Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Berg und Tal

Laut Statistik Austria erwirtschafteten die 4272 Unternehmen des Bauhaupt- und -nebengewerbes mit 180.256 Beschäftigten in den ersten sechs Monaten einen Produktionswert von 4,8 Mrd. Euro (+2,9 Prozent) sowie einen Umsatz von 8,5 Mrd. (+4,5 Prozent). Die Zuwächse sind mehrheitlich vom Tiefbau getragen, was sich naturgemäß auf die Beschäftigung auswirkt. Die Zahl der Beschäftigten sank um ein Prozent. Die von der Politik beschworene Jobmaschine Infrastrukturbau hat in der Realität also Sand im Getriebe. Regional unterschiedlich fallen die Zuwächse aus. Das Burgenland (12,2 %), Kärnten (16,5 %) und Salzburg (11,5 %) konnten zweistellig wachsen. Niederösterreich (-5,0 %) und Tirol (-8,9 %) schrumpften dagegen relativ stark.
Read more...

Milliarden schwelle überschritten

Dabei sei der konservative Real Invest mit einem Volumen von mehr als 460 Millionen Euro und einem Marktanteil von rund 44 Prozent Marktführer. Der BA-CA-Real Invest mit Schwerpunkt Infrastrukturobjekte hat das Fachmarktzentrum M-City im niederösterreichischen Mistelbach erworben. Verkäufer ist der Kärntner Immobilienentwickler Rutter Grundinvest. Das rund 10.000 Quadratmeter große Fachmarktzentrum umfasst zwanzig Geschäfte. Ein Kaufpreis wird nicht genannt.
Read more...

Risiko für Basel II

Der Einsatz der Ressourcen wird nicht mehr nur von internen Budgets bestimmt, sondern auch von externen Gutachtern beurteilt. \"Die viel zitierte Kosten-Nutzen-Relation im Zusammenhang mit IT-Investitionen ist jetzt erstmals von essentiellem, externen Wert“, weiß Kurt Fischel, Key Account Manager von der Data Systems Austria. \"Investiert ein Unternehmen zuwenig in seine Informationstechnologie, so stellt diese ein zu großes Risiko dar; investiert sie zu viel, so hat dies negative Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis. Diese Gradwanderung zwischen über- und Unterinvestition wirkt sich direkt auf das Unternehmensrating nach Basel II- durch die Banken aus. Wir wissen, dass die Banken eine Beurteilung der IT in ihren Bewertungskatalogen anführen.“ Technischer Hintergrund des Themas ist auch die Neuinvestition vieler Unternehmen in IT, nachdem Anschaffungen aus der Jahrtausendwende zunehmend erneuert werden müssen.

Schwachstelle mobile Dateneinbindung. Während firmenintern die meisten Unternehmen State-of-the-Art ausgerüstet sind, lauern die Risken woanders, wie Fischel weiss: \"Wireless LANs, Home-Arbeitsplätze, Organizer und Notebooks sind die häufigsten Schwachstellen.“ Auf Notebooks werden gerne Daten lokal abgespeichert, und Verschlüsselung ist hier mitunter noch ein Fremdwort. Oftmals fragen Banken im Basel II - Ratingprozess nach der Passwort-Policy des Betriebes. \"Passwort-Policy? Blasses Erstaunen ist oft die Antwort“, erzählt Fischel aus der Praxis. \"Viele Unternehmen ändern nicht mal das Passwort nach der Installation der Software.“ Oftmals ist jedoch das Bewusstsein für die Tücken der Technik da, nicht jedoch für das Sicherheitsrisiko innerhalb der Belegschaft. \"Manchmal werden Passwörter nicht einmal geändert, wenn ein gekündigter Mitarbeiter das Unternehmen verlassen hat.“

IT-Rating-Kennzahl. Die IT vom Soft- zum Hardfact zu transformieren und damit neben Bilanzen & Co. nicht amorph und unberechenbar erscheinen zu lassen, hat sich Manfred Stallinger von der Calpana Business Consulting GmbH zur Aufgabe gemacht. Stallinger, ein Kooperationspartner der Data Systems Austria, definiert eine IT-Rating-Kennzahl, die sich aus der Relation \"State-of-the-Art“ und Kosten der IT ergibt. \"Zuviel für die IT auszugeben beeinflusst die Bilanz negativ,“ erklärt Stallinger, \"zuwenig erhöht das Risiko der Ausfallssicherheit. Der Nutzen der IT muss höher sein als die Investition in die IT.“ Die IT-Rating-Kennzahl definiert den \"Grad der Wanderung“ und ist die Basis für Verbesserungen.

Read more...

Vernetzte Felder

von Alfred Bankhamer

Ob herkömmliche Spannungsmesser, Durchflusssensoren, Vibrationsmesser oder Infrarotthermometer: Der Bedarf an präzisen Messergebnissen steigt in allen Wirtschaftszweigen. Sie ermöglichen deutliche Qualitäts- und Effizienzsteigerungen, die letztlich Unternehmen auch Kosteneinsparungen und Wettbewerbsvorteile versprechen. Hochsensible Sensoren und kompakte Messsysteme, ob in der Produktion, zur Prüfung von Energiesystemen wie Gasturbinen, zur Kontrolle der Lieferqualität von elektrischer Energie oder zur Optimierung von Gebäudekühlsystemen, erobern immer mehr Bereiche. Wenn anhand der Messdaten der drohende Ausfall von Maschinen oder Turbinen schon früh erkannt oder Energiesysteme generell sicherer und effizienter werden, dann bedeutet dies schlicht bares Geld in der Kassa. Die nicht selten gewaltigen Mengen an unterschiedlichsten Messdaten werden in den leistungsstarken Messverstärkern und integrierten Steuereinheiten erfasst, verarbeitet und weitergeleitet. Oft kommen dabei schon herkömmliche PC-Elemente zum Einsatz. Der Vormarsch industrietauglicher PCs in der Steuerungs- und Messtechnik schreitet jedenfalls kräftig voran. PCs sind günstiger, flexibler, leichter mit der Firmen-IT verknüpfbar und bieten meist mehr Rechenleistung. Die immer stärkeren CPU (Recheneinheiten) kommen mit den riesigen Datenmengen leicht zurecht. Wenn einst nur in großen Zeitabständen gemessen werden konnte, sind dank der hohen Datenverarbeitungsraten nun gar kontinuierliche Messungen und Aufzeichnungen möglich. Steuerungen werden dadurch präziser und Systeme effizienter. Die kleinen, hochleistungsfähigen Geräte haben einen weiteren Trend ermöglicht: Die Intelligenz wandert nun zunehmend von zentralen Steuereinheiten ins Feld. Dadurch verteilt sich die Intelligenz der Systeme im oft rauen Klima von Produktionsstätten, Energiesystemen und Gebäudesystemen.

Read more...

Noch mehr Geld

Der Hunger der österreichischen Immobiliengesellschaften scheint unstillbar. Diesmal ist die conwert Immobilien AG dran, sich an der Börse zusätzliches Kapital zu holen. Bis 7. Dezember will die von Günter Kerbler (Bild) geleitete Gesellschaft bis zu 138,40 Millionen Euro mit frischen Aktien hereinbekommen, um damit den Ausbau des Immobilienportfolios fortzusetzen. Der Ausgabepreis beträgt 14,15 Euro je neuer Aktie. Klappt die Kapitalerhöhung wie geplant, soll damit das Eigenkapital auf rund 390 Millionen erhöht werden. Am 16. Dezember sollen die neuen Aktien erstmals an der Börse notieren. »Wir haben in österreich und Deutschland umfangreiche Immobilienpakete im Volumen von mehreren Hundert Millionen Euro in der Pipeline. Einige Projekte in Wien, Hamburg und Berlin wollen wir heuer noch umsetzen«, so conwert-Vorstand Kerbler. »Mit Renditen von sieben bis über zehn Prozent ist Deutschland in Europa der Wohnimmobilienmarkt mit dem größten Potenzial«, meint Johann Kowar, Finanzvorstand der conwert. Anfang November 2005 hat der Althaussanierer 377 Immobilien in Leipzig und Dresden um knapp 105 Millionen Euro erworben.
Read more...

Positionen bei SAP

Chief Operating Officer (COO) von SAP EMEA Emerging Markets ist seit kurzem Franz Zipp, 49. Seine SAP Karriere startete der Oberösterreicher Franz Zipp 1987 nach mehrjähriger Tätigkeit bei der Lenzing AG, wo er in der SAP-Anwendungsbetreuung und -entwicklung tätig war. Zunächst war der Vater zweier Kinder als Berater für Finanz- und Logistiksysteme bei SAP österreich tätig. 1989 wurde Franz Zipp Beratungsleiter der Industry-Solutions, von 1992 bis 1996 war er Leiter der Beratung SAP österreich. Von 1997 bis zuletzt war Franz Zipp Senior Vice President Field Services für die Subregion EMEA Emerging Markets und damit für Consulting, Training und Lokalisierung der SAP-Produkte verantwortlich.

Die Leitung der Field Services für SAP EEM übernahm vor kurzem Christian Fleck. Nach seinem Studium an der Technischen Universität Graz (Wirtschaftsingenieur) startete Christian Fleck bei IBM österreich seine Berufslaufbahn. Dort durchlief Christian Fleck diverse Karrierestationen: u.a. leitender Verkaufsberater Großkundenbereich, Abteilungsleiter für Personal, Vertriebs- und Verkaufsdirektor für den Mittelständischen Markt. Nach einem Auslandsassignment als General Manager GBM Qatar übernahm er 2004 die Verantwortung für den Bereich Infrastruktur- Dienstleistungen in österreich. Vor kurzem stieß der 48jährige zu SAP österreich, und zeichnet nun als Leiter Field Services für SAP EEM für die Bereiche Consulting und Training verantwortlich.

Read more...

Kostenbremse Christkind

\"2005 war ein Jahr der großen Schlagworte\", zieht Hutchison-Geschäftsführer Berthold Thoma Bilanz. Der UMTS-Funker hat mittlerweile über 250.000 Kunden im Gepäck und setzt (wie die gesamte Branche) nun auf ein starkes Christkind. \"Ein Drittel bis in guten Jahren sogar 50 Prozent des Kundenzuwachses entfallen üblicherweise auf das Weihnachtsgeschäft\", sagt Thoma. Also startet Hutchison mit einem speziell auf die Zielgruppe der Geschenkspackerlbezieher zugeschnittenen Produkt. Mit \"3Pronto\" will man nun einen \"einzigartigen Tarif\" auf den Markt gebracht wissen. Dieser gibt den Kunden Kontrolle über die Rechnungshöhe - bei selbst festlegbarem Limit.

Es sind vor allem die \"kostenbewussten Eltern\", die die Handyrechnung ihrer Kids gerne unter Kontrolle haben, die Drei mit diesem Produkt ansprechen möchte. Hintergrund: Wenn die selbst gewählte Grenze erreicht ist, wird das Handy einfach gesperrt. Der Kunde kann nur dann weitertelefonieren, wenn er sein Guthaben mit Ladebons auflädt. Wertkartenkunden sind Marketingvorstand Alexandra Reich zufolge generell für \"Risikofreiheit\" bei den Telefoniekosten. \"Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Leute Prepaid-Tarife auswählen, um sich selbst ein Limit zu setzen\", erzählt Reich.

Read more...

Mehr Frauen in die Technik

Bei einem Pressegespräch präsentierten der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, die Fachhochschule Technikum Wien und die Fachhochschule Technikum Kärnten ein neues gemeinsames Projekt zur Frauenförderung. Unter dem Motto \"So ausgezeichnet kann Technik sein\", werden künftig hervorragende Leistungen von Studentinnen technischer Studiengänge an den beiden Bildungseinrichtungen mittels eines Studienplatzsponsorings für ein Jahr honoriert. \"Mit dieser Maßnahme wollen wir einerseits erstmals bewusst Frauen ansprechen, die sich bereits für eine technische Ausbildung entschlossen haben. Andererseits erwarten wir uns davon auch einen positiven Multiplikatoreffekt, indem die ausgezeichneten Studentinnen eine gewisse Vorbild- und Motivationsfunktion für andere Frauen ausüben\", erklärte Monika Kircher-Kohl, Obmann-Stellvertreterin des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) die Beweggründe für diese Initiative. Darüber hinaus wolle man mit diesem Projekt auch ein deutliches Signal geben, dass Frauen genau so gut für eine technische Ausbildung geeignet sind und die gleichen Voraussetzungen für einen Berufsweg in diese Richtung mitbringen wie Männer.

Trotz hervorragender Perspektiven wie einen entsprechenden Ausbildungsplatz, guten Chancen am Arbeitsmarkt mit höher dotierten Jobs und besten Karrieremöglichkeiten entscheiden sich nach wie vor acht von zehn Frauen für eine traditionelle, nicht technische Ausbildung. \"Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. Viele junge Frauen haben eine falsche Vorstellung von einer technischen Ausbildung und assoziieren in erster Linie trockene Fächer wie Mathematik, Physik, oder Chemie mit dem Studium. Zuwenig Wissen gibt es nach wie vor auch über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten. Technikerin zu sein ist nicht gleichzusetzen mit isolierter Labor- oder harter Werkstättenarbeit - vielmehr sind die Technikerinnen von heute auch als Managerinnen oder Beraterinnen tätig. Vorurteile und Berührungsängste werden aber ebenfalls durch die Sozialisierung in der eigenen Familie und Schule geschürt. Als dritten Aspekt in diesem Zusammenhang muss man sicher auch externe Faktoren wie stereotype Rollenzuschreibungen oder die Angst vor Mehrfachbelastung durch Karriere und Beruf betrachten\", beschreibt Kircher-Kohl die Situation.

ExpertInnendefizit wirkt sich langfristig nachteilig auf den Wirtschaftsstandort aus
Innovationskraft und eine qualitativ hochwertig ausgebildete Bevölkerung sind die Säulen, auf denen der zukünftige wirtschaftliche Erfolg unseres Landes ruht. Laut einer aktuellen Statistik des österreichischen Fachhochschulrates entschließen sich immer mehr junge Menschen für eine Ausbildung an einer Fachhochschule. Mittlerweile besuchen knapp 24.000 StudentInnen die diversen Institutionen in ganz österreich. Dabei stieg der Frauenanteil unter den FH-StudentInnen von anfänglich 24,7% auf 40% im Studienjahr 2004/2005. Allerdings entscheiden sich von dieser Gruppe nur knapp 20% für einen technischen Studiengang. \"Die steigenden StudentInnen-Zahlen sind zwar erfreulich, allerdings haben wir in den technisch-naturwissenschaftlichen Studienrichtungen mit rückläufigen Zahlen zu kämpfen. Neben der grundsätzlichen Motivation junger Menschen für eine hochwertige Technik-Ausbildung muss es daher unser erklärtes Ziel sein, dass wir noch mehr junge Frauen dafür begeistern können. Die österreichische Wirtschaft braucht diese Zielgruppe, um auch künftig ihren Bedarf an ExpertInnen zu decken. Sollte uns dies nicht gelingen, wird sich dieser Mangel langfristig auf die Innovationskraft und damit auch auf das wirtschaftliche Wachstum unseres Landes auswirken\", zog die FEEI-Obmann-Stellvertreterin Resümee.

Mit dem Wintersemester 2005/2006 starteten die Fachhochschule Technikum Wien und die Fachhochschule Technikum Kärnten gemeinsam mit dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie eine neue Initiative, die besonders jenen Frauen zugute kommen soll, die sich bereits für ein technisches Studium an einer der beiden FHs entschlossen haben. Unter dem Motto \"So ausgezeichnet kann Technik sein\" werden jeweils die fünf besten Studentinnen der beiden Bildungseinrichtungen, die ein technisches Vollzeitstudium absolvieren und deren Notendurchschnitt. eines ganzen Studienjahres geringer als 1,5 ist, für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Die Anerkennung umfasst einen Gutschein für die Studiengebühr für Winter- und Sommersemester sowie 1.000 Euro in bar, die vom Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie sowie von der jeweiligen Fachhochschule gesponsert werden. Die Initiative soll in erster Linie verdeutlichen, dass Studentinnen ihren männlichen Kollegen um nichts nachstehen bzw. wollen der FEEI und die beiden Fachhochschulen damit auch jene jungen Frauen motivieren, die sich bis dato eine technische Ausbildung nicht zutrauten.

Read more...

Professorenwürde

Der geborene Tiroler, der im August 65 wurde, wird allerdings nicht arbeitslos: Seit 1987 mit einem Lehrauftrag für Stadtentwicklung an der TU Wien betraut und seit September 2005 dort außerordentlicher Professor, wird Klotz ab März 2006 einen auf zwei Jahre befristeten Lehrstuhl für Städtebau an der Uni Innsbruck übernehmen. Als Beauftragter der Stadt Wien wird er sich außerdem auch noch im kommenden Jahr um das Weltkulturerbe kümmern müssen. Wer ihm in der Funktion als Stadtbaudirektor in Wien folgt, ist zumindest offiziell noch nicht geklärt: Obwohl seine Pensionierung absehbar war, wurde die Ausschreibung erst jetzt gestartet, die Bewerbungsfrist läuft bis Ende des Jahres. Mit einer Neubestellung ist daher frühestens ab März zu rechnen, bis dahin bleibt die Stelle unbesetzt, was ein üblicher Vorgang sei, wie Rudolf Gerlich, Pressereferent von Magistratsdirektor Ernst Theimer meint. Gerüchten zufolge soll der Nachfolger, über den Bürgermeister Michael Häupl entscheidet, allerdings magistratsintern schon feststehen. Häupl sei in seiner Entscheidung nicht an die Vorschläge der eingeschalteten externen Unternehmensberater, der Magistratsdirektion und des Planungsstadtrats gebunden, so Gerlich.
Read more...

Europäische Charta für ForscherInnen

\"Um die Rahmenbedingungen für eine internationale Orientierung weiter zu stärken, unterstützt die Universität Wien die von der Europäischen Kommission beschlossenen Initiativen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Karrierelaufbahnen von WissenschafterInnen in Europa\", sagt Rektor Georg Winckler. Mit ihrem Bekenntnis zum europäischen Forschungs- und Hochschulraum will die Universität Wien auch nachhaltig die \"Europäische Charta für ForscherInnen\" und den \"Verhaltenskodex für die Einstellung von ForscherInnen\" unterstützen. Das Rektorat hat dementsprechend die Implementierung der Empfehlung der EU-Kommission beschlossen.

\"Als größte Arbeitgeberin österreichs im wissenschaftlichen Bereich hat die Universität Wien einerseits das Interesse, bestmögliche Rahmenbedingungen für Berufungen an die Universität Wien zu schaffen und andererseits ihren WissenschafterInnen bestmögliche Berufsaussichten zu bieten\", erklärt Winckler die Unterstützung der Europäischen Charta, deren Ziel ist, dem ForscherInnenmangel in Europa durch verbesserte, internationale Karriereperspektiven entgegen zu wirken.

Im Bereich der JungwissenschafterInnenförderung wird im Entwicklungsplan der Universität Wien mit der Einrichtung der Initiativkollegs - die ersten starten im Wintersemester 2006/07 - bereits eine Empfehlung der Charta umgesetzt. \"Im Rahmen der Initiativkollegs haben die DoktorandInnen vertraglich festgehaltene Betreuungs- und Arbeitsbeziehungen mit der Universität, wie es die Charta fordert\", so Winckler. Das Rektorat der Universität Wien bekennt sich dazu, auch in allen anderen Bereichen den Empfehlungen der \"Europäischen Charta für ForscherInnen\" zu folgen. \"Mit dieser Unterstützung will die Universität ihren Beitrag leisten, damit die Charta über ihren Empfehlungscharakter hinaus, auch in österreich, Anstoß für Reformen wird\", erklärt Winckler abschließend.

Read more...
Subscribe to this RSS feed