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Origami: Notebooks schrumpfen weiter

Wie vermutet, will der Softwarekonzern dieses Jahr ein vielseitiges und ultra-portables Notebook auf den Markt bringen, das sich zum Videoschauen, Musikhören, Surfen und Arbeiten verwenden lässt. Die Geräte stellen eine neue Kategorie mobiler PCs dar, da sie kleiner und leichter als traditionelle Notebooks sind. Die UMPCs laufen unter der Windows XP Tablet PC Edition und sollen von den Herstellern Samsung, Founder und Asus kommen.

Das kleine und weniger als 900 Gramm leichte Gerät lässt sich überall hin mitnehmen und jederzeit verwenden. Der Anwender kann sich mit dem Internet verbinden, mit Freunden kommunizieren, spielen, Musik hören oder Videos ansehen. Das Display mit bis zu 17 Zentimetern hat eine Auflösung von mindestens 480 x 800 Pixel, die sich per Videoskalierung erhöhen lässt.

Das Samsung Q1 arbeitet mit einem stromsparenden Celeron M-Prozessor mit 900 Megahertz. Zur Kommunikation mit der Umwelt dienen ein WLAN- und ein Bluetooth-Modul, über das eine Datenverbindung mit dem Handy aufgebaut werden kann. Via Touchscreen soll die Bedienung per Stift oder über eine im Display eingeblendete Tastatur ermöglicht werden. Auch Handschrift sollen die Geräte erkennen. Darüber hinaus soll der Anschluss einer normalen Tastatur per USB oder Bluetooth möglich sein. Eine integrierte Festplatte soll 30 bis 60 GB fassen und der Akku für mindestens zweieinhalb Stunden Energie liefern.

UMPCs werden in österreich in Kürze verfügbar sein. Der Preis wird voraussichtlich unter 1.000 Euro liegen.

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Neues Arbeiten

»Die Welt, in der wir arbeiten, hat sich weiterentwickelt«, ist für Microsoft-Information-Worker Haider Shnawa der Grund, sich Ende des Jahres »Microsoft Office 2007« zuzulegen. Die neue Office-Generation, die bislang unter dem Entwicklungsnamen »Office 12« bekannt war, soll helfen, mit Mails, Terminen und vernetztem Arbeiten besser umzugehen.

Die Officewelt hat sich wahrlich geändert. Vor zehn Jahren hatte der Computernutzer noch fünf Mails täglich zu bearbeiten. Heute sind bereits durchschnittlich 43 Briefe im elektronischen Postfach der User. Wieso also auf einer Plattform arbeiten, die ebenso veraltet ist? Office 2007 werde »die Arbeit neu definieren«, meint Shnawa - die Erneuerungen von Office 2003 sind nun fortgeführt worden. Das heißt: To-do-Balken, erweiterte Farbkennzeichnungen, kalenderbezogene Aufgaben sowie per E-Mail verschickbare Kalenderseiten sollen die eigene Organisation und die Zusammenarbeit mit Kollegen erleichtern. Hinweis: Für alle, die es gerne auch anders haben, gibt es weiterhin die frei verfügbare Bürosoftware »OpenOffice«.

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Eine Katze ist kein Hund

Das Hören ist nach dem Sehen der zweitwichtigste menschliche Sinn. Was die automatische Erkennung von Audiosignalen betrifft, so liegt der Schwerpunkt meist auf der Erkennung von Sprache und Musik. Die meisten Geräusche in unserer Umgebung sind jedoch weder Sprache noch Musik. Umgebungsgeräusche enthalten wichtige Informationen und werden ständig zur Orientierung verwendet. Der Informatik-Student Matthias Zeppelzauer an der Technischen Universität Wien hat sich nun intensiv mit dem Forschungsgebiet der Umgebungsgeräusche auseinandergesetzt und konnte beim Erkennen von Tierstimmen via Computer große Erfolge erzielen.

\"Zu Beginn meiner Diplomarbeit lag mein Interesse auf der Spracherkennung. Im Zuge meiner Nachforschungen stellte sich aber heraus, dass das Gebiet der Spracherkennung zu einem der meist erforschten Gebiete in der Audioverarbeitung zählt. Die mit der Spracherkennung eng verwandte Geräuscherkennung ist weit weniger erforscht und bot sich dadurch als Herausforderung für meine Diplomarbeit an\", erklärt Zeppelzauer seine Beweggründe für das ungewähnliche Forschungsgebiet.

Nachdem bisher nur wenige Techniken für die Erkennung von Umgebungsgeräuschen existieren, hat Zeppelzauer Methoden aus anderen Bereichen der Audioverarbeitung herangezogen: Merkmale, die ursprünglich für Spracherkennung verwendet wurden, und Methoden aus dem Music Information Retrieval. Beim Music Information Retrieval handelt es sich um ein interdisziplinäres Gebiet, das sich beispielsweise mit der Gewinnung von verwertbarer Information aus der Musik befasst. Matthias Zeppelzauer hat die Techniken so \"umgemodelt\", dass der Computer die unterschiedlichen Tierstimmen erkennen kann.

Zeppelzauers Methode im Detail
Der Ausgangspunkt für den Erkennungsprozess ist eine große Datenbank mit Tierstimmen. Die Datenbank enthält kurze Ausschnitte von Geräuschen verschiedener Tieren (z. B. Hundegebell und Vogelgesang). Aus diesen Geräuschsegmenten werden im ersten Schritt Merkmale extrahiert. Um möglichst viel Information über die Tierstimmen zu erhalten, werden im nächsten Schritt mehrere unabhängige Merkmale miteinander kombiniert. Die Auswahl geeigneter Merkmale erfolgt dabei einerseits empirisch und andererseits mittels statistischer Datenanalyse.
Im letzten Schritt kommt ein Klassifikator zum Einsatz, um die unterschiedlichen Tierstimmen zu unterscheiden. Zuerst muss der Klassifikator lernen, wie sich die Tierstimmen voneinander unterscheiden. Dazu werden ihm eine Reihe von Tierstimmen zusammen mit den Namen der zugehörigen Tiere präsentiert. Ausgehend von diesen Informationen baut der Klassifikator ein Modell der Tierstimmen auf. Mit diesem Modell können nun neue Tierstimmen, den bereits bekannten Tierstimmen zugeordnet werden. Der Klassifikator berechnet dabei für jede Tierstimme das wahrscheinlichste Tier.
Der TU-Informatiker entwickelte eine Gruppe neuer Unterscheidungsmerkmale, so genannte Amplituden Deskriptoren. Sie erlauben eine kompakte und aussagekräftige Beschreibung der ursprünglichen Geräusche. Amplituden Deskriptoren beschreiben Eigenschaften eines Audio-Signals, die auch für die menschliche Wahrnehmung maßgeblich sind. Mithilfe eines Algorithmus, der auf bekannten Geräuschen trainiert wird, wird die Erkennung neuer Tiergeräusche durch den Computer möglich.

In Zukunft sollen komplexere Klassifikatoren und andere Merkmale (z.B. MPEG-7 Deskriptoren) für die Geräuscherkennung zur Anwendung kommen, um eine große Herausforderung anzunehmen: das Tierverstehen, bei dem Tiergeräusche einer einzigen Spezies unterschieden werden müssen. Eine solche Technik könnte in Zukunft der computerunterstützten Analyse von Tierverhalten dienen..

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Neue Gangart

Die ganzheitliche Trainingsmethode Breathwalking kombiniert die entspannte Lehre des Yoga mit dem schonenden Herz-Kreislauf-Training des Walking. Bewegung, Atmung und Geist werden fließend in Einklang gebracht.Zu innerer Ausgeglichenheit mit Gehen, Atmen und Achtsamkeit: Es ist die Kombination aus Entspannungsübungen, Atmung und Rhythmus, die diese auch Yogawalking genannte Bewegungsform so gesund macht. Der Name Breathwalking setzt sich aus den englischen Wörtern »breath« für »Atem« und »walk« für »Gang« zusammen. Eine Yogawalking-Kurseinheit dauert etwa neunzig Minuten. Zum Aufwärmen macht man leichte Yoga- und Atemübungen. Dann folgt das Walking, das schnelle Gehen. Währenddessen werden, je nach Thema und Absicht der Bewegungseinheit, unterschiedliche Atemübungen gemacht. Das Walken wird mit einem bestimmten Atemrhythmus verbunden und langsameres und schnelleres Gehen wechseln einander ab. Die meditative Komponente bekommt das Yogawalking durch das geistige Wiederholen von Klangsilben - sogenannten Mantras -, die aus der Tradition des Yoga und der Meditation kommen. Diese Mantras werden in der fortgeschrittenen Form des Yogawalking mit bestimmten Handhaltungen - so genannten Mudras - verbunden. Was manchen ein wenig merkwürdig erscheint, soll Stress abbauen, Energiereserven mobilisieren und die Sinne schärfen. ähnlich wie vom chinesischen Tai-Chi bekannt - eine Meditation in Bewegung. Am Ende einer Trainingseinheit wird der Körper mit Yogaübungen sanft gedehnt.
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Von Flugasche und Polymeren

Der zunehmende Infrastrukturausbau dezimiert beträchtlich die natürlichen Ressourcen von Portland Zement, zudem ist die Zementproduktion für eine nicht unerhebliche Menge des globalen Kohlendioxidausstoßes verantwortlich. Höchste Zeit also, sich Alternativen zu überlegen. So geschehen an der Curtin University of Technology im australischen Perth, wo ein umweltfreundliches Bindemittel für Betonproduktion entwickelt wird. Der auf Flugasche basierende Polymerbeton soll widerstandfähiger und vor allem auch kostengünstiger sein. Flugasche ist ein bei Kohlekraftwerken in großen Mengen auftretendes Abfallprodukt.
Bisherige Tests unter Verwendung von Flugasche aus einem lokalen Kraftwerk und einem konventionellen Betonherstellungsprozess waren sehr viel versprechend. Die Geopolymerbetonmischung zeigte eine höhere Druckfestigkeit, die auch im ausgehärteten Zustand über einen längeren Zeitraum nicht abnahm. Darüber hinaus zeigte sich die Mischung als sehr widerstandsfähig gegenüber Sulfaten. In den nächsten Forschungsschritten soll die Optimierung dieser innovativen Betonmischung vorangetrieben und die verschiedenen potentiellen Anwendungen weiter getestet werden.
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Natürlicher Einklang

Von Claudia Bräuer

Eigentlich genau richtig für eine kleine Auszeit. Entspannung pur bietet das neue Konzept der Rogner-Therme in Bad Blumau. Schon bei der Anreise glaubt man, in einer fremden Märchenwelt zu versinken. Das Thermenparadies fügt sich harmonisch in die Landschaft der Südsteiermark ein und zeichnet sich durch seine Formen, Farbenpracht und begrünten Dächer aus. Das Rogner-Bad ist keine Familientherme - Natur, Ruhe und Entspannung stehen im Vordergrund. »Wir wollen uns bewusst von den anderen abheben, weshalb wir auch viel mit Düften und Klängen arbeiten und vor allem die Ruhe und die Exklusivität hervorheben wollen«, erklärt Daniela Adler, Sales & Marketing Manager, beim Rundgang durch das große Gelände. Auch das Wellnessangebot ist abseits vom Mainstream: »Wir verwöhnen unsere Gäste mit Ayurveda, Klangtherapien oder Intuitiv-Sensitiv-Massagen, eine Kombination aus verschiedenen Massagetechniken. Dem Massageöl werden dabei ausgewählte Blüten- und Edelsteinessenzen aus den ötztaler Alpen beigemengt.« Die Besonderheit: die Blumauer Klangmassage. Klangschalen, die auf dem Körper ruhen, werden dabei angeschlagen und feine Vibrationen und Töne berühren Körper, Geist und Seele, was zu tiefer Entspannung führen kann. Außerdem sollen dabei körperliche und seelische Blockaden gelöst werden. Und dass die berühmten steirischen Kürbiskerne nicht nur zum Essen da sind, beweist die Ganzkörper-Kürbiskernbehandlung.
Wasser, als Grundelement des Lebens, spielt im Rogner Bad Blumau eine zentrale Rolle. »Die Therme verfügt über drei Quellen: Melchior, Balthasar und Vulkania (früher Caspar), die stärkste Heilquelle im steirischen Thermenland«, erzählt Daniela Adler. Diese wird nicht nur zum Baden eingesetzt, sondern zieht sich als »Grundbaustein« durch alle Spa-Bereiche, wie z.B. das Perlenbad oder die Kosmetiklinie. Bei Trinkkuren unterstützt ihr Wasser die gesamten Verdauungsorgane. Die Durchführung des »Vulkania-Rituals« hilft, die unterschiedlichen Wasserarten bewusst wahrzunehmen: Hat man den ersten Schritt - nämlich das übergießen mit kaltem Wasser - überstanden, kann man das erste Bad in der wohlig warmen Melchior-Quelle genießen. Nach zehn Minuten wechselt man für weitere zehn Minuten in den wesentlich heißeren Vulkania-See, wo man bei Unterwassermusik alle Sorgen vergessen kann. Zumindest vorübergehend. Nicht nur Wasser wirkt auf Körper, Geist und Seele reinigend, auch das Saunaritual von »Ritualmeister« Dasin, in dem man völlig unvorbereitet landen kann, wenn man sich nicht die Aufgussliste durchsieht. Dieser Schwitzhüttenritus, welcher dem der Lakota-Indianer nachempfunden wurde, soll mit heißem Dampf und Räucherungen ebenfalls Blockaden und Sorgen lösen.

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\"Die Spreu vom Weizen trennen“

Herr Hildebrandt. Wie geht es Rockwell Automation?
Rockwell Automation geht es hervorragend. Das sieht man schon am Aktienkurs.

Der Aktienkurs ist aber nicht immer ein verlässlicher Indikator für die Gesundheit eines Unternehmens.
Das ist richtig. Ein seit 2002 anhaltender Kursanstieg lässt aber erahnen, dass es um ein Unternehmen gut bestellt ist. Außerdem stimmen auch die anderen Kennzahlen. Unser Umsatz ist deutlich gestiegen. Von 3,4 Milliarden Dollar im Jahr 2003 auf fünf Milliarden Dollar im Jahr 2005.

Was sind die mittelfristigen Ziele?
Mittelfristig streben wir ein zweistelliges Wachstum mit unseren Kernprodukten an. Zudem wollen wir unseren Technologievorsprung halten.

Wie würden Sie Rockwells Marktpositionierung beschreiben?
Unsere Positionierung ist ein globale. Wir wollen weltweite Präsenz zeigen. Außerdem sehen wir uns als Komplettanbieter. Wir bieten alles, was im Fertigungsbereich benötigt wird. Alleine unter dem Markennamen \"Allen-Bradley“ haben wir mehr als 350.000 Produkte im Sortiment.

Wenden wir uns Rockwell österreich zu. Wie bewerten Sie Ihre Performance?
Als sehr gut. Wir verzeichnen einen steten Aufwärtstrend. Das lässt sich auch am Personalstand ablesen. Wir haben im letzten Jahr von 32 auf 36 Mitarbeiter aufgestockt und planen auch jetzt wieder drei bis vier neue Mitarbeiter einzustellen.

Welche Ziele verfolgen Sie in österreich?
Wir wollen unseren Umsatz bis 2009 verdoppeln.

Im Mai gibt es erstmals auch in österreich eine \"Automation University“. Was erwartet die Besucher und was erwarten Sie sich?
Wir erwarten, bestehende Kunden enger an uns zu binden, wollen aber natürlich auch neue Kunden gewinnen. Die \"Automation University“ ist vereinfacht gesagt eine Mischung aus Hausmesse, Workshop und Vortragsreihe. Zum einen zeigen wir auf über 1.000 Quadratmetern neue Produkte, zum anderen haben wir aber auch Tonnen an Equipment angekarrt und 19 Labors aufgebaut, wo unter dem Namen hands-on-lab Schulungen durchgeführt werden. Abgerundet wird das ganze mit Fachvorträgen. Das ursprüngliche Konzept kommt aus den USA. Dort besuchen an zwei Tagen rund 15.000 Menschen die Allen-Bradley Automation Fair. Wir wären schon mit 400 bis 500 Besuchern zufrieden.

Lohnt sich dieser ganze Aufwand?
Es ist immer schwierig zu sagen, ob sich der Aufwand lohnt. Das ist aber nicht anders, wenn man einen Stand auf der Hannovermesse oder der Vienna-Tec bucht. Die internationalen Erfahrungen zeigen aber, dass die Besucher vom Konzept der \"Automation University“ sehr angetan sind.

Könnten Sie für uns einen Blick in die Zukunft werfen. Welche Trends lassen sich bereits jetzt erkennen, welche erahnen?
Ein zentraler Trend, der sich bereits eindeutig abzeichnet, ist das Thema integrierte Sicherheit. Salopp formuliert geht es darum, die Sicherheit in die Produkte zu bekommen. Nehmen Sie einen Kunden, der bereits über SPS und die dazugehörige Netzwerktechnologie verfügt und nun eine Steuerung inklusive Sicherheit haben will. Da wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Oder auch die Hierarchieebene in der Netzwerktechnologie. Es wird darauf hinauslaufen, dass wir immer weniger Netzwerkebenen mit identischer Technologie und ebenfalls integrierter Sicherheit haben werden. Zudem werden \"on machine solutions“, also dezentralisierte Lösungen immer wichtiger werden. Auch die Drahtlosübertragung wird dort eine Rolle spielen, wo Kabelwege extrem schwierig oder störend sind.

Auch die IT spielt eine immer wichtigere Rolle. Die Verschmelzung mit der Automatisierung schreitet unaufhörlich voran. Wie sehen Sie die Entwicklung?
Die Verschmelzung von IT und Automatisierung ist tatsächlich ein weiterer Trend. Vor allem im Bereich der Middleware. Es geht darum, Nadelöhre in der Fertigung zu lokalisieren, respektive die Effizienz von Anlagen zu analysieren. Um den Anforderungen in diesem Bereich gerecht zu werden, haben wir verschiedene Akquisitionen getätigt als auch eine Zusammenarbeit mit IBM initiert.

Ist Ihr Unternehmen für diese neuen Entwicklungen gerüstet?
Ich glaube wir sind ganz gut aufgestellt. Im vergangenen Jahr hat Rockwell Automation 30 Millionen Dollar in Forschung und Entwicklung investiert. Wir haben Forschungsabteilungen in Europa, Asien und Nordamerika. Damit können wir einerseits an den Technologietrends der verschiedenen Erdteile partizipieren und andererseits die verschiedenen Zeitzonen nutzen. Wir forschen quasi rund um die Uhr.

Herr Hildebrandt, vielen Dank für das Gespräch.

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Erweiterung

»WiMAX Fon«, die eigenen Angaben zufolge »weltweit erste Telefonanbindung über WiMAX« soll die Sprachqualität eines Festnetzanschlusses bieten und funktioniert mit handelsüblichen Telefonapparaten. Dank Nummerportabilität kann der Kunde die bestehende Telefonnummer beim Wechsel in die Drahtlosigkeit mitnehmen, für die Portierung wird eine Gebühr von 35 Euro verrechnet. »Wir schaffen so eine echte Alternative zum Festnetzanschluss«, meint WiMAX-Telecom-Gründer Werner Kasztler, ehemals Telekom-General. Das Telefonieprodukt soll im gesamten Sendegebiet des ISP erhältlich sein. Allerdings sind die erschlossenen Regionen derzeit noch lokal beschränkt: Services für Privat- und Businesskunden sind im Raum Burgenland und im Wiener Becken verfügbar.

Damit der Geschäftsaufbau zügiger vonstatten geht, ist Kasztler nun auf Brautschau in den Bundesländern. Die erste eroberte Kandidatin heißt funknetz.cc und versorgte bis dato rund 600 Kunden in Teilen Burgenlands per Wireless-Local-Loop mit Richtfunk. Kasztler bietet diesen Kunden an, auf die breitbandigeren WiMAX-Produkte umzusteigen und rechnet damit, dass ein Großteil die Technologiepartnerschaft »sehr positiv auffassen« wird. Auf funknetz.cc verlinkt man indessen uneigennützig zum Partner und erhält nicht näher genannte Summen pro Wechselkunde.

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Casio WM-Edition

Dass Deutschland im Sommer 2006 Gastgeber der 18. Fußballweltmeisterschaft ist, dürfte selbst hartnäckigsten Ballsportverweigerern mittlerweile bekannt sein. Es gibt kaum ein größeres Unternehmen, das das publikumswirksamen Event nicht für seine Werbezwecke nutzen möchte. So auch die überlegungen im Hause Casio, wo man zu den Schluss kam, dass den Fußballfans eigentlich nur eines fehlt zum ballesterischen Glück: die passende Uhr. Mit drei neuen, offiziell lizenzierten G-Shock-Modellen soll dieser Zustand geändert werden. Um sein besonderes Engagement im Bereich Fußball zu unterstreichen, sind die drei Uhren farblich mit den Spielertrikots verschiedener Nationalmannschaften abgestimmt. Das fällt allerdings nur jenen auf, die über die Hintergründe der Farbgebung Bescheid wissen, für alle anderen sind die drei Modelle lediglich knallig bunte Uhren mit einem dezent platzierten WM-Pokal und einem deutlich weniger dezent platzierten Fifa-Schriftzug. Insider erkennen in der gelben Version mit grüner Schrift die Farben der brasilianischen Selecao und in der blau-roten G-Shock die französische Equipe Tricolore. Die in schwarz-rot-gold gehaltene Uhr richtet sich wenig überraschend in erster Linie an deutsche Fans. Zudem verfügen die drei Modelle über eine Stoppuhr und einen Countdown-Timer und sind bis zwanzig Bar wasserfest und stoßfest.
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Modischer Aufputz

Ein Hingucker ist das »Pebl« auch ohne schnörkelige Accessoires, in Verbindung mit dem Karabiner aus echtem Sterling-Silber kann man sich aber größtmöglicher Aufmerksamkeit sicher sein. Der Karabiner richtet sich demnach auch in erster Linie an Individualisten und Menschen, die um jeden Preis auffallen wollen - was einander ja nicht ausschließt. Das Karabiner-Accessoire soll sich wie eine zweite Hülle um das »Pebl« legen und ihm so zusätzlichen Schick verleihen. In geschlossenem Zustand gibt der Karabiner den Blick auf das Display frei, denn versäumen will man nichts. Schließlich ist auch das »Pebl« in erster Linie ein Handy, also ein Gebrauchsgegenstand. Das Handy - ohne dem das schmucke Designstück relativ wertlos ist - wird in Kürze auch in österreich erhältlich sein.
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