Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Stadtentwicklung hautnah

Stadtentwicklung als Unterrichtsprinzip - was Architekten und Stadtplaner seit langem fordern, wird den Schülern der AHS Heustadelgasse in Wien-Donaustadt ab dem nächsten Schuljahr zuteil. Im Rahmen des Groß-Schulversuchpakets \"Modulare Oberstufe“ können Schüler ab der 6. Klasse das Thema Stadtentwicklung anhand von konkreten Projekten im 22.Bezirk aus ökologischer, geographischer und architektonischer Sicht hautnah erleben. Dafür müssen sie im Rahmen des Oberstufen-Realgymnasiums zehn zweistündige Module belegen. Der Vorteil dieses College-Systems: Ein negativ abgeschlossenes Modul heißt nicht, die ganze Klasse wiederholen zu müssen, die Module werden semesterweise absolviert. Mit dem Konzept der modularen Oberstufe, das das Bildungsministerium gemeinsam mit dem Stadtschulrat Wien und den Gymnasien ausgearbeitet hat und an circa zehn Schulen in Wien und den Bundesländern umgesetzt wird, soll der Unterricht an den österreichischen AHS neu strukturiert und modernisiert werden, wie Eva Kasparovsky vom Bildungsministerium erläutert. Das Modul Stadtentwickklung, das gemeinsam mit dem Institut für Raumplanung ausgearbeitet wurde und im Sommersemester 2007 beginnt, sei mit Ausnahme von Deutschland einzigartig, so die zuständige Stadtschulratsinspektorin Henrike Kschwendt-Michel.

Info: www.heustadelgasse.at

Read more...

Wuzzeln de Luxe

Das alles passiert nicht etwaim Stadion, sondern im ChampionsKicker, einem Wuzzler inmehr als luxuriöser Ausstattung.Bis vor kurzem sahenTischkicker ziemlich gleich aus:ein mehr oder weniger klobigerrechteckiger Kasten aus Holzoder Kunststoff. Im besten Fallgab es vielleicht noch ein paardynamische Aufkleber. Design?Fehlanzeige.Der ChampionsKicker hebt sich von dieser Massewohltuend ab und bestichtdurch Liebe zum Detail.HiFi-Stereolautsprecher an derUnterseite des Geräts sorgen füreine prickelnde Stadionatmosphäre,zwei TFT-Farb-Displayszeigen den aktuellen Spielstand,Torwiederholungen und Bildervom begeisterten Publikum.Einfotorealistischer Rollrasen, Stadionflutlichtaus Hochleistungs-LEDs und besetzte Zuschauerrängegehören ebensozur Ausstattung wie - keinScherz - individuell zu gestaltendeBandenwerbung.
Als Zielgruppe des vomdeutschen Designer WolfgangDudda entworfenen ChampionsKicker gelten neben fußballbegeistertenPrivatpersonenunter anderem Veranstalter von Turnieren bis hin zu Agenturenim Event- und Marketingbereich.Allerdings bedeutet derNobelkicker bei einem Einzel-Stückpreis zwischen 8000 und10.000 Euro noch ein deutlichteureres Vergnügen als der realeBesuch im Stadion.
Read more...

Exklusive Förderpumpe

\"Wien hat eine sensationelle Solarförderung, wahrscheinlich weil sie so wenig in Anspruch genommen wird“, meint der Geschäftsführer von Vaillant österreich Rudolf Stelzl. Wien fördert auch den Einsatz der Wärmepumpe und die Installation von Brennwerttechnik ist der Gemeinde auch was wert. Vaillant und die Wien Ernegie Gasnetz GmbH haben nun ein Produkt im Testlauf das sich bei Gelingen als Super-Förderpumpe herausstellen könnte: die Erdgas-Solar-Wärmepumpe. Diese nutzt die Eigenschaften des keramischen Werkstoffs Zeolith, der sich bei Befeuchtung bis zu 130 Grad erhitzt. Das Herzstück einer Erdgas-Solar-Wärmepumpe sind zwei baugleiche Zeolith-Module in denen unter Vakum ein eigentlich simpler Prozess abläuft. In einem Modul wird Zeolith befeuchtet. Der dadurch erzeugte Dampf wird im Heizkreislauf genutzt. Zeitgleich wird im anderen Modul das Zeolith mittels Gas-Brennwertgerät erhitzt und getrocknet um wieder für die Aufnahme von Wasser bereit zu sein. Zusätzlich wird die Anlage mit zwei Solarkollektoren und einem Lufkollektor gekoppelt, welche die Nutzung der Sonnenenrgie ohne großen Pufferspeicher möglich macht, so Georg Patay, Leiter der Marktentwicklung bei Vaillant. Diese stehen im Fall des Testkunden Wien Energie auf dem Dach. Die gewonnene Energie der Erdgas-Solar-Wärmepumpe wird in der Kantine genutzt, die entsprechenden Messgeräte für den Test werden von der Wien Energie Gasnetz bereitgestellt. Diese habe, wie Direktor Helmut Miksits erklärt, ein großes Interesse daran, dass ihre Kunden auch in Zukunft kostengünstig mit Gas heizen können. Die späteren Zielkunden sind aber Eigentümer von Einfamilienhäusern. Derzeit geht man bei Vaillant von einer Primär-Energieeinsaprung von 30 Prozent aus. Stelzl hofft, dass man die neuen kombinierten Heizgeräte bis 2008 zur Marktreife bringen wird. Der Platzbedarf soll sich auf die bei Gasthermen üblichen Maße beschränken. Im Sommer soll die solare Energie zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Preislich will man sich als Alternative zu Wärmepumpe und Pelletsheizung bei rund 15.000 Euro positionieren. Vaillant ist in österreich Marktführer am Heizungsmarkt, beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und machte 2005 einen Umsatz von 61,7 Millionen Euro. Und weil Marktführer so gut wie allegegenwärtig sind traten die Herren von Vaillant schon wenige Tage vor der \"Exklusivpräsentation“ mit der Wien Energie im Burgenland an die öffentlichkeit. Dort wurde gemeinsam mit Landeshauptmann Hans Niessl, Vertretern der Begas die erste Erdgas-Solar-Wärmepumpe im Burgenland präsentiert. Ein paar Tage nach den Wienern kamen die Steirer, die auch eine erste Pumpe installiert kriegen. Die Oberösterreicher waren bereits früher dran, exklusiv versteht sich. Ob auch Niederösterreichs EVN Anspruch auf Exklusivität erhebt sei noch nicht definitiv entschieden, so Vaillant. Verständlich, schließlich will man exklusiv bleiben.
Read more...

Familien und Unternehmen

Von Reinhold Fleischhacker

Menschen, die in Familien von Familienunternehmern hineingeboren werden, haben einen nicht zu unterschätzendenVorteil:Sie lernen frühzeitig, mit Paradoxien zu leben. Sie können beobachten, wie Vater oder Mutter zwischn mehreren Realitäten hin und her wechseln können, wie sie also mal fürsorgliche Mütterund Väter sind, im nächsten Augenblick aber schon wieder strenge Chefin oder strenger Chef. Gerade dieser Umgang mit Paradoxien ist für Familienunternehmungen überlebensnotwendig(das gilt freilich auch für das Privatleben - wer das nicht schafft, läuft Gefahr, verrückt zu werden).

Die Forschung zum Thema Familienunternehmen kommt erst langsam in Schwung. Fahrt aufgenommen hat sie bereitsan der Management Uni Witten/Herneke, wo sich die führenden Systemiker Europas mit dem Thema befassen.

Koevolution. Vieles im Leben entwickelt sich evolutionär, also ungeplant. Wenn zwei Individuen oder Systeme eng gekoppelt sind, dann sollte eine Koevolution stattfinden- passiert das nicht, leben sich die beiden Teile auseinander.Familien und Firma sind bei unserem Untersuchungsobjektziemlich eng gekoppelt. Die Geschichte zeigt, dass ein Familienunternehmen nur dann mehrere Generationen überlebt, wenn diese Koevolution stattfindet (besser: stattgefunden hat, denndas weiß man bei der Evolution immer erst hinterher). Erfolgsrezept gibt`s aber keines: Die einen machen`s so, die anderen anders.

Austauschbarkeit. Ein wesentlicher Erfolgsfaktorvon Kapitalgesellschaften ist, dass jeder Mitarbeiter austauschbarist. Jeder Mitarbeiter wiederum wird danach streben, dass er selber für seine Firma unersetzlich ist, aber gleichzeitig seine Qualifikationen so gestalten, dass er seinerseits seinenDienstgeber jederzeit austauschen kann. Das ist das eineSpielfeld. Auf dem Spielfeld »Familie« ist der umgekehrte Fall der Fall: Funktioniert ein Familienmitglied nicht nach Wunsch, wird esnicht einfach ausgetauscht, sondern ein anderes Familienmitgliedspringt ein (Töchter übernehmen die Mutterrolle, usw.). Das ist schon wieder Ressource, aber auch Gefahr: Ist der familieneigeneManager eher unfähig, kann er großen Schaden anrichten.

Kapitalbindung. Auch hier gilt: Es ist gleichzeitigRessource und Gefahr, wenn ein die Politik des Unternehmensbestimmender Teil des Kapitals in der Hand einer Familie ist: Die vierteljährliche Berichtspflicht fällt ebenso weg wie die Gefahr, kurzfristig profitorientiert zu entscheiden, dieRenditeerwartungen sind meist von größerer Geduld geprägt.Auf der Gegenseite steht das Risiko der fehlenden Managementkontrolle. Die Firma kann aber auch an innerfamiliären Konflikten zugrunde gehen - denn innerfamiliäreKommunikationen sind keiner öffentlichen Kontrolle unterworfen.

Die Bank. Ein gefährlicher Rivale in der Zweierbeziehung von Firma und Familie ist die Hausbank. So lange alles glatt läuft, ist der zuständige Sachbearbeiter ein guter Freund der Familie. Wie auch der Volksmund sagt, hört sich beim Geld aber die Freundschaft auf. Konkret, wenn das Unternehmen in eine Krise gerät. Angenommen, Kurt Düsentrieb hatte vor seiner Firmengründung eine gute Anstellung und Bettina Düsentrieb war mit dem Wechsel in das Unternehmertum von Anfang an nicht wirklich glücklich. Bettina hat auch noch etwas Vermögen geerbt, die Zukunft ist also mehr als abgesichert. Kurt setzt seinen Dickschädel durch, weil er ahnt, dass er zu Größerem fähig ist.In dem Moment, wo sein Unternehmen in eine Krise gerät, ist Feuer am Dach: Zur Verlängerung der Kreditstrecke, so schlägtder freundliche Sachbearbeiter vor, soll Bettina mit ihrem geerbten Privatvermögen gerade stehen. Da kann der Haussegen schonmal ins Wanken geraten, zumal anzunehmen ist, dass in der Zeit der Krise der Firma die Beziehung ebenfalls eine Krise durchmacht(was gottlob nicht zwingend ist). Gewinnt Bettina und unterschreibt die Haftung nicht, geht beides verloren: die Firmaund die Ehe.

Nachfolge. Die ersten Familienunternehmungenwaren landwirtschaftlicher Natur. Noch vor wenigen Generationen war alles ganz einfach: Der älteste Sohn eines Großbauernwurde Bauer, der zweite Pfarrer, der dritte meist Lehrer (kam als erstes Kind ein Mädchen zur Welt, war es eine »Gitsche«, also fürdie Erbfolge »wertlos«). In den meisten modernen Familien hat sich jedoch Gleichberechtigung durchgesetzt, nicht nur in der Geburtenfolge, sondern auch Buben und Mädchen sind inzwischen gleich wertvoll. Diese Errungenschaft der Gesellschaft ist gleichzeitig ein Problem für die Nachfolge. Ein weiteres Problem kann die Verschiedenheit von Familie und Firma bedeuten. Nur selten passt der Zeitpunkt, an dem eine übernahme durch den Nachfolger angebracht wäre (um beispielsweise einenInnovationsschub zu inszenieren), mit dem Zeitpunkt zusammen, zu dem einerseits der Nachfolger ausbildungsmäßig bereit ist, andererseits der übergeber gewillt ist, das Zepter aus der Hand zu geben. Eine Möglichkeit ist, zumindest für einen gewissen Zeitraum einen Fremdmanager einzusetzen. Das ist gar nicht so einfach, wie die Wittener Forschungsgruppe an Fallbeispielenschildert. Denn dieser Fremdmanager muss nicht nur die Kommunikationen der Firma erlernen, sondern auch jene der Familie. Sehr oft entsteht also Stagnation, wenn eigentlich Innovation gefragt wäre. Das ist einer der Gründe, warum dieNachfolgefrage oft ungelöst bleibt. Es können aber auch einfach Unsicherheiten oder versteckte Kommunikationen im Spiel sein (jede Interaktion ist auch eine Kommunikation), etwa, dass sich der potenzielle Nachfolger zu wenig respektiert fühlt. In solchen Fällen zeitigt die Methode der systemischen Strukturaufstellung erstaunliche Erfolge: Das Problem wird mithilfe von Stellvertretern in den Raum gestellt, die Personen in der Konstellation konzentrieren sich nur darauf, wie sie sich in der Konstellation fühlen - in den meisten Fällen kommt eine Lösung raus (etwa, dass der Patriarch sich langsam zurückziehen sollte, der Nachfolger gewinnt in der Folge an Selbstvertrauen).

Knackpunkt 2. und 3. Generation. Tatsache ist, dass es nur die Hälfte der Familienunternehmen schafft, einen Nachfolgerfür die zweite Generation zu finden, auf dem Sprung in die dritte Generation bleibt nochmals die Hälfte auf der Strecke (gemeintist, dass ein Nachfolger innerhalb der Familie gefunden wird).Dann wendet sich allerdings das Blatt. Was sind die Ursachen dafür?Die sind vielfältiger Natur. Erfolgreiche Firmengründer sind ja nicht deswegen erfolgreich, weil sie zu Hause sitzen und mitden Kindern im Sandkasten spielen und deren Hausaufgaben betreuen - meist ist das Gegenteil der Fall: Der Großteil der Energie (und auch der Zeit) geht in die Firma. Beim heranwachsenden potenziellen Nachfolger kann da schon mal Eifersucht (auf die Firma) aufkeimen. Das vermindert die Lust, Nachfolger zu werden. Zudem erwarten sich Eltern oft, dass Kinderfreiwillig und spontan das tun, was sich Eltern von ihnen erwarten: »Du musst nicht Nachfolger werden - solange du dich nur dazu entschließt, mir nachzufolgen«, ist ein paradoxer,aber gar nicht so seltener Gedankengang. Wesentlich einfacher wird die Sache, wenn der übergeber selber schon mal übernehmer war. Fritz Simon hat da eine gute Metapher bereit: »Es macht einen Unterschied, ob ich das Staffelholz selber geschnitzt habe oder ob ich es übergeben bekommen habe.« Außerdem sind dann die Fußstapfen des Gründers nicht mehr so deutlich sichtbar - sie können also nicht zu groß sein.

Großfamilie. Das Phänomen der Großfamilie ist heuteso gut wie ausgestorben. Doch vereinzelt ist es noch zu finden: Nämlich dann, wenn das Familiengeflecht an ein Firmengeflechtgekoppelt ist - zeigten die Untersuchungen von Mehrgenerationen-Familienunternehmen. Es ist gut vorstellbar, dass die FamilieGruber in Aigen im Mühlviertel nicht mehr vollständig dort leben würde, wenn sie nicht gemeinsam das Hotel führen würde. Besonders in ländlichen Gebieten zerstreuen sich die Mitglieder für gewöhnlich in Windeseile in alle Himmelsrichtungen, weil esvor Ort ja kaum adäquate Arbeitsplätze gibt. Insofern sind Firma und Familie eng aneinander gekoppelt. Die Grubers funktionierendeshalb sowohl als Familie als auch als Firma, weil sie beide Kommunikationsmuster beherrschen - sowohl die von Familienals auch die von Organisationen.

Erfolgsmodell. Das Forschungsprogramm untersuchteauch mehrere erfolgreiche Mehrgenerationen-Familienunternehmungen, also solche, die schon über fünf bis sieben Generationen überlebt haben. Das Blöde an den Ergebnissen: Es lässt sich kein Erfolgsrezept herauslesen.Jedes Unternehmen hat die vielen Paradoxien im Laufe der Geschichte eben irgendwie aufgelöst. Das eine so, das andereanders - wer eine Garage mietet und in Jeans und T-Shirt programmiert, muss auch nicht notgedrungen ein Bill Gates werden. Gelingt es zum Beispiel, so kommen Simon& Co zum Schluss, externe Berater in die Familienkultur zu integrieren (damit Koevolution stattfinden kann), dann sindFamilienunternehmen kein Auslauf-, sondern ein Erfolgsmodell. Börsenorientierte, anonyme Kapitalgesellschaften haben daherentgegen der öffentlichen und veröffentlichten Meinung nicht einen Vorteil, sondern einen Nachteil: Es fehlt ihnen die Familieals stabiler Partner.

Read more...

Kalter Kaffee, ade

Und täglich grüßt der kalte Kaffee: Wer kennt das nicht - gerade hat man sich frischen Kaffee geholt, da klingelt natürlich das Telefon. Oder der Chef hält einen seiner Endlos-Vorträge. Wie auch immer - die Brühe auf Ihrem Schreibtisch ist inzwischen kalt und ungenießbar.

Abhilfe schafft ab sofort der USB-Tassenwärmer mit 4fach Hub. Ob im Büro, im Zugabteil oder am Schreibtisch zu Hause: Genieß Dein heißen Getränke unabhängig von jeder externen Stromversorgung.

Einfach den Wärmer am USB-Port des PCs oder Notebooks anschließen, einschalten und fertig. Die metallene Warmhalteplatte (Durchmesser 7,5 Zentimeter) erhitzt sich in kürzester Zeit (ungefähr 2 Minuten) auf 50-60 °C und hält den Kaffee oder Tee somit heiß. Durch das rote LED-Licht ist der User ständig über den Heizvorgang informiert und mit dem eingebauten USB-Hub wird der PC zusätzlich um weitere USB-Ports erweitert.

Features:
- Maße: 112 x 94 x 23 Millimeter
- Gewicht: 106 Gramm
- Tassenwärmer mit USB-Anschluss
- Immer warme Getränke während der Arbeit an Computer, Laptop & Co.
- 4fach USB-Hub für uneingeschränkten PC-Komfort
- An-/Aus-Schalter für die Heizplatte
- Rotes LED-Licht zeigt Heiztätigkeit
- Mit rutschfesten Gummi-Standfüßen
- Es wird kein Treiber benötigt
- Kabellänge: 145 cm
- Preis: ungefähr 14 Euro
- Erhältlich unter: www.zweizwei.biz/

Read more...

Hybrides PS-Monster

RiesigePS-Giganten und Sprit vernichtendeStraßenschiffe stehenebenso hoch im Kurs wiehandliche,umweltfreundlicheHybridfahrzeuge.Ein Fahrzeugso maßlos unvernünftigwie ein Hummer ist genausoKult wie ein relativ unscheinbarer,aber technologisch fortschrittlicherToyota Prius.
Toyotas Nobelmarke Lexusversucht mit dem allradgetriebenenLS 600h diese offensichtlichgrundverschiedenenWelten zu verbinden.Die Eckdaten:435 PS für die Spaßfraktionund Hybridantriebfür die ökofraktion. Der LS600h ist der weltweit erste Luxusschlitten,der von einerKombinationaus V8-Benziner undElektromotoren angetriebenwird.Das Flaggschiff der neuenLS-Baureihe soll vor allemin den Bereichen Leistung,Designund Sicherheit neue Kapitelaufschlagen und neue Maßstäbefür die Umweltverträglichkeitvon Luxusfahrzeugensetzen. Damit soll der neue Lexusein ebenso effizientes wieemotionales Fahrzeug sein.
Dass das Unternehmen in derEntwicklung von Hybridmotorenbereits einiges an Erfahrungvorweisen kann, ist bekannt.Der LS 600h baut aufdieser Erfahrung auf,machtaber einen weiteren technologischenSchritt nach vorne. Lexuskombiniert einen fünf LitergroßenV8-Motor mit besondersleistungsfähigen Elektromotorenund einer neu entwickeltenBatterieeinheit mit großerKapazität. Damit liegt diekombinierte Systemleistungvon Otto- und Elektromotorbei stolzen 435 PS.
Auch im Bereich Geräuschkomfortwill der neue Lexusdank seines Hybridantriebs einenneuen Standard in der Luxusklassesetzen.Durch dieFeinabstimmung aller Hilfsmotorenund Schalter soll inder Kabine ein extrem geringerGeräuschpegel herrschen,der den LS 600h zum leisestenFahrzeug in der Geschichte desAutomobilbaus macht
Read more...

Die besten Chefs

Von Dietmar Trummer

Der gute Ruf eines Spitzenmanagers resultiert aus der Summeseiner Eigenschaften. Market forderte die befragten Meinungsführerauf, ungestützt die drei besten und erfolgreichsten CEOs in österreich zu nennen. Der Generaldirektor der OMV, Wolfgang Ruttenstorfer, wird spontan am häufigsten unter die Top-3 der Chefelite gewählt. Die Hauptgründe für seine hohe Reputationsind nach Meinung der Befragten, dass er eine »klare Unternehmensstrategie vermittelt«, »international anerkannt« istund in der Erdölbranche als »innovativ und visionär« gilt. Knapp unter neunzig Prozent der Meinungsführer halten Ruttenstorfer für»glaubwürdig« und loben seine offensive externe Kommunikation.

An zweiter Stelle folgt der Chef der erfolgreichen Erste Bank, Andreas Treichl. Knapp mehr als ein Fünftel wählen ihn spontanunter die besten drei Chefs. Auch er vermittelt ein klares Bild von seinen Stärken: Die klare Kommunikation seiner strategischenVorhaben, die internationale Anerkennung sowie seine innovativen und visionären Fähigkeiten beeindrucken die Befragten gleichermaßen. Die hohe Glaubwürdigkeit teilt er mit der Nummer eins des Rankings,OMV-Chef Ruttenstorfer. Bei der Wahrnehmungeiner offensiven Kommunikation nach außen fällt er allerdings signifikant ab. Vor allem auch gegenüber dem Drittplatzierten, Böhler-Uddeholm-Chef Claus Raidl. Dessen hervorragendsteChef-Eigenschaft gegenüber den beiden besser Gereihten ist seine offensive Kommunikation. Dies dürfte kein Zufall sein, gilt doch auch sein langjähriger Kommunikationschef Randolf Fochler seit vielen Jahren als einer der Branchenbesten.

Die weiteren Spitzenplätze unter den österreichischen Chefs nehmen Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz (mit absoluten Spitzenwerten in den Kategorien »Strategie« und »Glaubwürdigkeit«), Voest-Alpine-Generaldirektor Wolfgang Eder und der Vorstandsvorsitzende der Wienerberger AG, Wolfgang Reithofer, ein. Bei beiden sehen die Spitzenrepräsentanten das internationale Ansehen als hervorstechendste Eigenschaft. Eine besonders hohe Kundenorientierung attestiert man Dietrich Mateschitz und Wolfgang Eder. Bei Wolfgang Ruttenstorfer ist man zusätzlich überzeugt, dass er besonders viele Top-Manager anzieht. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Dieses Ranking bildet keineswegs die tatsächlichen Leistungen der einzelnen Top-Manager ab. Aber es verdeutlicht, wie unterschiedlich ihr Leistungspotenzial von außen wahrgenommen wird. Es gibt auch einen offensichtlichen Zusammenhang zwischen der Bekanntheit eines CEO und der Beurteilung seiner Reputation.

Dies lässt folgende grundsätzliche Interpretation zu: Je bekannter ein CEO ist, desto positiver beurteilen die Befragten in der Regel auch dessen Reputation. Und dies hat natürlich direkte Auswirkungen auf das Unternehmen, dem der CEO vorsteht. Kein Wunder, dass die Unternehmen jener CEOs, die im gegenständlichen Ranking voran liegen, gleichzeitig auch zur Elite der österreichischen Wirtschaftswelt gehören. Und noch etwas fällt auf: Abgesehen vom Global Player Red Bull haben sich die meisten durch jahrelange überdurchschnittliche Leistungen in Zentral- und Osteuropa mediale Bekanntheit und ein positives Images erarbeitet und diese offenbar zu einer überragenden Reputation verdichtet.

Read more...

Wie besser bauen?

Wie und womit können Gebäude künftig besser gebaut werden? Mit dieser Fragestellung konfrontierte Markus Aschauer, Chef der ATGA, im Rahmen des Facility-Kongresses renommierte Architekten und versierte Vertreter des Facility Management. Als Vertreter ungeschminkter Direktheit outete sich dabei der Architekt Dieter Henke: »Facility Management stört permanent die Architektur«, meint er, es sei schlichtweg ein Hemmschuh. Zudem könnten Facility Manager Raumqualitäten nicht als solche erkennen. Sie hätten wenig Verständnis für Atmosphäre und Wohlfühleffekte. Sehr wohl gesteht er den Vertretern des FM zu, dass sie immer professioneller werden. Der Nachteil aus der Sicht von Henke: Die »Edelhausmeister«, wie manche Facility Manager sich neuerdings nennen, positionieren sich mehr und mehr als Vertreter der Bauherrn. Architekten würden hingegen zunehmend zu Fassadendesignern degradiert. Dabei seien Architekten doch Generalisten, die den Gesamtüberblick hätten, so der Planer. Zustimmung erntet er dafür von der Wiener Architektin Silja Tillner. »Der Planer soll die Steuerfunktion behalten«, meint sie und fordert zugleich, dass ihre Berufskollegen integrativer arbeiten müssten. Gemeint ist damit wohl die Beschäftigung mit Fragen der Nutzung, des Betriebs und den dabei anfallenden Kosten.
Read more...

Auf Kurs

Die Wiener Börse hat sich gut positioniert für ostorientierte Unternehmen«, erklärte kürzlich der Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner anlässlich der offiziellen Präsentation der Bilanz 2005. Weil das Wiener Börseparkett gar so nett poliert ist, möchte Haselsteiner mit der Strabag ehebaldigst hier notieren. Im Herbst wird der definitive Zeitplan festgelegt, frühestmöglicher Börsegang ist somit 2007. Die imposante Story dazu liefert der Baulöwe gleich mit. Die Strabag hat innerhalb der letzten Jahre beim Umsatz verdoppelt und hält gegenwärtig bei einer Bauleistung von 9,3 Milliarden Euro. Der Großteil des Wachstums passierte mittels Einkaufsliste. Allein im Vorjahr wurden mit den Firmen Züblin, Helit + Woerner und Dywidag 2,3 Milliarden Euro Umsatz eingekauft. Vergleichsweise mickrig, aber dennoch imposant beträgt das eigene Wachstum 17,6 Prozent. 2005 war aber auch gewinnmäßig ein erfolgreiches Jahr. Der Gewinn vor Steuern konnte um 48,4 Prozent auf 135 Millionen Euro gesteigert werden. Eigenkapitalseitig musste die Strabag aber einen Rückgang um vier Prozent auf 18 Prozent hinnehmen. Das soll sich im Zuge des Börseganges wieder ändern.

Geplant ist, dass sich die Eigentümer, die Familie Haselsteiner und Raiffeisen Wien-Nö, auf einen Anteil von bis zu maximal vierzig Prozent an der Strabag SE zurückziehen. Ein Schritt, der eine große Emission voraussetzt. Der Gesamtwert der Strabag, die in ihren rund 450 Tochterunternehmen 44.513 Mitarbeiter beschäftigt, wird von Experten bei rund drei Milliarden Euro angesetzt. Mit den Erlösen aus dem Börsegang will Haselsteiner neben der Eigenkapitalanhebung in die weitere Expansion investieren. Dazu gehört der Ausbau des Mischanlagennetzes in Deutschland ebenso wie der Ankauf von Steinbrüchen in Mittel- und Osteuropa sowie die Errichtung eines Zementwerkes in Ungarn. Auch die vielfach geforderte Einbringung von Kapital in Autobahnlose, die als Public-Private-Partnership-Modelle ausgeschrieben werden, ist im Rechenpaket enthalten.
Deutlichen Rückenwind zum Börsegang erwartet sich der Strabag-Chef vom deutschen Markt. Er glaubt, dass Deutschland bei der Bauleistung spätestens 2007 wieder europäische Durchschnittswerte erreichen wird. Die Strabag erwirtschaftet in Deutschland knapp 38 Prozent ihres Umsatzes. 2005 war der Ertrag dort eigenen Angaben zufolge »mager, aber positiv«. Mit österreich, wo die Strabag immerhin mehr als zwanzig Prozent der Konzernbauleistung erledigt, ist Haselsteiner zufrieden. »österreich ist okay, die Butter kommt aber aus anderen Regionen«, sagt der Baumagnat. Was weitere Firmenkäufe betrifft, gibt sich Haselsteiner zurückhaltend: »Ich sehe nichts, an dem wir nicht vorbeigehen könnten.«

Der nunmehr bevorstehende Börsegang ist für den Strabag-Chef kein Neuland. Die Bauholding notierte bis zur übernahme der Strabag Deutschland 2003 an der Wiener Börse. Die Strabag AG ist derzeit noch in Frankfurt notiert, was für Haselsteiner kein Hindernis für einen erneuten Börsegang ist. Für ihn wäre ein späterer Tausch der deutschen AG-Aktien und Wiener SE-Papiere denkbar. »Wir müssen nicht raus aus der deutschen Börse«, bekräftigt er.

Read more...

Teilweise abgerüstet

Stolze 14,5 Millionen Euro soll der Verkauf von vier Bundesheerliegenschaften dem Verteidigungsministerium bringen, hofft Verteidigungsminister Günther Platter. Fix sind bisher davon lediglich 8,6 Millionen für die Berger-Kaserne in Neusiedl, deren Verkauf an den Wiener Bauträger Arwag nun über die Bühne ist. Für drei weitere Objekte gibt es laut Platter Fixangebote. Bis 2012/13 sollen insgesamt 115 Liegenschaften in Tranchen verkauft werden, das entspricht vierzig Prozent der Bundesheerliegenschaften. Die Erlöse werden für die Bundesheerreform aufgewendet. Für die Abwicklung der Verkäufe und Beratungen wurde die »Strategische Immobilien Verwertungs-, Beratungs- und EntwicklungsgesmbH« (Sivbeg) mit den Geschäftsführern Adi Leitner und Stephan Weninger gegründet, an der die Republik österreich zu 55 Prozent und die Bundesimmobiliengesellschaft. zu 45 Prozent beteiligt sind. Sie bekommt die nicht mehr benötigten Objekte des Bundesheeres, wie Kasernen, Amtsgebäude und Truppenübungsplätze, übertragen und soll sie nach wirtschaftlichen und marktorientierten Grundsätzen bestmöglich verwerten. Die Verträge für den Verkauf der vier genannten Liegenschaften seien bereits paraphiert, das notwendige Gesetz müsse noch im Parlament beschlossen werden, so Platter. Sobald dies geschehen ist, können die Verkäufe abgeschlossen werden.
Read more...
Subscribe to this RSS feed