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Archiv (11315)

Reduzierte Baubreiten

Die Gehäuse sind bei gleicher Funktionalität um bis zu 50 Prozent schmaler. Die geringste Baubreite beträgt nur 12,5 Millimeter.Für jede zusätzliche Vorteile bieten die einstellbaren Betriebsarten und ein homogener Funktionsaufbau.
Für jede Sicherheitsfunktion wird ein PNOZsigma eingesetzt. Die Innovation besteht darin, dass sich über Schalter Start- und Betriebsart sowie Zeitfunktionen einstellen lassen. Dadurch soll die flexible Verwendung des jeweiligen Gerätes ermöglicht werden, lassen sich somit doch mit nur einer Gerätevariante unterschiedliche Sicherheitsfunktionen überwachen.
Auch beim Engineering kann der Anwender Zeit sparen, und somit auch Kosten. Sicherheitsgeräte der Produktfamilie PNOZsigma zeichnen sich durch einen homogenen Funktionsaufbau aus. Nicht nur die Bedienelemente sind bei jedem gerät einheitlich, sondern auch die Klemmenbezeichnung und -positionierung. Das erlaubt eine schnelle Zuordnung. Zudem sollen innovative Kontakterweiterungen über Steckbrücken den Verdrahtungsaufwand um bis zu 20 Prozent reduzieren.
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Performance eines Industrie PCs

Die Power Panel 300 sind mit den Betriebssystemen Windows XP embedded und Windows CE lieferbar. Sie decken den gesamten Bereich von PC Systemen ab, vom einfachen Thin Client über Web Terminals bis hin zum ausgewachsenen SCADA System. Die Verantwortung für die Automatisierung kompletter Systeme übergibt Bernecker \" Rainer dem Power Panel 400. Mit einer integrierten Steuerungsfunktionalität und Antriebstechnik verbunden mit modularen Interfaces zur Anbindung an die Prozessperipherie. Varianten von 5,7 Zoll QVGA bis hin zu 15 Zoll XGA werden alle Anforderungen aus dem Serienmaschinenbau erfüllt. Neu ist die Kombination aus 5,7 Zoll Diagonale und VGA TFT Display. Damit sollen auf kleinstem Raum eine Vielzahl an Informationen dargestellt werden und Bilder besonders detailgetreu wiedergegeben werden können. Die Eingabe erfolgt wahlweise über Touch Screen oder Funktionstasten.
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In zwei Minuten zur Glückseligkeit

»Am Anfang einer Pause ist der größte Erholungswert«, läuft für die Arbeitspsychologin Ulrike Amon-Glassl das Pausenmanagement im Büroalltag längst nicht so optimal, wie es sein könnte. Im klassischen Acht-Stunden-Tag wird bekanntlich die Mittagspause planmäßig zelebriert - die nächstfolgende Erholungsphase ist dann meist aber erst wieder das Abendessen im Kreise der Familie. Dabei, so Amon-Glassl, sei der menschliche Körper untertags ebenso Zyklen unterworfen, wie in der Nacht, wo längere Tiefschlafphasen von kürzeren Traumphasen unterbrochen werden. »Wir unterliegen tagsüber denselben Rhythmen, die unser Ruhebedürfnis und unsere Leistungsbereitschaft prägen. Perioden von Aufmerksamkeit wechseln sich ab mit Erschöpfung«, so die Arbeitspsychologin. »Beobachten wir uns selbst genau, werden wir feststellen, dass wir alle 90 bis 120 Minuten das Bedürfnis haben, eigenen Gedanken nachzugehen und unsere Arbeit zu unterbrechen, um uns zu entspannen, etwas zu essen oder zu trinken, mit anderen zu sprechen oder uns zu bewegen, um danach wieder voll konzentriert sein zu können.« Für die Expertin von Individual Coaching mit Schwerpunkt betriebliche Gesundheitsförderung sind es die Kurzpausen, die über Konzentration und Arbeitsleistung bei der täglichen Arbeit entscheiden.
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Aufgehaust

Das Kernöl in seinen Adern kann Frank Polzler doch nicht ganz verleugnen. Will er auch gar nicht. Vor über 50 Jahren verkaufte er zwar sein Motorrad und zog aus Gleisdorf in der Steiermark aus, »weil in österreich nichts los war«. Jetzt ist er aber als (braun)bärenstarker Geschäftsmann wieder in österreich zurück. Im Rückspiegel hat er eine Geschichte - ganz wie das Klischee vom Tellerwäscher zum Millionär. Die Fakten im Zeitraffer, weil sich auch Polzlers Karriere wie im Zeitraffer entwickelte.

Junger 73-Jähriger
Eigentlich wollte Polzler in die USA zu seiner Tante, dort wurde man aber nur aufgenommen, wenn man sein Heimatland verloren hatte. Also zog er ein paar Häuser weiter nach Kanada. Zuerst betrieb er noch seine eigene Bäckerei, dann stieg er in das Immobiliengeschäft bei Re/Max ein. 1980 gründete Polzler mit seinem Partner Walter Schneider Re/Max Ontario-Atlantic Canada Inc. und daneben noch fünf weitere Regionen in den USA. Im Jahr 2004 wurden bereits 800 Millionen Dollar aus mehr als 280.000 Wohnungstransaktionen eingespielt. 1995 expandierte Polzler nach Europa und ist in mittlerweile 31 Ländern vertreten. In österreich zählt er derzeit zu den Top 3 der Branche. Nächstes Jahr will er bereits an die Spitze. Erstaunlich die Energie für einen 73-Jährigen. Aber das Wort Pension ist für Polzler ein Fremdwort. »Dafür bin ich zu jung.« Er würde auch nie sagen: »Ich bin 73 Jahre alt, sondern nur: ›Ich bin 73.‹«

Der Unterschied zwischen Nordamerika und Europa?
»Makler haben bei uns einen ganz anderen Stellenwert, der Beruf ist gleich angesehen wie ein Notar. In Europa haben Immobilienmakler noch einen schlechten Ruf, aber das wollen wir ändern.« Ein eigener »Code of Ethics« wurde entworfen, der garantieren soll, dass der Kunde bestens und ehrlich bedient wird. Wer sich nicht daran hält, wird aus dem Franchise-Programm wieder hinausbefördert.

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Aufgerüstet für steigenden Bedarf

Der britische Carrier Colt hat die Kapazität seines Glasfasernetzes europaweit aufgestockt, um der zunehmenden Nachfrage nach paneuropäischen Datendiensten mit hoher Bandbreite gerecht zu werden. Durch die Kapazitätserweiterung sind wesentliche Teile des europäischen Backbones nun in der Lage, Datendienste mit Bandbreiten von bis zu 40 Gbit/s bereitzustellen. Der österreichische Standort in Wien profitiert laut einer Aussendung von Colt von der Netzerweiterung ebenso weitere europäische Standorte in London, Paris, Straßburg, Amsterdam, Rotterdam, Brüssel und Antwerpen. Das Unternehmen verzeichne in diesen Städten eine kontinuierlich steigende Nachfrage nach bandbreitenintensiven Ethernet- und IP-VPN-Datendiensten sowie Wavelength-Diensten.

Colt betreibt eines der fortschrittlichsten Glasfasernetze in ganz Europa. Das Netz verbindet rund 100 Städte in 13 Ländern und umfasst 32 eigene Stadtnetze und 14 eigene Rechenzentren in den größeren Wirtschaftsmetropolen. Um die hohen Bandbreiten zu ermöglichen, wurde das Netz mit der neuesten DWDM-Technik (Dense Wavelength Divison Multiplexing) von Nortel aufgerüstet: Neben der von Nortel entwickelten CPL-Technik (Common Photonic Layer) kommt die optische Netzwerklösung \"Optical Multiservice Edge 6500\" zum Einsatz.

\"Die Nachfrage nach bandbreitenintensiven Datendiensten ist exponentiell gestiegen\", erklärt Alfred Pufitsch, Magaging Director in österreich. \"Dank des neuesten Technologie-Upgrade ist Colt gut positioniert, um in den nächsten Jahren den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Zudem können wir dank der neuen Technologie Kosten sparen und unsere Netze effizienter betreiben. So sind etwa durch einen höheren Automationsgrad weniger Technikereinsätze vor Ort notwendig. Dadurch werden wir unseren Investitionsaufwand und unsere Betriebskosten reduzieren.\"

Hoher Bedarf nach Ethernet-Diensten. Einer kürzlich veröffentlichten Prognose des Marktforschungsinstituts Ovum-RHK zufolge werden in der Region EMEA die Umsätze mit Ethernet-Diensten für Geschäftskunden von 0,92 Milliarden Euro in 2004 auf 2,9 Milliarden Euro in 2010 steigen. Das entspricht einem Gesamtjahreswachstum von 21 Prozent.

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Apel bei Avnet

Avnet Technology Solutions, ein Betriebsbereich des globalen IT-Distributors Avnet, hat im September Achim Apel zum President von Avnet Technology Solutions EMEA ernannt. In seiner neuen Funktion ist Apel für die strategische Ausrichtung und das Wachstum von Avnets Computergeschäft in Europa, dem Nahen Osten und Afrika verantwortlich. Mit einem Umsatz von 1,3 Mrd. Dollar beliefert der Betriebsbereich Technology Solutions in EMEA derzeit Wiederverkäufer, Systemintegratoren, Systembauer und Embedded-OEM-Hersteller in 13 Ländern Europas mit seinen Computerprodukten und arbeitet daran, seine Präsenz weiter auszubauen.

Mit der Ernennung von Apel wird die Führungsriege von Avnet in Europa weiter gestärkt. Apel verfügt über mehr als 28 Jahre Erfahrung in der IT-Branche und war in dieser Zeit im Unternehmensmanagement, im Marketing und im Vertrieb tätig.

\"Wir heißen Achim herzlich willkommen und freuen uns sehr, jemanden mit einem so breiten Erfahrungsschatz in der IT-Branche haben gewinnen zu können,“ betonte Rick Hamada, der President von Avnet Technology Solutions weltweit und Chief Operating Officer der Avnet Inc. \"Apel hat eine Vision für die Region und wird Avnet helfen, auf seine bisherigen Erfolge aufzubauen und das Angebot für seine Partner noch weiter zu verbessern. Hauptziel der neuen Führungsmannschaft wird es sein, das Wachstum von Avnets Computergeschäft zu beschleunigen, und ich bin davon überzeugt, dass Apel und sein Team über die nötigen Fähigkeiten und Fertigkeiten verfügen, dieses Ziel zu erreichen.“

Bis zu seinem Wechsel zu Avnet war Apel seit 2004 als weltweiter Vertriebsleiter bei der Motorola Embedded Communication Computing tätig. Dort implementierte er eine globale, gezielte Kundeninfrastruktur und führte ein lösungs- und serviceorientiertes Geschäftsmodell ein. Davor war er fünf Jahre lang als Geschäftsführer und Vice President für den Bereich Marketing und Vertrieb bei FORCE Computers beschäftigt. Weitere 16 Jahre verbrachte Apel bei der Digital Equipment Corporation (DEC) und bei Compaq Computers, wo er ebenfalls verantwortlich im Vertriebsbereich mitarbeitete. Ausgangspunkt seiner Karriere waren das National Cash Register (NCR) und Thomson-CSF, wo er von 1979 bis 1982 im Vertrieb und Marketing tätig war.

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Der Wurstel im Prater

Scharf ins Gericht geht das Wiener Kontrollamt mit dem Entwicklungskonzept für den Prater. In dem Bericht, der dem Report vorliegt, wird dabei aber nicht nur die Firma Imaginvest des von Stadt Wien beauftragten französischen Masterplaners Emanuel Mongon heftig kritisiert, sondern auch die Art und Weise der Vergabe durch die Stadt Wien. Der im Jahr 2002 öffentlich ausgeschriebene \"Ideenfindungsprozess zur Entwicklung des Bereiches Wurstelprater - Messe Süd - Krieau - Stadion\" entspreche nicht dem Wiener Landesvergabegesetz und auch nicht der Wettbewerbsordnung Architektur, kritisiert das Kontrollamt. Und zwar aus mehreren Gründen: Obwohl das Gesetz vorsieht, bei einem geschätzten Auftragswert von mindestens 200.000 Euro einen anonymen, öffentlichen Wettbewerb durchzuführen, könne von Anonymität keine Rede sein. Es wurden nämlich fünf Büros namentlich eingeladen, unter dem Titel \"Ideenfindungsprozess“ Beiträge zur Entwicklung des Planungsgebietes zu leisten. Auch ein Beurteilungssystem, das eine Gewichtung der Arbeiten nachvollziehbar gemacht hätte, habe die ausschreibende Stelle, die Magistratsabteilung 21, nicht vorgesehen, so das Kontrollamt. Ein öffentlicher Wettbewerb im Sinne des Vergabegesetzes und der WOA habe daher nicht stattgefunden, kommt der Bericht zum Schluss.

Auch die weitere Vorgangsweise der Stadt Wien wird heftig kritisiert: Denn obwohl die Erarbeitung eines Masterplans ausdrücklich nicht Gegenstand des Verfahrens war, sondern nur als eine Vorstufe dazu, sei Mongon auf Veranlassung von Wiens Vizebürgermeisterin Grete Laska ohne weitere Ausschreibung mit der Erstellung des Masterplans in der Höhe von 1.385.000 Euro beauftragt worden. Auftraggeber war die im Eigentum der Stadt Wien stehende Messe-Besitzgesellschaft (MBG). Die sei aber als öffentliche Auftraggeberin einzustufen und unterliege daher dem Vergaberecht, stellt das Kontrollamt dazu fest. Im Klartext: Die Vergabe war rechtswidrig.

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RFID im Gesundheitswesen

Von Claudia Bräuer

Wenn über den Nutzen von RFID-Systemen gesprochen wird, denken viele in erster Linie an die Logistik-Branche. Radio Frequency Identification (RFID) bietet diesen Unternehmen eine große Auswahl an Möglichkeiten, den Transport beziehungsweise die Warenübergabe zwischen den Herstellern und den Empfängern erheblich zu vereinfachen. Nun werden auch im Gesundheitswesen zunehmend RFID-Lösungen eingesetzt: Erste Pilotprojekte in der Patientenversorgung oder im Bettenmanagement zeigen eine deutliche Vereinfachung vieler Prozesse, die auch den Alltag von Privatpersonen erleichtern sollen.

Kleiner Chip als Lebensretter. Zusammen mit MedicAlert erprobt Siemens Business Services (SBS) derzeit den Einsatz von RFID in der Notfallversorgung. MedicAlert ist eine der weltweit größten gemeinnützigen Organisationen im Bereich der Notfallmedizin. Die ersten 3500 Teilnehmer werden in Kürze mit einer Plastikkarte (im Kreditkartenformat) mit RFID-Chip ausgestattet, auf der ihre medizinischen Informationen, wie zum Beispiel etwaige Allergien oder der allgemeine gesundheitliche Zustand, gespeichert sind. Sanitäter können diese Daten im Notfall mit einem PDA, auch durch die Kleidung oder die Geldbörse, in Sekunden erfassen, was eine sichere Erstversorgung gewährleisten soll.

Wird der Patient später ins Spital eingeliefert, passiert er am Eingang der Notaufnahme nochmals installierte Lesegeräte. Erkennen sie seine RFID-Karte, stellen sie automatisch eine Verbindung zu Datenbank von MedicAlert her. Das behandelnde Personal hat so blitzschnell die detaillierte medizinische Vorgeschichte des Patienten im Behandlungsraum zur Verfügung. \"MedicAlert RFID ist der Schlüssel zur Patientenakte. Im Ernstfall können diese Informationen Leben retten\", betont Paul Kortschak, Vorsitzender und CEO MedicAlert.

Patiententracking mit RFID. RFID-Chips werden aber nicht nur bei der Notfallversorgung eingesetzt. Patientenarmbänder von Siemens werden derzeit im Klinikum Saarbrücken und im New Yorker Jacobi Medical Center verwendet. Dort informieren Funkarmbänder die ärzte schon beim Händeschütteln mit dem Patienten über die Krankengeschichte ihres Gegenübers. Der RFID-Chip hat Daten des Trägers gespeichert, die ein Arzt mit einem Handheld-Computer oder Laptop auslesen kann. Die Technik soll die Behandlung und Verwaltungsvorgänge transparenter, wirtschaftlicher und die Identifikation der Patienten sicherer machen. \"Wir erhalten nicht nur eine hundertprozentige Fehlerfreiheit bei der Patientenidentifizierung, sondern sparen auch Zeit bei der Behandlung, da die ärzte und Schwestern die notwendigen Patienteninformationen direkt am Bett bekommen\", zeigt sich Daniel Morreale, CIO im Jacobi Medical Center, zufrieden.

Intelligente Bettenpflege. Krankenhäuser geben jährlich Unsummen für die Reinigung von Betten und Matratzen aus. In Zeiten knapper Gesundheitskassen sind hier Wege zur Kostenein-sparung gefragt. In Deutschland läuft in den Städtischen Kliniken Bielefeld ein Pilot-Projekt von SBS, bei dem RFID-Chips die Reinigungsprozesse bei Klinikbetten optimieren und dadurch deren Auslastung verbessern sollen. Bisher wurden sämtliche Betten der Städtischen Kliniken in der zentralen Aufbereitung des Krankenhauses einer aufwändigen Komplettreinigung unterzogen - egal, ob der Patient wenige Stunden oder mehrere Tage darin gelegen hat, ob er eine hoch infektiöse Krankheit oder nur einen verstauchten Fuß hatte. Das Krankenhaus konnte auch nicht erkennen, wie lange ein Bett in der Aufbereitung stand, bevor es wieder auf eine Station ausgeliefert wurde. Da schaffen die Funk-Chips jetzt Klarheit. \"Im Rahmen des Pilot-Projektes brachte Siemens auf einer ausgewählten Station, an jedem Bett und an jeder Matratze einen RFID-Chip an, um das Geschehen ständig per Funk zu begleiten\", erklärt Thomas Jell, Direktor RFID bei Siemens Business Services. Die Chips funken ihre Daten an den Ein- und Ausgängen der Station und der zentralen Bettenaufbereitung an entsprechende RFID-Lesegeräte - von dort fließen die Daten in eine Datenbank, wo sie gespeichert werden.

RFID-Einsatz in österreich. Das interaktive \"St. Anna Fernsehen\" wiederum verfolgt das Ziel, den schwierigen Spitalsalltag von jungen Patienten im Wiener Kinderspital zu erleichtern. Angeboten werden altersgerechte Informationsfilme über die Erkrankungen und den menschlichen Körper, Zeichentrickfilme, Spiele oder Universum-Dokumentationen. Erstmals wird beim St. Anna Fernsehen ein RFID-Chip zur Personalisierung der Inhalte verwendet. Die Kinder bekommen ein Stofftier, in dem der Chip eingenäht ist und der berührungslos per Funk die Daten des Kindes an ein Lesegerät sendet. Wird das Stofftier auf den RFID-Reader gesetzt, so übermittelt dieser den Zugangscode an den Server. Die Medienplattform erkennt nun automatisch Alter, Sprache und Krankheitsbild des Kindes und liefert via Breitband-Internet die passende Programmauswahl an die Set-Top-Box, die diese wiederum am Fernsehgerät darstellt. Mit der Fernbedienung kann das Kind nun auswählen, was es gerne sehen möchte. Die Besonderheit des St. Anna Fernsehens besteht darin, dass den jungen Patientn ein jeweils altersgerechtes Programm in ihrer Muttersprache angeboten wird: Derzeit gibt es Beiträge in Deutsch, Türkisch und Serbisch bzw. Kroatisch. \"Für uns bringt es vor allem den unschätzbaren Vorteil, dass die altersgerechten Filme über Krebs und die Behandlungsmethoden die Therapie unterstützen, indem sie zu einem besseren Verständnis der Erkrankung beitragen\", erklärt Dr. Reinhard Topf, Leiter der Psychosozialen Gruppe des St. Anna Kinderspitals und Projektleiter.

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Nebel an, Brand aus

Die Marioff GmbH, deutsches Tochterunternehmen des in Finnland beheimateten Herstellers von Hochdruck-Wassernebelsystemen, will im Tunnelbau Fuß fassen. Im Schiffbau sowie im Hochbau, im Denkmalschutz, in der Industrie und in der IT-Branche ist der Konzern bereits seit 16 Jahren aktiv und hat damit im vergangenen Jahr einen Umsatz von 79 Millionen Euro erwirtschaftet. Mit dem Auftrag für das Löschsystem im 10 Kilometer langen, zweigeschoßigen Straßentunnel des Pariser Autobahnrings A 86 konnte das Unternehmen erstmals im Tiefbau punkten, nun soll auch der deutschsprachige Raum drankommen, hofft Uwe Klinkhardt, Geschäftsführer der deutschen Marioff GmbH. Die Installationskosten für den Pariser Tunnel beziffert er mit etwas mehr als 20 Millionen Euro, also rund einer Million pro Kilometer. Trotz höherer Anfangskosten würde das System bereits ab einer Tunnellänge von 2 Kilometern günstiger kommen als herkömmliche Systeme. Das von Marioff entwickelte Wassernebelsystem, das laut Klinkhardt bereits in mehr als 250 Brandversuchen erprobt wurde, unterscheidet sich von herkömmlichen Sprinkleranlagen durch den höheren Wasserdruck von 80 bar, wodurch die benötigte Wassermenge sowie die Dimension der installierten Edelstahlrohre kleiner wird. Wesentlicher Unterschied ist aber die Technologie der Wasservernebelung. Dabei wird das Wasser über spezielle Düsen in Tropfen mit einer Größe von nur 50 Mikrometern versprüht, wodurch in Summe eine größere Wasseroberfläche entsteht, die laut Klinkhardt den Rauch und die Wärme besser bindet und einen stärkeren Kühleffekt erzeugt als herkömmliche Systeme.
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Große Gebäude - große Probleme

Die Mauer zwischen Immobilien- und Facilitymanagement muss überwunden werden, meinen die beiden österreichischen FM-Plattformen FMA und ATGA. Denn die großen Gebäude leiden unter einem großen Problem, wie Markus Aschauer, Geschäftsführer der ATGA (Akademie für technische Gebäudeausrüstung) feststellt: \"Wir haben deutlich schlechtere Gebäude, als wir haben könnten!“ Grund dafür sei fehlende Transparenz bei der Frage, wie ein Gebäude funktioniert. \"Der Knackpunkt“, so Aschauer, liegt darin, dass Facilitymanager schon möglichst früh in die Projektentwicklung eingreifen und kommunizieren, dass nur dann ein funktionierendes Gebäude realisiert werden kann. \"Wenn die Einreichplanung fertig ist, ist es zu spät“, so Aschauer über den üblichen Planungsablauf.
\"Deshalb wollen wir auch die Architekten ins Boot holen“, ergänzt Karl-Heinz Lehocky, Präsident der IFMA (International Facility Management Association), der aber einräumt, dass die Kooperation mit deren Standesvertretung \"noch ausbaubar“ sei. Es gebe nach vor genügend Planer, die eine Abwehrhaltung gegenüber Facilitymanagern pflegen, nur wenige Büros arbeiten bereits aktiv mit Facilitymanagern zusammen, meint Aschauer. Er fordert ein Punktesystem für Gebäude, mit dem auch Immobilienfonds die Möglichkeit bekommen, Themen wie Bewirtschaftung und Betriebskosten in die Due Diligence einer Immobilie einzubeziehen. \"Heute messen wir ein Gebäude nur an der Rendite, die Zukunft liegt aber in der Bewertung von Nutzwert, Lebenszyklus und Langzeitwert“, meint Andreas Gnesda, Leiter der Interessensgemeinschaft Berater und Planer in der Plattform FMA (Facility Management Austria).
Aus diesem Grund wird der jährlich stattfindende Facility Kongress im kommenden Jahr unter dem Zeichen der Kooperation stehen: \"Powered by FMA“ wird der ATGA Facility Kongress am 13. und 14. Juni in Wien 35 Vorträge zu Themen wie Planung, Umnutzung und dem internationalen FM-Markt bieten. Außerdem werden vier Preise verliehen: Facilitypreis, Innovationspreis, Facility Manager 2007 und die FM Publikation 2007. \"Es wird keine Vereinigung der beiden Plattformen geben“, dementiert Aschauer entsprechende kolportierte Vermutungen.
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