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Archiv (11315)

Gepflegtes Erbe

Wer denkt schon gern ans Sterben? Eben. Mit dem Tod prinzipiell können sich zwar noch die meisten abfinden, solange er noch ein Weilchen auf sich warten lässt. Dass davor aber möglicherweise lange Krankheit und Bettlägrigkeit kommen - daran möchte kaum jemand denken.
Mit »Lebensabend« assoziiert die Mehrzahl der österreicherInnen Zeit für Hobbys, Reisen, Gartenarbeit, gemütliche Treffen mit Freunden und Familie. Vorgesorgt wird - wenn überhaupt - in erster Linie für die Enkel und neuerdings für die Pension, um dieses unbeschwerte Leben zu finanzieren.
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Auf dem Weg zum Top-Standort!

Der Wirtschaftsstandort Burgenland hat sich in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Das Burgenland wurde zur wachstumsstärksten Region mit einer überdurchschnittlich guten Entwicklung am Arbeitsmarkt. Mit 91.700 Beschäftigten im Land konnte heuer ein neuer Job-Rekord erzielt werden. Erstmalig lag die Arbeitslosenquote unter dem österreichschnitt. Das Burgenland als Grenzregion hat wirtschaftlich von der öffnung der Märkte profitiert - dies ging einher mit einem tief greifenden Strukturwandel, der mit Hilfe der Ziel 1-Fördergelder gelungen ist.
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Expansion auf ungarisch

Alles war perfekt angerichtet für die Eröffnung der neuen Payer-Fabrik im ungarischen Ajka. Das Festzelt feierlich geschmückt, eine österreichische Ballettgruppe sowie eine ungarische Volkstanzgruppe in den Startlöchern und auch die Promidichte war entsprechend hoch: Payer-CEO Rob Bekkers war ebenso anwesend wie der ungarische Wirtschaftsminister Miklós Merény und der Bürgermeister von Ajka, Bela Schwartz. Selbst der Payer-Eigentümer Shine Leong Hui ließ es sich nehmen, von Malaysien in die ungarische Puzsta zu reisen. Nur das Wetter wollte nicht mitspielen. Statt Sonnenschein herrschte Weltuntergangsstimmung. Den Feierlichkeiten sollte dies aber keinen Abbruch tun. Lediglich die geplanten Outdoor-Aktivitäten wurden zur Erleichterung der zahlreichen Gäste ins Trockene verlegt.
Seit 1992 ist Payer in Ajka aktiv. Auf dem Gelände des ehemaligen staatlichen Unternehmens Videoton sorgten im Gründungsjahr 70 Mitarbeiter für einen Umsatz von 140.000 Euro. Das rasche Wachstum führte im Jahr 2005 zur Entscheidung, das Mietobjekt zu verlassen und knapp 14 Millionen Euro in eine neue Niederlassung zu investieren. Nur rund drei Gehminuten vom alten Fabriksgelände entfernt, wurde auf einer Grundstücksfläche von 31.000 Quadratmetern ein 10.400 Quadratmeter großes Gebäude aus dem Boden gestampft. Die Grundsteinlegung erfolgte am 14. September 2006, die Fertigstellung am 30. Mai 2007. Innerhalb von nur drei Wochen wurden sämtliche Anlagen in das neue Gebäude transferiert. Die Produktion in dieser Zeit konnte aufrecht erhalten bleiben. Seit 1. August ist die neue Fabrik im Vollbetrieb. Mit dem Neubau wird der Stellenwert, den die ungarische Niederlassung innerhalb der Payer Group einnimmt, auch nach außen hin angemessen dokumentiert. Rund 600 Mitarbeiter beschäftigt Payer in Ajka, mit einem Jahresumsatz von 39,5 Millionen Euro ist der ungarische Stützpunkt für mehr als 50 Prozent des Jahresumsatzes (72 Millionen Euro) der Payer Group verantwortlich. Während in den Anfängen des ungarischen Abenteuers in Ajka hauptsächlich Ersatzteile gefertigt wurden, tritt Payer Industries Hungary heute als Produzent kompletter OEM-Geräte auf. Die Business Unit \"Personal Care“ stellt jährlich rund sechs Millionen Stück verschiedener Fertigprodukte - vom Haar- und Bartschneider über Herren- und Damenrasierer bis zu Ohren- und Nasenhaartrimmer - her. Die Spritzwerkzeuge und Spritzteile, die zur Montage benötigt werden, werden überwiegend in den eigenen Betrieben hergetellt, was einen bedeutenden Beitrag zur Sicherung der von Kunden wie Philips oder Remington verlangten Flexibiltät ist. Im Bereich \"Industrial Solutions“ bietet Payer seinen Partnern ein breites Spektrum an Services: Von Kunststoffspritzen über Lackieren, Oberflächenbehandlung, Montage, Werkzeugbau und Konstruktion bis zur gesamten Produktentwicklung. Zu den bekanntesten Partnern zählen Kärcher, Festo und Sick.

St. Bartholomä bleibt
Der Fabrikneubau ist auf die Anforderungen der nächsten zwei Jahre ausgelegt. Sollte Payer das Wachstum der letzten drei Jahre von durchschnittlich 15 Prozent beibehalten, muss in Ajka aufgestockt werden. \"Zwischen 4000 und 5000 Quadratmeter stehen für Anbauten zur Verfügung“, sagt CEO Rob Bekkers. Als Bedrohung für den steirischen Standort St. Bartholomä sieht Bekkers die rasche Expanison in Ajka nicht. \"Das Wachstum in Ungarn bedeutet auch Wachstum in der Steiermark. Der wichtigste Standort von Payer ist und bleibt St. Bartholomä.“ Dort wird auch weiterhin das größte Innovationszentrum des Unternehmens stehen, wo sämtliche Vorarbeiten für alle neuen Produkte geleistet werden.

über Payer
Das Unternehmen wurde 1946 im Schloss Sonnegg in St. Bartholomä bei Graz von Eduard Payer gegründet. Sein Ziel: Die Entwicklung des \"weltbesten Herrenrasierers“. Heute ist die Payer International Group OEM-Weltmarktführer für Haarentfernungsprodukte. Die Gründe sieht Payer-CEO Rob Bekkers in der Tatsache, dass Payer \"als einziges Unternehmen sowohl produziert als auch entwickelt“. Zudem setze man stark auf Innovation. \"Jedes Jahr kommen zehn neue Produkte auf den Markt.“ Zu den wichtigsten Kunden zählen Philips, Remington, Rowenta, Calor und Migros. Zu den weiteren Geschäftsfeldern zählen \"Industrial Solutions“ und \"Health Care Solutions“ an Bedeutung gewinnen.

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Nichts ist unmöglich

Palfinger - Spezialist für hydraulische Hebe-, Lade- und Handlinglösungen an den Schnittstellen der Transportkette - und Thomas Geierspichler - Olympiasieger, mehrfacher Weltmeister und Weltrekordhalter im Rennrollstuhlsport -haben sich auf eine zweijährige Sponsorpartnerschaft geeinigt. Hubert Palfinger (Stellvertretender AR-Vorsitzender der PALFINGER AG): »Thomas leistet einfach Unglaubliches - frei nach seinem Lebensmotto ›Nichts ist unmöglich‹! Für unser Unternehmen ist es eine tolle Sache, einen Sportler, der so viel positive Energie, Lebensfreude und Erfolgswillen ausstrahlt, auf seinem Weg zu den Paralympics in Peking und darüber hinaus zu begleiten.«Neben der Logo-Präsenz auf der Renn- und Trainingsbekleidung sowie am Renngerät selbst und der Präsenz des Sportlers bei diversen Veranstaltungen wird PALFINGER Thomas Geierspichler auch als »Motivator« im konzerneigenen Gesundheitsvorsorgeprogramm »PALFIT« einsetzen. Neben den finanziellen Zuwendungen wird das Unternehmen den Sportler auch in der technischen Weiterentwicklung seines Rennsportgerätes unterstützen.
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Müll - nein danke!

Die Virenfluten der letzten Jahre konnten dank der zunehmend flächendeckenden Verbreitung von Securitysuiten auf den PCs eingedämmt werden. Dennoch ist keine Ruhe ins Internet eingekehrt: Internetanwender werden immer mehr zur Zielscheibe von Spammern. Heute genügt es bereits, sich mit seiner E-Mail-Adresse auf einer einzigen Webseite anzumelden, um binnen einer Woche mit hunderten von Spamnachrichten belästigt zu werden. \"Spamfilter sind noch effektiver geworden und fangen heute einen sehr großen Prozentsatz der unerwünschten Werbemails ab. Dennoch wird sich die Bedrohung durch Spam nie ganz eindämmen lassen“, betont Jeff Green, Manager bei McAfee. Die Verlockung, günstig an Großpackungen Viagra und Windows Vista zu kommen, scheint ungebremst groß. Der Spamexperte fordert die User auf, sich aktiv im Kampf gegen die Spamfluten zu ins Zeug zu werfen - zum eigenen Schutz.

Die wirkungsvollsten Tipps, um sich Spam vom Hals zu halten:

  1. Veröffentliche deine E-Mail-Adresse niemals auf einer Webseite oder in einem Diskussionsforum im Internet. Wenn du es trotzdem möchtest, dann lasse den Klammeraffen in der Adresse weg und maskiere sie etwa so: name[at]domain.at oder name(klammeraffe)domain.at.

  2. Verwende eine separate E-Mail-Adresse, wenn du Newsletter abonnierst, Foren- und Chat-Beiträge verfasst oder dich für Veranstaltungen anmeldest. Sollten du feststellen, dass dieser Zweit-Account irgendwann mit einer Vielzahl an unerwünschten Werbebotschaften überschwemmt wird, kannst du dieses Postfach einfach löschen oder die Filtereinstellungen strenger einstellen.

  3. Erhältst du ein E-Mail, ohne dass du den Absender kennst oder du dich vorher für einen entsprechenden Newsletter registriert hast, solltest du dich nicht über die angegebenen Links abmelden. Denn das würde dem Spammer nur zeigen, dass es sich um eine gültige und aktive E-Mail-Adresse handelt. Lösche die Nachricht einfach.

  4. Wenn du einen Webmail-Dienst nutzt, solltest du deinen Serviceprovider über die eingehenden Spammeldungen informieren. Auf diese Weise kann dieser genauer bestimmen, bei welchen Nachrichten es sich um Spam handelt.

  5. Installiere eine Anti-Spam-Software. Diese Lösungen blockieren mittlerweile 97 bis 99 Prozent aller unaufgefordert verbreiteten Werbemails und verringern somit die Spambelastung erheblich.

  6. Sammle bewusst die Mails, die du nicht länger erhalten möchtest. Denn so kannst du gezielt typische E-Mail-Adressen und Formulierungen von Spamnachrichten ermitteln, um mit diesen Informationen die Zustellung weiterer, vergleichbarer Mails über die Filtereinstellungen zu unterbinden.

  7. Und zu guter Letzt: Antworte niemals auf Spammails und was noch wichtiger ist kaufe niemals etwas von Spammern. (Spare lieber auf eine echte Rolex. Der Müll aus dem Internet hält ohnehin keine zwei Wochen.)
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Künstliche Spinnenseide

Für viele Anwendungen in der Medizin sind Einkapselungsprozesse von größter Bedeutung. Etwa wenn bestimmte Arzneien oder Medikamente präzise im Körper ein Ziel ansteuern sollen, ohne sich unterwegs aufzulösen. An der TU München ist es Wissenschaftern nun gelungen, neues Verkapselungsmaterial für Wirkstoffe zu entwickeln. Als Vorbild diente die Natur, konkret: der Spinnfaden. Schlüsselelement ist ein bestimmtes Protein, das den Spinnfadeneiweißen nachgebildet ist. Diese sind - Grundvoraussetzung für Anwendungen im Körper - immunologisch unsichtbar. Den Wissenschaftern gelang es, die Seidenproteine zu einem hauchdünnen, nur wenige Nanometer dicken Film zu formieren. Die so entstandene Mikrokapseln sind hochelastisch und können so kaum an ungewollter Stelle platzen und ihren Wirkstoff freisetzen. Damit sollten sie ein ideales System bilden, um verschiedenste Inhalte sicher ans gewünschte Ziel zu transportieren. Außerdem weisen die ultrakleinen »Träger« eine hohe chemische Stabilität auf, und das gleichzeitig bei absoluter Biokompatibilität und immunologisch neutralem Verhalten. Das Freisetzen der transportierten Substanz kann durch natürliche Enzyme erfolgen, die die Schutzhülle von außen abbauen.
Der Vorteil dieser Methode ist nicht nur die Einfachheit des Prozesses, sondern auch die Kontrollierbarkeit der Materialeigenschaften. So gelingt es den Wissenschaftern, durch den Einsatz von speziellen Vernetzungsmethoden, den Prozess des Abbaus der Seidenkapsel gezielt zu verzögern. Auf diese Weise eröffnen diese neu entwickelten biomimetischen Seidenmaterialien vielfältige Einsatzmöglichkeiten - nicht nur zum Medikamententransport, sondern auch für funktionale Lebensmittel oder für techni-sche Anwendungen.
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Bauprodukte mit Widerstand

Feuerbeständige Bauprodukte können in der Baubranche ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Mit dem feuerfesten Rolltor gelang dem Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung (IBS) ein Durchbruch bei der Brandsicherheit dieses Produkts und damit für die Konkurrenzfähigkeit des Auftrag gebenden Unternehmens.

Das oberösterreichische Unternehmen Blasl Türen & Tore GmbH aus St. Ulrich bei Steyr hatte aus bestimmten Lamellen ein Rolltor mit neuartiger Antriebstechnik gefertigt, das auf dem österreichischen Markt mit der Feuerwiderstandsklasse EI 60 angeboten werden sollte. Das Rolltor müsste während 60 Minuten dem Feuer standhalten (kein Durchbrennen, kein übertreten des Feuers).
Das Rolltor zeichnet sich durch die verwendeten Materialien aus: Die einzelnen Paneelstreifen des Rolltors bestehen aus einer Kunststoffschale, die mit Holzleisten und einer speziellen Brandschutzmasse gefüllt sind. überraschend für die Prüfexperten von IBS waren vor allem die nur 36 Millimeter dicken Lamellen, die gemeinsam mit den verwendeten Materialien das Rolltor ungewöhnlich leicht machen.

Die Prüfung auf Feuerwiderstand wurde entsprechend der europäischen Prüfnorm EN 1634 Teil 1 mit einer Beflammung der Antriebsseite durchgeführt. Das Ziel der Firma Blasl, die 60-minütige Feuerwiderstandsdauer, wurde dabei erreicht. So wurde eine maximale Temperaturerhöhung an der dem Feuer abgewandten Seite von 92 Kelvin gemessen - der Normgrenzwert liegt bei 180 Kelvin. Zu einem Durchbrand des Rolltores kam es erst nach 77 Versuchsminuten.
Das Rolltor wird in erster Linie für Gewerbe- bzw. Industriebetriebe als Alternative zu Dreh- oder Schiebetoren angeboten.

Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung (IBS)
Als anerkannte Prüf- und überwachungsstelle auf dem Gebiet des Feuerwiderstands und der Brennbarkeit in österreich und in der Europäischen Union haben wir im Geschäftsjahr 2006 rund 500 Brandversuche in unseren Labors durchgeführt. Wir sehen uns als kompetenter Partner der Wirtschaft im Bereich der Brandsicherheit und des Brandschutzes.

Kontakt:
Josef Kraml
Tel.: +43/732/76 17-822
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eckdaten ACR:
Austrian Cooperative Research (ACR) ist die Vereinigung von siebzehn kooperativen Forschungsinstituten der österreichischen Wirtschaft. Das Leistungsspektrum der ACR-Institute beinhaltet: Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Prüfen und Messen sowie Erstellung von Gutachten. Dieses Dienstleistungs-angebot richtet sich an Unternehmen jeder Größenordnung im In- und Ausland und ganz besonders an kleine und mittlere Unternehmen, für die Forschung, Entwicklung und Innovation ohne die Unterstützung der ACR-Institute vielfach nicht möglich wäre. Die ACR-Institute, die mehr als 500 vollzeitäquivalente Mitarbeiter beschäftigen, erwirtschafteten im Jahr 2006 einen Umsatz von zirka 51 Millionen Euro.www.acr.at

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Logistik für scharfe Rechner

Frachtkosten entstehen aus einem diffizilen Zusammenspiel vieler Variablen. \"LBASE Frachtsimulation\" der Vorarlberger Transflow erlaubt Logistikdienstleistern nun eine exakte Bewertung der einzelnen Parameter und liefert damit eine verlässliche Basisfür die Kalkulation neuer Kundenofferte, die Bewertung von Frachtführern oder die Erstellung von Ausschreibungen.

Die Frachtsimulation ist als Zusatz-Produkt zum Transport- und Warehouse-Management-System \"LBASE\" erhältlich. Sie ermöglicht anhand von Echtdaten aus der Vergangenheit Simulations-Berechnungen. Mit wenigen Klicks kann einebestehende Sendung mit neuen Tarifen kalkuliert werden. Ebenso können Parameter wie Frachtführer, Gewicht, Sendungsvolumen, oder Verkehrswege geändert und neu bewertet werden. Die Produktivdaten bleiben dabei unverändert, die Berechnungen können wiederholt und Varianten in unterschiedlichen Szenariengerechnet werden - solange bis das bestmögliche Ergebnis erreicht ist.

\"Unsere LBASE Frachtsimulation schafft präzise Transparenz über die Einnahmen und Ausgaben von Logistikdienstleistern. Sie zeigt sehr schnell konkrete Kosteneinsparungspotenziale auf und hilft so, das Ergebnis zu optimieren“, erläutert Transflow-Geschäftsführer Jürgen Krahé.

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Die Hybrid-Illusion

Der Druck auf die Automobilhersteller wächst. In Zeiten zunehmender Umweltverschmutzung und klimatischer Veränderung wird der Ruf nach umweltfreundlicheren Autos laut. Da hilft auch die Kritik von Richard Schenz, Präsident der österreichischen Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche wenig. Schenz kritisierte, den Verkehr als den großen Klimasünder hinzustellen. Schließlich seien nur rund zwei Prozent des Treibhauseffektes auf Menschenhand zurückzuführen. Am globalen Trend des gesteigerten Umweltbewusstseins ändert dies wenig. So gelten etwa in Europa ab 2012 CO2-Emissions-Höchstwerte von 130g/km. Das ist ein relativ weiter Weg von den aktuell 161g/km. In der Studie \"Solving the powertrain challenge“ hat sich die internationale Strategieberatung Roland Berger Strategy Consultants mit den Herausforderungen beschäftigt, die bezüglich Emissionsstandards auf die Automobilindustrie zukommen. Für Rupert Petry, Managing Partner und Automotive-Experte im Wiener Büro von Roland Berger, gibt es zwei Alternativen, um den CO2-Ausstoß zu senken. \"Entweder man nutzt umweltfreundlichere Treibstoffe oder man senkt den Kraftstoffverbrauch, indem man die Energieeffizienz des Fahrzeugs erhöht.“ In Frage kommende alternative Kraftstoffe sind vor allem komprimiertes Erdgas und flüssiges Petroleumgas, die beide etwa 10 bis 20 Prozent weniger CO2 abgeben, und so genannte Biokraftstoffe, mit denen sich der Kohlendioxidausstoß um etwa 40 bis 80 Prozent verringern lässt. Um die Energieleistung des Motors zu verbessern, arbeitet man in erster Linie mit der Voll-Hybridtechnik, d.h. das Anfahren und Fahren ist ohne gestarteten Verbrennungsmotor möglich und Elektro- und Verbrennungsmotor besitzen eine vergleichbare Leistung.
Diese Ansätze sind innovativ und lobenswert, sie werden aber nicht ausreichen, ist Petry überzeugt. \"Unsere Studie dürfte den Glauben erschüttern, dass Hybridfahrzeuge alle Emissionsprobleme lösen werden. Die angestrebten Ziele werden nur durch den gemeinsamen Einsatz verschiedenster Technologien zu erreichen sein.“ Das hat auch die Automobilindustrie erkannt und verfolgt daher eine Reihe verschiedener Ansätze, um Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor weiter zu optimieren. Dazu zählen vor allem eine Reduzierung des Gesamtgewichts und eine Verringerung des Gesamtvolumens. Auch Start-Stopp-Systeme mit verbesserter Funktionalität und \"power on demand“ für Zusatzaggregate sollen in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.
Petry ist überzeugt, dass das von der EU vorgegeben Emissionsziel erreicht werden kann, \"aber zu einem hohen Preis“. Die Kosten beziffert Petry auf 500 bis 1000 Euro pro Auto. \"Das Problem ist, dass Kunden nicht bereit sind, für nachhaltige Produkte auch mehr zu bezahlen - was zu einem guten Teil daran liegt, dass Nachhaltigkeit in der Marketingkommunikation und Markenpositionierung bislang kaum ein Thema war.“ Lediglich Toyota würde mit Umweltschutzargumenten für sein Hybridauto werben.

Strukturwandel notwendig
Auch was die Strukturen anbelangt, geht die Roland Berger-Studie hart mit den Automobilherstellern ins Gericht. \"Den meisten Produzenten fehlt es an firmeninterner Kompetenz, mit der sie den neuen Herausforderungen begegnen könnten“, heißt es da. Die wenigsten OEMs hätten ihre Organisation angepasst und übergreifende Abteilungen und Technologiezentren für Benzin- und Dieselmotoren eingerichtet. \"Die Herausforderungen, mit denen die Autobauer heute konfrontiert sind, haben wenig mit der Entwicklung neuartiger Technologien zu tun. Es geht vielmehr darum, traditionelle Unternehmensstrukturen und Denkweisen aufzubrechen\", sagt Petry.
Auf die Zulieferindustrie sieht Petry enorme Belastungen zukommen. Zwar wird die Nachfrage nach innovativen Antriebstechnologien und neuen Komponenten steigen, die höheren Kosten könnten aber teilweise an die Kunden weitergegeben werden. \"Nicht alle Zulieferer werden diese Belastung verkraften, der Markt wird sich weiter konsolidieren. Die Unternehmen sollten ihre Strategien überdenken und ihre Innovationsfähigkeit hinterfragen, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein“, empfiehlt Petry. An Stelle des traditionellen Machtkampfs zwischen Herstellern und Zulieferern sieht er die gemeinsame Entwicklung kostengünstigerer technischer Lösungen zur Reduzierung der Schadstoffemissionen.

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Neuer Marketingchef bei Mazda Austria

Mit seinen erst 35 Jahren kann Andreas Einzenberger bereits auf 13 Jahre Berufserfahrung zurückblicken. In den letzten zwei Jahren war er als Geschäftsführer der Klagenfurter Werbeagentur Mehrwert tätig. Zu seinem vielfältigen praktischen Repertoire gehört unter anderem die Werbekonzeption von der Kreation bis zur Medienplanung. Darüber hinaus zeichnet sich Eizenberger auch als Spezialist im Bereich Onlinekampagnen aus. Sein theoretisches Fachwissen holte sich Eizenberger an der Fachhochschule Campus 02 für Marketing in Graz und an der Bayerischen Akademie für Marketing & Werbung.

In seinem neuen Job als Marketingleiter bei Mazda Austria verfolgt Einzenberger zwei übergeordnete Ziele: \"Einerseits möchte ich den Wert der Marke Mazda in österreich weiter stärken. Andererseits gilt es natürlich den Marktanteil bei rund fünf Prozent zu sichern oder sogar noch auszuweiten.\

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