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österreichischer Metallbautag 2006

Der österreichische Metallbautag 2006 bot ein abwechslungsreiches Programm und stieß bei den Teilnehmern auf äußerst positiven Anklang. Nicht zuletzt deshalb plant der Veranstalter, die Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT), den Branchenevent künftig alle zwei Jahre zu organisieren.

Kommerzialrat Alois Heidenbauer, amtierender Präsident der AMFT, und Mag. Harald Greger, Geschäftsführer des Kooperationspartners Aluminium-Fenster-Institut (AFI), konnten Teilnehmer aus allen Bundesländern begrüßen. Der Linzer Bürgermeister Dr. Franz Dobusch ließ es sich nicht nehmen, die Brancheninsider in \"seiner“ Landeshauptstadt willkommen zu heißen. Schließlich gaben die Vortragenden den Zuhörern wichtige Impulse für ihre tägliche Arbeit.

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Plädoyer für Fehlersuche

Der britische Softwareexperte Les Hatton, Universität Kingston in London, schätzt den Schaden durch Softwarefehler in Europa auf rund 100 bis 150 Milliarden Euro pro Jahr. Heruntergebrochen auf österreich bedeute das rund drei bis vier \"vergeudete\" Milliarden Euro. Knackpunkt sei die Ausbildung der Entwickler.

\"Softwarefehler sind kein technisches Problem, sondern ein Problem der Ausbildung“, betont Hatton. Die Lösung liege nicht in besseren Tools oder straffer geregelten Prozessen, sondern im höheren Know-how der Entwickler. \"Weltweit mangelt es schlichtweg an technischer Professionalität. Wir brauchen besser ausgebildete Techniker.“ Für Großbritannien existiert eine Studie der Royal Academy of Engineering, die den Schaden durch Softwarefehler einschließlich versteckte Kosten und Folgekosten mit 20 bis 25 Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Hochgerechnet auf Europa ergibt das die Summe von 100 bis 150 Milliarden Euro.

Hatton beschäftigt sich speziell mit Softwaresicherheit und Softwaretests. In elektronischen Geräten arbeiten meist Codes, die mit der Programmiersprache C entwickelt wurden. Gerade C erweist sich jedoch als fehleranfällig. Auf Einladung des Engineering-Unternehmens IVM hielt Hatton in Wien ein technisches Seminar zum Thema \"Safer C“. Sein Kernsatz: \"Für mehr Softwaresicherheit benötigen wir keine neuen Technologien, wir müssen nur einfach die Arbeit ordentlich machen.“ Linux wäre ein positives Beispiel, wie man durch saubere Entwicklungsarbeit mit C ein ganz ausgezeichnetes Produkt erzeugen könne.

Hattons wichtigster Rat an die Unternehmen lautet: \"Findet Fehler früh!“ Die Kosten eines Softwaredefekts steigen Hatton zufolge extrem - je später er entdeckt wird. In der Planungsphase kann ein Fehler noch leicht und billig behoben werden, im fertigen Produkt betragen die Kosten mindestens das Dreißigfache, da Reparaturen und Rückholaktionen anfallen. Bei sehr komplexen Erzeugnissen wie etwa einem Düsenjäger kann sich der Schaden gegenüber der Planungsphase sogar um den Faktor 100.000 vervielfachen. Deshalb wäre es gut angelegtes Geld, würden die Hersteller die Hälfte ihrer Software-Entwicklungsausgaben in Tests investieren. Zeitdruck und kurzfristiges Quartalsdenken verführen jedoch oft dazu, schnell und schlampig zu arbeiten und zu wenig zu testen - was langfristig dann sehr teuer kommt.

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Prekär und überwacht

Eine Studie zur Qualität der Arbeit in österreichischen Callcenter, die nun von der Wiener Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) abgeschlossen wurde, zeigt, welche Faktoren die Arbeitsbedingungen in Callcentern beeinflussen.Ein wesentlicher Bestimmungsfaktor für die Arbeitsbedingungen ist der Callcenter-Typ: So genannte Inhouse-Callcenter bieten aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einem Unternehmen grosso modo bessere Arbeitsbedingungen (zum Beispiel Festanstellungen statt freier Dienstverträge). Im Gegensatz dazu tendieren externe Callcenter (eigenständige Anbieter) dazu, die Flexibilitätsanforderungen des Marktes direkt an die Beschäftigten weiterzugeben (leistungsabhängige Bezahlung, freie Dienstverträge).

Der österreichische Markt. Die meisten der insgesamt 400 bis 500 österreichischen Callcenter wurden in den Jahren 1998 bis 2001 gegründet. Inzwischen befindet sich die Branche in einer anhaltenden Konsolidierungsphase - Neugründungen sind selten. Für die kommenden Jahre sind FORBA zufolge zwar weitere Umsatzsteigerungen zu erwarten, jedoch werden die meisten der untersuchten Unternehmen ihren Personalstand nicht weiter erhöhen.

über die Hälfte der österreichischen Callcenter (54 Prozent) sind so genannte \"Inhouse-Callcenter“, die organisatorisch und rechtlich Teil eines Unternehmens sind und nur für dieses die Kundenbetreuung erledigen. 36 Prozent sind externe Callcenter, die als eigenständige Unternehmen Dienstleistungen für verschiedene Auftraggeber anbieten. Die ausgegliederten Callcenter, frühere Callcenter-Abteilungen eines Unternehmens, haben in österreich nur einen Anteil von etwa zehn Prozent. Diese Verteilung lässt auf ein (noch) vergleichsweise traditionelles Kundenmanagement schließen.

Beschäftigtenstruktur. Das durchschnittliche österreichische Callcenter beschäftigt 95 Mitarbeiter, Callcenter mit über einhundert Beschäftigten sind vor allem im Bereich der externen Dienstleister anzutreffen. In Callcentern arbeiten vor allem Frauen und zwar auf allen hierarchischen Ebenen. Jedoch sinkt der Frauenanteil mit der Höhe der Managementposition: 76 Prozent der Agents sind weiblich und immerhin noch 69 Prozent der Teamleiter. Unter den Callcentermanagern sind jedoch nur noch 54 Prozent Frauen.

Callcenter verlangen in der Regel keine bestimmte Ausbildung, jedoch sind Mitarbeiter ohne Schul- oder Berufsausbildung sehr selten. Die meisten haben Pflichtschul- bzw. Lehrabschlüsse oder Matura, etwa 20 Prozent sind Studierende, die vor allem bei externen Dienstleistern arbeiten. Externe Dienstleister bevorzugen Personal, das bereits Erfahrung in anderen Callcentern gemacht hat und investieren überdurchschnittlich in Schulungen. In externen Callcentern befindet sich ein Agent rund 13 Tage im Jahr in Schulungen. Dies ist vor allem auf die wechselnden Projekte in diesen Betrieben zurückzuführen.

Arbeitsbedingungen. Die Callcenter-Branche ist eine klassische Niedriglohnbranche, in der variable Gehaltsanteile, Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung und freie Dienstverträge üblich sind. Dies gilt vor allem für den Bereich der externen Dienstleister. Während Schwankungen der Auftragslage bzw. Auslastung bei Inhouse-Callcentern innerbetrieblich ausgeglichen werden, steuern externe Dienstleister die Auslastung durch Flexibilisierung der Arbeitsorganisation, beispielsweise durch den hohen Anteil freier Mitarbeiter. 40 Prozent aller befragten Unternehmen, aber 71 Prozent der externen Dienstleister arbeiten mit freien Mitarbeitern. Der Anteil der freien Mitarbeiter an der Gesamtbelegschaft liegt bei den externen Dienstleistern bei 83 Prozent. Bei den Callcentern im Bereich Marktforschung besteht die Belegschaft sogar zu 100 Prozent aus freien Mitarbeitern.Der Stundenlohn eines Callcenter-Agents liegt je nach Branche zwischen fünf und 13 Euro brutto. Der Anteil leistungsbezogener, variabler Entgelte kann bei externen Dienstleistern bis zu 32 Prozent des Gehalts ausmachen. Der hohe Anteil leistungsbezogener Entgelte ist als weiteres Indiz dafür zu werten, dass vor allem bei externen Dienstleistern Unternehmensrisiken auf die Beschäftigten verschoben werden.

In allen Callcentern sind so genannte Service Level Agreements üblich, die auch zur Leistungskontrolle und -bewertung der Agents herangezogen werden. Der Servicelevel hat vor allem in Callcentern Relevanz, die eingehende Anrufe bearbeiten. Er besteht üblicherweise in der Vereinbarung, dass 80 Prozent aller Anrufe innerhalb der ersten 20 Sekunden angenommen werden. Dementsprechend gering sind die Gestaltungsmöglichkeiten der Beschäftigten, was das Arbeitstempo betrifft. In nur 45 Prozent der Inhouse-Callcenter und nur 20,6 Prozent der externen Callcenter haben Agents hier eine Mitsprachemöglichkeit. Der Gestaltungsspielraum für die Beschäftigten beschränkt sich damit weitestgehend auf die Festlegung der Pausenzeiten und auf die Gesprächsführung. Hier nutzen die Callcenter die individuellen Fähigkeiten der Agents. Die Gesprächsinhalte und -verläufe allerdings werden durch Eingabemasken strukturiert.

Computerunterstützte Arbeit wie die Callcenter-Arbeit lässt sich vergleichsweise einfach überwachen, 88 Prozent der Unternehmen nutzen diese Möglichkeit auch: Im Durchschnitt werden 76 Prozent aller Aktivitäten eines Agents überwacht. Die Daten zu Gesprächsdauer und -anzahl werden zur Leistungsbewertung herangezogen. üblich ist auch das Mithören von Gesprächen. Externe Dienstleister sind auch beim Thema überwachung Spitzenreiter: über die Hälfte (53 Prozent) überwacht die gesamte Tätigkeit ihrer Agents, von den befragten Inhouse-Callcentern sind es nur 29 Prozent.

Kollektivverträge. Exakt die Hälfte der befragten Callcenter verfügt über einen Betriebsrat. Allerdings zeigen sich auch hier wieder deutliche Unterschiede je nach Callcentertyp: Nur 18 Prozent der externen Dienstleister, aber 71 Prozent der inhouse-Callcenter haben einen Betriebsrat, was wohl auf ihre Zugehörigkeit zu einem Unternehmen zurückzuführen ist. Kollektivverträge sind in Callcentern, verglichen mit dem Anteil in der übrigen Wirtschaft, seltener, denn insgesamt unterliegen nur 57 Prozent der Beschäftigten in den Callcentern einem Kollektivvertrag.

Vorläufiges Fazit. Die stärkere Abhängigkeit von der Auftragslage und ihre damit, im Vergleich zu inhouse-Callcentern, stärkere Abhängigkeit vom Markt wird von den externen Callcentern auf die Beschäftigten verschoben. Schwankungen in der Auftragslage - und seien sie auch nur hypothetischer Natur - werden durch prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu Lasten der Mitarbeiter im Callcenter kompensiert. Die Qualität der Arbeit scheint daher weniger vom grundlegenden Arbeitsmodell, also der Kundenbetreuung übers Telefon und mittels Computer, als vom Geschäftsmodell der Betriebe und von den Branchenbedingungen bestimmt. Das heißt auch, dass Callcenter-Arbeit und gute Arbeitsbedingungen grundsätzlich durchaus vereinbar sind.

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Stadtleben einmal anders

Das EU-Projekt IPCity hat große Ziele: Das \"Integrated Projekt on Interaction an Presence in Urban Environments“ soll Menschen den Eindruck vermitteln, an einem anderen Ort zu sein, in einer anderen Zeit zu leben oder jemand anderes zu sein. Möglich werden soll diese Vision durch den Einsatz von Mixed, Virtual und Augmented Reality.
Die Wiener Universität für Angewandte Kunst sowie die Technischen Universitäten Wien und Graz werden ihren Teil dazu beitragen für vier Showcases - \"Stadtplanung“, \"Großveranstaltungen“, \"Zeitreise“ und \"Stadtgeschichte“ - Lösungen zu entwickeln und praktisch zu erproben. Ziel ist es, die Auswirkungen zukünftiger Planungen oder bereits vergangener Ereignisse im realen Stadtbild zu visualisieren. Im Rahmen der \"Stadtplanung“ sollen größere Stadtbaumaßnahmen visualisiert werden, was sowohl die Planungsbeauftragten bei ihrer Arbeit unterstützen aber auch den Anwohnern einen Eindruck von ihrer zukünftigen Umgebung vermitteln kann.
In den \"Zeitreisen\" können Bürger oder Touristen erfahren, wie der Ort, an dem sie sich befinden, früher ausgesehen hat oder in Zukunft aussehen könnte. Entwickelt wird beispielsweise ein virtueller Beethoven, der Bonn-Touristen etwas über sich und seine Zeit erzählt. Er selbst und das Stadtbild Bonns zu seiner Zeit werden dem Besucher mittels eines mobilen Augmented Reality Systems direkt im realen Stadtumfeld visualisiert.
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Totale Flaute

Leute, die sagen, das ökostromgesetz sei ein guter Kompromiss, kennen sich nicht aus, haben das Gesetz nicht gelesen oder sagen die Unwahrheit.« Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft, legt sich mit allen an der Entstehung des Gesetzes Beteiligten an. Seiner Ansicht nach sei die Investorensicherheit weg, weil niemand wisse, mit welchem Einspeisetarif kalkuliert werden könne. Dazu komme, dass sich die potenziellen Betreiber von Windkraftanlagen einer Reihung unterziehen müssten. Gereiht werde man erst dann, wenn sämtliche Genehmigungen vorliegen, nach einem Jahr Reihung ohne Erfolg wird das Projekt ausgeschieden. »Es ist eine Ungeheuerlichkeit, was man mit uns macht«, ergänzt auch Fritz Herzog, Geschäftsführer der österreich-Tochter der Firma Enercon. Angesichts der steigenden öl- und Gaspreise sei es ein Gebot der Stunde, lokale Ressourcen zu nutzen, bekräftigt er. Die Kluft zwischen dem Marktpreis und dem Preis für Windstrom habe sich seit 2002 halbiert, betont Hantsch und zieht eine Bilanz des Jahres 2005. Im Vorjahr wurden 117 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 218 Megawatt installiert. Das Investitionsvolumen dafür betrug etwa 275 Millionen Euro, wovon ein Drittel über den Wegebau, die Trafostationen und die Fundamente direkt der heimischen Wirtschaft zukommen würde. Insgesamt sind mit Ende 2005 531 Windräder mit 819 Megawatt Leistung am Netz. Das Problem daran ist, dass die installierte Leistung aufgrund windstiller Tage bei weitem nicht ausgeschöpft werden kann. Dennoch sehen die Vertreter der Windkraft sehr großes Potenzial. »Unser Ziel ist es, bis 2015 eintausend Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3000 bis 3500 Megawatt zu installieren«, sagt Hantsch. Damit könnte man gut zehn Prozent des Gesamtstrombedarfs decken, rechnet er. Aufgrund des jüngsten Gasschocks hofft die IG Windkraft, dass das ökostromgesetz nicht zur Beschlussfassung kommt.
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Suchoptimierung

Zweckheirat oder Liebeshochzeit? Das ist die Frage die sich Immobilienkundige nach dem Zusammenschluss des Treuhänderbüros Interpool mit dem Planungs- und Beratungsunternehmen FaciCon stellen. Sie agieren ab sofort unter dem Label »Interpool FaciCon«. Ziel ist es, den Kunden »optimierte Raum- und Immobilienkonzepte« zu bieten, womit das Leistungsniveau am Wiener Immobilienmarkt auf einen neuen Level gehoben werden soll, wie das Unternehmen verspricht. »Nicht jede Organisation passt in jede Immobilie. Hier haben wir durch die Kombination von Planungs-Know-how und Immobilieninformationen eine Sonderstellung am Markt, die unseren Kunden auf der Kostenseite konkrete Vorteile bringen wird«, erklärt Bernhard Stolberg, der neben Eva-Maria Rubisch und Andreas Gnesda die Geschäfte der neuen Firma führt. Auf Wunsch geht das Dienstleistungspaket des neuen Players weit über die Standortsuche hinaus und begleitet den Kunden bis zu Inbetriebnahme seines Office und berechnet auch die Umzugs- und Betriebskosten. Der alte Immobilienhase Christian Lippert scheidet aus dem Treuhänderbusiness aus und will künftig nur mehr als Investor tätig sein.
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Beschleunigte Hoffnung

Trotzdem lebt die Hoffnung für Verbraucher: Erstens ist das Sparpotenzial gewaltig, zweitens könnte das Nachdenken über Unabhängigkeit mit neuer Technik eine neue Dynamik erhalten.

Heilpflanzen sind bis April das Thema der aktuellen Ausstellung im Wien-Energie-Haus. Schon ab März setzt die Wien Energie Schritte, um die Fitness ihrer Bilanz nachhaltig zu gewähren: Sie erhöht die Preise für Strom und Gas. Letzteres wird deutlich teurer. Für einen Vierpersonenhaushalt in einer 120m2-Wohnung mit schlecht gedämmten Fenstern weist die Beraterin des Wien Energie-Hauses einen Jahresverbrauch von rund 20.000 kWh für Heizung, Warmwasser und Kochen aus, womit die Teuerung 14 oder 15 Euro pro Monat ausmacht.

Manche Kunden finden das auf das Jahr gerechnet ungesund für ihr Budget und die Suche nach alternativen Anbietern wird forciert. Der Tarifrechner der Regulierungsbehörde E-Control wird verstärkt genutzt, was ORF-On an einem kalten Jännertag dazu verleitet, einen »Boom bei alternativen Gasanbietern« zu verkünden - was freilich ein ausgemachter Unsinn ist. Erstens sind die Wechselraten nach wie vor verschwindend gering. Zweitens sind die sogenannten alternativen Gasanbieter in der Regel seit Jahrzehnten am Markt etabliert und haben es im Zuge der Liberalisierung lediglich vollbracht, ihre ehemals eng abgesteckten Regionsgrenzen zu überwinden. Nach dem Zusammenschluss einiger potenter Landesenergieversorger zu den Konstrukten Energie Allianz und Econgas ist die Auswahl für Kunden somit zwar eingeschränkt, aber immerhin vorhanden - die Wechselbereitschaft schon weniger, wie die Statistik der E-Control eindrucksvoll belegt. Wenn es hoch hergeht, wechseln zwei Prozent der Endkunden ihren Versorger.

Dabei tut die Regulierungsbehörde auf Kosten der Versorger wirklich viel, um die Kundenmobilität zu erhöhen. Rund 16.000 Strom- und Gasverbraucher ließen sich zuletzt durch eine mit ö3 initiierte SMS-Aktion ihre Tarife durchrechnen. Zwar bekamen die ersten Tausend aufgrund einer Panne eine Fehlinfo, an der prinzipiellen Wirksamkeit der Hitradio-Aktion zweifeln jedoch nicht einmal die Vertreter der Energie-Allianz.

»Das wird sich bewusstseinsbildend auswirken«, glaubt man. ähnlich sieht man das bei der E-Control, wo gerade die Messeauftritte in Wien und Wels vorbereitet werden. »Früher waren die Leute skeptisch, jetzt bringen manche schon ihre Rechnungen mit und lassen sich beraten«, erklärt eine Sprecherin.

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\"Do you understand me?“

Für Privatanwender und Home Offices mit begrenztem Raumangebot hat Brother viel Leistung in einem formschönen und ultrakompakten Design.
Der Flachbettfarbkopierer mit Einzelblatteinzug zoomt bei Bedarf von 25 auf 400%. Der Farbfax mit 14.400 bps soll gerne Farbe sparen, wenn schwarz-weiss gut genug ist. Der Farbdrucker liefert bis zu 15 Seiten/Minute, und dies dank kapillarem Tintensystem im Flüsterton. Das Papier bezieht das Gerät aus dem platzsparend integrierten Schacht für 100 Blatt.

Und dies ist noch nicht alles.
Selbstverständlich kann der neue Brother MFC-640CW drucken, kopieren, faxen und scannen. Doch zusätzlich ist er auch ein Telefon mit Beantworter und eine Mediastation, welche Daten und Bilder direkt ab Digitalkameras liest und druckt. Und seine Features wie Scannen und übersetzen oder Werbefax-Löschfunktion sind in jedem Home Office hochwillkommen. übrigens: Wer zwei Jobs parallel erledigen will, wird Dual Access schätzen.

Leistungsmerkmale
• Wireless-Inkjet All-in-One: Telefon, Farbkopierer, Farbfax, Flachbettscanner, Farbdrucker, Mediastation
• Flachbettfarbkopierer mit ADF und Zoom 25-400%
• Farbfax mit 14.400 bps nach ITU-T30E mit Dual Access
• Farbdrucker mit bis zu 6000 dpi
• Flachbett- und Einzugs-Scanner mit 600 x 2400 dpi / 36 bit (optisch)
• Mediastation für SD/MMC, CF, SM, xD-Cards und MemoryStickPro
• Papiermanagement mit 100-Blatt-Schacht
• Wireless 802.11 b/g, FS USB 2.0 und 10/100TX für Win & Mac
• Scanner mit Texterkennung und Sprachübersetzungs-Funktion
• Abmessungen: 438x347x165 Millimeter
• Gewicht: 6 Kilogramm

Der neue Brother MFC-640CW ist ab sofort für ungefähr 240 Euro im Handel erhältlich.

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Für Couch-Potatos und Kino-Freaks

Mit einer Bildschirmdiagonale von ungefähr 2 Metern kann sich der neue LN-S8297DE von Samsung wirklich sehen lassen - bei dieser Größe übersieht man ihn ohnehin nicht. Der Fernseher unterstützt SRS Trusurround XT und soll dadurch mit seinen zwei integrierten Boxen 6.1-Kanal-Sound simulieren können. Laut Samsung bietet der LCD-Fernseher dem Zuschauer aus fast jedem Betrachtungswinkel ein klares Bild. Da das Gerät im Gegensatz zu herkömmlichen LCD-Schirmen ohne Lüfter auskomme, soll ein besonders leiser Betrieb möglich sein. Zudem würde das Gerät dadurch weniger Strom verbrauchen.

Samsungs LED-LCD-Fernseher erreicht ein Kontrastverhältnis von 7.000:1, teilte der Hersteller mit. Zudem sei bei der Produktion kein Quecksilber nötig, wie es etwa bei bisherigen LC-Bildschirmen bzw. der zur Hintergrundbeleuchtung verwendeten Kaltlichtkathode - \"Cold Cathode Fluorescent Lamp\" (\"CCFL\") - der Fall ist.

Der 82-Zoll-Fernseher erreicht eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln für HDTV mit 1080p. Sein eingebauter HD-ATSC-Tuner ist allerdings nur für die USA geeignet. Die Bildreaktionsgeschwindigkeit wird mit 8 Millisekunden angegeben. Neben einem HDMI-Eingang (High Definition Multimedia Interface) sind auch analoge Eingänge vorhanden.
Einen Zeitpunkt, wann das Modell am Markt erhältlich sein wird, konnte Samsung nicht nennen. Ebenso wenig konnte der Preis beziffert werden.

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Wo die Sonne lacht

Bauträger, die in Niederösterreich bei der Errichtung von Mehrfamilienhäusern auf solare Energienutzung setzen, haben seit Anfang dieses Jahres etwas gut: Die neu in Kraft getretene Wohnbauförderung verleiht für die Errichtung von Solaranlagen nämlich fünf Extrapunkte, die die Baufinanzierung erleichtern. Damit möglichst viele Eigenheimbauer, Gemeinden und Bauunternehmen diese Möglichkeit auch nützen, startet der niederösterreichische Wohnbaulandesrat Wolfgang Sobotka die Solarkampagne \"Lach dir die Sonne an“, an der mehr als 170 niederösterreichische Installationsbetriebe als Partner beteiligt sind. Sie bieten eine schlüsselfertige Solaranlage an, die in die bestehende Heizanlage integriert und in Betrieb genommen wird. über den empfohlenen Richtpreis hinaus entstehen keine zusätzlichen Kosten, versprechen die Organisatoren der Kampagne, der ökobau Cluster Niederösterreich und die Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Nö-Wien. Um Sobotkas Ziel, die Zahl der neu installierten Solaranlagen zu verdoppeln, näher zu kommen, wird es rund um das Thema eine Reihe von Aktivitäten wie den Tag der Sonne, einen Gemeindewettbewerb und Fachtagungen, geben. So wird die die niederösterreichische Gemeinde mit den meisten Quadratmetern Sonnenkollektoren pro Einwohner und dem überzeugendsten solaren Zukunftskonzept für die Sonnenenergienutzung bis zum Jahr 2010 ausgezeichnet.
Nähere Infos zur Kampagne: .
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