 0-100 Km/h. Neben dieser enormen Beschleunigung besticht der Rennwagen auch durch sein ästhetisches und funktionelles Design, wofür er schon mit zahlreichen Awards belohnt wurde.
Nach der Einschulung in das 3D CAD System SolidWorks durch Spezialisten der Firma DPS ist im Augenblick das TU Graz Racing Team mit der Konstruktion des neuen Tankia2008 beschäftigt und wird Ende April den neuen Boliden präsentieren. Danach wird das Team nach einer zweimonatigen Testphase mit dem Tankia wieder an Bewerben der Formula Student teilnehmen.
Weitere Informationen unter www.racing.tugraz.at
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Europa verliert an Boden

Das Produktivitätswachstum in der Europäischen Union folgt einer bedenklichen Kurve. Betrug das Wachstum im Zeitraum 1981 bis 1995 noch ordentliche zwei Prozent, waren es in den darauf folgenden fünf Jahren nur noch 1,5 Prozent. Dieser Trend setzte sich von 2000 bis 2005 fort. Heute hat sich das Wachstum bei einem Prozent eingependelt. Ganz anders stellt sich die Situation in den USA dar. Dort hat sich das Wachstum von 1,25 Prozent zu Beginn der 80er Jahre auf heute 2,5 Prozent beschleunigt. Die Folge ist ein Auseinanderklaffen des statistischen Lebensstandards dies- und jenseits des Atlantiks. Gemessen am Pro-Kopf-BIP ist der Lebensstandard in den USA um ein Drittel höher als in der EU. Das Pro-Kopf-Einkommen der Amerikaner liegt 44 Prozent über dem OECD-Durchschnitt. Dennoch warnt der Europaabgeordnete Harald Ettl vor voreiligen Schlüssen. \"Die verbesserte Einkommensstatistiken der USA, die ohne Zweifel bestehen, hat an den Problemen der working poor, die ebenfalls ohne Zweifel bestehen, weder in der Frage der Gesundheitsvorsorge, noch in der Krankenversicherung oder der allgemeinen Verarmung etwas zu ändern vermocht.“ Zudem werde sich die Hypothekarkrise des letzten Sommers erst im nächsten Jahr voll auswirken.
Trotz der unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten des vorliegenden Zahlenmaterials, die Tatsache des rückläufigen Produktivitätswachstums in der Union bleibt bestehen. Das will die Kommission ändern - unter anderem mit dem Aufbau von Wissen und einer Stärkung der Wettbewerbskräfte.
Während die USA fast drei Prozent ihres BIP in Forschung und Entwicklung und über sieben Prozent in Bildung investieren, sind es in der EU nur knapp zwei Prozent für F&E und 5,5 Prozent in Bildung. Simulationsrechnungen haben gezeigt, dass eine Steigerung der F&E-Intensität von 1,8 Prozent des BIP im Jahr 2005 auf die erwarteten 2,6 Prozent des BIP im Jahr 2010 sowohl das BIP- wie auch das Produktivitätswachstum jährlich um 0,2 Prozentpunkt erhöhen würden. Berücksichtigt man auch die positiven grenzüberschreitenden Effekte, könnte die Wirkung laut Kommission doppelt so hoch sein.
Auch die von der EU geplante Stärkung des Wettbewerbs durch einen uneingeschränkten Binnenmarkt soll die Produktivität ankurbeln. \"Dadurch werden Firmen in stärkerem Maße dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt, Skalenerträge ermöglicht und der Transfer von Technologie und Management-Know-how über die Grenzen hinweg erleichtert“, heißt es im Wirtschaftsbericht. Modellrechnungen lassen auf einen Positiveffekt auf das BIP von fast 1,5 Prozent schließen, der sich aus einem Beschäftigungszuwachs um ein Prozent und einem Anstieg der Produktivität um 0,5 Prozent zusammensetzt.
Einige der Kommissionsvorschläge wurden von einzelner Ländern bereits angekündigt oder befinden sich in der Umsetzungsphase. \"Der für den Gesamterfolg erforderliche Einstellungswandel sowohl auf mitgliedsstaatlicher wie auch auf europäischer Ebene muss aber weiter gehen“, so die Kommission.
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Mehr als nur Virenschutz

Die Attacken werden immer zielgerichteter und hinterhältiger. Die Gefahr kommt aber nicht allein von außen. Fast 50 Prozent aller Datenverluste sind auf Benutzerfehler zurückzuführen. Wenn sich Mitarbeiter beispielsweise mit unzureichend gesicherten Notebooks ans Netzwerk anmelden, wird Raum für Netzangriffe,Viren und Würmer geboten. Ein Ansatz, alle Endgeräte sicher in die IT-Infrastruktur einzubinden, ist \"Network Access Control\". Dahinter verbirgt sich ein Satz von Regeln, denen alle Geräte - die so genannten Endpoints - folgen müssen, um Zugang zum Unternehmensnetzwerk zu erhalten. Dazu gehört etwa die Bedingung, dass eine Firewall und ein Virenscanner installiert und auf dem neuesten Stand sein müssen und wichtige Daten und die Kommunikation verschlüsselt werden. Erfüllt ein Endgerät die geforderten Bedingungen, spricht man von \"Endpoint Compliance\". Nur in diesem Fall können mit dem Gerät alle verfügbaren Netzwerkfunktionen, wie Zugriff auf E-Mails, das Intranet oder geschäftsrelevante Dokumente, genutzt werden. Dieser Zustand soll unabhängig davon erreicht werden, ob geschäftskritische Daten auf einem Server, einem Desktop-PC oder einem mobilen Endgerät gespeichert sind. Denn Sicherheitsrisiken wachsen auch aufgrund der Mobilität der Mitarbeiter.

Symantec will nun Sicherheitsrisken mit einer umfassenden Kombination von Virenschutz, Antispyware, Intrusion Prevention, Desktop-Firewall und Network Access Control minimieren. Eine Anschaffung dieser Vielzahl von Lösungen ist oft teuer, das Management komplex und zeitaufwändig. Die All-in-One-Lösung \"Symantec Endpoint Protection 11.0\" soll beides optimieren - Kosten und Usability - und bündelt nun die unterschiedlichen Sicherheitstechnologien zu einer Single-Agent-Lösung mit zentraler Management-Konsole.

\"Von Virenschutz alleine zu reden, passt nicht mehr\", weiß Michael Hoos, Director Presales Consulting, EMEA Central, Symantec. Man hat sich gründlich Zeit für die neue Release gelassen. Zwei Jahre Arbeit an Version 11.0 optimierten auch den Ressourcenbedarf der Applikation. Die Endpoint Protection benötigt nur noch 21 MB Hauptspeicher auf den Clients - ein Riesensprung, betrachtet man den Speicherhunger vorangegangener Security-Suiten. \"Das ist eine Größe, die richtig Spaß macht\", weiß Hoos auch aus persönlicher Erfahrung.

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Handyshop Billa

Die REWE Gruppe offeriert Privatkunden ab 2008 in all ihren Merkur-, Billa- und Bipa-Filialen ein Sortiment der meisten österreichischen Netzbetreiber - von Mobilfunk über Festnetz bis Breitband. REWE-Vorstand Franz Hensel möchte mit den Serviceständen in den Geschäften die Nahversorgungsidee erweitern. Als Drehscheibe zu den Providern und Management der Servicekräfte fungiert Friedrich Radinger, Geschäftsführer Top-Link. \"Wir kommen damit direkt zum Kunden\", ist der ehemalige max.mobil-Chef überzeugt.

“aber hallo“ startet in allen Merkur-Märkten im Jänner. In einem zweiten Schritt werden innerhalb des ersten Halbjahres 2008 alle Billa und Bipa-Filialen dazukommen. Das Angebot der Netzbetreiber mobilkom, T-Mobile/tele.ring, One, Hutchison, Telekom Asutria und Tele2 soll sich damit im Endausbau auf rund 1.650 Filialen stützen können. Mit dem Betreiber UPC führe man noch Gespräche, so Radinger. Die Verkausstände mit eigenem Brand werden in den Märkten je nach räumlicherGegebenheit zu Shop-in-Shop-Systemen zusammengefasst und an hoch frequentierten Standorten in Kassennähe platziert. Eine \"flexible Personalorganisation\" soll die \"bedarfsgerechte Einsatzsteuerung der Fachkräfte\" ermöglichen, so Koordinator Friedrich Radinger. Durch die Integration des aber hallo-Produktportfolios in das Warenwirtschaftssystem der Retailstores können die Handys an den Kassen bezahlt werden. An kleineren Standorten, die keine persönlich anwesende Verkaufskraft rechtfertigen würden, darf vom \"aber hallo\"-Pult aus ein Call Center für Beratung und Kundenservice angerufen werden.

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Sicherheit im Plastikguss

Report: Sehen Sie den Einzug von Kartensystemen und Lesegeräten in naher Zukunft auch in die Haushalte? Eines der großen Einsatzgebiete könnten ja E-Mail-Lösungen werden, die aufgrund der Spamflut lediglich noch authentifizierte und signierte E-Mails verschicken und annehmen.
Uwe Harasko: Der Massenmarkt wird in den Jahren 2008 bis 2010 starten, da in diesem Zeitraum in nahezu allen europäischen Staaten Personalausweise, ID-Cards, zu Chipkarten aufgerüstet werden. Belgien, Schweden, Estland, Finnland und österreich haben bereits begonnen. Deutschland folgt 2009. Der Rollout der Karten wird aber nicht ruckzuck, sondern über die Dauer von gut zehn Jahren passieren. In den nächsten zwei bis drei Jahren wird unser Chipkartengeschäft daher auf die Bereiche Business-to-Buiness und auch Business-to-Government konzentriert bleiben. Gesetzliche Regelungen, wie etwa der HIPAA-Act in den USA, helfen dem Branchenwachstum natürlich. Der Act sieht vor, dass personenbezogene Patientendaten in den Krankenhäusern bestmöglich geschützt werden müssen - etwa indem kein Rechner unbeaufsichtigt und für nicht autorisierte Nutzer offen in einem Krankenhausbetrieb laufen darf. Viele US-Krankenhäuser rüsten die PCs daher derzeit auf biometrische beziehungsweise chipkartenbasierte Zugangslösungen um. Und Firmen in Europa, die an einer US-Börse gelistet sind, müssen aufgrund des Sarbanes Oxley Act ebenfalls die Sicherheit ihrer Daten und Prozesse gewährleisten. Aus diesem Grund arbeiten wir als Hersteller mit Herstellern im Bereich Dokumentensicherheit eng zusammen. Für die sichere Ablage in einem Dokumentenmanagementsystem eignet sich nun mal die elektronische Signatur auf dem Trägermedium Chipkarte am besten.

Wie haben sich die Absatzzahlen dazu in den letzten Jahren und Monaten entwickelt?
Cherry hat sowohl Chip- als auch Magnetkarten im Produktportfolio. Wenn wir uns im Bereich elektronische Signatur auf Chipkarten beschränken, begann die Entwicklung und Produktion 1994 mit der deutschen Krankenversichertenkarte. Das erste Produkt bei Cherry war eine Tastatur mit integriertem Chipkartenlesegerät. In den Folgejahren wurden bei Cherry weitere Spezialtastaturen, etwa für den Einsatz in französischen Krankenhäusern, entwickelt. Das erste richtig anspruchsvolle Gesundheitskartenprojekt war dann in den Neunzigern in Slowenien. Damals wurde in Slowenien bereits eine Lösung in einer Dimension installiert, der 2006 österreich gefolgt ist und Deutschland 2009 bekommen soll. Anfang des neuen Jahrtausends war Cherry bei einem Jahresabsatz von 100.000 Lesegeräten angelangt. Heute arbeiten wir daran, dieser Zahl eine weitere Null anzufügen.

Wie weit sind Sie davon noch entfernt?
Wir haben bereits ein gutes Stück geschafft und rechnen damit, bis 2010 die Millionengrenze überschritten zu haben. Der Markt hat sich natürlich entsprechend weiterentwickelt, die Produkte sind vielfältiger geworden. Neben den bekannten Tastaturen mit Kartenleser führt Cherry nun auch Stand-alone-Geräte. Für überraschung in der Fachwelt sorge sicherlich auch der Zuschlag des US-Verteidigungsministeriums für eine Viertelmillion Lesegeräte für die Navy und die Air Force. Jeder zivile und militärische Angestellte des Ministeriums hat dort nun eine so genannte \"Common Access Card\", kurz \"CA Card\", mit der er sich im Netzwerk authentifizieren muss. Mit Benutzername und Passwort allein bleibt den Benutzern bereits der Zugang zu den Servern verwehrt. Nötig ist jenes Zertifikat, dass die CA Card bereithält. Innerhalb der NATO gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Partnerstaaten Projekte, in denen Public-Key-Infrastruktur-Technologie zur Benutzerauthentifikation, elektronischen Signatur und Datenverschlüsselung genutzt wird.

Welche Zielgruppe bzw. welche Kunden setzen auf eine Tastatur dieser Art?
Behörden, Militär, Banken und Versicherungen sowie das Gesundheitswesen. In Wien gibt es dazu mit unserem Partner Siemens ein schönes Referenzprojekt in einem Krankenhaus. Dort werden mit der Lösung nicht nur die Rechner gesichert, über die gleiche Nutzerdatenbank wird auch der Zugang zu Laborräumen geregelt. Die Verknüpfung von physical und logical access ist auch die Schlagrichtung in der gesamten Branche. Gebäudesicherheit wird nicht mehr von der Netzwerksicherheit getrennt bleiben können. Es geht um ganzheitliche Betrachtung, um Sicherheit aus einem Guss.

Welche Branchen- und Produkttrends erwarten Sie für die nächsten Jahre?
Tastatur, Maus und Stand-alone-Lesegeräte in den unterschiedlichsten Ausprägungen wird es weiterhin geben. Auf Schnittstellenebene werden Express-Card-Reader endgültig die PCMCIA-Schnittstelle ablösen. Als wesentlicher Trend im Endkundenmarkt werden wir aber einen Preisverfall bei diesen Geräten erleben. Wie auch bei Lesegeräten für Speicherkarten wird trotzdem Qualität abhängig vom Einsatzzweck entscheidend sein. Nutzt der User den Kartenleser vielleicht ein oder zweimal pro Woche fürs Onlinebanking, sind Usability und Gerätequalität nicht so wichtig. Bei der professionellen Nutzung dagegen, mit 30 oder 40 Einsätzen am Tag, steht der Preis eines Lesegeräts nicht mehr an allererster Stelle einer Kaufentscheidung. Dort ist dann essenziell, dass die Geräte etwas größer und schwerer sind und vernünftig am Tisch stehen, damit der Benutzer seine Karte mit einer Hand stecken und ziehen kann.

Die Entwicklung im Kartenlesebereich passierte nicht von heute auf morgen, aber stetig. Die Hersteller werden in den nächsten zwölf Monaten sicherlich keine großen Umsatzsprünge mit Kartenlesegeräten machen. Ab 2010, 2012 aber - mit dem flächendeckenden Rollout entsprechender Chipkarten - geht es dann so richtig los.

Wie ist der Trend der integrierten Authentifizierungstechnologien bei den Endgeräten - in PCs und Notebooks?
Kontaktbehaftete Chipkarten und auch Kontaktlos-Chipkarten - die neuen Reisepässe können ja bereits kontaktlos ausgelesen werden - werden vermutlich nicht nebeneinander, sonder miteinander existieren. Neue Personalausweise und ID-Cards werden sowohl einen kontaktbehafteten als auch einen kontaktlosen Teil haben. Kontaktbehaftete Chipkartenleser gibt es bereits in vielen Businessnotebooks. Consumernotebooks werden sicherlich noch folgen. Es gab bereits einen nicht besonders erfolgreichen Versuch eines großen europäischen Herstellers, Chipkartenlesegeräte direkt ins Gehäuse des Desktop-PCs zu stecken. Hier hat sich aber die Tastatur als besserer Ort des Lesegeräts bestätigt. Die Tastatur befindet sich stets direkt vor dem User. Sie ist nicht zu übersehen.

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