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Hohe Auszeichnung für Ernst Primosch

Ernst Primosch ist einer der wenigen Europäer und der erste Kommunikationsmanager aus dem deutschsprachigen Raum, der von dieser amerikanischen Institution aufgenommen wurde. \"Ich freue mich über die Berufung“, sagt Primosch. \"Da die USA in Kommunikationsfragen noch immer eine weltweit führende Rolle spielen, sehe ich das als ausgezeichnete Möglichkeit für einen Wissensaustausch und Know-how Transfer nach Europa.“
Primosch arbeitet seit 17 Jahren für Henkel, seit 2001 verantwortet er von Düsseldorf aus die weltweite Kommunikation von Henkel. In seine Amtszeit fällt die Neuorganisation der Kommunikation und die 2002 gestartete Dachmarkenkampagne \"Henkel - A Brand like a Friend\". Damit habe Primosch wesentlich zur globalen Stärkung der Unternehmensmarke Henkel beigetragen.

Institute for Public Relations
Ziel der 1956 gegründeten Vereinigung ist es, Grundlagenwissen der Kommunikation sowohl an Praktiker als auch an Pädagogen und Ausbildungsstätten wie Universitäten weiter zu geben und dabei stets die aktuellen Entwicklungen zu berücksichtigen. Mitglieder des \"Institute for Public Relations“ sind unter anderem Tony Cervone von General Motors oder Donald K. Wright von der Universität Boston. Mit der Berufung internationaler Kommunikationsfachleute stärkt das renommierte Institut seine internationale Stellung und trägt damit dem zunehmenden Einfluss der Globalisierung auf die PR-Branche Rechnung.

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Intuitiver Erfolg

Neben der öffnung der Ostmärk­te nutzte Schmid hierzulande mehrfach die Gunst der Stunde, um Wachstum zu generieren. Im Report-Interview erklärt Schmid, warum er ein Faible für insolvenzgefährdete übernahmekandidaten hat und wieso er nicht an die Börse will.

(+) plus: Was waren aus Ihrer Sicht die prägendsten Ereignisse in der Bau- und Bau­stoffindustrie in den letzten zehn Jahren?
Friedrich Schmid: Das war sicherlich die Ostöffnung, die österreichischen Unternehmen enorme Chancen eröffnet hat.

(+) plus: Ihre Gruppe hat sie genutzt und eine fulminante Entwicklung hinter sich. Ist dieses Tempo aufrechtzuerhalten? Was müsste passieren, um das abzusichern?
Schmid: Ob die Milliarde in fünf Jahren verdoppelbar ist, traue ich mir nicht vorauszusagen. Ein Ziel wäre es, wobei das dann schon mein Sohn machen muss. Es wird schwieriger werden, weil die Märkte im Osten ja auch abflachen. Wir hatten in Tschechien, Ungarn und der Slowakei zu Beginn jährlich zweistellige Zuwachsraten. Die gehen jetzt in einstellige zurück. Fallweise, wie etwa in Ungarn, gibt es deutliche Rückgänge. Rumänien und Bulgarien wachsen dafür aber zweistellig. Die Ukraine und die Türkei sind Riesenmärkte. In der Türkei leben rund siebzig Millionen Menschen. Jedes Jahr kommt etwa eine Million dazu, allein das erfordert 150.000 Wohnungen jährlich. Wir beginnen dort jetzt langsam mit ein, zwei, Putzwerken.

(+) plus: Besteht bei all den Firmen in Ost- und Südosteuropa nicht die Gefahr, übers Ohr gehauen zu werden? Wie gehen Sie damit um?
Schmid: Ich bin an sich ein großzügiger Mensch. Wenn jemand etwas braucht, kann er zu mir kommen. Wenn ich jedoch merke, dass mich jemand betrügt, ist er weg. Bei industrieller Produktion habe ich ein Gefühl, ob etwas passt, da kenne ich mich aus. Ich schaue mir die Berichte der rund siebzig Firmen gut an, das geht auch in der Badewanne oder in der Sauna. Das Wichtigste ist es, einen guten Geschäftsführer zu finden. Der sucht sich dann auch gute Leute. Als wenig hilfreich hat sich die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern erwiesen. Die agieren oft lethargisch, hundert Prozent zu haben ist besser. Wir haben da auch Lehrgeld bezahlt, weil wir am Beginn der Expansion noch meinten, es sei hilfreich, mit Akteuren vor Ort Joint Ventures einzugehen.

(+) plus: Mit dem Bau des Zementwerkes in Wopfing haben Sie vor mehr als 25 Jahren eine ganze Branche überrascht und auch vor den Kopf gestoßen. Ließe sich ein derartiger überraschungscoup heute noch einmal wiederholen?
Schmid: Ja und nein. Vermutlich würde es aber an den Emissionsrechten scheitern. Heute in einen bestehenden Markt etwas Neues zu bauen, lohnt sich nicht. Man kann eigentlich nur etwas kaufen, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt.

(+) plus: Verstehen Sie sich als Gelegenheitskäufer, der antizyklisch agiert?
Schmid: Irgendjemand hat mich einmal als Schnäppchenjäger bezeichnet. Ich selbst würde mich eher als Zufallskäufer bezeichnen. Es sind ja meistens Zufälle. Das Interessante ist, dass, wenn man als Käufer bekannt ist und sich vergrößert, die Leute sich von selbst melden. Ich habe gerade aktuell einen Fall im Burgenland, der vielleicht etwas werden könnte.

(+) plus: Wie kommen die Informationen an Sie?
Schmid: Vieles davon kommt von den Banken, die an einen herantreten, oder halt direkt von den Eigentümern, die nach einer Lösung suchen.

(+) plus: Ihr Lieblingskaufpreis, so hört man, ist ein Euro?
Schmid: Eigentlich ja. Weil ich gerne etwas kaufe, was verkorkst ist oder aus irgendeinem Grund schlecht geht, und ich dann die Chance kriege, etwas daraus zu machen. Das war bisher bei mehreren Firmen der Fall. Genauso gerne kaufe ich Aktien, die aus irgendeinem Grund Turbulenzen wie Chapter 11 oder ähnliches durchmachen und wo vielleicht ein übernahmeangebot absehbar ist. Das mache ich für mich allein. Ich stehe um sechs Uhr früh auf und schaue hinein und überlege mir, welche Firmen interessant sind. Eine Firma wird ja nicht wegen eines momentanen Problems dreißig Prozent weniger wert. Das geht ja vorüber.

(+) plus: Heißt das, dass Sie auch bei der RHI engagiert sind?
Schmid: Ja. Die hätte man allerdings kaufen müssen, als sie bei fünf Euro stand. Das Unternehmen ist eine Perle und Marktführer im Segment feuerfester Produkte. Ich denke, dass Gerhard Draxler seine Sache gut gemacht hat.

(+) plus: Haben Sie einen Börseschwerpunkt?
Schmid: Das wechselt. Letztes Jahr war es Deutschland sowie Rohstoffaktien wie Zink, Nickel, die ja blendend zugelegt haben. Da bin ich aber zu Jahresende herausgegangen und habe jetzt ein bisschen in Uran inves­tiert. Es sind 140 Atomkraftwerke geplant, 27 davon bereits in Bau. Das Schwierige an der Börse sind die Währungen. Es nützt nichts, wenn man mit US-Aktien zehn Prozent zulegt und zugleich der Dollar zehn Prozent verliert.

(+) plus: Was suchen Sie aktuell?
Schmid: Einen Wald in Rumänien. Holz ist aufgrund des hohen ölpreises unheimlich gestiegen. Es gibt in Rumänien Waldflächen mit mehreren Tausend Hektar. Der Wald ist dort teurer als landwirtschaftlicher Grund.

(+) plus: Wovon lassen Sie die Finger?
Schmid: Was mir nicht liegt, ist es, Projekte zu entwickeln, wie es Wienerberger mit dem Twin Tower gemacht hat oder die Soravias es tun. Ich habe ein Bürogebäude in Oberwaltersdorf und ein paar Wohnungen in Wien. Wenn ich dort drei Monate Leerstand habe, werde ich krank.

(+) plus: Das heißt, Immobilien sind nicht Ihr Fall?
Schmid: Nein, mir sind Immobilienaktien ein bisschen verdächtig. Die Gesellschaften gehen her, präsentieren am Jahresende ein Gutachten und sagen, das Objekt ist um zwanzig Prozent mehr wert. So kommen sie auf eine Rendite von acht Prozent - das kann stimmen oder auch nicht.

(+) plus: Tourismus oder ähnliches reizt sie nicht?
Schmid: Ich habe einmal ein Hotel in Wr. Neustadt überlegt und den Gedanken wieder verworfen. Die Bankleute sagen, dass der Erste damit kaum etwas verdient. Zudem ist man sehr personalabhängig.

(+) plus: Zurück zum Kerngeschäft. Welche Auswirkungen hatte die Expansion auf die eigene Organisation und Firmenkultur?
Schmid: Eine Standardfrage ist immer, warum gehen Sie nicht an die Börse? Ich will es nicht und habe auch mit vielen Kollegen gesprochen, die diesen Weg gegangen sind und sich unglücklich wieder zurückgezogen haben. Die Börse ist verlockend, weil man plötzlich viel Geld hat und damit arbeiten kann. Das macht große, schnelle Schritte möglich. Was wir langsam mit eigenem Geld und Bankengeld gemacht haben, könnte man mit Börsekapital machen. Unsere große Chance als Mittelständler ist, dass wir schnell sein können. Wenn ich heute vier Dinge angehe und drei gutgehen, stimmt unterm Strich die Rechnung. Wenn man an der Börse ist, muss man in den Aufsichtsrat, damit werden die Dinge öffentlich. Zudem findet sich immer ein lästiger Aktionär, der herumhackt und in der Hauptversammlung frägt, warum haben Sie das so gemacht?

(+) plus: Was ist aus Ihrer Sicht bei Ihrer Expansion so richtig danebengegangen?
Schmid: Die Firma Purator zum Beispiel, das tut mir heute noch leid. Dort haben wir zwei Fehler gemacht. Erstens bin ich kein Maschinenbauer, ich kenne mich also nicht aus. Zweitens hatten wir im großen Großkläranlagenbau halbstaatliche Firmen als Konkurrenten, die vielfach politischen Rückenwind hatten. Wenn wir diesen Zweig abgestoßen hätten, könnten wir heute mit dem Sektor Kanalbau im Osten reüssieren. Der zweite Fall war die Firma Actual in Fischamend, zu der ich sehr billig gekommen bin. Die Firma ist gut gelaufen, hat aber lediglich Kleinserien produziert, ein Wachsen war daher nicht möglich. Ständig klein zu bleiben ist nicht meines. Daher habe ich die Firma wieder verkauft.

(+) plus: Ihre Unternehmen stehen im Wettbewerb mit international agierenden Konzernen. Haben mittelständische Gruppen langfristig Platz im globalen Baustoff-Monopoly?
Schmid: Das Baustoffgeschäft ist ein Geschäft mit schweren Gütern, deren Transportradius begrenzt ist. Außerdem haben wir eine Größe erreicht, die in Europa schon ganz ansehnlich ist.

(+) plus: Deutschland war eine Zeit lang ein Sorgenkind für Baumit. Sehen Sie durch den leichten Konjunkturaufschwung beim großen Nachbarn Licht am Ende des Tunnels? Ist die Integration von Bayosan abgeschlossen und machen Sie in Deutschland Gewinne?
Schmid: Wir haben dort immer Gewinne gemacht. Allein schon durch die Umstrukturierung wurden erhebliche Potenziale gehoben.

(+) plus: Reizt Sie Dubai nicht? Dort stehen ja die Kräne so dicht wie sonst kaum wo.
Schmid: Ich war dort und hätte auch die Möglichkeit gehabt, ein Transportbetonwerk und ein Putzwerk zu kaufen. Ich denke mir aber, irgendwann muss der Boom ein Ende haben. Die Frage ist, wann. Bei den hohen Preisen dort war mir die Sache aber zu riskant.

(+) plus: Aber Sie sind in China. Lohnt sich dieses Engagement?
Schmid: Ich war selbst in Peking und Schanghai und war begeistert von der Bautätigkeit, das war unfassbar, und ich dachte, da müssen wir hin. Wir haben dann in Peking begonnen, es lief zuerst gut an. Dann ging die Geschäftsführerin in Karenz, ihr Nachfolger brachte die Dinge nicht auf die Reihe. Daraufhin haben wir zwei Jahre eine Kooperation mit einem großen Bauträger verhandelt - herausgekommen ist erneut nichts. Dann hat sich ein Mann gemeldet, mit dem wir in Schanghai einen Neustart gemacht haben. Heute gibt es eine Baumit-Tochter in China, die Vollwärmeschutzfassaden verkauft, die von hier nach China geliefert werden. Das Styropor kaufen wir in China zu, Klebespachtel und Putz gehen von Wopfing nach Rotterdam und von dort per Schiff nach Schanghai. Natürlich haben wir das Ziel, dort eine Produktion zu bauen.

(+) plus: Wie viel Umsatz entfällt vom Gesamtumsatz noch auf Baumit?
Schmid: Von der Milliarde Umsatz entfallen in etwa zwei Drittel auf die gesamte Baumit. Der Rest kommt von Austrotherm, Murexin und anderen. Insgesamt machen wir in etwa 45 Prozent in österreich, der Auslandsumsatz ist also mit 55 Prozent höher als jener im Inland.

(+) plus: Würde Sie in österreich eine Sparte abseits des Baustoffgeschäfts reizen?
Schmid: Ich habe letztes Jahr die Firma Hofmann gekauft. Diese verfügt über eine Kunststoffproduktion in der Steiermark, wo Kübel und diverse Verpackungen erzeugt werden. Diese Firma habe ich nach dem Scheitern des früheren Eigentümers günstig gekauft. Es war aufgrund der Verschachtelungen wahnsinnig schwer, dort Ordnung zu machen, aber es schaut jetzt gut aus. Kunststoff ist uns nicht fremd, wir verarbeiten etwa 100.000 Tonnen Polypropylen pro Jahr.

(+) plus: Wie sichern Sie Ihre Geschäfte ab?
Schmid: Bei unserem Joint Venture mit Holcim in der Slowakei haben wir zwei Dinge in den Verträgen. Sollten wir nicht mehr miteinander können, kommt das Shotgun-Verfahren zum Einsatz. Jeder legt ein Angebot, das höhere gilt. Das ist eine schnelle Lösung ohne Streit. Sollte es zu einem Eigentümerwechsel kommen, hat der jeweilige Partner das Recht, die Anteile des anderen zu übernehmen.

(+) plus: Die Wopfinger-Gruppe bzw. die Unternehmen der Schmid-Holding wachsen rascher als Ihr Partner, die Wietersdorfer-Gruppe. Gerät dadurch nicht das Gleichgewicht der Partner aus dem Lot?
Schmid: Sie stellen da eine wichtige Frage. Das war ja letztlich auch der Grund, warum wir uns in Deutschland getrennt haben, wo wir ursprünglich eine 50:50-Tochter hatten. Ich bin eher ein Typ, der mehr Risiko in Kauf nimmt und manche Entscheidungen aus dem hohlen Bauch heraus trifft. Man kann nicht alles rechnen. Wir wollten einst gemeinsam die Firma Wildgruber in München kaufen. Wietersdorfer hatte Bedenken wegen der Schieflage der Firma, allein war auch mir der Kauf nicht möglich. Tatsächlich hätten wir das Unternehmen kaufen sollen, der damalige Käufer Webersberger steht heute gut da. Als Bayosan zum Verkauf kam, habe ich dann alleine verhandelt und habe Wietersdorfer eine Beteiligung angeboten. Dort hat man Roland Berger engagiert, die Berater haben festgestellt, dass es zu teuer ist, und forderten Nachbesserungen. Das war nicht möglich, weshalb Baumit Deutschland heute eine Tochter der Wopfinger-Gruppe ist. Ich habe aber Verständnis dafür, da die Wietersdorfer ja mehr zementlastig sind. Das ist ein anderes Geschäft.

(+) plus: Die Markenkooperation Baumit feiert 2008 ihren zwanzigsten Geburtstag. Ist diese Art der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen noch zeitgemäß, wo doch alle Welt übernahmen und Fusionen entgegenfiebert?
Schmid: Es funktioniert, jeder hat sein Gebiet, in dem er tätig ist. Wie es weitergeht, weiß ich nicht. Die Zusammenarbeit funktioniert, es gibt absolut keinen Leidensdruck. Wir haben den Bereich Forschung und Entwicklung getrennt, damit diverse Dinge nicht doppelt passieren, und die Werbung läuft auch gemeinsam.

(+) plus: Sie haben den Baustoffhandel mehrfach dazu ermuntert, in Ost- und Südosteuropa tätig zu werden. Warum, denken Sie, ist dieser Wunsch nicht in Erfüllung gegangen?
Schmid: Das müssten Sie eigentlich die Baustoffhändler fragen. Wäre ich ein Baustoffhändler, ich hätte es gemacht. Es gab ja auch einige zaghafte Ansätze, so richtig getraut hat sich aber keiner. Dabei wäre es so einfach gewesen, es gab ja keinen funktionierenden Handel in all diesen Ländern. Die hätten sich bloß eine Halle oder einen Lagerplatz mieten müssen, um die Baufirmen bedienen zu können. Es war eine enorme Chance und ist es noch immer. In Rumänien, Bulgarien und der Ukraine bestehen immer noch Möglichkeiten.

(+) plus: Wie sehen Sie die Entwicklung des Handels insgesamt?
Schmid: Das Problem ist, dass man als Erzeuger ähnlich wie im Lebensmittelhandel nur mehr wenige Abnehmer hat. In österreich haben wir nur mehr vier große Gruppen, mit denen wir verhandeln. Da ist man als Produzent ziemlich arm und austauschbar. Freilich hat es aber auch der Baustoffhandel nicht leicht, weil vieles in die Richtung Baumärkte geht. Die bedienen zunehmend kleine und mittlere Gewerbetreibende auch auf Lieferschein.

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Deutsches Unternehmen überwacht für Asfinag

Ziel des Projektes ist es, sämtliche Telematikeinrichtungen der Asfinag zu überwachen, deren Einsatzbereitschaft jederzeit sicherzustellen sowie alle geplanten und ungeplanten Instandhaltungsarbeiten vom Einsatzbeginn bis zur Abrechnung zu führen.
Der Auftrag umfasst die Errichtung eines Betriebsüberwachungssystems auf Basis des Systems PSImcontrol, das die Zustände sämtlicher Außenanlagen sowie der dazugehörigen Kommunikations- und IT-Infrastruktur landesweit erfassen und von der Zentrale in Wien-Inzersdorf aus überwachen soll. Die Einsätze zur Instandhaltung der Außenanlagen und der Infrastruktur werden von dieser Zentrale aus gesteuert, wobei das Workflow-System PSIcommand zum Einsatz kommt. Dies umfasst ereignisgesteuerte, ungeplante oder mit dem Baustellenkalender abgestimmte, geplante Einsätze.
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Modisch unterwegs

Nobel geht die Welt hoffentlich jetzt noch nicht unter, aber ein bisschen modisch darf es, trotz frühlingshaftem Winter und Orkanwarnungen, doch sein. Mit drei verschiedenen Style-up Covers - in schwarz mit geprägtem Blumenmuster, weiß mit violettem Blumendetail oder einfach in elegantem Violett - kann das neue Headset Style Edition dem Outfit angepasst werden. Es lässt sich auch auf verschiedene Art und Weise tragen: Ob an der filigranen Halskette um den Hals oder in einem weichem verschließbaren Täschchen in der Hand oder in der Handtasche. Zusätzlich kann die Tasche oder die Kette noch mit einem mit einem reich verzierten abnehmbaren Schmuckstück aufgemotzt werden.

Das Headset ist mit einem Gewicht von gerade einmal 14 Gramm und einem weichen Tragebügel kompakt und leicht genug, sodass es auch bei längeren Telefonaten bequem sitzen soll. Es bietet trotz kleiner Abmessungen Gesprächszeiten von bis zu 12 Stunden. Im Standby hält es bis zu 300 Stunden aus.

Mit einem Mikrofon, das sich nahe am Mund befindet, wurde die Style Edition für ein optimales Sound-Erlebnis gestaltet. Der Ohrlautsprecher deckt den Hörkanal nicht ab, sodass mit den Menschen in der Umgebung gesprochen werden kann, ohne das Headset abnehmen zu müssen.

Die Headset-Edition ist im 1. Quartals 2007 zu einem Preis von 59 Euro erhältlich.

Fakten
• Gewicht: 14 Gramm
• Abmessungen: 61 x 18 Millimeter
• Farben: Purple plated / floral white / floral black
• Gesprächszeit: bis zu 12 Stunden
• Standby-Zeit: bis zu 300 Stunden
• Profile: Bluetooth Headset oder Handsfree 1.2
• Kompatibel mit Bluetooth Mobiltelefonen
• Im Kit enthalten: 3 auswechselbare Style-up Cover, Halskette mit silberfarbenem Finish, Tasche, Abnehmbares Schmuckstück und ein Standard-Ladegerät CST-61

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Neue Verpackung

Nachdem der langjährige Ericsson-österreich-Chef Peter Zehetner auf die Europaebene gewechselt ist, hat Jan Campell, President Ericsson Central Europe, die Agenden am heimischen Markt übernommen. Davor war Campell mehrere Jahre Geschäftsführer von Ericsson India und bringt internationale Netzausrüstererfahrung nach Wien.

Report: Herr Campell, zeigen die jüngsten Zuwachsraten bei den Mobilfunkern, dass es einfach nur Zeit gebraucht hat, bis mobiles Breitband abheben konnte und nun Markterfolge liefert?
Jan Campell: Die Branche sieht die sehr positive Erfahrung, die die Nutzer mit HSPA und Breitbanddatenkarten haben. Dies ist auch Teil unseres starken Portfolios, mit dem wir weltweit die Nummer Eins sind. Der Erfolg, den Ericsson heute hat, ist aber auch auf unsere Bemühungen zurückzuführen, das Unternehmen wieder zurück ins große Geschäft zu bringen. Dies ist hervorragend gelungen, wir stehen heute mit einem besseren Produktportfolio als je zuvor da. 2006 war für die gesamte Region, die ich verantworte, ein gutes Jahr - speziell im Bereich 3G und mobiles Breitband. Innerhalb der Ericsson-Gruppe sprechen wir nun intensiv von umfassenderen Konzepten, die einem Gesamtbild von Mobile und Fixed Broadband entsprechen. Für die Entwicklung des mobilen Breitband war der Schritt vom \"normalen\

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\"Just a Gigolo“

Darfs ein Bossa Nova sein? Oder doch lieber ein Charleston? Der 48. Wiener Jazzbandball bietet die Möglichkeit für beides - und noch viel mehr. Hier haben Jazzliebhaber die einmalige Gelegenheit zu Boogie, Charleston, Foxtrott oder Bossa Nova in echter Ballroom - Atmosphäre das Tanzbein zu schwingen. Immerhin bieten 16 Bands auf 3 Bühnen bis 4 Uhr früh feinste Jazzrichtungen von New Orleans á la Louis Armstrong, der ältesten Form des Jazz, über Swing bis zum Mainstream.

Wem \"normale“ Abendbekleidung zu langweilig ist, kann sich in aufregenden Kostümierungen ganz nach dem Motto \"Just a Gigolo“ präsentieren - die überzeugendsten Kreationen werden um Mitternacht prämiert. Dieser Abend verspricht eine brodelnde Mixtur aus Cotton Club und Mardi Gras, dem Höhepunkt der mehrtägigen Karnevalsveranstaltungen in der Jazz-Geburtsstadt New Orleans, zu werden.

Classic Jazz in Wien
Veranstalter des Jazzbandballes ist der Verein \"Wirklicher Jazzclub Wien“, der sich vor allem dem Classic Jazz verschrieben hat. Darunter versteht man einen Sammelbegriff für die in der Wiener Amateur-Jazz-Szene gespielten Stile, die allesamt gut anhörbar und ebenso tanzbar sind. Dabei beziehen sich die Künstler auf die stilbildenden Vertreter des Jazz - von Jelly Roll Morten bis Oscar Peterson, von Sidney Bechet bis Stan Getz, von Louis Armstrong bis Dizzy Gillespie. Trotzdem ist es den Vertretern des Wiener Classic Jazz stets gelungen, ihre musikalische Eigenständigkeit zu bewahren. In den letzten Jahren entwickelte sich eine vielfältige Szene, die die musikalische Landschaft in Wien um eine spannende, wenn auch unangepasste Facette bereichert, die dank der Spontanität und Lebendigkeit der Musik alle Altersgruppen gleichermaßen bereichert.

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»Profitiert hat der Kunde«

(+) plus: 1998 wurde der Telekommarkt in österreich liberalisiert. Mit welchen Auswirkungen?
Norbert Wieser: Die Liberalisierung hat der österreichischen Bevölkerung Ersparnisse oder - technisch ausgedrückt - eine höhere Konsumentenrente von 14 Milliarden Euro gebracht. Das ist mehr als eine Steuersenkung bis jetzt jemals erreicht hat. Ich glaube, dass der Konsument verstanden hat, dass die Liberalisierung des Marktes große Vorteile bringt. Neben einer Preissenkung von siebzig, achtzig Prozent hat auch die Vielfalt der Angebote deutlich zugenommen. Im Businessbereich tritt die Liberalisierung als Enabler auf. Viele Klein- und Kleinstunternehmen würde es ohne einen billigen Zugang zu Breitband und Telekommunikation heute gar nicht geben.

(+) plus: Das klingt nach einer zufriedenen Bilanz.
Wieser: Nicht unbedingt. Wer von den bisherigen Liberalisierungsschritten profitiert hat, ist der Kunde. Jetzt stellt sich die Frage, wer in Zukunft profitieren wird. Es wurden viele Milliarden Euro in die Infrastruktur investiert. Viele Unternehmen haben in dieser Zeit einen nicht unbeträchtlichen Verlustvortrag angehäuft, der jetzt langsam abgebaut wird. Das Problem ist, dass sich an den Rahmenbedingungen kaum etwas geändert hat.

(+) plus: Wo setzt Ihre Kritik an?
Wieser: Wenn man für die letzte Meile, das letzte Glied der Wertschöpfungskette, überhöhte Preise bezahlt, wird die Investitionsfreude der Unternehmen gebremst. Damit geht aber der Digital Divide auf, indem wir uns gewisse Gebiete gar nicht mehr leis­ten können. Dadurch haben wir in großen Teilen österreichs per definitionem ein Monopol der Telekom Austria. Die­se Entwicklung spiegelt sich auch in der »Regulatory Scorecard«, dem EU-weiten Vergleich der Liberalisierungsfortschritte, wider. Da ist österreich von Platz vier auf Platz elf abgerutscht. Das heißt, der Wettbewerbsgrad ist in österreich durch mangelhafte Rahmenbedingungen deutlich zurückgegangen. Die Telekombranche ist eine sehr dynamische Branche, leider in einem sehr unbeweglichen Umfeld.

(+) plus: Wie bewerten Sie die übernahme der etel durch die Telekom Austria?
Wieser: Es ist zumindest interessant, dass es in österreich möglich ist, dass der Incumbent alternative Betreiber akquirieren darf. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum ein marktdominanter Spieler einen alternativen Anbieter einfach übernehmen darf. üblicherweise sollen Anti-Trust-Gesetze verhindern, dass es durch Akquisitionen zu Marktdominanzen kommt. In diesem Fall gab es bereits ein markdominantes Unternehmen, das fleißig weiter akquiriert. Das Ergebnis ist natürlich eine noch größere Marktdominanz.

(+) plus: Viele Mobilfunker glauben an die Substitution des Festnetzes durch den Mobilfunk. Ihr ehemaliger Arbeitgeber Tele2UTA bietet beides an. Wie lautet Ihre Einschätzung?
Wieser: Dass sich die Mobilfunker eine möglichst große Substitution wünschen, ist naheliegend. Aber vor allem im Datenbereich ist das derzeit noch kein Thema. Der Marktanteil von mobilem Breitband liegt im unteren einstelligen Prozentbereich. Die Frage, die sich mir stellt, ist nicht, wer wird wen ersetzen, sondern was will der Kunde. Da wird sowohl für das Festnetz als auch für den Mobilfunk Platz sein.

(+) plus: Welche Rolle wird IPTV spielen?
Wieser: Es gibt rund um IPTV einen künstlich erzeugten Hype. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass IPTV so ein Heuler ist, der für die Anbieter unverzichtbar ist. Ich sehe noch kein Geschäftsmodell, bei dem IPTV unabkömmlich ist. Die Frage ist, ob wir in österreich ein Versorgungsproblem im TV-Bereich haben. Die Antwort ist nein. Schon alleine deshalb, weil in österreich der Satellitenmarkt sehr stark ist. Die Konsumenten werden kein Geld ausgeben, nur um dieselben Programme über eine andere Technologie empfangen zu können.

(+) plus: Welche Trends sehen Sie im Bereich Internet?
Wieser: In erster Linie geht es um drei banale Dinge: Information, Mails und Unterhaltung. Parallel dazu gibt es zusätzliche Anwendungen wie etwa VoIP, die sicher interessant sind, aber noch eine eher geringe Rolle spielen. Prognostizieren will ich nichts, aber ich glaube, dass es im Netz eine große Menge an Communities gibt, die ihren Content selbst schaffen. Ich gehe davon aus, dass die vielen Millionen Internetuser deutlich kreativer sind als die Telekom-Unternehmen.

In erster Linie muss es darum gehen, dem Kunden das zu bieten, was er braucht. Der Kunde will einen Zugang, der funktioniert und mit der Kapazität Schritt halten kann. Ich sehe die Telekom-Unternehmen als Enabler, nicht als die kreativen Köpfe.

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Neue Kommunikation

Mit Jänner 2007 hat die Konzernkommunikation der Telekom Austria Gruppe unter der Führung von Elisabeth Mattes offiziell ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Telekom Austria Gruppe bildet die Holding über den Festnetz-Aktivitäten (Telekom Austria) und Mobilfunk-Aktivitäten (mobilkom austria group) des Konzerns. Bei der Besetzung ihres Teams hat Kommunikationsleiterin Elisabeth Mattes auf bewährte MitarbeiterInnen aus dem Festnetz-Segment zurückgegriffen und mit Alexander Kleedorfer, Lara Luchesa, Max Rabl und Andrea Frauscher ein bereits eingespieltes Team engagiert.

Alexander Kleedorfer verantwortet nun innerhalb der Konzernkommunikation die Pressearbeit für die deutschsprachigen Medien. \"Die neue Position stellt für mich ohne Zweifel eine große berufliche Herausforderung dar und wird von den Themen Technologie, Innovation und Expansion geprägt sein\", so Kleedorfer zu seiner neuen Aufgabe. Kleedorfers bisherige Agenden aus dem Festnetzsegment hat Eveline Hager, frisch zurück aus der Karenz, übernommen.

Seit 2003 war Alexander Kleedorfer als Pressebetreuer im Wireline-Segment für die Business- und Technologiethemen verantwortlich. Der 40-jährige begann seine Karriere bei Telekom Austria im Jahr 2000. Der WU Wien-Absolvent mit Studienschwerpunkt Außenhandel verfügt über umfassende internationale Erfahrungen: Alexander Kleedorfer war zwischen 1995 und 1999 im Business Development Eastern Europe tätig, unter anderem bei Warner Music. Er studierte ein Semester an der Universität Bocconi, Mailand, und absolvierte Praktika in Mailand und Toronto.

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Userorientierte Kooperation

Der Portégé M400 mit integrierter Mobilfunktechnik ist ein Ergebnis der Ende 2006 geschlossenen Kooperation zwischen T-Mobile und Toshiba. Ziel der Zusammenarbeit ist die Bereitstellung innovativer Notebook-Lösungen, die sich insbesondere an Geschäftskunden richten. Denn vor allem diese schätzen die Vorteile, unterwegs auf das Internet zugreifen und E-Mails empfangen zu können und wollen es nicht mehr missen.
Dank des integrierten HSDPA-Moduls können Nutzer des Toshiba Portégé M400 das mobile Breitband-Internet nutzen, ohne dass sie dafür eine Datenkarte benötigen und eine spezielle Software installieren müssen. Auch eine T-Mobile SIM-Karte ist schon eingesetzt. Diese können sich die Käufer einfach per Anruf freischalten lassen - schon können sie über das T-Mobile HSDPA-Netz mit bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde surfen, mailen und Daten downloaden. Dabei steht ihnen das mobile Internet ein Monat lang bzw. für 100 MB unverbindlich zur Verfügung. Am Ende dieser Testphase haben sie die Möglichkeit, sich für einen Mobilfunkvertrag mit Datentarif und Datenoption zu entscheiden. Nach Vertragsabschluss können Kunden weitere zwei Monate kostenlos das mobile Highspeed-Internet nutzen.

Der Toshiba Portégé M400
Der Portégé M400 verfügt über ein hoch auflösendes 12,1-Zoll-TFT-Farbdisplay, eine 100-GB große Festplatte, einen 1.024 MB DDR2 RAM Arbeitsspeicher sowie über einen Ultra Slim SelectBay-Schacht für das Double-Layer-DVD-SuperMulti-Laufwerk. Als zusätzliche Sicherung gegen Datenverlust kann optional eine zweite Festplatte in installiert werden. Darüber hinaus bietet der Portégé M400 die Vorzüge des Toshiba Easy Guard-Konzeptes für zusätzlichen Systemschutz, Konnektivität und Datensicherheit, wie zum Beispiel den Toshiba Fingerprint-Leser und das Trusted Plattform-Modul als zusätzliche Sicherung für vertrauliche und sensible Unternehmensdaten. Der \"Anti-Diebstahl-Timer\" macht es Dieben noch schwerer: Nach Ablauf einer voreingestellten Zeit wird das System auf BIOS-Ebene für unbefugte Benutzer gesperrt.

Der Toshiba Portégé M400 mit integrierter HSDPA-Technik ist ab Februar 2007 zu einem Preis von 3.299 Euro im Fachhandel erhältlich.

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Vision des mündigen Patienten

\"Elektronische Gesundheitsdienste sind das Instrument unserer Zeit für eine erhebliche Steigerung der Produktivität und gleichzeitig das Instrument der Zukunft für reformierte, auf den Bürger gerichtete Gesundheitssysteme, die gleichzeitig die multikulturelle und mehrsprachige Vielfalt der herkömmlichen Gesundheitsversorgung in Europa wahren\" schreibt die Europäische Kommission etwas umständlich in ihrem E-Health Aktionsplan.

Elektronische Gesundheitsakte, Kostendruck und Qualitätsanforderungen sowie steigende rechtliche Anforderungen bedeuten für IT im Gesundheitswesen erheblichen Anpassungsdruck. Doch E-Health bedeutet nicht nur ein technologisches Aufrüsten, sondern vor allem eine Anpassung der Prozesse. Wie immer ist es vor allem der Mensch, der im Mittelpunkt stehen muss. \"Nichts ist ohne Kontext! Für den Erfolg von E-Health Anwendungen sind Brauchbarkeit und Einfachheit maßgeblich“, bestätigt Andreas Holzinger von der Med. Uni Graz. Er empfiehlt Arbeitsabläufe, Verträglichkeiten, mögliche Beeinflussungen von Kommunikationsverhalten und die Veränderung der Arbeitsergonomie vor einer breiten Einführung von neuen Technologien im Spannungsfeld von Patient, Arzt und Krankenhausbetreiber zu untersuchen.

Die Referenten des Conex-Forum \"IT & Prozesse im Gesundheitswesen“ am 28. März zeigen anhand praktischer Erfahrungen, wie Organisation und Mitarbeiter bei der rasanten technologischen Weiterentwicklung einbezogen werden können. Martin Buresch von CSC Austria fordert für HealthCare-Projekte einen ganzheitlichen und situativen Zugang. \"Das heißt konkret, dass IT-Architekturen und Fach-Prozesse miteinander synchronisiert werden müssen.“ Ein strukturiertes und systematisches Vorgehensmodell ist seiner Ansicht nach erforderlich, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Interessensgruppen in das Projektergebnis mit einzubeziehen und um die Komplexität der IT-Projekte im Gesundheitswesen zu managen.

Am Beispiel des ELGA lässt sich das besonders gut zeigen. An der Einführung des elektronischen Gesundheitsakts wird in praktisch allen Industriestaaten gearbeitet. Auch in österreich: Nach dem positiven Abschluss der ELGA Machbarkeitsstudie bahnt sich eine enorme, nachhaltige Veränderung des Gesundheitswesens an. \"Alle internationalen Erfahrungen haben gezeigt, dass der entscheidende Erfolgsfaktor dabei die Lösung der inhaltlichen, prozessorientierten Problemstellungen sein wird.\", meint Uni. Prof. Wolfgang Dorda von der Med. Uni. Wien. \"Schließlich legt der ELGA die Basis dafür, Bürger und Patienten aktiv in ihre eigene Gesundheitsversorgung einzubinden und in ihrer Rolle als mündiger Patient zu stärken“, so Dr. Thomas Schabetsberger von der UMIT. Qualitäts-gesicherte Informationen unter Nutzung von Online-Technologie werden dem Bürger helfen, sich über seine Gesundheit zu informieren, Arzttermine zu vereinbaren und medizinische Unterlagen zu seiner Person zu verwalten und darüber zu verfügen. \"Geschäftsprozesse im medizinischen Bereich, wie sie heute üblich sind, werden dadurch maßgeblich beeinflusst.\"

Dadurch gewinnen mobile Datenerfassung und Endgeräte an Bedeutung, die Information dort verfügbar machen, wo sie gebraucht wird. Walter Liebhart von ilogs mobile software kennt die Herausforderungen aus der Praxis: \"Die Betreuung von kranken- und pflegebedürftigen Menschen findet direkt beim Klienten statt. Sei dies im Krankenhaus, am Unfallort oder im extramuralen Bereich. Mobile innovative Technologie ermöglicht erstmalig eine Datenerfassung und -abfrage vor Ort und führt damit zu durchgängigen Prozessen und qualitativen Verbesserungen.“

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