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Weniger Umwege, mehr Leute, schneller

Mit der Schnittstellenfschnähigkeit der Telefonieplattform OpenStage ist Siemens längst in der IT-Industrie angelangt. »Wir sind der Lieferant, der die IT-Integration am konsequentesten durchhält«, sagt Siemens Enterprise Communications Geschäftsführer Josef Jarosch.

Report: Herr Jarosch, wo steht Siemens Enterprise Communications nach den internationalen Umstrukturierungen nun in österreich?
Josef Jarosch: International gesehen hat Siemens Enterprise Communications im letzten Jahr entgegen manchen Medienberichten volumenmäßig keinen Verlust erlitten und hat sich in einer schwierigen Branche weiter behaupten können. Ein möglicher Verkauf ist nun auch endgültig vom Tisch. Wir wissen aber, dass sich der Markt weiter konsolidieren wird und sind offen für Partnerschaften, in denen wir aktiv partizipieren können. Dies ist klar ein Vorteil, den wir weiterhin haben. In österreich wurden ja ohnehin immer die Hausaufgaben erledigt. Die Kunden können nun aber sicher sein, dass unser Produktportfolio nicht nur state-of-the-art ist, sondern auch bestehen bleibt und weiterhin gepflegt wird. Trotz all der Wirren und Unsicherheiten in manchen Zeitungsberichten verläuft unsere Geschäftsentwicklung gut.

Konkret zum Portfolio: Was erwarten Sie sich von der neuen OpenStage-Produktfamilie?
Im Wesentlichen haben all unsere Technologien und Lösungen mit Sprachkommunikation zu tun, die zentralen Plattformen stehen aber in den IT-Räumen der Unternehmen und sind für den Enduser nicht sichtbar. Investitionen in Systeme dieser Art werden abhängig von der Branche und Größe der Firma im Schnitt alle sieben bis zehn Jahre getätigt. Die Länge dieser Zyklen wird sich auch nicht mit der allgemeinen Verbreitung von Softswitches ändern, niemand wird deswegen plötzlich alle drei Jahre die gesamte Telefonie erneuern. Wir gehen deshalb auch mit unserer neuen Produktgruppe bewusst in keine große Erwartungshaltung, innerhalb kürzester Zeit bestimmte Absatzhöhen erzielen zu müssen. Ich gehe aber davon aus, dass das Design und die intuitive Menüführung der neuen Geräte auffallen werden. So sind Eigenschaften wie etwa eine mit Bluetooth gestützte Updatemöglichkeit des Telefonverzeichnisses mit einem Handy ausgesprochen innovativ und praktisch. Die bessere Bedienbarkeit wird überhaupt die Nutzung der Features unterstützen. Wenn Sie sich dagegen zehn oder 15 Jahre alte Apparate ansehen, sind Funktionen wie Weiterleiten oder Umlegen stets mühsam für Ungeübte gewesen. In Summe sind es viele einzelne Schritte, die zu einer größeren Akzeptanz der neuen Geräte führen müssten. Doch ist Enterprise-Telefonie sicherlich kein so modisches Produktfeld wie der Handysektor, in dem halbjährlich neue Geräte auf den Markt gebracht werden. Mit unserem Portfolio versuchen wir zwar immer, Neues zu liefern, die OpenStage-Familie wird aber solide Basis unseres Geschäfts der nächsten Jahre sein. Wir können uns mit optisch ansprechenden und in Europa designten Geräten auch gut von der amerikanischen Konkurrenz abgrenzen.

Ist die SIP-Integration die einzig richtige Stoßrichtung der Industrie?
Ja - wir sind bereits mitten in der IT-Industrie gelandet. Siemens vertritt strikt den Ansatz offener Plattformen und Normen, da unsere Kunden kompatible Lösungen zu ihren Umgebungen benötigen. Ein IT-Verantwortlicher verlangt offene Schnittstellen, um auch in Zukunft Server, SAP-Systeme oder andere Einheiten von unterschiedlichen Herstellern kaufen zu können. Siemens orientiert sich bereits seit Jahren an diesen Standards und ist sicherlich jener Lieferant, der dies am konsequentesten durchsetzt und durchhält. Es mag schon sein, dass sich hie und da Gerätefamilien nicht über eine längere Zeitspanne kompatibel halten konnten - die neuen Geräte sind mit allen gängigen IT-Standards voll kompatibel und ermöglichen langfristig Variabilität und Flexibilität der IT in den Unternehmen. Bereits unser 8000er-HiPath-Switch bildet ein Umbrella-System über die Geräte anderer Hersteller und integriert diese.

Wir alle kennen den Trend, dass proprietäre Telefonie in der IT aufgehen wird, wissen aber auch, dass dies kein einfaches Thema ist. Die Komplexität hier ist von vielen unterschätzt worden. Es ist eine Sache, IT-Integration auf den Blaupausen zu leben - eine andere Sache ist es, in der Praxis änderungen in laufenden Systemen durchzuführen, die oft Auswirkungen auf die gesamte Prozessstruktur haben. Dies geht nur mit offenen Schnittstellen.

Wie könnte in der Praxis eine solche Umwandlung in den Prozessen ausse­hen?
Nehmen wir als Beispiel einen Logis­tik- oder Produktionsprozess, der über 20 bis 25 Stellen abgewickelt und per SAP begleitet wird. Heute muss sich der Nutzer bei einer Störung im Prozessablauf mühsam auf Fehlersuche begeben, Telefonnummern heraussuchen und ins Gerät tippen. Mit einer Sprachintegration im Ablauf wird es nun möglich sein, per Mausklick direkt Voicekontakt mit jeder einzelnen Stelle im System aufzunehmen. Selbst wenn die Ansprechperson dann nicht unmittelbar erreichbar wäre, können Sie dorthin immer noch eine E-Mail schicken. Solche Lösungen ermöglichen eine reale Beschleunigung in der Kommunikation: Man schafft es über weniger Umwege, mehr Leute schneller zu erreichen. Die Voiceintegration in Enterprise-Ressource-Planning-, aber auch Customer-Relationship-Management-Systemen wird viel Erleichterung bringen. Wir sind diesbezüglich auch in Kooperationen mit Herstellern wie SAP.Falls ein System beim Kunden hier offene Schnittstellen bietet, ist hier lediglich Integration nötig. Zig Mannjahre Entwicklungsarbeit sind nicht notwendig - die Systeme gibt es ja bereits. Freilich geht eine Sprachintegration in einem Unternehmen stets einher mit einer Veränderung der gesamten Prozesslandschaft. Aus diesem Grund steht es Außenstehenden auch nicht zu, ein Unternehmen von solch einer Investition zu überzeugen. Das Bedürfnis zu Veränderung muss auf Kundenseite generiert werden. Die Unternehmen haben aber mittlerweile das Know-how dazu und ich sehe fix Marktentwicklungen in dieser Richtung.

Voraussetzung für entsprechende Integrationslösungen ist aber stets eine Sprach-Datenkonvergenz in den Netzen.
Notwendig sind offene Schnittstellen und ein breites Partnerschaftsportfolio. Die wichtigsten Partnerschaften, die auch immer wieder erneuert werden, laufen derzeit mit SAP, Microsoft, IBM und Accenture. Dies soll heißen: Wir sind offen, es ist alles möglich. Der Markt ist in einem intensiven Wettbewerb, was ich aber auch als große Herausforderung sehe. Die Technologieentwicklung ist spannend, auf Kundenseite hat sich ebenfalls in den letzten Jahren vieles geändert: Es gibt nicht nur den Trend zur IT-Lastigkeit, sondern die Prozesse sind bereits IT-lastig. Die letzten alten TDM-Lösungen finden nun ihr Ende. Mehr und mehr Telefonanlagen werden bereits mit IP-Integrationsmöglichkeiten verkauft.

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Druckstraße oder Bitstream

Jährlich werden rund 700 Millionen Rechnungen in österreich verschickt - bis jetzt allerdings nur ein kleiner Prozentsatz davon auf elektronischem Weg. Die \"duale Zustellung\", wie sie von Dienstleistern wie Raiffeisen Informatik angeboten wird, ermöglicht automatisiert und je nach Empfängerprofil ein Dokument entweder auf Papier oder elektronisch zu versenden. Dem Kunden wird dadurch ein enormes Einsparungspotential eröffnet. Denn das System befördert die Sendung so lange wie möglich elektronisch. Erst das letzte Stück zum Empfänger wird physisch zurückgelegt.

Einsparungspotential. Bei Umstellung auf die e-Rechnungslegung ist ein Potential von bis zu 70 Prozent Einsparungen gegeben, heißt es bei Raiffeisen Informatik über die Rechnungsplattform \"e-Rechnung\". Darunter berücksichtigt seien auch Hardware-, Software-, Schulungs- und Umstellungskosten. \"Die Investitionen rechnen sich bereits dann, wenn auch nur fünf Prozent aller Rechnungen über e-Rechnung abgewickelt werden. Bei 200 bis 300 Mio. elektronischen Rechnungen sind somit Einsparungen von bis zu 600 Mio. Euro pro Jahr in österreich möglich\", so der Anbieter.

Raiffeisen Informatik verfügt über das größte österreichische Druckoutputzentrum und ist am führenden e-Rechnungsanbieter EBPP GmbH beteiligt. Durch die Koppelung des Raiffeisen Informatik Outputzentrums mit der elektronischen Rechnungslegung biete man \"ein komfortables und effizientes Service, das derzeit einzigartig in österreich ist\".

So funktioniert`s: Der Kunde sendet aus seinem ERP System oder einer anderen Anwendung, die zu übermittelnden Dokumente. über eine \"Sendstation\" werden Sendungen zusammengeführt und je nach Empfängerprofil weitergeleitet: Entweder in die Druckstraße des Raiffeisen Informatik Outputzentrums oder über e-Rechnung, elektronisch und signiert nach dem Zustellgesetz.

Auch bei der physischen Zustellung sind Kosteneinsparungen zu erzielen, denn das System befördert die Sendung so lange wie möglich elektronisch. Erst das letzte Stück zum Empfänger wird physisch zurückgelegt.

Seit Dezember 2003 ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass elektronisch übermittelte Rechnungen digital signiert werden müssen, um den Absender einwandfrei identifizieren zu können. Mit ihrer Beteiligung e-Rechnung (EBPP GmbH) ist die Raiffeisen Informatik Branchenführer im Bereich der elektronischen Rechnungslegung.
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Das Leasing - Wörterbuch

Von Angela Heissenberger

Mag sein, dass schon das Vokabular so manchen Leasing-Inte­ressenten abschreckt. Während sich erst langsam herumspricht, dass abseits des Autos so ziemlich alles geleast werden kann, wuchert die Vielfalt der Berechnungsmodelle inzwischen wie Unkraut. Auch hier gilt das Prinzip »Fast alles ist möglich« - individuelle Verträge werden auf Kundenwunsch maßgeschneidert.
Allen Verträgen gleich ist der Umstand, dass das Leasingobjekt während der gesamten Laufzeit im Eigentum des Herstellers, Händlers oder der Leasinggesellschaft bleibt. Insgesamt ist ein Leasingvertrag meist etwas teurer als ein Bankkredit, da zu den monatlichen Raten auch noch Versicherungen, Nachzahlungen oder Abschlagszahlungen bei änderungen oder Abweichungen vom Vertrag kommen können. Durch speziell zugeschnittene Vereinbarungen lassen sich solche Stolpersteine aber vermeiden. Zudem belasten Leasingraten nicht die Bilanz, weshalb gerade junge Unternehmen oder Betriebe mit schwacher Eigenkapitalquote für dringende Investitionen gerne auf Leasing zurückgreifen und dadurch Liquidität und Kreditwürdigkeit wahren.

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Wachsen ohne Ende

Im Jänner erhielt das spanische Bauunternehmen FCC den Zuschlag für eine zweite Donaubrücke zwischen Bulgarien und Rumänien. Der Auftragswert beträgt rund 100 Millionen Euro, die Strabag landete mit ihrem Angebot von 160 Millionen auf Rang zwei. Das Höchstgebot lag bei 260 Millionen Euro - die preisliche Flexibilität der Bauwirtschaft in Osteuropa ist also sehr ausgeprägt. Die Wachstumschancen auch, wie Peter Krammer, seit Anfang 2007 Strabag-Bereichsleiter Hoch- und Ingenieurbau Europa, erklärt. »Wir werden nur begrenzt von den eigenen Ressourcen. Wir könnten wachsen ohne Ende, das Problem ist, genug qualifizierte Mitarbeiter zu finden«, sagt er. Es gäbe inzwischen Ausschreibungen, wo sich kein Bieter mehr findet, weiß er. Krammer ist verantwortlich für Polen, Tschechien, die Slowakei, Bulgarien, Rumänien und den gesamten Balkan, verbringt viel Zeit im Flieger und ist der Chef von rund 1100 Mitarbeitern, die einen Umsatz von 700 Millionen machen. Nächstes Etappenziel ist die Umsatzmilliarde, die 2010 oder 2011 erreicht sein soll. Die Statistik spricht dafür. Während in Westeuropa pro Einwohner knapp 3.600 Euro für Bauleistungen ausgegeben werden, liegen die Wachstumsmärkte Ost- und Südosteuropas weit darunter. In Kroatien wurden 2005 pro Kopf gerade 670 Euro verbaut, in Rumänien 330 Euro. Um westeuropäische Niveau zu erreichen, müssten in Polen 474 Prozent mehr gebaut werden, in Rumänien und Bulgarien mehr als 900 Prozent.
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Barfuß im Bad

\"äußerst wohltuende Aktivierung der Fußsohlen.“ Oder: \"Interessant für Personen, die unter Durchblutungsstörungen oder Einschränkungen der Wahrnehmung an den Füßen leiden.“ Was nach dem Zeugnis für Gesundheitsschuhe klingt, beschreibt den neuen Parkettboden aus dem Hause Weitzer Parkett. WP Wave heißt das gute Stück, das sowohl bei zweischichtigen Parketten also auch als Massivdiele angeboten wird. Hergestellt wird WP Wave aus heimischen Holzarten in diversen Farbvariationen und unterschiedlichen Oberflächensystemen. Der neuartige Parkettboden macht vor allem durch seine besondere Struktur auf sich aufmerksam: Durch die oberflächensensiblen Ausführung soll der neue Parkett vor allem für Barfußbereiche geeignet sein. Da er wesentlich griffiger ist als herkömmliche Parkettböden bietet er sich für Räume an, in denen Rutschbewegungen minimiert werden sollen, neben den heimischen Nassräumen vor allem Turnsäle, Wellness-, Fitness- und Therapiebereiche. Auch als Leitsystem für blinde Menschen ist der genoppte Boden denkbar.
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Digitaler Fotorahmen

Der Digital PhotoFrame ist als Muttertagsgeschenk tatsächlich nicht so schlecht geeignet. Er ist origineller als ein Blumenstrauß, gesünder als Schokolade und deutlich weniger verfänglich als eine neue Küchenmaschine. Auf einem 18-Zentimeter-Display werden digitale Fotos in einer Auflösung von 800 x 480 Pixel dargestellt. Die Fotos lassen sich einzeln, als kleine Vorschaubilder oder in einer Diashow betrachten. Das Bildschirm-Menü wird durch eine One-Click-Steuerung bedient.
Die Fotos können direkt von Speicherkarten oder per USB-Kabel vom Computer geladen werden. Unterstützt werden alle gängigen Speicherkartenformate von Digitalkameras. Im internen Speicher können bis zu 80 Fotos abgelegt werden.

Preis: 230 Euro

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Höhere Effizienz ohne Feuchtigkeit

Die neuen Kältetrockner der Serie IDFA von SMC trocknen die Luft und steigern somit die Effizienz im Druckluftnetz.
Druckluft ist u.a. mit Fremdkörpern, Feuchtigkeit, öl, Kohlestaub und Rostpartikeln verschmutzt. Werden diese Verunreinigungen nicht entfernt, verringern sich Produktivität, Qualität sowie der Wirkungsgrad der Anlage, gleichzeitig erhöhen sich die Maschinenausfälle durch steigenden Verschleiss und die Kostenspirale beginnt sich nach oben zu drehen. öl und andere Fremdstoffe können effizient mit Filtern und Mikrofiltern von SMC entfernt werden. Die neuen Kältetrockner der Serie IDFA von SMC wurden speziell entwickelt, um die Feuchtigkeit nachhaltig aus der Druckluft zu entfernen. Daher ist ein Lufttrockner ein unverzichtbarer Bestandteil in der Druckluftaufbereitung innerhalb von Produktionslinien.

Durch die Verwendung eines hocheffizienten Plattenwärmetauschers mit speziellen Platten aus rostfreiem Stahl wird die Heizoberfläche erhöht und die Grösse des Wärmetauschers reduziert. Diese vergrösserte Oberfläche erhöht Effizienz und Durchfluss und reduziert den Kühlmittelanteil.

Es stehen 9 Optionen mit unterschiedlichem Durchfluss von 200 bis 11.000 l/min (ANR) zur Verfügung. SMC verwendet in diesen neuen Trocknern HFC-Kältemittel mit einem Ozonabbaukoeffizient von Null. Die Serie IDFA garantiert einen stabilen Drucktaupunkt der abgegebenen Luft von 3ºC bei 0,7 hPa. Dies entspricht der Drucktaupunktklasse 4 nach ISO8573-1. Mit Hilfe eines leicht ablesbaren Verdampf-Thermometers kann der korrekte Betrieb schnell überprüft werden. Die Serie IDFA ist mit einem geringen Druckabfall hocheffizient und spart gleichzeitig Energie.

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Dichte Mischung

von Alfred Bankhamer

Im Haus der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VöZ) herrschte eine nahezu unerträgliche Dichte. Die VöB (Vereinigung österreichischer Betonfertigteilhersteller) und das Forschungsinstitut des VöZ widmeten ihr Expertenforum Beton 2007 dem Thema selbstverdichtender Beton als »Beton der Zukunft«. In den 2000 bis 2005 von der Stararchitektin Zaha Hadid geplanten Sichtbetonbau phaeno in der VW-Stadt Wolfsburg flossen Unmengen an Beton. Allein in die gewellte Bodenplatte des 67 Millionen Euro teuren Gebäudes mit rund 6000 Quadratmetern Ausstellungsfläche flossen über 12.000 Kubikmeter. Beim Gebäude selbst wurde auf klassische konstruktive Kategorien wie Stützen, Balken und Decken zugunsten einer plastischen Formgebung »aus einem Stück« verzichtet. Den Planern und Bautechnikern wurde eine wahre Experimentierlandschaft geboten und die bautechnischen Grenzen des Möglichen wurden weidlich ausgeschöpft. »Das verlangte natürlich auch nach speziellen Betonmischungen«, so der Architekt Roland Mayer.
Ohne selbstverdichtenden Beton (SVB) wären viele der komplizierten geometrischen Formen nicht realisierbar gewesen. Denn klassischer Beton hätte in den aufwendigen, eigens von Scharen von Zimmermännern angefertigten Schalungsformen nicht verdichtet werden können. »Der übliche Normalbeton versagt durch seine limitierte Konsistenz, wenn Wände mit geneigten und gebogenen Wandquerschnitten unter Berücksichtigung der notwendigen Bewehrungen und der haustechnischen Einlegeteile betoniert werden sollen«, erklärt Mayer. SVB bzw. SCC (Self Compacting Concrete) fließt hingegen wie Honig in die letzten Ritzen und verdichtet sich dann sogleich.

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Immorent weitet Umsatz und Märkte aus

Die Immorent konnte im Leasing-Neugeschäft im vergangenen Jahr erstmals die 2-Milliarden-Grenze überscheiten und 2,142 Milliarden im Cross-Border- und im CEE-Geschäft erwirtschaften. Der Jahresüberschuss vor Steuern betrug 2006 demnach 67,8 Millionen Euro, rechnet man eine Aktientransaktion vom Vorjahr dazu, seien es sogar 100 Millionen. 2005 lag der überschuss noch bei 59,1 Millionen, gab Vorstandsvorsitzender Peter Tichatschek bekannt. Mit knapp 920 Millionen hatten die Immorent-Töchter in den CEE-Ländern den größten Anteil am Neugeschäft, knapp 684 Millionen stammen aus dem Cross-Border-Geschäft, wo es vorwiegend um Mobilienleasing geht. Die wichtigsten Märkte der Immorent in diesem Sektor sind die Schweiz, Deutschland und die Ukraine, wo sich etwa der Bedarf an Businessflugzeugen erhöht habe, wie Immorent-Vorstand Gertrud Meisel-Ortner ergänzte.
Im Mobilienleasing, das sich vor dem Hintergrund von Basel II für KMUs als Finanzierungsalternative etabliert hat, tritt die Immorent als Vertriebspartner von Erste Bank und Sparkassen unter der Marke s Leasing auf.

Während auf dem österreichischen Leasingmarkt im Jahr 2006 das Mobilienleasing um 0,2 Prozent und im Kfz-Leasing um 6,9 Prozent zulegen konnte, ist der Bereich Immobilienleasing im vergangenen Jahr um gesamt 13,2 Prozent und bei der Immorent um 11,7 Prozent zurückgegangen, so Tichatschek. Den Grund sieht er in der Konkurrenz durch die Immobilienfonds, die Großprojekte zunehmend finanzieren, und in der schnelllebigen gewerblichen Immobilienbranche, die weniger an Eigentum interessiert ist als an kurzfristigen Mietverträgen, wie sie die Fonds anbieten.

Chancen sieht die Immorent wieder stärker im Kommunalleasing, das in den letzten Jahren eher rückläufig war, weil Städte und Gemeinden ihre Projekte über ausgegliederte Unternehmen selbst finanziert haben. Mit dem Liegenschaftsentwicklungsmodell und dem Kapazitätsleasing im Mobilienbereich gebe es neue Perspektiven am österreichischen Leasingmarkt, so Tichatschek. Unter dem Titel »more«-Dienstleistungen begleitet die Immorent ihre Kunden von der Projekt­idee über die Finanzierung bis zur kompletten baulichen Umsetzung einer Investition. Damit konnte die Immorent im vergangenen Jahr sieben Millionen Euro erlösen, der Objektbestand beträgt rund 1,2 Milliarden Euro. Daneben bietet man aber auch Immobilieninvestments an. In den CEE-Ländern erreichte dieser Bereich von 1999 bis 2006 ein Volumen von rund 24 Milliarden Euro, zehn Milliarden davon in den CEE-Ländern, wovon wiederum 30 bis 40 Prozent auf kleinere Städte wie Brünn entfallen, wie Immorent-Vorstand Gerald Antonitsch erläuterte.

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Jugend innovativ

\"Investitionen in Innovation, Forschung und Bildung tragen wesentlich zur Standortattraktivität österreichs bei. Die gezielte Förderung junger Talente insbesondere im technischen Umfeld ist uns ein besonderes Anliegen“, sagt Rudolf Kemler, Vorsitzender der Geschäftsführung von T-Systems in österreich. \"Gerade in unserer dynamischen, vom rasanten Technologiewandel geprägten Branche brauchen wir Nachwuchstalente, die mit Forschergeist und innovativen Ideen ihren Weg in die Wirtschaft suchen. Der Jugend Innovativ Wettbewerb zeigt sehr deutlich, welches enorme Kreativitäts- und Innovationspotenzial in österreichs Schülerinnen und Schülern steckt, und wir sehen unsere Kooperation als wichtigen Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Bildung“, ergänzt Kemler.

T-Systems Innovations-Award für junge Talente
Aus den von der Jugend Innovativ Jury nominierten besten 60 Projekteinreichungen wählt eine T-Systems Fachexperten-Jury Schülerprojekte mit unmittelbarem Bezug zum IT- und Telekommunikationsgeschäft aus und bewertet diese nach den Kriterien Innovationsgrad, Komplexität, Kreativität, Praxisorientierung und Umsetzbarkeit. Den Finalisten des T-Systems Innovations-Awards winkt neben einer Gewinnerprämie und diversen Sachpreisen eine eintägige Reise zur T-Gallery - dem Zukunftsforum der Deutschen Telekom - nach Bonn. Dort haben die jungen Forscher die Möglichkeit, ihre Projekte Experten des Konzern Innovationsmanagements vorzustellen und sich Feedback über ihre Forschungsarbeit einzuholen. In der T-Gallery erleben sie Technologien von morgen, die in den T-Labs - den Forschungslabors der Deutschen Telekom - entwickelt werden.

Die Unterstützung und Förderung des Jugend InnovativWettbewerbes stellt für T-Systems in österreich den Auftakt einer langfristigen Kooperation dar. Das Engagement ergänzt die bisherigen Initiativen im Bildungsbereich zur frühzeitigen Technikförderung, wie der Wiener Töchtertag, das Projekt Technik im Betriebskindergarten oder die Kooperation mit der Fachhochschule Technikum Wien.

Jugend Innovativ
Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bmbwk) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) veranstaltet die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft alljährlich den Schulwettbewerb Jugend Innovativ. Jugend Innovativ ist ein österreichweiter Ideenwettbewerb für SchülerInnen ab der 10. Schulstufe, der seit 20 Jahren durchgeführt wird. Im Rahmen von fächerübergreifendem Projektunterricht oder im Umfeld von Abschlussarbeiten, Fachbereichsarbeiten und Diplomarbeiten reichen SchülerInnen aus AHS, BMHS und Berufsschulen Projekte in den Kategorien Science, Engineering, Business und Design ein. Aus dem Kreis der Gewinner werden jährlich Teams zum internationalen EU-Contest for Young Scientists entsandt.

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