Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Genesis wird Norton 360

Der neue Internetsicherheitsservice von Symantec für Privatanwender - bisher bekannt unter dem Codenamen \"Genesis“ - wird als Norton 360 auf den Markt kommen. Die Lösung soll ein erster Bestandteil der Unternehmensvision Security 2.0 für die Online-Sicherheit der nächsten Generation werden.

Neben den üblichen Funktionen wie Virenscanner und Firewall werden in Norton 360 neue Technologien zur Abwehr von Phishing-Attacken und betrügerischen Internetseiten zum Einsatz kommen. Diese sollen Online-Transaktionen besser sichern und Internetnutzer davor bewahren, Opfer von Identitätsdiebstahl zu werden. Zusätzlich werden Backup-Funktionen und Systempflegetools integriert sein. Dem Anwender wird somit ein Komplettservice mit automatischer Update-Funktion zur Verfügung stehen.

Norton 360 wird voraussichtlich zum Ende des Geschäftsjahres weltweit auf den Markt kommen und in zahlreichen Sprachen verfügbar sein. Der genaue Einführungstermin wird in Abhängigkeit der Betatestergebnisse festgelegt. Der Service wird sowohl für Windows XP als auch für das kommende Windows Vista-Betriebssystem angeboten werden.

Security 2.0. Sensible Internetaktivitäten, zum Beispiel Onlinebanking, sollen damit besser vor den wachsenden Gefahren wie Onlinebetrug gesichert werden und den Anwendern wieder mehr Vertrauen in das virtuelle Netz geben. Zur Umsetzung dieser Vision wird Symantec in den nächsten Jahren auf eine Kombination von Endkundentechnologien, Onlineinfrastruktur und Partnerschaften setzen.

Read more...

Fünf statt drei

Zu den bisherigen Vorständen Jochen Ziegenfuß, Wolf Klammerth und Anton Peternel kommen Hans-Jörgen Glinz sowie Guntram Bock. Glinz war bisher Geschäftsführer der Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke, Bock Geschäftsführer des ebenfalls zur Gruppe gehörenden Kunststoffrohrherstellers Poloplast. Beide Geschäftsführerstellen würden in Kürze nachbesetzt werden, so Ziegenfuß. Namen wollte er keine nennen, das sei intern noch nicht kommuniziert. Die Erweiterung sei wegen der hohen Wachstumsraten im Baustoffbereich in Südosteuropa notwendig, so das Unternehmen.
Read more...

A Star is born

Ende Juni wurde der Entwurf im Wiener Gemeinderat mehrheitlich angenommen. Auf diesem 41.000 Quadratmeter großen Areal zwischen Stadlauer und Erzherzog-Karl-Straße will die Wien Holding ab kommendem Herbst unter dem Arbeitstitel \"Star 22“ gemeinsam mit der Credo Real Estate und dem Wirtschaftsförderungsfonds eine Büro- Gewerbe- und Wohnstadt errichten. In der ersten Bauphase soll die MA 48 an diesen Standort übersiedeln, so Wien-Holding-Geschäftsführerin Brigitte Jilka. Im Endausbau sollen auf 110.000 m2 Brutto-Geschoßfläche 300 Wohnungen, Studentenheim, Gewerbehof, Einkaufsmall, Wellnesscenter und ärztezentrum entstehen. Zwei bestehende Bürotürme sollen saniert werden. Die Besiedelung ist für 2008 geplant. Die Wiener Grünen kritisierten im Gemeinderat das Fehlen von Grünflächen im Baugebiet sowie die 1:1-Stellplatzverordnung, die aufgrund der guten öffentlichen Anbindung nicht notwendig sei. Für die öVP hat die Stadt Wien für das Grundstück, das sechs Jahre lang brach gelegen sei, zu viel bezahlt, nun sei nicht klar, wie viel die Wien Holding dafür zahlen müsse.
Read more...

Kleine Dynamik

Das Projekt trägt den Namen Braitenbach Neu, der Baustart dafür erfolgte im Oktober 2004, bereits im März 2006 lief der Probebetrieb. Die Anlage besteht aus zwei Turbinen: Die Traunturbine verfügt über eine Leistung von 2,8 MW, jene des Braitenbachs über 208 kW. Gemeinsam erhöht die Wels Strom GmbH damit ihre Jahresproduktion an Wasserkraftstrom um weitere acht Millionen Kilowattstunden auf insgesamt achtzig Millionen kWh Strom. Dadurch ist das Unternehmen in der Lage, alle seine Haushaltskunden mit umweltfreundlicher Energie zu versorgen. Noch - denn der Verbrauch steigt auch in Wels. Stolz ist das Unternehmen auf die »extrem kurze Realisierungszeit«. Durch ein abgestimmtes Zusammenspiel aller Projektpartner war es möglich, dass das gesamte Projekt plangemäß umgesetzt werden konnte. Durch den Bau eines Fischpasses in Vertical-Slot-Ausführung möchte die Wels Strom GmbH auch den Fischen Gutes tun. Die Becken, die untereinander durch senkrechte Schlitze verbunden sind, sollten sowohl großen als auch kleinen Fischen den problemlosen Aufstieg bei ihrer Wanderung ermöglichen.
Read more...

Straffer Kurs

Wir sind dabei, Strategien für das Mietgeschäft auszuarbeiten«, kündigt Odo Nagl, Geschäftsführer der Terra Maschinen GmbH & Co KG, eine Anpassung an die Gegebenheiten des Baumaschinenmarktes an. Für Details sei es jetzt noch zu früh, so Nagl. Derzeit seien mehrere Varianten im Gespräch. »Man muss das Mietgeschäft differenziert betrachten, es geht dabei in erster Linie um Klein- und Kompaktgeräte«, meint der gebürtige Oberösterreicher, seit Dezember 2005 bei Terra Geschäftsführer. 2005 war aus seiner Sicht ein gutes Jahr - aber bei weitem nicht so gut wie das heurige. »Heuer liegen wir beim Auftragsstand in allen Produktbereichen weit über dem Vorjahr«, erklärt er. Die im Frühjahr abgehaltene Baumaschinenmesse Mawev mag er dafür aber nicht verantwortlich machen. »Die Mawev war abgesehen von den Zufahrts- und Parkplatzproblemen gut, wie immer«, findet er. Dass die Käufer 2006 den Händlern mitunter sogar Lieferengpässe bescheren, hat seiner Meinung nach einen anderen Grund: die gewaltigen Investitionen in den Tiefbau.
Die Terra Maschinen wurde vor kurzem in zwei Sparten getrennt. Eine davon heißt »Material Handling«. Dort werden sämtliche Stapler und Geräte für die Holzwirtschaft gehandelt. In der zweiten werden Baumaschinen verkauft, gewartet und betreut, wobei dieses Segment nach wie vor von Baggerladern dominiert ist. Von den rund einhundert Stück, die derzeit pro Jahr auf die Baustellen gelangen, kommen sechzig bis siebzig Prozent vom britischen Hersteller JCB und somit von Terra. Noch vor wenigen Jahren wurden pro Jahr etwa 350 Stück Baggerlader in österreich verkauft.
Read more...

BP im Wandel

Was für den Normalverbraucher undenkbar erscheint, ist für BP Austria Realität: Das Geschäft mit Tankstellen ist ein Verlustbringer. BP ist mit 562 Tankstellen österreichs Nummer eins und schreibt zum zweiten Mal in Folge rote Zahlen. Im Jahr 2005 verbuchte das Unternehmen bei einem Umsatz von 1,6 Milliarden Euro einen Verlust von 11,5 Millionen Euro. Die Ursache, so der Chef von BP Austria Hans Strassl, liege darin, dass BP hierzulande auf den Zukauf von Treibstoffen angewiesen sei und keine Raffinerie betreibt. Die Konsequenz: BP wird etwa hundert Tankstellen schließen. Des Weiteren werden sechzig bis achtzig Mitarbeiter von BP Austria freigesetzt. Für sie wurde ein Sozialplan erstellt, der den Ableger des ölmultis etwa zwanzig Millionen Euro kosten wird. Strassl rechnet auch für 2006 nicht mit einem positiven Ergebnis aus dem Verkauf von Benzin und Diesel. Für die Zentrale des größten ölkonzerns mit einem Umsatz von zuletzt 235,6 Milliarden US-Dollar mag das zwar bitter sein, für große Aufregung werden die roten Zahlen in der Alpenrepublik aber nicht sorgen. Dafür besser geeignet sind die zuletzt von BP bekanntgegebenen Vorhaben im Bereich der Biokraftstoffe. Mitte Juni gab BP in London bekannt, in den kommenden zehn Jahren 500 Millionen Dollar in ein Zentrum für die Erforschung und Entwicklung von Biotreibstoffen zu investieren. Das Zentrum soll an einer Universität in den USA oder in Großbritannien angesiedelt werden und Produktentwicklungen vorantreiben. Zugleich steckt der ölmulti auch erhebliche Summen in ein Biotreibstoffprojekt, das gemeinsam mit dem Biotechkonzern DuPond realisiert wird. Dabei soll eine britische Ethanol-Fermentierungsanlage umgebaut werden, um dort den Treibstoff Biobutanol zu erzeugen. Für 2007 ist die Produktion von 30.000 Tonnen dieses Treibstoffes geplant. Zuletzt hat BP seine Investitionen in alternative und erneuerbare Energien kräfig aufgestockt. Bis 2015 sollen demnach acht Milliarden US-Dollar in diesen Bereich investiert werden, der um das Segment kohlendioxidarmer Strom ergänzt werden soll. Man geht von einem Wachstumspotenzial der Sparte Alternativenergie aus, mit der innerhalb der nächsten zehn Jahre jährlich ein Umsatz von rund sechs Milliarden Dollar zu erzielen sein soll. BP Alternative Energy wird seinen Sitz in Sunbury (GB) haben und zunächst 2500 Menschen weltweit beschäftigen.Aufbauend auf dem Erfolg von BP Solar, wird BP Alternative Energy ein Investitionsprogramm für die Energieerzeugung aus Solarkraft, Wind, Wasserstoff und Gas- und Dampfturbinenkraftwerken durchführen.

»Wir sind entschlossen, die Auswahl an verfügbaren Energien zu erweitern. Wir sind davon überzeugt, dass wir dabei auch gute Umsätze erzielen können«, so BP CEO Lord Browne.In der ersten Phase sollen die Investitionen auf die Bereiche Solar, Wind, Wasserstoff und Gas- und Dampfturbinenkraftwerke entfallen. Der Schwerpunkt liegt auf der Stromerzeugung, weil diese mit über vierzig Prozent die größte Quelle der Treibhausgasemissionen darstellt.

Read more...

Angst vor Größe

Der österreichische Biomasse-Verband begrüßt die intensiven Bemühungen der Regierung und der Sozialpartner, neue Einspeisetarife für ökostromanlagen auszuverhandeln«, betont der Vorsitzende Heinz Kopetz anlässlich der derzeit laufenden Beiratssitzungen zur Tarifgestaltung im novellierten ökostromgesetz. »Wir brauchen rasch eine Festlegung der Einspeisetarifverordnung, damit die Rahmenbedingungen für die zukünftige Förderung klar sind und so möglichst bald die Unsicherheit für Investoren beendet ist.« Im Bereich der Biomasse- und Biogas-Verstromung sehen die momentanen überlegungen eine Anhebung der Tarife für große Anlagen und die Absenkung der Vergütungen für Anlagen mit kleiner Leistungskapazität vor. »Im Gegensatz dazu vertritt der österreichische Biomasse-Verband allerdings den Standpunkt, dass Biomasse-Anlagen - fest, flüssig oder gasförmig - mit einer Engpassleistung über einem Megawatt überhaupt keine Förderung mehr bekommen sollen«, so der Vorsitzende weiter. »Derartige Großprojekte dürfen nur mehr errichtet werden, wenn sie sich am Markt rechnen.« Kopetz warnt vor einer Verschiebung der Fördermittel hin zu Großanlagen, weil das zu einer unnötigen weiteren Verschärfung der Situation am angespannten Rohstoffmarkt führe. »Es kann nicht Ziel der ökostromförderung sein, einige wenige industrielle Großprojekte zu ermöglichen.«
Read more...

Biodiesel boomt

Einst belächelter Pionier, jetzt anerkannter Exporteur: Der steirische Anlagenbauer Biodiesel International GesmbH in Grambach bei Graz feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einem Auftragshöchststand. Allein in den Jahren 2006 und 2007 gehen zwölf Biodieselwerke mit einer Kapazität von rund 600.000 Jahrestonnen in Betrieb. Somit hat das Unternehmen in österreich und zehn Staaten auf drei Kontinenten Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 800.000 Tonnen Biodiesel errichtet. BDI zählt sich zu den »Pionieren«, die Biodiesel zu einem wichtigen Faktor auf dem Gebiet der sanften Energie gemacht haben, so Geschäftsführer Wilhelm Hammer. Im von BDI entwickelten und laufend verbesserten sogenannten Multi-Feedstock-Verfahren kann der Kraftstoff nicht nur aus einem Rohstoff, sondern aus verschiedenen Ausgangsprodukten produziert werden. Neben der klassischen Umesterung von Rapsöl können BDI-Anlagen auch Altspeiseöl und tierische Fette zu Treibstoff veredeln. Für das Unternehmen sei es gut gewesen, dass die EU die Beimischung von Bio-Kraftstoffen ab 2005 verpflichtend gemacht habe, so die geschäftsführenden Gesellschafter Hammer und Helmut Gössler. Dadurch sei Biodiesel kein Nischenprodukt mehr, sondern endgültig ein Faktor auf dem Energiemarkt. Die BDI beschäftigt siebzig Mitarbeiter, zum Umsatz schweigt man sich nobel aus. Er steige ständig, teilt die Firma dazu knapp mit. Mit einem Anteil von 15 Prozent an der BDI minderheitsbeteiligt ist Michael Koncar, Gründer der VTU Engineering GmbH. Die VTU ist zugleich Subauftragnehmer der BDI, liefert der BDI Basic Engineering und Planung zu und macht damit etwa 15 Prozent ihres Umsatzes. Die VTU wurde von Koncar 1990 aus der Universität heraus gegründet und beschäftigt mittlerweile 105 Mitarbeiter.
Read more...

Kopfstände aller Art

Das ökostromgesetz ist richtig, vernünftig und bringt gezielte Vorteile für österreich«, betonte kürzlich der öVP-Umweltsprecher und Nationalratsabgeordnete Karlheinz Kopf. Das neue ökostromgesetz in der jetzigen Form bringe mehr Geld für erneuerbare Energieträger, mehr Arbeitsplätze, eine Absicherung des Wirtschaftsstandortes österreich und mehr Schutz für Umwelt und Klima. Das neue Gesetz garantiere, dass noch mehr Geld für den ökostrom in die Hand genommen werde. »Damit kann das Ziel, bis 2010 einen Anteil von zehn Prozent ökostrom zu haben, erreicht werden«, stellte Kopf abschließend fest. Seltsam, kürzlich im Wirtschaftsausschuss erklärte der Chef der E-Control Walter Boltz als unumstrittener Kenner der Energieszene, dass mit der Novelle die jährlichen Förderungskosten für ökostrom von 270 auf 220 Millionen Euro sinken. Das unter der Voraussetzung, dass der Strompreis auf dem Niveau der ersten Monate des Jahres 2006 bleibt. Steigt der Preis, sinkt das Fördervolumen. Boltz geht trotz des anhaltenden ölpreises mittelfristig von sinkenden Strompreisen aus, damit würde das Fördervolumen steigen. Woher der Regulator seinen Optimismus bezieht, sei einmal dahingestellt, realistisch ist er nicht wirklich. Im fernen Russland deutet einiges darauf hin, dass der Preis für Erdgas steigen wird. Die Entwicklung des ölpreises ist Tagesthema. Zugleich investiert die europäische Stromwirtschaft massiv in neue Gaskraftwerke. Welche Auswirkungen die Hinwendung zu Erdgas hat, lässt sich am Beispiel österreichs anschaulich darstellen: Werden alle derzeit geplanten Gaskraftwerke tatsächlich realisiert, steigt der Gesamtgasbedarf des Landes um rund ein Drittel.
Read more...

Starke Jungs

Der Oberösterreicher Hannes Mairhofer ist Maurerweltmeister. Kein Zufall, legt doch die Branche schon ein Vierteljahrhundert Wert auf die Ausbildung ihres Nachwuchses. Vor 25 Jahren wurde das bewährte duale Ausbildungssystem, bestehend aus Lehrbetrieb und Berufsschule, innerhalb der Bauberufe um die Idee einer weiteren Säule, die »zwischenbetriebliche Ausbildung«, ergänzt. Damit entstand erstmals das System der »trialen Ausbildung«. Das Konzept des neu installierten »Lehrbauhofs« war es, den immer höher werdenden Anforderungen der Bauberufe gerecht zu werden. Der jetzige Leiter, Baumeister Thomas Prigl: »Positive Nebeneffekte sind eine allgemeine Aufwertung des Berufsbildes sowie die Wertschätzung seiner Tätigkeit durch den Lehrling selbst und durch außenstehende Personen.« Anlässlich des Jubiläums gab es im Lehrbauhof Ost einen Festakt mit dem Regierungsbeauftragten für Lehrlingsausbildung Egon Blum, die Präsidentin des Wiener Stadtschulrates Susanne Brandsteidl sowie Günter Tmej, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien.
Read more...
Subscribe to this RSS feed