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Wider den Kreationismus

Die Evolutionslehre darf in Schulen nicht zugunsten des sogenannten Kreationismus vernachlässigt werden. Wie führende Wissenschaftler von insgesamt 67 Wissenschaftsakademien weltweit - darunter auch die Akademienunion - in einem Statement des InterAcademy Panel (IAP) fordern, dürfen die experimentellen Ergebnisse und Erkenntnisse über die Ursprünge und die Entwicklung des Lebens auf der Erde weder verschleiert noch verneint werden. Eltern und Lehrer sollten darauf achten, dass Schulkinder einen Zugang zu wissenschaftlich gesicherten Informationen über die Evolution haben und nicht statt dessen kreationistische Theorien gelehrt werden, die einer wissenschaftlichen Basis entbehren.

Der Kreationismus behauptet entgegen der Evolutionslehre, dass die Welt und damit alle Formen des Lebens vor etwa 4000 Jahren geschaffen wurden und sich seither nicht verändert haben. Zum Teil werden diese Thesen bereits unter dem Titel \"Intelligent Design\" in amerikanischen Schulen unterrichtet.

Die Deklaration des globalen Netzwerkes IAP fordert außerdem, dass allen Kindern dieser Welt die Methoden und Errungenschaften der Wissenschaften zugänglich gemacht und das Verständnis für die Naturwissenschaften gefördert werden sollen. Nur das Wissen über die Natur der Dinge, von denen wir umgeben sind, ermögliche es dem Menschen, seine Umwelt zu erhalten bzw. wiederherzustellen, so dass sie den menschlichen Bedürfnissen gerecht wird.

Entstehung und Evolution des Lebens auf unserer Erde werden durch zahlreiche Beobachtungen und unabhängige experimentell begründete Resultate von einer Vielzahl von wissenschaftlichen Disziplinen belegt. Auch wenn es noch viele offene Fragen über Einzelheiten der evolutionären Veränderungen gibt, so haben die Geologie, Paläontologie und die Biowissenschaften in enger Kooperation zu diesen Erkenntnissen geführt.

Die vorliegenden Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass die Erde vor etwa 4,5 Milliarden Jahren entstanden ist und dass das Leben auf unserem Planeten vor mindestens 2,5 Milliarden Jahren begonnen hat. Von diesen 2,5 Milliarden Jahren (eine sehr konservative Schätzung, es spricht vieles für 3,5 Milliarden Jahre) gehörte die Erde für zwei Milliarden Jahre ausschließlich den Mikroorganismen, den Vorläufern der heutigen Bakterien. Durch ihre ernormen Stoffwechselaktivitäten wurde die Erde für höhere Organismen bewohnbar gemacht, Sauerstoff reicherte sich mit der Evolution der Cyanobakterien (Blaualgen) und schließlich der Grünpflanzen in der Atmosphäre an.

Es gibt Gemeinsamkeiten aller lebenden Organismen auf unserer Erde, die ohne den Evolutionsgedanken nur sehr schwer zu erklären wären, wie beispielsweise die universelle Verbreitung des genetischen Codes und von Reaktionen des Energiestoffwechsels. Auch die Kraftwerke unserer Zellen, die Mitochondrien, sind auf einer früheren Evolutionsstufe der Tiere und Pflanzen aus Bakterien hervorgegangen, was nur mit einer durchgehenden Evolution von Einzellern bis zum Menschen in Einklang zu bringen ist.

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Klimapuzzle Arktischer Ozean

Bei einer Bohrung auf dem Lomonosow-Rücken, 250 Kilometer vom Nordpol entfernt, hat ein internationales Forscherteam eistransportiertes Material in Ablagerungen gefunden, die 45 Millionen Jahre alt sind. Erste Teile der Antarktis begannen ebenfalls vor rund 43 Millionen Jahren zu vereisen. Die Wissenschaftler leiten daraus ab, dass die Abkühlung der Erde seit etwa 50 Millionen Jahren durch entsprechende Prozesse an beiden Polen gesteuert wurde.

Die bisherige Rekonstruktion der Langzeit-Klimageschichte der Erde beruht überwiegend auf geologischen Informationen aus nicht-polaren Breiten. Aufgrund der logistischen Herausforderungen waren entsprechende Archive aus den polaren Gebieten nur schwer zu gewinnen. Im Spätsommer 2004 wurden drei Eisbrecher eingesetzt, um einen 400 Meter langen Sedimentkern vom dem in der zentralen Arktis gelegenen Lomonosow-Rücken zu erhalten.Bereits vor dieser Tiefbohrung war bekannt, dass sich die Erde vor 100 Millionen Jahren abzukühlen begann. Die vorhandenen Klimadaten suggerierten, dass die Abkühlung durch die Vereisung in der Antarktis gesteuert wurde. Die Arktis kühlte nach diesem Modell erst sehr viel später vor rund zehn Millionen Jahren ab. In der Bohrung auf dem Lomonosow-Rücken fand sich eistransportiertes Material in Ablagerungen, die 45 Millionen Jahre alt sind. Dies bedeutet, dass Meereis in der Arktis wesentlich früher aufgetreten ist, als bisher angenommen. Erste Teile der Antarktis begannen ebenfalls vor rund 43 Millionen Jahren zu vereisen. Die Autoren leiten daraus ab, dass die Abkühlung der Erde seit etwa 50 Millionen Jahren durch entsprechende Prozesse an beiden Polen gesteuert wurde.
Dieser generelle Abkühlungstrend führte dann zur ersten massiven Vereisung der Antarktis vor ungefähr 14 Millionen Jahren. Aufgrund der globalen Abkühlung vor 3,2 Millionen Jahren begann dann ebenfalls Grönland zu vereisen. Aus der zeitlichen Synchronität der Ereignisse in der Arktis und Antarktis leiten die Autoren ab, dass für die generelle Abkühlung der Erde überwiegend Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxyd verantwortlich waren. Die öffnung von Meeresstraßen, wie die Drake Passage im Süden und die Framstrasse im Norden, hatten offensichtlich einen geringeren Einfluss auf das Weltklima als bisher gedacht.

Die erste wissenschaftliche Tiefbohrung im arktischen Ozean fand etwa 225 Kilometer vom Nordpol entfernt statt. Meterdicke Packeisrücken und große Treibeisschollen erschwerten die Arbeiten. Voraussetzung für diese Mission waren seismische Daten, die im Jahr 1991 während einer internationalen Arktisexpedition mit den Eisbrechern Polarstern und Oden entlang des Lomonosow-Rückens erhoben wurden. Bisher standen aus dieser Region nur Kurzkerne von weniger als 15 Metern zur Verfügung. \"Die in dem 400 Meter langen Bohrkern enthaltenen Sedimente geben Aufschluss über die Klima- und Umweltgeschichte des Arktischen Beckens während der letzten 55 Millionen Jahre\", sagt Rüdiger Stein vom Alfred-Wegener-Institut. \"Die Kurzkerne lassen keine direkten Aussagen über die längerfristige Klimageschichte zu. Nur anhand des neuen Sedimentkerns können wir den übergang von einem frühen (alttertiären) eisfreien zu einem eisbedeckten Arktischen Ozean, wie wir ihn heute kennen, erklären. \"Das Verständnis der Ursachen dieser langfristigen Klimaänderungen ist auch von großer Bedeutung, um die aktuell beobachteten Umweltveränderungen in der Arktis zu verstehen.
Bis zur Tiefbohrung in der Arktis war auch unbekannt, ob das Klima in der Nordpolarregion vor etwa 55 Millionen Jahren erheblich wärmer war als heute., wie es Untersuchungen aus nicht-polaren Regionen für das globale Klima zeigten. Aus den arktischen Sedimenten lässt sich ablesen, dass in diesem Zeitraum etwa 50 Prozent des heutigen arktischen Ozeans noch nicht existierte und die Wassertemperaturen bei maximal 24 Grad Celsius lagen. Vor und nach diesem Klimaoptimum lagen die Wassertemperaturen in der Arktis nur bei 18 Grad Celsius.

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Im Test: Teac MP400

Die Funktionalität der Player steigt stetig: Viele Geräte haben mittlerweile neben ID3-Tag-Anzeige auch eine Diktierfunktion, Organizer, UKW-Radios und integrierte Akkus. Die Player können neben der Wiedergabe von Musik jetzt auch oft schon Filme, Videos und Fotos anzeigen und fungieren zudem noch als mobile Datenspeicher, um Dateien zwischen einzelnen Systemen auszutauschen. Diese werden dann häufig nicht mehr Musik-Player, sondern Multimedia-Player genannt - genauso wie der MP400 von Teac.
Der Flash-MP3-Player mit den kompakten Abmessungen von 60 x 38 x 17 Millimeter kann neben Musik auch Fotos im JPEG-Format und Filme im Format MPEG 4 wiedergeben. MP3-Player mit Flashspeicher gehören zu den ältesten Vertretern der mobilen Musikplayer. Sie sind meist besonders klein, leicht und am vielfältigsten.

Handhabung
Die Bedienung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da sich alle nötigen Tasten um die Gehäuseseiten verteilen. Die Daten können einfach und schnell auf den Player kopiert und genauso schnell wieder aufgerufen werden. Das Display ist mit 16 x 21 Millimetern sehr klein, was das Betrachten von Videos nicht gerade zum Vergnügen macht. Aber nicht nur die Größe, auch die Displayauflösung von 96 x 64 Pixel ist etwas mager.

Ausstattung
Ein Durchschnittssong hat eine Größe von ungefähr 5 MB. So passen auf einen Player mit 512 MB Speicher um die 100 Songs. 512 MB sind nicht viel - andere Player bieten mehr Speicherplatz für weniger Geld. Dafür bietet der Player ein großes Funktionsangebot. Neben WMA-, MP3- und OGG-Audiodateien kann das Gerät auch Videodateien abspielen. Auch JPEG-Bilder lassen sich auf dem Minibildschirm betrachten. über ein Firmware-Update kann ein FM Radiozugang aktiviert werden. Außerdem ist es möglich das Radioprogramm im WMA Format aufzunehmen. Ein Mini-Mikrofon macht den Player zum Diktiergerät, CD-Player oder Kassettenrecorder können per Line-In angeschlossen werden.

Klang
Der Klang des kleinen Players ist tadellos. Auch der mitgelieferte Ohrhörer überzeugt, jedoch ist er im Bassbereich etwas schwach. Fünf bereits im Player eingerichtete User-Equalizer ermöglichen eine individuelle Anpassung des Sounds aus den Ressorts Jazz, Klassik, Rock, Pop und Normal. So kann man den Klang an die persönlichen Vorlieben anpassen.

Die Features im überblick:
- Größe: 60 x 38 x 17 Millimeter
- Gewicht: 40 Gramm
- Display: 16 x 21 Millimeter, 65.536 Farben
- 512 MB Speicherkapazität (auch mit 1GB erhältlich)
- Musikformate: MP3, WMA, OGG
- Videoformate: MPEG 4
- Diashow
- FM-Radio (optional über Firmwareupgrade)
- Aufnahme von Radiomitschnitten
- Diktierfunktion
- USB 2.0
- Direktverschlüsselung über Line-In in WMA
- Bis zu 14 Stunden Spielzeit
- Preis: ungefähr 170 Euro

Fazit:
Dieser Player bietet mit 512 MB eine geringe Speicherkapazität etwas überhöhten Preis, dafür jedoch eine Multimedia-Player-Vollausstattung mit Video- und Photowiedergabe auf einem kleinen, vielfarbigen Display. Verfügbar ist der Player in schwarzer und roter Gehäusefarbe.

Plus/Minus:
+ Klang
+ Größe/Gewicht
- Display

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Safety First

Passwörter sind ein feine Sache, immerhin schützen sie wertvolle Daten und Informationen vor unbefugten Zugriff. Die Sache hat allerdings einen Haken: Auch wenn mittlerweile der Großteil der Benutzer weiß, dass Passwörter wie das Geburtsdatum des Ehepartners, der Name des Haustiers oder des favorisierten Fußballklubs keine wirklich vernünftige Wahl sind, sind die guten Ratschläge für ein sicheres Passwort nur schwer umzusetzen: Viele Stellen soll es haben, Buchstaben sollen sich mit Ziffern abwechseln und was am Ende dabei heraus kommt, soll am besten überhaupt keinen Sinn ergeben. Nur, wer soll sich all diesen Nonsens merken? Einfacher geht es mit einer Fingerabdruck-Erkennung.
Der taiwanesische Speicherspezialist Transcend hat mit dem JetFlash 210 einen USB-Speicherstift auf den Markt gebracht, der über zwei Laufwerke verfügt, von denen eines nur via Fingerabdruck zu öffnen ist. Alternativ stehen jedem Benutzer im öffentlichen Bereich des USB-Speichers MP3-Dateien, Fotos oder Filme zur Verfügung. Als optisches Erkennungszeichen leuchtet am Ende des Sticks eine kreisförmige Linse mit dem Aufdruck der jeweiligen Kapazität auf, sobald auf den JetFlash 210 zugegriffen wird.
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Out of the Box

Das Home Entertainment System HTS9800W verfügt über einen HDMI-Ausgang für hoch auflösende digitale Video- und Audio-Wiedergabe sowie Video-Upscaling zur Optimierung von Detailreichtum und Tiefenschärfe bei bewegten Szenen.Als eines der ersten Systeme am Markt ist die HTS9800W für DVD und Super Audio CD mit 6.1 Wireless Surround Sound auf der Basis von Dolby Digital EX ausgestattet. Zu einer überzeugenden Technologie gesellt sich ein anspruchsvolles Design. Die extrem flachen Flat-Panel-Lautsprecher könnten sich zu einem echten Hingucker in heimischen Wohnzimmer mausern. Lästige Kabelkonstruktionen sind passé, die rückwärtigen Lautsprecher werden per Funk angesteuert. Die Steuerung des Geräts erfolgt über ein elegantes Touchscreen-Bedienfeld. Sowohl das Bedienpanel mit dem DVD-Laufwerk als auch die Lautsprecher lassen sich direkt an der Wand montieren.
Philips bewirbt das sein Cineos als echtes \"Out-of-the-Box“-Produkt: Auspacken, anschließen und genießen. Zum System gehören das Bedienelement mit dem DVD-Laufwerk, drei Front-Lautsprecher, drei rückwärtige Lautsprecher, die kabellos mit einem Funk-Receiver verbunden werden, und ein Subwoofer - mit einer Gesamtmusikleistung von 800 Watt. Abgespielt werden sämtliche gängigen Disc- und Dateiformate, darüber hinaus unterstützt das HTS9800W DTS, Dolby Digital EX 6.1 Surround und Dolby Pro Logic II.

Preis: 999 Euro

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Virtuelle Umwelt in 3D

Am Institut für Computergrafik und Wissensvisualisierung der TU Graz wurde ein neues 3D-System entwickelt, das ein perfektes Eintauchen in dreidimensionale Welten erlauben soll. Die Einsatzgebiete von DAVE, dem Definitely Affordable Virtual Environment-System, sind vielfältig: Von realitätsgetreuen Architektur-Darstellungen bis zu aufwendigen Modellen für die Automobil-Industrie soll DAVE als Werkzeug zur Prüfung und Weiterentwicklung bestehender Thesen dienen.
DAVE ist ein begehbarer Kubus, bei dem vier Wandflächen gleichzeitig von einer Projektion angestrahlt werden. Das ist an für sich nicht besonderes, ähnliche System sind weltweit im Einsatz. Das Besondere ist laut Institutsleiter Dieter Fellner die Geschwindigkeit und Qualität von DAVE. Gerechnet wird nur mit den Daten, die gerade benötigt werden. \"Bewegt sich der Betrachter schnell, hat er gar nicht die Möglichkeit, die hohe Qualität bei Nutzung aller zur Verfügung stehender Daten auch wahrzunehmen. Diese effiziente Datennutzung gewährleistet eine optimale Darstellungsleistung“, erklärt Fellner das Grundprinzip der Software des rund elf Quadratmeter großen DAVE.
Die notwendige Hardware wurde in Eigenregie zusammengestellt und in Kooperation mit der Partnerfirma \"digital image“ auf die Bedürfnisse ihres Systems abgestimmt. Vier spezielle Kameras \"orten“ den Besucher und teilen dem System dessen Position mit. Ein Rechencluster von insgesamt elf vernetzten PCs verarbeitet die Informationen, allein acht Rechner sind mit der Darstellung der Daten auf den Projektionswänden beschäftigt. Zwei Hochleistungs-Projektoren pro Wand sollen eine optimale Stereo-Darstellung der Bilder garantieren.
Die Anschaffungskosten für DAVE belaufen sich auf rund 250.000 Euro.
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Kompetenzen bündeln

COAST (Competence Network for Advanced Speech Technologies) soll den Wirtschaftsstandort österreich im global stark wachsenden Sprachtechnologiemarkt bedeutend stärken und dem Wissenschaftsstandort österreich bei einer der weltweit zukunftsträchtigsten Technologien eine international herausragende Position verleihen. Das Netzwerk aus derzeit drei wissenschaftlichen Institutionen (TU Graz, öFAI, Technikum Wien) sowie sechs Unternehmen (Philips, eBit ebusiness & IT, Frequentis, NOA Audio Solutions, Sail Labs Technology sowie GWI Research, Wirtschaftsberatung und Informatik) soll in Zukunft auch weiteren Partnern offen stehen. COAST stehen für die Laufzeit von vorerst vier Jahren insgesamt beinahe 11 Millionen Euro zur Verfügung, wovon rund die Hälfte aus öffentlichen Fördermitteln des Knet- Programms des BMWA kommt.

\"Wir wollen im Rahmen des Netzwerks COAST gemeinsam Spracherkennung mit großem Vokabular für professionelle Anwendungen entscheidend weiterentwickeln“, erläutert Professor Gernot Kubin, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Vereins COAST, und Leiter des Instituts für Signalverarbeitung und Sprachkommunikation der TU Graz, die Zielsetzung. \"Die Zusammenarbeit zwischen Signalverarbeitung und Natural Language Processing in COAST ist eine der großen Chancen: Die Applikationen der Zukunft werden Sprache nicht nur erkennen, sondern auch intelligent verarbeiten, indem sie Domänen- und Allgemeinwissen einsetzen.“ Klaus Pavlik, der kaufmännische Geschäftsführer von COAST, erkennt enorme Potenziale für den Wirtschaftsstandort österreich: \"Die beteiligten Unternehmen wissen aus Erfahrung die Kooperation mit wissenschaftlichen Institutionen österreichs zu schätzen, aber COAST verzahnt nun erstmals alle maßgeblichen Wissenschafts- und Wirtschaftspartner der Sprachtechnologie in österreich und formt sie zu einer schlagkräftigen internationalen Brainforce, die Wissen rasch in Markterfolge umsetzen kann.“

Forschungsziele
Auf die Partner des neuen Forschungs-Netzwerks warten vielfältige Herausforderungen: Für Philips Speech Recognition Systems, das globale Kompetenzzentrum des Philips Konzerns für Spracherkennung, etwa gilt es im medizinischen Bereich, die Sinnhaftigkeit und Bedeutung des gesprochenen Textes automatisch zu erfassen und in vordefinierte Formate eines fertigen Befundes umzusetzen, statt nur wortwörtlich das Gesprochene in Text umzuwandeln. Eine andere Aufgabe ist das Herausfiltern möglicher Störquellen bei der Aufnahme: Selbstlernende Filter, die sich ideal an die Umgebung anpassen, sind hier die Vision.

Kennzeichnend für dis Gestaltung des Forschungsprogramms soll die enge Kooperation zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und spezialisierten Firmen werden, welche die Erkenntnisse aus den Forschungsprogrammen in realen Applikationen testen und einsetzen.
So setzt beispielsweise Frequentis, Weltmarktführer im Bereich der Sprachkommunikation in der Flugsicherung, Spracherkennung als zusätzliches Leistungsmerkmal für sein Produkt der digitalen Flugstreifen ein. Verbesserungen der Spracherkennung aus dem COAST- Programm können dem Einsatz der Spracherkennung im hochsensiblen Flug- und Bahnsicherungsbereich zum Durchbruch verhelfen.

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neue Studie

Es handelt sich dabei um eine österreichweite Repräsentativuntersuchung mit entsprechender Stichprobenauswahl von 100 Architekten, 90 Bauhehrren und 40 Generalunternehmer. Auftraggeber der Studie war das Aluminium-Fenster-Institut (AFI).Im Folgenden erfahren Sie die Highlights:
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Konflikte abseits des grünen Rasens

Es ist relativ einfach zu verstehen, was Deutschland versucht, sich und der Welt klar zu machen. Die Fußball-Weltmeisterschaft ist ein einziges friedliches Miteinander. Eine gigantische Party fernab von allen nationalen Ressentiments, doch hinter den - historischen - Kulissen brodelt es gewaltig. Bei vielen Spielen der Weltmeisterschaft sind politische Differenzen, wirtschaftliche Konkurrenz und historische Erfahrungen der \"unsichtbare zwölfte Mann“ am Platz. So war die Vorrundenpartie zwischen Frankreich und der Schweiz mehr als nur ein sportlicher Wettstreit auf dem grünen Rasen, der mit einem relativ unspektakulären 0:0 endete. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts stand die Schweiz unter starkem französischen Einfluss. Die helvetische Republik war praktisch unregierbar. Es folgte ein Bürgerkrieg, in den sich Napoleon als Mediator einschaltete. Seine Mediatorendienste ließ er sich teuer erkaufen. Zahlreiche Schweizer mussten in den napoleonischen Kriegen auf Seiten der Franzosen kämpfen und ließen ihr Leben. Diesen und andere interessante Hintergründe kann man unter www.fussball-konflikte.de nachlesen, einem Projekt des deutschen Zentrums für Medien und Interaktivität. Man erfährt, dass sich Brasilien und Australien nicht nur in der Vorrunde der WM gegenüber standen, sondern sich auch seit Jahren einen Wettbewerb um die Tabellespitze in der Eisenerzförderung liefern. Oder dass zwischen den USA und Tschechien seit vielen Jahren ein Markenstreit um Amerikas beliebtes Bier, dem \"Budweiser“ stattfindet. Interessant auch, dass England just gegen Schweden antreten musste, immerhin wurde eben erst die größte englische Fish&Chips-Kette von einer schwedischen Investorengruppe übernommen.
Erfreulich ist, dass es auch konfliktfreie Zonen gibt: So hegen etwa die Angolaner und Mexikaner keinerlei Groll, Spanier und Ukrainer hatten sich auch schon immer lieb und auch Paraguay und Trinidad & Tobago waren schon immer ein Herz und eine Seele.

Link: www.fussball-konflikte.de

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Neuer Flachmann von Samsung

Vor einigen Wochen präsentierte Samsung mit dem 3 Millimeter dünneren X820 das schmalste Handy in Candybar-Form. Jetzt folgt der nächste Flachmann: Mit Abmessungen von 103 x 54 x 9,9 Millimetern und einem Gesamtgewicht von 91,5 Gramm ist das D830 das dünnste Klapphandy der Welt. Trotzdem wurde nicht bei der Ausstattung gespart:
Das Tri-Band-fähige Handy weist eine integrierte 2-Megapixel-Kamera mit Autofokus, einen Micro-SD-Speicherkartenplatz sowie einen Bluetooth- und TV-Ausgang auf, der für die großformatige Darstellung von Bild- und Videodateien verwendet werden kann. Außerdem stehen zwei Displays zur Verfügung: Neben einem 2,3 Zoll großen Innendisplay mit einer Auflösung von 249 x 320 Pixeln, informiert das OLED-Minidisplay im zugeklappten Zustand über eingehende Anrufe, SMS oder E-Mails.
Während das X820 ab Juli in österreich erhältlich ist, steht noch nicht fest, ob und wann das D830 nach Europa kommt.
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