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Zielgebiet Mittelstand

Die Umsätze stagnieren, die Wachstumskurven flachen beängstigend ab. Wenn es in schönster Marketingsprache heißt, dass der Umsatz auf hohem Niveau gehalten oder minimal erhöht werden konnte, schrillen in den Konzernzentralen die Alarmglocken. Zu verwöhnt ist man von den zweistelligen Wachstumszahlen der Vergangenheit. Jetzt verspüren die Unternehmen die Auswirkungen ihrer vergangenen Geschäftsstrategien. Die absolute Konzentration auf Großunternehmen zeigte zwar kurzfristig Erfolg und brachte die gewünschten Umsatzentwicklungen, jetzt aber ist der Markt gesättigt. Die Unternehmen sind mit Storageprodukten ebenso versorgt wie mit CRM- und ERP-Lösungen. Hoffnungsvoll wenden sich die Anbieter nun dem Mittelstand zu, der bislang nicht unbedingt mit überbordender Aufmerksamkeit bedacht war. Doch jetzt sei der Markt reif, erklärt Gerhard Blaboll, Director Partner Sales bei Hitachi Data Systems: \"Der Bedarf des Mittelstands an Storagelösungen war in der Vergangenheit nicht gegeben.“ Er räumt aber auch ein, dass die Hersteller einfach nicht die richtigen Lösungen für den Mittelstand hatten. Das hat sich geändert. \"Die größeren Datenmengen und die rechtlichen Rahmenbedingungen machen den Mittelstand jetzt interessant. Vor allem weil es sich nicht mehr nur um Insellösungen handelt“, so Blaboll. Auch SAP hat bei seinem bislang vorrangig behandelten Kundensegment einen gewissen Sättigungsgrad erkennen müssen. Deshalb hat man schon im Vorjahr eine Mittelstandsoffensive gestartet. 50 Prozent Wachstum in diesem Bereich waren der Lohn. Die logische Konsequenz: \"Wir wollen aus der Mittelstandsinitiative 2005 eine Mittelstandsoffensive 2006 machen“, erklärt Wolfgang Schuckert, Managing Director SAP österreich. Andreas Muther bringt die Unternehmensziele auf den Punkt: \"Wir wollen auch im Mittelstand die Standardlösung für ERP werden. Man kauft ja auch kein Klebeband, sondern Tixo. Dort wollen wir hin.\"

Weg der Partnerschaft
Einigkeit herrscht darüber, wie das neue Zielgebiet erschlossen werden soll: über Partnervertrieb. Sowohl SAP als auch Hitachi Data Systems reduzieren den Direktvertrieb auf ein Minimum. Dennoch will Blaboll nicht von einem Trend sprechen, sondern vielmehr von einer Entwicklung. \"Es macht einfach Sinn, Lösungen über Partner anzubieten. Dabei ist der zentrale Aspekt vor allem die räumliche Nähe.“ Eine Ansicht, mit der er bei Hitachi-EMEA-Chef Michael Väth auf offene Ohren trifft, gilt Väth in der Branche doch als großer Freund des Partnermodells. Mittelfristig sei das Ziel, den Markt in österreich mit rund 15 Partnern horizontal und vertikal abzudecken.
Auch bei SAP soll die bisher streng eingehaltene Grenze zwischen direkten und indirekten Vertrieb aufgelöst werden. \"In der Vergangenheit haben wir die Großunternehmen und den Mittelstand im Direktvertrieb, kleine Unternehmen über Partner betreut. Jetzt wollen wir den Mittelstand für unsere Partner öffnen“, sagt Andreas Muther, Leiter der Business Unit Mittelstand. Bei SAP erhofft man sich durch die neue Strategie eine bessere Coverage des Marktes und mehr Kunden durch bessere Betreuung. Das Partnermodell soll vertikal ausgerichtet werden und von kompetenten Partnern abgedeckt werden, nicht zuletzt auch in Branchen, in denen SAP bisher kaum vertreten war, etwa die Baubranche und die Logistikbranche.

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Vernetzte Betonierer

\"Die Bauindustrie muss möglichst frühzeitig in die Köpfe der Planer gelangen“, meint Felix Friembichler, Geschäftsführer der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VöZ). Aus diesem Grund hat er gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Lehre die \"Concrete Student Trophy 2006“ ins Leben gerufen. Der zweistufige Wettbewerb, der sich an Studierende aller Architektur- und Baufakultäten österreichischer Universitäten richtet, soll die Studenten an die interdisziplinäre Zusammenarbeit gewöhnen, die laut Architekt Christoph Achammer heute in der Praxis bereits von Beginn der Planung an notwendig ist. \"Man kann nicht früh genug anfangen, eine gemeinsame Sprache für die unterschiedlichen Professionen zu entwickeln“, so Achammer, der ein großes Planungsbüro betreibt und an der TU Wien unterrichtet. Heinz Gschnitzer, Geschäftsführer der Porr GmbH, geht davon aus, dass in Zukunft verstärkt auf Finanzierung, Planung, Bauen und Betrieb eines Projekts Wert gelegt wird und dass dieses vernetzte Arbeiten bereits während des Studiums gelernt werden müsse. Die Concrete Student Trophy, an der neben dem VöZ, der Porr und der TU Wien auch der Verband der Beton- und Fertigteilwerke, der Verband der Ziviltechnikerbetriebe und die für Brückenbau zuständige Wiener Magistratsabteilung 29 beteiligt sind, ist als Dauereinrichtung geplant und mit 12.000 Euro Preisgeld dotiert. Noch einmal soviel steht für Sachaufwendungen zur Verfügung. Ein Viertel des Geldes kommt von der Bauwirtschaft. Ausgearbeitet wird das Projekt unter dem Thema Betonschalen im Hochbau an einem konkreten Grundstück in Schwadorf, wo eine Sommerbar als Teil der Neugestaltung des Hauptplatzes entworfen werden soll. Die Arbeiten werden am 25. Oktober juriert, am 7. November werden die besten 10 Arbeiten präsentiert, der Preis wird am 16. November im Rahmen eines Festaktes verliehen. Alle eingereichten Arbeiten werden darüber hinaus in der Fachzeitschrift Zement und Beton veröffentlicht sowie ausgestellt.
Infos und Anmeldung: www.zement.at/concretestudenttrophy
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Neue Mitglieder in der Familie

Matthias Grumbir, 30, bis dato als Sales Manager für den B2C-Kanal zuständig, ist ab sofort als Sales Manager für den kompletten Vertrieb zuständig. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen die BenQ IT- und Unterhaltungselektronik-Produkte. Seit Februar 2003 an Bord von BenQ und ursprünglich als Key-Account Manager eingestellt mutierte Grumbir per Juli 2005 zum Sales Manager B2C. Nun hat Grubmir seit 1. Februar zwei neue Mitarbeiter in seinem Vertriebsteam:

My Truong, 25, ist neu an Bord von BenQ und wird als Account Managerin den B2C- und B2B-Kanal in Ostösterreich betreuen. Zu ihren Aufgaben gehört neben der Umsetzung von Sales- und Marketingaktivitäten die Schulung dieser Kanäle. Samuel Haider, 32, ebenso neu an Bord von BenQ, wird als Account Manager den B2C- und B2B-Kanal in Westösterreich betreuen. Auch zu seinen Aufgaben gehört neben der Umsetzung von Sales- und Marketingaktivitäten die Schulung dieser Kanäle.

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Die Suche nach Geld

Runde drei Milliarden Euro frisches Kapital will sich die Immoeast, Tochter der Immofinanz Immobilien Anlagen AG, demnächst über die Börse holen. Ende März wollen sich die Immoeast-Vorstände Norbert Gertner und Karl Petrikovics (Bild) die Kapitalerhöhung genehmigen lassen. Neben der Finanzierung unterschriftsreifer Projekte sei der Zweck der Kapitalerhöhung aber auch, »uns für zukünftige Projekte zu rüsten«, kündigt Petrikovics das Auffüllen der Kriegskasse an. Der Eigenmittelanteil von vierzig Prozent soll auch nach der Kapitalerhöhung gleich bleiben, es werden also parallel Eigenmittel zugeschossen, kündigte Petrikovics an. Im gleichen Verhältnis Eigen- zu Fremdkapital bleibt auch die Conwert Immobilien Invest AG bei ihrer geplanten Kapitalerhöhung von 195 Millionen Euro. Das Geld soll laut Finanzvorstand Johann Kowar für heuer geplante Expansionen zur Verfügung stehen. Unter anderem bietet die Conwert für ein Immobilienpaket der Allianz-Versicherung in der Größe von 500 Millionen mit, ein weiteres Paket mit 8 bis 10 Immobilien ist ebenfalls in der Pipeline. Der Zweite in der Rangliste der Immobilien AGs, Meinl European Land, lässt sich nicht lumpen und kündigt ebenfalls eine Kapitalerhöhung an. Die soll knapp eine Milliarde Euro bringen. Meinl Bank-Chef Francis Lustig hatte im selben Atemzug gemeint, sich nicht am »Macho-Rennen« um die größte Kapitalerhöhung beteiligen zu wollen.
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Hippe Notebook-Taschen

Einheitsschwarz ist out! Targus setzt bei den vier Modellen der neuen Urban-Taschenkollektion orange Akzente. Notebooks mit bis zu 15,4 Zoll Bildschirmdiagonale und moderne digitale Wegbegleiter wie Handy, iPod & Co werden in speziellen Fächern geschützt. Spezielle öffnungen für die Verwendung von Kopfhörern sorgen für den richtigen Ton unterwegs. Messenger-Case, Notebooktasche, Rucksack und Trolley sind aus robustem, kratz- und reißfestem Nylon mit verstärkter, wetterfester Unterseite gefertigt.

Targus Urban Messenger Case
Das modische Messenger Case der Urban-Kollektion ist mit zusätzlichen Fächern für Dokumente, Accessoires (Stifte, Visitenkarten, Schlüssel, CDs / DVDs) und einem herausnehmbaren Zubehörbeutel ausgestattet. Der ergonomische Griff und der wattierte, rutschfeste Tragegurt sorgen für maximalen Tragekomfort.
Preis: 60 Euro

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M600: UMTS-Flachmann

Das M600 ist das zweite Handy im Sony Ericsson Portfolio, das über Symbian OS Version 9.1 und die grafische Benutzeroberfläche UIQ 3.0 verfügt. Das bedeutet: Der Benutzer kann das Gerät auf vielfältige Weise an seine Bedürfnisse anpassen und über den Sony Ericsson Application Shop Anwendungen zur Steigerung der Produktivität und sonstige Applikationen erwerben.

Das neue Mobiltelefon ist ein stylisches und schlankes Gerät, das mit Touchscreen und Handschriftenerkennung ausgerüstet ist. Mit den neuen Push-E-Mail-Anwendungen, der Remote-Synchronisation und dem erweiterbaren Speicher bietet es UMTS-Handy-Funktionen und E-Mail-Anschluss in einem Gerät. Es ist nur 15 Millimeter dick und damit eines der schlanksten auf dem Markt erhältlichen Business-UMTS-Geräte, das in jede Jackentasche passt.

Vollwertige E-Mail-Messaging-Funktionalität
Multitasking - etwa im Internet surfen und dabei telefonieren - wird mit der Symbian-Plattform und der praktischen Benutzeroberfläche zur Realität. Zum Lesen und Bearbeiten von Dokumenten bietet das M600 PowerPoint-, Word- und Excel-Editoren sowie einen Adobe-PDF-Viewer. Das ergonomische Design soll gewährleisten, dass sich das M600 mit einer Hand genauso leicht bedienen lässt wie mit zweien.
Das Handy weist eine kompakte Daumentastatur auf, die eher an eine herkömmliche Handy-Klaviatur erinnert. Bei ihr wird jede Taste von zwei Buchstaben belegt, was eine enorme Platzersparnis zur Folge hat. Zudem hat Sony Ericsson auf den mittlerweile üblichen 5-Wege-Navigator verzichtet und setzt stattdessen auf ein 3-Wege Jog Dial, das seitlich am Gerät untergebracht ist. Außerdem sind Eingaben über das sehr großzügige, 2,6 Zoll große TFT Touchscreen-Display möglich. Dieses besitzt eine Auflösung von 240 x 320 Pixeln und kann bis zu 262.144 Farben darstellen.

Sicherheit
Angesichts einer solchen Vielzahl von Verbindungsmöglichkeiten hat Sony Ericsson größten Wert darauf gelegt, mobile Sicherheit zu gewährleisten. McAfee, die Antivirus- und Firewall-Software für mobile Anwendungen, und die Verschlüsselungslösung Pointsec werden als Try-&-Buy-Pakete angeboten; den VPNClient von Certicom für einen sicheren Zugriff auf Firmennetzwerke erhält der Benutzer kostenlos.

Der interne Speicher des M600 für ein so kleines Gerät ist groß: 80 MB Speicherplatz stehen für E-Mail-Anhänge und Multimedia-Inhalte zur Verfügung. Zusätzlich wird ein 64 MB Memory Stick Micro mitgeliefert - ein neues, äußerst kleines Speichermedium für kompakte mobile Geräte. Das M600 ist das erste Sony Ericsson Produkt, das mit dieser neuen Speicherkarte ausgerüstet ist.

Das M600 ist in den Farben \"Granite Black“ und \"Crystal White“ erhältlich und kommt im 2. Quartal 2006 in den Handel.

Einige Features auf einen Blick:
• QVGA-2,6’’-Display
• 262.000 Farben TFT
• Gewicht: 112 Gramm
• Abmessungen: 107x57x15 Millimeter
• SMS, MMS, POP3 E-Mail
• Push-E-Mail
• Handschriftenerkennung
• Media Player
• Symbian 9.1 und UIQ 3.0
• Bluetooth & Infrarot
• 80 MB interner Benutzerspeicher
• Erweiterbarer Memory Stick Micro
• PC-Synchronisierung
• USB 2.0 Massenspeicher
• Portable Stereofreisprecheinrichtung und USB-Kabel im Lieferumfang enthalten

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Rasender Speicherriese von Western Digital

WD Raptor mit 150 GB und 10.000 U/min garantiert kurze Reaktionszeiten und viel Speicherplatz für anspruchsvolle, datenintensive Anwendungen. Vor allem Gamer und Power User profitieren von den kurzen Reaktionszeiten und dem großen Datenspeicher. Alienware motzt nun seine Workstations und High-End Desktop-PCs mit der Raptor-Festplatte auf. \"Ein Alienware-Desktop mit der WD Raptor 150GB ist die optimale Lösung für anspruchsvolle Anwendungen, wie digitale Videoproduktion, computer-gestützte Entwicklung und High-Performance-Gaming\", kommentiert Hubbert Smith, Director of Enterprise Marketing bei Western Digital.

High-End Desktop-PCs von AlienwareDas High-End Desktop-System Aurora 7500 von Alienware basiert auf AMD-Prozessoren und steht laut Hersteller für absolute Spitzenleistung bei Games und anderen datenintensiven Anwendungen. Ausgestattet mit der NVIDIA SLI-Technologie können Gamer, Programmierer sowie Video- und Bildbearbeiter zu Höchstform auflaufen: Zwei Grafikkarten im Inneren des avantgardistischen Desktops verleihen absolute Power und ermöglichen extrem schnelle Reaktionen. Die doppelte Datendichte der neuen WD Raptor-Festplatte führt bei übertragungsraten und \"echten\" Zugriffszeiten im Windowsbetrieb zu einem deutlichen Performanceschub - ein Vorteil, den besonders Gamer zu schätzen wissen. Der Aurora 7500 ist wie alle Systeme von Alienware individuell konfigurierbar.

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Kulturelle Differenzen

Der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist eines der heißen Themen unserer Zeit. Im globalen Wettbewerb sind Know-how, technologischer Fortschritt und Innovationskraft ausschlaggebend für die Standort- und der damit verbundenen Wohlstandssicherung, über die Notwendigkeit der Ressourcenbündelung herrscht weitgehend Einigkeit: Wissenschaft und Wirtschaft müssen an einem Strang ziehen. Problematischer wird es allerdings bei der Umsetzung. Nicht immer läuft das Aufeinandertreffen von Wissenschaft und Wirtschaft konfliktfrei ab. Zu groß sind die kulturellen Unterschiede. \"Es treffen zwei völlig verschiedene Welten aufeinander“, weiß Josef Küng, als wissenschaftlicher Beirat der FAW Software Engineering GmbH Hagenberg seit den achtziger Jahren aktiv am Wissenstransfer beteiligt. Eine Einschätzung, die auch Henrietta Egerth von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG teilt. In der Wissenschaft gehe es nicht so sehr um finanzielle Anreize, sondern um Preise und Publikationen. \"Das ist eine ganz andere Währung als in der Wirtschaft.“

Zankapfel Grundlagenforschung
Schon der Begriff der Grundlagenforschung sorgt bei vielen Unternehmen für Unbehagen. Zu akademisch, zu theoretisch und für die Praxis untauglich lauten die reflexartigen Vorwürfe. Wenn Wolfgang Freiseisen, Geschäftsführer RISC Software GmbH Hagenberg, sagt, dass \"die Grundlagenforschung natürlich wichtig ist“, dann klingt er wenig überzeugt. Viel überzeugter ist er hingegen von seiner Ansage, dass \"die Grundlagenforschung kein Selbstzweck sein darf“. Der industrielle Nutzen müsse auch bei der Grundlagenforschung im Vordergrund stehen.
Karl Fröschl vom E-Commerce Competence Center Wien drückt sich etwas diplomatischer aus. Er warnt davor, die ökonomischen Rahmenbedingungen außer Acht zu lassen. \"Die Grundlagenforschung muss in eine lebenspraktische Form überführt werden können, um den Wohlstand und den Standort zu sichern“, so Fröschl. Deshalb brauche es ein nachhaltiges Commitment auf beiden Seiten. Eine echte Win-Win-Situation sieht Fröschl erst dann gegeben, wenn es zu einer Verschränkung des unternehmerischen Innovationsprozesses mit den Forschungseinrichtungen kommt.

Kommunikation und Verständnis
Kulturelle Differenzen sind in der Regel auf Kommunikationsprobleme und eine mangelnde Aufgeschlossenheit dem anderen gegenüber zurückzuführen. Dies gilt auch und vor allem für die Differenzen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Ohne eine \"kulturelle Offenheit“, ohne der Bereitschaft, den anderen zu verstehen und auf seine Bedürfnisse einzugehen, ist der Transfer von Wissen und Technologie zum Scheitern verurteilt.
Für Markus Kommenda, Geschäftsführer Forschungszentrum Telekommunikation Wien, ist demnach auch das \"gemeinsame Verständnis der zentrale Aspekt des Wissenstransfers“. Auch Fröschl ist der überzeugung, dass das gemeinsame Verständnis nicht deutlich genug heraus gestrichen werden kann. \"Die jeweilige Gegenleistung muss klar erkennbar sein“, sagt Fröschl an die Adresse der Forschungseinrichtungen: \"Es reicht nicht aus, einfach nur mit Forschungsergebnissen anzutanzen. Vielmehr muss der Mehrwert klar transportiert werden.“ Dieser (unmittelbare) Mehrwert ist eines der Hauptprobleme beim Wissenstransfer. Wird die Forschung in ein zu enges von der Industrie geknüpftes Netz gezwängt, dann ist dies das Ende der Grundlagenforschung. \"Die Wirtschaft wird erst dann zufrieden sein, wenn jeder einzelne Universitätsangehörige für eine Firma arbeitet, aber dann ist die Forschung tot“, hat Peter Heimerl von der technischen Universität Wien schon vor knapp einem Jahr erkannt. Auf der anderen Seite ist der unmittelbare Mehrwert der Grundlagenforschung nicht immer gegeben. Oft dauert es Jahre bis die Industrie Nutzen aus der Forschung ziehen kann. \"Und genau aus diesem Grund ist die Kommunikation so wichtig“, ist Kommenda überzeugt.

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Dritter im Team

Bruno Ettenauer, Bereichsvorstand Immobilien bei der Bank Austria Creditanstalt, wechselt ab März vom Aufsichtsrat in den Vorstand der CA Immobilien Anlagen AG. Ettenauer, der bis aus weiteres auch BA/CA-Bereichsvorstand bleiben will, wird als dritter Vorstand neben Wolfhard Fromwald und Gerhard Engelsberger, die für Controlling beziehungsweise das Inlandsgeschäft zuständig sind, das Auslandsgeschäft, konkret in Deutschland, aufbauen.
Dort will die CA Immo am Gewerbeimmobilienmarkt mitnaschen und eine Fondsstruktur aufbauen, so Fromwald. Die soll, analog zu einem Fonds, der für das Mittel- und Osteuropageschäft aufgelegt wird, nach Luxemburger Recht so gestaltet werden, dass institutionelle Anleger bis zu 49 Prozent halten können, während die CA Immo mit 51 Prozent Mehrheitseigentümer bleibt. Für jetzige Aktionäre, die am Portfolio der CA Immo beteiligt sind, würde sich durch die neue Fondsstruktur nichts ändern, so Fromwald, weil die 49 Prozent von einem höheren Volumen kommen. In den Mittel/Osteuropafonds wird die CA Immo ihr dortiges Portfolio in der Höhe von 500 Millionen Euro einbringen, das Gesamtvolumen soll in den nächsten drei Jahren auf 2 Milliarden wachsen. Für Privataktionäre gelten die Fonds als offen, institutionelle Anleger müssen sich auf 10 Jahre verpflichten. Das Immobilienvermögen der CA Immo ist im vergangenen Jahr um 60 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro gestiegen. 64 Prozent des Portfolios von 818.000 Quadratmeter befinden sich in österreich, der Rest in Ost- und Mitteleuropa.
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