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Archiv (11315)

Parabolische Aufbruchs stimmung

Am 11. Juli trafen sich Firmenvertreter, Techniker, Lokalpolitiker und der andalusische Minister für Innovation, Wissenschaft und Unternehmen Francisco Vallejo Serrano auf der Hochebene von Guadix im südspanischen Andalusien zur Grundsteinlegung des Parabolrinnenkraftwerks Andasol 2. Das 300-Millionen-Euro-Projekt wurde von der Erlanger Solar Millennium AG entwickelt und wird in unmittelbarer Nähe zum seit einem Jahr in Bau befindlichen Kraftwerk Andasol 1 stehen. Bei den Andasol-Kraftwerken handelt es sich um Parabolrinnenkraftwerke, die Ersten dieser Art in Europa. Jedes der beiden Kraftwerke hat eine Kollektorfläche von 512.000 m2. Die Errichtungszeit beträgt zwei Jahre pro Kraftwerk. Sobald die Kraftwerke ans Netz gehen, soll jede der Anlagen bis zu 200.000 Menschen mit umweltfreundlichem Strom versorgen, womit Spanien Solarkraftwerke von Weltrang bekommt. »Der Bau dieser ersten europäischen Parabolrinnenkraftwerke erfüllt für den Markt der solarthermischen Kraftwerke eine wichtige Vorbildfunktion. Dank der erfolgreichen Pionierarbeit verfügen wir heute über eine Spitzenposition im Markt, die wir weiter ausbauen wollen«, so Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium. Das Unternehmen hat am selben Standort bereits ein drittes Kraftwerk entwickelt, das zusammen mit der portugiesischen EDP-Gruppe realisiert wird. Der Bau dieser Anlage soll Ende dieses Jahres beginnen. Die Solarkraftwerke können Strom planbar auch nach Sonnenuntergang bereitstellen. Große thermische Reservoirs speichern eine Energiemenge, die ausreicht, das Kraftwerk 7,5 Stunden unter Volllast weiter zu betreiben. Die Andasol-Kraftwerke sollen helfen, die Nachfragespitzen im spanischen Stromnetz in den Sommermonaten abzudecken, die vor allem durch den hohen Energiebedarf der Klimaanlagen verursacht werden.
An der Technologie sind deutsche Unternehmen maßgeblich beteiligt: Die Flagsol GmbH, Technologietochter von Solar Millennium, liefert Engineering-Leistungen für das Solarfeld, also Planung, Auslegung und Bauüberwachung sowie die Steuerung. Schott und Flabeg liefern wichtige Komponenten des Solarfeldes, Siemens die Turbine. Für den Bau zeichnet vor allem die spanische ACS/Cobra-Gruppe verantwortlich, die auch 75 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft übernommen hat.
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Kleiner Umbau

Mit dem überraschenden Ausscheiden von Karl Steinmayr aus der kaufmännischen Geschäftsführung der Alpine Bau hat der zur spanischen FCC-Gruppe gehörende Konzern mitten im Sommer einmal kurz für Aufsehen gesorgt. Steinmayr war zuletzt auch für den Bereich Kraftwerksbau verantwortlich und war vor seiner Tätigkeit als Alpine-Geschäftsführer beim früheren Eigentümer Pappas tätig. Er wurde erst im November 2006, also nach der übernahme durch die FCC, als einer von insgesamt acht Chefs bestätigt. Jetzt hat er sich eine neue Aufgabe gesucht und bleibt zugleich im Aufsichtsrat der Kraftwerkssparte, wie eine Sprecherin betont. Für die kaufmännischen Agenden zeichnet nun José Angel Brandin allein verantwortlich, eine Nachbesetzung steht nicht an. über ihm als Geschäftsführer der übergeordneten Alpine Holding GmbH sitzt Placido Alvarez Holgado. An ihm und seinen Kollegen liegt es jetzt, die Alpine profitabler zu machen. Im Vorjahr ist dies nicht wirklich gelungen, wie der seit Juni vorliegende Geschäftsbericht des Konzerns belegt. Zwar stieg die Bauleistung um nahezu 13 Prozent von 2,009 auf 2,266 Milliarden Euro, das Ergebnis ist jedoch deutlich geschrumpft. So betrug das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) 2005 gut 54 Millionen Euro, 2006 hingegen nur knapp 21 Millionen. Der Jahresüberschuss der Alpine reduzierte sich von 36 Millionen Euro im Jahr 2005 auf gerade 3,2 Millionen Euro. »Bei einigen Projekten im In- und Ausland waren erhöhte Risikovorsorgen erforderlich«, heißt es dazu im Vorwort des Geschäftsberichtes. Zu einzelnen dieser Projekte bestünden diesbezüglich noch Nachtragsforderungen, die allerdings noch nicht aktivierungsfähig waren, so das Management. Die vom früheren Mehrheitseigentümer nicht ausreichend unterstützte Expansion in die weite Welt ist also nicht nur rosig. Des Weiteren musste die Alpine negative Ergebniseffekte durch Insolvenzen von Kunden wegstecken. Im Bereich des Finanzergebnisses sei die Zinsbelastung durch die Finanzierung der Expansion erheblich angestiegen. »Das Zinsergebnis ist mit einem saldierten Aufwand von 13,6 Mio. Euro (Vorjahr 5,1 Mio. Euro) stark angestiegen. Dies ist vor allem auf die gestiegenen Kreditzinsen und auf den durch das Anwachsen der Forderungen gestiegenen Kreditbedarf zurückzuführen«, so die Bilanz. Der Auftragsstand der Alpine zum Jahresende 2006 betrug 2.176 Mio. Euro, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von sechs Prozent entspricht und rund 83 % des geplanten Jahresumsatzes für das Geschäftsjahr 2007 ausmacht. Rund 38 Prozent der Bauleistung werden im Ausland erzielt.
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Gefragte Daten

Die Markterschließung der neuen EU-Mitgliedsländer durch österreichische Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche schreitet rasch voran. Schwierigkeiten bereitete dabei immer wieder die Beschaffung geeigneter Daten zur Beurteilung des wirtschaftlichen Umfelds. Dem begegnen die ZOE-Baumarktberichte, für die sich das Forschungsinstitut IIBW rund um Wolfgang Amann, das Marktforschungsinstitut Triconsult und der langjährige Osteuropa-Chef von Knauf, Manfred Winkler, zusammengetan haben. In deutscher Sprache und einem innovativen Format werden alle wesentlichen Daten zur Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung, der Wohnversorgung, des Wohnungsneubaus, der Immobilienmarktentwicklung und Bauproduktion dargestellt. Bislang liegen Berichte für Polen, die Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn vor. 2008 sollen Bulgarien und Rumänen, in der Folge auch weitere Länder Zentral-Ost-Europas hinzukommen. Die Wohnungsproduktion hat zwar kräftig angezogen, es ist aber noch viel Platz nach oben. Mit 16.500 Fertigstellungen bzw. 18.000 Wohnungsbewilligungen (2006), das sind 3,1 Fertigstellungen bzw. 3,3 Bewilligungen pro 1.000 Einwohnern, liegt die Slowakei aber noch deutlich hinter dem EU-Durchschnitt von 5,6 bzw. 5,8. Angesichts des massiven Nachholbedarfs sollte die Wohnungsproduktion den EU-Durchschnitt deutlich übersteigen. Zur Einschätzung der zukünftigen Entwicklung der Bauproduktion wurde vom ZOE-Team ein Prognosemodell für alle Teilsparten des Hoch- und Tiefbaus entwickelt. Die Slowakei erreicht demnach in den nächsten Jahren die stärkste Dynamik aller MOE-Länder:

1. Die meisten Teilsparten der slowakischen Bauwirtschaft zeigen eine sehr dynamische Entwicklung. Bezogen auf die Bewohnerzahl ist die Bauproduktion insbesamt aber noch vergleichsweise gering (nur 40 % des tschechischen Werts).
2. Hochbau 2006: +8,5 %, Wohnungsneubau +18,3 %, Wohnungssanierung +15,1 %, Nichtwohnbau +3,8 %. Prognose Ø 2007-09: Wohnungsneubau +12,4 %, Wohnungssanierung +8,4 %, Nichtwohnbau +5,0 %.
3. Tiefbau 2006: Neubau +20,9 %, Sanierung +17,1 %. Prognose Ø 2007-09: Neubau +15,9 %, Sanierung +15,4 %.
4. Insgesamt erwirtschaftete die slowakische Bauwirtschaft 2006 ein Produktionsvolumen von 3,43 Mrd. € (+12,1 %gegenüber 2005). Für 2007-09 wird ein durchschnittliches Wachstum von +10,3% prognostiziert - das stärkste im MOE-Vergleich.

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Gas-Gegenstrom

Der milde Winter hat bei einigen Erdgasanbietern deutliche Spuren hinterlassen. Ihr Absatz sank zum Teil erheblich. Die EconGas GmbH etwa verkaufte im Geschäftsjahr 2006/07 witterungsbedingt um rund 15 Prozent weniger Gas. Nicht so in Tirol: Die Tigas konnte ihren Absatz 2006 um 3,5 Prozent auf 289,1 Millionen Kubikmeter steigern. Beim Umsatz machte das Unternehmen einen Satz um 22,1 Prozent auf 131,8 Millionen Euro. Zurückzuführen ist das im Wesentlichen auf den forcierten Ausbau des Versorgungsnetzes. Die Zahl der Tarifkunden stieg um mehr als 1.880 auf knapp 30.000. Knapp 60 Prozent des verkauften Gases gingen an Industrie und Gewerbekunden. Auch für heuer hat der Versorger einige Neuerschließungen geplant. Noch nicht realisiert werden konnte der erste Abschnitt der Brenner-Hochdruckleitung von Schönberg nach Matrei. Nachdem jedoch bereits zahlreiche Lieferverpflichtungen mit Kunden in Wipptaler Gemeinden eingegangen wurden, musste zur vorübergehenden Versorgung dieser Kunden im Gewerbegebiet von Narvis eine LNG-Anlage installiert werden. Gekühltes, verflüssigtes Erdgas wird per LKW dorthin transportiert und dort kontrolliert erwärmt in das bestehenden Ortsnetz eingespeist. Eine vermutlich nicht kostengünstige Art, Verträge einzuhalten. 2006 investierte die Tigas insgesamt 31,4 Millionen Euro in den Ausbau ihres Netzes. 135,8 Kilometer neue Gasleitungen sind hinzugekommen, insgesamt verfügt die Tigas über ein Netz von 2.200 Kilometern. Erheblich gestiegen ist aufgrund der Investitionen auch der Zinsaufwand, der sich von einer Million Euro im Jahr 2005 auf 3,2 Mio Euro mehr als verdreifachte. Nicht brausend ist der Gewinn der Gesellschaft: Gerade gut 97.000 Euro gehen an die Konzernmutter Tiwag AG. Mehr als das, nämlich 150.000 Euro, bezieht die Tigas an Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln, wie im Geschäftsbericht vermerkt ist.
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Von Forchheim in die Welt

Forchheim ist eine unscheinbare Kleinstadt im Freistaat Bayern, die sich dennoch \"Große Kreisstadt“ nennen darf. Das verwirrt, ist in Deutschland aber nichts ungewöhnliches. Eine \"Große Kreisstadt“ ist nichts anderes als eine Gemeinde mit besonderen rechtlichen Status und deutlich mehr Zuständigkeiten als eine normale Kreisstadt. Dieser hoheitliche Sonderstatus macht Forchheim zu etwas besonderem. Erwähnenswert ist noch das Gründungsdatum. Mehr als 1200 Jahre hat die 30000-Seelen-Gemeinde bereits auf dem Buckel. Gegründet wurde Forchheim im Jahr 805, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die aus dem 14. Jahrhundert stammende Kaiserpfalz, die im Jahr 1552 errichtete Festung Forchheim und das spätmittelalterliche Rathaus im Fachwerkstil. So richtig herausgeputzt wird Forchheim im Advent, wenn das Rathaus zum - laut Eigendefinition - schönsten Adventkalender umgestaltet wird. Das wars dann aber auch schon mit den Besonderheiten. Wirtschaftlich kann man eine Schokoladenfabrik und gleich vier Brauereien vorweisen, von zentraler Bedeutung ist aber vor allem die geographische Nähe zu Nürnberg.
Trotz dieser auffallenden Unauffälligkeit sind die meisten von uns schon mit Forchheim zu tun gehabt - zumindest indirekt. Wenn irgendwo auf der Welt ein Patient mit einem Röntgensystem, einer Angiographieanlage oder einem Computertomographen untersucht wird, ist in vielen Fällen Forchheimer Technologie mit im Spiel. Seit 1993 hat Siemens mit Investitionen von rund 70 Millionen Euro den Medical-Solutions-Standort Forchheim zu einem der modernsten Fertigungsstätten für Medizintechnik ausgebaut. In den beiden Geschäftsfeldern Computertomographie (CT) und Angiographie-, Durchleuchtungs- und Aufnahmesysteme (AX) sind 1500 Personen auf über 20.000 Quadratmetern Büro- und Fertigungsflächen beschäftigt. 90 Prozent des Forchheimer Geschäfts gehen in den Export. Bislang wurden rund 8000 Computertomographen von Forchheim aus in alle Welt geliefert.
Besonders stolz sind die Siemensianer auf ihre \"Fabrik der kurzen Wege“, wie die AX-Fertigung im unternehmensinternen Slang seit 1996/97 genannt wird. Damals wurde eine neue Montagestraße installiert, die seither für über 50 Prozent kürzere Durchlaufzeiten sorgt. So absolvieren etwa Angiographieanlagen die Montage- und Prüfstationen der Produktionslinie je nach System in fünf bis zwölf Arbeitstagen statt früher in über 20. Zudem können durch das Umgestalten der fertigungsflächen und den flexiblen Einsatz von Mitarbeitern monatliche Nachfrageschwankungen von über 300 Prozent je Systemtyp bewältigt werden. Ein in den Fertigungsprozess integrierter, speziell entwickelter Dauertest für alle Röntgensysteme, CRST (Clinically Relevant Simulation Testing), wird nachts durchgeführt, wodurch die Produktion 24 Stunden rund um die Uhr ausgelastet werden kann. Dieser Test wurde gemeinsam mit Medizinern entwickelt und simuliert den Anwendungsbetrieb in der Klinik. Im Jahr 2004 gab es dafür die Auszeichnung \"Fabrik des Jahres“ der internationalen Unternehmensberatung A.T. Kearney.
Großer Wert wird in Forchheim auf die Logistik gelegt: Mit High-Speed-Logistik und \"just in time“-Komponentenanlieferung in Verbindung mit Taktbauweise konnte die Fertigungszeit von Computertomographen von ehedem 22 Wochen auf zehn Tage reduziert werden. Davon sollen vor allem auch die Kunden profitieren. Durch die Komplettmontage in Forchheim wird die Installationszeit im Krankenhaus oder in der Arztpraxis auf maximal fünf Tage verkürzt.
Ebenfalls erwähnenswert ist die freiwillige Teilnahme des Standorts Forchheim an der öko-Audit-Verordnung EMAS, dem System mit den weltweit höchsten Anforderungen im Umweltschutz. Seit 1996 kommt EMAS in Forchheim zum Einsatz und wird regelmäßig durch einen staatlich zugelassenen Umweltgutachter überprüft. Damit dürfen die Forchheimer das EMAS-Zeichen verwenden und auch nach außen dokumentieren, dass sie mehr für den Umweltschutz leisten als gesetzlich erforderlich ist. Auch in Sachen Strahlenbelastung bei CT und Röntgen zeigt man sich als Vorreiter. Die mit der automatischen Echtzeit-Dosismodulation CARE Dose4D ausgestattete Siemens-CTs sollen im Vergleich zu anderen Computertomographen mit bis zu 66 Prozent weniger Strahlenexposition auskommen. Röntgenanlagen aus dem AX-Bereich sollen zum Teil weniger als ein zehntel der Dosis von früheren Systemen benötigen. Die neueste Innovation aus Forchheim, die dazu beitragen soll, die Dosis zu senken, ist der Flachdetektor, der beim klassischen Röntgen den üblichen Film ersetzt und bei Angiographieanlagen zusätzlich zu einer besseren Bildqualität beiträgt.

Hintergrund:

Röntgen: Es war im Jahr 1895, als Wilhelm Conrad Röntgen die X-Strahlen entdeckte, die später den Namen ihres Entdeckers erhalten sollten. Damit war es erstmals möglich, Bilder aus dem Inneren des menschlichen Körpers ohne chirurgische Eingriffe zu gewinnen. Die Strahlen werden von Knochen und Organen unterschiedlich stark abgeschwächt, das Ergebnis wird als Schattenbild der durchleuchteten Körperregion auf einem Film sichtbar. Heute geht die Entwicklung vom Film zur Flachdetektor-Technologie. Dahinter verbergen sich einige Vorteile: Manuelle Tätigkeiten wie Laden und Transport der Kassetten sowie Filmentwicklung entfallen, die Bilder stehen sofort digital zur Verfügung. Die gute Bildqualität sorgt für diagnostische und therapeutische Sicherheit und einen schnelleren Behandlungserfolg. Dadurch und durch eine Vielzahl an technischen Innovationen kann die Strahlenbelastung für den Patienten deutlich vermindert werden.

Computertomographie: Die erste CT-Aufnahme wurde im Jahr 1971 durchgeführt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Röntgenaufnahmen liefert das CT auch dreidimensionale Aufnahme. Der Arzt erhält Schnittbilder und Datenvolumen mit einer hohen räumlichen Auflösung. Heute können selbst bewegte Organe wie das Herz in wenigen Sekunden detailgetreu visualisiert werden. Die neueste CT-Generation, das Dual-Source-Tomographiesystem DSCT, verfügt über zwei Röntgenstrahlen und zwei Detektoren, was zu deutlich schnelleren und präsziseren Aufnahmen führt.

Sonographie:Die Ultzraschalldiagnostik macht innere Organe in Echtzeit sichtbar. Das Verfahren macht sich hochfrequente Schallwellen zunutze, die von einem Schallkopf ausgesendet und an den verschiedenen Geweben teilreflektiert werden. Das Verfahren wird neben der Untersuchung von Föten während der Schwangerschaft vor allem an Organen eingesetzt, deren Zugang nicht durch luftgefüllte Räume oder Knochen behindert ist. Aufgrund moderner Bildverarbeitungsverfahren lassen sich auch großflächige Panoramadarstellungen und 3D-Bilder erzeugen. Dabei kann der Schallkopf sogar in den Körper eingeführt werden.

Magnetresonanz:Die Magnetresonanztmographie (MRT) - auch als Kernspintomographie bekannt - wird seit 25 Jahren in der Medizin eingesetzt. Es handelt sich um ein computerunterstütztes, bildgebendes Verfahren, bei der Bilder aus dem Körperinneren ohne ionisierende Strahlung gewonnen werden kann. Im Tomographen befindet sich ein starkes Magnetfeld, das das die Atome im menschlichen Körper anzieht. Wird das Gerät abgeschaltet, bewegen sich die Atome auf ihre Ausgangsposition zurück. Aus diesen Bewegungen kann mit Hilfe von hoch empfindlichen Antennen ein Schnittbild durch den Körper errechnet werden. Der Vorteil gegenüber der Computertomographie liegt in den verschiedenen Schichtebenen, die ohne den die Lage des Patienten zu verändern dargestellt werden können. Durch den guten Weichteilkontrast ist die MRT eine geeignete Methode zur Erkennung einer Vielzahl von Erkrankungen, wie etwa von Tumoren oder entzündlichen Prozessen im Bereich des zentralen Nervensystems.

Nuklearmedizinische Diagnostik:In der nuklearmedizininischen Diagnostik geht es um die Sichtbarmachung von Stoffwechselvorgängen. Dazu werden den Patienten radioaktive Substanzen, so genannte Radionuklide, verabreicht. Die Substanz reichert sich im Gewebe an, das einen erhöhten Stoffwechsel aufweist. Beim Zerfall senden die Radionuklide eine kurzwellige Röntgenstrahlung aus, die empfangen und in Bilddaten umgewandelt werden. Das bedeutendste nuklearmedizinische Diagnoseverfahren ist heute die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), die in Regel mit einem CT-System auftritt und als PET-CT neben funktionellen Informationen auch anatomische Daten liefern und zu einem Bild vereinen kann.

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Verdienstvoller Gewerkschafter

Johann Driemer, der ehemalige Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz, wurde für seine Verdienste um die Sozialpartnerschaft und seinen Einsatz für Arbeitnehmer mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik österreich ausgezeichnet. Mit Sachkenntnis, Zielstrebigkeit und Konsensbereitschaft habe sich Driemer auch auf Arbeitgeberseite großen Respekt und Anerkennung erworben, so Staatssekretärin Christine Marek. Als größte Verdienste und Errungenschaften Driemers nannte Marek die Einführung eines Jahresbeschäftigungsmodells für Bauarbeiter, einer Bauarbeiter-Abfertigung und das Engagement für die Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse.
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Was bringt die Sonne?

Bramac Dachsysteme ist seit vielen Jahren auch mit Solaranlagen im Geschäft. Für Skeptiker und jene, die es ganz genau wissen wollen, bietet Bramac eine kostenlose Solarberechnung. Für jede spezielle Anforderung werden unter Berücksichtigung des Standortes und des Bauobjektes detaillierte Informationen berechnet. Der Kunde erfährt schon in der Planungsphase die Größe der Kollektoren, den jährlichen Wärmeertrag, den solaren Deckungsgrad, die Boilergröße sowie die Einsparung der Kohlendioxid-Belastung. Der entsprechende Solarerhebungsbogen und weitere Informationen zum Thema Solartechnik sind auch im Internet unter www.bramac.at abrufbar.
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Effizienzängste

Wenn 5.000 Wohnungen super gedämmt werden, bringt das wenig, weil pro Jahr 45.000 neue Wohnungen dazukommen«, meint Walter Boltz, Chef der E-Control. Seiner Ansicht nach weisen in österreich alle Szenarien auf einen Mehrverbrauch bei Energie hin. Deshalb sei es an der Zeit, laut über ein neues Großkraftwerk an der Donau nachzudenken, meint der Regulator. Dass diese Forderung nicht von der E-Wirtschaft selbst kommt, liege daran, dass diese durch jahrelange Diskussionen mit Umweltschützern aufgerieben sei, glaubt Boltz, der gemeinhin als Erzfeind der E-Wirtschaft gilt. Auch zu den Kilmaschutzzielen hat der Nichtpolitiker Boltz unangenehme Einsichten parat.
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Doppelter Erfolg

Mit der Gold Partnerschaft zeichnet Microsoft Partner aus, die sich durch erfolgreiche Projekte mit hoher Kundenzufriedenheit sowie hochqualifizierte Mitarbeiter profilieren. Die actinium consulting gmbh kann diese Auszeichnung für drei Kompetenzen vorweisen - entsprechend den Hauptgeschäftsfeldern steht das Unternehmen für überdurchschnittliches Know-how in den Bereichen Data Management (Business Intelligence/BI), Business Process and Integration und Software-Entwicklung.

Dienstleistungen von actinium im BI-Bereich umfassen den Aufbau von Controlling- und Steuerungskonzepten über die Auswahl geeigneter BI-Produkte bis hin zur Implementierung von Analyse-, Reporting-, Data Warehouse- und Planungslösungen. Einen speziellen Schwerpunkt bildet die Entwicklung von Softwareprodukten. Mit dem Produkt dot hat das Unternehmen neue Standards im Bereich Business Intelligence gesetzt. Das Erfolgskonzept von dot wurde durch ein unabhängiges Zertifizierungs-Institut nun offiziell bestätigt und für die Microsoft Datenbankplattform SQL Server 2005 und Windows Client zertifiziert. dot reduziert den Einführungsaufwand von Data Warehouse-Lösungen drastisch. Kern der Lösung ist die Automatisierung sämtlicher Entwicklungstätigkeiten. Dabei unterstützt die Software nicht nur die erstmalige Implementierung, sondern auch jede Weiterentwicklung über den gesamten Lebenszyklus der BI-Applikation.

\"Wir haben nun die offizielle Bestätigung, dass unsere Dienstleistungen und Produktentwicklungen qualitativ hochwertig sind\", freut sich actinium-Geschäftsführer DI Gregor Zeiler. \"actinium hat sich damit als erstklassiger Dienstleister am österreichischen und internationalen IT-Markt erfolgreich positioniert.\" Die aktuelle Entwicklung bekräftigt die Geschäftsstrategie: vor kurzem hat actinium die Niederösterreichische Versicherung als neuen Kunden gewonnen.

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Frisch, saftig, steirisch

Peter Masser und Alfred Prinz Liechtenstein haben nach eigenen Angaben bislang zwei Millionen Euro in die Projektierung eines Wasserkraftwerkes an der Schwarzen Sulm in der Steiermark investiert. Zuletzt haben sie einen positiven wasserrechtlichen Bescheid für ihr umstrittenes Projekt erhalten. Nun überlegt das Land, die Schwarze Sulm zu einem Naturdenkmal zu erklären, was das Aus für die Staustufe bedeuten würde. Das Projektteam stellt der Politik umgehend die Rute ins Fenster - in Form von erheblichen Schadenersatzansprüchen. Zu den bislang angefallenen Projektkosten wollen sie in Berufung auf Rechtsexperten entgangene Gewinne für 100 Jahre in Rechnung stellen, was sich in Summe auf rund 50 Millionen Euro beläuft. »Das Land Steiermark muss sich im Klaren sein, dass die Kosten auf jeden Falle in einer Größenordnung wären, die Rückstellungen im steirischen Landesbudget erforderlich machen würden«, stellt Masser fest.
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