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Wende in Wien

Dezidiert für Haushalte hat der städtische Energieversorger Wien Energie in den letzten Jahren Teile seines potenten Glasfasernetzes unterbrechungsfrei bis in manche Wohnbauten ausgebaut. Erste Glasfaserversuche wurden früh gestartet: bereits 2001 wurde das Pilotprojekt \"blizznet\" am Leberberg in Angriff genommen. Heute sind Gebäude in insgesamt sieben Gemeindebezirken erschlossen, rund 8.000 Haushalte werden in diesem Einzugsgebiet erreicht. Nach jahrelanger Diskussion mit dem Eigentümer Stadt Wien und breitem Lobbying der Internetprovider begnügt sich Wienstrom nun mit der Rolle des Infrastrukturproviders - eine Position, die man aufgrund der hohen Installationskosten beim Endkunden seit geraumer Zeit auch angestrebt hatte.

Mit seinem Breitbandbasisnetz, bestehend in einer Länge von 1.400 Kilometern und weiteren 2.200 Kilometern vorbereiteter Leerrohre, in die das Glasfaserkabel nur mehr eingezogen werden muss, ist Wien Energie mit seinem Tochterunternehmen Wienstrom bereits heute der größte Glasfasernetzbetreiber in Wien. \"Breitband beziehungsweise Glasfasernetze gehören genauso zur grundlegenden Infrastruktur einer Stadt, wie die Energieversorgung, die Abfallwirtschaft oder die Versorgung mit Trinkwasser\", erklärt Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner. \"Unter der Marke blizznet sollen bis 2009 rund 50.000 Haushalte den Anschluss in das Breitbandnetz erhalten. Dafür investieren wir insgesamt rund 10 Millionen Euro\", so Brauner weiter. Wienstrom-Direktor Friedrich Pink geht davon aus, dass etwa 20 Prozent dieser 50.000 Haushalte das Angebot dann auch nutzen und Verträge mit den Providern abschließen werden.

Für alle Provider offen. Telekom Austria, die bereits Anfang Sommer die bestehenden 800 blizznet-Kunden übernommen hat, und andere Provider wie NeoTel und Conova konnten bereits als Partner gewonnen werden. \"Wir streben darüber hinaus die Zusammenarbeit mit möglichst vielen Partnern an und verhandeln schon mit weiteren Interessenten\", so Pink. Die Wiener sind optimistisch: Der Trend zu Breitband-Access werde sich in den nächsten Jahren weiter massiv verstärken \"Mit dem Breitband-Glasfasernetz verfügt Wien über eines der modernsten Netze in ganz Europa. Denn Breitband ist nicht Breitband. Die Glasfasertechnologie ist mit Abstand das leistungsstärkste und schnellste System\", so Bereichsleiter Fred Vavrousek, Breitband-Koordinator der Stadt.

Als \"Extrabreitbandnetz\" wie die Infrastruktur von den Betreibern genannt wird, könnte das blizznet-Angebot die Produkte der gesamten Providerszene in den Schatten stellen. Zu Verfügung gestellt werden Up- und Download-Raten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde. Theoretisch lässt sich damit eine Datei mit der Größe einer DVD (rund 5 GB) in nur 6,6 Minuten aus dem Netz saugen. Welche Kapazitäten dem Endkunden aber real geboten werden, obliegt nun dem Produktmarketing der Provider. In einer ersten Phase bietet die Telekom zumindest 10 Mbit Up- und Download um knapp 40 Euro Monatsgebühr an - und schlägt derzeit damit sogar aktuellen Breitbandstar \"chello classic\" des Kabelnetzkonkurrenten UPC in Preis und Uploadraten (wenn auch nur in einem kleinen Teil Wiens, nachdem UPC Austria im Gegensatz dazu nahezu flächendeckend die Hauptstadt erschlossen hat.)

Eines ist aber gewiss: der Wettbewerb unter den Breitbandanbietern in Wien wird damit angekurbelt. Und damit hat die öffentliche Hand auch trotz des Misserfolgs, blizznet als eigene Marke in den Haushalten zu etablieren, wieder voll ins Schwarze getroffen.

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Multimedia überm Kochtopf

Es wissen nicht nur die Wohnraumdesigner: die Küche entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Bereich des Wohnens. Aus diesem Grund hat das Vorarlberger Unternehmen olina Küchen ein Multimediasystem mit TV-, DVD- und Internetzugang entwickelt. \"Das ist aber nicht die Küche der Zukunft, das ist schon die Gegenwart\", betont Christian Mölg, Juniorchef des olina-Studios im Tiroler Kirchbichl, der das so genannte \"MediaCenter\" maßgeblich mitgeplant hat. \"Das System besteht aus einem Flachbildschirm, welcher hinter einer Glasrückwand in der Küche verbaut und mit einem Mini-PC gekoppelt wird.\"

Damit ist für Koch und Köchin nun möglich, beim Werken in der Küche die Lieblingsserie im TV oder einen Film auf DVD zu schauen, sich über die digitale Diashow Fotos von Familie und Freunden auf den Bildschirm zu bringen, Radio oder CD-Musik zu hören oder sich schnell über Internet ein gutes Rezept zu besorgen.

Der Einbau und die Wartung ist dem Hersteller zufolge einfach, Glasrückwand und Display sind eine Einheit und können somit einfach montiert werden. Die Wand mit dem Monitor ist mit wenigen Handgriffen herunterzuklappen.

olina ist ein Franchisekonzept für kleine bis mittelgroße Küchenstudios. Das Franchisesystem wurde 1997 von Wolfgang Allgäuer in Feldkirch gegründet und hat mittlerweile 17 Franchise-Nehmer mit eigenen Studios in ganz österreich.

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Moeller zeigt Initiative

österreich hat einen Mangel an qualifizierten Fachkräften. Besonders stark davon betroffen sind Regionen, die nicht unmittelbar an Ballungszentren grenzen. Der Elektrokonzern Moeller möchte diesem Trend mit einer Ausbildungsoffensive für das Waldviertel entgegenwirken. Das Key-Komponentenwerk für Gebäudeautomation in Schrems ist das größte Werk des Konzerns. Seit Jahren schon setzt man hier auf die Lehrlingsausbildung. Derzeit werden in der Lehrlingswerkstätte 60 Lehrlinge ausgebildet. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Ziel der Initiative ist es, das Niveau dieser Ausbildung noch weiter anzuheben.

österreichisches Know-how im internationalen Umfeld
1.250 Mitarbeiter zählt Moeller in österreich. 1.100 davon arbeiten im Key-Komponentenwerk in Schrems. Damit ist Moeller der größte niederösterreichische Arbeitgeber nördlich der Donau und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für österreich. Key-Komponentenwerk heißt, dass hier jene Fertigungsschritte stattfinden, die spezielles Know-how und hochqualifizierte Fachkräfte erfordern. \"Die Ausbildung und Förderung qualifizierter Fachkräfte ist uns ein großes Anliegen\", erklärt Kubat. Innerhalb der Firmengruppe nimmt Schrems eine besondere Rolle ein. Etwa die Hälfte des Umsatzes wird durch die Gebäudeautomation erwirtschaftet. 4.400 der 8.400 Mitarbeiter weltweit werden von österreich aus gesteuert. Damit ist österreich für Moeller ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Attraktive Angebote in der Region
Moeller ist es wichtig, junge Menschen anzusprechen und damit zukünftige Fachkräfte für das Waldviertel zu gewinnen. \"Wir schaffen attraktive Ausbildungs- und Arbeitsangebote für die Region. Die jungen Leute sollen im Waldviertel bleiben und hier ansprechende Möglichkeiten für ihren beruflichen Werdegang vorfinden. In Zukunft soll die Ausbildung ein noch höheres Level erreichen\", erklärt Kubat. Aus diesem Grund sind Kooperationen mit Mittelschulen, HAK und anderen Lehrstätten angedacht. Das Konzept dahinter ist, die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte durch Kombination von Lehre und Schule wesentlich zu verbessern. Als Partner möchte CEO Theo Kubat neben Bundeskanzler Alfred Gusenbauer auch Bundesministerin Claudia Schmied und die Industriellenvereinigung gewinnen.
\"Es ist an der Zeit etwas zu bewegen. Dieses Projekt gibt uns die Möglichkeit, einen weiteren Schritt gegen den Mangel an Fachkräften zu setzen, indem wir junge Menschen mit einem neuen Ausbildungsangebot begeistern\", ist Kubat überzeugt.

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Etikettendruck im Gang

Die Heimwerkermarktkette bauMax baut mit der Hilfe von Motorola und dem IKT-Dienstleister Dataphone ein MDE-WLAN-System in seinen Filialen auf, um die Produktivität zu steigern und den Kundendienst zu verbessern. Um die Vorteile der neuen Technologie nutzen zu können, hat Dataphone bauMax mit rund 1500 mobilen Datenerfassungsgeräten ausgestattet. Die neuesten dieser Geräte sind die benutzerfreundlichen, robusten mobilen Computer der MC3000-Serie des Motorola-Geschäftsbereichs Enterprise Mobility (ehemals Symbol Technologies). Dank ihrer flexiblen Einstelloptionen verbessern die MC3000-Terminals in den bauMax-Heimwerkermärkten den Prozessablauf im Lager, im Wareneingang, bei der Warenrücknahme, bei der Bestandskontrolle und bei Preisabfragen. Nach einer Testphase in zwei Pilotmärkten - einem \"Megamarkt\" in Wien 23 und in Klosterneuburg - führt bauMax jetzt Wireless-Installationen mit insgesamt 250 WLAN-fähigen MC3000-Terminals für den Etikettendruck ein.

Etiketten werden somit ab sofort direkt im Markt ausgedruckt, so dass die bisher erforderlichen langen Wege für die Mitarbeiter entfallen. Ein weiterer Vorteil der neuen WLAN-Architektur ist die zukunftssichere Softwarearchitektur, die schnelle und problemlose Software-Updates ermöglicht. Die Speicherkapazität der Geräte und das neue benutzerfreundliche Display mit Farb-Touchscreen sorgen für eine weitere Verbesserung der Arbeitsabläufe. Zunächst nutzt bauMax die Terminals nur für die Datenübertragung in eine Richtung - von den mobilen Geräten zum Server. In Zukunft ist jedoch die von den Geräten ebenfalls unterstützte Datenübertragung in beide Richtungen geplant.

\"Die Entscheidung zur Zusammenarbeit mit Motorola Enterprise Mobility Business wurde nicht nur auf der Basis des günstigsten Angebotspreises getroffen, sondern auch wegen der langjährigen kooperativen Partnerschaft und der Projektkenntnisse von Dataphone und Motorola. Dies spart Zeit und Kosten bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung der vorhandenen und zukünftigen Projekte“, so Alexander Winter, Projektleiter bauMax. \"Außerdem hat sich die Zusammenarbeit mit Motorola und Dataphone bereits bewährt: Vor kurzem haben wir die neuen MC3000-Terminals bereits erfolgreich an neuen bauMax-Standorten in Rumänien in Verbindung mit einer Softwareanpassung und einer Mitarbeiterschulung eingeführt.“

\"Der Einsatz unserer flexiblen und robusten mobilen Computer, die für einen intensiven Gebrauch in Heimwerkermärkten ausgelegt sind, werden unmittelbar für schnellere Abläufe in den bauMax-Filialen und einen verbesserter Kundendienst sorgen“, meint Wolfgang Jonasson, Managing Director Motorola Enterprise Mobility österreich und Regional Sales Manager für Zentraleuropa.

Peter Gallistl, Vertriebsleiter Dataphone, sieht zahlreiche Möglichkeiten für den Einzelhandel: \"Wir wollen den Einsatz der WLAN-Geräte weiter ausbauen und dabei unsere Erfahrungen aus den Pilotprojekten in die weitere Entwicklungsarbeit einbringen. Mit der geplanten Einführung von SAP wollen wir an der Erweiterung der Funktionen arbeiten, und damit auch die Möglichkeiten für den Einsatz der Geräte in bauMax-Märkten verbessern.“

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Einsparungen notwendig

Die Umsetzung der EU-Roaming-Verordnung beschert den heimischen Mobilfunkanbietern Umsatzeinbußen von bis zu vier Prozent. Die erwartete Zunahme der Handynutzung im Ausland wird diesen finanziellen Schaden nicht kompensieren können. Daher müssen sich die Mobilfunkbetreiber nach neuen Ansätzen und Maßnahmen umsehen, um ihre Ergebnisse zu halten. Im Vordergrund stehen dabei vor allem Wachstumsstrategien; sie können Ergebnisausfälle jedoch nur mittel- bis langfristig ausgleichen. Kurzfristig wirksame Maßnahmen wie Preiserhöhungen oder die Abschaffung der Subventionen für Endgeräte sind wegen des starken Wettbewerbs für die Mobilfunkbetreiber vorerst kein Thema. Dem Verbraucher bringt die neue EU-Richtlinie zunächst Einsparungen von ca. 50 Prozent bei Gesprächen im EU-Ausland, kommt eine Studie von Roland Berger zum Schluss.

Derzeit subventionieren Mobilfunkbetreiber in österreich pro Jahr rund 2,6 Millionen Mobiltelefone mit ca. 200 Euro pro Gerät. Nähmen sie davon Abstand, würden sie etwa eine Milliarde Euro pro Jahr sparen. Die als Folge der EU-Roaming-Verordnung zu erwartenden Gewinneinbußen wären überkompensiert. Trotzdem ist mit einer Abschaffung oder der Subventionen aufgrund des intensiven Wettbewerbs und der subventionsverwöhnten Kunden kurzfristig nicht zu rechnen. Erste Schritte zur Einschränkung sind jedoch bereits gestartet.

Auch eine Erhöhung der Gesprächstarife im Inland ist vor allem wegen der derzeit herrschenden Preisschlacht und der wachsenden Marktanteile der Diskontanbieter eher unwahrscheinlich: Kein Anbieter kann es sich leisten, seine Marktposition aufs Spiel zu setzen. Interessanter ist da schon die Möglichkeit zur Diversifizierung. Neue Produktfelder wie Mobile TV - eine Vergabe der DVB-T-Lizenzen wird noch für dieses Jahr erwartet - oder Mobile Banking sollen künftig stark zum Umsatz beitragen. Das Potenzial neuer Produkte und Services wird von den Betreibern als beträchtlich eingeschätzt. Bleibt die Frage, ob und in welchem Ausmaß die Kunden das Angebot annehmen.

Osteuropa als \"Ausweichmarkt\". Natürlich kann auch die übernahme eines Mitbewerbers den Umsatz erhöhen. Derzeit gibt es in österreich zumindest offiziell aber keine Kandidaten. Eine Expansion ins Ausland - vor allem in die noch wachsenden Märkte Mittel- und Osteuropas - können sich nur die großen Anbieter leisten. Und auch hier gilt: Schnäppchen sind mittlerweile kaum noch zu bekommen. Was bleibt, ist die Möglichkeit, sich je nach regulatorischem Umfeld als virtueller Mobilfunkanbieter im Ausland zu etablieren. In vielen mittel- und osteuropäischen Staaten erreicht die Marktdurchdringung gerade jene 70 Prozent, ab denen der Einstieg für Diskontanbieter ohne eigenes Funknetz interessant wird. Dieser Geschäftsansatz eignet sich auch für kleinere österreichische Anbieter. Er wird - wegen des sehr niedrigen Preisniveaus in österreich - bereits von einigen Unternehmen erwogen. Ein weiterer Vorteil der Region ist, dass es in den meisten Märkten noch keine Diskontanbieter gibt und hier heimische Mobilfunkbetreiber zu Pionieren werden können.

Kompensation nur langfristig möglich. Eine Gemeinsamkeit der zusätzlichen Wachstumsquellen ist, dass sie meist einen mittel- bis langfristigen Zeithorizont haben. Die Effekte der EU-Richtlinie treten jedoch ohne Verzögerung ein und wirken sich fast ohne Abschläge auf das EBITDA aus. Einbußen von sieben bis acht Prozent sind hier zu erwarten. Ein kurzfristiger EBITDA-Verlustausgleich wird somit nur über Kosteneinsparungen und operative Maßnahmen möglich sein.

Vorerst positive Bilanz für Endkunden. Für den Verbraucher sieht die Bilanz zur neuen EU-Richtlinie vorerst positiv aus: Er profitiert von deutlich niedrigeren Gesprächsgebühren mit bis zu minus 50 Prozent im EU-Ausland. Eine mögliche negative Auswirkung auf den Endkunden könnte jedoch eine schlechtere Qualität der Dienste und Services aufgrund von Kosteneinsparungen sein. Ein Manko der Regelung ist in jedem Fall, dass SMS und mobiles Internet nicht von der Verordnung betroffen sind. Auch in Zukunft werden SMS aus dem Ausland daher rund doppelt so viel kosten wie im Inland.

Durch die Umsetzung der EU-Richtlinie wird die zwischenstaatliche Handynutzung innerhalb der Union jedenfalls deutlich steigen. Entsprechend einer Umfrage von Eurobarometer würden 57 Prozent der EU-Bürger ihr Handy bei niedrigeren Preisen im Ausland mehr nutzen. Und ab September können die österreicher in vier ihrer Top-5-Urlaubsdestinationen deutlich günstiger telefonieren. So werden die aktiven Gesprächsgebühren in Italien, dem beliebtesten Urlaubsziel, um 42,1 Prozent sinken, in Deutschland um 51 Prozent, in Spanien um durchschnittlich 25,7 Prozent und in Griechenland um 44,8 Prozent. Zwar sind die Roaming-Tarife für das EU-Ausland schon im Vorfeld des Inkrafttretens der EU-Richtlinie spürbar gesunken, jedoch liegen die Tarife im Schnitt noch immer 11 Prozent (aktiv) bzw. 19 Prozent (passiv) über dem verordneten Niveau.

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Trend setzt sich fort

\"Bereits 24 Prozent der Befragten surfen zu Hause an ihrem Stand-PC via USB-Modem. Der Trend \"Weg vom Festnetz, hin zu Internet via Mobilfunk“ ist nicht mehr aufzuhalten“, so T-Mobile-Geschäftsführer Robert Chvátal. \"31 Prozent der User surfen am Handy. Wir haben hier Pionierarbeit geleistet, als wir bereits 2005 als Erster am Markt das offene Internet aufs Handy gebracht haben.“

Für rund 92 Prozent der Befragten bringt der mobile Zugriff auf das Internet eine deutliche Erleichterung in ihren Alltag. \"Unsere Onlinestudie zeigt klar, dass mobiles Internet zu einem wichtigen Bestandteil im täglichen Leben der Befragten geworden ist. Die Zufriedenheit ist sehr hoch, aber es gibt noch Potential in der Nutzung der Mobilität dieser Technik“, so Marktforscher Herbert Kling, Geschäftsführer meinungsraum.at, der die Onlinebefragung von T-Mobile-Kunden für den Mobilfunker geleitet hat.

62 Prozent der Befragten surfen mobil sowohl zu Hause als auch unterwegs. Während in den eigenen vier Wänden eindeutig das Notebook bevorzugt wird, verwenden die Kunden unterwegs beides - Notebook und Handy. Am häufigsten kommt das mobile Internet auf Reisen zum Einsatz. Mobile User surfen am liebsten im Zug, gefolgt von Cafés oder Restaurants, im Park oder auch im Wartezimmer beim Arzt.

Rund ein Drittel der Befragten nutzt Mobile Internet am häufigsten zu Hause im Garten, auf der Terrasse oder am Balkon. Rund 58 Prozent sind multitasking: sie surfen und sehen gleichzeitig fern. 32 Prozent der User machen es sich mit ihrem mobilen Internet im Schlafzimmer gemütlich - und sogar beim Kochen kommt es zum Einsatz. Gesurft wird in der Küche vor allem, um Rezepte zu lesen. Dabei kochen Frauen deutlich öfter \"online“ als Männer. Man mag es kaum glauben, aber auch am \"stillen örtchen“ wird gesurft; und das von mehr Männern als Frauen.

Die Studienteilnehmer verwenden ihren mobilen Internetzugang am häufigsten \"klassisch“ - für das Schreiben und Lesen ihrer E-Mails und zum Surfen im Internet. Meistens werden dabei Wetter, Routenplaner oder Fahrpläne abgefragt. Auch beim Online-Shopping liegt modernes Surfen im Trend: Die Umfrage zeigte, dass mehr Männer als Frauen mobil einkaufen. Frauen sind hingegen größere Fans von Online-Games. Rund 14 Prozent der Befragten nutzen das mobile Internet auch zur Partnersuche. Hier überwiegen wiederum die Männer, die öfter als Frauen online flirten.

Besonders wichtig ist für die Befragten die einfache Installation und Handhabung eines Internetzugangs. Keine unnötigen Stemmarbeiten und kein lästiges Kabelverlegen sind erhebliche Vorteile des mobilen Surfens.

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Mit Nano gegen Schmutz

Bei Eybl International ist man sich des Problems bewusst, das durch den weltweiten Trend zu helleren Farben noch zusätzlich verstärkt wird. Die Lösung wird wieder einmal in der Nanotechnologie vermutet: Regelmäßig angeordnete Nanopartikel auf den Textilien sollen den aus der Natur bekannten Lotusblüteneffekt imitieren und Verschmutzungen durch wässrige aber auch ölige Schmutzkomponenten stark vermindern oder ganz verhindern. Markus Hinterwallner, Entwicklungsleiter bei Eybl International, hofft, mittels energie- und wassersparender, nachträglicher Sol-Gel-Beschichtung ein stabiles Oberflächennetzwerk dieser Nanopartikel zu erreichen. Diese Beschichtungen sollen je nach mechanischer Beanspruchung und Belastung bis zu fünf Jahre halten. Noch in diesem Jahr will Hinterwallner eine Lösung zur industriellen Nutzung dieser Technologie erarbeiten. Läuft alles nach Plan, werden Ketchup-, Tinten und Schokoladenflecken schon bald ihren Schrecken verlieren - das Abwischen mit Wasser soll zur Reinigung vollends ausreichen. Der positive Nebeneffekt: Die geringere Verschmutzung des Innenraums bedeutet nicht nur einen höheren Wohlfühlfaktor, sondern auch einen höheren Wiederverkaufswert.
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\"Fresh Breeze\" in österrreich

Der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT hat mit Michael Frischauf, 35, einen langjährigen Branchenprofi für den weiteren Ausbau seiner Vertriebsaktivitäten in österreich gewonnen. Michael Frischauf wechselte nun von T-Systems Austria zu BT und wird von Wien aus den österreichischen Markt betreuen. Als Mitglied des Sales Management Teams wird er direkt an Stefan Hischer, General Manager Sales & Account Management von BT Germany, berichten.

Der gebürtige Wiener erklärte zu seiner neuen Aufgabe: \"Die bestehenden Kundenbeziehungen, wie etwa zur Egger Unternehmensgruppe, stellen eine ausgezeichnete Startposition für BT in österreich dar. Ich freue mich darauf, am Wachstum von BT mitzuwirken und meine vorhandenen Markt- und Branchen-Kenntnisse entsprechend einzubringen.\"

Michael Frischauf verfügt über langjährige Berufserfahrung im österreichischen Telekommunikationsmarkt. Zuletzt war er als Key Account Manager bei T-Systems Austria tätig und verantwortete dort den Verkauf des Produktportfolios für multinational operierende Kunden. Weitere Karrierestationen des gelernten Nachrichtenelektronikers, der sein anschließendes Studium zum Diplom-Betriebswirt und Master of Business Administration (MBA) mit \"magna cum laude\" abschloss, umfassten unter anderem Tätigkeiten als Account Manager bei Global One Austria sowie als Manager Global Accounts bei KPNQwest Austria.

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Zurück zu Tele2

Martin Halama wechselt nach sechseinhalb Jahren bei UTA und Tele2 als Pressesprecher und Leiter Communications Austria zur BA-CA. Sein Nachfolger als Tele2-Sprecher ist kein Unbekannter: Jörg Wollmann ist providererfahren, der 36-jährige war bereits im Presseteam der UTA tätig, die 2005 von Tele2 übernommen wurde.

\"Tele2 versteht sich als Motor der Telekom-Liberalisierung in österreich und setzt laufend neue Akzente am Markt. Daher ist professionelle Kommunikationsarbeit für uns sehr wichtig\", so Geschäftsführer Robert Hackl. \"Umso mehr freut es mich, dass wir mit Jörg Wollmann einen Kommunikationsfachmann mit Branchen-Know-how an Bord holen konnten. Damit ist für Kontinuität nach dem Abgang von Martin Halama gesorgt, dem ich für seine Leistungen in den letzten Jahren danke und alles Gute für die neue Herausforderung wünsche.\"Wollmann war zuletzt Pressesprecher des öBB-Konzerns. Davor hatte er mehrere Funktionen beim von Tele2 übernommenen Telekomanbieter UTA im Marketing, New Business und der Unternehmenskommunikation. Der gebürtige Wiener ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

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Die Sieger in Vorarlberg

Die besten E-Business- und E-Government-Projekte in Vorarlberg stehen fest. Staatssekretärin Heidrun Silhavy verlieh am 12. September im Rahmen einer Abendgala im Lustenauer Competence Center Rheintal die Auszeichnung \"ebiz egovernment award 2007“ für die schlagkräftigsten und innovativsten Branchenlösungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Platz eins im Ländle ging an das Amt der Landeshauptstadt Bregenz für die Lösung \"Duale Zustellung Vorarlberg (DZV)“, das in Partnerschaft mit hpc dual und Gemeindeinformatik Vorarlberg umgesetzt wurde. In dem Pilotprojekt können Vorschreibungen der Behörde auf Wunsch elektronisch versendet und vom Empfänger wie eine E-Mail weltweit rund um die Uhr online abgerufen werden. \"Besonders der Bereich E-Government bietet bereits vielfältige neue Möglichkeiten - sowohl für die Bürger als auch für die Wirtschaft“, betonte Heidrun Silhavy, Staatssekretärin für Regionalpolitik und Verwaltungsreform. \"Die Sieger haben gezeigt, dass Innovation und unternehmerischer Geist in allen Bereichen in Vorarlberg zuhause sind.“

Lukas Fetz, IT-Leiter der Stadt Bregenz, sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung der unermüdlichen und engagierten Arbeit aller Beteiligten am Projekt der dualen Zustellung in Vorarlberg. In diesem Projekt läuft erstmals ein typischer Arbeitsprozess im Alltag einer Gemeinde voll elektronisch ab. Der gesamte Workflow von der Vorschreibung über die Zustellung und Zahlung durch die Bürger bis zur Verbuchung läuft medienbruchfrei, voll elektronisch ab. \"Dies ist die Zukunft im Büroalltag und der künftige Kommunikationsweg mit den Bürgern\", bestätigt Ulrich Lenz, Geschäftsführer der Vorarlberger Gemeindeinformatik GmbH. \"Wir sind nun dabei, die Geschäftsprozezze in den Vorarlberger Gemeinden durchzustrukturieren und damit für die übernahme zur elektronischen Arbeit vorzubereiten. Weitere Anwendungen werden in diesem Sinne realisiert werden\", so Lenz.

Den zweiten Platz belegte das Vorarlberger Unternehmen Telesis, das ein GPS-basiertes Informationssystem für Wanderer im Montafon gemeinsam mit internationalen Partnern aufgebaut hat. Rang drei ging an Bodensee-Vorarlberg Tourismus für eine \"Dynamic Packaging“-Lösung für Buchungen und Angebote auf der Website der Bregenzer Festspiele.

Schon zum dritten Mal lobt der Report Verlag mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes den \"ebiz egovernment award“ aus. Der Award richtet sich an Unternehmen in allen Bundesländern, die erkannt haben, mit Hilfe von IT und Web-Lösungen ihr \"Business“ effizient und gewinnbringend fördern zu können. Die drei Vorarlberger Sieger steigen in die Bundesausscheidung auf und treten damit gegen die besten Lösungen aus allen Bundesländern in der Endausscheidung am 16. Oktober in Wien an.

Die Siegerprojekte im überblick:

1. Platz
Amt der Landeshauptstadt Bregenz
Projekt: \"Duale Zustellung Vorarlberg (DZV)“
Um in Zukunft schneller, effizienter und direkter mit ihren Bürgern kommunizieren zu können, wurde durch die Stadt Bregenz in Kooperation mit der Gemeindeinformatik Vorarlberg und der hpc dual im April 2007 das Pilotprojekt \"Duale Zustellung“ mit Unterstützung der Vorarlberger Landesregierung realisiert. Seitdem können Vorschreibungen auf Wunsch elektronisch versendet und vom Empfänger wie eine E-Mail weltweit rund um die Uhr online abgerufen werden. Das Prinzip ist so einfach wie bestechend: Jedes Dokument wird an einen zentralen Zustellserver übergeben. Dieser prüft, welche Empfänger sich zur elektronischen Zustellung angemeldet haben und versendet das Dokument bei positivem Resultat elektronisch. Andernfalls wird das Dokument automatisch über die Druckstraße des Landes Vorarlberg ausgedruckt, kuvertiert und per Post zugestellt.

Die Jury:
\"Die Zukunft von E-Government liegt in der elektronischen Zustellung“
\"Das Projekt ist ein Vorreiter auf diesem Sektor“
\"Maximaler Effekt der Lösung in allen Lebensbereichen“
\"Effizienzsteigerung der Behörden kommt Bürgern und Unternehmen zu Gute“

2. Platz
Telesis Entwicklungs- und Management GmbH
Projekt: \"LOCCATA“
Moderne Kommunikationstechniken für Wanderer im Montafon: Mit dem LOCCATA Projekt nutzt das Montafon erstmalig in Europa Satellitentechnik, um Gäste ausführlich über die Kulturlandschaft und lokalen Besonderheiten in Bild, Text und Ton zu informieren. Die Information erhält der Anwender ortsbezogen über einen Organizer oder sein Mobiltelefon, wenn er sich an einem interessanten Aussichtspunkt oder vor einer Sehenswürdigkeit befindet. Die pilothaften Entwicklungen werden von Montafon Tourismus als strategisches Instrument in der Gästewerbung verwendet. Mit diesem Produkt soll das spielerische Erleben und Lernen angesprochen und vor allem auch jugendliche Gäste für die Region Montafon interessiert werden.

Die Jury:
\"innovativ und zukunftsorientiert“
\"Erste Proponenten einer wachsenden Branche satellitenbasierter Services“
\"junges Team bereits mit Europaerfahrung durch überregionale Partnerschaften“

3. Platz
Bodensee-Vorarlberg Tourismus
Projekt: \"Festspiele nach Maß“ - Dynamic Packaging
Unter dem Titel “Festspiele nach Maß” können sich seit 2007 Besucher der Bregenzer Festspiele ihre Reise an den Bodensee im Internet unter www.bregenzerfestspiele.com nach Wunsch zusammenstellen. Das neue Online-Service macht es möglich Hotel, Festspieltickets und individuelle Programmbausteine flexibel, übersichtlich und in Echtzeit vom Computer aus zu buchen. Das Resultat ist eine deutliche Steigerung der Verkaufszahlen im Bereich der Pauschalangebote rund um die Bregenzer Festspiele.

Die Jury:
\"Beispielhaft kundenorientiertes Vorgehen“
\"Interaktion im E-Tourismus - einfach super“
\"Plattformen Internet für Kundenansprache und Vertrieb optimal genutzt“

Weitere Informationen zu allen nominierten Projekten in Kürze hier.

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