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Wechsel an der Spitze

Er tritt damit die Nachfolge von Rudolf Kemler an, der per 1. Februar 2008 zu HP österreich wechselt. Bereits seit Juni 2002 ist Georg Obermeier im Geschäftsführungs-Team von T-Systems tätig und zeichnet bisher für die Bereiche Network Services, Systems Integration und Health Services verantwortlich.

Seine IT-Karriere startete er 1984 bei Nixdorf Computer als Projektleiter für Daimler Benz und BMW. Nach einem eineinhalbjährigen Auslandsaufenthalt in Boston/USA als Produkt Manager im Großkundensegment wechselte Georg Obermeier 1990 in den Bereich Branchenmarketing zur fusionierten Siemens Nixdorf mit Schwerpunkten Industrie, Handel, Dienstleistungen, Finanzdienstleistungen, Banken und Versicherungen. 1997 übernahm er die Leitung der Business Unit Computer Systeme und war in weiterer Folge als Geschäftsführer für den Integrationsprozess Fujitsu und Siemens Computer Systeme in österreich und Süd-Ost-Europa verantwortlich. 2001 wechselte er zu stage1.cc in den Vorstand für Technologie und Unternehmensentwicklung.

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Bausteine der Unterhaltung

Die Verknüpfung von Handy, Internet und sexy Inhalten gilt als zukunftsweisendes Kommunikations- und Entertainmentkonzept. In der Geschäftswelt wird per Handset und Integration der gewohnten Applikationswelt auf mobile Endgeräte die Erreichbarkeit im Business ermöglicht. In Sachen Freizeit werden kleine Wundermaschinen künftig die ganze Palette von TV, Video und Gaming abdecken. Bis es allerdings so weit ist - die Entwicklung multimedial funktionsfähiger, praktischer Endgeräte steckt noch immer in den Kinderschuhen - experimentiert der Markt mit neuen Produktverknüpfungen und branchenübereifenden Bundles.

Jüngstes Beispiel für das neue Rollenspiel in der Telekommunikation ist Hutchisons Vorstoß in die Konsolenwelt. Der Mobilfunker unter dem Namen \"Drei“ bietet ein neues PlayStation-3-Modell im Pack mit einem Hutchison-eigenen WLAN-Router und einem Datentarif an. Eyecatcher des Bundles ist der im Vergleich niedrige Kaufpreis der PS3. Das Modell mit 40 GB Speicher, zwei statt vier USB-Anschlüsse (aber ohne Memory Card-Mehrfachanschluss) fokussiert ganz auf die aktuellen Releases bei den PS3-Games. Dieses PlayStation-Modell ist nicht zur Gamingpalette des Vorgängers PS2 abwärtskompatibel. Wer also nicht auf einer Sammlung alter PS2-Spiele sitzt, sondern neu in den Konsolenmarkt einsteigt, ist damit gut bedient. Warum? Drei bietet die PS3 gemeinsam und verbilligt mit dem \"3WLAN Router“ und dem Datentarif \"3DataFair“. Erst im Kleingedruckten offenbaren sich die wahren Kosten. Die Vertragsbindung mit dem Datentarif erstreckt sich über satte 24 Monate, insgesamt ist für das Dreipack über 700 Euro zu löhnen. Allerdings - und das ist der Punkt - sind dabei 2 Jahre Internetverbindung inbegriffen.

Das Angebot zielt ganz klar auf Konsumenten in den Einzugsgebieten mit guter Breitbandversorgung im Mobilfunknetz ab, denen damit die Ablöse der meist teureren Festnetzbreitbandanschlüsse schmackhaft gemacht wird. Zudem ist die PS3 ja nicht nur Spieleplattform. Das integrierte Blu-ray-Disc-Laufwerk eignet sich als perfekter Blu-ray-Player für jedes Wohnzimmer. Das neue Format liefert die fünffache Bildauflösung einer herkömmlichen DVD. Eine einzelne Blu-ray-Disc kann 25 GB und zweilagig sogar 50 GB speichern. Filme werden detail- und farbenreicher als jemals zuvor wiedergegeben.

Die Vision des Mobilfunkers Hutchison ist nun folgendermaßen: \"Mit dem Router gibt es keine Diskussionen mehr darüber, wer zuerst ins Internet darf - denn man surft kabellos über das Heimnetzwerk mit mehreren PCs und Laptops und der PlayStation gleichzeitig im Internet. Die Eltern surfen im Internet, während die Kinder die Sony PlayStation nutzen und der große Bruder auf seinem Laptop E-Mails checkt.“ Der WLAN-Router besitzt vier Netzwerk-Verbindungen und unterstützt bis zu 32 Drahtlosnutzer. Der Datentarif umfasst eine Fair-Use-Flatrate von monatlich 15 GB Traffic.

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Maßgeschneiderte Konstruktion

Für die weltweit erfolgreiche MFL Faserzementanlagen GmbH liegt der besondere Vorteil der Zusammenarbeit mit BEKO in der höheren Flexibilität. \"Egal, ob es um den Auftrag für eine komplette Anlage für einen russischen Kunden geht oder um ein besonders innovatives Projekt für den US-Markt, BEKO unterstützt uns höchst flexibel in der Konstruktion. Sowohl in terminlicher als auch qualitativer Hinsicht\", erklärt Martin Lechner, Leiter Technik der MFL Faserzementanlagen GmbH. Die Lieferzeiten für komplette Faserzementanlagen sind äußerst kurz, oft liegen sie bei extrem knapp bemessenen zwölf Monaten. Die Konstruktionsarbeiten im Ausmaß von rund 15.000 bis 20.000 Stunden müssen in der Regel in nur rund vier Monaten abgewickelt werden. \"Den hohen Termindruck können wir nur mit Konstruktionspartnern bewältigen, die rasch auf unsere spezifischen Anforderungen reagieren können. Mit BEKO haben wir einen erfahrenen Maschinenbauspezialisten als Ansprechpartner, der schnell und punktgenau auf die Projektbedürfnisse reagiert\", so Martin Lechner.

Das BEKO Ingenieurbüro St. Pölten hat besondere Kompetenzen in den Bereichen Maschinenbau und Elektrotechnik. Besonders in der Konstruktion werden laufend Kundenprojekte wie z.B. Stromlaufpläne, Signaltechnik, Brandschutz oder spezielle Vorrichtungen für Maschinen entwickelt. \"Bei der Planung und Dokumentation von Signaltechnik, Brandschutz, Beleuchtung und Belüftung für mehrere Tunnels der Pyhrnautobahn konnten wir unsere elektrotechnische Kompetenz unter Beweis stellen. Auch im Projektmanagement und in der Technischen Informatik wird die Liste der Referenzen immer länger\", sagt Geschäftsstellenleiter Markus Kaufmann.

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Erwartungen an die Marke

Die Qualität der Produkte und der faire Umgang mit den Mitarbeitern ist den österreichern am wichtigsten, wenn es um die Ansprüche an Markenartikelhersteller geht. Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens ist für die Konsumenten nur zweitrangig. In Zukunft wird das Image eines Unternehmens vor allem durch sein Umweltengagement geprägt sein, so die Integral-Studie. Zwei Drittel der Konsumenten verlangen, dass Markenartikelhersteller mehr Engagement in Umweltbelangen zeigen. Auch was Sponsoring betrifft, rückt der Umweltschutz in der Konsumentengunst ganz nach oben in der Prioritätenskala, gleich auf mit Projekten in den Bereichen Gesundheit und noch vor Bildungsprojekten. Angesichts der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft ist es überraschend, dass nur 30 Prozent der österreicherinnen und österreicher Sportsponsoring als \"sehr wichtig“ erachten.
Ebenfalls überraschend ist die geringe Bedeutung des Produktionsort. Laut Henkel-Umfrage soll es nur für zehn Prozent der Konsumenten wichtig sein, wo ein Produkt hergestellt wird, ob es sich um ein österreichisches Produkt handelt, soll nur fünf Prozent kümmern. Dass der Stellenwert der Marken in Zukunft eher zu- als abnehmen wird, liegt für Günter Thumser, Präsident der Henkel CEE und seit kurzem auch Präsident vom österreichischen Verband der Markenartikelindustrie, auf der Hand: \"Gerade bei zunehmender Internationalisierung von Märkten besteht der Wunsch nach Orientierung und Vertrauen. Dieses Service liefern zum einen Marken und zum anderen Unternehmen, die transparent sind.“
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Schneller durch den Datendschungel

Proteine sind die wichtigsten Funktionsträger des Körpers und damit ein wichtiger Bezugspunkt für die Herstellung von Medikamenten. Denn die chemischen Strukturen eines Medikaments müssen zu den Proteinstrukturen der menschlichen DNA passen, um wirken zu können. Ob bestimmte Wirkstoffe für neue Medikamente in Frage kommen, wird in der Regel auf Basis von Erfahrungen und durch manuellen Abgleich von Datenbanken bestimmt: Das Ergebnis ist eine Vorauswahl, die dann in Labortests weiter praktisch überprüft wird. Bei der Vorauswahl vergleichen Mitarbeiter des Pharmaherstellers Informationen über existierende Wirkstoffe und menschliche Proteine in frei zugänglichen Datenbanken - etwa der US-amerikanischen Food and Drug Administration oder der Protein Data Bank.
Um diese mühsame und zeitaufwendige Prozedur zu vereinfachen, hat Siemens IT Solutions and Services eine Software entwickelt, die bei Eingabe bestimmter Suchkriterien automatisch Millionen von Einträgen in den riesigen Datenbanken vergleicht und eine Vorauswahl zur Verfügung stellt. Diese Vorauswahl soll einen Hinweis auf mögliche Nebenwirkungen liefern. Danach können die einzelnen Wirkstoffe so verändert werden, dass die Wahrscheinlichkeit für Nebenwirkungen deutlich reduziert wird. So sollen in Zukunft Medikamente wesentlich schneller und effizienter im Labor hergestellt werden können.
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Der ewige Zankapfel

»Linux ist langweilig geworden.« Nein, der Sager stammt nicht aus der PR-Abteilung eines proprietären Softwareherstellers. Vor ein paar Tagen erst hat sich Werner Knoblich, Europachef des amerikanischen Distributors Red Hat, auf der IT-Webseite silicon.de entsprechend geäußert. Langeweile kommt für Knoblich freilich nur deshalb auf, weil »Linux im Enterprise angekommen ist«. Auch die ewigen Foren-Grabenkämpfe zwischen Befürwortern und Gegnern haben sich schon mehr als abgenützt und sind zumeist nicht einmal mehr unterhaltsam. »Flamewars über Betriebssysteme sind ein Flashback. Das ist doch seit Jahren Geschichte«, sagt Microsoft-Manager Thomas Lutz. Dass Redmond-Boss Steve Ballmer seinerzeit Linux als kommunistisches Krebsgeschwür verunglimpfte, ist tatsächlich lange her. Dass der Amerikaner Ballmer und seine bisweilen extrovertierten Auftritte in Europa ein kulturelles Missverständnis auslösen, ebenso. Der Konzern hat mittlerweile so etwas wie eine Kehrtwende vollzogen. Jetzt ist Pragmatismus angesagt.

»Wir sehen, dass der Markt auch OSS mittlerweile sachlich einordnet«, so Lutz. Ganz fad ist Open Source und das Spannungsfeld zu Microsoft deswegen auch nicht geworden. Ballmer wetterte erst kürzlich wieder gegen Patentverletzungen im Linux-Kernel, eine Behauptung, die freilich erneut nicht mit Fakten untermauert wurde. Wenn Microsoft seine Interessen vertritt, ist immer auch Politik im Spiel. Die jüngsten Vorgänge um die ISO-Zertifizierung des hauseigenen Office-Formates OOXML lösten mediales Echo aus und legten das altehrwürdige Standardisierungsgremium beinahe lahm. Gepokert wird auf höchster Ebene. Laut Medienberichten teilte Bill Gates vor zwei Jahren dem dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen seinen Unmut über den Fortgang der Patentierbarkeit von Software in Europa mit und drohte durch die Blume mit dem Abzug von Entwicklern. Ein Jahr davor setzte es Schelte für die malaysische Regierung. Diese hatte einen Masterplan angekündigt, der die Behörden verpflichtet, auf Open Source zu setzen. Wenn Bill Gates reist, wird er von Politikern hofiert wie ein Staatsgast, im kleinen österreich genauso wie im Riesenreich China. Aber Gates ist nicht der Gründer irgendeiner Softwarefirma und ziemlich reich, er ist auch eine lebende Legende - und indirekt Herr über die IT-Infrastruktur des Globus. Das muss nicht immer so bleiben. Auch wenn die Marktdominanz der Redmonder ungebrochen ist, hat Open Source als potenzieller Konkurrent ein Bein in der Tür.

OSS ist tatsächlich »im Enterprise angekommen«. Laut der letzten einschlägigen EU-Studie (siehe Kas­ten) nutzen bereits knapp drei Viertel aller europäischen Industriezweige offene Software, ein beträchtlicher Prozentsatz evaluiert einen Einsatz ernsthaft.

Wahl zwischen Pest und Cholera. Die Studie billigt OSS beträchtliches Potenzial zu. Europa wird, etwas überraschend, sogar als führende Region der Welt ausgemacht, wenn es um vernetzte Open-Source-Entwicklung geht. Der verstärk­te Einsatz offener Software soll wahre Wunderdinge bewirken. Einsparungen im Bereich Forschung und Entwicklung stehen Steigerungen im Bruttosozialprodukt gegenüber. Mehr oder weniger unverhohlen wird der Einsatz von OSS auch gepriesen, um die proprietäre amerikanische Marktdominanz wenn schon nicht zu brechen, so doch wenigs­tens abzuschwächen. Die Einschätzung durch die rosarote Brille findet nicht nur ungeteilte Zustimmung. »Die Studie hat einen methodischen Haken. Unter der gleichen Annahme von positiven Wachstumseffekten würde proprietäre Software wahrscheinlich ähnlich gut abschneiden«, sagt der Volkswirtschaftler Gottfried Haber. Der Klagenfurter Professor und Mehrfachakademiker hat als Leiter des Wiener METIS-Institutes auch die umfangreichste Studie zum heimischen Softwaremarkt erstellt. »In Deutschland oder Skandinavien passiert am Sektor Open Source mehr als in österreich«, so Haber. Der Wissenschaftler billigt proprietärer Software generell einen höheren Wertschöpfungsanteil zu als OSS, wobei dieser Mehrbeitrag zum BIP hierzulande überproportional höher sei als anderswo. An Kategorien wie »besser« liegt das freilich nicht. Etablierte Standardprodukte üben über die nachgelagerten Dienstleis­ter einen größeren Sog- und Netzwerkeffekt aus, wie er bei Open Source nur in Teilbereichen wie etwa dem Webserver Apache spürbar ist. Die »Disziplinierung eines Monopolisten« hält Haber übrigens für »wünschenswert« und ortet sowohl bei proprietärer wie freier Software ein Marktversagen.

Für einfache Schwarz-Weißzeichnungen ist der Professor nicht zu haben. Gerade bei Software hätten die Volkswirtschaftler die »Wahl zwischen Pest und Cholera«. Einerseits steigt mit umfassender Verbreitung eines Standardproduktes der Nutzen, den der Markt stiften kann. Die Kehrseite ist ein ineffizienter Markt mit zu wenigen potenten Teilnehmern. »Ein Monopol will niemand. Aber wer will in der Praxis schon 100 unterschiedliche Betriebssys­teme?«, so Habers Resümee. Dass es mit dem Netzwerkeffekt rund um Open Source in österreich nicht zum Besten bestellt ist, sagen auch Stimmen aus dem Markt.

Nachzügler österreich. Novell-Chef Peter Latzenhofer diagnostiziert beispielsweise, dass er kein Rechenzentrum kenne, das nicht irgendwo Linux einsetze. Mit dem Marktumfeld ist er, trotz eigener jährlicher Linux-Steigerungsraten von 100 Prozent, nicht zufrieden. »In österreich schläft der Fachhandel und der Systembereich. Wie eh und je verkaufen die Berater nur Microsoft-Lösungen«, so Latzenhofer. Das liege auch daran, dass Fachleute fehlen. »Wenn der Zug erst einmal fährt, werden alle wie Lemminge aufspringen«, prophezeit der Novell-Boss. Die Partnerschaft mit Microsoft beurteilt Latzenhofer als Türöffner, der neue Möglichkeiten schafft. Als Beispiel nennt er BMW, wo Novell 2.000 Server auf Basis von XEN virtualisiert, oder das österreichische Siemens-Rechenzentrum, das mehr als 100 Server auf die Suse-Enterprise-Lösung migriert.

Dass österreich nicht die Speerspitze des OSS-Business ist, meint auch Klaus Veselko: »Open Source setzt sich in der Praxis noch nicht wirklich durch«, so der Vorstand des Verbandes der österreichischen Softwareindustrie (VöSI). Wirklich schlimm sei das nicht. »Die Vorreiter müssen sich noch die Hörner abstoßen. österreich hinkt hier auch nicht weiter hinterher als bei anderen Themen«, so Veselko lapidar. Ein Wettstreit zwischen Gut und Böse oder Billig und Teuer ist OSS, abseits von obskuren Forenbeiträgen der jeweiligen Verfechter und Gegner, schon länger nicht mehr. Eher ein Wettstreit zwischen verschiedenen Geschäftsmodellen und deren nüchtern kalkuliertem Nutzen. »Open Source ist mir zwar persönlich wichtig, die kommerzielle Bedeutung ist für unsere Kunden aber derzeit sehr gering«, sagt Richard Dippelreither, Vorstand für Software und Services beim Mittelstandsplatzhirsch Data Systems Austria. Man stehe für Kontinuität und werde den Kunden nichts aufdrängen, sondern wie seit 60 Jahren Firmengeschichte deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Dippelreither ortet aber auch ein gestiegenes Interesse an Anbindungen an offene Datenbanken wie MySQL. Gerüstet ist die Data Systems für alle Fälle. Das hauseigene Entwicklungs-Framework ist schon heute nicht nur auf Microsofts .NET, sondern auch auf Mono abgestimmt und damit über Betriebssystemgrenzen hinweg portabel. Dippelreither hegt, wie viele andere technikaffine Kollegen, durchaus gewisse Sympathien für Open Source.

Peter Kotauczek, Beko-Gründer und VöSI-Präsident, nennt das die »Divergenz zwischen Kopf und Seele«. Aber was letztendlich zählt, sind nackte Zahlen und ein gesunder Pragmatismus. Der irrationale Hype ist vorbei. Insofern sind Linux & Co tatsächlich im Markt angekommen. Und fast schon langweilig geworden.

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Gründach Städtewettbewerb

Auf Grund der vorhandenen Nachfrage und der noch immer eintreffenden Bewerbungen wurde die Einreichfrist bis Ende November verlängert. Das Lebensministerium übernimmt ab sofort die Schirmherrschaft für den Bewerb.
\"Die Begrünung von Dächern ist ein wirksamer Schritt der zunehmenden Versiegelung von Flächen entgegenzuwirken“, begrüßt Umweltminister Josef Pröll die Wettbewerbsinitiative des Verbands für Bauwerksbegrünung (V.f.B.). \"Einige sehr interessante Projekte österreichischer Landeshauptstädte liegen im Wettbewerbsbüro des V.f.B. bereits auf“, freut sich V.f.B.-Obmann Gerold Steinbauer. Aber auch mittlere und kleine Gemeinden haben mit ihren Projekten die gleichen Chancen auf Erfolg.

Aufgrund der regen Beteiligung wird der 1. österreichische Gründach-Städtewettbewerb bis Ende November verlängert, das Jury-Ergebnis soll bis Ende Jänner vorliegen. Im Frühjahr 2008 erfolgt dann die offizielle Auszeichnung der Gründach-Siegerprojekte durch Umweltminister Josef Pröll. Mit dem \"1. österreichischen Gründach-Städtewettbewerb“ prämiert der Verband für Bauwerksbegrünung Städte und Gemeinden, in denen sehenswerte Gründächer umgesetzt wurden. Zur Teilnahme am Gründach-Wettbewerb sind alle österreichische Städte und Kommunen berechtigt. Eingereicht werden können auch geförderte Privatobjekte bzw. laut Raumplanung vorgeschriebene Dachbegrünungen. Entscheidendes Kriterium für die Einreichung sind herausragende und sehenswerte Gründachobjekte (größte/schönste Gründach) in der Gemeinde/in der Stadt. Die Siegerstadt/-gemeinde der jeweiligen Kategorie erhält neben der nationalen Vorstellung auch Gelegenheit, sich im internationalen Gründach-Forum Europäische Föderation Bauwerksbegrünung (EFB) zu präsentieren. Und schließlich werden der/die Siegergemeinden auf dem 2009/2010 geplanten, weltweiten Gründachkongress vorgestellt.

Info und Wettbewerb

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Neuer Projektmanager

Der gebürtige Tscheche Ivo Sulovsky wird im Rahmen seiner neuen Tätigkeit Projekte für Banken und Versicherungen in österreich sowie Mittel- und Osteuropa leiten.
\"Mit Ivo Sulovsky konnten wir einen sehr erfahrenen Berater gewinnen, der auch über das nötige Branchenwissen verfügt\", erklärt Hendrik Bremer, Principal im Wiener Büro und verantwortlich für Financial Services.
Sulovsky studierte Handelswissenschaften an der WU Wien und startete seine Consulting-Karriere nach Abschluss des Studiums 1999. Er war für namhafte Beratungsunternehmen, darunter die Boston Consulting Group, im Bereich Financial Services tätig.
\"Ich freue mich, führende internationale Finanzdienstleister auf ihrem Weg nach Osteuropa zu begleiten\", erklärt der 31-Jährige. Für Roland Berger entschied sich Sulovsky vor allem wegen der langjährigen Erfahrung in der Region und der Möglichkeit, sich auf eine Branche fokussieren zu können.
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Zwischen Praxis und Prognosen

Die kurze Geschichte von den beiden Märchenprinzen Internet und Netzwerke: Ehe man sich versah, hatte sich die schaumschlagende IKT-Wirtschaft in eine konventionelle Branche verwandelt. Sieben Jahre nach dem Dot-com-Crash und fünf Jahre nach dem Enron-Skandal stehen die IT-Industrie und anverwandte Consultingunternehmen gleichermaßen auf gesunden Beinen. Imagestudien stellen den Unternehmensberatern dennoch nicht nur gute Zeugnisse aus.

Vier von fünf österreichische Unternehmen mit Betriebsgrößen ab 100 Mitarbeiter sind bereit, für die Expertenmeinung von außen in die Tasche zu greifen. Doch nicht alle trauen den Beratern auch die notwendige fachliche Kompetenz zu. Einfach gesagt: Bei den Kunden herrscht noch immer ein gewisser Unsicherheitsgrad hinsichtlich der Qualität von Beratungsleistungen. Die Ursache dieser Kritik liegt nicht zuletzt daran, dass die Erfolgsmessung schwierig ist und insbesondere die Qualität der Beratungsleistung zu Projektbeginn nicht vorhergesehen werden kann. Ein neuer Kunde möchte sich auf die Reputation respektive die Referenzen eines Beraters verlassen. »Wenn man sich als Suchender auf den Markt begibt, hat man es relativ schwer, sich einen überblick über das Angebot zu verschaffen. Derzeit benötigt man ein Beratungsunternehmen zur Beraterauswahl«, so ein Branchenkenner. Ingrid Kriegl, Geschäftsführerin Sphinx IT Consulting, sieht Beratungsleistung denn auch als Innovationsprozess. »Unsere Kunden legen Wert darauf, dass das Wissen über ihre innovativen Prozesse nicht im nächsten Projekt beim Mitbewerb zum Einsatz kommt«, sieht Kriegl. »Wir gehen quasi eine exklusive Innovationspartnerschaft mit dem Kunden ein.« Qualität ist das zentrale Thema ebenso in der IT wie im Consulting.

Wechsel an der Tagesordnung. Während einigen Studien zufolge (Berater geben in Studien auch gerne Auskunft über das eigene Beratungsgeschäft) für 85 Prozent der weniger beratungserfahrenen Manager der Preis der Berater eine wichtige Rolle spielt, geben nur die Hälfte der routinierten Beratungskunden den Preis als Entscheidungskriterium an. Zufriedene Kunden sind noch keine Garantie für den Folgeauftrag: 60 Prozent der überdurchschnittlich zufriedenen Kunden ziehen einen Beraterwechsel ebenso in Erwägung, wie rund jeder zweite unzufriedene Kunde. Das Geschäft mit dem guten Rat ist ambivalent: Einerseits verlieren persönliche Kontakte mit zunehmender Beratungserfahrung in den Entscheidungsprozessen an Bedeutung. Andererseits müssen die Projektpartner das Gefühl haben, auch miteinander einmal auf ein Bier gehen zu können. Für Kriegl ist dieser Faktor Grund genug, sich ihre neuen Mitarbeiter stets selbst auszusuchen. »Unsere Mitarbeiter müssen nicht nur technisch und fachlich top sein. Sie müssen vor allem leuchtende Augen haben und unsere Werte teilen«, sagt sie. »Persönlichkeiten mit ein paar Ecken und Kanten sind mir am Liebsten«, heißt es dort.

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Wirbelwind Jubiläum

Zehn Jahre Windkraft im Burgenland« war der Anlass des ersten Energieforums der Bewag. Die Austrian Wind Power (AWP), eine Bewag-Tochter, betreibt im Burgenland 138 Windkraftanlagen. Das in den vergangenen Jahren gewonnene Know-how will der Versorger künftig verstärkt nutzten. Neben den bereits bestehenden AWP-Tochtergesellschaften in Ungarn, Polen und Italien sind weitere in Bulgarien und Rumänien geplant, so der Bewag-Vorstand Josef Münzenrieder. Eine andere Facette des Energiediskurses betonte der Bewag-Vorstandssprecher Hans Lukits. »Wir müssen unseren Lebensstil ändern und vom verschwenderischen Umgang wegkommen. Der Pro-Kopf-Verbrauch muss sich durch die Erhöhung der Energieeffizienz halbieren«, betont er. Derzeit werden im Burgenland etwa 60 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbarer Energie gedeckt. Das Ziel des Landes, bis zum Jahr 2013 den gesamten Stromverbrauch durch Alternativenergie zu decken, bezeichnete Lukits als »durchaus realistisch«. In den nächsten Jahren würden bestehende Windkraftanlagen einem Repowering unterzogen. Das heißt, dass kleine Windräder durch 4-, 5- oder 6-Megawatt-Anlagen ersetzt werden. Ziemlich zufrieden mit der Entwicklung der Bewag zeigte sich auch Landeshauptmann Hans Niessl. Nach rund vierzig Jahren Tätigkeit als Stromhändler und Stromverteiler produziere das Unternehmen seit zehn Jahren eigene Energie und schaffe damit Wertschöpfung im Land. Aloys Wobben, Geschäftsführer des Windenergieanlagenherstellers Enercon, rechnete als Gast vor, dass mit Windkraft 53 Prozent des deutschen Stromverbrauchs abdeckbar seien. Im Norden unseres Nachbarlandes sei sogar eine Abdeckung von 74 Prozent denkbar.
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