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Operational Separation

Von Kurt Einzinger

\"Solange der Ex-Monopolist die Möglichkeit und die Incentives zu diskriminieren hat, wird er es tun.“ Diese Erkenntnis war der Ausgangspunkt für die britische Telekom Regulierungsbehörde Ofcom, den Ex-Monopolisten British Telecom (BT) unter sanften Druck dazu zu bringen, freiwillig seine passive Netzinfrastruktur als eigene getrennte Firma namens Openreach auszugliedern. In einigen Verträgen (Undertakings) mit Ofcom wurde Ende 2005 alles genau festgehalten. Während Openreach genau kontrolliert und reguliert wird, um einen gleichartigen Zugang (Equivalence of Access) für alle Betreiber - sowohl alternative als auch BT Wholesale und BT Retail - sicher zu stellen, kann nun die Regulierung für BT Wholesale und BT Retail zurück gefahren werden.

In ganz Europa stehen die Regulierungsbehörden vor der selben Frage. Kann durch die Maßnahmen der Regulierung die Diskriminierung der alternativen Anbieter gestoppt werden und dadurch Wettbewerb zugunsten der Marktentwicklung und der Konsumenten erreicht werden? Obwohl es in jedem Mitgliedsland etwas anders aussieht, ist diese Frage nirgends zur allgemeinen Zufriedenheit beantwortet. In österreich hat in den letzten Jahren im Internetbereich trotz Regulierung die Wettbewerbsintensität nachgelassen und eine gewisse Remonopolisierung stattgefunden. Kann das Beispiel der operationalen Trennung in Großbritannien Vorbild für österreich sein?

Eine fact finding mission der ISPA reiste vor kurzem nach London um mit Vertretern von Openreach, Ofcom und alternativen ISPs zu sprechen und mit eigenen Augen zu sehen wie erfolgreich oder nicht das britische Modell ist. Bemerkenswert war, dass obwohl eingestanden wurde, dass noch lange nicht alle Probleme gelöst sind und etliche Fragen noch offen sind, trotzdem von allen Beteiligten das Modell als grundsätzlich positiv und als eindeutige Verbesserung gesehen wurde. Dass es jetzt wieder mehr alternative Anbieter gibt, die Breitbandpenetration seit der Teilung stark zugenommen hat, die Preise gefallen sind und auch der Aktienkurs von BT Group deutlich gestiegen ist, werden als objektive Zeichen dafür gewertet, dass man sich auf den richtigen Weg befindet.

Zwar sind noch nicht alle Fragen geklärt und man wird sich die weitere Entwicklung in Großbritannien genau anschauen müssen, dass aber dieses Modell der operationalen Trennung auch für österreich erfolgversprechend wäre, scheint ziemlich klar zu sein. Jetzt bedarf es nur noch eines österreichischen Regulators, der ähnliche Entschlossenheit zeigt, wie es der britische getan hat.

über den Autor:
Kurt Einzinger ist langjähriger Generalsekretär der ISPA (Internet Service Providers Austria), Vizepräsident der EuroISPA, Mitglied des österreichischen Datenschutzrates sowie Mitglied der Permanent Stakeholders Group der European Network and Information Security Agency (ENISA).

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Neues Tempo

Dem Immobilien-Hype der letzten Jahre folgt langsam die Ernüchterung, Energie ist hingegen in aller Munde. Geradezu logisch also, dass sich Trendsetter auf diese Sparte stürtzen. Julius Meinl ist trotz seiner konservativen Erscheinung so einer. Gemeinsam mit Karl-Heinz Grasser und dem Ex-Verbund-Chef Hans Haider hat Meinl flugs eine Geldsammelmaschine, die Meinl International Power mit Sitz auf Jersey Island aus dem Hut gezaubert. Mit an Bord sind inzwischen auch der frühere E.ON-Energie-Chef Hans Dieter Harig und der Investment-Banker Michael Treichl, Bruder des Erste-Bank-Chefs Andreas Treichl. Sie alle wollen den Energiehunger Zentral- und Osteuropas stillen und - was nicht verwerflich ist - damit Cash machen. Noch im Juli werden 75 Millionen Aktien zum Preis von zehn Euro unter die Leute gebracht. Finden sich genug Aktionäre hat die Gesellschaft ein Startkapital von 750 Millionen Euro. Und erste Projekte, wie die Manager anlässlich der Präsentation ihrer Börsenpläne erklärten. Mit dem größten ungarischen Energieversorger MVM wurde ein Vorvertrag zur Errichtung eines 230 Megawatt-Gaskraftkwerkes unterzeichnet an dem die Meinl International Power 49 Prozent halten wird. Weitere Großprojekte, wie etwa Windparks mit einem Volumen von 750 Millionen Euro, würden derzeit geprüft, heißt es. Versprochen wird den Anlegern eine Rendite von 15 Prozent.

Egal wie sich die Geschäfte entwickeln, ein Gewinner steht schon vorab fest: KH Grasser verrechnet als Chef des Investment Management eine Management-Gebühr von 9,48 Millionen Euro - im ersten Jahr, in dem vermutlich keine einzige Kilowattstunde Strom durch die Leitungen fließt. Den Aktionären der Meinl Airports International dürfte das irgendwie bekannt vorkommen.

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Mineralischer Multiplikator

Um die längerfristige Versorgung der Industrie mit Rohstoffen zu sichern, hat das Wirtschaftsministerium im Jahr 2002 die Montanbehörde mit der Ausarbeitung eines Rohstoffplans beauftragt. Dieser liegt nun vor. Damit wurden in einer »harmonisierten Karte« Rohstoffgebiete definiert, die auf Siedlungsräume, Grundwasser- und Naturschutzgebiete Rücksicht nehmen, wie Leopold Weber von der Montanbehörde betont. Nun müssen die Bundesländer diesen Rohstoffplan in ihre Raumordnungen übernehmen. Das soll bis Ende 2008 geschehen. überraschenderweise habe sich kein Bundesland dagegen gewehrt, so Weber.

Mit dem gleichen Ziel hat das Forum Rohstoffe, die Interessenvertretung von 130 Steinbruch- und Kiesgrubenbetreibern, die volkswirtschaftlichen Auswirkungen einer Produktionsreduktion bei mineralischen Rohstoffen untersuchen lassen. Ergebnis: Bei minus zehn Prozent würde die Wirtschaftsleistung um 0,08 Prozentpunkte sinken, bei 30 Prozent um 2,5 und bei 50 Prozent um 7,8 Prozentpunkte. österreichs Rohstoffunternehmen erwirtschaften mit rund 100 Millionen Tonnen Produktion einen jährlichen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro, der Multiplikatoreffekt liege bei 1,85, so Carl Hennrich, Geschäftsführer des Forums.

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Klarheit gefordert

Eine Versicherung kommt für uns nicht infrage!« Klipp und klar lehnt Karl Wurm, Obmann des Verbands der Gemeinnützigen Bauvereinigungen österreichs, die im Zuge der Novellierung des Bauträgervertragsgesetzes (BTVG) von der Wirtschaftskammer geforderte Haftpflichtversicherung zum Schutz von Wohnungseigentümern und Mietern vor Bauträgerinsolvenzen ab. Denn die Gemeinnützigen seien durch das Wohnungs gemeinnützigkeitsgesetz (WGG) ohnehin einer ständigen Prüfung durch den Kontrollausschuss unterworfen, während im gewerblichen Bereich »jeder, der lustig ist, Wohnungen bauen« könne, so Wurm.
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Immorent baut am Hauptbahnhof

Die öBB hat sich Immorent als Projektpartner für die Entwicklung des neuen Hauptbahnhofsgeländes an Bord geholt. Ab 2010 wird die Tochter der Erste-Bank-Gruppe um 400 Millionen Euro Bürogebäude mit einer Nutzfläche von rund 200.000 Quadratmetern errichten, der Großteil davon wird an die Erste vermietet. Immorent will heuer noch einen geladenen Architekturwettbewerb starten, im ersten Quartal 2008 soll die Entscheidung fallen. Der Baubeginn ist für 2010 geplant. Rund um den neuen Hauptbahnhof entwickeln die öBB ein 59 Hektar großes Areal mit Büros, Wohnungen, zwei Schulen, einem Kindergarten sowie einem Park. Geplant ist auch ein Einkaufszentrum mit 20.000 Quadratmetern.
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»Ziemlich verrückter Markt«

Report: Wie sehen Sie die Telekom Austria Group in der Region CEE positioniert? Wird stark wird die Internationalisierung auf dieser Ebene weiter voranschreiten? Welche Rolle spielen darin Telekom Austria & mobilkom?
Boris Nemsic: Südosteuropa spielt für die Telekom Austria Group eine sehr wichtige Rolle. Im Geschäftsjahr 2006 wurden schon über 40 Prozent des Konzernumsatzes von unseren Tochterfirmen in Slowenien, Kroatien und Bulgarien erwirtschaftet, 2002 waren das erst 20 Prozent. Die Ergebnisse unserer Tochterfirmen sind hervorragend, ich bin mit der Entwicklung und mit dem, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut und erreicht haben, sehr zufrieden.

Ich sehe uns als einen der stärksten regional fokussierten Player - und zwar einen Player, der durch die besondere Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten auf den osteuropäischen Märkten erfolgreich unterwegs ist. Mit Vip mobile in Serbien, die dieser Tage den regulären Betrieb aufgenommen hat, haben wir das angestrebte Ziel erreicht - wir haben zwischen dem Bodensee und dem Schwarzen Meer ein durchgängiges Gebiet, in dem wir als international erfolgreicher Kommunikationskonzern tätig sind.Im Herbst folgt der Launch unseres neuen Providers in Mazedonien und sobald die Regierung von Bosnien-Herzegowina die Ausschreibung für die Privatisierung startet, werden wir dieses Projekt angehen. Wie Sie sehen, ist die Bedeutung unserer Auslandsaktivitäten sehr hoch. Hält man sich die Rahmenbedingungen des österreichischen Marktes vor Augen, wird das Gewicht unserer Osteuropa-Aktivitäten noch weiter steigen.

Zum Markt in österreich: Die Festnetzbetreiber und der VAT sind ob der konsolidierenden Entwicklung bei dem Kauf von eTel durch Telekom Austria in österreich unglücklich. Sie befürchten, der Markt bewege sich auf eine Remonopolisierung zu. Tut er das?
Die Telekom-Branche ist sehr investitionsintensiv - denken Sie nur an Aufbau und Betrieb einer flächendeckenden Infrastruktur - so, wie wir das tun. Außerdem ist die Telekom-Branche in ihrem Lebenszyklus sehr weit fortgeschritten. In reifen Branchen, in denen ein Service oder Produkt zumeist nur mehr über Preisdifferenzierung verkauft wird, ist die Konsolidierung auf Anbieterseite durch übernahmen oder Zusammenschlüsse eine Selbstverständlichkeit. Warum sollte das in unserer Branche anders sein?

In Bezug auf die VAT-Behauptungen muss man, so glaube ich, zumindest in zweierlei Hinsicht differenzieren. Erstens: Wenn ein Anbieter bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen, um in eigene Infrastruktur zu investieren ist das etwas ganz Anderes als wenn man als reiner Reseller mit großem Marketing-Trara auftritt und einzig und allein die überkapazitäten anderer Provider verkauft. Welchen volkswirtschaftlich nachhaltigen Nutzen sollen diese Firmen bringen - noch dazu auf einem preislich vollkommen ausgereizten Markt wie österreich?

Zweitens vermisse ich bei manchen Leuten den Blick über den Tellerrand. In Wirklichkeit haben die reinen Festnetz-Anbieter kein Problem mit der neuen Festnetz- Akquisition,sondern mit der Fixed-Mobile Substitution: Wenn zwei von drei Telefonaten über Handys geführt werden und ich ein reiner Anbieter von Festnetz-Telefonie bin, also ohne eine zusätzliche mobile Schiene, dann habe ich ein echtes strategisches Problem. Betrachtet man also den gesamten Kommunikationsmarkt, entpuppt sich das Argument des VAT als reichlich konstruiert.

Das in österreich herrschende Problem der extremen Migration des Sprachtelefonieverkehrs vom Festnetz in die Mobilfunknetze scheint aufgrund der Regulierungssituation teils hausgemacht. Als Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria Group und als CEO mobilkom austria sehen Sie diese Entwicklung wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Welche Hoffnung hat das Festnetz heute? Wie werden sich künftige Investitionen ins Festnetz finanzieren lassen?
Die österreichischen Marktverhältnisse sind ziemlich verrückt, ich glaube da sind sich ausnahmsweise wirklich alle Anbieter einig. Die Fixed-Mobile Substitution kommt natürlich zu einem gewissen Grad der mobilkom austria zu Gute. Am Ende des Tages müssen aber beide Geschäftsfelder, Festnetz und Mobilkommunikation, ihren Beitrag zum Gesamtergebnis der Telekom Austria Group leisten.

Die Festnetzgesellschaft ist bei den Themen Breitband, Multimedia im Privatkundenbereich und bei Outsourcing, IT-Servces sowie im Wholesale gut unterwegs. Auch die Security Services entwickeln sich unseren Erwartungen entsprechend. Unsere Ziele und Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, die Erosion der Sprachtelefonie auf mehreren Ebenen, sprich mit den zuvor angesprochenen Services, abzufangen. Wir investieren nach wie vor in den Breitbandausbau, reduzieren die weißen Flecken und damit die digitale Kluft. Mit darauf aufbauenden Services wie aonDigital TV treiben wir wiederum die Entwicklung von neuen Applikationen voran. Ich glaube, dass gerade unsere Aktivitäten bei Breitband und digitalen Medien unsere Investitionsbereitschaft gut demonstrieren.

Was die Regulierung betrifft, sollte sich die Behörde aus unserer Sichtweise darauf konzentrieren, investitionsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen - denn nur mit Investitionen in eine leistungsfähige IKT-Infrastruktur und mit neuen Technologien kann österreich als Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb punkten. Die künstlich geschaffene Benachteiligung von mobilkom austria gegenüber der T-Mobile durch asymmetrische Interconnection-Kosten, um nur ein Beispiel zu nennen, hat ja nichts mit der ursprünglichen Intention der Wettbewerbsbelebung zu tun.

Zur viel beschworenen Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk: Wie sieht die Roadmap bei der Telekom Austria Group zu echten netzübergreifenden Angeboten und Services aus? Wird es eines Tages eine einzige Rechnung für - sagen wir - ein Breitbandangebot, fest- und mobilbasierend, geben? Was haben Sie dazu in der Schublade?
(lacht) Sie wissen sehr gut, dass das Billing eine der größten technischen Herausforderungen in der gesamten Telekommunikationsbranche ist. Konvergenz bezieht sich ja nicht ausschließlich auf Endgeräte, sie kann auch in den Systemen im Hintergrund ablaufen. Das ist übrigens ein betriebswirtschaftlicher Ansatz, den wir im Bereich der mobilkom austria-Töchter schon lange verfolgen.

Als Beispiel offensichtlicher Konvergenz würde ich unsere in der Business Community etablierten Blackberrys samt Push-Mail-Funktionalität bezeichnen. Wenn ich an unseren Capital Market Day zurückdenke, hatten wir unter den Teilnehmern eine Blackberry-Dichte von gut 90 Prozent. Wie auch beim Siegeszug des Handys selbst, werden derlei innovative Dienste im ersten Schritt vor allem von Geschäftsleuten genutzt.

Ein Massengeschäft daraus zu machen, wäre sicher interessant - es würde aber andere regulatorische Rahmenbedingungen erfordern, um dieses zweifellos vorhandene Marktpotenzial in österreich ausschöpfen zu können.

Aus meiner Sicht bieten sich vor allem Produktbündel an, sofern man uns auf regulatorischer Seite nicht zu sehr einengt. Und auch hier gilt: Das richtige und marktkonforme Setting durch die Behörde ist ein absolutes Muss! Wenn das passt können wir Produktbündel schnüren, auch wenn es weiterhin getrennte Rechnungen geben wird.

Welche Entwicklung bzw. welche Technologie ist für Sie derzeit am spannendsten zu beobachten. Von welcher Technologie wird man demnächst noch mehr hören?
Aus Kundensicht sind sinnvolle Services das wirklich Interessante und nicht unbedingt die dahinter stehenden Technologien, die für mich als Techniker natürlich immer eine große Rolle spielen. Auf der Privatkundenseite sehe ich user generated content immer mehr auf die mobile Welt überschwappen. Wir bieten hier bereits Services an, um diesen Trend in österreich auf das Handy zu bekommen. Neben diesen Entertainment-Services werden immer mehr Handy-basierte Dienstleistungen entwickelt, um das Leben der User zu vereinfachen oder ihnen ganz einfach mehr persönliche Freiheit zu ermöglichen. Ich denke hier an Services, die auf mobilem TV basieren, ich denke an Near Field Communication, wenn es um die Convenience beim Bezahlen geht, oder an E-Mail am Handy für mehr Flexibilität.Die Medienlandschaft wird durch die Digitalisierung weitere Innovationsschübe bekommen, wir werden hier sicher noch viele tolle Dinge erleben. Mit IMS (IP Multimedia Subsystem, Anmerkung) stehen uns mächtige und kosteneffiziente Werkzeuge zur Verfügung, die wir für eine endgerätespezifische Aufarbeitung von digitalen Inhalten benötigen. Sei es VoIP oder DVB-H, sei es eine Streaming-Lösung oder auch aonDigital TV.

Im Businessbereich glaube ich, dass wir im IKT-Lösungsgeschäft sehr gut aufgestellt sind und unsere Position durch stärkere Verknüpfung von Festnetz, IT-Services und mobilen Applikationen weiter festigen können. Egal ob im Büro, in der Lagerhalle oder auf der Straße: Die Effizienzsteigerung durch professionelle IKT-Services ist ein wichtiges Thema - und zwar nicht nur bei einer rein betriebswirtschaftlichen, sondern bei einer ökologischen Betrachtung.

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Gemeinsame Roadmap

Die Branche zählt bereits in 100-Millionen-User-Schritten, geht es um die Eroberung der Geschäftstelefonie mit IP-Waffen. »Es ist nur noch eine Frage der Mentalität«, sieht Martin Ruoff, Partner Business Development Nortel, die fixe Ablöse der Matrixarchitekturen bei Telefonanlagen lediglich noch in ihrer Geschwindigkeit variierend. Manche Unternehmen sind bei der IP-Integration eben schnell. Manch andere lassen sich dafür noch etwas Zeit. Mit dem Output einer Industriepartnerschaft mit dem Office-Dominator Microsoft will der kanadische TK-Hersteller nun den Unternehmen auf der Roadmap in die neue Kommunikation etwas unter die Arme greifen. Der Marktstart des Microsoft Office Communication Servers im Herbst soll auch die Endgeräte- und Telefonieserverpalette des Partners puschen. Nortels Telefonie-Feature-Server Communications Server 1000 wird dann zur gemeinsamen Vision des konvergenten Büros herangezogen, das schlussendlich am Frontend sämtliche erdenkliche Kommunikations- und Collaborationsformen vereint.

Hand in Hand. Die nordamerikanische Allianz ist dabei aber keineswegs nur auf den gemeinsamen Vertrieb über Integrationsanbieter (in österreich beispielsweise Kapsch BusinessCom) beschränkt. Man versucht, den Weg der Konvergenz bis ins letzte Detail zu gehen, auch mit vereinten Marketinganstrengungen und F&E. »Unsere Entwickler arbeiten Seite an Seite an den Unified-Communications-Lösungen«, berichtet Lukas Keller, Leiter Business Group Information Worker Microsoft. Ziel ist, die Lücke zwischen den Endgeräten für die Kommunikation und den Businessanwendungen zu schließen. In den Unternehmen sollen die Mitarbeiter dann Informationen schneller und wirkungsvoller nutzen können. Der neue Zugang bei den beiden Herstellern: Microsoft hatte bislang mit Telekommunikationsinfrastruktur nichts am Hut. Und Nortel war nicht am Desktop zu finden.

Was ist nun von der Partnerschaft im Detail zu erwarten? Das Produkt UC Integrated Branch wird die beiden Welten in einer Hardware kombinieren, die auch an entfernten Standorten Voice-over-IP sowie Unified Communications ermöglicht. Eine Konverenzlösung dehnt weiters die Funktionsvielfalt der Nortel-Welt auf den Office-Communicator-Server aus. So werden Kunden Anwendungen wie Telefonie, Instant-Messaging, Presence und Audio-/Video-Conferencing in ihrer gewohnten Umgebung erleben. Die beiden Lösungen sollen im vierten Quartal 2007 erhältlich sein. Zudem wollen die Unternehmen heuer noch ihre Unified-Communications-Lösung auf den Communication Server 2100 von Nortel ausdehnen, ein Enterpriseprodukt, das bis zu 200.000 Nutzer unterstützt.

Offenheit. Als Schwerpunkt sieht Peter Burkhalter, Nortel-Verantwortlicher der Bestrebungen der Allianz in Zentraleuropa, den Schnittstellenaspekt in den Lösungen. Diese sind SIP-fähig, es gibt also auch volle Interoperabilität zwischen Nortel-Equipment und dem Exchange Server 2007, der Fax, Sprachnachrichten und Instant-Messaging in die Microsoftwelt gebracht hat. Man betont, dass ein Schulterschluss mit anderen TK-Herstellern nicht in dieser Form möglich gewesen wäre. »Wir wollten keine Plug-ins oder Softclients produzieren, sondern einen einzigen Weg vom Backend bis zum Frontend ermöglichen», beschreibt er.Schön langsam werden große wie kleine Unternehmen komplett auf softwarebasierte Kommunikationssysteme umsteigen, vermuten die Experten. »Nortel bewegt sich dahin, eine klassische Softwarefirma zu werden«, weiß Burkhalter um die neuen Formen, die in der Branche entstehen. Alleine in österreich werden in den nächsten drei Jahren 500.000 Nutzer über IP telefonieren. Dennoch sehen viele nicht die Dringlichkeit konvergenter Installationen. »Es war ein kleiner Schritt für uns, aufeinander zuzugehen, aber ein großer Schritt für unsere Branche.«

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Das Ende der kleinen Stapel

Sie gehören zum Schreibtisch, wie die Maus zum PC: die lieben, kleinen Visitenkartenstapel, die der gestresste Jäger und Sammler von heute trophäenfreudig am Desk platziert. Sie sind wichtig, bergen eine große Geschichte, sind aber nur schwer abbaubar. Kaum jemand findet Zeit, die Errungenschaften aus der Kontaktwelt regelmäßig in effizientere, weil elektronische Systeme einzupflegen. Das hat sich auch der Hersteller IRIS gedacht. Die Belgier haben sich als Entwickler von Hard- und Softwarelösungen zur Digitalisierung und Bearbeitung von Dokumenten in jeder Form spezialisiert - darunter eben auch Visitenkarten. Der Report hat den Iriscard Pro USB getestet.

Der handliche Cardreader (passt auch in Handtaschen) scannt jegliche Visitenkartenstapel in das Elektronengehirn der IRIS-Software, die am PC installiert werden muss. Diese erkennt schon beim Scan gut neun von zehn Business-Cards in allen Details: Kontaktinformationen wie Name, Adresse oder Telefonnummer werden als solche auch gespeichert. Lediglich die Daten auf grafisch besonders übermütigen Visitenkarten sollte der User nachträglich noch einmal bearbeiten. Für die smarte Erkennung von Postleitzahlfeldern oder Telefonvorwahlen kann eine Region voreingestellt werden. Adressen aus dem englischsprachigen Raum etwa stellen ja die Hausnummer vor den Straßennamen.Der Scanvorgang lässt sich auch per Stapelverarbeitung fortsetzen, bis restlos alle Bekanntschaften digitalisiert sind. Im Anschluss lassen sich die Daten an ein Adressverwaltungsprogramm - etwa Outlook oder Lotus Notes - exportieren. Ebenso können die Karten auch als Bild über das Netzwerk allgemein zur Verfügung gestellt werden. Das Format: maximal 107 x 305 mm, Farbe oder Schwarz-Weiß mit einer Auflösung von bis zu 600 dpi.

Fazit: Der Scanvorgang ist flott, die Nachbearbeitung ok.
Preis: rund 170 Euro
Link: www.irislink.com

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Sommerfrische statt Hitzeferien?

Hitze bedeutet Stress - das weiß jeder, der von seiner Firma schon mal Hitzeurlaub erhalten hat. Warum also ausgerechnet im Urlaub in die Hitze fahren? Eine berechtigte Frage, die auch die österreichische Tourismuswirtschaft schon aufgeworfen hat. Wer in einer Bergregion einen Hotelbetrieb führt, der kann mit einem heißen Sommer also gut leben.
Die alpinen Tourstiker werfen auch das Argument in die Werbeschlacht, dass die Küstenbewohner im Sommer ja auch in die Berge fahren. Allerdings haben die das Meer eh das restliche Jahr über. Küsten sind außerdem energetisch äußerst interessant, wie wir gleich sehen werden. Soll man jetzt also noch umbuchen? Ist wohl schwer möglich, denn eine Hitzewelle dürfte schwer als Kündigungsgrund akzeptiert werden.
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Offizieller Sponsor

Entsprechend der Unternehmens-Philosophie \"Access for All“ unterzeichnete Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH eine Vereinbarung mit dem österreichischen Paralympischen Committée (öPC) als einer der Hauptsponsoren für den Leistungssport behinderter Menschen in österreich. Die Kooperation mit dem öPC bedeutet für Schindler den Begriff der erweiterten Mobilität nicht nur bei Produkten und Dienstleistungen anzuwenden, sondern die Idee auch im übergeordneten Rahmen außerhalb der normalen Geschäftstätigkeit zu unterstützen.

Mit der übernahme des öPC Sponsorings will Schindler Menschen mit Behinderungen einerseits den Zugang zu sportlichen Wettbewerben ermöglichen und auf der anderen Seite auch deren sportliche Ambitionen fördern. Dieser Leistungsgedanke wird vom öPC aktiv gefördert, indem die Organisation den Rahmen für die Teilnahme an den Paralympischen Spielen sichert. Die internationalen Wettkämpfe für Menschen mit körperlichen Behinderungen wurden 1960 ins Leben gerufen. Waren es vor knapp 50 Jahren rund 400 Sportlerinnen und Sportler, die sich in Rom an den ersten Paralympischen Spielen beteiligten, so wuchs diese Zahl bis zur Jahrtausendwende auf das Zehnfache an. Die bisherige Bilanz der österreichischen Teilnehmer bei den Paralympischen Spielen kann sich durchaus sehen lassen: insgesamt wurden 201 Gold-, 220 Silber- und 218 Bronzemedaillen erzielt. Johannes Göstl, Marketingleiter von Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH: \"Die Leistungen und das Engagement dieser Sportler verdienen unser aller Respekt. Mit der Unterstützung des öPC kommen wir unserem Ziel, allen Menschen barrierefreie Zugänge zu ermöglichen, wieder ein Stück näher“.

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