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Archiv (11315)

Mandlbauer wird AG

Die Mandlbauer-Gruppe verfügt neben dem angestammten Baubereich mit rund 500 Mitarbeitern und rund 100 Millionen Euro Umsatz über fünf Hotels, Immobilienbeteiligungen, Beton- und Asphaltwerke, ein Speditionsunternehmen sowie einige branchenfremde Beteiligungen. Nun wird die Mandlbauer-Gruppe in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
Baumeister Hans-Werner Frömmel scheidet als Geschäftsführer aus und fungiert künftig als Aufsichtsratsvorsitzender. Die operative Führung des Unternehmens liegt in den Händen eines Dreiervorstands. Neben den beiden bewährten derzeitigen Geschäftsführern Peter Kothgasser (kaufmännische Verwaltung) und Franz Trink (Technik) wird der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Südoststeirischen Sparkassen AG Jörg Siegel das Vorstandsteam verstärken. Seine Hauptaufgaben werden der Auftritt nach außen, das Beteiligungs- und Finanzmanagement sowie die strategische Ausrichtung des Konzerns sein.
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Leben mit dem Schrecken

»Energiebedarf senken, Energieeffizienz erhöhen, auf erneuerbare Energien umstellen« lautet das Mantra der Klimaschützer auch für die Baubranche.

Rund um den »Live Earth Day« - zynischen Zungen zufolge eine weltweite Party, die in ihrem Wohlfühlfaktor durch vereinzelte Aufrufe zur umweltbewussten Besinnung nur unwesentlich gestört wurde - fanden in österreich auch einige Veranstaltungen statt, die sich des medialen Hypes rund um das Thema Klimawandel annahmen. Die niederösterreichische Wirtschaftsagentur eco plus nutzte die Gelegenheit, um ihren neuen Cluster Bau.Energie.Umwelt zu präsentieren und gab der Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb die Gelegenheit, ihre apokalyptischen Visionen zu präsentieren. Eingeleitet wurden ihre Ausführungen von einem Video, das - untermalt von Louis Armstrongs »Wonderful World« - Schnee- und Schlammlawinen, überschwemmungen und Dürrekatastrophen als Einstimmung auf den drohenden Weltuntergang zeigte. Die Wissenschafterin des Jahres 2005 und Klimabeauftragte der Bundesregierung plädierte für ein »grundlegendes Umdenken«, um den »ökologischen Fußabdruck«, den jeder Mensch hinterlässt, nicht noch größer werden zu lassen.

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Risikogruppe CMS

\"Content-Management-Systeme können ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen”, warnt Markus Robin, General Manager von SEC Consult. \"Leider werden diese Content Management Systeme noch oft nach den Aspekten der Funktionalität und des Designs ausgewählt, auf die sichere Gestaltung der CMS-Bausteine wird hingegen noch zu wenig geachtet,” beschreibt er die aktuelle Situationr. Robin empfiehlt, sich vor der Entscheidung für ein CMS umfassend über Sicherheitsstandards zu informieren und bereits bestehende Systeme auf Sicherheitslücken hin überprüfen zu lassen. \"Ein sicheres CMS ist nicht nur im Sinne des Unternehmens, dem dadurch Schäden und Verluste erspart bleiben, auch Kunden profitieren davon, da sie so vor Internet-Betrügern beispielsweise in Onlineshops geschützt werden,” so Robin.

Hintertüren. Content-Management-Systeme sind Bestandteil fast aller Homepages, Shops und Portale undstellen die zentrale Drehscheibe für die Verwaltung, den Abruf und die Darstellung von Content nach außen dar. Sie stehen gleich hinter den (Kommunikations-)Toren zu den Organisationenund stellen somit einen zentralen Angriffspunkt für Hacker dar. Firewalls, welche die meisten Unternehmen wie eine Abwehrmauer umgeben, sind hier oftmals nutzlos, denn dieCMS stehen bereits innerhalb der Organisation. \"Hintertüren” in den CMS rühren einerseits aus der Tatsache, dass diese Applikationen aus der Intranet-Welt herausgewachsensind und noch nicht den Sicherheitsanforderungen des Internets entsprechen. Andererseits ist sichere Softwareentwicklung bei vielen CMS-Herstellern noch nicht als Standardetabliert oder die CMS-Module werden in den Organisationen aus Sicherheitsgesichtspunkten falsch kombiniert und konfiguriert.

Norm ONR 17700. Doch woran erkennt man sichere Content Management Systeme? \"Als Orientierungspunkt fürdie Sicherheit von CMS-Systemen im Web gilt die 2005 eingeführte Norm ONR 17700. Diese wird EU-weit für sichere Web-Anwendungen vergeben”, erklärt Robin. \"SEC Consult bereitet Unternehmen auf diese Zertifzierung vor, indem Sicherheitslücken in Webanwendungen zunächst aufgespürt und danach geschlossen werden. So machen wir Organisationen fit für eine sichere Zukunft.”

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Family Business Network

Vorstandschef Peter Mitterbauer begrüßte rund 30 Teilnehmer aus österreichischen Familienunternehmen, darunter Heinrich Spängler, Präsident von FBN österreich, Miguel Spitzy, Waltraud und Josef Wöhrer, Paul Fischer, Karl Handl, Anette Klinger. Mitterbauer betonte die Wichtigkeit von Netzwerken - gerade für jene Firmen, die aus Einzelgründungen hervorgingen - und berichtete über seine eigenen positiven Erfahrungen.
FBN österreich gehört als eigenständiges Austrian Chapter zum weltweiten Family Business Network International mit Sitz in Lausanne. österreich hat somit erstmals eine eigene Interessenvertretung für Familienunternehmen, immerhin sind 80 Prozent aller österreichischen Betriebe familiär geführt.
In diesen engagiert sich gerade die junge Nachfolgegeneration heute verstärkt. So beteiligten sich an der Diskussion in Laakirchen unter anderen Gernot Woerle (Woerle Käse Henndorf), Katharina Schneider (Schneiders Bekleidung), Wolfram Senger-Weiss (Gebrüder Weiss), Philipp Spängler und Markus Wiesmüller (beide Bankhaus Spängler).

»Im Rahmen des internationalen Family Business Networks gibt es auch eine Unterorganisation, die junge Unternehmer, also die Nachfolgegeneration betrifft«, sagt Sylvia Haller, Geschäftsführerin von FBN in österreich. »Hierzulande sind wir noch nicht ganz so weit, einen weiteren Verein zu gründen, aber das Interesse bei den jungen Leuten ist sehr hoch, wie wir vermehrt feststellen.« Das internationale Family Business Network (FBN) ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, der inzwischen mehr als 1600 Mitglieder aus 39 Ländern weltweit angehören. Ziel sind die Wissensvermittlung, der Erfahrungsaustausch und das Networking zwischen den Mitgliedern. Es soll Familien unterstützen, unter anderem effektiv Vermögen über die Generationen hinweg aufzubauen, zu bewahren und zu verwalten. Ein Jahr nach seiner Gründung hat das Family Business Network in österreich derzeit 42 Mitglieder, bis Jahresende sollen es rund 60 sein.
Der FBN-Weltgipfel 2007 findet vom 19. bis 21. September in Berlin statt, an dem die österreichische Delegation teilnehmen wird.

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Jüngstes Mitglied der TGW-Gruppe

TGW und ECOLOG gehen in Zukunft gemeinsame Wege. Mit diesem für beide Unternehmen markanten Schritt reagiert das Management auf die Entwicklungen am Intralogistikmarkt und stellt die Weichen für die Zukunft. »Wir bemerken in den letzten Jahren sehr deutlich, dass sich unsere Absatzmärkte stark verändern. Große Generalunternehmer bauen sich beispielsweise ihre eigenen Mechatronikkompetenz- und-produktionszentren auf«, erläutert TGW-Geschäftsführer Georg Kirchmayr, »wir müssen uns daher als TGW-Gruppe verstärkt als Komplettanbieter für Intralogistiklösungen positionieren.« Mit der Integration von ECOLOG steht der Gruppe ein eigenes Steuerungs- und Softwareunternehmen mit langer Erfahrung und hohem Know-how zur Verfügung. »Die ECOLOG bringt genau jene komplementären Kompetenzen in unsere Unternehmensgruppe ein, die wir für unseren zukünftigen Markterfolg benötigen«, so Kirchmayr.
Die ECOLOG Logistiksysteme GmbH, die ihren Sitz wie das neue Mutterunternehmen im österreichischen Wels hat, ist seit rund neun Jahren ein äußerst erfolgreicher Systemanbieter von automatisierten und schlüsselfertigen Intralogistiklösungen.
Manfred Lindner, Geschäftsführer von ECOLOG: »Unser Erfolg begründet sich darin, dass es uns sehr gut gelingt, das am besten zu den Geschäftsprozessen des jeweiligen Kunden passende Lösungskonzept zu finden. Dadurch konnten wir in den letzten Jahren stark wachsen und unseren Umsatz auf rund 40 Millionen Euro ausweiten.«
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Wartezeiten erspart

Zur Kontrolle bestellte Patienten in den Krankenhäusern der gespag (Oö. Gesundheits- und Spitals-AG) in Steyr, Freistadt und der Kinderklinik Linz müssen sich seit kurzem nicht mehr bei den Anmeldeschaltern anstellen. Stattdessen können sie sich über Quick-Check-In-Automaten mit ihrer e-card anmelden: Einfach die Karte in das Lesegerät einführen und innerhalb weniger Sekunden erscheint auf dem Bildschirm die Anmeldebestätigung sowie der Behandlungsraum. über den Computer werden die zuständigen ärzte über das Eintreffen des Patienten informiert.

Systema, ein Spezialist für Software-Lösungen im Krankenhausbereich, entwickelte den Quick-Check-In-Automaten. Das Hauptaugenmerk galt vor allem der einfachen Bedienbarkeit sowie der guten Lesbarkeit des Bildschirms. Der Terminal sollte insbesondere für ältere Patienten sowie Computer-Laien einfach zu benutzen sein. Mit den Kartenlesegeräten werden die persönlichen Daten der Patienten dann in die EDV übernommen: So werden Schreibfehler verhindert und zusätzlich Zeit beim Aufnahmeprozess gespart.

Willi Salomon, CEO Systema: \"Der Aufnahmeprozess wird so beschleunigt und falsch geschriebene Namen sowie doppelte Datenerfassung gehören nun der Vergangenheit an.\

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Biedermanns Abschied

Die Trennung erfolgt laut Waagner-Biroeinvernehmlich. Otto Biedermann - der im September 2004 ins Unternehmeneingetreten war und eine umfassende Neustrukturierung des Geschäftsbereichs Stahlbauerfolgreich gestaltet hat - wird Waagner-Biro jedoch weiterhin als Consultant zur Verfügungstehen. Der Vorstand der Waagner-Biro AG wird nunmehr von Dr. Wolfgang Gauster (alsVorstandssprecher) und Mag. Helmut Wurzinger gebildet.
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Von null auf 100 in 3,8 Sekunden

Das Spitzenmodell der Elfer-Baureihe, der 911 Turbo Coupé, bevölkert schon in sechster Generation die Straßen. Das erste Turbomodell mit 260 PS und markantem Heckspoiler stammt aus dem Jahr 1974. 13 Jahre später kam das erste Turbo Cabriolet auf den Markt, dessen neueste Version heuer im September in die Schauräume der Händler rollt. Reichten im Premierenjahr noch 300 PS aus, um zum Klassenprimus aufzusteigen, hat das jüngste Oben-ohne-Modell 480 Pferdestärken unter der Haube. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 310 km/h, die 100-km/h-Schallmauer fällt laut Datenblatt nach beachtlichen 3,8 Sekunden. Der Durchschnittsverbrauch soll bei 12,9 Litern liegen. Wie bei allen anderen offenen Elfern, kommt auch beim Turbo Cabrio ein klassisches Faltverdeck zum Einsatz. Der öffnungs- und Schließvorgang soll 20 Sekunden in Anspruch nehmen. Bei einer Geschwindigkeit jenseits der 50 km/h ist es allerdings nicht mehr ratsam, den Mechanismus in Gang zu setzen. Bis Ende 2008 rechnet Helmut Eggert, Geschäftsleiter des Porsche Sportwagen Importeurs, mit 45 verkauften Cabrios. Der Einstiegspreis liegt bei 177.700 Euro.
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Ablöse bei Broace

Brocade hat Heiko Schrader Anfang Juni zum Regional SalesManager für Deutschland, österreich und die westlichen Teile Osteuropas ernannt. Zuvor war Heiko Schrader zwei Jahre als Country Sales Manager für die Geschäfte in Deutschland verantwortlich. Die Erweiterung seiner Aufgaben basieren auf den sehr erfolgreichen Ergebnissen in Deutschland sowie aufeiner generellen Umstrukturierung in Europa. Durch die neueOrganisationsaufstellung von Brocade entfielen die Einteilungen in Nord- und Südeuropa und konzentrieren sich nun auf die überregionalen Geschäftsfelder Enterprise Sales, FAN Sales und Services Sales. Innerhalb dieser Struktur leitet Heiko Schrader das Enterprise Sales in Deutschland, österreich und inTeilen Osteuropas und berichtet direkt an Bjarne Poulson, DirectorEnterprise Sales EMEA.

Thomas Gabriel, der bisherige Regional Sales Managerfür österreich und Osteuropa hat nun die Position des OEM Sales Manager Europa für HP.

Nach seinem Studium zum Diplom Betriebswirt mit Fachrichtung Datenverarbeitung, startete Heiko Schrader 1986 bei der Nixdorf Computer AG als Software Entwickler und Programmierer. Zusätzlich übernahm er dasProjekt-Management für mittlere und große Kunden. 1991 wechselte er zurSequent Computer Systems als System Analyst wo er 1993 die Position desProduct Managers für UNIX und Windows NT-Server übernahm. Ab 1997 erweiterteer seine Verantwortlichkeiten auf das Marketing. 1999 wechselte HeikoSchrader zur Portal Software Germany GmbH als Account Executive für denMarkt der Internet Service Provider und Application Service Provider inDeutschland, österreich und der Schweiz. Ab 2001 war Heiko Schrader alsDistrict Sales Manager bei Arbortext und wechselte im September 2001 zuBrocade. Bei Brocade startete er als End User Sales Executive für dasGeschäft mit Großkunden und wurde im Mai 2005 zum Country Sales Managerbefördert.

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Strom ahoi

Die Aqua Libre Energieentwicklungs GmbH betreibt seit dem Herbst 2006 eine in der Donau verankerten Prototyp eines schwimmenden Kleinwasser-kraftwerks. »Wir schaffen mit der Stromboje eine neue Technologie für eine umweltfreundliche Stromerzeu-gung. Bald werden wir in so genannten Wasserparks die frei strömende Energie der Flüsse ernten«, ist Gerhard Steindl, Geschäftsführer von Aqua Libre überzeugt. Das schwimmende Kleinwasserkraftwerk ist an der Stromsohle etwa 30 Meter vom Ufer entfernt verankert. Die Strombo-je hat eine Länge von elf Metern, eine Breite von drei Metern und eine Höhe von zwei Metern und liefert den Strom für rund 30 Haushalte. Sie wurde zum Teil aus Standardbauteilen, ins-besondere aus der Pumpentechnologie gefertigt und enthält im Inneren einen 150 Zentimeter großen Rotor zur Energiegewinnung. »Das schwimmende Kleinwasserkraftwerk kann auch an Plätzen eingesetzt werden, die mit herkömmlicher Technik nicht nutzbar sind. Das sind in österreich bestimmte Abschnitte der Donau, des Inns oder der Salzach«, erklärt Erfinder Fritz Mondl. Besonders geeignet sei die Entwicklung für Länder, in denen die Flüsse erst mit wenigen Großkraftwerken verbaut sind, und wo die Stromversorgung noch lückenhaft ist. Mehrere Bojen können aneinander gehängt werden und erreichen im Park eine Leistung von einigen Megawatt.
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