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Drei Lösungen in einem Gerät

Die HP 3-in-1 NAS Docking Station kombiniert die Vorteile einer Desktop-Lösung mit der Mobilität eines Notebooks und ermöglicht problemloses Arbeiten für Profis, die häufig unterwegs sind. Bei der Rückkehr oder beim Verlassen des Büros soll das Notebook mit einem einzigen Handgriff angedockt bzw. abgezogen werden. Zugleich dient das Gerät als Notebook-Ladestation. Der Port Replikator verfügt über sechs USB-Steckplätze, einen MultiBay II-Laufwerkschacht und einen Express Card-Einschub.

Datensicherung im Netzwerk
Dank einer 160 GB-Festplatte kann die 3-in-1 NAS Docking-Station als einfache und kostengünstige Netzwerklösung zur Datensicherung- und -wiederherstellung eingesetzt werden. Die mitgelieferte Backup und Recovery Manager Software erlaubt eine benutzerfreundliche Datensicherung, verhindert den Verlust unternehmenskritischer Daten und sorgt für eine schnelle Wiederherstellung. Zudem ermöglicht die Station den einfachen und sicheren Zugriff auf Daten im Netzwerk. Dank integrierter NAS Configuration Utility soll die Konfiguration besonders einfach sein.über zwei Netzwerk-USB-Schnittstellen besteht die Möglichkeit Drucker oder Scanner über das NAS im Netzwerk zu nutzen. Die Docking Station fungiert dabei zum Beispiel als Printserver. Auf dieselbe Art und Weise kann auch einfach die Speicherkapazität erhöht werden, indem weitere Festplatten über die Netzwerk-USB-Schnittstellen angeschlossen werden.

Die HP 3-in-1 NAS Docking-Station ist kompatibel mit HP Compaq 4200, 4400, 6120, 6125, 6200, 6320, 6325, 6400, 7400, 8200, 8400 und 9400 Notebooks und HP Compaq 4200 und 4400 Tablet PCs. Die HP 3-in-1 NAS Docking-Station ist ab sofort um 459 Euro erhältlich.

Buy & Try
Das HP Buy & Try Programm HP bietet im Rahmen des Buy & Try Programms die Möglichkeit die HP 3-in-1 NAS Docking-Station einfach und ohne Risiko auszuprobieren. Sollte das Produkt nicht restlos überzeugen, kann die Station dank der Geld-zurück-Garantie innerhalb von vier Wochen nach dem Kauf zurückgegeben werden.
Teilnehmer können sich innerhalb von 20 Kalendertagen nach dem Kaufdatum zum Buy & Try-Programm anmelden. Die Anmeldung ist für die Teilnahme am Buy & Try-Programm und eine spätere Produktrückgabe unbedingt erforderlich. Der Antrag auf Produktrückgabe muss innerhalb von 30 Tagen ab dem Kaufdatum gestellt werden. Weitere Infos unter: www.hp.com/eur/3-in-1-nas-docking-station-buyandtry

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Die Kosten im Visier

\"Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen“, sagte der englische Sozialreformer John Ruskin schon vor 150 Jahren. Am Wahrheitsgehalt dieser Aussage hat sich nichts geändert. Die ausschließliche Orientierung am Preis ist für kaum ein Unternehmen Ziel führend. Zwar ist die heimische produzierende Industrie stark von der immer schneller voranschreitenden Globalisierung betroffen, die Globalisierungsdebatte wird allerdings oft auf Lohnkosten und Standortfragen verkürzt. \"Für die Debatte wichtig sind auch Faktoren wie Innovationsfähigkeit, Produktqualität oder Marktentwicklung“, sagt Festo-Geschäftsführer Wolfgang Keiner. Nur eine ganzheitliche Sicht und eine umfassende Kostenanalyse können Klarheit über den Stellenwert und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens bringen.
Unbestritten ist, dass der Kosten- und Wettbewerbsdruck auf österreichische Industrieunternehmen in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird. Die Effizienz über alle Unternehmensprozesse hinweg wird zur absoluten Notwendigkeit. Die Kostenanalyse der gesamten Wertschöpfungskette ist dafür eine unumgängliche Voraussetzung, dachte man sich bei Festo und gab beim Gallup-Institut eine Umfrage zum Thema \"Einsparungspotenziale in Industriebetrieben“ in Auftrag.

Die Ergebnisse
Befragt wurden Betriebs- und Produktionsleiter von 200 Industriebetrieben aus allen Branchen. Die größten Einsparungspotenziale werden im Einsatz neuer Technologien (59 Prozent), in einem effizienten Einkaufsmanagement (40 Prozent) und einer Erhöhung der Produktionseinheiten (33 Prozent) gesehen. Das heißt noch nicht, dass die heimischen Unternehmen sonderlich innovativ sind. Denn neue Technologien sind für die Befragten nicht nur State-of-the-Art-Anwendungen, sondern auch bislang im Unternehmen nicht angewandte Technologien: Für ein Unternehmen, das über keinen breitbandigen Internetanschluss verfügt, ist auch ein Breitbandanschluss eine neue Technologie, so die Interpretation von Ingrid Lusk vom Gallup-Institut. Konkret gefragt, erwarten sich die Unternehmen die größte Efizienz- und Wirtschaftlichkeitssteigerung von der Automatisierung. Zwei Drittel platzieren die Automatisierung beim Einsatz neuer Technologien auf den ersten Platz. Das freut Wolfgang Keiner, überraschen tut es ihn nicht: \"Ohne modernste Automatisierungstechnik lassen sich in keinem Industriezweig Produkte in hoher Qualität und zu weltmarktfähigen Preisen herstellen. Ein hoher Automatisierungsgrad ist die beste Voraussetzung für hohe Produktivität“, erläutert Keiner.Jene 40 Prozent, die ihr Einkaufsverhalten ändern wollen, wünschen sich in erster Linie eine direkte E-Commerce-Anbindung an ihre Lieferanten. Aber auch die verstärkte Nutzung von Online-Shops wird in Zukunft ein relevantes Thema sein.

Bildung und Fertigung
Bei der Umgestaltung von Produktionsprozessen denken 73 Prozent an eine verstärkte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Dabei stehen neben klassisch-technischem Fachwissen immer öfter Soft-Skills wie soziale Kompetenz und organisatorisches Know-how im Vordergrund. Zu den Hard Facts der Umgestaltungsmöglichkeiten zählen 50 Prozent der Betriebe Maßnahmen im Fertigungsbereich. Dabei sollen vorgefertigte oder vormontierte Komponenten die Kosten der Lagerhaltung und der Montage deutlich reduzieren.

Sparpotenzial Lieferanten
Ein noch relativ brach liegendes Einsparungsfeld ist die Integration der Lieferanten in den Entwicklungsprozess. Dennoch zählen vier von fünf Unternehmen Engineering und Montage zu den kostenintensiven Teilen der Produktion. \"Die Lieferanten müssen von der produzierenden Industrie frühzeitig als Entwicklungspartner miteinbezogen werden“, sagt Keiner. Dadurch würden Kompetenznetzwerke entstehen, die auf dem Spezialwissen des Einzelnen beruhen und zu neuen Ideen und somit auch neuen Produkten führen.

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Multipler Brenner

Ein Blu-Ray-Rohling bietet den 5fachen Speicherplatz als eine DVD. Zusätzlich ermöglicht Blu-Ray die volle Darstellung von Filmen, die von HD Camcordern mit 1080p aufgenommen werden. Der BenQ BW1000 ermöglicht ein Abspielen und Aufnehmen von Blu-Ray-Rohlingen bis zu 25 GB für Single-Layer und bis zu 50 GB auf Double-Layer-Rohlingen. So ist es möglich, bis zu zwei Stunden in HDTV oder mehr als 13 Stunden in normaler Fernsehauflösung auf einem Single-Layer-Rohling zu speichern.

Drei verschiedene Laser unterstützen die verschiedenen Rohlingformate: Infrarot-Laser für CDs, einen roten Laser für DVDs und einen blauen für Blu-Ray. Um die Brennqualität zu verbessern, baute BenQ verschiedene Kontrollfunktionen wie zum Beispiel \"SolidBurn\", \"WriteRight\" und \"Tilt Control System\" in das Laufwerk ein.Letzteres ist ein zusätzlicher Schutz vor Vibrationen, Störsignalen und Unebenheiten des Rohlings, um ein Ruckeln beim Abspielen sowie Fehlbrände zu vermeiden. Die empfindliche optische Einheit (OPU) wurde durch die Verwendung von nur einer einzelnen Linse, die alle drei Lasertypen unterstützt, einfach gehalten, um die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer der OPU zu erhöhen. Der BW1000 verfügt über LEDs, die anzeigen, ob ein Blu-Ray- , ein DVD- oder ein CD-Rohling im Gerät liegt, so dass der Anwender jederzeit weiß, mit welchem Rohling er arbeitet.

Der Brenner ist zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 699 Euro im Fachhandel erhältlich.

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Goldenes Warten

\"Das Zuwarten hat uns ein besseres Ergebnis gebracht“, meint Karl Bier, Vorstandsvorsitzender der UBM Realitätenentwicklung AG, über im ersten Halbjahr in Osteuropa getätigte Immobilienverkäufe seines Unternehmens. Denn die Erwartungen der Investoren, die noch vor einem Jahr im Osten mit zweistelligen Renditen rechnen konnten, hätten sich mittlerweile an den westeuropäischen Standard zwischen 5,7 und 7 Prozent angenähert, deshalb könnten Developer jetzt mit mehr Gewinn verkaufen, so Bier. Verstärkte Immobilienverkäufe in Prag und Brünn haben dem Entwickler, der zu 41 Prozent der Porr und zu 25 Prozent der Immobilien Privatstiftung gehört, ein Umsatzplus von 34,5 Prozent auf 91,7 Millionen Euro gebracht, das Betriebsergebnis weist ein Plus von 6 Prozent auf und liegt im ersten Halbjahr 2006 bei 5 Millionen. Für das Gesamtjahr rechnet Bier mit einem Umsatz von mehr als 150 Millionen, die Gewinnerwartung liegt bei 5 bis 7 Prozent Steigerung. Für die Zukunft plant der UBM-Vorstand verstärkt in den Logistikbereich zu gehen, eine rumänische Tochtergesellschaft ist ein Joint Venture mit einem Logistikunternehmen eingegangen, in der Schweiz errichtet die UBM für DHL ein Zentrum in der Nähe des Flughafens Zürich. In Polen bleibt der Schwerpunkt im Bereich Hotel, allerdings will sich Bier eher auf die regionalen Städte konzentrieren. In Warschau wurde nahe dem Flughafen Bauland mit 140.000 m2 erworben, auf dem 200.000 m2 Nutzfläche realisiert werden könnten, so Bier. In Krakau hat die UBM eine Liegenschaft mit 70.000 m2 gekauft, dort sollen bis zu 1000 Wohnungen entstehen. Auf Wohnbau setzt die UBM auch in Prag sowie in München. Aber auch in österreich ist die UBM aktiv: Anstelle des abgerissenen Stadions in Salzburg-Lehen errichtet der Projektentwickler eine Bücherei mit 5000 m2 sowie Geschäftsflächen auf zwei Geschoßen, in Linz steht ein Hotelprojekt samt Wohnbau um rund 25 Millionen Euro zur Entwicklung an. In Brunn am Gebirge hat die UBM das ehemalige Renault-Gebäude gekauft, in Schwechat ein an der S1 liegendes Grundstück mit 25.000 m2.
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Feuer frei

Das Verfeuern von Biomasse und Feinstaub werden gerne in einem Atemzug genannt. Am Institut für Ressourcenschonende und Nachhaltige Systeme an der TU Graz läuft deshalb ein Forschungsprojekt, das die Emissionen moderner Biomassekessel erheben soll. Noch ist das Projekt nicht beendet. Die Käufer von Pelletskesseln können abgesehen von ihrem Pellets-Preisfrust aber aufatmen. »Wir haben bislang sechs Feuerungen untersucht, die siebzig bis achtzig Prozent des Marktes abdecken. Die Emissionen liegen deutlich unter zwanzig Milligramm«, erklärt der Projektleiter Thomas Brunner. Was bei den getesteten Pellets­kesseln aber sehr wohl vorhanden ist, sind kleine Emissionsspitzen beim Anfahren. Diese liegen jedoch innerhalb tolerierbarer Grenzen, so Brunner. Getestet wurden Kesseltypen verschiedener Bauart. In den nächsten Monaten hat der Techniker noch einen heikleren Teil des Projektes vor sich. Die Daten der Biomassekessel werden mit jenen von ölkesseln verglichen. Die Ergebnisse dazu werden im Frühjahr 2007 vorliegen. Abgesehen davon ist für Brunner jedoch schon jetzt klar, dass es Sinn machen würde, den Umstieg von alten, emissionsreichen Biomassekesseln auf Geräte neuer Bauart zu fördern.Weiterhin illegal bleiben Landwirte, die sich für den Energiekornkessel der Firma Guntamatic entscheiden und damit Getreide verfeuern. »Richtig ist, dass es derzeit bei den gesetzlichen Anforderungen für die Verbrennung von Energiekorn eine Grauzone gibt«, sagt dazu der Guntamatic-Chef Günter Huemer. Stroh und strohähnliche Brennstoffe seien in österreich zugelassen. »Es ist aber nicht definiert ob auch Korn zum Stroh gezählt wird«, erklärt Huemer und verweist darauf, dass Korn laut EU-Norm eindeutig als Brennstoff zulässig sei. Er hofft, dass die neue ö-NORM M7139, welche Energiekorn eindeutig als Brennstoff definiert und im Gründruck vorliegt, bald verabschiedet wird. Die neue 15 a Emissionsrichtlinie beinhalte Grenzwerte für biogene Brennstoffe, womit auch Energiekorn gemeint ist, so Huemer. Was die Emissionswerte betrifft, macht er sich keine Sorgen. Diese würden deutlich unter jenen von modernen Pellets- und Hackschnitzelheizungen liegen.
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Tausend und Einer

Der Personalzuwachs ist ganz klar auf die Aktivitäten der Tochterfirmen zurückzuführen. Das Mutterunternehmen kommt heute mit weniger als 500 Mitarbeitern aus. Die restlichen Beschäftigten sind in den Töchtern Austrian Windpower, Becom, B.net, Geoservice, Licht+Service und den Pinkafelder E-Werken tätig. »Für uns ist das ein Beweis, dass der Kurs der Gruppe stimmt und die Tochterunternehmen eine immer wichtigere Rolle spielen«, erklärt dazu der Bewag-Vorstandssprecher Hans Lukits.
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Massive Zeitzeugen

von Alfred Bankhamer

Architektur wirkt! Dieser marktschreierische Slogan trifft es manchmal haargenau. So stürmen selbst nicht besonders Kunstinteressierte Museumsbauten, die eigentlich mit ihrem Inneren punkten sollten. Beliebt ist in Südfrankreich seit 2005 die Fahrt über die höchste Brücke der Welt. Die 2,6 Kilometer lange Millau-Brücke aus der Hand von Michel Virlogeux in Kooperation mit Norman Foster führt fast 300 Meter über den Fluss Tarn und hängt an sechs zentralen Stehern mit einer Höhe von 343 Metern. Hoch, höher am höchsten - darum geht es ebenfalls im Wettlauf um den riesigsten Wolkenkratzer der Welt. Die Planer kratzen schon an der 1000-Meter-Marke. Neben dem derzeitigen Rekordhalter Taipei 101 mit 509 Metern Höhe und dem einmaligen Riesenpendel gegen Schwingungen im Gebäude und dem gerade im Bau befindlichen Turm Burj Dubai, der im Jahr 2008 weit über 700 Meter hoch werden soll, sind noch einige weitere Projekte im Rennen. Neben dem Superlativ zählen aber noch andere Werte, um sich den Ruf als Monument zu erarbeiten. Außergewöhnliche Gestaltung, innovative Planung oder einmalige Technologie sind weitere Faktoren. Geschichte schreibt vor allem jener, der etwas als Erster geschaffen hat.

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Schatten und Licht

Die Halbjahreszahlen von Wienerberger sind geprägt von eiskaltem Saisonstart, vollen Lagern und hohen Energiepreisen. Der Umsatz stieg zwar um zehn Prozent auf 1011,9 Millionen Euro, das Ergebnis nach Steuern sank jedoch um neun Prozent auf 81,1 Millionen. Dennoch wurden allein in den letzten zwölf Monaten zehn neue Werke, vornehmlich in den Wachstumsmärkten Ost- und Südosteuropas, in Betrieb genommen. Dort sinken zwar die Margen, dafür machen die Umsätze zweistellige Sprünge. Und was die Ertragsseite betrifft, soll das zweite Halbjahr besser werden, da in verschiedenen Ländern Preiserhöhungen durchgebracht wurden.
Drei Prozent der Umsatzsteigerung gehen auf höhere Preise zurück, der Rest auf mehr verkaufte Ziegel. Weitere Anpassungen nach oben sind geplant, so der Chef der Wienerberger AG Wolfgang Reithofer, da die Energiekosten heuer rund fünfzig Millionen Euro mehr betragen werden als 2005. Zugleich möchte Wienerberger den Energieverbrauch seiner Werke senken und alternative Energieträger zum Einsatz bringen. In den USA würden Produktionen von Gas auf Kohle umgestellt, weiters ist in Europa vereinzelt der Einsatz von Petro-Koks denkbar, so COO Johann Windisch. Rein technologisch sei das Brennen von Ziegel mit Brennstoffen wie Holz oder Bioethanol gelöst, kostenseitig aber derzeit nicht machbar. Zunehmend mehr Freiheit kriegt Wienerberger dagegen bei Preisanpassungen. In Deutschland, wo der Markt anzieht und WB zuletzt die Tondachziegelfirmen Jungmeier und Bogen geschluckt hat, sind prompt die Dachziegelpreise angehoben worden. Heuer sollen 400 bis 550 Millionen Euro in Fabriken und Zukäufe investiert werden. Eben hat Wienerberger ein übernahmeangebot für die Baggeridge Brick Plc. in Großbritannien gelegt, die rund 131 Millionen kosten soll. Expansion ist auch in den USA, wo der Konzern 17 Prozent des Umsatzes macht, angesagt.
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Wohnen im globalen Dorf

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Globalisierung und der Wiener Wohnungswirtschaft? Auf den ersten Blick kaum. Denn dass sich der Prozess internationaler Verflechtungen durch rasend schnellen technischen Fortschritt auf das Bauwesen und den Wohnbau im Speziellen auswirkt, kann man nun wirklich nicht behaupten. Dennoch meinen Wohnbauforscher in diversen Studien, zunehmend Zusammenhänge und Auswirkungen der Globalisierung auf den Wohnmarkt zu erkennen. So lautet eine These der Wohnbauforscher Gottfried Pirhofer und Rudolf Kohoutek, dass Wohnpolitik zunehmend zu einem Instrument im Wettkampf der Regionen wird. Die globalisierten Märkte beeinflussen demnach generell Lage und Qualität des Wohnens aller Bevölkerungsgruppen. Unter »globalisiertem Wohnen« verstehen die Studienautoren verschiedene Formen von temporärem Wohnen, die Wohnbauträger dazu zwingen, ihre Angebote besser auf die einzelnen Zielgruppen abzustimmen.
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Illegale Staubschichten

Für Kontrollen fehlt den Behörden der Biss und das Werkzeug.

Wir gehen davon aus, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden.« So wird in der Magistratsabteilung 30 (Wienkanal) die seit 1. September geltende Partikelfilterpflicht für Baumaschinen kommentiert. Kontrollieren könne man die Sache freilich nicht. Ob also die an Fremdfirmen vergebenen Grabungen der MA 30 gefiltert oder ungefiltert passieren, weiß niemand genau. Schaut man die in Wien grabenden Bagger genauer an, sieht man jedoch, dass die Filter so gut wie nicht vorhanden sind.
Dieses Faktum hat den Effekt, dass Umweltpolitiker der Gefahr ausgesetzt sind, ihr Gesicht zu verlieren. Eine Möglichkeit, das zu vermeiden, wäre es, die Verwendung von gefilterten Baggern in den Ausschreibungsbedingungen festzuschreiben. Zumindest stadtnahen Unternehmen, wie Wiener Linien, Wienkanal oder Wien Energie, könnte die Politik so einen Passus verpassen. »Das ist noch in Diskussion«, erklärt dazu ein MA30-Mitarbeiter. Würde der Filter ein Kriterium für öffentliche Ausschreibungen, besteht aus der Sicht der stadtnahen Unternehmen auch die Gefahr, dass man sich damit verbunden Preisnachteile einhandelt, hört man. Auch sei es problematisch, bestimmte Bieter zu diskriminieren. »In unseren Ausschreibungen werden die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen für verbindlich erklärt. Erkennen wir im Rahmen der Bauaufsicht einen Mangel, wird dieser im Bauprotokoll vermerkt und der Auftragnehmer auch entsprechend benachrichtigt bzw. zur Behebung aufgefordert«, erklärt dazu die Wien Energie. Zu bedenken sei zudem, dass bei Vergaben an Generalunternehmer (GU) die Kontrollpflicht diesem übertragen wird. Denkt man das zu Ende, müsste der Generalunternehmer, zum Beispiel die Baufirma A, seinen Subunternehmer, die Baufirma B, maßregeln. Nachdem Baufirmen mitunter als GU und Ausführende werken, müsste die Firma gegen sich selbst vorgehen, was den Hausjuristen der Bauindustrie sicher noch Freude bereiten wird.

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