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Nokia 9300i: Ein Smartphone wird noch smarter

Der Begriff Smartphone wird häufig für jede Art von Handy mit entsprechenden Zusatz-Features verwendet. Häufig verfügen die so betitelten Geräte über sogenannte PIM Funktionen. Personal Information Management (PIM) ist ein Anwendungsbereich für Software. Die Aufgabe entsprechender Software-Produkte besteht darin, Menschen bei der Verwaltung ihrer persönlichen Daten zu unterstützen. Dazu gehören typischerweise Kontaktdaten, Termine, Aufgaben, Notizen, und im erweiterten Verständnis auch Dokumente wie Briefe, Faxe und E-Mails. Die bekannteste Software für diese Aufgabe ist Microsoft Outlook. Dabei machen die im Vergleich zu Outlook Express zusätzlich vorhanden Merkmale die PIM-Funktionalität aus.

Dank der neu integrierten Unterstützung für WLAN ermöglicht das Nokia 9300i Smartphone laut Hersteller zuverlässige und kosteneffiziente Datenverbindungen zum Herunterladen umfangreicher Dateien oder von E-Mails mit Anhängen und damit noch produktiveres Arbeiten. Der 80 MB große Speicher bietet viel Platz für Dateien. Zur Erweiterung des Speicherplatzes werden bis zu 2 GB große MMC-Speicherkarten unterstützt. Auf dem breiten Farbdisplay lassen sich Texte, Kalkulationstabellen oder Internetseiten klar und deutlich darstellen.

Das Nokia 9300i Smartphone unterstützt EDGE-Netze (E-GPRS) und den WLAN-Standard 802.11g. über die integrierte Freisprecheinrichtung sollen Konferenzgespräche mit bis zu fünf Teilnehmern möglich sein. Zusätzlich unterstützt es das Versenden und Abrufen von E-Mails über verschiedene E-Mail-Clients, darunter BlackBerry Connect, IBM WebSphere, Oracle Collaboration Suite, Smartner und Visto. Nicht zuletzt bietet das Nokia 9300i mit Infrarot-Schnittstelle und Unterstützung für Bluetooth verschiedene Möglichkeiten zur Synchronisierung mit einem Desktop-PC oder einem Laptop sowie zum Datenaustausch mit anderen mobilen Geräten.

Das Nokia 9300i Smartphone wird voraussichtlich im 1. Quartal 2006 verfügbar sein. Es ist optimiert für die Nutzung in GSM 900/1800/1900-Netzen in Europa und Asien und unterstützt den Betrieb in kompatiblen GSM-Netzen in Nord- und Südamerika.

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E-Banking im Vormarsch

Knapp zwei Drittel der österreichischen Unternehmen, etwa 190.000 Firmen, nutzen Internetbanking. Und jedes Jahr werden es mehr. Die bequeme Erledigung von Bankgeschäften vom Schreibtisch aus wird dabei für zunehmend speziellere Dienste in Anspruch genommen. Bereits jedes vierte Unternehmen nutzt laut der aktuellen Ausgabe des \"Austrian Internet Monitor-Business\" Cash-Management-Funktionen - also die Integration sämtlicher Maßnahmen der kurzfristigen Finanzdisposition; das sind etwa doppelt so viele Firmen wie noch vor einem Jahr. Immerhin jeder zehnte Betrieb wickelt Garantien und Akkreditive online ab, dieser Anteil hat sich in den letzten zwölf Monaten knapp verdreifacht.

Die Nutzung der Kontostand-Abfrage bleibt währenddessen konstant. Während der Abruf des Kontostands primär für Selbstständige von Bedeutung ist, sind Unternehmen mittlerer Größe die stärksten Anwender von überweisungen mittels Code. Garantien und Akkreditive werden hingegen bevorzugt von Großunternehmen online abgewickelt. Auch die elektronische Rechnungsvorlage, Onlinekursabfrage und die elektronische Abwicklung von Garantien und Akkreditiven erfreuen sich steigender Beliebtheit.

Nicht nur für die Spezialisierung der Funktionen sind in der nächsten Zeit weitere Entwicklungen zu erwarten. Auch die Nutzerzahlen versprechen eine Steigerung. So planen weitere 17.000 Unternehmen die Einrichtung eines Onlinekontos innerhalb der nächsten zwölf Monate.

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Wechsel bei Unisys

Nach mehr als viereinhalb Jahren wird Kurt Plattner, Geschäftsführer von Unisys österreich und Verantwortlicher für die Region Central and Eastern Europe (CEE) seine Funktionen zurücklegen und sich neuen beruflichen Herausforderungen außerhalb des Unternehmens stellen.

Die Funktion und Verantwortung als Geschäftsführer in österreich wurde interimistisch mit 1. Dezember von Karl Anzböck übernommen. Der gebürtige Niederösterreicher war bereits von 1996 bis 2001 als Geschäftsleiter von Unisys österreich tätig, bevor er als Vorsitzender der Geschäftsleitung zur Unisys Schweiz wechselte; eine Aufgabe, die er auch weiterhin ausüben wird.

Karl Anzböck: \"Ich freue mich sehr, wieder in österreich tätig zu sein. Die Kontinuität in den wichtigen Kundenbeziehungen und der Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen für mich dabei im Vordergrund. Ich werde meine Zeit zwischen Wien und Zürich aufteilen, und ich möchte gerade in österreich kein E-Mail Manager sein.\"

Der 44-jährige Karl Anzböck ist Absolvent der Universität Wien. Nach einem International Management Trainee Program bei IBM in Palo Alto / USA, startete Karl Anzböck seine berufliche Karriere 1987 bei Unisys. Er ist verheiratet, zweifacher Vater und wohnt in der Nähe von Zürich.

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Einkaufen im Netz

Online-Shopping erfreut sich in österreich großer Beliebtheit. Zwischen 2,2 und 2,5 Mio. österreicher kaufen derzeit im Netz und werden dabei im laufenden Jahr geschätzte 1,5 Mrd. Euro ausgeben. Damit generieren die Online-Shops bereits 3,4 Prozent des gesamten Einzelhandelsvolumens in der Alpenrepublik. Auf der virtuellen Einkaufsliste ganz oben stehen Bücher, CDs/Videos/DVDs und Bekleidung, hat das Online Markt und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com in einer Umfrage unter 800 web-aktiven österreichern herausgefunden.

So haben bereits 59,1 Prozent der Befragten online Bücher gekauft. Gut die Hälfte hat CDs, Videos oder DVD via Internet geordert. Wenig beliebt beim Online-Shopping sind dagegen Lebensmittel. \"Da gibt es gewisse Vorbehalte, was etwa Frische- oder Tiefkühlkost betrifft\", sagt Marketagent.com-Geschäftsführer Thomas Schwabl. Am Schluss der Beliebtheitsskala beim Online-Shopping stehen allerdings Versicherungen. Hier haben nur 1,4 Prozent der Befragten schon einmal via Mausklick zugegriffen.

Dabei stehen die österreicher dem Einkaufen ohne lästige Parkplatzsuche und Schlangen an der Kasse überwiegend positiv gegenüber. 60,5 Prozent der Befragten waren in den vergangenen zwölf Monaten mit ihren Einkäufen \"zufrieden\", 36,5 Prozent \"eher zufrieden\". \"Die Zufriedenheit nimmt mit der Anzahl der Bestellungen zu\", erklärte Schwabl. Wenig knauserig zeigten sich die österreicher dementsprechend beim Bezahlen. Während 23 Prozent der Umfragteilnehmer im vergangenen Jahr bis zu 100 Euro im Internet ausgegeben haben, bezifferte knapp die Hälfte der Online-Shopper ihre Ausgaben auf 100 bis 500 Euro. 27 Prozent haben sogar mehr als 500 Euro ausgegeben.

Trotz der zunehmenden Beliebtheit des Online-Shoppings wünschen sich die Befragten noch Verbesserungen wie eine kostenfreie Zustellung (74,7 Prozent) oder eine Geld-Zurück-Garantie (54,9 Prozent). Bei zu hohen Lieferkosten brechen etwa 29,1 der Umfrageteilnehmer den Online-Kauf komplett ab. Für 23,9 Prozent sind unzureichende Zahlungsmöglichkeiten ein Abbruchgrund.

Am liebsten zahlen die österreicher beim Online-Shopping per überweisung nach Rechnung (45,7 Prozent der Befragten). Das Vertrauen zu Zahlungsarten wie Kreditkarten werde in Zukunft zwar zunehmen, so Schwabl. Hinderlich sei aber, dass noch kein wirklicher Standard etabliert sei. Bei der Auswahl eines Online-Shops wird der Sicherheitsaspekt groß geschrieben. Für den Großteil (68,5 Prozent) zählt vor allem ein vertraulicher Umgang mit den Kundendaten.

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Die erste Transplantation der Hornhaut

Es sollte bis zum 7. Dezember 1905 dauern, ehe dem in Wien geborenen Arzt Eduard Konrad Zirm die erste erfolgreiche Hornhauttransplantation am menschlichen Auge gelingen sollte. Glücklicher Empfänger dieser ersten erfolgreichen Organtransplantation am Menschen war der Olmützer Tagelöhner Alois Glogar. Beim Kalklöschen hatte der 45-jährige Kalk in die Augen bekommen, durch die Trübung der Hornhaut war er völlig erblindet. Als einziger Ausweg blieb die Einpflanzung von gesunder Hornhaut. Als Spender fungierte der 11-jährige Karl Bräuer, der durch einen Metallsplitter im Auge erblindet war. Die Hornhaut blieb jedoch unversehrt. Der Eingriff an Glogars linkem Auge verlief erfolgreich. Die im rechten Auge implantierte Hornhaut entzündete sich jedoch und musste daher wieder entfernt werden. Die Sehkraft im linken Auge blieb Alois Glogar bis zu seinem Lebensende erhalten.
Die Tradition der Augenchirurgie wird in der Familie Zirm weiter hoch gehalten. Mathias Zirm, ein Enkel des Pioniers, gilt heute als international renommierter Augenchirurg. So hat er zum Beispiel das erste Laser-Diamantskalpell österreichs für operative Eingriffe am Augenlid verwendet. Der Pioniergeist scheint in der Familie zu liegen.
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Nah an der Wirtschaft

\"Die Talsohle ist durchschritten“, sagt Gabriele Büktas, strategisches Management Fachhochschule Technikum Wien. \"90 Prozent unserer Studenten haben einen Job bevor sie einen Abschluss haben.“ Das war in letzter Zeit nicht immer so. Die angespannte Situation am Arbeitsmarkt haben auch die Absolventen des Technikums zu spüren bekommen. Den Turnaround hat man nicht zuletzt durch eine enge Kooperation mit der Wirtschaft und einer Anpassung des Lehrplans geschafft. \"Wir sehen uns als Kompetenzzentrum und Ausbildungsplatz für die Wirtschaft“, erklärt Büktas. \"Mit der Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen haben wir auf die geänderten Anforderungen der Wirtschaft reagiert.“ Derzeit studieren am Technikum 2.000 Studenten, davon knapp 250 Frauen. In fünf Jahren will man 2.700 Studenten ausbilden und \"immer noch an der Spitze der österreichischen Fachhochschulen stehen“.
Die Kooperation mit der Wirtschaft zeigt sich in Form von Partnerschaften oder Raumsponsoring. Eine silberne Partnerschaft beinhaltet unter anderem die Vergabe von Praktika und Diplomarbeiten, die Mitwirkung in Lehre und Entwicklung durch Fachvorträge sowie eine enge Kooperation in Forschung und Entwicklung. Eine goldene Partnerschaft erlaubt zudem die Mitgestaltung an der zukünftigen Orientierung des Technikums Wien, die Neuentwicklung von Produkten und Dienstleistungen sowie die Entsendung von Lektoren und Spezialisten. Derzeit verfügt das Technikum über vier Gold- und 19 Silber-Partner.

Reaktionen der Wirtschaft
Die Partner aus der Wirtschaft zeigen sich zufrieden mit den Kooperationen. Renate Kleinbauer, Human Ressources Managerin beim Silberpartner Unisys, schätzt vor allem die Praxisnähe des Technikums und die Berufserfahrung der Absolventen. \"Durch die Kooperation erhoffen wir uns mehr Studenten, die bei uns ein Praktikum machen, die man kennen lernen kann und die vielleicht später bei uns zu arbeiten beginnen“, erklärt Kleinbauer, wünscht sich aber, dass die \"Schwerpunkte der Lehre noch besser mit der Wirtschaft abgesprochen werden“. Mehr Flexibilität wäre aus Sicht von Unisys wünschenswert, die Lehrpläne sollten an die konkreten Wünsche der Wirtschaft angepasst werden.
Weniger kritisch sieht man die Kooperation bei Alcatel \"Als Partner der ersten Stunde sind wir mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden“, sagt Human Ressources Managerin Claudia Kernstock. \"Für uns geht es in erster Linie um Recruiting. Wir schätzen das Technikum als sehr gute Ausbildungsstätte. Durch die Kooperation hoffen wir auf noch mehr Praktikanten, die bei Alcatel schnuppern und Absolventen, die bei uns unterkommen.“

Fachhochschule versus Universität
Den größten Vorteil des Technikums gegenüber klassischen Universitäten sieht Büktas im Arbeitsumfeld: \"Bei uns ist alles am neuesten Stand. Zudem können wir jedem Studenten auch tatsächlich einen Laborplatz garantieren, weil bei uns nur so viele Studenten aufgenommen werden wie auch tatsächlich Platz haben. Das bei Universitäten bekanntlich nicht der Fall.“ Dennoch hält sie nicht viel davon, Fachhochschulen und Universitäten gegeneinander auszuspielen, vielmehr sollten sie als sinnvolle Ergänzung betrachtet werden. Unterschiede in Anspruch, Niveau und Ausrichtung der Ausbildung seien natürlich vorhanden, Vorteile finden sich aber hier wie dort. \"Unsere Absolventen sind nicht unbedingt Hardcore-Techniker. Natürlich gibt es Abstriche in der Grundlagenforschung. Als Leiter eines Forschungszentrums werden Fachhochschulabsolventen eher nicht geeignet sein. Durch die das Studium beleitenden Praktika und die Praxisnähe finden sich unsere Absolventen aber in Regel besser und schneller in der Berufswelt zurecht.“ Zudem seien Technikumsabsolventen auch in Bereichen wie Vertrieb, Marketing und Management einzusetzen, da während der Ausbildung großer Wert auf Persönlichkeitsbildung und Managementqualitäten gelegt werde.

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Auch der iPod soll nicht frieren

Es wird von Tag zu Tag kälter, wir hüllen uns in dicke Mäntel, damit uns nicht kalt wird. Aber auch der iPod nano soll nicht frieren - denkt Belkin - und bietet eine Serie an neuen Taschen und Hüllen für den iPod nano an. Jeder Nutzer hat seine Lieblingsfarbe. Aus diesem Grund entwarf Belkin Lederhüllen in vier verschiedenen Farben - in Schwarz, Weiß, Rosa und Hellblau. Innen schützt ein flauschiger Stoffbezug das Gerät vor Stößen. Alle Hüllen verstärken das Design des iPod nano und lassen die Musikfunktionen des Players uneingeschränkt nutzen.

Etui mit Karabinerhaken
Das sportliche Leder-Etui mit Karabinerhaken sorgt dafür, dass der Nutzer den iPod nano optimal am Gürtel oder einer Tasche befestigen kann. Dadurch bleiben die Hände frei. Eine praktische Metallöse mit Druckknopf schließt die Hülle und der iPod nano ist sicher verstaut. Die Tasche ist so gestaltet, dass man leicht auf alle Anschlüsse zugreifen kann.

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Neue Domainnames

Das niederländische Unternehmen Unifiedroot hat eine neue Generation von Domainnamen eingeführt. Internetadressen können nun ohne die gängigen Silben wie .com, .net, .org oder Länderkürzeln registriert werden. Für rund 850 Euro und einer jährlichen Gebühr von etwa 200 Euro kann man eine Top Level Domain (TLD) mit dem Firmennamen oder einem beliebigen Wort nach dem Punkt registrieren.

Der wesentliche Vorteil des neuen Adressierungssystems sei laut Unifiedroot, dass ein Unternehmen seine Website nicht mehr unter verschiedenen Top Level Domains wie den einzelnen Ländercodes registrieren müsse, um sicher zu gehen, dass die Kunden die Seite finden. Unifiedroot hat das Angebot vergangene Woche gestartet, \"wir hatten bereits mehrere Tausend Registrierungen an einem einzigen Tag\", sagt Geschäftsführer Erik Seeboldt. Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Amsterdam hat ein weltweites Root-Server Netz mit 13 Internet Domain Name System (DNS) Master-Root-Servern aufgebaut.

Kritiker des neuen Adresssystems, allen voran die kalifornische \"Internet Corporation for Assigned Names and Numbers\" (ICANN), befürchten, dass alternative Root-Server zu neuen \"Internet-Verkehrsregeln\" führen würden, die am Anfang nicht von allen Computern erkannt werden. Die Internetaufsichtsorganisation ICANN, die dem US-Handelsministerium untersteht, betreibt Root Server, die den Datenverkehr per Internet abwickeln und bestimmt, welche Top Level Domains von diesen Servern erkannt werden. Bei dem UN-Internetgipfel in Tunis wurde die Dominanz der ICANN kürzlich von zahlreichen Staaten kritisiert. \"Alternative Roots und die Möglichkeit zu neuen sind eine sinnvolle Kontrolle der ICANN\", meint Jon Weinberg, ein Mitglied der ICANN-kritischen Plattform ICANNwatch.

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Tricolore statt Union Jack

Othmar Wutscher, General Manager von Rigips österreich, dementiert eine Monopolstellung des Baustoffriesen und vertraut darauf, dass die Marke Rigips erhalten bleibt

Saint-Gobain hat es geschafft: Mit einer Nachbesserung von 720 auf 775 Pence je Aktie hat der französische Baustoffhersteller den Vorstand des weltgrößten Gipsplattenherstellers British Plasterboard (BPB), zu der auch der Trockenbausystemhersteller Rigips gehört, überzeugt, der übernahme nach langer Abwehr zuzustimmen. Unter der Voraussetzung, dass alle Aktionäre das Angebot annehmen, liegt der Kaufpreis bei 3,9 Milliarden Pfund oder rund 5,73 Milliarden Euro. Vor allem Richard Cousins, CEO von BPB, hatte sich lange gegen den übernahmeversuch der Franzosen gewehrt und wird der neuen BPB-Führung nicht mehr angehören. Saint-Gobain ist zuversichtlich, dass ihr Angebot von den Anlegern angenommen wird, sagte Geschäftsführer Pierre-Andre de Chalendar. Aus diesem Grund wurde die ursprünglich am 2. Dezember endende Angebotsfrist noch um zwei Wochen verlängert. Die Einsparungen von 100 Millionen Euro will Saint-Gobain aus Synergien schöpfen, die BPB-Produktion in Großbritannien solle unangetastet bleiben. Allerdings sagte Saint-Gobain-Vorstand Jean-Louis Beffa auch: \"Wir müssen Geschäftsteile verkaufen, um die Struktur des Vermögensbestandes weiter zu verbessern.\" Welche Werte in den kommenden 18 Monaten verkauft werden sollen, sagte er allerdings nicht. Die Europäische Kommission hat die Prüfung der Fusion beendet und mitgeteilt, keine weiteren Nachforschungen mehr anzustellen. Othmar Wutscher, seit dem Frühjahr General Manager von Rigips österreich, hält sich über die Auswirkungen der übernahme auf den heimischen Markt noch bedeckt.

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Neuer Sprecher

Ab 15.12.2005 tritt der Leiter der Presse & Kommunikationsabteilung des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds, Harald Stockbauer, 43, seine neue Funktion als Konzernpressesprecher von Siemens österreich an. Er folgt damit Karl Strasser nach, der andere Aufgaben im Unternehmen übernimmt.

Vor seinem Engagement beim Wiener Wirtschaftsförderungsfonds, der Wirtschaftsagentur der Stadt, leitete Stockbauer den SP-Pressedienst. Von 1997 bis 2000 wirkte Stockbauer als Pressesprecher der damaligen Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Brigitte Ederer, die ab 13.12. 2005 die Führung von Siemens österreich übernimmt.

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