Neues Paket
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Der Preisvorteil soll laut Mercedes bis zu 2.500 Euro betragen.
Die neue Serie synchroner Buck-Schaltregler der Typen LM201xx und LM202xx umfasst Versionen für Ausgangsströme von 2, 3, 4 und 5 A. Jeder Regler enthält zwei getaktete MOSFETs und nutzt eine extern kompensierte Peak-Current-Mode-(PCM) Regelschleife. In Anwendungen mit kleinen Tastverhältnissen ist dadurch ein rasches Ansprechen auf Laständerungen gewährleistet. Dank der externen Kompensation kann die Performance für die jeweils verwendete Kombination aus Ausgangskondensator und Induktivität optimiert werden. Aufgrund des Current-Mode-Regelungsprinzips werden lediglich zwei externe Bauelemente für die Kompensation benötigt. Die Fähigkeit der 3A- und 4A- Taktsynchronisations-Bausteine zur selbsttätigen Synchronisation im phasenversetzten Betrieb senkt die benötigte Eingangskapazität und verringert die Spannungswelligkeit (ripple) von Stromversorgungs-Designs.
Die im thermisch optimierten TSSOP-16-Gehäuse untergebrachten Low-Voltage-Buck-Schaltregler sind für einen Eingangsspannungsbereich von2,95 bis 5,5 V ausgelegt und können am Ausgang einen Dauerstrom bis zu 5 A abgeben. Angeboten werden Versionen mit fester und mit einstellbarer Schaltfrequenz.
Steigende Energiepreise, sich verändernde klimatische Voraussetzungen stellen auch die Rechenzentren vor neue Herausforderungen. Dies gilt sowohl für die vorhandene Kühlleistung als auch für die verfügbare elektrische Energie und den zur Verfügung stehenden Platz. Ganz zu Schweigen vom verantwortungsvollen Umgang mit Hardwarekomponenten.
»Berücksichtigt man, wie viel Strom konventionelle und Blade-Server, Speicher- und Netzwerkkomponenten sowie die Klimatisierung des Rechenzentrums verbrauchen, dann wird einem klar, dass es notwendig ist hier Handlungen zu setzen, die die Umwelt schonen und gleichzeitig Kosteneinsparungen ermöglichen«, erläutert Peter Niederleithner, Geschäftsführer der Raiffeisen Informatik Consulting GmbH. Virtualisierungs- und Konsolidierungsprojekte rechnen sich: Vor allem auch in Kombination mit Green-IT-Komponenten ist eine Senkung der Energiekosten möglich. »Wir haben unsere IT-Landschaft im Rechenzentrum dementsprechend angepasst«, erklärt Niederleithner und führt weiter aus: »Im Rahmen eines Storage Area Networks wurde der Speicherbedarf an einer zentralen Stelle konsolidiert. Durch die Rezentralisierung der Clients sowie durch die Bündelung der Druckerkonzepte sind neben der Reduzierung der Umweltbelastung durch Kühlungsoptimierungen auch Einsparungen möglich.«
Beim Durchblättern der Nachrichten der letzten Wochen wurde so manchem Musikliebhaber mulmig: 220.000 US-Dollar Strafe wurden von einem US-Gericht über die alleinerziehende Sozialhilfeempfängerin Jammie Thomas, US-Amerikanerin indianischer Abstammung, verhängt. Ihr Verbrechen: Sie hatte in einer P2P-Tauschbörse nachweislich 24 Musikstücke rechtswidrig heruntergeladen und zum Tausch freigegeben. Es war dies der erste diesbezügliche Fall, der von der RIAA, der mächtigen Recording Industry Association of America, vor Gericht ausgetragen wurde; in Abertausenden anderen Fällen waren die übeltäter in außergerichtlichen Vergleichen zur Zahlung wesentlich geringerer Summen zwangsverpflichtet worden.
Schiefe Optik. Der schon jahrelang andauernde Kampf der Musikindustrie gegen den Volkssport »Raubkopieren« und Musiktauschbörsen geht also erneut in eine heiße Phase, doch ein ungünstigeres Opfer als Jammie Thomas hätten sich die Anwälte der RIAA kaum aussuchen können. Sofort nach der Verurteilung erfolgten Spendenaufrufe im Netz und eine Welle der Empörung über das unverhältnismäßig drakonische Urteil machte sich breit. Die Optik ist tatsächlich katastrophal: Die geballte Macht der millionenschweren Konzerne und ihrer Abmahn-Anwaltschaft richtete sich in diesem Fall gegen eine sozial benachteiligte Mutter aus einer ethnischen Minderheit - und das alles für die in den Augen der Generation iPod lässliche Sünde, Musik über Kazaa gesaugt zu haben.
Pop-Rebellen. Kein Wunder, dass sich so manche Künstler selbst gegen die Musikindustrie stellen, die auf gewisse Weise die eigenen Fans und Kunden bekämpft. Vorreiter ist im Moment die britische Band Radiohead, die für die Vermarktung ihres neuen Albums »In Rainbows« einen vielbeachteten Coup landen konnten. Das gesamte Album kann im Netz legal downgeloadet werden: Bezahlen können die Kunden, was sie wollen - auch gar nichts. Zusätzlich zur flüchtigen Datenware, die ohne Kopierschutz angeboten wird, wird es zum Weihnachtsgeschäft eine CD-Box des Albums mit weiteren Goodies für die kaufwilligere Kundschaft geben. Erste Zahlen sprechen für sich: Der Durchschnittsbetrag, den Radiohead-Fans freiwillig für die Daten bezahlten, lag bei vier britischen Pfund, der geschätze Erlös der ersten Wochen bei fünf Millionen Pfund - ein spektakulärer Erfolg für die Band und das schlanke Vertriebsmodell. Zugegeben: Kleinere, noch unbekannte Bands werden mit diesem Geschäftsmodell zu Beginn ihrer Karriere wohl weniger Freude haben - zumindest, bis sich weltweit einheitliche, sichere Micropayment-Strukturen etabliert haben.
Zwei Fronten. Doch noch kämpft die Unterhaltungsindustrie mit Zähnen und Klauen gegen ihren unausweichlich erscheinenden Untergang. Neben der Verbreitung von Angst und Schrecken durch Abmahnungen und gerichtliches Vorgehen gegen die eigene Kundschaft ist DRM, das Digital Rights Management, der zweite Pfeiler im Abwehrkampf. Doch auch hier scheint man nicht gewillt, seinen Kunden entgegenzukommen: Nicht nur, dass sich ausschließlich brav zahlende Kunden mit minutenlangen »Raubkopierer sind Verbrecher«-Kampagnen in Kinos und auf DVDs kollektiv unter Verdacht stellen lassen müssen, auch die Software- und Hardwarelösungen, die den Konzernen auch weiterhin ihre Einkommen sichern sollen, sorgen laufend für Empörung und Kundenzorn. Sonys Rootkit-Kopierschutz, die Rechtebeschneidung privater Nutzer durch HD-DVD und Kopierschutzmaßnahmen auf CDs, Filmen und Computerspielen treffen hauptsächlich die ehrliche Kundschaft, die sich tief in ihre Systeme eingreifende Software auf die Computerfestplatten installieren muss, die sich von Viren und Trojanern nur unwesentlich unterscheidet. Ironie des Schicksals: Die Millionen »Raubkopierer« bleiben von diesen »legalen Schadprogrammen« verschont - weil jede Sicherungsmaßnahme bereits nach wenigen Tagen oder maximal Wochen wieder umgangen wird.
Endzeit. Kann ein Krieg gegen die eigene Kundschaft Erfolg haben? Es erscheint unwahrscheinlich, dass sich die nachhaltig geänderten Konsumgewohnheiten mit den bisher angewandten Mitteln wieder in die ruhigen, profitablen Gewässer der Prä-Internet-ära zurücksteuern lassen. Die fetten Jahre der Unterhaltungsindustrie in ihrer jetzigen Form sind vorbei - und das, obwohl der Markt, ironischerweise auch durch die globale digitale Verbreitung, weltweit explodiert. Neuen Geschäftsmodellen gehört die Zukunft - und mit ihnen wird sich auch viel Geld verdienen lassen. Denn das Beispiel Radioheads zeigt: Wer seine Kunden nicht als Verbrecher behandelt, wird auch von ihnen belohnt.
Diese Zielgruppe ist aber keineswegs über einen Kamm zu scheren, so die Studienmacher. Die Themen polarisieren: Interessanterweise wird der Themenbereich \"Gesundheit und Ernährung\" nicht nur in Bezug auf das Interesse sondern auch auf in Bezug auf Desinteresse an erster Stelle aufgegriffen. Auf Platz zwei des Negativrankings landen \"Unterhaltung/Kommunikation“.
“Für Mobilfunkanbieter bedeutet das, dass Handys bei älteren Konsumenten vergleichsweise weniger Interesse hervorrufen“, so die Studienleiter IRM-Geschäftsführer Thomas Angerer und Thomas Foscht, Institut für Handel, Absatz und Marketing der Uni Graz. 72,3 Prozent der Befragten besitzen ein Handy, 27,7 Prozent kommen ohne Mobiltelefon aus.
Die Madleners sind seit Jahrzehnten im Transportgewerbe tätig und haben sich im Zustellservice technischer Gase spezialisiert. 1993 wurde der Handel mit Flüssiggasgeräten gestartet, es folgte eine Spezialisierung im Bereich Gasgriller. Mit über 40 verschiedenen Gasgrillern ist das Unternehmen das Gasgrillerfachgeschäft Nummer eins in österreich, sagt der Dornbirner. Madlener setzt auf Unverwechselbarkeit: Mit dem im Webshop integrierten Treuegutscheinsystem wird ein wichtiger Beitrag zu einer effektiven Kundenbindung geleistet. Der Shop ist übersichtlich aufgebaut, beinhaltet eine detaillierte Anleitung für die richtige Handhabung und zu jedem ausgewählten Produkt eine Liste an passendem Zubehör.
»Der Auftritt im Netz ist so gestaltet, dass wir nicht kopierbar sind«, erzählt Madlener von den Copy-Paste-Methoden der Konkurrenz, erfolgreiche Konzepte gnadenlos abzukupfern und zu wiederholen. Fürs kommende Jahr stehen weitere große Pläne ins Haus. Man weiß: Der Kunde hat kaum Zeit und will abgerundete Services. Dazu wird nun ein Lieferdienst gestartet, der bereits im Onlineformular im Webshop avisierbar ist. Nach der endgültigen Eroberung der heimischen Gefilden steht dann Größeres am Tapet. »Wir wollen in zwei, drei Jahren in Europa ganz oben mitspielen.« Madleners Spielsteine: Webshop, eigenständiges Auftreten und personalisierte Services.
Sorgten in den Achtzigerjahren die Tropenholzdebatte und der saure Regen für regelrechte Hypes im Umweltschutz, sah es später für den Planeten wieder düster aus. In den Neunzigern waren Kosteneinsparungen und die Absicherung des Lifestyles gefragt. Die knuddeligen Koalabären und Galapagosschildkröten, tragische Hauptdarsteller der Kampagnen der Umweltschutzorganisationen, hatten das Nachsehen. Mit dem Ende der wirtschaftlichen Rezession nach der Jahrtausendwende und dem Aufflammen der Debatte um die Klimaerwärmung ist nun aber auch die breite Wirtschaft auf den grünen Sonderzug gesprungen. Thomas Katjejowsky, bei World Wide Fund For Nature (WWF) für das beinharte Business mit Firmenkooperationen verantwortlich, sieht den jüngsten Hype um Global Warming als ähnlich exzessiv wie jenen um die Tropenhölzer vor 20 Jahren. Mit einem Unterschied: »Vom globalen Klima ist jeder Einzelne betroffen.« Auch wenn die grüne Lunge weit weg in den fernen Regionen Südamerikas und Südostasiens abgeholzt wird - auch in Europa wird den Menschen am Ende die Luft wegbleiben.
Gewissenhafte Firmen. Auch 2008 reibt man sich beim WWF die Hände, die Firmenkooperationen laufen wie am Schnürchen. Zahlen will Katjejowsky keine nennen, schließlich kann jede Veröffentlichung von Spendenerlösen kontraproduktiv für höher gesteckte Ziele sein. Man kapriziert sich lieber auf Inhaltliches. So geschehen Ende Jänner, als nach dem öko-Vorreiter IKEA weitere namhafte Unternehmen einer Klimaschutzgruppe beigetreten sind. Die Allianz Versicherung will nun ihren CO2-Ausstoß bis 2010 um 20 Prozent reduzieren und Versicherungsprodukte entwickeln, die umweltgerechtes Verhalten der Endkunden belohnen. In Sachen Ressourcenschonung ist die Allianz bereits ein First Mover. Innerhalb von zwei Jahren konnte der Stromverbrauch um 20 Prozent, der Gasverbrauch sogar um 40 Prozent reduziert werden. Ebenso ist das papierlose Büro im Kundenservice der österreicher längst Realität. Auch der Technologiekonzern Fronius ist neues Mitglied der Climate Group des WWF. Durch die Photovoltaikanlage am Standort in Sattledt ist die unternehmensinterne Reduktion der CO2-Emissionen bereits erreicht. Alleine diese Anlage, mit 3.600 Quadratmetern Modulfläche am Dach verhindert 318 Tonnen CO2 pro Jahr. Für den WWF will man nun Projekte im Ausland zur Lebensraumerhaltung von Elefanten und Pandabären unterstützen.
IKEA wiederum will nach etlichen Maßnahmen in der Vergangenheit - jüngst wurden 135.000 Energiesparlampen in mehreren Fußgängerzonen verteilt - nun alle österreichischen Geschäftseinheiten auf erneuerbare Energien umstellen. Auch wenn die Stores künftig sicherlich nicht zu 100 Prozent aus Windkraft und Sonnenenergie versorgt werden können - der Wille zählt, nickt man anerkennend beim WWF. Der schwedische Möbelbauer weiß auch um den Multiplikatoreffekt seiner Umweltschutzmaßnahmen. So soll der Anteil öffentlicher Verkehrsmittel im Anreiseverkehr der Kunden von derzeit sechs auf zwölf Prozent verdoppelt werden. Bei jährlich zwölf Millionen Kundenkontakten kann dies bereits einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz generieren.
Auch haben die Tier- und Umweltschützer einen weiteren Konzern im Visier: Den Namen will man noch nicht nennen, um die derzeit laufenden Gespräche nicht zu gefährden. Nur so viel: Er ist groß und kommt aus der IT-Branche. Die Kooperation wäre der erste Schulterschluss mit der Informationstechnologie. Mit nahezu allen Brachen hätte man bereits in österreich zusammengearbeitet, so Thomas Katjejowsky. »Aus der IT- und Telekommunikation hat sich bislang noch niemand gefunden.«
Engagement ohne Endkunden. Was treibt Unternehmen dazu, Geld und Ressourcen in grüne Themen zu investieren? Ist es der Imagegewinn beim Konsumenten, seit das Klimaproblem die Medien beherrscht? Eine Studie des WWF birgt überraschendes: Die Kooperationspartner sehen zwar die Verbesserung des Unternehmensbildes als wichtigstes Argument - allerdings intern, in erster Linie für die Belegschaft. Nicht den Endkunden, sondern den eigenen Mitarbeitern soll das Verantwortungsbewusstsein des Arbeitgebers für nachfolgende Generationen vermittelt werden. Kooperationen wie jene mit Lafarge beweisen dies. Endkundengeschäft hat der Zementhersteller keines, im Zuge der Zusammenarbeit werden aber Mitarbeiter und Unternehmenskunden auf Exkursionen in Wasserschutzgebiete eingeladen. Das Umweltschutzengagement als reiner Umsatzbringer kommt bei vielen Firmen erst an zweiter Stelle, so die Studie. Einzige Ausnahme bislang stellt der Lebensmittelmarkt dar, der einfach dort aufspringt, wo die Kunden gerade gedanklich verweilen. Wenn auch dies letztlich positiv ist: Aus welchem Grund unsere Gesundheit, die Tier- und Pflanzenwelt des Planeten gerettet werden, ist eigentlich egal. Hauptsache, es passiert.
Umweltschutz als Goldgrube. Neben den reinen Kosteneinsparungseffekten in der Luftfahrt oder dem Individualverkehr sind es oft auch sehr persönliche Gründe, warum grün gewirtschaftet wird. Franz Gschiegl, Vorstand der Erste-Sparinvest, kurz ESPA, ist einer der aktivsten Proponenten einer neuen, verantwortungsbewussten Wirtschaft. Mit dem WWF legt er zurzeit zwei Fonds auf, die vornehmlich auf Unternehmen aus den Bereichen Umwelttechnik und ökologisch nachhaltiges Wirtschaften setzen. Die beiden Aktienfonds haben sich als Goldgruben für die Anleger erwiesen. »Unser ganzes Team ist sehr naturverbunden. Deshalb ist das Thema nachhaltiges Investment bei uns keine Modeerscheinung, sondern eine Kernkompetenz, die wir erweitern möchten«, sagt Gschiegl. Der Finanzexperte und passionierte Marathonläufer ist selbst am liebsten in den Bergen unterwegs. Und die Umwelttechnik ist mittlerweile zu einem der dynamischsten Wirtschaftszweige weltweit geworden.
Riesenchance für die Hersteller. In den vergangenen Jahren hat sich die Wissenschaft ein sehr genaues Bild von der Erderwärmung verschafft. Wie die Temperaturveränderung im 21. Jahrhundert ausfallen wird, hängt davon ab, wie schnell es gelingt, den globalen Ausstoß an Kohlendioxid zu senken. Richtig gefährlich im Sinne der Definition der Vereinten Nationen wird die Erderwärmung ab einer Temperaturerhöhung von zwei Grad. Ab dieser Schwelle drohen sogenannte irreversible Effekte. Vor dem Erreichen dieser Schwelle warnen auch die europäischen Umweltminister. »Vorsichtig optimistisch« zeigte sich Umweltminister Josef Pröll anlässlich der Veröffentlichung der CO2-Bilanz in österreich Mitte Jänner. Zwar habe man 2006 im Vergleich zu 2005 einen Rückgang der Schadstoffemissionen um 2,2 Mio. Tonnen geschafft, trotzdem sei aber auch »der Handlungsbedarf mit einer Lücke von elf Millionen Tonnen CO2-äquivalent zum Kyotoziel unmissverständlich aufgezeigt«. Bei allem Umweltbewusstsein der Bevölkerung - die Wirtschaft hinkt den globalen Zielen hierzulande stark hinterher. Bis zum Jahr 2020 will die EU den Anteil erneuerbarer Energie am gesamten Verbrauch von 8,5 Prozent im Jahr 2005 auf 20 Prozent steigen. Außerdem soll Energie um 20 Prozent wirksamer genutzt werden.
Die Computerhersteller haben hier bereits ihre Chance erkannt. Auf einem Markt, in dem sich Produkt A nicht mehr von Produkt B unterscheidet - weder preislich noch in der Qualität -, gilt die Suche nach einer neuen Unique Selling Proposition (USP) als gelöst. Frisch aus dem Biogarten gibt es nun »Green IT« - vom energieeffizienten Rechenzentrum bis zum grünen Pickerl für den Bildschirm.
Dem Beratungsunternehmen Gartner zufolge ist die IT-Branche für zwei Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich. Vergleichbar ist dies mit dem Klimaschaden, den die Luftfahrtindustrie verursacht. Bildschirme und Rechner mit großartiger Energieeffizienz, Kampagnen gegen die Standby-Funktion der Geräte und Rechenzentren mit Solarantrieb: Die Welle der Green IT wird den herrschenden Klimawandel zwar nicht radikal beeinflussen können, dennoch ist die Betrachtung des Energieverbrauchs der Hardware lobenswert. Vor allem, wenn die Betrachter Großunternehmen sind. »Kosteneinsparungen bei einzelnen Geräten wie PC oder Bildschirm bleiben unter der Wahrnehmungsgrenze des Verbrauchers. Betreiben Sie dagegen 10.000 bis 20.000 Rechner, sieht die Sache ganz anders aus«, bestätigt Wilfried Pruschak, Geschäftsführer Raiffeisen Informatik. Bei den Rechenzentrumsbetreibern ist der Energieverbrauch seit Jahren fixer Teil der Gesamtkosten einer IT-Lösung. Verständlich - bei Stromrechnungen in Millionenhöhen.
Von der Waschmaschine zum Heimcomputer. Im Endkundengeschäft sind die grünen Produkte jedenfalls ein Renner. Nach Waschmaschine und Kühlschrank werden 2008 nun auch PC und Laptop mit entsprechenden Stromsparpickerln auf den Markt gebracht. Europas letzter großer PC-Hersteller, Fujitsu Siemens, kämpft nicht nur mit Billigproduktionen aus dem Ausland. In den letzten 24 Monaten wurden auch 60 Prozent des Kohlendioxidausstoßes in der Fertigung reduziert. »Fragen Sie doch einmal unsere amerikanischen Mitbewerber, ob sich ihre Produktionsstätten in China auch an diese Gesetzmäßigkeiten halten«, weiß FSC-Chef Wolfgang Horak von einzigartigen Rahmenbedingungen in Europa. Die Hersteller, darunter auch Horak, versuchen gerade, die öffentliche Hand zur Aufnahme von Stromverbrauchskriterien in den Ausschreibungen zu gewinnen. Noch werde der Umstand völlig unter den Teppich gekehrt, dass etwa Server bei nur zwanzig Prozent weniger Stromverbrauch und einer Einsatzdauer von mehreren Jahren einen Preisvorteil von rund 15 Prozent einfahren. Aufträge werden noch rein nach dem Anschaffungspreis vergeben. »Stimmt, es gibt diesen Hype und die Firmen wollen Geschäft machen«, gibt Horak unumwunden zu. »Doch wir würden das Kind mit dem Bade ausschütten, wenn wir deshalb nicht weiter in diese Richtung gehen.« Im Moment hätte der IT-Markt nur aus Umsatzsteigerungen heraus reagiert. »Wo es aber anfängt, ist egal.«
Ihre Sorgen möchten wir haben« - mit diesem Slogan wirbt die Wiener Städtische beharrlich um neue Kunden. Eigene Sorgen muss sich Günter Geyer, Generaldirektor der größten österreichischen Versicherung in Zentral- und Osteuropa, wahrlich nicht machen. Die Geschäfte laufen hervorragend. Vor Weihnachten zog die Vienna Insurance Group, so der internationale Unternehmenstitel, mehrere wichtige Deals an Land und stellte damit die Weichen für einen möglichen Wechsel in der Marktführerschaft Osteuropas.