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Redaktion_Report

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Integrated Power System für US-U-Boote

Die Submarine Future Study Group der amerikanischen Marine hat ihr Konzept für die Energieversorgung einer neuen U-Boot-Generation vorgestellt, die ab etwa 2020 verfügbar sein soll. Bei den heutigen Schiffen stehen rund 80 Prozent der Reaktorleistung ausschließlich für den Antrieb zur Verfügung. In Zukunft soll die Leistung auf ein Feldbussystem ("Integrated Power System", IPS) geschaltet und von diesem nach Bedarf auf Antrieb, Sensoren, Waffen und Bordbetrieb verteilt werden können. Auch ist vorgesehen, die neuen Schiffe mit Kleinubooten (Länge bis zu 25 Metern) auszustatten, deren Batterien über das IPS aufgeladen werden.
Neue überlegungen gibt es auch hinsichtlich des Antriebs. Dieser erfolgt derzeit auf elekromechanischem Weg mittels Schiffsschraube. Die neuen Schiffe sollen dagegen mit einem Pumpjet ausgestattet werden, einer Art Unterwasser-Raketenantrieb. Mit diesem sollen die U-Boote noch leiser werden. Pumpjets werden heute bereits für den Antrieb von Torpedos eingesetzt.

Banken rivalisieren bei Onlinebezahlung

Ab Jänner 2003 erhält bezahlen.at massive Konkurrenz. EBPP, ein Joint venture Unternehmen der österreichischen Banken BA/CA, Raiffeisengruppe und Erste Bank starten mit einer Konkurrenzplattform, um österreichs größte Rechnungsleger ins Web zu bringen. Betreiber des Rechenzentrums der neuen Bezahlplattform ist Siemens, die derzeit ebenso über eine Beteiligung an dem Unternehmen nachdenkt.
Erklärtes Ziel von EBPP.at: Onlinebanking-Kunden einen Service zur Bezahlung ihrer Telefon-, Post- oder Stromrechnungen im Web anzubieten. Bei einem der größten Rechnungsleger namens Telekom Austria hat EBPP natürlich vorerst Pech, denn die TA setzt lieber auf die hauseigene Plattform Bezahlen.at. Das Finanzministerium hingegen scheint beiden Plattformen gewogen zu sein, bei welchem elektronischen Rechnungsleger man Administrationskosten spart, ist unwichtig.

Auf die Frage, ob die beiden konkurrierenden Plattformen nicht lieber gemeinsame Sache machen wollen, antwortet EBPP-Chef Christian Wagner ausweichend: "Es gibt Ansätze dazu, aber im Moment steht eine Fusion nicht zur Diskussion." Angeblich können sich die beiden Erzrivalen über die finanzielle Beteiligungsstruktur nicht einig werden, ausschließen will jedoch keiner von beiden eine künftige Zusammenarbeit.

Auf die Frage, ob die beiden konkurrierenden Plattformen nicht lieber gemeinsame Sache machen wollen, antwortet EBPP-Chef Christian Wagner ausweichend: "Es gibt Ansätze dazu, aber im Moment steht eine Fusion nicht zur Diskussion." Angeblich können sich die beiden Erzrivalen über die finanzielle Beteiligungsstruktur nicht einig werden, ausschließen will jedoch keiner von beiden eine künftige Zusammenarbeit.

B2B: Legistische Voraussetzungen fehlen.

Bei EBPP habe man im übrigen weit mehr vor, als nur bloße Bezahltransaktionen anzubieten. Zielgruppe ist nicht nur der Endkonsument, sondern auch der B2B-Markt, also etwa die Paymentbeziehung zwischen Lieferanten und Hersteller. Dafür fehlt derzeit jedoch noch eine wichtige legistische Voraussetzung. Die EU-Verordnung über die Anerkennung elektronischer Rechnungen für Vorsteueranerkenntnis müsse noch umgesetzt werden. Doch schon im nächsten Jahr will Wagner den B2B-Sektor forciert bearbeiten. Interesse an der elektronischen Rechnungslegung im Web hätten vor allem traditionelle Branchen angemeldet, etwa der Baustoffhändler Baumax. Den Businesskunden will man jedoch noch mehr Services bieten. Jede Information, die in Papierform vorliegt, könne man abbilden, und die bleibt 14 Monate lang gespeichert. über ein neutrales Portal sollen auch Nichtkunden der drei Geldinstitute ihre Rechnungen online sehen und bezahlen können.

Online bezahlen im E-Government.

Die Stoßrichtung der Konkurrenz weist hingegen klar in Richtung E-Government. "Wir wollen das E-Government mit elektronischen und finalen Zahlungsmitteln ausstatten", kündigt Bawag-Manager Robert Krickl an. Die elektronische Bezahlplattform sei hierfür besonders geeignet, weil sie das Geld sofort vom Bankkonto abbucht.
Derzeit läuft ein Pilotbetrieb in ausgewählten Gemeinden: Anträge für Melde- und Personenauskünfte, Grabverlängerungen und Hundeanmeldungen können via Internet erledigt und die erforderlichen Gebühren über bezahlen.at abgewickelt werden. Die Liste der angebundenen Gemeinden und Serviceleistungen soll laufend erweitert werden.

Nur noch eine Signatur!

Angesichts der Kleinheit des österreichischen Marktes ein logischer Schritt: Das Bankenkonsortium A-trust und der Signaturprovider der Telekom Austria a-sign haben heute angekündigt, ihre Aktivitäten im Signaturbereich zu bündeln. Als Ziel des Zusammenschlusses geben beide Partner an, künftig Synergien rund um Signatur- und Zertifikatslösungen für den österreichischen und in weiterer Folge für den europäischen Markt nutzen zu wollen.

Unterm Strich wird es jedoch nur noch eine elektronische Signatur in österreich geben, nämlich "trust | sign". Der Signaturpart der TA geht in a-trust auf. "Laufende a-sign Projekte werden jedoch selbstverständlich weiter betreut", versichert A-trust-Manager Christoph Reissner. Alle Neukunden sollen jedoch das Bankenzertifikat "trust | sign" erhalten. Im Gegenzug erhöhen sich die Anteile der TA an A-trust von 12 auf 19 Prozent.

Die Signaturanbieter a.trust und a-sign sind europaweit die ersten Anbieter von Zertifikaten, die voll den EU-Richtlinien entsprechen. Beide wollen vor allem im sicheren Zahlungs- und Unterschriftenverkehr des eBusiness und eGovernment reüssieren.

Was bring a.trust NEU?

"a.trust NEU" soll nun durch den Zusammenschluss der beiden Trust-Center für den Kunden Preisvorteile bringen. Und: Mehr Services bieten. Das wird jedoch erst dann der Fall sein, wenn die Projekte im Bereich eBanking und eGovernment realisiert sind. In der Warteschleife der rasch zu realisierenden Projekte befinden sich Einkommenssteuererklärungen und Strafregisterauszüge. Spätestens im ersten Quartal 2003 sollen Kindergeldanträge und steuerrechtliche Angelegenheiten dazu kommen.

Weitere Einsatzbereiche der Zertifikate von A-trust und a-sign sind Mitgliederkarten mit Signaturfunktion, Zertifikate bei (tier-) medizinischen Datenbanklösungen, Anwendungen im Bankbereich sowie Mitarbeiter- und Kundenkarten und natürlich unterschiedlichsten Ausweisformen, die mit Signatur- und Verschlüsselungsfunktion ausgestattet sind.

"A-trust NEU" will nun besonders die Entwicklung von entsprechenden Webapplikationen für den Einsatz digitaler Signaturen im elektronischen Geschäftsverkehr im Internet vorantreiben.

Elektronische Signaturen ersetzen die eigenhändige Unterschrift und machen so Kaufverträge oder andere unterschriftspflichtige Geschäftstransaktionen oder amtliche Dokumente im Internet zu einem rechtsgültigen Vertrag.

Streit um WTA-Zertifikat

Er ist eine Nische, dennoch toben um den österreichischen und deutschen Markt für Sanierputze heftige Kämpfe. Entzündet hat sich der jüngste Streit in der Branche um das begehrte Zertifikat WTA. Dieses Gütesiegel der Wissenschaftlich-technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege mit Sitz in Deutschland bringt den Sanierputzanbietern, die sich bei der Herstellung an bestimmte Richtlinien halten, bei Bauunternehmen und Endverbrauchern einen Wettbewerbsvorteil.

Auf dem österreichischen Markt sind es zwei Bewerber, die sich mit diesem Siegel schmücken dürfen - Capatect und Baumit. Diese beiden Unternehmen legen der WTA jährlich die Prüfzeugnisse für ihre Sanierputze vor - und müssen dafür auch zahlen. Dass der österreichische Hersteller Röfix seinen Sanierputz als »der WTA-Richtlinie 2-2-91« entsprechend bezeichnet, aber nicht in der aktuellen Auflistung der WTA aufscheint, stößt ihnen sauer auf. »Wir sehen das nicht als Wettbewerbsverzerrung«, meint dazu Martin Epp, Produktmanager für Saniersysteme bei Röfix. Er behauptet, ein Produkt würde nur dann ein Zertifikat erhalten, wenn das Unternehmen Mitglied bei der WTA sei - was Lothar Goretzki von der WTA dementiert. Allerdings sei nur die Buchstabenfolge geschützt, nicht aber die Behauptung, dass ein Sanierputz den Richtlinien entspreche, so Goretzki.

Auch Dieter Schumann, Laborleiter beim deutschen Gebäudesanierer Remmers Baustofftechnik, der einen nicht gelisteten »WTA-Sanierputz« anbietet, ist der Ansicht, dass jeder Putz diese Bezeichnung führen darf, der den in der Richtlinie vorgegebenen Werten entspricht.

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