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Optimierte Verbrauchskurven

Mit rund vier Millionen Schilling ist der Jahresumsatz von gas-alive.com derzeit noch bescheiden. Aber Geschäftsführer Ulrich Schmidt ist optimistisch: "Wir haben die Unterstützung der gesamten Industrie. Der geht die Gas-marktöffnung definitiv zu langsam." Als Kunden nennt er die Papierriesen Hamburger, Neusiedler und Nettigsdorfer, die VA Stahl sowie Wienerberger. Die fasst Schmidt in einer Art Bilanzgruppe zusammen.

Hat ein Kunde zum Zeitpunkt X eine Verbrauchsspitze und der andere zum selben Zeitpunkt ein Verbrauchstal, muss für diesen Zeitpunkt insgesamt weniger Gas eingekauft werden. Außerdem fällt weniger Ausgleichsenergie an. Bis Jahresende soll ein E-Commerce-Tool stehen, das den gesamten Gaseinkauf selbsttätig abwickelt. Manche Energieexperten sind allerdings skeptisch. Gerald Maunz vom Baustoffriesen Lafarge Perlmoser: "Die Geschäftsidee ist ja vif. Aber niemand hindert ein Unternehmen, selber eine Bilanzgruppe zu bilden und den Gasverbrauch firmenintern zu optimieren."

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Multi-Utility

Multi-Utility: Bauchladen oder nicht, ist für Michael Strebl nicht die Frage. Für ihn sind die Vorteile eines Mehrspartenbetriebs evident. Vor allem im Privatkundenbereich und auch teilweise für das Segment der Klein- und Mittelbetriebe. Und sie stellen die Mehrzahl der salzburgischen Wirtschaftsstruktur. "Wir haben im Unternehmen mehr Infrastruktursparten und die nutzen wir", sagt der Verkaufschef des Salzburger Energieversorgers Salzburg AG. Cross Selling, Ersparnis bei Vertriebskosten und höhere Kundenbindung. Auf diesen kurzen Nenner bringt der Vertriebsprofi die Vorteile einer Multi-Utility-Strategie. "Damit können wir auch im eigenen Bereich wachsen", nennt Strebl ein entscheidendes Argument.

Angeboten werden nicht nur Strom und Gas, sondern auch Internet und Kabelfernsehen. Das Land ist nicht nur mit E-Leitungen überzogen; gleichzeitig mit dem Aufbau des Gasnetzes wurde Salzburg flächende-ckend auch mit Lichtwellenleiter versorgt. Das macht sich jetzt bezahlt. Denn die Salzburg AG rechnet im Strombereich mit einem Umsatzrückgang von 1,2 bis 1,5 Milliarden Schilling. "Wenn wir hier nichts tun, war´s das dann", schildert er dramatisch die Situation. Der geforderte Wandel ist dramatisch und verlangt ein hohes Tempo. Auf 1700 Beschäftigte außerhalb des Verkehrsbereiches kommen

145 Mitarbeiter im Vertrieb. Angestrebt wird ein Verhältnis eins zu zehn. Doch nicht der Vertrieb wird personell aufgestockt, sondern in nächster Zeit wird sich die Zahl der Mitarbeiter noch um rund 250 verringern. Die Multi-Utility-Strategie scheint jedoch aufzugehen. Nur noch rund 39 Prozent der Kunden beziehen lediglich Strom von der Salzburg AG, die restlichen 60 Prozent zahlen auch für Gas, Internet oder Kabel-TV ihre Rechnungen an den Salzburger Platzhirschen. Auch in der Organisation wird der Entwicklung Rechnung getragen. Die Abteilung ist nach Kundensegmenten in Key-Accounts, Geschäftskunden und Privatkunden aufgeteilt, neben einer Produkt- und Tarifentwicklungsabteilung und dem Kommunikationsmanagement.

Der Bereich Geschäfts- und Privatkunden ist auch noch regional aufgeteilt. Salzburg Stadt, Flach- und Tennengau, Pongau/Lungau und Pinzgau. Diese Organisation trägt den spezifischen Fragestellungen und der Margenstruktur Rechnung. Für die Betreuung der Key-Accounts hat man sich in Salzburg Dietmar Kübelböck von der Verbund geholt. "Damit nützt der Verteidiger das Know-how des Angreifers. Immerhin geht es um rund zwölf Prozent des gesamten Umsatzes in Salzburg." Die Wechselbereitschaft sei nicht so sehr das Thema als vielmehr der Preis. Dieser Haltung trägt man auch vertraglich Rechnung mit der so genannten "Last-call-Klausel": Wer ein günstigeres Angebot von dritter Seite hat, verpflichtet sich, auch dem Stromversorger eine Nachbesserungschance einzuräumen. Doch verlassen will man sich auch darauf nicht. Kübelböck rechnet mit einem Auf und Ab: "Viele werden diese Klausel herausverhandeln wollen."

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Frisch gestrichene One-Stop-Shops

Individualismus ist alles in der heutigen Welt der Marken und Markenprodukte. Und so gehen beispielsweise die Grazer Stadtwerke durchaus eigenständige Wege bei ihrer Multi-Utility-Strategie.

Neben Strom, Gas, Fernwärme und Wasser binden sie auch noch die Plakatwerbefirma Ankünder, die städtischen Verkehrsbetriebe und das kommunale Bestattungsunternehmen ein. Letzteres freilich nur am Rande, versichert Vorstandsdirektor Wolfgang Messner und fügt hinzu: "Schließlich wollen wir den Kunden auch ein Erlebnis bieten." Was PricewaterhouseCoopers (PwC), unter deren ägide das Konzept entstand, wohl nur bedingt so gemeint haben dürfte. Vielleicht wird allerdings ohnehin nichts aus dem Grazer Modell.

Denn zeitgleich mit der Multi-Utility-Diskussion steht in Graz die totale Umkrempelung der Stadtwerke zur Debatte. Bis Juni soll feststehen, wohin die Reise geht. Bis dahin liegen alle überlegungen hinsichtlich der Bündelung von Energie- und Infrastrukturdienstleistungen zu gewinnbringenden Produktpaketen auf Eis.

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OMV: Webportal macht Kunden transparent

Die OMV hat ihre Website umgekrempelt, um gewinnbringende Kunden noch gezielter und damit kostengünstiger ansprechen zu können. Dazu stellt sie sämtliche E-Business-Aktivitäten auf einer konzernweit techisch einheitlichen Plattform zur Verfügung. Der Besucher muss sich registrieren und hat dann Zugriff auf zielgruppenspezifische Businessapplikationen und andere Inhalte. Die Informationen, die der Kunde über sich abgibt, kommen in das konzernweit einheitliche CRM-System. So wird der Kunde leichter durchschaubar. Die OMV kann ihre Marketingaktivitäten noch zielgenauer ansetzen und damit die diesbezüglichen Kosten senken. Zu diesem Zweck sind auch neue Webanalyseinstrumente in das System eingebaut. Mit ihnen kann die OMV überprüfen, welche Inhalte genutzt und ob die mit einem bestimmten Angebot verbundenen Businessziele erreicht werden. Das neue Portal sei ein "Schlüsselinstrument der eBusiness-Strategie, das Kosten sparen, Prozesse optimieren und die Effizient des Konzerns steigern" solle, heißt es in einer Aussendung. Der Konzernstratege und E-Business-Leiter Martin Thomas formuliert das so: "Der Einsatz des neuen OMV-Portals als Vertriebsinstrument öffnet neue Märkte, optimiert Prozesse, spart Kosten und steigert unsere Wettbewerbsfähigkeit."
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MobilCom: Schmid teilt aus

Beim Kurssturz der MobilCom-Aktie am letzten Freitag (30. August, Anm. d. Red.) könne es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, "da wurde was gedreht“, ist sich der ehemalige Börsestar sicher und gibt seine Sicht der Dinge wieder: Um 17.33 Uhr, drei Minuten nach Börsenschluss in Paris, habe ein französisches Magazin im Internet über einen angeblichen Zahlungsstopp des Großaktionärs France Telecom berichtet. Sieben Minuten später sei diese Behauptung als Tatsache von Reuters über die Ticker geschickt worden. In der knappen Viertelstunde stürzte die Aktie um 25 Prozent nach unten.

Laut Schmid "ein Beleg mehr, wie der Kurs von den Franzosen nach unten gedrückt werden soll.“

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Der Europamarkt für Multimedia Messaging Service

Doch bis zum großen Durchbruch muss die Branche noch einige Hürden meistern. Wie diese Herausforderung beschaffen ist, liegt auf der Hand: Als System, mit dem nicht nur Texte, sondern auch Töne, Bilder, Filme etc. per Handy verschickt werden können, ist MMS nicht nur technisch viel anspruchsvoller als SMS oder auch die SMS-Erweiterung EMS (Enhanced Messaging Service), sondern voraussichtlich auch um ein vielfaches teurer.

Wenn mit der Zahl und Komplexität der Nachrichten allmählich auch der übertragungsaufwand höher wird, wird die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle im MMS-Geschäft spielen. Da MMS Paket-basierte Netze nutzen wird, hängt sein Erfolg von der Zugriffsmöglichkeit auf UMTS-Dienste und auf die GPRS-Technologie ab. Gerade hier kommt es jedoch in Europa immer wieder zu Verzögerungen.

Aus diesem Grund geht Frost " Sullivan davon aus, dass MMS-fähige Geräte erst ab 2005 als Massenprodukt und entsprechend kostengünstig erhältlich sein werden. Während für 2002 lediglich mit durchschnittlich fünf MMS-Botschaften pro Monat und Abonnent zu rechnen ist, wird die Frequenz 2006 auf 28 steigen. "Zu diesem Zeitpunkt dürften 66,3 Prozent der Umsätze im Europamarkt für Mobiles Messaging (ohne Mail) mit MMS erwirtschaftet werden," meint Eduardo Gonzalez, Research-Analyst bei Frost " Sullivan. "Damit lassen sich die zu erwartenden Rückgänge im SMS-Sektor mehr als ausgleichen."

Dazu muss es Anbietern allerdings gelingen, die Kosten für den neuen Dienst einzudämmen und eine klare Preisstruktur zu entwickeln. Außerdem gilt es, potenziellen Kunden unterschiedliche Preismodelle entweder nach Datenvolumen, Wert bzw. Art des Inhalts oder auf Pay-per-View-Basis anzubieten. Wie schon bei SMS werden Pre-Pay-Nutzer entscheidend zum Umsatz beitragen. Um diesen Kundenkreis anzusprechen, ist zudem ein Preismodell auf Echtzeitbasis zwingend notwendig.

Dabei ist entscheidend, wie die neue Technologie vermarktet wird: "Damit sich die Kunden nicht - wie bei WAP - nach kurzer Zeit enttäuscht zurückziehen, müssen MMS-Anbieter von Anfang an mit offenen Karten spielen," rät Gonzalez. "Neben den Vorteilen muss auch auf die Grenzen von MMS hingewiesen werden. Die potenziellen Nutzer sollten darüber informiert sein, dass die Displays der Handgeräte aufgrund ihrer Größe und der verfügbaren Farben gewisse Anwendungen ausschließen, sowie darüber, welche Datenraten tatsächlich übertragen werden können - nicht nur theoretisch."

Als wichtigste Akteure im MMS-Markt nennt Frost " Sullivan die Unternehmen CMG, Logica, SchlumbergerSema, Comverse, Alcatel, Motorola, Nokia und Ericsson. Mobilfunkbetreiber werden ihre MMS-Lösungen vornehmlich von bereits existierenden SMS-Anbietern beziehen oder aber, angesichts der finanziellen Belastung im Zusammenhang mit dem UMTS-Netz, von ihren Netzinfrastruktur-Providern. Letztere werden in der Lage sein, MMSCs (Multimedia Messaging Service Center) eingebettet in UMTS-Infrstrukturprodukte und eine End-zu-End-Lösung inklusive MMS-fähiger Handgeräte anzubieten. - Umsätze (in Millionen Dollar): 2002: 68 2003: 1.250 2004: 5.293 2005: 14.262 2006: 26.887

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Laptop-Akku für acht Stunden

Gleichzeitig bieten ausgewählte Modelle der neuen X30 Reihe die Möglichkeit zur drahtlosen Kommunikation über Bluetooth und Wireless LAN. Damit ist der mobile Rechner besonders geeignet für Anwender, die viel auf Reisen sind.

In seiner Grundausstattung verfügt der ThinkPad X30 über eine Akku-Laufzeit von 4,5 Stunden bei einem Gewicht von 1,6 Kilogramm. Die optional erhältliche "Extended Life Battery" erhöht die Arbeitszeit ohne weiteres Aufladen auf fast das Doppelte: Der 450 Gramm leichte zweite Akku lässt sich einfach unterhalb des Gerätes anbringen.

Die optional erhältliche X3 Ultrabase nimmt optische Laufwerke - zum Beispiel CD-ROM oder DVD - auf und verwandelt damit den ThinkPad X30 in ein voll ausgerüstetes mobiles Arbeitsgerät. Darüber hinaus enthält die Ultrabase zusätzliche Features wie Stereolautsprecher und eine PS2 Schnittstelle. Der Einschubschacht "Ultrabay 2000" bietet Platz für die aktuellen IBM Optionen, unter anderem einen Ziffernblock und eine PDA-Ladestation.

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Swisscom kauft ein

Demnach beteiligt sich die Swisscom Enterprise Solutions AG im Rahmen einer Kapitalerhöhung an dem in Zürich ansässigen Unternehmen und hält dadurch momentan 49,9 Prozent der Anteile sowie die Option, die Mehrheit bis zum Jahr 2005 zu erwerben.

Unit.Net bietet Dienste für Geschäftskunden an, bei denen Video und Ton mit Schaubildern und Interaktivität kombiniert werden können. Die Company hat Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Großbritannien und Spanien.

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UMTS: heftiges Liebeswerben

So hat Ericsson eine Zusammenarbeit mit Sony angekündigt. Noch heuer wollen beide Unternehmen eine gemeinsame Mobiltelefon-Produktion aufbauen. Die operative Führung soll bei Sony liegen.

Sony und Ericsson zusammen hatten im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Eigenangaben 50 Millionen Mobiltelefone verkauft.

Viag Intercom und T-Mobil haben ein Memorandum of Understanding zum gemeinsamen Aufbau und Betrieb ihrer UMTS-Netze unterschrieben. Dies sei Teil einer internationalen Kooperation der Muttergesellschaften BT Wireless und T-Mobile International in Deutschland und UK. BT Wireless rechnet mit Einsparungen von zirka 20 Prozent der Gesamtausgaben.

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Webcams mit Digitalzoom

Für die Kommunikation via Instant Messaging oder Video-Mail sind beide Modelle mit einem Mikrofon ausgestattet. Der im Softwarepaket enthaltene Logitech IM Video Companion kann den auf dem PC installierten MSN-Messenger und den AOL Instant Messenger mit einer Live-Videofunktion versehen, so Logitech in einer Aussendung.

Die QuickCam Pro 4000 unterstützt Bilder mit einer Auflösung von bis zu 1,3 Megapixel, Videoaufnahmen sind in einer Auflösung von 640 x 480 Pixel möglich. Der drehbare Standfuß erlaubt ein Auf- und Niederschwenken der Webcam sowie eine 360-Grad-Drehung um die eigene Achse. Neben dem erwähnten Mikrofon bietet sie auch eine Taste für Schnappschüsse auf der Oberseite. Als Software sind MGI Video Wave und PhotoSuite für die Video- und Bildbearbeitung inkludiert.

Die QuickCam Zoom löst die QuickCam Web von Logitech ab. Der CCD-Sensor erlaubt Bild- und Videoaufnahmen mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel, die Cam bietet eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 30 Bildern pro Sekunde.

Beide Modelle sind mit Windows 98, 2000, Me und XP kompatibel. Preis: ab 79,99 Euro.

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