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Gastronomisches Highlight für Floridsdorf

Franz, schau oba! Der Franz-Jonas-Platz ist ein öffi-Verkehrsknotenpunkt und architektonisch nicht unbedingt eine Augenweide. Mit dem Bau eines Büro- und Wohnkomplexes am südlichen Rand des Platzes wurde neuer Raum geschaffen. Eben auch für ein neues Lokal. Und das fand wiederum einen speziellen Raum: Der Gastgarten kam in einem nach einer Seite hin offenen Innenhof zu liegen, das erinnert an die Bauhaus- Philosophie, das ergibt ein besonders angenehmes Raumgefühl.
Auch der Innenraum ist ziemlich genial gestaltet. Eigentlich ist er völlig offen, dennoch entstanden vier abgeschlossene Bereiche: Restaurantbereich, Barbereich, Loungebereich und ein Billardraum. Brot und Spiele auf einem Fleck sozusagen. Das Interieuer ist angenehm geradlinig, die Lounge kann man für Firmenessen und -feiern mieten, Geschäftsführerin Alexandra Psichos übernimmt Organisation und Moderation.
Das kulinarische Angebot ist multikulturell, vom Wok über den steirischen Backhendlsalat bis zur Pasta ist also alles auf der Karte. Die Backhendln werden zum Beispiel in Cornflakes rausgebacken, beim Test wählten wir Lammkotellets, also eine sehr heikle Aufgabe, sie wurde mit Bravour bestanden. überhaupt ist alles knackig frisch, locker und leicht. Für heiße Tage etwa ist der Rohkostsalat zu emp-fehlen. Geöffnet ist das Jonas täglich, auch sonn- und feiertags.
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Neue Möglichkeiten ...

Deutschlands größte Baustelle nimmt deutliche Formen an, und wahrhaftig, die neue Messe Stuttgart hält einiges an Superlativen bereit. So verbauen 1.500 Bauarbeiter zusammen mit 40 Kränen an die 65.000 Tonnen Stahl, 600.000 m³ Beton und 806 Millionen Euro zu einem meisterlich geplanten Gesamtwerk. Sieben Standardmessehallen, ein Kongresszentrum, eine große Mehrzweckhalle und als eines der spektakulärsten Bauwerke Europas, das neue Messeparkhaus. Die beiden \"Parkhausfinger“ mit 440 m Länge bieten Platz für insgesamt 4000 Fahrzeuge, wobei das begrünte Dach gleichzeitig als Messepark und Landbrücke genutzt wird und durch seine Wölbung den Architekten nach \"besonders sensibel auf die leicht gewellte Landschaft der Umgebung“ reagiert. Mit der innovativen Konstruktionsweise wurden die Grenzen des Machbaren neu ausgelotet und übertroffen. Bei einer herkömmlichen Bauweise hätte ein Trag- und Schutzgerüst erstellt werden müssen, was zu nicht tolerablen Behinderungen des Verkehrs geführt hätte. Um dies zu vermeiden, wählten die beteiligten Ingenieure ein bahnbrechendes Verfahren, das in dieser Größenordnung einzigartig ist: Im Taktschiebeverfahren wird die 5 geschoßige und 440 m lange Konstruktion bei laufendem Verkehr über die 6-spurige Autobahn und die neue ICE-Bahntrasse geschoben. Die Wahl des Hoesch Additiv Systems lag dabei von Anfang an auf der Hand- 40 Prozent Material- und Gewichtsersparnis, fertig beschichtete und wartungsfreie Untersichten waren zusammen mit der hohen Wirtschaftlichkeit ausschlaggebende Gründe für deren Einsatz. Die Hoesch Additiv Decke wird kranunabhängig mit freien Stützweiten bis zu 5,50 m verlegt und anschließend ohne Unterstützung betoniert. Im Parkhausbereich ergibt diese Bauweise großzügige, völlig stützenfreie Stellplätze, im Bürohaus oder Geschoßbau ermöglicht die patentierte Innovation statisch unbelastete, frei stellbare Innenwände, geringen Systemhöhen und kürzeste Bauzeiten. Der Feuerwiderstand F90 wird dabei ohne zusätzliche Verkleidung der Sichtdecke erreicht. Zusammen mit der Hoesch Additiv Decke® bietet Hoesch die umfangreichste Produktpalette für Dach-, Wand- und Deckenelemente aus Metall. Das neue Hoesch Bauteil-Programm kann kostenfrei bestellt werden.

Hoesch Bausysteme GmbH, T +43 (0) 61546 40
F +43 (0) 61546 30
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.hoesch.at

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Gebremster Gasabsatz

Volle Speicher, weniger Umsatz- und Gewinn - 2006 war für EconGas eine Herausforderung. Die EconGas GmbH verkaufte im Geschäftsjahr 2006/07 witterungsbedingt um rund 15 Prozent weniger Gas. Der Absatz betrug bis 31. März 6,7 Milliarden Kubikmeter, der Umsatz sank von 1,8 auf 1,7 Milliarden Euro, der Bilanzgewinn reduzierte sich von 72,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 45,6 Millionen. »Angesichts der Rahmenbedingungen können wir mit den Ergebnissen zufrieden sein«, kommentiert Geschäftsführer Michael Peisser mit dem Verweis auf das verrückte Wetter. Der Winter 2005/06 war deutlich kälter als jener zuvor, der vergangene Winter dagegen extrem mild. Damit ist für die Gaswirtschaft klar, dass man es mit neuen Rahmenbedingungen zu tun hat, die enorme Anforde-rungen an die Einkaufs- und Speicherpolitik stellen. Derzeit sind die Speicher in Europa nahezu voll, so Peisser, der weitere Investitionen in Speicher ankündigt. Trotz des Dämpfers beim Absatz sind Peisser und sein Vorstandskollege Jesco Kistowki nicht ganz unglücklich. Der Gasverkauf ins Ausland konnte deutlich gesteigert werden und beträgt nunmehr rund 25 Prozent. Mit den beiden Niederlassungen in Deutschland und Italien sei man auf dem richtigen Weg zur Internationalisierung, so die Manager, die kürzlich eine dritte Tochter in Budapest gegründet haben. Ungarn verbrauche nahezu die doppelte Gasmenge wie österreich, jedoch sei die Liberalisierung noch nicht ganz umgesetzt, so Peisser. Künftig will man jedenfalls verstärkt ins Trading einsteigen. Die derzeit rund 20 Prozent Umsatz mit Handel trugen etwa 30 Prozent zum Ergebnis bei. Gegenwärtig verfüge man über Registrierungen an den Gashandelsplätzen Zebrügge (B) und TTF (NL). Nicht unbedeutend ist auch der Gashub Baumgarten, wo zuletzt via Internet 250 Millionen Kubikmeter versteigert wurden. Die Mengen gingen nach Italien, UK und in die Schweiz, die heimischen Bieter gingen erneut leer aus. Noch nicht abgeschlossen sind die Verhandlungen mit dem Verbund zur Versorgung des geplanten Gaskraftwerks Mellach. »Der Verbund muss sich nur entscheiden, unser Angebot anzunehmen«, kommentiert Peisser.
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Der neue iMac

Der brandneue iMac definiert das charakteristische All-in-One-Design von Apple wieder einmal neu und fördert den Schreibtisch ohne Kabelwirrwarr und Durcheinander. Der Grund: der gesamte Computer steckt im Gehäuse, Applefans bekommen die Riesenschirme in Aluminium und Glas eingefasst - elegant und cool wie immer, wenn Apple-Chef Steve Jobs die Finger im Spiel hat. Die neuen iMacs - drei Modellversionen bilden die jüngste Reihe - sind mit Intel Core 2 Duo-Prozessoren ausgestattet. Eine dünne Aluminiumtastatur und die eingebaute Kamera für Videogespräche machen die Blechkiste wieder einmal zum ultimativen Desktopcomputer für den Lifestyle- oder Profi-Anwender.

Die neuen Hochglanzdisplays der 20- und 24-Zoll-Modelle ermöglichen eine scharfe Bilddarstellung, perfekt für Fotos und Filme. An der Vorderkante beträgt die Höhe der extrem dünnen Tastatur weniger als 1 cm. Wer eine komplett kabellose Eingabe möchte, der darf optional eine Wireless Keyboard von Apple und eine Maus namens \"Wireless Mighty“ erwerben.

Die iMac-Modelle besitzen bis zu 4 GB Arbeitsspeicher und sind mit Grafikkarten von ATI (ATI Radeon HD 2600 PRO mit 256 MB GDDR3 RAM beziehungsweise ATI Radeon HD 2400 XT mit 128 MB GDDR3 RAM) ausgestattet. Die Plattenkapazität lässt sich ebenfalls sehen: Mit bis zu 1 Terabyte Speicherplatz werden genügend Reserven bereit gestellt, um die stetig wachsenden Bestände an digitalen Fotos, Filmen und Musik zu sichern.

Beim Design wurde auf den Einsatz von beständigen und gut recyclebaren Materialen Wert gelegt - die frisch rollende Welle der \"Green IT“ lässt grüßen. Beim Stromverbrauch erfüllt der neue iMac die Anforderungen der \"Energy Star 4.0“-Richtlinien. Und dies ist bei einem Desktopcomputer mit derart leistungsfähigen Grafikkarten gar nicht so einfach: Die Energy-Star-Version 4.0 bedeutet, dass das Netzteil mindestens eine Effizienz von 80 Prozent erreichen muss. Mehr Stromleistung darf beim Umwandeln nicht verloren gehen.

Jeder der iMacs wird mit \"iLife 08“, einem relativ umfangreichen Update der Programmsammlung von Appleanwendungen, ausgeliefert. Die Softwaresuite beinhaltet unter anderem eine neue Version von iPhoto und eine komplett überarbeitete Version von iMovie, die beide nahtlos mit der neuen \".Mac“-Webgallerie für einfaches Onlinesharing von Foto und Video zusammenarbeiten.

Die neue iMac-Serie ist ab sofort erhältlich. Das neue Apple Wireless Keyboard wird Ende August ausgeliefert. Das komplette drahtlose Equipment (Apple Wireless Keyboard und Wireless Mighty Mouse) wird als Option mit dem neuen iMac für 50 Euro inkl. MwSt. erhältlich sein. Der 20-Zoll 2,0 GHz iMac (1 GB RAM, 250 GB Festplatte) ist für knapp 1.200 Euro verfügbar. Sein 2,4-GHz-Kollege mit gleich großem Bildschirm, ebenfalls 1 GB SDRAM und einer 320 GB großen Festplatte kommt auf 1450 Euro. Das neue iMac-Flaggschiff, der 24-Zoll, 2,4 GHz starke iMac, der für 1.750 Euro zu haben ist, schafft 1 GB RAM (alle Modelle auf 4 GB Hauptspeicher erweiterbar), und eine 320 GB Festplatte. Die Größte unter den Apfelkisten kann auf Wunsch auch mit einer 1-TB-Platte verstärkt werden.

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Schwarz auf weiß: Dalmatiner bringt mehr Leistung

Capatect zeigt es dem Bauherrn nun schwarz auf weiss: die Dalmatiner-Dämmplatte bringt bei gleicher Dämmstoffdicke 1/8 mehr Dämmleistung als konventionelle Dämmplatten. Sie kombiniert die Vorteile von weißem und grauem Polystyrol-Hartschaum und ist in die Wärmeleitgruppe 035 eingestuft. Damit ist ihre Dämmleistung um 12,5 Prozent höher als die einer herkömmlichen EPS-F-Dämmplatte. Dieser Vorteil trägt - einerseits durch geringere Heizkosten oder andererseits durch den geringeren Materialeinsatz - entscheidend zur Verbesserung der ökobilanz des Hauses bei.

Die Dalmatiner-Fassadendämmplatte lässt sich sicher und rationell verarbeiten, auch bei hohen Temperaturen. Selbst bei direkter Sonnenbestrahlung heizt sich die Dämmplatte nur unwesentlich auf und behält - sowohl beim Verlegen an der Wand als auch beim Lagern im Paket - ihre hohe Formstabilität bei.Apropos Sonnenbestrahlung: Für den Verarbeiter selbst ist die blendfreie Verarbeitung ein wichtiger Aspekt. Durch die Auflösung der Fläche in Schwarzweiß ist die Lichtreflexion ungleich geringer als bei herkömmlichen EPS-F-Dämmplatten. Das schont die Augen und verringert die Stressbelastung.

Dalmatiner-Fassadendämmplatten sind Bestandteil des Capatect TOP-Line-Dämmsystems. Sie sind blockgeschäumt, schwarz-weiß gesprenkelt, abgelagert, form- und alterungsbeständig, diffusionsfähig sowie toxikologisch unbedenklich und formaldehydfrei. Es gibt sie standardmäßig mit stumpfen Kanten in den Abmessungen 100 x 50 cm und in 10 Standard-Dicken von 30 bis 160 Millimetern. Weitere Dicken sind auf Anfrage bei ausreichendem Mengenbedarf möglich.
Mehr Information über Capatect Dämmsysteme unter:

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Vernetzen und kooperieren

Die demografische Entwicklung ist alarmierend. Im Jahr 2050 wird die Erdbevölkerung laut UN-Bericht auf über neun Milliarden Menschen angewachsen sein. Knapp ein Viertel davon, zwei Milliarden Menschen, werden den 60. Geburtstag schon hinter sich haben. Damit wird die Anzahl der Senioren die der Kinder bis 14 Jahren erstmals übertreffen. Zum Vergleich: In der Mitte des vorigen Jahrhunderts tummelten sich noch viermal so viele Kinder wie Senioren auf unserem Planeten. 200 Millionen älteren Menschen standen 800 Millionen Jungen gegenüber. Noch dramatischer ist die Situation in Europa. Bereits 1995 haben die Senioren die Kinder zahlenmäßig abgehängt. Heute stehen 120 Millionen Kinder 150 Millionen Senioren gegenüber. Bis 2050 wird die Zahl der Kinder auf unter 100 Millionen sinken, während die ältere Generation auf über 225 Millionen angewachsen sein wird. Im Gegensatz zum globalen Trend sinkt in Europa seit 2005 auch die Anzahl der 15- bis 59-Jährigen und wird sich bis 2050 immer mehr den Senioren angleichen. Diese demografische Entwicklung in Verbindung mit einem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein ist die treibende Kraft in der Medizintechnikbranche. Derzeit wird der Weltmarkt für Medizintechnik auf ein Umsatzpotenzial von mehr als 200 Milliarden Dollar geschätzt. Zudem soll der Höhepunkt der Wachstumskurve laut Wirtschaftsexperten noch nicht erreicht sein. Mit neuen Technologien will die Branche gegenüber den sich wandelnden Rahmenbedingungen gewappnet sein. Das Europäische Patentamt vermeldet für 2006 einen Anstieg der Patent-anmeldungen aus dem Bereich der Medizintechnik um 6,8 Prozent. Damit liegt man klar vor anderen Zukunftsmärkten wie der elektrischen Nachrichtentechnik (plus 3,8 Prozent) oder elektrischen Elementen wie Bauteile, Halbleiter und Chips (plus 5,9 Prozent). Lediglich die Bereiche organische Chemie und makromolekulare Verbindungen wie Kunst-, Farb- und Aromastoffe weisen mit 10,6 Prozent einen deutlich höheren Zuwachs an Patenten auf. Auch in den USA wurden die deutlichsten Zuwachsraten in der Medizintechnik registriert. Was nicht weiter überraschend ist, wenn man bedenkt, dass 54 Prozent der weltweiten Ausgaben im Gesundheitswesen in Nord- und Südamerika getätigt werden und die USA mit durchschnittlich knapp 6000 Dollar jährlichen Gesundheitskosten pro Kopf unangefochten an der Spitze liegen.

Der Medizintechnikboom macht auch vor österreich nicht halt. Davon profitiert auch die österreich-Niederlassung von Philips. »Mit einem Umsatzwachstum von sieben Prozent wachsen wir derzeit schneller als der Markt. Besonders hohe Zuwächse konnten wir bei Computertomografen verzeichnen«, sagt Beate McGinn, Kommunikationsleiterin bei Philips österreich. Global betrachtet kamen im letzten Jahr 25 Prozent des gesamten Konzernumsatzes von 27 Milliarden Euro aus der Medizintechnik. Die Hälfte seines Medizinumsatzes erzielt Philips in Amerika, rund 30 Prozent entfallen auf Europa. Weltweit arbeiten bei Philips 33.000 Personen in über 100 Ländern in der Sparte Medizintechnik, 2006 wurden zwölf Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. Neben bildgebenden Technologien wie Röntgen, CT, MR, PET und Ultraschall sowie Patientenmonitoringsystemen und Lösungen für Krebs-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sieht Philips auch ein enormes Potenzial in der Analyse und Neugestaltung von Prozessen und Arbeitsabläufen in den einzelnen klinischen Segmenten. Hier werden deutliche Verbesserungen im Sinne einer integrierten Versorgungskette erwartet. »Daraus resultierende Effizienzverbesserungen erlauben einerseits langfristige Einsparungen im Gesundheitssystem und bieten andererseits Wachstumsmöglichkeiten für die Medizintechnikbranche«, sagt McGinn.
Aber nicht nur internationale Konzerne, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen können vom Boom in der Medizintechnik profitieren. »Vor allem dann, wenn sie sich vernetzen, Kooperationen eingehen und Nischen besetzen«, sagt Harald Hochgatterer von der oberösterreichischen Technologie- und Marketinggesellschaft TMG in Ober-österreich, einem Bundesland, das in der Medizintechnik sehr gut aufgestellt ist. Es gibt internationale Leitbetriebe wie Greiner Bio One, Vamed, Fresenius Kabi und Wozabal sowie einschlägige Forschungseinrichtungen wie Profactor, Upper Austrian Research UAR, Biomed und diverse Fachhochschulen und Universitäten. Der oberösterreichische Gesundheitscluster verfügt derzeit über 153 Partnerbetriebe, davon sind 85 Prozent KMUs. Die Schwerpunktfelder liegen aktuell in der Blutdiagnostik, der bildgebenden Diagnostik, der Medizinmechatronik, Medizinmechanik und Medizinelektronik.Wie wichtig der Zusammenschluss zu Netzwerken und Clustern ist, zeigt das Beispiel der Nanotechnologie. In Deutschland arbeiten Wissenschafter der Fraunhofer-Gesellschaft und der Max-Planck-Gesellschaft an bioaktiven Oberflächen für die Medizintechnik der Zukunft. Das ehrgeizige Ziel sind intelligente Oberflächen - etwa auf Analyseröhrchen, die bestimmte Zellen, Bakterien oder Viren aus einer Probe herausfischen und auf Knopfdruck wieder abgeben, oder Implantate, die sich durch bioaktive Oberfächen schnell und dauerhaft mit Knochen, Haut und Gewebe verbinden. Entscheidend für den Erfolg des Projekts ist die Interdisziplinarität. »Bioaktive Oberflächen kann man nur entwickeln, wenn man über den eigenen Tellerrand schaut«, sagt Jean François Lutz. »Wir bei Fraunhofer wissen beispielsweise zu wenig über die Grundlagen. Die sind aber wichtig, denn erst wenn wir die Grundprinzipien wie Molekülerkennung, Proteinadsorption oder Rezeptoradhäsion verstanden haben, können wir gezielt Anwendungen entwickeln.« Im Max-Planck-Institut gibt es genau hierfür Fachleute: Physiker und Chemiker, die die komplexen Interaktionen an den Grenzflächen simulieren und sichtbar machen.

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Sicherung der Stromversorgung

Die Gefahr von großflächigen Stromausfällen ist vor allem dort gegeben, wo der Ausbau der Stromnetze mit dem rasant steigenden Verbrauch nicht Schritt halten kann. Dieses Szenario trifft auch auf österreich zu. »Der Ausbau der Netze genügt der Nachfrage von Bevölkerung und Wirtschaft nicht mehr«, sagt Lothar Fickert, Leiter des Instituts für Elektrische Anlagen der TU Graz. Die Folgen können eine schlechtere Versorgungsqualität, mehr Stromausfälle und Gefährdung von Personen sein, malt Fickert ein düsteres Bild. Der Grazer Forscher hat nun ein Modell entwickelt, das zur Sicherung der Stromversorgung beiträgt, indem es die Fehlersuche bei Stromausfällen erleichtert. Mit einer neuen Formel errechnet es die Entfernung zum Fehlerort in bisher ungekannter Exaktheit. »Eine schnelle Ortung der Fehler ist notwendig, um Personenschäden an der Fehlerstelle zu vermeiden und die Stromversorgung zu sichern«, so Fickert. Die neue Grazer Formel zur sicheren Stromversorgung hat den Test auf Praxistauglichkeit bereits durch Feldversuche in Stromnetzen bestanden, die Forscher haben ihre Entwicklung auch schon zum Patent angemeldet.
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Schmal, schwarz und sexy

Es muss nicht immer nur Apple sein: der deutsche Endgerätehersteller TrekStor stellt mit dem neuesten Protagonisten seiner MP3-Player-Reihe \"i.Beat“ den Designprimus aus übersee locker in den Schatten. Der \"i.Beat blaxx“ verfügt als extrem flacher Miniplayer über einen Movie-Player zum Abspielen von Videos, ein scharfes TFT-Display mit insgesamt 260.000 Farben, ein integriertes Stereo-FM-Radio sowie ein Diktiergerät und eine Ordnernavigation. Außerdem ist der schwarzfarbene \"blaxx“ mit einem Line-in-Anschluss ausgestattet, der die Aufnahme von anderen Audiogeräten ermöglicht. Der Movie/Music-Player ist mit einer Speicherkapazität von 2 oder 4 GB erhältlich und bietet dabei Platz für bis zu 80 Alben Lieblingsmusik. Diese können die Nutzer 15 Stunden lang ohne Pause genießen - so lange hält der Akku.

Der deutsche Hersteller, der sich neben Multimediaplayern auch auf USB-Festplatten und Speichersticks spezialisiert hat, will mit dem schwarzfarbenen Kleinod junge und trendbewusste Zielgruppe ansprechen, die mit ihren MP3-Playern noch viel mehr machen wollen als nur Musik hören. \"Wir sind damit auf dem richtigen Weg in die digitale Welt“, heißt es bei TrekStor.

Features für Multimedia. Der i.Beat blaxx besitzt ein flaches Touchpad, das sich über die leuchtenden Sensortasten einfach bedienen lässt. Der neue Movie-Player unterstützt neben den herkömmlichen MP3-, WMA- oder WAV-Dateien auch das Abspielen von Dateien im Container-Dateiformat OGG oder der (eher selternen genutzten) MPEG-4-Version SMV. Ebenfalls unterstützt wird das Digital-Rights-Management-Format, um im Internet gekaufte Songs hören zu können. Auch damit hat der blaxx Apples iPod einiges voraus: der Vorteil bei kleineren Herstellern, ihre Geräte nicht mit einem proprietären Format zu beschränken, spricht für Geräte von Firmen wie creative, iriver - oder eben TrekStor.

Der superschmale MP3-Player hat die Maße 34 mm x 81 mm x 8 mm und wiegt mit Akku gerade mal 27 Gramm - lässt sich somit also problemlos transportieren. Zusätzlich verfügt der Mini-Player über die klassische Shufflefunktion, mit der die Titel zufällig ausgewählt und abgespielt werden können. Darüber hinaus: Eine Resume-Funktion lässt das kleine Multimediagerät nach dem erneuten Einschalten genau dort ansetzen, wo es vorher unterbrochen wurde. Mit dem blaxx lassen sich auch direkt vom integriertem Radio WAV-Dateien aufnehmen und auch Diashows mit den bereits abgespeicherten Fotos im JPEG- oder BMP-Format anzeigen. Der integrierte Akku wird dabei ganz easy über die USB-Schnittstelle aufgeladen.

Preis und Zubehör. Der Preis ist klein, aber auch die Speicherkraft: Der i.Beat blaxx kostet ab Verkaufsstart im Herbst zwischen 120 Euro (2 GB) und 150 Euro (4 GB). Im Lieferumfang sind dafür Sennheiser-Kopfhörer, USB-2.0- und Line-In-Kabel, Umhängeband, eine MP3-Konvertierungssoftware, eine Treiber-CD und, wie gesagt, eine Menge Features.

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Wachstumschancen für den IT-Markt

Die europäische IT-Industrie gibt jährlich hohe Summen für Softwarelizenzen aus, insbesondere an die USA. Finanzieren wir durch die Lizenzmodelle ausschließlich das Wachstum für Märkte außerhalb Europas? Wie und wodurch kann der europäische Markt künftig wachsen? Ist Open Source eine Chance für Europa, wieder im Wettbewerb einzusteigen? Diese Fragen bilden den Anstoß für neue Lösungsansätze.

Hartmut Müller, Geschäftsführer der Raiffeisen Informatik GmbH, betont die Abhängigkeit des europäischen IT-Markts von Amerika: \"Die großen IT-Hersteller beeinflussen den Wettbewerb über Lizenzverträge und Preisgestaltung. Sie haben das wirtschaftliche Potenzial, jede Innovation, die am Markt entsteht, zu kaufen oder selbst Innovationen mit hohen Investitionen zu forcieren.“ Die aktuellen Entwicklungen am IT-Sektor (Stichwort Communities) lassen jedoch neue Regeln entstehen und eröffnen wiederum Chancen.

Georg Hahn, Geschäftsführer von Raiffeisen Solution, sieht derzeit keine wesentlichen Neuerungen: \"Innovation bedeutet im Moment nur schneller, besser, einfacher, billiger. Wirkliche Innovationen sind nicht in Sicht.“ Europa habe die IT-Industrie schon lange an Amerika verloren und sei nun dabei, die Kommunikationsindustrie an Asien abzugeben. Der Profit, der in amerikanischen und europäischen Märkten gemacht wird, werde in neue Märkte wie Asien investiert. Dadurch gehe Wertschöpfung verloren. Gegentrends sieht Hahn in den globalen Online-Communities und im Potenzial von Open Source Software.

Anton Fricko, Program Manager Emerging Technologies bei IBM UK, betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Anwendern, Entwicklern und Businesspartnern für die Zukunft. \"Beinahe alle erfolgreichen Open Source Software-Projekte wurden maßgeblich von kommerziellen Softwarehändlern beeinflusst oder unterstützt.“ Er sieht künftig vor allem hybride Kombinationen von Open Source Software und kommerzieller Software und streicht Erfolgsmodelle im Bereich der Entwicklung wie zum Beispiel Moodle oder Sakai hervor.

über den Arbeitskreis
Arbeitskreis 05 \"The end of IT-Innovation - the growth opportunity for Europe?“
Freitag, 24. August 2007, 9.00 -14.30 Uhr, Hauptschule/Alpbach
Sprache: englisch
Teilnehmer: Mag. Hans Müller, Future Network (Moderator); Univ.-Prof.Dr. Gerhard Chroust, Kepler-Universität Linz; Anton Fricko, IBM UK; Mag. Richard Gauss, Bundesministerium für Finanzen; Mag. Georg Hahn, Raiffeisen Solution; Li Haibo, China Electronics Standardization Institute; Dr. Barbara Held, Generaldirektion für Informatik / Europäische Kommission; Ing. Mag. Hartmut Müller, Raiffeisen Informatik GmbH; Stephen Prentice, Gartner Research (EMEA); Xie Qian, China Electronics Standardization Institute
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Studie am Rad

Gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit hat mobilkom austria in einer Blitzumfrage das Handy-Telefonierverhalten beim Radfahren erhoben. Das Ergebnis der Befragung zeigt: Fast die Hälfte aller telefonierenden Radfahrer hat das Handy am Ohr - und das, obwohl 59 Prozent das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung für gefährlich halten. mobilkom austria startet deshalb die Aktion \"Am Radl NIE OHNE\". Zum Kick off werden dem Slogan der Aktion entsprechend 500 Freisprecheinrichtungen Radfahrer in Wien verteilt.

Fast jeder zweite telefonierende Radfahrer verwendet keine Freisprecheinrichtung. Nur 21 Prozent gaben an, immer eine Freisprecheinrichtung zu verwenden. Diese verbessert laut Meinung von 35 Prozent die Stabilität, weil beide Hände am Lenker gelassen werden können, und auch die Ablenkung vom Straßenverkehr sei geringer, gaben vier von zehn Befragten an. 38 Prozent der Radfahrer bleiben zum Telefonieren immer sofort stehen, doch jeder Fünfte steigt während des Gesprächs nicht ab. Der Anteil der telefonierenden Radfahrer steigt übrigends mit der Anzahl der pro Woche gefahrenen Kilometer. Von den Vielfahrern, die mehr als 40 Kilometer wöchentlich mit dem Rad zurücklegen, telefonieren sogar 56 Prozent. Generell werden die Gespräche aber kurz gehalten: 38 Prozent der Telefonate dauern zwischen ein und fünf Minuten, weitere 24 Prozent sind sogar unter einer Minute erledigt.

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