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Nichts geht mehr

Wenn die Autobahnvignette zum Parkpickerl wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man sich mitten im Berufsverkehr auf den Wiener Stadtausfahrten, der Südosttangente oder der Nordbrücke befindet. Stoßstange reiht sich an Stoßstange, bis es heißt: Nichts geht mehr. Eine unerträgliche Situation, fand auch der Wiener Ingenieur Ludwig Friedlbinder. Doch anstatt in bester Wiener Tradition zu lamentieren, machte sich Friedlbinder auf die Suche nach Lösungen für den wiederkehrenden Verkehrswahnsinn.
Sein mittlerweile zum Patent angemeldeter Lösungsansatz ist so simpel wie revolutionär: eine Schwebebahn, die in fünf bis zehn Metern Höhe die Hauptstadt mit dem Umland verbindet und direkt an das Wiener U-Bahnnetz angebunden ist. »Meine Idee ist die Fortführung der U-Bahn in das Umland«, sagt Friedlbinder. Allerdings oberirdisch. Bessere Anbindungen, mehr Komfort und Service sollen die Menschen zum Umstieg animieren.
Einen der größten Vorteile seines Konzepts sieht Friedlbinder in der Hochbaukonstruktion, die deutlich unkomplizierter in der Errichtung sei als ein klassisches Schienennetz. Die Fahrbahnträger werden in einem Abstand von knapp dreißig Metern von Rahmenstützen getragen oder in größerem Abstand durch Fachwerkskonstruktionen, Bogenbrücken oder Pylonkonstruktionen mit Seiltragwerken gestützt. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Systemen, die in Dresden, Memphis, Miami oder Wuppertal zum Einsatz kommen, kann Friedlbinders Schwebebahnsystem auch Steigungen und Gefälle befahren und ist damit deutlich flexibler einsetzbar. Während aktuelle Schienenfahrzeuge über einen sehr geringen Kuppelradius verfügen, beinhaltet Friedlbinders Konzept ein Kardangelenk zwischen den einzelnen Kabinen. Das sei zwar aufwendiger, aber auch sinnvoll. Damit Steigungen von bis zu zwölf Prozent bewältigt werden können, sieht das Wiener Patent zwei Räder je Antriebseinheit, welches auf einem Tragrahmen montiert ist, vor. Ein freilaufendes und ein angetriebenes, darunter befindet sich ein so genanntes Reibrad, das beim Befahren von Steigungen und Gefälle sowie bei Notbremsungen vollautomatisch zugeschaltet wird. Angetrieben werden soll die Schwebebahn aus einer Mischung von erneuerbaren Energiequellen wie Photovoltaik, Wind und Biogas.
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Sitz mit Ablaufdatum

Martin Huber ließ auf sich warten. Der Boss der öBB-Holding, im Moment nicht gerade der einfachste Job, ließ den ausharrenden Journalisten ausrichten, dass die Aufsichtsratssitzung der öBB-Infrastruktur Bau AG noch länger dauern werde. \"Warum? Rausgeschmissen habt ihr den Zimmermann doch schon!\
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Druckoutput

Direct Marketing ist in ein wichtiges Marketing Instrument. Mailings sind schnell versandt. Die Nachbearbeitung der Rückmeldungen ist oft ein Mehraufwand, der nicht unterschätzt werden sollte. Raiffeisen Informatik entwickelte eine neue Anwendung und bietet hier ein modernes Scanningverfahren an. Durch dieses Scanningverfahren, werden Rückmeldungen auf Aussendungen, die über das Raiffeisen Informatik Output Center versendet wurden, elektronisch erfasst und weiterverarbeitet. \"Diese Anwendung wurde so gestaltet, dass sie variabel einsetzbar ist. Es ist eine völlig neue Dienstleistung im Bereich des Druckoutput Services. In Zukunft können Rückmeldungen auf Mailings unserer Kunden gescannt und direkt von unseren Kunden weiterverarbeitet werden“, erläutert Wilfried Pruschak, Geschäftsführer Raiffeisen Informatik,die Vorteile des neuen Services.

Die Einsatzbereiche des neuen Services sind vielfältig. Die neue Anwendung kann unter anderem bei Kundenbefragungen, Anmeldungen für Veranstaltungen, Preisausschreiben sowie diversen Mailingaktionen zum Einsatz kommen. Raiffeisen Informatik druckt, versendet und bearbeitet für die BEGAS die Zählerablesekarten von rund 35.000 Gaskunden. Dafür wurde eine Scanninganwendung entwickelt, über welche die rückgemeldeten Zählerstände über OCR (Optical Character Recognition) Texterkennung erfasst werden. Durch ein Mustervergleichsverfahren werden auf einem gescannten Schriftgut Einzelzeichen erkannt und direkt in der SAP-Coreanwendung von BEGAS eingelesen.

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Neue HSDPA-Handys

HSDPA erlaubt Downloads von bis zu 3,6Mbit pro Sekunde. Der schnelle Zugang zu Inhalten und die Verwendung innovativer Dienste wie Multimedia-Anwendungen, Video-Downloads oder mobile Spiele werden damit vereinfacht. Der Versand von Videos und Fotos nimmt mit deutlich weniger Zeit in Anspruch.

MOTORAZR maxx V6
Das schwarze MOTORAZR maxx V6 soll die perfekte Mischung aus Geschwindigkeit in Breitband-Qualität mit schnellen Downloads via HSDPA und EDGE sowie neuesten Multimediafähigkeiten bieten. Für scharfe Bilder und Videos sorgt die 2-Megapixel Kamera, die zusammen mit der VGA-Kamera unter dem Handydisplay Videotelefonate ermöglicht. über die externe Touchpad-Steuerung auf der Außenhülle des MOTORAZR maxx V6 können Entertainment-Funktionen wie der MP3-Player direkt angesteuert werden.
Preis: 479 Euro

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54 Milliarden für die Forschung

Europa hat Aufholbedarf: Während die EU-Staaten im Jahr 2004 durchschnittlich 1,86 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung ausgaben, lag dieser Wert in den USA bei 2,66 und in Japan bei 3,18. Damit hinkt Europa im Innovationswettlauf deutlich hinterher. Das für 2010 anvisierte Ziel, die USA einzuholen oder besser noch zu überholen, scheint außer Reichweite. Mit dem 7. Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung (RP7) will die Kommission das schlingernde Schiff wieder auf Kurs bringen. 54,6 Milliarden Euro stehen bis 2013 zur Förderung der europäischen Forschung bereit, das ist eine Steigerung von 60 Prozent gegenüber dem derzeit laufenden 6. Rahmenprogramm. RP7 besteht aus vier thematischen Blocks, zuzüglich eines fünften Programms zur Kernforschung (siehe Kasten).

Fokus Grundlagenforschung
Eine zentrale Veränderung gegenüber dem Vorgängerprogramm findet sich im Themenblock \"Ideen“. Mit dem \"Europäischen Forschungsrat“ (EFR) wagt sich das Rahmenprogramm nun endlich auch in den Bereich der Grundlagenforschung. Der EFR soll die Pionierforschung in der EU fördern, um \"Chancen und Richtungen an den Grenzen des Wissens zu erkennen“. Die besten Ideen quer durch alle Wissensgebiete sollen gefördert werden. \"Der Europäische Forschungsrat ist eine zentrale Neuerung des 7. Rahmenprogramms. Es handelt sich dabei um eine grundlagenorientierte Spitzenforschung“, bestätigt Christian Krassnig von der Generaldirektion für Forschung der Europäischen Kommission. Zudem soll der Forschungsrat helfen, internationale Spitzenforscher nach Europa zu locken. Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, dafür sorgen die nationalen Regierungen. Neue fremdenrechtliche Bestimmungen haben etwa in österreich dazu geführt, dass für ausländische Arbeitskräfte nur noch ein zeitlich begrenzter, nicht aber ein Daueraufenthalt vorgesehen ist. Eine relativ hohe Hürde, um Spitzenforscher nach österreich zu holen, denn langfristige Perspektiven sind so nicht gewährleistet. Diese nationalen Schildbürgerstreiche werden auch in Brüssel nicht gerne gesehen. \"Es ist angedacht, die fremdenrechtlichen Bestimmungen für Forscher im Rahmen der Green Card für qualifizierte Arbeitskräfte zu harmonisieren“, erklärt Krassnig.

Ressource Mensch
Die Aufwertung des Themenblocks \"Menschen“ hat einen simplen Grund. Während in den USA auf 1000 Arbeitskräfte neun Forscher, in Japan sogar zehn Forscher kommen, sind es in Europa gerade einmal fünf. Um globaler Ebene wettbewerbsfähig zu bleiben, benötigt Europa nicht nur Menschen, die in die Forschung gehen, sondern auch einen offenen Arbeitsmarkt. Das 7. Rahmenprogramm soll \"Europa in einen attraktiven Kontinent verwandeln, der Innovation und Wissensschaffung fördert und Forscher zum Bleiben ermutigt“. Eine Ausweitung des Marie-Curie-Netzwerkes, Einzelstipendien und Ko-Finanzierungsprogramme sollen die lebenslange Ausbildung, Forschung und Mobilität hoch qualifizierter Wissenschafter in Europa und dem Rest der Welt unterstützen.

Die Formalitäten
Ebenfalls ganz oben auf der Prioritätenliste steht eine deutliche Vereinfachung der Förderanträge. Die Kommunikation soll verbessert und die Abläufe rationalisiert werden. Auch zeitliche Verzögerungen sollen deutlich reduziert werden.

Geplante Mittelaufteilung
Thema: Zusammenarbeit
Budget: 32,4 Milliarden Euro
Inhalt: Forschungshilfe für internationale Kooperationsprojekte innerhalb und außerhalb der EU in zehn Themenbereichen (Gesundheit, Lebensmittel- und Biotechnologie, IKT, Nanowissenschaften, Energie, Umwelt, Verkehr, Weltraum, Sicherheit, Sozial-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften)

Thema: Ideen
Budget: 7,5 Milliarden Euro
Inhalt: Die \"besten Köpfe“ sollen angezogen und gebunden, Risikobereitschaft gefördert und wissenschaftliche Exzellenz gefördert werden.

Thema: Menschen
Budget: 4,7 Milliarden Euro
Inhalt: Anreize für junge Menschen schaffen, eine berufliche Laufbahn als Forscher einzuschlagen, die Forschung zu strukturieren und die Mobilität zu stimulieren

Thema: Kapazitäten
Budget: 4,2 Milliarden Euro
Inhalt: Stärkung der Forschungsinfrastruktur und verbesserter Zugriff der KMU auf Forschungseinrichtungen

Thema: Euratom
Budget: 2,8 Milliarden Euro
Inhalt: Schwerpunkte des Euratom-Programms sind Fusionsforschung, Kernspaltung und Strahlenschutz

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Gut vereinbart

Mit dem Spatenstich für das Büro- und Wohngebäude am Schwarzenbergplatz 5 in Wien und den entsprechenden Jubelmeldungen von Seiten der Stadtplanung, des Bezirks und des Investors wird ein Schlussstrich gezogen unter eine jahrelange Saga von Politbeziehungen, Schleuderpreisen und veränderten Baufluchtlinien. Denn dort, wo der Jungunternehmer Johann Breiteneder in rund zwei Jahren ein von den Architekten Sepp Frank und Martin Kohlbauer entworfenes Gebäude mit sieben Büro- und einem Wohngeschoß sowie einer Tiefgarage mit 160 Stellplätzen eröffnen will, stand bis vor kurzem das \"Steyr-Haus“. Und das hat, ebenso wie das Neubauprojekt, eine lange Geschichte der Wiener Verhaberungen: So schenkte die Steyr Daimler Puch AG (SDP), die auf dem ehemals \"arisierten“ und nach dem Krieg in Bundesbesitz übergegangenen Grundstück 1958 ein Wohnhaus für Mitarbeiter errichtet hatte, die vor dem Haus liegende Fläche an die Stadt Wien, die daraus eine Fahrbahn machte. Im Jahr 2002 kaufte eine Investorengruppe rund um den ehemaligen SDP-Chef, öIAG-Vorsitzenden und SPö-Präsidentschaftskandidaten Rudolf Streicher das Haus, allerdings ohne den Grundstücksteil davor. Den überließ die Stadt Wien den neuen Besitzern um 1,2 Millionen Euro - der tatsächliche Wert des Grundstücks wurde allerdings auf 3,2 bis 4,8 Millionen geschätzt, wie die Tageszeitung \"Presse“ herausfand. Johann Breiteneder, der Streichers Gruppe das Grundstück im Jahr 2004 abkaufte, durfte sich mit den zusätzlichen Nutzflächen, die die Grundstückserweiterung und die Umwidmung brachte, über einen satten Widmungsgewinn freuen, und der Gestaltungsbeirat der Stadt Wien hatte keine Einwände dagegen, dass der von Breiteneder beauftragte Architekt Frank die Baulinie um zehn Meter nach vorne verlegte.
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Unwillige Bauherren

Dass es mit der Architekturqualität im ländlichen Raum oft nicht zum Besten bestellt ist, hat sich bereits bis zur EU-Kommission nach Brüssel durchgesprochen. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie das Programm \"Neues Bauen in den Alpen“ finanziert, das seit drei Jahren gemeinsam mit einem italienischen Verein versucht, öffentlichen und privaten Bauherren die Vorteile guter Planung näher zu bringen. Vor allem, weil die Förderung im Rahmen der Interreg III A-Initiative passiert, die eigentlich auf die Entwicklung eines alpinen Wirtschaftsraumes zwischen österreich und Italien zielt. Mit Hilfe dieses Programms, das Ende dieses Jahres abgeschlossen wird, bekommen Bauherren oder Gemeinden, die kein Geld für Gestaltungswettbewerbe ausgeben wollen oder können, Beratung und Unterstützung bei der Durchführung eines Wettbewerbs. Bis zu drei Entwürfe werden finanziert, beurteilt werden die Projekte von einer Jury unter Leitung der Kärntner Ortsbildpflegekommission. Finanziert werden diese Wettbewerbe mit 250.000 Euro aus dem Budget des Interreg-Programms, 180.000 Euro kommen vom Land Kärnten und 70.000 Euro bringt das Kärntner Haus der Architektur als Arbeitsleistung ein. Für Dietmar Müller, Geschäftsführer des Hauses der Architektur und Vorsitzender der Ortsbildpflegekommission, ist das Programm ein Beweis dafür, dass Verbesserungen der architektonischen Qualität auch mit geringen finanziellen Mitteln erreichbar sind.
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Neue Philosophie

Report:Die mobilkom rechnet mit einer Handypenetration von hochgerechnet 138 Prozent für das Jahr 2016. Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Durchdringung in den nächsten Jahren entwickeln? Was werden die Treiber sein?
Daniela Wimmer: Unter den gegebenen Aspekten teile ich diese Einschätzung, wenn wir vom österreichischen Markt sprechen. Laut Experten ist die Marktdurchdringung aktuell bereits bei 110 Prozent. Ein bestimmter Anteil von Nutzern wird einfach ein Zweit- oder Dritthandy haben. Für uns entspricht dieser Trend genau unserer Philosophie, sich wie ein Fashionlabel zu positionieren. Ich zitiere unseren Designchef Jim Wicks \"Sommer-, Herbst- und Winterkollektionen auf den Markt zu bringen\". Und die Nachfrage der Kunden - sie sind es die letztlich die Trends setzen - gibt uns Recht. Dazu passt auch die jüngste Entwicklung Motorola´s: Wir gewannen in Deutschland 2006 den Best Brands Award und gingen unter so bekannten Marken wie Tschibo, Google und UBS als erfolgreichste Marke hervor. Laut Businessweek wurde Motorola heuer mit einem Markenwachstum von weltweit mehr als 18 Prozent ausgezeichneter Top-5-Gewinner.

Stichwort Wachstum in Marktanteilen in österreich - Was macht Motorola besser als Nokia? Was besser als Sony Ericsson?
Heute muss ein Handy, um erfolgreich zu sein, drei Funktionen erfüllen. Erstens: das Funknetz optimal nutzen. Hier startet Motorola mit Geräten, mit denen Nutzer Bilder, Texte, Töne in Turbogeschwindigkeit runterladen können - wie etwa mit dem Motorazr V3xx. Zweitens muss das Gerät mit Features wie Kamera, extra Speicherkarte und MP3-Player vielseitig sein. Und drittens ist das Design ausschlaggebend. Kurz gesagt: Funktionalität, Tempo und Design. Essenziell dabei ist die Balance dieser Punkte: Ein Hersteller muss alle drei Faktoren erfüllen. Das ist uns mit der Plattform Motorazr genial gelungen. Deshalb wurde es Kult.

Sie haben vor kurzem die Verdoppelung des heimischen Marktanteils bekannt geben können, wie wird das Wachstum in den nächsten zwölf Monaten aussehen?
Wir sind derzeit Zweiter, werden diese Position 2007 weiter fixieren und den Abstand zur Nummer eins verringern. Weltweit haben wir über 22 Prozent Marktanteil, sind in Ländern wie Nord- und Südamerika Nummer eins und global gesehen klare Nummer zwei. Unser Ziel ist die Marktführerschaft. In österreich schafften wir es 2006, mit unseren Geräten ein sehr ausgewogenes Verhältnis in allen Preissegmenten zu schaffen, auf das wir 2007 sehr schön aufbauen können.

Was ist für Sie persönlich die spannendste Entwicklung am Handsetmarkt?
Früher ging es um simples Kommunizieren mit dem Handy. Heute ist das Mobiltelefon längst zum multimedialen Träger geworden. Jetzt geht es in Richtung Individualisierung, um ein ausgewogenes Zusammenspiel von Tempo, Funktionalität und Design. Spannend ist für mich die Entwicklung zu einer nahtlosen Kommunikation, wir nennen das seamless mobility, die Verbindung von Anwendungen meines alltäglichen Lebens wie Arbeitsplatz, Auto, Haushalt über ein Gerät - zum Beispiel über das Handy.

Rechnen Sie nach dem Rückzug von BenQ Mobile mit einer weiteren Konsolidierung am Handymarkt? Werden nach der kleinen Rückkehr von Alcatel weiter neue Player auf den Markt in österreich drängen?
Ich denke, es ist zu früh und auch nicht meine Intention hier Prognosen abzugeben. Das wird die Zukunft zeigen, nach wie vor sind BenQ-Handys im Handel. Auf jeden Fall wird 2007 wieder ein spannendes Jahr.

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Im Test: PowerShot A630 und A640

Canons Digicams der PowerShot-Serie bieten Hobbyfotografen für einen relativ günstigen Preis viele manuelle Einstelloptionen, eine umfangreiche Ausstattung sowie eine gute Bildqualität. So auch die jüngsten Modelle der Baureihe, die A630 und die A640. Die neuen Kameras lösen die Vorgängermodelle PowerShot A610/A620 ab.

Ausstattung
Der bewährte DIGIC-II-Bildprozessor von Canon erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit der Kameras und sorgt gleichzeitig für eine hohe Bildqualität. Beide Modelle sind PictBridge-kompatibel für den Direktdruck und verfügen über ein separates Druckmenü und die Print/Share-Taste. Zusätzlich zu SD- und MMC-Speicherkarten unterstützen beide Modelle das neue SDHC-Format für Speicherkapazitäten von bis zu 32 Gigabyte. Neben einem 9-Punkt-Autofokus bieten die beiden Kameras auch eine FlexiZone-AF/AZ Steuerung, mit der sich Messfelder manuell innerhalb eines großen Bildbereichs verschieben lassen

Handhabung
Beide Kameras bieten zahlreiche Funktionen, die den Fotografen bei kreativen Aufnahmen unterstützen. So stehen insgesamt 21 Aufnahmeprogramme zur Verfügung, zu denen neben der Programmautomatik und den Special-Scene-Modi auch klassische Spiegelreflexprogramme wie Blendenvorwahl, Zeitvorwahl und manuelle Belichtungssteuerung gehören. Die Blitzsynchronisation-Funktionen, die ebenfalls aus dem SLR-Bereich kommt, ermöglichen kreative Experimente bei Langzeitaufnahmen mit Blitz, der in diesem Modus erst zum Ende der Belichtung ausgelöst wird. Mit Hilfe der My-Color-Effekte lassen sich die Fotos vor oder nach der Aufnahme künstlerisch bearbeiten.
Die Resume-Playback-Funktion zeigt bei der Bildwiedergabe das zuletzt betrachtete Bild und die überbelichtungswarnung zeigt bei der Wiedergabe die überbelichteten Bereiche einer Aufnahme an. Zur Aufnahme steht dem Fotografen alternativ zum LC-Display aber auch ein optischer Zoom-Sucher zur Verfügung.

Technische Daten
• Auflösung: 10 Megapixel (A640) bzw. 8 Megapixel (A630)
• dreh- und schwenkbares 6,4 Zentimeter Farbdisplay plus optischem Sucher
• Seitenverhältnis: 4 : 3
• Farbfilter: Primär Farbfilter RGB
• Bildprozessor: DIGIC II mit iSAPS-Technologie
• Brennweite: 7,3-29,2 mm (35-140 mm äquivalent Kleinbild)
• 4fach Zoomobjektiv
• Lichtstärke: 1:2,8-4,1
• Objektivaufbau: 8 Linsen in 7 Gruppen (2 asphärische Linsen)
• AF System/ Messpunkte: 9-Punkt AiAF/FlexiZone AF
• Manueller Fokus: Ja
• AF Hilfslicht: Ja
• Naheinstellgrenze: Ca. 1 Zentimeter
• Messmodi: Mehrfeldmessung, mittenbetonte Integralmessung, Spotmessung
• Belichtungskorrektur: +/- 2 Blenden in 1/3 Stufen
• ISO -Empfindlichkeit: AUTO/High ISO Auto/80/100/200/400/800
• Weißabgleich Einstellungen: Auto/Tageslicht/bewölkt/Kunstlicht/Leuchtstoffröhren
• 21 Aufnahmeprogramme
• Blitzeinstellungen: Auto/manuell Blitz an/Blitz aus
• Belichtungsfunktionen: Auto, P, Tv, Av, M, Custom, Porträt, Landschaft, Nachtaufnahme
• Gewicht (ohne Akku und Speicherkarte): Ungefähr 245 Gramm
• Abmessungen: Ungefähr 109,4 x 66,0 x 49,1 Millimeter

PowerShot A630
Verglichen mit anderen Modellen ist die PowerShot A630 keine Schönheit: - die Kamera ist recht groß und ein wenig klobig. Da für den Betrieb 4 AA Batterien nötig sind, ist sie auch kein Leichtgewicht, aber wenigstens bieten ihr die vielen Batterien eine lange Laufzeit von 270 Aufnahmen.Im Test erzielte die Kamera eine hohe Auflösung und eine gute Bildqualität mit kräftiger Farbwiedergabe, hoher Schärfe und zuverlässiger Belichtung.

Die Canon PowerShot A630 verfügt über ein 4fach-Zoomobjektiv, welcher viel kreativen Spielraum bietet und einen Brennweitenbereich von 35 bis 140 Millimeter abdeckt. Neu ist eine Variante des Digital-Zooms, bei der anstelle der üblichen Interpolation (unter der die Bildqualität stark leidet) ein kleinerer Sensorbereich genutzt wird. Durch den geänderten Bildwinkel ergibt sich ein verlustfreier höherer Zoomfaktor - allerdings bei niedrigerer Auflösung.
Im Gegensatz zu Vorgängerin A620 bietet die Neue nun eine maximale Empfindlichkeit von ISO 800, womit sich der Einsatzbereich bei kritischen Lichtverhältnissen ohne Blitz erweitert. Das bringt aber nicht nur Vorteile, denn nach wie vor ist das Bildrauschen nur bis ISO 200 annehmbar.

Einfache Handhabung
In dieser Preisklasse ungewöhnlich sind die umfangreichen Optionen der Kamera: Neben Automatik und manueller Einstellung stehen noch Zeit- und Blenden-Vorwahl bereit und der Blitz lässt sich auf den zweiten Verschlussvorhang synchronisieren - praktisch bei langer Belichtung und Motiven in Bewegung. Mit diesen Profi-Features eignet sich die A630 auch für ambitionierte und erfahrene Fotografen. Im Automatikmodus ist die Kamera aber auch für Anfänger kinderleicht zu bedienen.

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Guter Deal

Die CA Immo International AG setzt erstmals einen Fuß nach Russland. Mit dem Bürohaus \"Maslov Tower“ in der Innenstadt von Moskau hat sich die Tochter der CA Immobilien Anlagen AG an diesem zehngeschoßigen Bürogebäude mit 30.000 Quadratmeter Nutzfläche beteiligt. Partner für das 100 Millionen Euro teure Projekt ist ein deutsch-russischer Projektentwickler, der bereits Erfahrung vor Ort habe, genannt werden wolle dieser aber nicht, so Andrea Bauer von der CA Immo. Dieser anonyme Partner hat jedenfalls das kürzere Ende bei den Vertragsverhandlungen gezogen: Denn die CA Immo wird sich nur dann zur Hälfte an dem Investment beteiligen, wenn der Tower voll vermietet ist. Andernfalls werde die österreichische Beteiligung geringer ausfallen, so Bauer - damit trägt der deutsche Entwickler mehr Risiko. Das Immobilienvermögen der CA Immo AG beträgt zu Ende des 3. Quartals 1,3 Milliarden Euro, Ziel ist die 2 Milliarden-Marke. Das Portfolio der im heurigen Sommer gegründeten, auf Ost- und Südosteuropa spezialisierten börsenotierten CA Immo International, an der die CA Immo zu 51 Prozent beteiligt ist, liegt bei 510 Millionen.Die Mieterlöse der ersten drei Quartale liegt bei 28 Millionen Euro, 61 Prozent davon stammen aus dem mittel- und osteuropäischen Raum, der Rest kommt von Objekten in Südosteuropa.
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