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Neustart in Baden - Württemberg

In weiten Teilen Baden-Württembergs herrscht Verstimmung. Verstimmung darüber, dass die Bewährungs- und Gerichtshilfe erstmals von einem privaten Träger übernommen wird und dieser Verein noch nicht einmal ein deutscher, sondern ein österreichischer ist. Die aus dem ehemaligen Verein für Bewährungshilfe hervorgegangen Organisation Neustart wird ab 1.1.2007 für die nächsten zehn Jahren die Bewährungs- und Gerichtshilfe in Baden-Württemberg übernehmen.
Für Verwunderung sorgt in Deutschland auch die Tatsache, dass mit Ulrich Goll gerade ein Justizminister die Privatisierung antreibt, galten doch Sicherheit und Justiz bislang als Hort der Beamtenschaft. Da Goll aber nicht nur Justizminister ist, sondern auch FDP-Politiker ist er für Slogans wie \"Weniger Staat, mehr privat\" durchaus empfänglich. Von der Auslagerung der Gerichts- und Bewährungshilfe erhofft sich Goll das, was sich alle Unternehmen und Institutionen von Outsourcing-Projekten erhoffen: Eine Steigerung der Qualität bei gleichzeitiger Reduktion der Kosten. \"Bei derzeit 100 Probanden und mehr je Sozialarbeiter kann ein Bewährungshelfer den Probanden nur noch verwalten, aber nicht mehr qualifiziert betreuen\", sagt Goll und beschwichtigt die Kritiker, dass \"die Bewährungs- und Gerichtshilfe keine zwingend hoheitliche Tätigkeit, sondern in erster Linie Sozialarbeit von Mensch zu Mensch ist\".

Erfolgreiches Pilotprojekt
Die Entscheidung für Neustart ist nicht zuletzt dank einem erfolgreichen, zweijährigen Pilotprojekt in Stuttgart und Tübingen gefallen. Während dieser Pilotphase ist eine Führungsstruktur etabliert worden, die eine einheitliche Umsetzung der vorgegebenen fachlichen Standards sicherstellen soll. Sämtliche Mitarbeiter seien bedarfsgerecht geschult und mit der nötigen technischen Ausrüstung versorgt worden, heißt es aus dem Justizministerium Baden-Württemberg. Zudem soll ein von Neustart entwickeltes Programm die systematische und transparente Dokumentation der Betreuungsarbeit ermöglichen. Durch die Verknüpfung der Arbeitsbereiche von Bewährungs- und Gerichtshilfe hofft das Justizministerium auf einen flexiblen Personaleinsatz zwischen den beiden Bereichen.
Um die geplanten Kosteneinsparungen von zehn Prozent zu bewerkstelligen, setzt Goll auch auf den Einbau von ehrenamtlichen Helfern. Schon während der Pilotphase konnten mehr als 80 ehrenamtliche Bewährungshelfer gewonnen, bestellt und geschult werden. \"über dieses private Engagement freue ich mich besonders. Denn trotz strenger Aufnahmekriterien sind den ehrenamtlichen Bewährungshelfern mittlerweile bereits über 100 Probanden anvertraut\", so Goll. Die Einbindung von Ehrenamtlichen sei für den Reformprozess von wesentlicher Bedeutung, erklärt der Minister. Denn viele Probanden würden in erster Linie zeitliche Zuwendung und praktische Lebenshilfe, weniger aber spezifische fachsozialpädagogische Betreuung benötigen. Nach Auslaufen des Vertrages mit Neustart hofft Goll, dass 20 Prozent der Probanden von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut werden.

Richtungsweisendes Projekt
Das Gesamtvolumen der deutsch-österreichischen Zusammenarbeit beträgt rund 60 Millionen Euro als fixes Entgelt für 10 Jahre und umfasst neben der Betreuung auch die Umgestaltung der Organisation sowie den technologischen Hintergrund. Für die Erbringung der Dienstleistung fallen rund 370 Beamte unter die Zuständigkeit von Neustart, wobei rund 150 davon während der Vertragslaufzeit fix von Neustart übernommen werden. Da sich das Entgelt jedes Mal bei Ausscheiden eines Beamten erhöht, ist im Endausbau, nach übernahme aller Beamten in ein Anstellungsverhältnis mit Neustart, von einem Jahresentgelt von rund 23 Millionen Euro auszugehen Einen Startschuss für einen weiteren Dienstleistungsexport ins benachbarte Ausland sieht Neustart-Geschäftsführer Wolfgang Hermann in der Kooperation mit Baden-Württemberg nicht. \"Nach der erfolgreichen Pilotphase werden wir uns jetzt voll und ganz auf dieses Projekt konzentrieren\", sagt Hermann. \"Im Vordergrund steht eine erfolgreiche Implementierung und nicht weitere Expansionspläne.\" Die Integration von 370 neuen Beamten, noch dazu außerhalb der Grenzen österreichs, zu den bestehenden 620 Mitarbeitern in österreich sei ohnehin eine große Herausforderung. Mit weiteren Expansionsplänen würde man an die eigenen Kapazitätsgrenzen stoßen, so Hermann.
Neben der Bewährungs- und Gerichtshilfe kümmert sich Neustart in Baden-Württemberg auch um den Täter-Opfer-Augleich, in österreich als außergerichtlicher Tatausgleich bekannt. Weitere Angebote aus dem Neustart-Portfolio sind nicht vorgesehen. \"Und das wird auch so bleiben\", sagt Hermann, der von Seiten der Baden-Württembergischen Justiz keine Anzeichen erkennen kann, weitere Dienstleistungen aus österreich zu importieren.

Unterstützung von ganz oben
Im österreichischen Justizministerium begrüßt man die Aktivitäten von Neustart außerhalb der Republikgrenzen. \"Der Export von Know-how, Ideen und Visionen ist auch eine Anerkennung für die Leistungen des Vereins Neustart in österreich\", sagt Christoph Pöchinger, Sprecher von Justizministerin Karin Gastinger, und verweist auf die intensive Zusammenarbeit zwischen Neustart und dem Justizministerium in den letzten Jahren. über die Skepsis der deutschen Kollegen ist Pöchinger verwundert, schließlich plane man in Baden-Württemberg sogar die teilweise Privatisierung von Gefängnissen. Dieser Schritt sei in österreich noch nicht einmal angedacht. Mit der Privatisierung der Bewährungshilfe hingegen hat man in österreich gute Erfahrungen gemacht. Und ein Modell, das sich in österreich über 50 Jahre lang bewährt hat, sollte auch in Deutschland funktionieren.

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Neue Möglichkeiten erschließen

Auf Dachflächen, Schallschutzmauern oder Parkscheinautomaten sind sie zu finden: Solarzellen, die das Sonnenlicht einfangen und in elektrische Energie umwandeln. Die Wachstumsraten der Photovoltaikunternehmen betragen jährlich 30 Prozent. Nicht nur die wirtschaftlichen und ökologischen Chancen sind enorm, sondern auch die Herausforderungen für Unternehmer und Ingenieure.

Die klassische Solarzelle aus Silizium wird in vielen einzelnen Produktionsschritten gefertigt: Das in Blöcken hergestellte Silizium wird zunächst in quadratische Scheiben geschnitten. Anschließend lassen sich diese Wafer strukturieren, dotieren, beschichten und mit elektrischen Kontakten versehen. »Nano-Oberflächentechnologien und speziell Plasma gestützte Verfahren bieten eine große Palette von Möglichkeiten zur Texturierung und Beschichtung von Solarwafern im Nanometer-Bereich, die bisher noch nicht erschlossen sind«, erklärt Eckhard Beyer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden. »Mit der Plasmatechnologie können wir mehrere Prozessschritte kombinieren und den Herstellungsprozess effizienter gestalten.« Die Forscher am IWS entwickeln Plasmaquellen, die bei Atmosphärendruck arbeiten und sich damit besonders zur Fertigung von Solarzellen eignen. Herkömmliche Beschichtungsquellen werden im Vakuum eingesetzt, was eine vergleichsweise teure Anlagentechnik erfordert.

Unter dem Dach des Innovationsclusters »nano for production«, erarbeiten die Forscher gemeinsam mit Unternehmern Konzepte für Ressourcen sparende Produktionsanlagen zur Herstellung von Hochleistungs-Solarzellen. »Mittelfristiges Ziel ist es, mit Hilfe der Nanotechnologie materialsparende dünnere und größerere Solarwafer herzustellen, die schnell in großen Stückzahlen gefertigt werden können. In einer Anlage können wir mehrere plasmachemische ätzschritte in Kombination mit Beschichtungsschritten durchführen«, beschreibt Beyer die Vorteile des Herstellungsverfahrens. »Diese neuen Fertigungsschritte lassen sich auch in bestehende Produktionslinien nachträglich integrieren.«

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Mehr als ein Notebook

Mit weniger als einen Kilogramm ist das neue Convertible Notebook ein echtes Leichtgewicht und somit ein Begleiter im Auto, Zug oder Flugzeug. Trotzdem bietet es Technik vom Feinsten: So ist im P1610 künftig ein PC-Card Slot integriert, das Display läuft mit einer WXGA-Auflösung und ab Januar 2007 wird das Convertible Notebook auch mit UMTS lieferbar.

Ausgestattet mit der neuesten Intel Core Solo Prozessor Mobiltechnologie, ist das LIFEBOOK P1610 trotz maximaler Mobilität sehr leistungsfähig. Durch die Kombination von Windows XP Tablet PC Edition 2005 und einem passiven Grafiktablett, können Notizen auf dem Touch-Screen einfach mit den Fingern gemacht. Dreht man das 8,9 Zoll große Display, verwandelt sich das Notebook in einen Slate Tablet PC.

Neben zahlreichen Verbindungsmöglichkeiten wie WLAN, Bluetooth oder Modem (ab Anfang 2007 mit UMTS lieferbar), bietet das Lifebook auch einige Security Funktionen, inklusive integriertem Fingerprint Sensor und Trusted Platform Modul (TPM). Dieser Chip enthält eine eindeutige Kennung und dient damit zur Identifizierung des Rechners. Die neueste Intel Core Solo Mobiltechnologie garantiert hohe Leistung und lange Akkulaufzeiten.

Preis: 2690 Euro

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Holz im Metall-Look

Die neue Effektlasur DANSKE SilverStyle von Synthesa soll Architekten völlig neue Gestaltungsperspektiven eröffnen. Die besondere Wirkung des \"metallischen Holzes“ ergibt sich aus der Transparenz der neuen Lasur. Während klassische deckende Holzbeschichtungen die Maserungen des Holzes verschwinden lassen, bleibt die natürliche Struktur der Holzoberfläche mit der SilverStyle-Lasur sichtbar und wird durch Metallic-Pigmente verstärkt. Je nach Blickwinkel soll so eine beinahe graphische Anmutung entstehen können. Die Aluminium-Pigmente, die die metallische Optik erzeugen, machen aber nicht nur in ästhetischer Hinsicht Sinn, sie sollen auch die Lebensdauer der Beschichtung erhöhen.
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Der Spieltrieb der Wissenschafter

\"Der typische Computerspieler entspricht nicht dem Klischee des pickeligen Spätpubertierenden.“ Zu diesem - für viele überraschenden - Schluss kam unlängst eine deutsche Studie. Noch überraschender dürfte für manche die Tatsache sein, dass jetzt seriöse Wissenschafter Spieleplattformen zum Erkenntnisgewinn nutzen.
Sozialwissenschafter der Universität Leeds stürzen sich voll Begeisterung in das Simulationsgenre. Ihr Spiel erinnert an \"SimCity“, ist aber mit dem wissenschaftlichen Zusatz \"ein dynamisches Simulationsmodell der Bevölkerung des Vereinigten Königreiches“ versehen. Das Konzept des Programms ist dem beliebten Computerspiel sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass es um die Simulation echter Gesellschaften geht. In einem Vorzeigeprojekt soll nun ganz Großbritannien virtuell simuliert werden.
\"Wir entwickeln ein Modell, das ganz Großbritannien mithilfe von virtuellen Individuen und Haushalte abbildet“, erklärt Mark Birkin, Universitätsprofessor und Leiter des Projekts. Der virtuellen Bevölkerung werden Attribute und Verhaltensweisen zugeschrieben, die aus tatsächlichen Untersuchungen und real vorhandenen Datenbanken stammen. So fließen beispielsweise anonymisiert die Daten der britischen Volkszählung aus dem Jahr 2001 in das Modell ein. Andere Datensätze von verschiedenen Behörden wie Wohn- und Einkommenssituation, Gesundheitsstatus oder Autogebrauch der Bevölkerung werden ebenfalls berücksichtigt.
Mit diesem umfassenden Simulationsmodell wollen die Wissenschaftler in der Lage sein, potenzielle demographische Entwicklungen besser voraussagen zu können. Das ehrgeizige, aber noch weit entfernte Ziel: Die Konsequenzen politischer Entscheidungen vorab virtuell abzutesten.
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Der Diamant unter den Mediaplayern

Dieser Diamant wird wohl nicht nur \"the girls best friend“ werden, auch männliche User, die viel Wert auf Design legen, werden mit dem kleinen Juwel ihre Freude haben. Der Black Diamond ist in einem luxuriösen, schwarz glänzenden Design gehalten, welches an einen geschliffenen Diamanten erinnert. Mit Abmessungen von 48 x 90 x 12 Millimetern und einem Gewicht von 60 Gramm ist er elegant und handlich zugleich und lässt sich mühelos auch in der kleinsten Tasche unterbringen.

Durch die vollständig taktile Benutzeroberfläche des Black Diamond, sie besitzt weder Knöpfe noch Regler, erleuchtet das Menü schon bei der geringsten Berührung. Der Nutzer kann per Touch-Pad sowohl vertikal als auch horizontal durch die Menüs navigieren. Per kreisförmiger Bewegung wird z.B. die Lautstärke geregelt. Sämtliche Funktionen des Black Diamond sollen dank bersichtlicher Menüs einfach aufrufbar sein.
Aber auch unter der edlen Oberfläche ist der Black Diamond ein Schmuckstück: Die 1-Zoll-Mini-Festplatte besitzt eine Speicherleistung von 8 GB und bietet somit Platz für bis zu 4.000 Musikstücken sowie für Videos und Fotos. Der Black Diamond kann zudem als externe Festplatte zur Speicherung von Dokumenten eingesetzt werden.

Der Black Diamond ist kompatibel mit den meist verbreiteten Formaten (MP3, WMA, Audible) sowie mit allen legalen Download-Plattformen (DRM 9 und DRM 10). Auch für die Anzeige von Videos und Fotos werden zahlreiche Formate unterstützt (WMV, MPEG4, DivX, JPEG).
Die Verwaltung der umfangreichen Dateisammlung erfolgt über die Software Music Management, das mitgelieferte USB 2.0 Kabel sorgt für schnelle Datenübertragung.

Features:
- 8 GB Festplatte
- Hochsensitives Bedienpanel
- Player für Audio/Video/Fotos
- 1,8-Zoll-OLED-Farbdisplay (262K Farben) mit Meta Data Navigation
- USB 2.0-Anschluss
- Lithium-Akku: Bis zu 15 Stunden Spielzeit
- Größe: 48 x 90 x 12 Millimeter
- Gewicht: 57 Gramm
- Lieferumfang: CD-ROM mit Music Management Software, USB-Kabel 2.0, In-Ear-Kopfhörer aus Silikon, Schützhülle
- Preis: 249 Euro

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Stadt und Land

Auf dem Pariser Autosalon zeigte Renault, was im Frühjahr 2008 auf die SUV-affine Kundschaft zukommt. Der Koleos Concept soll ein geländegängiges Stadtfahrzeug sein, schließlich will man keine Zielgruppe vom Kauf ausschließen.
Vom Erscheinungsbild her, ist der Koleos ein klassischer SUV: Große Bodenfreiheit, ein großzügiger Innenraum, Aluminiumträger auf dem Glasdach und eine stark geneigte Heckscheibe. So solide, aber doch unspektakulär wie das äußere präsentiert sich auch der Rest. Als highlight gehen noch die aus Aluminium gefertigten Seitenschweller durch, die beim öffnen der Türen automatisch ausfahren. Auch das Panorama-Glasdach und die vier mit Leder überzogene Einzelsitze sind nette Details. In der Mitte der Armaturentafel befindet sich zudem ein Bildschirm, an dem die Funktionen des Navigationssystems und der Multimedia-Anwendungen sowie Informationen für die Fahrt mit Allradantrieb angezeigt werden.
Angetrieben wird der Koleos von einem Zwei-Liter-Diesel mit 177 PS. Für eine komfortable und sichere Fahrt sollen ABS, ESP und ein Bremsassistent sorgen. Im Gelände können eine Anfahrhilfe und ein Bergabfahrassistent in Anspruch genommen werden.
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Eine ganze Menge Pferde

Herzstück des japanischen Temperamentbündels ist die kraftvolle Motorisierung. Dank einer mit Turboladung kombinierten Benzindirekteinspritzung entwickelt der 2,3-Liter-Motor eine Leistung von 260 PS und ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern. Dass der Mazda3 MPS über Kraft verfügt, sieht man schon weitem: Eine Frontschürze mit großen Lufteinlässen, ein Heckdiffusor mit großem, verchromten Auspuffrohr und auf der Motorhaube ein zwei Zentimeter hoher Gupf, unter dem sich der Turbo-Intercooler verbirgt. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft Mazdas jüngster Spross in 6,1 Sekunden. Damit weiß nicht jeder umzugehen. Um das Geschoss auch für weniger geübte Fahrer kontrollierbar zu machen, verfügt der Mazda3 MPS über ein Sperrdifferenzial und eine laut Mazda \"harmonische Drehmomentabgabe“. Ein eintägiges Fahrtraining gibt’s beim Kauf als Zucker gratis dazu.
Den Mazda3 MPS gibt es nur als serienmäßiges Gesamtpaket, aufpreispflichtige Extras sind nicht vorgesehen. Das Paket umfasst 18-Zoll-Alufelgen, Alupedale, mit Leder bezogene Schalensitze, eine Klimaautomatik und ein schlüsselloses Startsystem. Erhältlich ist der Mazda3 MPS ab März 2007 für 31.590 Euro. Bis Ende 2007 plant Mazda in österreich 150 Exemplare zu verkaufen.
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15 Minutes of Shame

Von Rainer Sigl

Es hörte sich nach einer guten Idee an: In einer Branche, in der Image und überzeugungskraft einen gewissen Stellenwert haben, kann’s nicht schaden, sich bei einer Bewerbung ins schmeichelhaft beste Licht zu rücken. Und nachdem das alle vorhaben, muss man sich auch was Besonderes einfallen lassen, um aufzufallen. Sportlichkeit ist immer gut, tiefgründige Lebensphilosophie kommt souverän - und dann der übergag: Das Ganze verschickt man nicht als langweilige Bewerbungsmappe, nein, als Video, komplett mit Intro, Musik und Interviewpose. Mit einer solchen Bewerbung müsste man eigentlich in der Welt der Hochfinanz punkten können, oder?

Als Andy Warhol seinen berühmten Satz von den »15 minutes of fame« prägte, die in der Zukunft jedem Einzelnen zustehen würden, konnte er noch nicht ahnen, auf welche Weise sich seine Voraussage bewahrheiten würde: In Zeiten des Web 2.0 tingelt der Hype-Zirkus kontinuierlich durch die Welt, greift Obskures, Bizarres oder nur Allzumenschliches auf, veröffentlicht es binnen kürzester Zeit viral auf Millionen Blogs und kreiert somit Superstars mit Ablaufdatum - oftmals gegen den Willen der manchmal ahnungslosen Opfer. 15 Minuten mögen das wohl sein - aber oft sind es eher »15 minutes of shame« und die Schadenfreude der ganzen vernetzten Welt schwappt über den Ahnungslosen zusammen.

Das Opfer. Ebendies geschah mit Aleksey Vayner. Der Yale-Student bewarb sich im Sommer bei mehreren Wall-Street-Börsenfirmen, und weil die Konkurrenz groß ist, versuchte er sein Glück mit einem eigens gedrehten Bewerbungsvideo. Getreu der alten Bewerbungsweisheit, dass gar nicht zu dick aufgetragen werden kann, zog Vayner in dem siebenminütigen Promovideo alle Register. Nicht nur, dass man den gepflegt dröge dreinblickenden Jungmakler beim Beantworten subtil gestellter Fragen beobachten kann - etwa: »Wie schafften Sie es, zu so einer Inspirationsquelle für alle Menschen in Ihrer Umgebung zu werden?«, nein, mehr noch: Der staunende Personalchef darf den Wunderwuzzi auch beim Tennisspielen, beim Stemmen in der Kraftkammer, beim Trickjumpen auf Skiern, beim Sambatanzen mit einer dunklen Schönheit und sogar beim Zertrümmern von Ziegelsteinen mit der Handkante bestaunen. Mens sana in corpore sano - bei einem solchen Topbewerber hätten binnen kürzester Zeit die Jobangebote nur so eintrudeln müssen.

Stattdessen lachte die Welt. Eines der von Vayner angeschriebenen Unternehmen stellte das intern wohl für Staunen und Gelächter sorgende pompöse Machwerk auf YouTube - und erschuf einen Star. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich das Video mit dem bescheidenen Titel »Impossible is nothing«, und alle machten sich über die großspurige Selbstbeweihräucherung lustig. Mehr noch: Der plötzlich unverhofft im Rampenlicht stehende Vayner wurde investigativ regelrecht zerpflückt. Die Aufnahme vom Skifahren zeige gar nicht ihn selbst, seine beiden angeblichen Firmen seien Potemkin’sche Dörfer, und auch seine einzige Publikation wäre aus Internetquellen zusammengebastelt.Auch die klassischen Medien nahmen sich, wie üblich mit Verspätung, des Internetphänomens Vayner an: In Begleitung seines Anwalts trat der weltweit Geschmähte in mehreren Interviews und US-Talkshows vor die Kameras, um rechtliche Schritte gegen die für die Veröffentlichung der vertraulichen Bewerbungsunterlagen Verantwortlichen anzukündigen und sich über die »Hexenjagd« gegen ihn zu beklagen. Weltweit als Paradebeispiel eines arroganten, größenwahnsinnigen und unsympathischen Strebers zu gelten, sei schon schlimm genug; doch überdies sehe er durch die Kampagne seine Karriere zerstört. Auf die Bewerbung habe auch kein potenzieller Arbeitgeber geantwortet.

Ein kleiner Trost: 15 Minuten sind schnell vorbei. Wer erinnert sich etwa heute noch an das »Star Wars Kid«? Auch hier war es ein selbstgedrehtes Video, das 2002 den dicklichen Teenager Ghyslain zum Weltstar wider Willen machte. Sein unfreiwillig komisches Gefuchtle mit dem imaginären Laserschwert hatte im Netz solche Popularität erlangt, dass er sich monatelang nicht mehr auf die Straße trauen konnte - auch hier waren Gerichtsverfahren, Entschädigungszahlungen und unzählige psychologische Nachbetreuungen für die beinahe vernichtete Existenz des Webstars wider Willen die Folge. Doch die Karawane zieht weiter: Auch weltweiter Spott verhallt mit der Zeit.

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Das ganze Jahr im Einsatz

Nicht nur nach den Wintermonaten helfen Asphalt-Thermo-Container, den Kalt- und Heißmischguteinbau schnell und rationell zu lösen und Straßenschäden schnell und einfach zu beseitigen. Jetzt gehen immer mehr Baufirmen und Straßenerhalter dazu über, Asphalt-Thermo-Container das ganze Jahr über einzusetzen. \"Wir bekommen in der letzten Zeit immer mehr Anfragen von Interessenten, die den Einbau von Heißmischgut rationeller gestalten wollen“, bestätigt Baumaschinenhändlerin Roswitha Dreger. Gemeinsam mit ihrem Team importiert sie schon seit Jahren Asphalt-Thermo-Container des deutschen Herstellers ATC A. Richter GmbH. Die Anwendungsgebiete der in Baugrößen von 1 bis 20 Tonnen erhältlichen Container sind dabei besonders breit gestreut. Vor allem in der Steiermark sind schon eine Reihe an Asphalt-Thermo-Containern im Einsatz. Mit einer optional lieferbaren, externen Förderschnecke lässt sich der Asphalt-Thermo-Container auch zur Verteilermaschine aufrüsten. In beiden Fällen hält die eingebaute, vollautomatische Gasbeheizung, das Mischgut auf Temperatur und sichert so die optimale Einbauqualität. Kleinere Reparaturstellen können außerdem mit dem als Zubehör verfügbaren, direkt am Asphalt-Thermo-Container angebrachten Hydraulikhammer auf den Heißmischguteinbau vorbereitet werden. Eine \"on board“ angebrachte Haftkleberspritze mit hydraulischem Antrieb übernimmt zudem schnell und einfach die Verteilung von Haftkleber auf Kaltemulsionsbasis zur Vorbereitung der Einbaustelle.
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