Zehn Rückschläge
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Nokia 5300 XpressMusic
Das Nokia 5300 XpressMusic bietet auf einer 2 GB großen microSD-Speicherkarte Platz für über 100 Alben oder ungefähr 1.500 Musiktiteln. Mit speziellen Musiktasten steuert der User die Musikwiedergabe während er andere Funktionen wie zum Beispiel das Eingeben von Texten, den Zugriff auf Internetinhalte oder das Aufnehmen von Fotos nutzt. Kopfhörer oder externe Lautsprecher können entweder direkt an die 2,5-mm-Klinkenbuchse oder über den im Lieferumfang enthaltenen Audio-Adapter für 3,5-mm-Klinkenbuchsen angesteckt werden. Dank seines Mini-USB-Anschlusses soll das Musikhandy den mühelosen Austausch von Alben und Music-Tracks vom Phone auf einen PC und umgekehrt ermöglichen.
Neben den obligatorischen Mitteilungsfunktionen verfügt es auch über eine 1,3-Megapixel-Kamera. Eingehende Anrufe können über Videoklingeltöne angekündigt werden, die auf dem hochauflösenden Display ansprechend dargestellt werden.
Preis: ca. 250 Euro
Der Hauptsitz von Alcatel-Lucent befindet sich in Paris, die Aktie des Unternehmens wird ab erstem Dezember unter dem neuen Wertpapierkennzeichen ALU sowohl an der Euronext Paris als auch an der New York Stock Exchange gehandelt. Die beiden bisherigen CEOs Patricia Russo (Lucent) und Serge Tchuruk (Alcatel) finden sich auch im neuen Unternehmen wieder. Russo wurde zum CEO von Alcatel-Lucent bestellt, Tchuruk zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates.
Im Bereich der Kommunikationslösungen für Unternehmen ist Alcatel-Lucent eigenen Angaben zufolge die Nummer 1 in Europa und zählt mehr als 250.000 Unternehmen und öffentliche Institutionen zu seinen Kunden. Im Carrierbusiness wird das Hochzeitspaar bei Wireline-Netzen als weltweite Nummer eins gesehen. Bei Mobilfunknetzen nimmt man Rang drei nach Ericsson und Nokia/Siemens ein. Das neue Logo, eine Abwandlung des mathematischen Symbols für Unendlichkeit, soll die harmonische Einigkeit auf dem Weg in neue Konvergenz darstellen.
Report:Die technologische Basis für IPTV ist gelegt. Wie geht es jetzt weiter?
Helmut Leopold:Parallel zur Technologienentwicklung geht es immer auch darum, sich Geschäftsmodelle zu überlegen. Es ist zwar wichtig, dass die Technologie verfügbar ist, man muss aber auch wissen, wie man sie Gewinn bringend nutzen kann.
Das erinnert an UMTS. Die Technologie gibt’s schon lange, die Killerapplikation ist aber noch immer nicht gefunden.
Die frühe Implementierung von UMTS war sicher richtig. Es ist für den Wirtschaftsstandort wichtig, neue Technologien anzubieten. Sie stimulieren ein neues Kommunikationsverhalten und ermöglichen neue Geschäftsmodelle.
Welche neuen Geschäftsmodelle können Sie sich für IPTV vorstellen?
Ein Beispiel. Wir haben vor kurzem festgestellt, dass die österreichische ärztegemeinschaft über 900 Filme verfügt, die sie ihren Mitgliedern zur Verfügung stellen möchte. Das ließe sich natürlich über Internet oder CD bewerkstelligen, aber viele Menschen wollen nach einem langen Arbeitstag nicht auch noch am Abend ihren Rechner einschalten. Mit IPTV können wir das gesamte Filmangebot der ärzte auf den Fernseher bringen und zwar so verschlüsselt, dass die Beiträge tatsächlich nur für die Mitglieder einsehbar sind.
Die Telekom Austria ist vor knapp einem Jahr in Wien in den digitalen Fernsehmarkt eingetreten. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge?
Derzeit bieten wir ein Paket mit 45 Free TV Sendern und 13 Pay TV Sendern an. Dazu eine elektronische Programmzeitschrift und ein Video-on-Demand-Service mit mehr als 700 Filmen. Von der technologischen Seite betrachtet, wäre natürlich noch deutlich mehr möglich. Man muss aber bei einer neuen Technologie aufpassen, nicht alles zu kompliziert zu machen. Wir haben bewusst auf vieles verzichtet und nicht das Internet auf den Fernseher gebracht. Uns geht es darum, jene Dienste anzubieten, die auch Sinn machen und nicht so sehr darum, zu zeigen, was wir können.
Ihr Ziel vor einem Jahr waren 50.000 Kunden in Wien. Wie viele sind es nun tatsächlich?
Kein Kommentar.
Also deutlich weniger als 50.000?
(lacht) Das wäre der logische Schluss, aber Sie haben ja auch gesehen, dass wir in der Vergangenheit kaum Werbung dafür gemacht haben. Wir haben ein gutes Produkt zu einem konkurrenzfähigen Preis. Bevor wir offensiv in den Markt eintreten, wollen wir sicher gehen, dass ein Produkt auch funktioniert. Und das tut es.
Es gab also Kinderkrankheiten?
Natürlich gab es auch kleinere Kinderkrankheiten. In erster Linie geht es aber um einen Customer Care Prozess. Wenn ich ein neues Service anbiete, kommen nicht immer alle Kunden von Beginn an damit zurecht. Diese Kunden wenden sich dann an die Hotline, dafür brauche ich qualifiziertes Personal, damit den Leuten auch richtig geholfen werden kann. Zusätzlich brauche ich auch genügend qualifizierte Techniker. Das braucht seine Zeit. Uns war es wichtig, einfach aber trotzdem innovativ zu beginnen, die Kosten gering zu halten und die Technologie im Griff zu haben.
Mit welchen Problemen waren Sie noch konfrontiert?
Eine große Herausforderung sind die Verhandlungen mit den großen Filmstudios. Wenn die hören, dass ein Internet-Prodvider zu Verhandlungen kommt, machen sie erst einmal de Schotten dicht. Die Studios haben Angst, dass die Filme ins Netz gestellt und damit raubkopiert werden können. Das sind immer zähe Gespräche, bis man den Verantwortlichen klar gemacht, worum es bei IPTV eigentlich geht. Die beste Erklärung ist immer die Demonstration unserer Verschlüsselungstechnologie. Wenn die Studios merken, dass es ihnen nicht gelingt unseren Schlüssel zu knacken, sind die Verhandlungen deutlich einfacher zu führen.
Was erwartet den Kunden in der Zukunft der digitalen Fernsehwelt?
Die Interaktivität wird sicher noch weiter ansteigen, aber wie das Content-Geschäft von morgen aussieht, weiß heute noch kein Mensch. Das ist die Herausforderung, der wir uns stellen müssen.
Herr Leopold, vielen Dank für das Gespräch!
Symantec Mobile AntiVirus 4.0 macht Pocket-PCs und Smartphones, die auf der Windows Mobile 5.0-Plattform laufen, zu einem sicheren Ablageort für vertrauliche Unternehmensdaten, ohne dadurch die Mitarbeiter bei der drahtlosen Abwicklung ihrer Geschäfte einzuschränken. Symantec Mobile AntiVirus 4.0 schützt mobile Geräte automatisiert vor Bedrohungen, die über E-Mail- und MMS-Mitteilungen (Multimedia Messaging Service) eingeschleust, von Speicherkarten, Mobilfunk- und Wi-Fi-Netzen heruntergeladen, per Bluetooth übertragen oder über Infrarot-Verbindungen gesendet werden.
über den Symantec LiveUpdate Wireless-Service aktualisiert Symantec AntiVirus 4.0 für Windows Mobile automatisch alle Signaturen zum Schutz vor Bedrohungen und gewährleistet so einen lückenlosen Schutz vor neuen Viren, Trojanern und Würmern. Eine spezielle Managementfunktion gibt dem IT-Administrator außerdem die Möglichkeit, von einer zentralen Konsole aus Sicherheitsrichtlinien auf einem Mobiltelefon zu konfigurieren, zu sperren und zu aktivieren.
Dies sind weitere Ergebnisse einer aktuellen Cisco-Studie, die im vergangenen Sommer weltweit von dem unabhängigen Institut Insight Express durchgeführt wurde. 1000 Telearbeiter in zehn Ländern sind umfassend zum Thema IT-Sicherheit befragt worden. Dabei hat sich gezeigt, dass eine große Lücke zwischen dem Sicherheitsbewusstsein der Telearbeiter und ihrem tatsächlichen Verhalten klafft. Wider besseres Wissen werden beispielsweise unbekannte E-Mails geöffnet. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass viele mobile Mitarbeiter die IT-Abteilung bei der Kontrolle des Einsatzes von IT-Equipment als weniger maßgeblich ansehen, als ihre Vorgesetzten, die nicht aus der IT-Abteilung kommen.
Insgesamt gaben 38 Prozent der Befragten an, dass die Zahl der Helpdesk-Anrufe mit Sicherheitsbezug gestiegen ist. Gründe für diese Anrufe sind Virus-Attacken, Phishing-Mails, Identitätsdiebstahl, Hacker-Angriffe oder andere böswillige Aktivitäten. In Indien meldet über die Hälfte der befragten IT-Entscheider eine Zunahme solcher Helpdesk-Anrufe. Mit 52 Prozent haben über alle Länder hinweg Spam- und Phishing-bezogene Anrufe den höchsten Anteil an den Anrufen.
Als Reaktion unter anderem auf diese gestiegene Zahl der Helpdesk-Anrufe erwarten 67 Prozent der Befragten, dass ihre Investitionen in Sicherheitsmaßnahmen im kommenden Jahr steigen werden. 41 Prozent rechnen mit einem Anstieg von mehr als zehn Prozent. China liegt in dieser Erwartungshaltung an der Spitze: 90 Prozent der befragten IT-Entscheider dort rechnen mit einem Anstieg der Ausgaben, mehr als die Hälfte erwartet, dass dieser Anstieg zehn Prozent überschreiten wird. In Deutschland gehen 63 Prozent der Befragten davon aus, dass die sicherheitsbezogenen Ausgaben steigen werden. Dass dieser Anstieg über zehn Prozent liegen wird, erwarten 27 Prozent.
Der gebürtige Wiener studierte an der TU Wien und verfügt sowohl über ein abgeschlossenes Studium der Versicherungsmathematik als auch der Technischen Mathematik. Seine berufliche Laufbahn begann Schmid 1989 als Assistent an der TU Wien. Von 1993 bis 1999 betreute er bei der Management Consulting GmbH als Mitglied der Geschäftsleitung schwerpunktmäßig innovative multimediale Softwareprojekte in der Automobil-, Finanz- und Versicherungswirtschaft. Weitere Karrierestationen führten Schmid als Mitglied der Geschäftsleitung zur Wiener Software Manufaktur GmbH, als Manager Financial Services zur Accenture GmbH und als Marketing und Key Account Manager für Business Intelligence-Lösungen zur SIS Informationstechnologie GmbH.
2005 erfolgte der Wechsel zur T-Systems Austria GesmbH, wo er als Key Account Manager unter anderem für die Betreuung der Top-5-Versicherungsunternehmen verantwortlich zeichnete. Darüber hinaus fungierte er als Vertreter österreichs im Segment Insurance der T-Systems International, das sich der Betreuung der internationalen Top-10-Player widmet. Bei SAS Austria setzt der Versicherungs-Profi seine fundierten Erfahrungen nun gezielt zur Betreuung und Weiterentwicklung des Geschäftsbereiches Versicherungen ein.
Stark erkältet, habe ich mich um für einen Freitag zivile 15.30 Uhr nach Hause geschleppt. Da klingelt das Handy: Tony, Anton Reisinger, Manager des Wasserstoffprogrammes von BMW im Rang eines Vice President Clean Energy. Tony joggt gerade auf dem Kapuzinerberg. Im Januar hatte sein Team oben bei mir einen Workshop für die Marketingstrategie veranstaltet. Nun berichtet mir Tony, dass gerade der neue Wasserstoff-7er in Los Angeles vorgestellt worden ist und ab März 2007 ausgewählte Multiplikatoren dieses erste Wasserstoffauto für den Alltagsbetrieb fahren werden. Reichweite 700 Kilometer, davon über 200 km im Wasserstoffmodus. Aus dem Auspuff kommt dann nur H2O als Emission raus.
Auf jeden Fall ist der Wasserstoff 7er nichts für kurzfristige Gewinne. 10, 12, vielleicht 15 Jahre wird man durchhalten müssen. Und da jammern AUTOBILD und Auto Motor Sport über den teuren Wasserstoff! Aber was, wenn wir im gleichen Zeitraum auch nennenswert Strom regenerativ erzeugen? Vielleicht sogar ein solares Wasserstoffwerk bauen? Dann wird es REVOLUTION heißen.
Letzten Juli lud mich Lexus zur Probefahrt des Lexus RX 400h. Als eher trübes Werbegeschenk steht heute nach das Kochbuch \"Hybrid Cuisine“ des verstaubten Münchner Senioren-Caterers Gerd Käfer im Regal. Wenn mich nicht die Plastikkonsole des RX 400h so geschockt hätte, vielleicht hätte ich einen bestellt. Heute werfen viele BMW, Mercedes und Audi vor, den Hybridmarkt verschlafen zu haben. Aber können wir einem hart am Markt segelnden deutschen Automobilhersteller vorwerfen, dass er solche Beträge in F&E steckt, während Toyota und Honda mit dem Hybridantrieb zwar eine zumindest in der Innenstadt spürbare Abgasminderung, aber kein neues Treibstoffkonzept anbieten?
Im Vorwort des Kochbuches hieß es, Hybrid Cuisine sei eine Verbindung, die so noch niemand gewagt hat. Um wie viel mehr gilt das für den Wasserstoff 7er von BMW! Für einen Moment überlege ich, ob ich Tony nicht sanft nahe legen soll, mir so ein Ding vor die Tür zu stellen, das ich dann mit Salzburger Wasserstoff aus Kaprun betreibe. Eine Parkgenehmigung für die Altstadt habe ich eh. Aber dann fürchte ich, meine Anfrage würde ihn in Verlegenheit bringen. Da ich kein relevanter Multiplikator bin, müsste er meinen Wunsch höflich, aber bestimmt ablehnen und befürchten, ich könne darüber beleidigt sein. Dabei bin ich doch höchstens darüber beleidigt, dass er ihn mir nicht anbietet.
Tony muss nach BMW-Dogma mit 60, also in drei Jahren aufhören. Er hat an etwas gearbeitet, das über seine Wirkungsspanne hinausgeht. Am Ende des Telefonates ist er den ganzen Kapuzinerberg bis nach Gnigl runtergejoggt. Er war nicht mal außer Atem. Diese Dauerkondition wünsche ich auch BMW und der Familie Quandt.
Alexander Dill ist Philosoph und Geschäftsführer des Salzburger IT-Dienstleisters Internetkloster. Zeitweise war er mit dem Aufbau von Biomassekraftwerken und der Projektleitung beim Deutschen Auslandsmarketing beauftragt.\"
Pragmatisierung und Elite-Uni
Auch die Dauerbrenner \"Pragmatisierung\" und \"Elite-Uni\" wurden - durchaus kontrovers - diskutiert. Während die Diskutanten am Podium - neben Zojer noch Gabriele Senti von Karolinska Institut Stockholm und Brigitte Resl von der University of Liverpool - einer Pragmatisierung, die nicht nach dem Gieskannenprinzip erfolgt, durchaus Positives abgewinnen können, steht Peter Fritsch, Vorsitzender des Alumni-Vereins der öAW, mit der Pragmatisierung auf Kriegsfuß. \"Die Pragmatisierungswut der Vergangenheit trägt die Hauptschuld daran, dass für junge Wissenschafter an den Universitäten kein Platz ist\", sagt Fritsch und ist damit voll auf Linie von Rektorenchef Christoph Badelt, der die \"verkrusteten Personalstrukturen\" als Hauptgrund dafür sieht, dass \"hervorragende junge Mitarbeiter auf Jahre hinaus keine Chance auf eine Stelle an einer heimischen Universität hätten\".
Auch das Institute of Science an Technology (ISTA) in Gugging wird von den international erfahrenen Diskutanten skeptisch gesehen. \"Eine künstlich geschaffene Einrichtung wird es sehr schwer haben\", sagt Zojer. Spitzenforschung brauche vielmehr ein funktionierendes Umfeld und gewachsenen Strukturen. \"An der Grazer Universität gibt es im Umkreis von fünf Gehminuten mehrere Gruppen, die sich mit mit Projekten beschäftigen, die auch meine Forschung tangieren. Mit denen kann man sich austauschen.\" Diese Strukturen seien bei einer künstlich geschaffenen Einrichtung nicht gegeben. \"Mit wem soll man dort reden?\", fragt Zojer, der zudem bezweifelt, dass es internationale Spitzenkräfte ausgerechnet nach Gugging ziehen soll. Das Geld, das in Gugging investiert wird, wäre laut Zojer in der bestehenden Universitätslandschaft besser aufgehoben. Denn das Know-how betreffend seien österreichische Forscher durchaus international konkurrenzfähig, nur bei der Infrastruktur hinke man hinterher. Keine guten Aussichten für die nächsten Generationen.