Geduld oder Ungeduld
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Ganz anders sieht es ein paar Berge entfernt aus. Die Illwerke Vorarlberger Kraftwerke AG investiert allein heuer 121 Millionen Euro in das Kraftwerk Kops II. Der Ausbruch der riesigen Kraftwerkskaverne in Gaschurn-Rifa ist bereits abgeschlossen, der Durchschlag des Druckschachtes erfolgte im November 2005. Weitere vierzig Millionen investieren die Vorarlberger in Instandhaltungen von bestehenden Kraftwerken und Netzen.
Seit Ende Februar steht auch fest, dass die Verbund-Austrian Hydro Power AG 365 Millionen Euro in das Pumpspeicherkraftwerk Limberg II investieren wird. Alle behördlichen Genehmigungen für das Projekt wurden erteilt beziehungsweise positiv verhandelt. Das neue Pumpspeicherwerk wird die Leistung der Speicherkraftwerke Kaprun mehr als verdoppeln, ohne jedoch mehr Wasser zu benötigen. Der Bau des Triebwasserweges und der Kaverne erfolgt komplett unterirdisch, sodass nach Fertigstellung von außen nur das Zufahrtstor in die Kaverne zu sehen sein wird. Strom liefern wird die Anlage ab 2012. Ebenfalls in Bau ist Gerlos II, wo um siebzig Millionen die Leistung auf 200 MW verdreifacht wird. Noch in der Planungspipeline steckt das Grenzkraftwerk Inn (GKI), das von einem Konsortium bestehend aus Verbund (50%), Tiwag (36 %) und den Engadiner Kraftwerken (14 %) realisiert werden soll. Rund 270 Millionen soll das Projekt kosten und 88 MW Leistung liefern.
Unter dem nicht ganz neuen Motto »Raum kostet Geld« präsentiert sich die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) mit neuer Struktur, neuer Zentrale und neuem Geschäftsführer. Wolfgang Hammerer (42), der nach eigenen Angaben bei seiner Bewerbung die Unterstützung von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel hatte und bei seinem ersten Auftritt als BIG-Geschäftsführer mit dem EU-Präsidentschaftsarmband der Bundesregierung erschien, ersetzt im Vorstand Herbert Logar, den bisherigen technischen Geschäftsführer. Von Logar habe sich die BIG »im Einvernehmen« und zu beiderseitiger Zufriedenheit getrennt, wie Aufsichtsratsvorsitzender Peter Kamp bei der Präsentation meinte. Der zuletzt bei Meinl International in der Bauabteilung tätige Hammerer, der einen dreijährigen Vertrag mit zweijähriger Verlängerungsoption unterschrieben hat, wird in der neu strukturierten Immobiliengesellschaft für Projektfinanzierung, Controlling und den gesamten kaufmännischen Bereich zuständig sein. Christoph Stadlhuber zeichnet für Projektentwicklung, Verwertung, Marketing sowie die öffentlichkeitsarbeit der BIG verantwortlich, der aus der mit der Muttergesellschaft fusionierten BIG Services kommende Wolfgang Gleissner für die Generalsanierungen sowie die technische und kaufmännische Objektverwaltung.
Stolze 41 Millionen Tonnen oder zehn Prozent der notwendigen Energie könnten in Bürogebäuden mit intelligentem Sonnenschutz eingespart werden, zitiert Heiner Praun vom europäischen Dachverband der Sonnenschutzhersteller ES-SO (www.es-so.org) eine Studie, die mithilfe von Gebäudesimulationen in verschiedenen europäischen Städten die Temperaturentwicklung in Gebäuden unter realistischen Klima- und Nutzerbedingungen untersucht hat. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn ein Sonnenschutzkonzept bereits von Beginn an in die Planung einbezogen wird, ergänzt Praun - wofür es bei Bauherren und Planern bis heute ein zu geringes Bewusstsein gebe. Der im Oktober 2004 gegründete Dachverband will daher die EU-Stellen überzeugen, den Sonnenschutz in die Berechnung für den Energieausweis einzubeziehen. Der sollte laut EU-Gebäuderichtlinie ab heuer bei Verkauf oder Vermietung eines Gebäudes sowie bei Neubauten und größeren Renovierungen zur Pflicht werden, wurde aber in vielen Ländern noch gar nicht ratifiziert oder, wie in österreich, von einigen Bundesländern verschoben.
Kleine bis mittelgroße Unternehmen haben beim Kauf ihrer Kommunikationslösung meist die Wahl zwischen einer einfach zu installierenden Basislösung mit eingeschränkten Funktionalitäten oder einem komplexen System, das ihre Bedürfnisse genau abdeckt, aber einen hohen Aufwand und technische Kompetenz bei Auswahl, Installation und Wartung voraussetzen. Die neue Siemens-Lösung HiPath All-in-One ist darauf ausgelegt, alle wichtigen Telefonie-Features zu bedienen, dennoch Komplexität zu reduzieren und sowohl Installations- sowie Administrationsaufwand zu senken.
Erreicht wird dies durch die Kombination des Kommunikationssystems HiPath 3800 mit der Voice-Messaging-Lösung HiPath Xpressions Compact und den Präsenz- und Kollaborations-Features der Contact-Center-Applikation HiPath ProCenter. Die Lösung ist vorkonfiguriert und sofort einsatzbereit. Im Gegensatz zu komplexen Lösungen mit mehreren Servern ist die Lösung in einem Chassis integriert.
HiPath 3800 wurde für den Einsatz in einer reinen TDM - bzw. hybriden oder reinen IP-Umgebung entwickelt. Sie bietet dem Benutzer die Alternative zwischen traditioneller Telefonie, konvergentem oder reinem IP-Einsatz. Auf diese Weise ist der problemlose übergang von TDM zu IP zu jedem gewünschten Zeitpunkt möglich, so Siemens.
73 Prozent der befragten Unternehmen tauschen bereits heute Geschäftsdokumente elektronisch mit Geschäftspartnern aus, 50 Prozent übermitteln bereits planungsrelevante Daten online. Dennoch sehen die Unternehmen weiterhin viel Verbesserungspotenzial. Von entscheidender Bedeutung ist vor allem die Sicherheit bei der Datenübertragung (77 Prozent), gefolgt von Transparenz über den Informationsfluss und Prozessautomatisierung (70 Prozent). Für 57 Prozent der befragten Unternehmen ist auch das schnelle Umsetzen von neuen Anforderungen sehr wichtig.
Im Rahmen des eSurvey hat Sterling Commerce Entscheidungsträger aus den Bereichen IT und Business aus Großunternehmen in Deutschland und österreich befragt. Die Unternehmen stammen hautsächlich aus den Branchen der Finanzen, Handel und Maschinenbau. Die AT&T-Tochter Sterling Commerce ist eigenen Angaben zufolge einer der weltweit größten Anbieter von Multi-Enterprise-Collaboration-Lösungen.