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Archiv (11315)

Wachstum in Graz

Reinhard Waltl, 46, übernimmt die kaufmännische Geschäftsführung der erweiterten ACP IT Solutions Graz. Das Systemhaus ACP vereinigt alle fünf österreichischen Zentren für e-Business, CRM und ERP in einer einzigen Tochtergesellschaft; der Standort Graz unter Waltls Leitung wird zur Zentrale für den gesamten Bereich. \"Die verschiedenen Sparten der Unternehmens-Software verschmelzen immer stärker, deshalb ist eine Zusammenlegung aller beteiligten ACP Zentren sehr sinnvoll\
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Autobahn nach Kroatien

Der Telekominfrastrukturanbieter öBBTel dehnt sein Datennetz nach Kroatien aus und unterstützt österreichische Unternehmen bei ihren Expansionsplänen neben Ungarn, der Slowakei und Slowenien nun auch in Kroatien. Die öBB-Infrastruktur-Bau-Tochter unterstützt damit auch dem kroatischen Alternativbetreiber Kroatiens Optima Telekom beim Einstieg in den xDSL-Markt.

Die Anbindung des kroatischen Knotens erfolgt an den öBBTel-Slowenienring in Zidani Most in Slowenien in maximaler Kapazität von bis zu 320 GBit/s für DWDM, SDH- und Ethernetverbindungen von 2 MBit/s bis 10 GBit/s.

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Jetzt kommt Licht auf den Boden

Kamen LEDs bisher vor allem in der Werbe-, Effekt- oder Sicherheitsbeleuchtung zum Einsatz, setzen sie jetzt auch im Inneren von Wohnräumen strahlende Akzente. Mit designorientierten Bodenleuchten können Hausherren nun Licht auf ihre Laminat-, Parkett- oder Massivholzböden bringen und bestimmte Bereiche gekonnt inszenieren.

Durch den flächenbündigen Einbau der nur sieben Millimeter hohen LED-Leuchten kann die Montage an beliebiger Stelle im Raum erfolgen. Die erschütterungsfesten Lichtquellen sind in ein ebenso attraktives wie robustes Edelstahlgehäuse gefasst und halten selbst schweren Belastungen stand. Die Optik der Bodenleuchten kann individuell bestimmt werden. Zur Auswahl stehen Farbfolien in Weiß, Gelb, Blau und Klarsicht. Auch eigene Zeichnungen oder Piktogramme lassen sich realisieren.
Die Betriebskosten sollen übrigens extrem niedrig sein - ließe man eine LED-Leuchte ein Jahr lang ununterbrochen brennen, beliefen sich die Kosten auf gerade einmal 2,50 Euro.

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Texten leicht gemacht

Die erste short message (Kurzmitteilung oder Kurznachricht) des Short Message Service (SMS) wurde im Dezember 1992 von einem PC an ein Mobiltelefon im Britischen Vodafone-Netz gesendet. Ursprünglich als reines \"Abfallprodukt\" kostenlos angeboten, entwickelte sich der Short Message Service zum Ertragsbringer Nr. 1 der Netzbetreiber. Obwohl es mittlerweile schon zahlreiche SMS-Anbieter im Internet gibt, die das Verschicken der Textnachrichten gratis oder kostengünstig ermöglichen, boomt der Versand übers Handy nach wie vor. Vor allem für SMS-Fans und \"Vielschrieber“ kann dies manchmal mühsam sein. Die neue Bluetooth-Tastatur TXTR D7 von Motorola soll dem Abhilfe schaffen.

Das im schlanken und kompakten Motorola TXTR D7 integrierte Display zeigt in vier Zeilen à 20 Zeichen unterwegs oder während eines langen Meetings alle ein- oder ausgehenden Nachrichten. Mit einer Akkuladung können bis zu 24 Stunden lang Texte geschrieben und empfangen werden. Bei einem Gewicht von nur 48 Gramm und Maßen von 85 x 65 x 9 Millimeter passt das silber-schwarze TXTR in jede Hosen- oder Hemdtasche.

Mit Bluetooth der Klasse 2 sollen sich Texte mit einem bis zu neun Metern entfernten Handy versenden oder empfangen lassen. Als zusätzlichen Clou können auch Nachrichten von TXTR zu TXTR innerhalb von 90 Metern verschickt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Bluetooth-Tastatur die bequeme Verwaltung der Kontaktdaten im Handy.

Das Motorola TXTR D7 wird in der ersten Jahreshälfte 2006 auf den Markt kommen.

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Doppelt verlinkt

Déjà vu-Erlebnisse der besonderen Art werden Teilnehmer des Studiengangs \"Bauingenieurwesen - Baumanagement\" am FH-Campus Wien in Zukunft begleiten. Das ursprünglich einteilige Studium wird nämlich nicht nur seit vergangenem Herbst als zweistufiges Bakkalaureat- und Magister-System geführt, es wird auch von den Zwillingsschwestern Claudia und Doris Link geleitet. Doris Link, die den Studiengang bereits seit dem Herbst 2004 leitet und sich derzeit in Babypause befindet, wird nach ihrer Rückkehr das mit dem Titel Master abzuschließende zweijährige Diplomstudium leiten, während ihre Schwester Claudia Link-Krammer seit Februar für den dreijährigen Bakkalaureats-Lehrgang zuständig ist. Beide Schwestern kommen aus der Bauwirtschaft: Während Doris Link beim Baukonzern Strabag tätig war, kam Claudia Link über die ebenfalls zur Bauholding gehörende Stuag und die Ziviltechnikergesellschaft IC Consulenten an die Fachhochschule.
Sinn der Umstellung vom vier- auf das fünfjährige Curriculum am FH-Campus Wien ist die EU-weite Vereinheitlichung des Bildungssystems, wozu sich österreich 1999 in Bologna bekannt hat. Derzeit sind in österreich je ein Viertel der Universitäts- sowie der Fachhochschulstudiengänge auf das zweistufige System umgestellt.
Info: www.fh-campuswien.ac.at
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Mit und ohne Kabel, aber nie ohne Strom

Immer unter Strom sind die zwei neuen Notebookmäuse von Targus. Die Wireless Laser Rechargeable Mouse ist, wie der Name schon erahnen lässt, eine kabellose Lasermaus, die laut Targus auch auf glänzenden und glatten Oberflächen ihren Dienst verrichten soll. Verliert der mobile Nager an Energie, steckt der User die Maus mit dem mitgelieferten USB-Kabel an sein Notebook. Die Maus kann auf diese Weise auch während des Akku-Aufladevorgangs ohne Unterbrechung weiter genutzt werden. Die fünf vorprogrammierten Tasten der Laser Retractable Mouse von Targus vereinfachen die Navigation im Internet. ähnlich wie bei einen Ski-Zip lässt sich die Länge des Mauskabels variieren. Für die Inbetriebnahme ist keine zusätzliche Treibersoftware erforderlich.
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Der Computer spürt, wenn Sie traurig sind

Nach Einschätzung des Zukunftsexperten Pero Micic werden Fortschritte in den Bereichen Spracherkennung, Sensorik und künstlicher Intelligenz dazu führen, dass komplexe Conversational User Interfaces (CUI) ab 2016 auf den Markt kommen. Weiter entwickelte CUIs verfügen nicht nur über leistungsfähige Sprachkommunikation, sie können außerdem nonverbale Elemente der Kommunikation wie Mimik und Gestik interpretieren. Darüber hinaus sind sie lernfähig. Da sie die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine radikal vereinfachen, machen Sie es praktisch jedem sprechenden Menschen unabhängig von seiner Qualifikation möglich, die Potenziale des Computers zu nutzen. Der \"Digital Divide\", die Kluft zwischen Computernutzern und Computeranalphabeten wird dann Geschichte sein.

Die Einsatzmöglichkeiten dieser komplexen CUIs werden weit über die heute vorhandenen Ansätze wie Linguatronic-Systeme in Autos oder sprachgesteuerte Auskunftssysteme hinausgehen und letztendlich alle Lebensbereiche erfassen. So schreibt Micic in seinem neuen Buch \"Das ZukunftsRadar\": \"Mit der CUI-Technologie wird der Computer in ferner Zukunft zum persönlichen Coach, Psychotherapeuten, Berater und \"Freund\". Er wird nicht nur sprechen und zuhören können, sondern auch unsere Gesten und Gesichtsausdrücke zu interpretieren wissen und daraus auf unsere emotionale Gefühlslage schließen. Er wird für uns Informationen filtern, Wissen und Wissensträger finden und uns somit in der unendlich komplexen Welt Orientierung geben.\" Der Computer wird zum täglichen Begleiter, wie man ihn aus der Science Fiction und der technologischen Zukunftsforschung kennt.

Die Ursprünge der CUI-Technologie gehen bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts zurück. Jedoch erst im Laufe des letzten Jahrzehnts wurden wesentliche Fortschritte erzielt. Im Vergleich zu zukünftigen Entwicklungen ist die Leistungsfähigkeit heutiger Systeme jedoch noch gering. \"Die natürlichsprachliche Kommunikation mit dem Computer ist zurzeit in etwa auf dem Niveau eines dreijährigen Kindes. In gut zehn Jahren könnte das Niveau junger Erwachsener erreicht sein\", so Micic.

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Festnetz obsolet

Getrennte Daten- und Telefonnetze gehören wohl bald der Vergangenheit an. Einen weiteren Schritt dahin setzt nun der Wiener Internetprovider Silver Server. Per Standleitung soll das neue Produkt \"Silver:VoIP:Trunk\" herkömmliche Festnetzanschlüsse obsolet machen. Denn als direkte Anbindung von VoIP-fähigen Telefonnebenstellenanlagen an das Silver Server Voice-Netz bietet der \"Trunk\" die Vorteile der Voice-over-IP-Kommunikation in Kombination mit dem Anschluss an die herkömmliche Telefonwelt.

Zusätzliche Hardware - wie etwa Adapter für konventionelle Telefonanschlüsse - werden bei dieser Lösung nicht benötigt: Die Telefonnebenstellenanlage fungiert selbst als Adapter und hält vier bis 80 gleichzeitige Kanäle für intensive und kostengünstige Kommunikation bereit. \"In vielen Unternehmen ist bereits eine VoIP-fähige Telefonnebenstellenanlage eingesetzt\", bestätigt Silver:VoIP-Geschäftsführer David Lindner. \"Wir bieten nun gerade dafür direkte Anschlüsse an unser VoIP-Netz an.\"

Bedingung sei, so Lindner weiter, die Unterstützung der VoIP Protokolle SIP oder IAX2 - wie etwa bei der OpenSource Telefonanlage \"Asterisk\". Aber auch moderne Anlagen von renommierten Herstellern sind bereits mit einer fertigen Voice-over-IP-Schnittstelle ausgerüstet. Dass die flexible Erweiterung der Kanäle ohne langwierige Installationen und Installationskosten auskommt, ist für Lindner selbstverständlich. Die Kosten richten sich einfach nach den aufgeschalteten Sprachkanälen - höchste Flexibilität und Kosteneffizienz sei dabei gegeben.

Die Zusammenführung von Sprach- und Datennetzen erschließt für Unternehmen auch weitere Vorteile der Internet-Telefonie: kostenlose Telefonate im Silver Server Netz (etwa unter Mitarbeitern - auch an verschiedenen Standorten) und - dank ENUM-Domains - zu anderen VoIP-Nutzern weltweit, sekundengenaue Gesprächsabrechnungen. Die Mitnahme der bestehenden Rufnummern ist möglich.

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Neustart

Was unter dem Motto \"be connected everywhere\" 1999 gegründet wurde, hatte Ende letzten Jahres mit schwerwiegenden, finanziellen Verbindungsproblemen zu kämpfen: Die BIGnet-Internetcafés und -kiosks, die durch diverse Franchisepartner unter anderem auch in Spanien, Finnland und China vertreten sind, schlitterten in die roten Zahlen und mussten vorerst den Ausgleich und dann den Konkurs beim Wiener Handelsgericht anmelden. Nach einem durchaus positiven Beginn, entschloss man sich 2001 gemeinsam mit dem Investor TELE Leasing GmbH zu einer groß angelegten Expansion, in die vier Millionen Euro flossen. In diesem Jahr verkauften auch mit den Brüdern Gerhard und Thomas Huber auch zwei der dreiGründungsgesellschafter ihre Unternehmensanteile. Mitunter wurde in diesem Zeitraum das größte Internetcafé des Kontinents mit über 250 Surfstationen auf der Wiener Mariahilferstraße eröffnet. Trotz gutem Geschäftsgang machten die hohen Rückzahlungsraten, der auf nur fünf bis sieben Jahre angelegten Finanzierung, an die Leasinggesellschaft dem Unternehmen zu schaffen und führten letztlich zur Einstellung.

Nun treten die ehemaligen Gründungsgesellschafter erneut an, um die Geschäftsidee in die schwarzen Zahlen zu bringen. Im Februar 2006 erwarb das Bruderpaar Thomas und Gerhard Huber gemeinsam mit Maximilian Goll, der seit der Erstgründung die Geschäftsführung innehatte, alle Lizenz- und Markenrechte an BIGnet. Wiedereröffnet wurde nun ein Internetcafé am Hohen Markt im ersten Wiener Gemeindebezirk. Als zusätzliche Einnahmequelle sollen auch weiterhin die Internetkiosks, die unter anderem am Flughafen Wien, an Tankstellen und in den Austria Trend Hotels rasche Internetverbindungen ermöglichen, dienen.

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Kern bei paybox

Aufgrund der im vergangenen Herbst erfolgten Beteiligung des Mobilfunkers One am M-Payment-Anbieter paybox und der damit verbundenen Ausweitung der Geschäftsbasis wird nun auch die Geschäftsführung von paybox verstärkt: Andreas Kern wird das Unternehmen ab sofort als zweiter Geschäftsführer gemeinsam mit Jochen Punzet, der schon bisher diese Funktion hatte, leiten. In seiner Funktion als Chief Commercial Officer (CCO) ist Kern für die Bereiche Produktentwicklung, Technik und Vertrieb zuständig.

Für sein neues Aufgabengebiet verfügt der 32-Jährige über umfassende Erfahrung: Seit 2001 war er bei One für M-Payment-und M-Commerce-Kooperationen verantwortlich - zuletzt als Prokurist der ONE Bank. Davor hatte er als Geschäftsführer von Time4Team ein Jugendportal mit 650.000 registrierten Usern aufgebaut. Mit E-Commerce hatte sich Kern bereits in der Frühzeit dieses Geschäftszweigs befasst: Ende der Neunziger Jahre baute er eine E-Commerce-Plattform für 500 Gewerbebetriebe auf.

Neben diesem Schwerpunkt hat Kern auch eine Ausbildung als Coach sowie einen Lehrgang für Internationales Innovations- und Technologie-Management absolviert und zuvor an der Universität Linz Mathematische Computerwissenschaften studiert.

Bei paybox wird Kern nun gemeinsam mit Punzet die Zusammenführung der M-Payment-Services zu einem technisch einheitlichen Bezahlsystem vorantreiben, um den zwei Millionen Vertragskunden der beiden Mobilfunkprovider und dem Handel neue Möglichkeiten zu bieten. Das auch im internationalen Vergleich führende M-Payment-Unternehmen paybox hatte im vergangenen Jahr die Zahl der Akzeptanzstellen um 1000 auf 5000 erhöht und plant für 2006 eine Steigerung in der gleichen Größenordnung.

Neben der beruflichen Herausforderung zieht es Kern auch in seiner Freizeit häufig in die Höhe: Zu seinen bevorzugten Sportarten zählen neben Windsurfen, Klettern und Mountainbiking.

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