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Redaktion_Report

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Wiener Zeitung: Details zur Stromlösung

Erste Details über die österreichische Stromlösung (Energy Austria) bringt die "Wiener Zeitung". Nach ursprünglichem Plan hätten diese am 2. Juli offiziell bekannt gegeben worden. Dieser wurde jedoch geändert, als neuer Termin für die Vorstellung der Energy Austria gilt der 5. Juli. Fix ist allerdings auch das noch nicht. Aus dem Wirtschaftsministerium verlautete, der Präsentationstermin müsse erst noch fixiert werden. Wie Josef Heizinger, Geschäftsführer der Linz AG, gegenüber dem Report erklärte, sei die Verzögerung "marginal. Man muss uns schon zugestehen, dass wir ein paar Tage länger brauchen."

Laut Wiener Zeitung sind die Verhandlungen mittlerweile so gut wie agbeschlossen. Offen sind noch Fragen der Postenbesetzung. Die gemeinsame Handelsgesellschaft der neuen Partner Verbund und EnergieAllianz soll als AG geführt werden. Dies entspricht laut Wiener Zeitung einem Wunsch des Verbunds. Im Gegenzu wurde der EnergieAllianz zugestanden, die Vertriebsgesellschaft für den Großkundenbereich als GmbH zu führen.
Friktionsfrei seien die Gespräche jedoch nicht verlaufen, so die Wiener Zeitung. Auch innerhalb der EnergieAllianz habe es ordentlich gescheppert, weil sich die EnergieAG Oberösterreich gegenüber der burgenländischen Bewag unterrepräsentiert fühlte. Verärgert gewesen sei auch der zweite oberösterreichische Allianzpartner, die Linz AG. Dieser wurde erst nach unverblümter Urgenz ein Sitz im Energy-Austria-Verhandlungsteam zugestanden. Linz-AG-Geschäftsführer Heizinger, der diesen Sitz inne hat, bestätigt gegenüber dem Report: "Das hat uns nicht sehr gefreut. Und das haben wir auch klar gesagt." Mittlerweile sei aber alles Wonne und Grießschmarrn.

Auch nach dem Abschluss der Verhandlungen über die Energy Austria bleiben indessen noch etliche Fragen zu klären. Nach wie vor ist etwa offen, ob und in welcher Höhe der Verbund Abgeltungen für seine noch nicht amortisierten Wasserkraftwerke, vor allem das Kraftwerk Wien-Freudenau, bekommt. Das zuständige Wirtschaftsministerium hatte in den vergangenen Monaten wiederholt darauf hingewiesen, in dieser Frage restriktiv vorgehen zu wollen. Unklar ist auch die Position der steirischen Energieholding EStAG. Sie ist offziell nicht an der Energy Austria interessiert, besitzt aber einen Minderheitsanteil an der Steweag-Steg, an der der Verbund die Mehrheit hält.

Hot Spot für öBB

In weniger als einer Woche haben Besitzer von Labtops oder PDAs, die mit einer Wireless-Card ausgestattet sind, am Wiener Westbahnhof Internetzugang. Es ist dies das erste Pilotprojekt der Wiener Firma funknetz.at in Koooperation mit den öBB (österreichische Bundesbahnen).

Die Vorgangsweise: Der User öffnet den Browser, identifiziert sich mit Benutzerkennung und Passwort und wird daraufhin freigeschalten. Der Probelauf am Westbahnhof soll zwei Monate lang gratis laufen. Danach plant die öBB weitere Bahnhöfe mittels Hot Spot Technologie aus dem Hause Funknetz.at auszustatten.

Neben dem Großkunden öBB bastelt Funknetz an Hot Spots für weitere Standorte wie etwa Golfplätze, Shopping Center und öffentliche Plätze. Die genauen Locations dieser Hot Spots können im Internet abgerufen werden.

KPNQwest: "Eunet-Spirit" und Vertriebsfokus

Die Fakten: Global Equity Partners werden 63,29 Prozent, die Volksbank Investment AG 36,71 Prozent der Anteile halten. über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein Gutteil der KPNQwest-Mitarbeiter wird übernommen.

Die Ziele: Die Umsätze sollen mittelfristig wieder ausgebaut werden. Langfristig sei es das Bestreben, einen "stabilen Internet-Service-Provider" aufzubauen.

Der Stand: Die neue alte EUnet verfügt in österreich nach eigenen Angaben immer noch über rund 15.000 Kunden. 62 Prozent der Top-100-Firmen und 40 Prozent aller Top-500-Unternehmen sollen zur Klientel des Internet-Providers gehören.

Die Personalia: EUnet-Gründer Herbert Herdlicka zieht in die Geschäftsführung des Unternehmens ein, doch rund die Hälfte der derzeit 91 Beschäftigten wird sich aus dem Unternehmen verabschieden müssen. Mit ihnen auch der bisherige Chef Franz Schiller.

Notruf! Bitte kommen!

Anfang Juli soll das erste Notruf-Handy österreichs einsatzbereit, und mit der Einsatzzentrale des Roten Kreuzes verbunden sein. Die Lösung stammt von der deutschen Firma Presentec, die hier ein intelligentes Notrufsystem für Menschen in Notsituationen geschaffen hat. Im Alltag ist das robuste Endgerät der Marke Benefon ein ganz normales Handy. Bei Aktivierung der Notruftaste jedoch, wird sofort eine Sprachverbindung zur Leitstelle des Roten Kreuzes aufgebaut und parallel dazu die GPS-Positionsdaten per SMS übertragen. Damit weiß die Zentrale sofort, wo sich der Patient befindet, und kann einen Einsatzwagen dahin los schicken. Zusätzlich verfügt das Benefon Track One über weitere lebensrettende Einstellungen, wie etwa die Verstärkung der Hintergeräusche. So können sich die Mitarbeiter der Leitstelle auch dann ein Bild über den Zustand des Patienten machen, wenn er selbst nicht mehr sprechen kann, oder ihm das Telefon aus der Hand fällt - schwere Atemgeräusche können beispielsweise auf Atemnot hinweisen.

Die Kooperation mit dem Roten Kreuz, die von TelCom, der Kommunikationseinheit des öRK, betreut wird steht bereits fest. Das Handy wird nach der Inbetriebnahme mit Benutzerdaten fernkonfiguriert und ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Neben der Notruffunktion soll es in allen Mobilnetzen anwendbar sein. Unklar ist derzeit noch, wo die Handies vertrieben werden sollen. Laut Auskunft der Firma Presentec stehen aber Vertriebsvereinbarungen mit dem österreichischen Fachhandel bereits kurz vor dem Abschluss. Der Preis für den Endkonsumenten wird etwa 650 Euro für die Anschaffung und 60 Euro jährlich für die Aufschaltung beim öRK betragen.

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