»Bau \" Energie« Wieselburg
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\"Es gibt keine richtige oder falsche Antwort“, bekennt Otto Zatschek, Geschäftsführer Sphinx Managed Services. \"Die einzig richtige Antwort - auch beim Outsourcing - liegt darin, zu wissen, was benötigt wird, und denjenigen zu wählen, der es am besten liefern kann. So simpel und trivial das klingt, so oft werden genau hier die entscheidenden Fehler gemacht.“ Auch bei größeren Unternehmen reift häufig die Erkenntnis, dass der beste IT-Infrastruktur-Outsourcer nicht immer der beste Applications-Outsourcer sein muss, und beide vielleicht nicht die ideale Besetzung für Business Process Outsourcing sind. Auch ist das Resümee aus der ersten Outsourcing-Periode der vergangenen Jahre wenig überraschend: die Probleme lagen selten im technischen Bereich. Die Schwierigkeit war dagegen der oft herrschende kulturelle Unterschied zwischen den Organisationen. \"Ein österreichischer Betrieb mit einigen hundert, vielleicht tausend Angestellten tickt einfach anders als die lokale Niederlassung eines internationalen Konzerns, der zigtausende Mitarbeiter weltweit und dadurch völlig andere Strukturen hat.“
Für Wilfried Pruschak, Raiffeisen Informatik, ist die Sache hingegen glasklar: \"Durch einen breiten Zukauf von Services laufen die Unternehmen aber auch Gefahr, zu viel Overhead zu produzieren - eine Situation, die den Outsourcinggedanken wieder konterkariert.“ Pruschaks Rezept für die Bewältigung der zunehmenden Komplexität im IT-Alltag: Full-Service-Dienstleistungen, erbracht von einem, einzigen Professionisten. \"IT-Management ist keine triviale Aufgabe. Professionalität, Erfahrung und Sicherheit sind die wesentlichen Voraussetzungen für erfolgreiches IT-Management. Dass uns diese Kompetenzen zugetraut werden, spiegelt sich im Marktwachstum“, so Pruschak. Mit einem Marktanteil von 11,1 Prozent konnte Raiffeisen Informatik zuletzt erneut aufholen und den Abstand zum Marktführer Siemens weiter verringern.
Impulse durch EMO
Gildemeister geht davon aus, dass sich die gute Geschäftsentwicklung auch in der zweiten Jahreshälfte weiter fortsetzt. Besondere Impulse erwarten das Unternehmen von der EMO 2007 in Hannover, der weltweit bedeutendsten Messe für Werkzeugmaschinen. Für das Gesamtjahr will Gildemeister einen Auftragseingang von über 1,6 Milliarden Euro erzielen, der Umsatz soll auf über 1,4 Milliarden Euro steigen. Zudem wird für das Geschäftsjahr 2007 beim EBT und beim Jahresüberschuss eine deutliche Steigerung im zweistelligen Prozentbereich erwartet. Gildemeister plant für das laufende Jahr eine weitere Erhöhung der Dividende.
Fokus Osteuropa
Gildemeister setzt im Geschäftsjahr 2007 seinen Wachstumskurs fort. Mit der Erschließung neuer Absatzmärkte insbesondere in Osteuropa wird Gildemeister seine globale Präsenz weiter ausbauen. Die weltweite Servicekapazität wird verstärkt und die Kundenbindung intensiviert. Auch die Marktstellung im Bereich der Automation wird verstärkt. Mit der übernahme der WKZ Werkzeugmaschinen GmbH gehört ein Spezialist für Integrationslösungen mit Robotern für die Automatisierung von Werkzeugmaschinen zum Konzern. Ab der EMO 2007 bietet Gildemeister seinen Kunden Automatisierungslösungen aus einer Hand an.
»Bei der Errichtung und Inbetriebnahme des LKW-Mautsystems wussten wir, dass es eine besondere Herausforderung in Hinblick auf Sicherheit und Transaktionsvolumina darstellt. Nicht nur, dass wir diese Aufgabe großartig gemeistert haben, sondern noch viel mehr, dass unsere Leistung durch eine unabhängiges Gutachten gewürdigt wird, freut uns besonders«, betont Wilfried Pruschak, Geschäftsführer Raiffeisen Informatik die »Einzigartigkeit« des LKW-Maut-Projektes und des laufenden Betriebes. ASFINAG zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: Es sollte geprüft werden, ob die gebotenen Rechenzentrumsdienstleistungen inhaltlich, zeitlich und vom Umfang her den vertraglichen Anforderungen entsprechen, und dies wurde uns nun im Gutachten bestätigt. Geschäftsprozesse wie Billing, Kundenmanagement, Deliktmanagement und Ersatzmautforderungen, Rechnungsdruck und elektronische Rechnungslegung, Abrechnung von Zahlkarten, Betrieb der Terminallösungen und die Bereitstellung der Daten in einem Data Warehouse werden im Rechenzentrum der Raiffeisen Informatik in verschiedenen Modulen abgewickelt.
Fazit: Bei keiner einzigen Messung erreichten die mobilen Internetzugänge die in Aussicht gestellte Geschwindigkeit bei Down- und Upload auch nur im Ansatz. »Die Anbieter von mobilem Breitband versprechen einen Ferrari, der Konsument erhält aber nur einen VW-Käfer«, ätzt Franz Floss, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Die Anbieter von standortgebundenem Internetzugang halten dagegen meist, was sie versprechen.
Im Gesamtranking hat UPC das Rennen mit den Rängen eins bis drei ganz klar für sich entschieden. Eindeutiger Testsieger ist »UPC chello light«, mit deutlichem Abstand folgen »UPC chello classic« und »UPC inode xDSL«. Die restlichen Kandidaten überzeugen - mit Ausnahme des »weniger zufriedenstellenden« »T-Mobile Mobile Internet Free« - lediglich mit »durchschnittlicher« Leistung.
Komplizierte Handhabung. In puncto Handhabung dominiert das Mittelmaß. Acht von zehn Anbieter kommen über eine »durchschnittliche« Bewertung nicht hinaus, lediglich »aon speed 1000« sowie »UPC chello light« schneiden mit Bestnote ab. Häufigster Kritikpunkt der Testpersonen: die fehlende bzw. für den User nur schwer zu findende Anzeige für die Down- und Uploadgeschwindigkeit bei den mobilen Breitbandzugängen. Kaum Beanstandungen gab es dagegen bei der Installation des Internetzuganges und beim täglichen Betrieb.
Schlusslicht bei der Ertragskraft ist derTourismus mit 0,3 %; im Handel werden1,7 %, im Gewerbe und Handwerk 2,2 %und in der Industrie 2,6 % an EGT erwirtschaftet.Relativ zufriedenstellend ist dieGewinnsituation lediglich im Bereich Informationund Consulting (4,3 %).
Probleme, die Kosten zu decken unddarüber hinaus ein adäquates Entgelt fürdie eigene Leistung sowie Zinsen für dasEigenkapital zu verdienen, haben vor allemdie Unternehmerinnen und Unternehmeraus Kleinstbetrieben: 70 % der Unternehmenmit einem Jahresumsatz von wenigerals 300.000 Euro arbeiten mit Verlust. DerAnteil der Betriebe mit negativem Ergebnisnimmt zwar mit wachsender Betriebsgrößeab, aber auch von den größeren Betriebenmit mehr als 7 Millionen Euro Jahresumsatzsind immer noch 28 % in der Verlustzone.
Die schwache Ertragskraft hat unmittelbareAuswirkungen auf die Qualität derFinanzierung der KMU. Rund 80 % desBetriebsvermögens sind mit Fremdkapitalfinanziert. Wichtigster Geldgeber sinddabei die Banken mit einem Anteil vonüber 36 %. Die Eigenkapitalquote liegt im Durchschnitt bei 19,8 %. Analog zur Gewinnsituationsteigt die Eigenkapitalquotebzw. sinkt die Bankverschuldung mit zunehmenderBetriebsgröße. Während beiden Kleinstbetrieben die Kommerzbankenrd. 52 % zur Finanzierung beitragen, sindes bei den Mittelbetrieben 29 % und beiden Großbetrieben 20 %.
Die Verknüpfung von Umsatzrentabilitätund Eigenkapitalquote zeigt die betriebswirtschaftlichePosition der Betriebe:
; 12 % der KMU zählen zur betriebswirtschaftlichenElite. Sie haben mehr als20 % des Betriebsvermögens mit Eigenkapitalfinanziert und erwirtschaften betriebswirtschaftlicheGewinne von mehr als 5 %der Betriebsleistung.
;10 % der KMU sind mit einer Umsatzrenditevon über 2,5 % und einer Eigenkapitalquotevon mehr als 10 % in einer relativguten betriebswirtschaftlichen Position.
; 27 % der KMU haben vor allem Ertragsprobleme;d. h., sie verfügen zwarüber mehr als 10 % Eigenkapital, machenaber zu wenig Gewinn (unter 2,5 % derBetriebsleistung) bzw. arbeiten sogar mitVerlust.
; 13 % der KMU erwirtschaften zwarausreichende Gewinne (über 2,5 % derBetriebsleistung), haben aber zu wenig Eigenkapital(weniger als 10 % des Gesamtkapitals)oder das Betriebsvermögen ist zurGänze mit Fremdkapital finanziert.
; 16 % der KMU haben sowohl Ertragsalsauch Finanzierungsprobleme (Gewinneunter 2,5 % der Betriebsleistung, Eigenkapitalquoteunter 10 %).
; 22 % der KMU haben kein Eigenkapitalbzw. sind überschuldet und arbeiten mitVerlust.
Branchenkennzahlen und Benchmarkssind für alle Branchen der gewerblichenWirtschaft verfügbar.
Nähere Informationen unter www.kmuforschung.ac.at bzw.telefonisch unter 01 505 97 61.