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Do more with less

Von Daniela Hoffmann

Im Rahmen des Kundenbeziehungsmanagements haben Unternehmen in den letzten Jahren Datenbestände aufgebaut, die sich ab einigen Terabyte aufwärts bewegen und jährlich im Schnitt verdoppeln. Die Kosten der aufwendigen Datenhaltung in Data Warehouses und Data Stores stehen im direkten Verhältnis zur Nutzung der Daten. Hier bieten analytische Funktionen und Business Intelligence neben dem verbesserten Informationsgrad der Mitarbeiter im Kontakt zum Kunden ein breites Einsatzfeld. Besonders am Herzen liegen den meisten Unternehmen Fragen nach dem Abwanderungsverhalten der Kunden (Churn Management) aber auch das Thema Betrugsabwehr (Fraud Detection). Allein, die hohe Schule der Analyse, das Data Mining, erforderte bisher ein entsprechendes Maß an Statistik- und Informatik-Wissen. Ausgebildetete Experten entwickeln Datenmodelle und Algorithmen, die im Anschluss getestet und modifiziert werden - Erfahrung und Geduld gelten dabei als wichtige Ingredenzien. Nur wenige Modelle entstehen so jährlich, die sich ressourcenbedingt lediglich mit ausgewählten Kernthemen des Geschäfts befassen können.

Bei teilweise monatlich wechselnden Preismodellen und Geschäftsprozessen stößt das klassische Data Mining daher rasch an Grenzen - und viele Entscheidungen bleiben weiterhin dem Bauchgefühl vorbehalten. Der Bedarf an prädiktiven (vorausschauenden) Datenmodellen liegt heutzutage jedoch zwischen mehreren hunderten und rund tausend pro Jahr. Diese Lücke füllt der amerikanische Softwarehersteller KXEN, der seinen Ansatz dann auch \"Extreme Data Mining\" nennt.

Datenausgrabung mal anders. Das Unternehmen mit Hauptsitz in San Francisco hat in den letzten 10 Jahren die in den Neunzigern entstandenen mathematischen Ansätze des Wissenschaftlers Vladimir Vapnik aufgegriffen. Vapnik befasste sich mit statistischen Eigenschaften des Lernverhaltens und übertrug diese auf das maschinelle Lernen. Dabei geht es darum, einen theoretischen Rahmen für das Problem der Inferenz zu bieten, also für das Problem, aus einem Datensatz Wissen über zugrunde liegende Muster zu erlangen. Die Idee von KXEN ist im Grunde die Fortsetzung der künstlichen Intelligenz (KI) mit den Mitteln der Business Intelligence (BI). Statt auf statistischen Ansätzen fußt die Software auf Mathematik. Zu den Vorteilen des selbstlernenden Systems zählt insbesondere, dass sich die Mitarbeiter nicht mit der Datenqualität und der Auswahl von Variablen \"per Hand“ - einschließlich der überprüfung ihrer Properties - zu befassen brauchen. Hier liegt ein beträchtliches zeitliches Einsparungspotential. Fehlwerte oder Ausreißer wertet das System aus, ohne Mittelwerte zu bilden - dabei wird davon ausgegangen, dass diese Phänomene analytische Relevanz besitzen (beispielsweise wenn Alter oder Verdienst nicht angegeben wurden). Der amerikanische Hersteller arbeitet kontinuierlich mit einem aktiven wissenschaftlichen Beirat, dem zwölf Wissenschaftler aus Mathematik und Statistik angehören. Ziel ist, regelmäßig neue Forschungsergebnisse in den Entwicklungsprozess einzubeziehen.

Die Lösung grenzt sich klar zu ETL-Tools ab, auch wenn über Schnittstellen auf unterschiedliche Datentöpfe zugegriffen werden kann. Als Grundlage benötigt das analytische Framework ein bereits bestehendes Data-Warehouse-System, aus dem zum Beispiel via ODBC sogenannte analysefähige Datensätze (ADS) zur Weiterbearbeitung generiert werden können. Diese Datensätze liest das Analytic Framework ein und wertet sie aus, ohne sie redundant zu speichern.

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Echt virtuell

Von Rainer Sigl

Was ist real, was virtuell? Eine scheinbar einfache Frage, die im Angesicht der immer komplexer und größer werdenden virtuellen Welten und Communitys im Netz dennoch immer schwieriger zu beantworten wird. Ein gestohlener virtueller Gegenstand kann durchaus zu ganz realem Mord und Totschlag führen, wie vor einiger Zeit in China geschehen, das systematische Abgrasen künstlicher Welten, das sogenannte \"Gold-Farmen\", verschafft ebenfalls im Reich der Mitte geschätzten 200.000 Jugendlichen (schlecht) bezahlte reale Jobs, und Immobiliengeschäfte können auch in virtuellen Welten ganz wirkliche Reichtümer erwirtschaften. Kurz gesagt: Mit Onlinespielewelten lässt sich handfest Geld verdienen, denn die nur im Computer existierenden Gegenstände, Immobilien und Charaktere wechseln heute oft für harte Währung den Besitzer. Hundert Millionen Menschen sind weltweit in vielen virtuellen Welten registriert. Da verwundert es kaum, dass die bislang größte künstliche Spielewelt, Blizzards \"World of Warcraft\", ein Massive Multiplayer Online Roleplaying Game (MMORPG) mit einer Spielerzahl von über sieben Millionen weltweit, längst ganz real das Bruttoinlandsprodukt kleinerer Nationen überflügelt hat.

Die Großen der Wirtschaft haben nun den Braten gerochen: Marketing, Verkauf, kurz: Wirtschaftsleben in virtuellen Welten sei das nächste große Ding. IBM kündigte vor kurzem an, die stolze Summe von zehn Millionen Dollar in den Ausbau und die Weiterentwicklung der Präsenz des Unternehmens in den virtuellen Communitys zu investieren. Das Lieblings- und erklärte Zukunftsprojekt des Technologieriesen ist \"Second Life\", wie auch Anton Fricko, European Programm Manager IBM Emerging Internet Technologies, vor kurzem in Wien bestätigte. \"Second Life\", erdacht von Amazon-Gründer Jeffrey Bezos und Ebay -Pionier Pierre Omidyar, nimmt einen gewissen Sonderstatus ein, da es weniger Spiel, sondern mehr virtueller Spielplatz ist, auf dem die Benutzer ihre Vorstellungen relativ frei umsetzen können: Von der Gestaltung der eigenen Spielfigur (des \"Avatars\") bis zu Erwerb und Ausstattung eigener virtueller Gegenstände und Immobilien reicht die Freiheit. Ohne klingende Münze geht hier - man beachte den Realismus - freilich wenig: Die Meldung von Ailin Graef, die mit cleveren Grundstücksspekulationen in \"Second Life\" ganz real eine Million Dollar gescheffelt hatte, heizte das Interesse für die Spielwelt weiter an. Der Hype bricht gerade an allen Ecken los: Reuters eröffnet eine eigene Dependance in der virtuellen Welt, der deutsche Fernsehsender Bunch TV wird sowohl im Spiel als auch real senden und IBM schwärmt wie andere Geschäftsriesen von den endlosen Möglichkeiten, die \"Second Life\" und seine virtuellen Nachfolgewelten in Zukunft für Kunden und - wer hätte das gedacht - große Firmen als Marketings-, Verkaufs- und Präsentationsflächen bereitstellen könnten.

Der Einstieg von IBM, Hewlett Packard, Intel, Sony BMG und Adidas in die \"virtuelle Geschäftswelt von morgen\", der mit großem Enthusiasmus und noch größeren Werbeetats kräftig gehypt wird, stößt aber auch auf Kritik und handfeste Probleme aus dem \"First Life\". So beginnen sich etwa zunehmend auch nationale Steuerbehörden für die virtuellen Märkte und die hier bisher großteils unbehelligten Geldflüsse zu interessieren. Dass die unsichere rechtliche Situation, die auch IBM-Mann Fricko nicht unerwähnt ließ, noch reichlich Konfliktpotenzial bietet, zeigt sich ganz konkret etwa in einer wohl recht kleingedruckten Klausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Nutzung von \"Second Life\", wird da doch in dürrem Juristenenglisch festgestellt, dass buchstäblich alles, vom Account selbst bis zu den angehäuften, gekauften oder selbst erschaffenen Gegenständen und Immobilien, im Besitz des Spielbetreibers Linden Labs verbleibt. Erste Klagen beschäftigen bereits die Gerichte in den USA, weitere dürften weltweit folgen - zumindest in dieser Hinsicht tut sich unbestritten ein neues, bisher gänzlich unbekanntes Geschäftsfeld für künftige Generationen von Medienanwälten auf.

Trotz dieser Hürden, dies sei den eifrigen Trompetern der schon wieder neuen Geschäftszukunft von morgen unbenommen, werden virtuelle Welten ohne Zweifel fester Bestandteil der Realität von morgen sein - inklusive Werbung, neuen Geschäftschancen, Konsumparadiesen und ganz neuen Businessmodellen. Kontrastprogramm: Die spanische NGO \"Mensajeros de la Paz\" hat sich der bunten Konsumzukunft übrigens bereits jetzt mit einer sarkastischen Aktion angenommen: In der Gestalt eines obdachlosen schwarzen Kindes in den Glitzerwelten von \"Second Life\" bringt man noch ein bisschen mehr Realismus in die virtuelle Welt - und holt die oft weniger geliebte Wirklichkeit wieder etwas mehr ins Blickfeld.

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Bewusstsein für IT-Sicherheit

Report: Herr Schaumann, wie steht es um das Bewusstsein zur IT-Sicherheit in den Unternehmen? Ist die Awareness gestiegen?
Philipp Schaumann: In einzelnen Bereichen, speziell im Verantwortungsbereich der IT-Abteilung, wird bereits ein relativ hoher Sicherheitsstandard gelebt. Andererseits gibt es eine Reihe Schwächen, die diese positiven Aspekte leicht zunichte machen können. So gibt es keine weltweite Sicherheitsverantwortung in den Netzen und daraus resultierend auch keine einheitlichen Sicherheitsregeln, die weltweit durchzusetzen wären. Ein weiterer zentraler Schwachpunkt ist, dass es keine deutlich sichtbare Unterstützung des oberen Managements für eine Verbesserung der Informationssicherheit gibt. Dies ist aber unabdingbare Voraussetzung. Leider zeigt es sich recht oft, dass lobenswerte Einzelinitiativen der IT-Profis sich mangels Unterstützung der Geschäftsleitung tot laufen. Ein Beispiel: So musste in einem Unternehmen die sehr sinnvolle Einführung einer Bildschirmsperre bei längerer Inaktivität nach Beschwerden aus dem oberen Management wieder entfernt werden. So etwas untergräbt den Sicherheitsgedanken natürlich.

Was also würden Sie den Unternehmen raten?
Ganz oben auf der Weihnachtswunschliste vieler IT-Leiter steht die bessere Rückendeckung durch die Geschäftsleitung. Oft aber liegt das Problem in unklaren Verantwortungen und Kompetenzen. Implizit wird angenommen, dass die IT-Abteilung natürlich auch ihr eigener Kontrolleur sein sollte, gleichzeitig aber so simple und notwendige Sicherheitsentscheidungen wie \"minimale Passwortlänge muss größer Null sein“ nicht durchsetzen kann, sondern von der Geschäftsleitung desavouiert wird. Hier ist eine klare Verteilung der Verantwortung mit entsprechenden Kompetenzen gefordert.

Immer wieder hat eine Geschäftsleitung noch nicht erkannt, dass eine sichere und damit auch gut verfügbare und gut funktionierende IT heute für viele Unternehmen eine unabdingbare Voraussetzung für effiziente Geschäftsprozesse und Abläufe ist. Und das bedeutet, dass die drei Kernsäulen der Informationssicherheit, nämlich Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten, Systemen und damit auch Anwendungen, ohne große Unterbrechungen gewährleistet werden muss. Was das im Einzelfall für ein Unternehmen bedeutet, ergibt eine Risikobetrachtung: Wie lange laufen unsere Geschäftsprozesse weiter, wenn durch den Ausfall eines Servers, oder der Internetanbindung, oder auch durch einen kräftigen Virusbefall die Systeme für einige Tage zum Stillstand kommen? Um zu so einer Analyse zu kommen, müssen alle Abteilungen zusammenarbeiten - dies kann nicht der IT-Abteilung überlassen werden. Und dafür braucht die IT-Abteilung die Unterstützung aus dem Management.

Erkennen die Unternehmen die Notwendigkeit zum Schulterschluss in Security-Fragen?
Zum Glück setzt sich diese Erkenntnis mittlerweile bei immer mehr Unternehmen durch. Wir unterstützen unsere Kunden bei diesen Analysen. Doch muss eine solche Risikobetrachtung keine umfangreiche Masterthese werden, sie lässt sich beim Einsatz von entsprechend erfahrenen Experten oft schon mit ein bis zwei Wochen Aufwand sehr kostengünstig erstellen. Eine solche Analyse kann dann alle nachfolgenden Investitions- und Projektentscheidungen auf eine solide, fundierte Grundlage stellen: Braucht das Unternehmen ein sofort verfügbares Zeitrechenzentrum, oder reicht in Wiederherstellungskonzept auf \"cold standby“ Basis, das eine Wiederaufnahme des Betriebs am nächsten Arbeitstag sicherstellt?

Philipp Schaumann ist seit 30 Jahren in der EDV tätig, er arbeitet als Security Consultant für Bull in Wien und führt Sicherheitsberatungen, Audits und Risikoanalysen durch. Er unterrichtet auch an der Donau Universität in Krems in mehreren Kursen zu Themen wie Risikoanalyse, Sicherheitspolicy, Desaster Recovery, aber auch Businessethik und ihre Relevanz für firmeninterne Wirtschaftskriminalität.

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Abhilfe gegen (heimliche) Stromfresser

Der verdeckte Stromverbrauch kostet einem durchschnittlichen Wiener Haushalt bis zu 80 Euro pro Jahr. In jedem Haushalt wird Strom verbraucht, ohne das wir es merken. Ein bekanntes Beispiel ist der Fernseher: gerade ältere Modelle können - auf 24 Stunden gerechnet - im \"Standby\"-Modus einen höheren Stromverbrauch als im Betriebszustand haben. Trafos von Halogenleuchten können Stromverbrauch verursachen, ohne einen einzigen Lichtstrahl zu spenden. Unerwartet hoch ist auch der \"Standby\"-Verbrauch des Computers - Schlafzustand und aktivierter Bildschirmschoner ändern oft nichts daran. Handyakkus, die gerade nicht in Gebrauch sind, sollte man ebenfalls besser abstecken.

Strom sparen
Eine einfache und günstige Lösung ist zum Beispiel der Einsatz von schaltbaren Steckerleisten. Sie sind billig zu haben und können den Großteil der Stand-by-Kosten sparen.
Das \"Interactive Institute“ betreibt ein sehr interessantes Projekt namens STATIC. Darin werden Geräte entwickelt, die sensibel auf die verbrauchte Energie reagieren, und so auch ihre Benutzer für den Energieverbrauch sensibilisieren. Zahlreiche interessante Prototypen sind aus diesem Projekt bereits hervorgegangen. Beispiele:

Flower Lamp
Diese Lampe ist ähnlich wie Blumenblüten gestaltet. Die Blüte öffnet sich jedoch nur bei niedrigen Energieverbrauch. Um eine schöne Lampe zu haben, muss man also Energie sparen.

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Druckoutput im Servicehoch

Insgesamt beziehen mehr als 250 österreichischen Unternehmen Druckoutput-Services von Raiffeisen Informatik. Dadurch konnte der IT-Dienstleister im Geschäftsjahr 2005 im Druckoutput-Bereich eine Umsatzsteigerung von 6,7 Prozent erreichen. \"Dieser Bereich entwickelt sich immer besser, da viele Unternehmen erkennen, dass durch Auslagerung dieser Dienstleistungen hohe Qualitätsansprüche erfüllt und eine Kostenersparnis für unsere Kunden möglich ist,\" zeigt sich Wilfried Pruschak, Geschäftsführer Raiffeisen Informatik, erfreut.

Rechnungsdaten sind besonders heikle Daten. Nichts könnte unangenehmer sein, als Rechnungen zu versenden deren Folgeblätter falsch oder gar nicht angefügt sind. Fehler dieser Art können durch Auslagerung des Druckes ein Hochleistungsdruckzentrum verhindert werden. Modernste Technologien beugen Fehlleistungen vor und garantieren auch die Zustellung der Dokumente. Raiffeisen Informatik hat eine Anwendung entwickelt, die über einen Datamatrixcode Dokumente einliest und die zusammengehörenden Druckwerke zusammenführt.

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Habbo Hotel

\"50 Millionen Habbos sind der Beweis\", heißt es in einer Aussendung des Online-Community-Spezialisten Sulake. Habbo Hotel ist seinem Betreiber zufolge das erfolgreichste Onlinespiel für 13- bis 18-Jährige weltweit. Monatlich checken sechs Millionen Unique User in ihr Hotel ein und bilden somit eine rasantest wachsende Teenager Community im Web. Seit Anfang November haben auch österreichische Kids mit habbo.at ihr eigenes Habbo Hotel.

Verantwortlich für das Geschäft um virtuelle Hotelzimmer und deren Pixelbewohner zeichnet das finnische Unternehmen Sulake. Das Unternehmen beschäftigt bereits über 270 Angestellte weltweit. Habbo soll sich zu einer neuen Art von Jugendmarke entwickeln, basierend auf einer großen Teenage Online Community. Geplant sind die Entwicklung von Mobile Games, Zeichentrickserien und Merchandise Produkten.

\"Leute treffen, Spiele spielen, Freundschaften schließen, das macht Teenagern Spaß“, erklärt Anita Geiger, Country Managerin für österreich, den Erfolg des Konzepts. Wer in Habbo Hotel einchecken will, legt sich einen Avatar - auch Habbo genannt - zu. Aussehen und Styling seines Habbos kann der User selbst bestimmen. Im Hotel selbst gibt es diverse öffentlich zugängliche Räume, in denen Kontakte zu anderen Habbos geschlossen werden können. Platz für Selbstverwirklichung bietet auch die Gestaltung der privaten Gästezimmer. Eingebettet in eine gewaltfreie altersgerechte Umgebung bietet Habbo Hotel die ideale Plattform für soziale Kontakte, Meinungsaustausch und kreative Selbstentfaltung.

Der Habbo Pixel Style ist angelehnt an die frühen Computerspiele. In einer axonometrischen 2D Umgebung angelegt, punktet Habbo mit frischen Farben und einzigartigem Design. Technisch gesehen ist die Spielumgebung auf einer Java basierenden FUSE Technologie aufgebaut. Diese wurde vom Spielbetreiber Sulake speziell für die Multiplayer Online Umgebung entwickelt. Der Hotelgast selbst wurde von Lingo-Entwicklern programmiert und kann über jeden Standard Browser kombiniert mit Shockwave Director plug-in gelesen werden. Besonders beliebt bei den jugendlichen Habbos ist die Habbo Konsole. über diese können die User per Instant Messaging mit ihren Freunden Kontakt halten ohne private Daten weitergeben zu müssen. Ein Bobba Filter scannt jegliche Konversationen auf unpassende Inhalte und schützt die Identität des Users. Ausserdem ist Habbo Hotel rund um die Uhr moderiert.

Bezahlung mit Habbo Talern. Wer im Habbo Hotel Spaß haben will, braucht kein Geld - Anmeldung und Aufenthalt im Hotel sind kostenlos. Für Extras wie Möbel, diverse Styling Artikel, Game Tickets, Haustiere etc. wird mit Habbo Talern bezahlt. User können per Mehrwert-Nummer, Kreditkarte oder paysafecard Taler erwerben. \"Auch wenn coole Möbel bei Habbo eine große Rolle spielen, so ziehen doch die meisten Habbos mit wenigen Talern durchs Hotel und haben vor allem Spaß beim Chatten“, merkt Geiger an.

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Avaya baut ab

\"Die Neuausrichtung von Vertrieb und Service ist ein logischer Schritt, um insgesamt die Effizienz weiter zu steigern\", sagt Hans-Jürgen Bahde, Geschäftsführer von Avaya in Deutschland.Das Tenovis-Nachfolgeunternehmen hat nun mitgeteilt, die Vertriebs- und Serviceorganisation neu aufstellen zu wollen. Im Klartext: bis zum Jahresende werden in Deutschland rund 90 Stellen im Vertrieb und 256 Stellen in der Serviceorganisation eingespart. Auch österreich ist vom Konsolidierungsprogramm betroffen. Bei der am 14. November 2006 stattgefundenen Wirtschaftsausschusssitzung des Gesamtbetriebsrates des Konzerns in Frankfurt hat die Avaya-Geschäftsführung angekündigt, beim kleinen Nachbarn rund 60 Mitarbeiter abzubauen.

Die GPA protestiert nun gemeinsam mit dem Betriebsrat des Telekommunikationsunternehmens gegen das Kostensenkungsprogramm, das allein auf Kosten der Belegschaft gehen soll. \"Mit dieser Politik gefährdet das Unternehmen seine eigene Zukunft in Vertrieb und Service\", so der stellvertretende GPA-DJP-Bundesgeschäftsführer (Druck, Journalismus, Papier) Karl Proyer.

Die Betriebsräte des Konzerns vermissen nach wie vor ein Konzept, mit dem Avaya auf dem Markt in Deutschland als auch in österreich nach dem Kauf von Tenovis die bisherige sehr gute Marktposition von Tenovis behaupten kann. \"Die Unruhe in der Belegschaft ist wegen des fortgesetzten Personalabbaus sehr groß. Nach wie vor ist nur zu erkennen, dass Avaya mit Kostensenkungsmaßnahmen zu Lasten der Beschäftigten versucht, ein besseres Ergebnis zu erzielen und allein die Aktionäre zu befriedigen. Das ist in unseren Augen keine zukunftsorientierte Politik. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen bei Avaya endlich Perspektiven aufzeigen, um einen positiven Fortbestand der Tenovis-Mitarbeiter innerhalb von Avaya zu sichern\", so Proyer.

Für Avaya-Sprecher Markus Berner wird die Suppe in österreich längst nicht so heiß gegessen, wie sie (in Frankfurt) gekocht wurde. Zum Abbau der voraussichtlich 60 Vertriebsmitarbeiter würden rund 20 Posten im Service hinzukommen, erklärt Berner gegenüber dem Report.

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Keine Theorie des Erfolgs

Natürlich ist es schön, Erfolg zu haben, sagt Alexander Dill. Nur:Er ist nicht machbar, man kann ihn nicht programmieren. Und daliegt das Problem mit den Erfolgsgurus wie Napoleon Hill, Joseph Murphy, Dale Carnegie & Co. Alle wollen uns weismachen, dassfalsches Denken Misserfolge, richtiges Denken dagegen nur Erfolge produzieren kann. Dabei ist gerade die verbissene Suche nach Erfolg der Grundstock für den Misserfolg, behauptet der Philosoph und Unternehmer Alexander Dill. Die Story vom Tellerwäscher, der sich fleißig zum Milliardär hocharbeitet stimme zwar, doch freilich nicht für jeden.

Die berühmten Leitfäden zum Erfolg, die Ratschläge der Wirtschaftsgurus, die Gesetzmäßigkeiten von Börsen führten stetsbei jenen zum Ziel, die augenscheinlich von den Früchten des eigenen Geschicks gestreift wurden. Allen anderen ist der Misserfolg sicher. »Die in der westlichen Welt gängige Erfolgsskala bedeutet 5er-BMW, Haus und Urlaub in der Karibik als Lebensziel«, prangert Dill an. Er propagiert vielmehr den Wertder Gelassenheit in allen Höhen und Tiefen des Lebens (mit denen die Menschen ohnehin konfrontiert werden). Weiters sei einepositive Ziellosigkeit auf den Lebenswegen ratsam. Die fix vorgenommenen Lebensziele verstellen nämlich die Sicht auf wichtigere Dinge. Dill rät, »nicht in der Zukunft zu leben«. »Je höher die Ideale, desto geringer die Ergebnisse«, stellte schon sein legendärer chinesischer Kollege Laotse fest.

Erstaunlicherweise kann fast jeder von besonderen Krisensituationen berichten, dass ein vollkommenes Abschalten und Loslassen dazu führte, dass das oft beschworene Wunderin letzter Minute tatsächlich geschah. »Ich glaube, dass ein bewusstes Nicht-Tun den Raum für viele äußere Dinge öffnet«,meint Dill. So melden sich zum Beispiel Menschen auf einmal, die man, versunken in seine Ziele, nicht mehr wahrgenommen hat.Geschäftsprozesse, die seit Jahren stagnieren, kommen auf einmal in Bewegung. Ideen, die durch Vernunft und Nutzdenken verschüttet waren, sprießen plötzlich hervor.

Erfolgswahrheiten. »Jede Erfolgsgeschichte ist einzigartig und individuell«, ist Dill überzeugt. Aus diesem Grund könne es keinen, einzigen glaubwürdigen Leitfaden dazu geben - sämtliche Ratgeber sind letztendlich stets Erfolgsfallen, die hunderte verschiedene Wege zu den Lebenszielen suggerieren, ohnedabei das Wegenetz tatsächlich zu begreifen. Wenn jemand nur einen Tag zu leben hätte und zwischen vollendetem Glück und totalem Erfolg wählen müsste: Würde er allen Ernstes den Erfolg wählen, wenn er wüsste, dass er ihn am nächsten Tag nicht mehr genießen könnte?

Ein Achterl Wein. In jeder Bankfiliale, in jeder Talkshow und in jedem Freundeskreis begegnen sie uns: die kleinen und großen Erfolgsgurus mit den richtigen Rezepten. So gelangt man wahlweise durch Sparen, Investieren, Beziehungen oder Betrugzum Ziel. »Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es gibt Erfolg- manchmal jedenfalls«, meint der Wirtschaftsphilosoph. »Wirkönnen zufällig Erfolg haben. Was wir nicht können, ist Erfolgmachen.« Dazu hätten sich die österreicher noch so mancheTugend bewahrt, die anderen gänzlich verloren gegangenscheint: mit einem gepflegten Achterl die Mittagspause in denNachmittag zu verlängern. Es sei wichtig, sich nicht vom eigenenErfolgsdruck in Haft nehmen zu lassen, Sklave seiner Handgriffezu werden.

»Die derzeit erfolgreichsten Bürger der Erde, nämlich GeorgeW. Bush und Bill Gates, müssen beide damit leben, dass ihr Erfolgweitgehend als unverdient angesehen wird. Die Weltherrschaft über den Softwaremarkt und die vollkommene militärischeübermacht bewirken keineswegs auch Anerkennung. Das Publikum ist vielmehr geneigt, den Erfolg als Ergebnis schmutziger Tricks, Verschwörungen und Seilschaften anzusehen- alles andere als die Folge persönlicher Leistung. Obwohl ein Weltmonopol auf PC-Betriebssysteme und militärische Macht faktisch den größtmöglichen irdischen Erfolg darstellen, geht der prestigeträchtigere Literaturnobelpreis an eine zurückgezogenlebende österreichische Schriftstellerin. Elfriede Jelinek hat nie einen Bestseller geschrieben. Nie war sie Gast beim führenden amerikanisches Talkmaster Jay Leno«, heißt es in Dills Buch »Die Erfolgsfalle«.

Auf höherer Ebene. Dill, 1959 in München geboren,hat schon einiges erlebt: vom American Dream in NewYork bis zur politischen Intrige im Nachwendedeutschland,von der Planung von Biomassekraftwerken in Bayern biszum Deutschen Auslandsmarketing, das er zeitweise als Projektleiter koordinierte. Derzeit forscht der Unternehmer, derimmer wieder auch Misserfolge im Geschäftsleben eingefahrenhat und derzeit eine Softwarefirma namens Internetkloster mit Sitz am Salzburger Kapuzinerberg besitzt, auf höheren Ebenen. Auf der Website www.whatiseconomy.com sammelt er Antworten auf die Frage nach dem Wesen der Wirtschaft. Bislang wäre nämlich ein wesentlicher Aspekt in der Bewertung von Volkswirtschaften übersehen worden: »Freeware«. Per se kostenfreie Produkte, wienatürliche Ressourcen, Religion, Glück und Zufriedenheit, könnten die harten Kriterien in Bewertungen in der Wirtschaft wesentlich bereichern. Besonders Volkswirtschaften in Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern sind demnach krass unterbewertet. Denn dort verfügen die Menschen (und die lokale Wirtschaft) über nachhaltig positive Werte zu Erfolg und Glück, die auch ein Umdenken in den Investorenströmen bewirken könnten.

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Exquisite Leder-Maus

Und damit handelt es sich nicht um Personenbeschreibungen bei einschlägigen Partnervermittlungsseiten, sondern um echte Computermäuse. Jede Maus ist aus einem speziellen Metall, das auch von der NASA verwendet wird, gefertigt, die Oberfläche ist aus italienischem Leder. Das macht die Maus so exquisit, was sich auch auf den Preis niederschlägt: Ungefähr 300 Euro muss man für das gute Stück berappen. Da muss man sich echt überlegen, wie viel einem Exklusivität wert ist. Dafür gibt’s eine lebenslange Garantie.

Eigenschaften im überblick
- Optischer Sensor für 800dpi Auflösung
- 3 Tasten, Scrollrad
- Farben: \"goldeneye”, \"black pearl\

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Im Test BenQ MP770

Erste Wahl für bewegte Bilder sind Flüssigkristall-Beamer (LCD). Sie projizieren auch schnelle Bewegungen ohne Farbschlieren im Bild. Die Stärke von Beamern mit Mikrospiegeln (DLP: Digital Light Processing) sind eher stehende Bilder wie Fotos und Grafik: Hell, mit sattem Schwarz, hohem Kontrast und kaum sichtbaren Pixelstrukturen.

Mit dem BenQ MP770 sind Heimkinofans, aber auch Geschäftsleute gut gerüstet. Der Projektor auf DLP-Basis strahlt mit 3.200 Ansi-Lumen und qualifiziert sich damit für Präsentationen in Räumen mit eingeschalteter Zimmerbeleuchtung.Business-User, die viele Präsentationen halten, werden sich auch über den integrierten Laserpointer in der Fernbedienung freuen. Zusätzlich bietet sie Blank, Freeze, Maussimulation und sinnvolle Präsentationshilfen.

Dank seiner Größe von 298 x 94 x 230 Millimetern und einem Gewicht von 3 Kilogramm eignet sich der MP770 vor allem für die mobile Nutzung. Allerdings benötigt er wesentlich länger zum Abkühlen als Vergleichsmodelle. Dank eines eingebauten Lüfter-Nachlaufs per Akku kann man den BenQ MP770 aber nach Ende der Präsentation vom Stromkreislauf trennen.

Der XGA-Projektor ist mit zwei auswechselbaren Staubfiltern ausgestattet und bietet neben einem VGA-Eingang auch einen Component-Anschluss, S-Video sowie einen DVI-Eingang. Man kann ihn allerdings nicht an alle Geräte anschließen, da die entsprechenden Eingänge fehlen. Daher muss man genau auf die Auswahl des DVD-Players achten, denn einige Billigmarken sind nicht kompatibel.

Bildqualität
Der MP770 bietet eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln und einen Maximalkontrast von 2000:1. Mit diesen Werten wundert es also kaum, das die Bilder gestochen scharf sind und Details auch bei Schwarz-Weiß-Filmen gut wiedergegeben werden. Er erkennt sofort das eingehende Computersignal.Die Farbreinheit der Grundfarben ist sehr gut. Die Abdeckung von Rot und Blau ist ausreichend, lediglich Grün könnte ausgeprägter sein. Im Präsentations-Modus ist die Farbqualität eher schwach. Doch das Gerät bietet viele leicht bedienbare Funktionen, die Farbqualität den eigenen Bedürfnissen anzupassen.Doch leider wirkt sich jede Farboptimierung auf die Lichtleistung aus.

Handhabung
Die Menüführung wurde gut gelöst, die Bedienung ist intuitiv und einfach. Die Projektionsgrößen rangieren von 0,79 bis 7,62 Metern bei Abständen zwischen 1 und 10 Metern. Ein digitaler Zoom vergrößert bis zu 8fach. Die vertikale und horizontale Trapezkorrektur wird ebenfalls digital vorgenommen.

Features:
- 3.200 ANSI Lumen (2.600 ANSI Lumen im Energiespar-Modus)
- Kontrastverhältnis von 2000:1
- Auflösung: XGA 1024 x 768
- Fernbedienung mit Laserpointer
- 2 Watt Lautsprecher
- DLP-Technologie
- Abmessungen: 298 x 94 x 230 Millimeter
- Gewicht: 3 Kilogramm
- Betriebsgeräusch < 31 dB (Normalmodus) < 28 dB (ECO-Modus)
- Lampenlebensdauer: ca. 3000 Stunden (Normal), 4000 Stunden (ECO)
- Bilddiagonale: 0,79-7,62 Meter
- Projektionsentfernung: 1 - 10 Meter
- Preis: 1.649 Euro

Fazit:
Vor allem das wenig aufdringliche Geräusch und der Preis machen diesen Projektor interessant. Dem Filmabend mit Freunden und Popkorn steht mit dem MP770 nichts im Wege. Auch in ruhiger Umgebung, denn das Betriebsgeräusch von 31 dB(A) im Normal- bzw. 28 dB(A) im Eco-Modus ist wirklich nicht störend.

Plus/Minus:
+ Sehr leise
+ sehr gute Bildqualität
+ Kontrast
- Teilweise die Lichtleistung
- kühlt langsam ab

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