Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Zur Räumung aufgefordert

Der Konkurs des Wiener Bauträgers SEG bringt nun für 33 Eigentümer der Wohnhausanlage Hustergasse 7-9 und Reinlgasse 38 eine ziemlich unangenehme überraschung. Die Rechtsanwaltskanzlei Proksch und Partner stellte den Eigentümern eine Räumungsklage in Aussicht. \"Ich fordere Ihre Mandanten auf, binnen 14 Tagen nach Zustellung dieses E-Mails, längstens aber bis 15. 4, die übergebenen Wohnungen geräumt der Konkursmasse zu übergeben“, schreibt die Kanzlei Proksch an den Anwalt der Hausgemeinschaft. Und: \"Ich werde nicht zögern, nach Ablauf der First mit Räumungsklage gegen Ihre Mandanten vorzughen“. Der Hintergrund sind Nachforderungen aus der Bauabrechnung, die sich aus der Errichtung der Wohnungen ergeben. Rechtsanwalt Proksch fordert von den Eigentümer insgesamt 319.000 Euro an Nachzahlungen. Für eine 100 m² Wohnung beträgt diese in etwa 18.000 Euro. Die Eigentümer weigern sich den finanziellen Forderungen des Masseverwalters nachzukommen, weil sie ihnen unangemessen hoch erscheinen. Zusätzlich argumentieren sie, dass noch etliche Gewährleistungsansprüche offen seien. Bei letzteren ist der Masseverwalter der Ansicht, dass sie \"so nicht bestehen“. Ein zuvor unternommener Vergleichsversuch zwischen dem Masseverwalter und der Hausgemeinschaft scheiterte.
Read more...

Mehrgewinn

Die Salzburg AG konnte im Jahr 2006 die Umsätze in allen Sparten - ausgenommen Strom und Gasnetze - steigern. Der Umsatz des Unternehmens wuchs auf 825,4 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss betrug 23,1 Mio. Euro, 35 Prozent davon gehen als Dividende an die Eigentümer Land Salzburg, Stadt Salzburg, und Energie AG. Zusätzlich wird eine Sonderdividende in der Höhe von 15 Millionen Euro ausgeschüttet, die in den letzten Jahren aus Verkäufen von Grundstücken und Immobilien erlöst wurde. Für 2007 erwartet die Salzburg AG aufgrund des milden Winters einen Umsatzrückgang. \"Auch in den sonst absatzstarken Monaten Jänner und Februar lassen die hohen Temperaturen für dieses Jahr massive Umsatzeinbrüche bei Erdgas und Fernwärme erwarten. Auch der Stromabsatz liegt derzeit unter jenem des Vorjahres“, erklärt Vorstand August Hirschbichler.

ökoenergie-Umbau

Im Zuge der Bilanzpräsentation gibt die Salzburg AG auch eine völlige Neustrukturierung in der Sparte Fernwärme und Alternativenergie bekannt. Die erst 2001 gegründete Alternative Energie Salzburg GmbH (AESG) wird aufgelöst. Anstelle der AESG-Lösung wird jeder bisherige Eigentümer die ökoenergieaktivitäten in seinen eigenen Bereichen verstärken. Die Seeges - Salzburger Erneuerbare Energie-GesmbH übernimmt im Zuge der Neuordnung das Biomasseheizwerk Mittersill. Der SWH - Strom und Wärme aus Holz GmbH und Salzburg AG. Die SWH übernimmt die Anlage in Obertauern und hält zukünftig die Anteile an der Bioenergie Pongau GmbH und an der Nahwärme Kleinarl GmbH. Die Salzburg AG übernimmt das Biomasse-HKW Siezenheim, die Wärmeschiene Salzburg-Hallein, die Abwärmeanlagen M-Real sowie das FWG-Netz in Wals-Siezenheim.

Neuer Netzzugang

Mit dem Abschluss einer Leitungskoordinierungsvereinbarung hat sich die Salzburg AG mit dem Verbund auf eine gemeinsame Leitungsverlegung verständigt. Im Zuge der Errichtung der 380-kV-Leitung durch den Verbund verlegt die Salzburg AG ihr 110-kV-Kabel mit. Ziel ist es, das 110-kV-Netz vom Umspannwerk Salzach bis in den Pinzgau zum Umspannwerk Tauern (Kaprun) zu erneuern. Der Effekt: es werden ungefähr 280 km Freileitungen abgebaut und 180 km neue Freileitungen gebaut, in Summe ergibt das rund 100 km Leitungen weniger.

Erhebliches Wachstum weist das Unternehmen in der Sparte Telekommunikation aus. Mit der Einführung der Telefonie über das Kabel-TV-Netz habe man sich 2006 zum \"echten Multi-Media-Anbieter“ entwickelt. Knapp vier Monate nach der Einführung von CableLink Phone nutzten zum Jahreswechsel 2.798 Salzburger die Alternative zum Festnetzanschluss. Auch bei Kabel-TV und CableLink Internet wurden Kundenzuwächse von 7,5 bzw. 16 Prozent verzeichnet. Zuwächse gab es auch bei den Angeboten im öffentlichen Verkehr. So verzeichnen die Salzburger Lokalbahn einen Zuwachs der beförderten Personen um 3,2 Prozent auf 4,7 Millionen. Für 2007 wurde mit 139 Millionen Euro das größte Investitionsbudget der Unternehmensgeschichte beschlossen.

Read more...

Offene Innovation

Das radikal Neue an \"Open Innovation“ ist der Prozess an sich. \"Open Innovation“ ist die Antithese zum klassischen Innovationsprozess. Während in der Vergangenheit die Innovationsprojekte eines Unternehmens gehütet wurden wie der heilige Gral und jede Kommunikation nach außen strikt untersagt war, ist diese verpönte Kommunikation die Stärke der \"Open Innovation“. \"Der Fokus liegt auf einer starken Einbeziehung externen Wissens und Nutzung der Ideen von außen durch Kunden, Lieferanten und Partner sowie die Auslagerung der Produktentwicklung in communities“, erklärt Frank Piller vom MIT im Rahmen des Forums der Plattform für Innovationsmanagement. Die Innovationstätigkeit wird nach außen verlagert. Die Laborsuche nach Lösungen wird durch eine offene Ausschreibung des Problems ersetzt. Jeder, der sich befähigt fühlt, kann an der Lösung des Problems mitwirken. Kunden und Nutzer werden so von passiven Empfängern und Konsumenten zu aktiven Wertschöpfungspartnern. Die klare Orientierung an Marktbedürfnissen und die enge Kooperation mit den Nutzern bringt auch Vorteile für das Unternehmen. Gary Lilien hat in seiner 2002 publizierten Studie “Performance Assessment of the Lead User Idea“ für das Technologieunternehmen 3M nachgewiesen, dass der zu erwartende Markterfolg für Lead-User-Innovations rund achtmal höher liegt als für interne Entwicklungen.

Als externe Quellen im Open Innovation Prozess dienen vor allem Kunden, Berater, Partner, Netzwerke und Ideenbörsen. Eine zentrale Rolle kann auch der Information Broker spielen, ist Gerald Ruppert vom aws überzeugt. \"Eine fundierte Informationsrecherche stellt einen wichtigen Eckpunkt in der Vorbereitung und Durchführung von Innovationsprozessen dar.“ Hier kommt der Information Broker ins Spiel: Er liefert grundlegende Informationen wie den aktuellen Stand der Technik, die Marktaussichten und das Konkurrenzumfeld, um vorab über die Sinnhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit von Innovationsprojekten entscheiden zu können. In vielen Fällen agiert er dabei nicht als reiner Dienstleister und Datenbeschaffer, sondern ist aktiv in den Innovationsprozess eingebunden, erklärt Ruppert. Er tritt als Berater auf. Er verfügt im Idealfall über einen breiteren Quellenzugang, Recherche-Know-how und Fachkompetenz. Er entlastet die eigenen Ressourcen, hilft durch die schnellere Verfügbarkeit von Innovationen Zeit zu sparen und liefert neue Aspekte durch den unvoreingenommenen Blick von außen. Das aws hat im Rahmen seines Information Broker Angebots seit 1998 schon mehr als 500 Recherchen durchgeführt.

Als größte Barriere für Open Innovation-Ansätze in Unternehmen und Forschungseinrichtungen gilt vor allem das \"not invented here\" Syndrom genannt. Damit wird die Ablehnung neuer Ideen von außen bezeichnet, weil diese oft von interessierten Laien oder aus anderen Anwendungsbereichen kommen. Die im offenen Innovationsprozess unerlässliche Verknüpfung einer Vielzahl von Akteuren erfordert ein dementsprechend hohes Maß an Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft der beteiligten Partner.
Aktuelles Beispiel für Open Innovation in österreich ist die Initiative innovate! austria. der Plattform für Innovationsmanagement. Hier erhalten österreichische Unternehmen erstmals die Möglichkeit sich an internationalen Benchmarks zu messen und im Austausch mit anderen Betrieben voneinander zu lernen.

Beispiele für Open Innovation
Kite-Surfing gilt als klassische User-getriebene Innovation. Auf der Suche nach immer höheren und immer weiteren Sprüngen haben Surfer die Idee der Kombination von klassischem Surfbrett und Segel eines Drachenfliegers. Mittlerweile erwirtschaftet die Branche einen jährlichen Umsatz von 100 Millionen US-Dollar.
Ende März wurde OScar, das Open Source Car, erstmals einer breiten öffentlichkeit vorgestellt. OScar ist das erste Auto, das das komplett im Internet entwickelt wurde. Mehrere hundert Innovatoren weltweit haben acht Jahre lang an dem Ein-Liter-Auto gearbeitet.
Adidas hat bereits 2001 die individualisierte Produktlinie \"mi adidas“ eingeführt. Dabei können die Konsumenten Produkte erwerben, die sie selbst designt haben und die ihren individuellen bedürfnissen angepasst sind. Ein Service, der bislang nur Sport-Stars, die von Adidas ausgerüstet werden, vorbehalten war. Das Ergebnis: Die Konsumenten sind bereit, einen höheren Preis für Produkte zu bezahlen, die sie selbst mitentwickelt haben.

Read more...

Und die Games können beginnen...

Logitech Cordless Precision Controller
Mit dem Logitech Cordless Precision Controller für Playstation 3 steht den Spielefans ein kabelloses Gamepad mit patentiertem 8-Wege-Richtungsblock und 2.4 GHz Cordless Freedom Technologie zur Verfügung. Dies ermöglicht laut Hersteller eine präzise Steuerung ohne Verzögerungen in einem Umkreis von neun Metern. Der Controller arbeitet mit dem Floating D-Pad-Design und soll dadurch extrem genau und reaktionsschnell sein. Weiche Gummigriffe mit einer rutschsicheren Oberfläche geben festen Halt. Die Vibrationsfunktion steigert den Spaß beim Spielen, indem zum Beispiel Explosionen oder Turbulenzen intensiver gespürt werden. Dank fortschrittlicher Stromspartechnologie können Gamer weit über 150 Stunden mit einem einzigen Paar AA-Batterien spielen.
Preis: 44,99 Euro (ab April)
Read more...

Endlich Freikaufen

\"Wir Alle können klimaneutral sein“, sagt Klaus Reininger, Geschäftsführer der Firma ClimatePartner. Austria GmbH. Das Unternehmen startet hierzulande eine Aktivität, die in Deutschland und anderen Ländern bereits ansatzweise etabliert ist. ClimatePartner macht es großen und kleinen Unternehmen sowie Privatpersonen möglich, sich von ihrem CO2-Ausstaoss freizukaufen. Die Idee: Emissionen, die in der Produktion oder beim Autofahren entstehen werden berechnet und verrechnet. Mit den Erlösen werden Projekte unterstützt und finanziert, die CO2 reduzieren oder eben ganz einsparen. \"Wir wollen den Weg der Freiwilligkeit gehen und jedem einzelnen eine Cahnce geben einen Beitrag zum Klimaschutz geben“, erklärt Tobias Heimpel, Chef der CP Deutschland und österreich. Autofahrern wird eine Vigniette angeboten mit der sie für die von ihnen verursachten CO2-Emissionen zahlen. Für einen VW Passat TDI kosten 10.000 Kilometer Klimaneutralität 37, 10 Euro. Die Vigniette kann über einen Online-Shop bezogen werden, was den administrativen Aufwand gering hält. Bereits klimaneutral unterwegs sind die Fahrzeuge der Congress und Messe Innsbruck GmbH. Nun wird an der Entwicklung und Umsetzung klimaneutraler Leistungen für Aussteller und Besucher der Messe gearbeitet.

Klimaneutrale Produktion

Im April startet auch österreichs erster Firmenkunde, die Firma Gulger Cross Media aus Melk. Deren Chef Ernst Gulger saß einst in der Lobau, war Mitbegründer der WWF-Gruppe Melk und hat schon bislang viel Wert auf betriebliche Effizienz und Umweltschutz gelegt. Das Firmengebäude wurde im Jahr 2000 mit dem Holzbaupreis des Landes Nö ausgezeichnet und wird mit der Abwärme der Druckmaschinen beheizt. Zudem bezieht Gulger ökostrom und druckt mit Pflanzenfarben. Letztlich bleiben jedoch CO-2-Emissionen übrig, die schlichtweg betriebsnotwendig sind. Um diese zu neutralisieren will Gugler seine Kunden davon überzeugen mit einem kleinen Beitrag den Ankauf von ökologisch hochwertigen Emissionszertifikaten zu neutralisieren. In die CO2-Berechnung wird der gesamte Prozess, von der Rohstofferzeugung (Druckfarben, Farbstoffe, Chemie, Feucht- und Reinigungsmittel) über den Druckvorgang selbst bis hin zur Auslieferung miteinberechnet. Neutralisiert wird bei Gugler über Projekte, die vom WWF empfohlen sind. \"Für uns ist es wichtig, dass der Ausgleich in Zusammenarbeit mit international und national anerkannten Organisationen geschieht. Wir haben uns daher entschieden vorrangig Projekte mit dem Gold Standard zu unterstützen“, sagt Gugler. \"Klimaneutrale“ Druckwerke im Programm haben bereits insgesamt acht Druckereinen, darunter auch die Druckerei Schöler aus Immenstadt. \"Als umweltbewusstes Unternehmen verschafft uns das einen deutlichen Imagegewinn, der sich wirtschaftlich nutzen lässt“, erklärt deren Inhaber Wolfgang Schöler.

Transparenz

Freilich sind beim Verkauf des virtuellen Gutes die Transparenz und überprüfbarkeit ein wichtiger Faktor. ClimatePartner lässt die Projekte und deren Aufwendungen dafür von zwei unabhängigen Wirtschaftsprüfern checken, so Heimpel. Eine Tonne CO2 kostet bei Climate Partner erheblich mehr, als auf dem internationalen Markt. Dafür bekommt der Kunde ein Zertifikat, muss sich nicht um die Verwaltung kümmern und zusätzlich entstehen neue Klimaschutzprojekte. Maximal 30 Prozent der eingenommen Gelder gehen, in Verwaltung, Marketing und Kommunikation, verspricht CP-Deutschland-Geschäftsführer Moritz Lehmkuhl. Die Klimaschutzprojekte sollen die höchsten Standards nach dem Klimaschutzabkommen, den Clean Development Mechanism (CDM) \"Gold\" erfüllen. Ein solches habe man in Guatemala realisiert wo statt einem ölkraftwerk ein Wasserkraftwerk errichtet wird. Die Mehrkosten dafür werden durch Zertifikate von ClimatePartnern getragen. Verdienen möchte ClimatePartner nicht so sehr mit dem Verkauf der Zertifikate, sondern mit der verbundenen Dienstleistung in Unternehmen, die sich den Klimaschutz etwas kosten lassen wollen. \"Wir wollen nicht vom Zertifikateverkauf leben, sondern von der Beratung und den Prozesskosten zur Ermittlung des Bedarfs in den Unternehmen“, betont Heimpel. Dabei werden mittels dynamischer Berechnungsmodelle alle Emissionen erfasst. In österreich wird dabei die Firma Allplan, eine 50-Prozenttochter der EVN AG eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Der ClimatePartner Klaus Reininger ist dort ebenfalls Geschäftsführer. Allplan ist ein Unternehmen das sich sehr eingehend mit Leistungen des Consultings und Engineerings in allen Bereichen des Energie- und Umweltmanagements, des Klimaschutzes und deer Technischen Gebäudeausrüstung beschäftigt.

Read more...

Erstes Unternehmen

Auf dem 3. Information-Security-Symposium Ende März in Wien wurde vor mehr als 300 Fachbesuchern das erste ISO-20000-Zertifikat in österreich durch die Zertifizierungsorganisation CIS offiziell überreicht: Logic4BIZ, ein Wiener IT-Dienstleister mit rund zehn Mitarbeitern, bedient als dynamisch wachsende Kleinfirma etwa 50 Kunden, darunter Großunternehmen wie die Miba AG, Waagner Biro oder die Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug GmbH. \"ISO 20000 ist unser Fundament für weiteres Wachstum und Professionalisierung sämtlicher IT-Prozesse\", erklärt Christian Rehnelt, Geschäftsführer der Logic4BIZ.

Schneller und besser im Kundensupport. Der Kostengedanke hat dabei einen zentralen Stellenwert: \"Bei ISO 20000 geht es darum, IT-Abläufe zu optimieren. Fehler zu dokumentieren und damit in Folge zu vermeiden, Doppelgleisigkeiten abzustellen und Kundenverträge optimal einzuhalten. Dafür werden Leistungskataloge mit Budgetierung erarbeitet\", erklärt CIS-Geschäftsführer Erich Scheiber. So kommt es zu Einsparungen, Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung. Diese Erfahrung machte auch Logic4BIZ nach der Implementierung der Norm: \"Die eine Hand weiß bei uns nun sehr genau, was die andere tut oder noch zu tun hat. Transparenz kommt dem Unternehmen wie auch den Kunden zu Gute. Unsere Antwortzeiten auf Kundenanfragen haben sich seither halbiert\", betont Christian Rehnelt.

Die internationale Norm für IT-Service-Management zielt auf Qualitätsverbesserung und Effizienzsteigerung von IT-Dienstleistungen ab. Inhaltlich baut die neue Norm auf der anerkannten IT Infrastructure Library (ITIL) auf - mit dem Vorteil, dass sich ein ISO-System auch zertifizieren lässt und Wettbewerbsvorteile für Dritte sichtbar werden.

Effizienz für IT-Prozesse. Interessant ist der Standard für alle IT-Dienstleister und -Provider sowie für größere IT-Abteilungen mit komplexen Abläufen. Kernstück der ISO 20000 ist ein Modell zur Verbesserung von IT-Prozessen wie Change-, Service-Level-, Incident-, Problem- oder Security-Management. \"Insgesamt bringt der Standard uns deutlich mehr Einsparung, als er an Aufwand kostet\", resümiert Rehnelt. Laut einer IDC-Studie, die sich auf den Einsatz ISO-20000-konformer Management-Software bezieht, ersparen sich Unternehmen rund 48 Prozent Arbeitszeit bei der Fehlerbehebung, 37 Prozent bei der Wartung der Netzwerk-Infrastruktur und 26 Prozent durch Change Management. Synergien ergeben sich durch die Integration mehrerer ISO-Standards in einem Managementsystem. \"Für ISO-9001-zertifizierte Unternehmen ist es ein geringer Aufwand, die IT-Aspekte der ISO 20000 in das bestehende Managementsystem zu integrieren\", betont Konrad Scheiber, Geschäftsführer der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH.

österreich international im Rennen. Veröffentlicht wurde ISO 20000 Ende 2005, in österreich ist die Norm durch die akkreditierte Organisation CIS seit Frühjahr 2006 zertifizierbar. Damit liegt österreich international gut im Rennen: Derzeit gibt es weltweit erst 20 Zertifizierungsstellen für ISO 20000. Zu den Pionier-Anwendern gehören Hewlett Packard Global Soft, Atos Origin Ldt., Siemens Business Services Deutschland oder Hitachi Electronics Services in Tokyo - teilweise noch nach der Vorgängerversion BS 15000 zertifiziert. Zudem gehört die CIS auch zu den weltweit ersten akkreditierten Ausbildungsunternehmen und bietet die Lehrgänge zum \"ISO 20000 Consultant\" und \"ISO 20000 Auditor\" an.

Read more...

Tradition und Moderne

Seit dem Jahr 1937 ist Saab im Flugzeugbau aktiv. Zunächst wurde nur die schwedische Luftwaffe mit Militärflugzeugen versorgt. Als ein Ende des Zweiten Weltkrieges absehbar war, wandten sich die Schweden auch der zivilen Luftfahrt zu. 1947 schließlich startete die PKW-Sparte. Das erste Fahrzeug aus den Hallen der ehemaligen Flugzeugfabrik in Trollhättan war der Saab 92. Die Handschrift der Luftfahrtingenieure war deutlich sichtbar. Schon die Windkanal-Tests während der Konstruktionsphase waren ein neuer Ansatz, die stromlinienförmige, ovale Karosserie zumindest unorthodox. Auch der Vorderradantrieb war für seine Zeit unkonventionell.
Der Einfluss der Aeronautik war auch bei späteren Modellen immer wieder erkennbar, am deutlichsten zeigt sich die Inspirationsquelle bei der weit herumgezogenen Windschutzscheibe und der cockpitartigen Ergonomie mit grüner Instrumentenbeleuchtung.Diese Tradition wird auch beim neuen Concept-Car fortgeführt - ausgeprägter denn je. Der Aero X erinnert an einen Düsenjet auf Gummiwalzen. Was auf den ersten Blick auffällt ist das Fehlen von Türen und A-Säulen. Der Innenraum öffnet sich, indem sich die gesamte Cockpitkanzel nach vorne und oben verschiebt. Die Folge dieser futuristischen Bauweise sind ein 180 Grad Panoramablick und ein für die Sportwagenklasse ungewöhnlich bequemer Einstieg.
Die Jet-Assoziation setzt sich auch im Inneren konsequent fort. Klassische Knöpfe oder Tasten fehlen fast völlig. Alle relevanten Informationen werden grafisch und dreidimensional auf glasartigen transparenten Bereichen aus Acryl dargestellt.
Angetrieben wird der Aero X von einem 400 PS starken BioPower V6 Turbomotor, der ausschließlich Bioäthanol verbrennt. Die Kohlefaserkarosserie soll eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 4,9 Sekunden erlauben, die elektronisch abgeriegelte Spitzengeschwindigkeit bei 250 km/h liegen. Das sagen zumindest die Computersimulationen.
Dass der Aero X jemals gebaut wird, darf mit gutem Grund bezweifelt und bedauert werden. \"Die Studie steht für die Innovationskraft der Markentradition von Saab und ihren Einfluss auf auffälliges, innovatives Design\
Read more...

Wettbewerb Arsenal Wien

Das Wiener Arsenal soll umgebaut werden. Die Besitzerin des Areals am Landstraßer Gürtel, die Arsenal Immobilien Development GesmbH, hat gemeinsam mit dem Heeres-Bau- und Vermessungsamt einen Ideenwettbewerb ausgeschrieben, um Konzepte für den Ausbau des Areals zu einem Wohngebiet mit Sanierung der bestehenden, nach der Märzrevolution von 1848 errichteten Objekte plus Nachverdichtung sowie der Neustrukturierung des Heeresgeschichtlichen Museums zu bekommen. Der Wettbewerb wird als anonymes, österreichweit offenes Verfahren durchgeführt und soll als Grundlage für einen Realisierungswettbewerb dienen. Betreut wird der Wettbewerb von der Arev Immobilien GmbH. Die Anmeldefrist endet am 13. April, Abgabeschluss ist der 11. Juni. Die Preisträger werden Anfang Juli präsentiert. Den Preisträgern winken in den Kategorien Wohnen und Museum jeweils 13.000 Euro.Info:
Read more...

Für Entspannung im Büro

Die meisten Menschen, die tagtäglich stundenlang vor dem Computer sitzen, kennen folgende Probleme: Schmerzende Handgelenke, verspannter Nacken, schwere Beine. Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz wirkt sich positiv auf die individuelle Leistungsfähigkeit aus. \"Die flexiblen Lösungen von Kensington helfen Mitarbeitern, den eigenen Arbeitsplatz an ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Arbeitsstil und Körpergröße können so optimal berücksichtigt werden“, weiß Jasmine Eichele, Marketing Executive DACH von Kensington.

Memory Gel
Die Handgelenkauflage für Tastatur und Maus bietet Entlastung beim Tippen oder der Computerrecherche. Der Clou: Sie passt sich dem Handgelenk an und verteilt den Druck gleichmäßig, so dass die Hand bequem liegt. Die Auflage kostet für die Tastatur 19 Euro, für die Maus 15 Euro.

Read more...

Einsteigermodell für Jung und Alt

Motorola präsentiert mit dem Motofone Einsteigermodell ein für jede Alltagssituation. Es ist vor allem für Menschen gedacht, die ganz einfach und ohne große Umstände oder technischen Schnickschnack mobil erreichbar sein möchten. Dank seiner Robustheit passt das Motofone ebenso als Outdoor- oder Zweithandy.

über die großen Schaltflächen des 9 Millimeter schlanken Gehäuses kann man mit dem robust verarbeiteten Handy leicht und schnell telefonieren und SMS versenden. Im Gegensatz zu anderen Geräten sollen sich Zahlen und Buchstaben auf dem Motofone Display auch bei starker Sonneneinstrahlung sehr gut lesen lassen. Das ermöglicht die ClearVision-Technologie des elektrophoretischen Displays.

Read more...
Subscribe to this RSS feed