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Konzern Controlling bei ACP

Emminger, beeideter Wirtschaftsprüfer, übernimmt damit eine neu geschaffene Position: Das Konzern-Controlling gewinnt für ACP stark an Bedeutung, nicht nur wegen der Größe, sondern auch wegen der Börsenpläne des Unternehmens.

Er soll den Bereich deutlich ausbauen und die Bereiche klassisches Controlling, Finanz- und Rechnungswesen zusammenführen. Auf seinem Programm stehen die Einführung internationaler Bilanz-Standards im Konzern (IAS, US-GAAP) und die Bilanzierung bei den Tochtergesellschaften. Zu seinen Aufgaben gehören auch das Finanzmanagement und betriebswirtschaftliche Optimierungen.

Emminger kommt aus dem Bereich Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Der gebürtige Wiener studierte Betriebswirtschaft, begann in einer Steuerberatungskanzlei und erreichte leitende Positionen in Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

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Sony in China

Japanische Elektronikkonzerne setzen auf Produktionsstätten in China. Nach Hitachi und Toshiba will auch Sony ein Werk im Reich der Mitte bauen. Die Investitionen für das Halbleiter-Montagewerk sollen rund 85 Millionen Euro betragen, und durch die in China geringen Lohnkosten zu einer Kostensenkung in der Produktion von Digitalkameras und der Playstation 2 beitragen. Die Geräte werden in China mit Halbfabrikaten aus Japan endgültig zusammengesetzt.
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Strom und Wärme aus Energie-Kukuruz

Mit Mais wollen die Wiener Energiecomfort und die kürzlich gegründete Greenpower GmbH ein Biomassekraftwerk in Dürnkrut betrieben. Zum Einsatz kommt eine ältere Maissorte mit wenig Korn und viel Pflanzenmasse. Sie wird auf einer Fläche von 60 Hektar angebaut und im Kraftwerk Simmering auf ihre energetische Nutzbarkeit getestet. Geldgeber für das Biomassekraftwerk ist eine Investorengruppe aus der Wiener Stadtwerke Beteiligungsmanagement AG und der Porr Infrastruktur GmbH (je 47 Prozent) und der Federspiel ökotechnology Consulting (sechs Prozent). Laut Energiecomfort-Chef Rudolf Pfaff liegen die Kosten für die Dürnkruter Biowärme bei einem normal gedämmten Haus um rund 15 Prozent unter denen einer ölheizung.
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Denkmalamt im Visier der FPö.

Massive Kritik an der Vorgangsweise des Bundesdenkmalamtes bei den Sophiensälen übt der Freiheitliche Stadtrat Johann Herzog. Es gebe immer noch keinen offiziellen Bescheid über die Unterschutzstellung, die auch wesentlich früher erfolgen hätte müssen. Auch hätte der Denkmalschutz für alle verbliebenen Teile des Bauwerkes erfolgen können, kritisierte Herzog.
Rudolf Schicker, Wiens Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr: "Bleibt der Denkmalschutz bestehen, kann der Bauträger das bereits bewilligte Projekt eines Kongress-, Hotel -und Bürozentrums realisieren, das die Umbauung des ehemaligen Ballsaales vorsieht." Dann wäre vor allem darauf zu achten, dass es zu keiner unnötigen Verkehrs- und Lärmbelästigung der Anrainer kommt" stellte Schicker fest.
Werde hingegen der Denkmalschutz aufgehoben, könne der Bauträger neue Projektvorstellungen einreichen. Schicker forderte für diesen Fall die Durchführung eines Wettbewerbs. "Ganz besonders wichtig ist die architektonische Gestaltung - ein solches Projekt bedarf einer heimischen und internationalen Expertise. Dabei darf es allerdings zu keiner Vermehrung der Kubatur kommen. Im Sinne der Stadtentwicklung sollte jedenfalls eine gemischte Nutzung weiterverfolgt werden, also z.B. ein Hotel, Büros und Wohnungen. Wünschenswert ist auch ein Veranstaltungssaal, der sowohl privat wie öffentlich genutzt werden kann. Auch im Falle eines neuen Projektes wird höchstes Augenmerk auf die Umweltverträglichkeit zu legen sein.", schloss Schicker


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Salzburg Mitte

Das Szenario erinnert ein wenig an das zur Zeit häufig in Diskussion stehende Projekt "Wien Mitte". Auf dem 23.000 m² großen Salzburger Bahnhofsgrundstück der Post-Tochter PTI ist ein riesiges Büroprojekt mit 55.000 m²Geschoßfläche geplant. Einen Investor fand die PTI bereits in der deutschen Projektentwicklungsfirma GFI, die sich zu 70 Prozent am Investitionsvolumen beteiligen will. über die Höhe der Investitkosten will man noch keine Aussage treffen, denn die wird sich nach Gebäudehöhe und Architektur richten.

"Das Projekt befindet sich zu Zeit in einer sehr sensiblen Phase", erklärt PTI-Projektleiter Stefan Schmerschneider den Status Quo. Sensibel ist vor allem der Standort des geplanten Büroprojektes. Immerhin müssen am Salzburger Bahnhofsvorplatz verschiedene Nutzungen in Einklang gebracht werden: der Busbahnhof, die öBB, die Tiefgarage, und dann gibt es da noch ein bereits 10 Jahre altes Gestaltungskonzept, das die Stadt Salzburg als Vorlage für dieses Areal erachtet. Die Vorgaben und Wünsche der Stadt und die Ansprüche der künftigen Käufer und Mieter der 55.000 m² Geschossfläche unter einen Hut zu bringen, sind nun Aufgabe der nächsten Monate. "Für einen Großteil der Fläche haben wir bereits Zusagen", so Schmerschneider. Probleme, die modernen, großflächigen Büros restlos an den Mann zu bringen, werden nicht erwartet. Denn die verkehrsgünstige Lage und die Knappheit an ähnlichen Objekten in innerstädtischen Lagen sorgen für Auslastung. Bisher haben sich hauptsächlich österreichische Unternehmen um die künftigen Büros beworben. Die Höhe des Büroturms könnte auch in Salzburg zu einer längeren Diskussion ausarten. "Hier gibt es Befürworter und Gegner", sagt GFI-Eigentümer Heribert Seiffert. Weder die PTI noch die GFI wolle sich derzeit zu einer Aussage diesbezüglich bewegen lassen, das habe schließlich und endlich der Gestaltungsbeirat zu entscheiden. Es ist jedoch anzunehmen, das sich diese in etwa am Hotel Europa orientieren wird, das sich am gegenüberliegenden Ende des Bahnhofsvorplatzes befindet.

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update.com: voll Optimismus

Ex-Colt-Boss und nunmehr update-Lenker Gerhard Schubert kann mit sich zufrieden sein. Er hatte ein schwerst angeschlagenes Unternehmen übernommen, doch mittlerweile haben sich die Ergebnisse verbessert, wenn auch immer noch Verluste geschrieben werden.

So stieg das EBIT von minus 5,26 Millionen Euro auf minus 1,42 Millionen. Der Verlust betrug 1,33 Millionen nach 4,89 Millionen im Vorjahresquartal. Für das 2. Quartal plant der ehemalige Präsident des VAT bereits einen positiven Cash-flow, für das 3. und 4. Quartal das endgültige überschreiten der Gewinnschwelle.

Dann soll auch endgültig Schluss sein mit dem New-Economy-Image: auf der Hauptversammlung soll die Namensänderung auf "update" abgesegnet werden.

Außerdem sucht das Unternehmen nach dem Rücktritt von Finanzchef Marcus Mühlberger Mitte April noch immer einen neuen CFO.

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Kelag kontert WWF

Mit vier Kraftwerksprojekten in Kärnten geht der WWF hart ins Gericht: "Einmalige Alpenbäche" würden "kilometerweit trocken gelegt" und damit gegen die Wasserrahmenrichtlinie der EU verstoßen, die die Verschlechterung des Zustandes naturbelassener Gewässer verbiete. Und das alles geschehe unter Beteiligung der Kelag, so der WWF.

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Turm im Kühlfach

Herbert Furch, Vorstand der Anlagenbau Austria AG, hat als Privatier hoch gepokert - und bis jetzt nur verloren. Die Vorbereitung des Linzer Hochhauses Sky Garden Tower bis zum Einreichplan hat bislang einen zweistelligen Millionenbetrag verschlungen. Bei einer kolportierten Bausumme von 800 Millionen immerhin geschätzte 20 Millionen Schilling. "Zugegeben, wir haben die Sache unterschätzt.

Es waren mehrere Faktoren, die das Projekt ins Stocken brachten: der Standort, die relativ niedrigen Mieten in Linz und damit verbunden die Zurückhaltung potenzieller Investoren", erklärt er das Dilemma. Trotzdem ist Furch zuversichtlich, das Ruder für sich und die involvierte Architektengruppe Schremmer & Jell noch herumzureißen. Demnächst sollte das auf Eis liegende 38.000 Quadratmeter umfassende Projekt erneut promotet werden. Vom Standort Voest-Gelände soll der Turm nun ein paar Kilometer weiter in den Hafen wandern.

"Es gab für den Standort extremen Zuspruch und extreme Ablehnung", erklärt Karl Weilhartner, der als Geschäftsführer des Immobilienbüros Arev als regionaler "Beratungspartner" zum Turmteam gestoßen ist. Er beurteilt den nun ins Auge gefassten Bauplatz an der Donau ausgeglichener. Auch hat der Immobilienfachmann prinzipiell kein Problem, eine derart geballte Flächenmenge am Linzer Markt zu platzieren. "Es ist viel in Bewegung. Der Turm ist eine mögliche Variante", hält Weilhartner jedoch eine Modifikation des Baukörpers für diskussionswürdig. Für den involvierten Planer Bernhard Schremmer ist klar, dass viel Zeit vergehen wird: "Ein Jahr sicher, vielleicht zwei."

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Kuschelnder Mittelstand

Das im Ausgleich befindliche Wiener Bauunternehmen Demel & Rössler wird die erste Ausgleichsquote erfüllen. "Wir rechnen damit, dass Ende Juni, Anfang Juli die Zahlungen über die Bühne gehen werden", ist der technische Leiter des Unternehmens Walter Ester zuversichtlich. Zu verdanken hat Demel & Rössler das Weiterbestehen dem Mischek-Direktor Ernst Lischka.

Er pilgerte wochenlang zwischen Ausgleichsrichter, Bauträgern und Gläubigern herum, um einen akzeptablen Weg zu finden. Das Ergebnis: "Mischek hat im Zuge des Ausgleichsverfahrens für uns bei Projekten die Bauführerschaft übernommen", erklärt Ester. So wurde es möglich, dass Demel & Rössler die meisten seiner laufenden Projekte weiterhin mit den eigenen Mitarbeitern fertig stellen kann.

Kein Freundschaftsdienst, denn für Mischek hat das Weiterbestehen der Baufirma mehrere Gründe. "Wir sind Hauptgläubiger. Allein aus den Argen entstünden Forderungsausfälle von 20 bis 22 Millionen Schilling", betont Lischka. Dazu kämen noch weitere drei Millionen, die in der gemeinsamen Beschaffungsfirma EVVG verloren gingen. Als weiteres Motiv führt Lischka den Erhalt mittelständischer Baufirmen an: "Wenn alle Kleinen gehen, sind wir nur mehr von Großen umgeben." Dass er dafür in den Bauhimmel kommen wird, glaubt der Mischek-Mann nicht. "Freilich sind die Konkurrenten nicht glücklich, schließlich wurde die Marktbereinigung hinausgezögert und verlagert."

Die betroffenen Bauträger seien hingegen dankbar, was sich "vielleicht beim Akquirieren neuer Aufträge als Nebeneffekt positiv auswirken kann", wie Lischka hofft. Eine Voraussetzung für einen dauerhaften Weiterbestand muss Demel & Rössler allerdings erst noch erfüllen. "Es wird wichtig, den Overhead an das Volumen des Marktes anzupassen", erläutert Lischka, der übernahmegelüste klar dementiert.

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Ausschreibung: Karussell eröffnet

Mindestens 500 Gebäude sollen in einer Kooperation aus Wirtschaftsministerium, Umweltministerium und BIG (Bundesimmobiliengesellschaft) energetisch optimiert werden. Mittels Einsparcontracting sollte das die BIG als Eigentümerin der meisten Gebäude auch nichts kosten, so Geschäftsführer Hartwig Chromy.

Die Republik zahle lediglich weiterhin ihre Betriebskosten als Mieter, sämtliche Einsparungen seien Honorar für den Contractor. In erster Linie handle es sich um wärmetechnische Maßnahmen für die energetische Optimierung der Gebäude. Im Mittelpunkt stehen Schulen, Universitäten und ämter.

Die Ausschreibung dieses Megacontractingpools wird voraussichtlich im Herbst stattfinden. "Das Bundesvergabegesetz zwingt uns leider dazu, dass die Ausschreibung ein volles Leistungsbild enthalten muss." Daher läuft seit kurzem die Ausschreibung für die Ausschreibung. "Wir suchen nach einem Planer oder Ausschreibungsbüro, welches die Erhebungen in den betreffenden Objekten durchführt", erklärt Chromy.

In der Abteilung Haustechnik des Wirtschaftsministeriums existieren zwar Betriebskostenvergleiche, anhand deren man die 500 Gebäude auswählte. Die Vorarbeiten für die Ausschreibung würden jedoch bei weitem die Kapazität der Abteilung sprengen, sagt der für Haus- technik zuständige Amtsdirektor Wilhelm Schebesta.

Zwischen der BIG, die nun für die Verwaltung eines Großteils der Bundesgebäude zuständig ist, und der Abteilung für Haustechnik des Wirtschaftsministeriums scheint es einige Diskrepanzen zu geben. Während die BIG von 600 zu sanierenden Gebäuden spricht, "waren es bis gestern nur 500 Gebäude", korrigiert Schebesta. Alles andere sei Unsinn und koste schließlich Geld.

Der Contractingwirtschaft in österreich könnte dieser Großauftrag, der an mehrere Bieter vergeben werden soll, zum Durchbruch verhelfen. "An der knappen Ertragssituation bei solchen öffentlich ausgeschriebenen Großprojekten wird sich aber nicht viel ändern", so Werner Schatz, Geschäftsführer der Firma ökoplan.

Allein für die Vorerhebungen habe man für das laufende BIG-Contractingprojekt über 25 Bundesschulen 1,5 Millionen Schilling investiert. "Mehr als zehn Bieter haben damals in Summe so viel Geld investiert, wie die beiden späteren Auftragnehmer umsatzmäßig daran verdienen", so Schatz. Volkswirtschaftlich sei das völlig unsinnig. Für die ökoplan hat es sich dennoch ausgezahlt, da sie den Zuschlag erhielt und eine Reihe kleinerer Folgeaufträge von Gemeinden einheimsen konnte.

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