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Virtuelle Filiale

Die XXXLutz-Gruppe fährt ihren offensiven Wachstumskurs für ihre Marke Möbelix jetzt auch online: Auf Basis der E-Commerce Suite von hybris baut der weltweit zweitgrößte Möbelhändler seine virtuelle Filiale aus. Die Möbelix-Kunden erhalten so eine zusätzliche Möglichkeit, sich bequem von zu Hause aus über das aktuelle Angebot zu informieren und rund um die Uhr einzukaufen.

Einige wenige auf E-Commerce-Lösungen spezialisierte Unternehmen wurden von XXXLutz um die Erstellung eines Angebotes gebeten. Zusammen mit seinem Implementierungspartner Netconomy GmbH legte hybris das vollständigste Konzept vor. Dabei wurde nicht nur die Umsetzung eines allein stehenden Online-Shops berücksichtigt, sondern auch der Aufbau einer zentralen E-Commerce-Plattform für weitere E-Commerce-Aktivitäten der XXXLutz Gruppe. Wesentliche Kriterien für die Auswahl der hybris Plattform waren die zugrunde liegende Basistechnologie von J2EE, die mitgelieferten Grundfunktionen für den Aufbau eines komplexen Shopangebotes und die Flexibilität in Bezug auf änderungen und Eingriffsmöglichkeiten auf Ausgabeebene und bei der Geschäftslogik. Ebenso spielte das vergleichsweise sehr gute Kosten/Nutzen-Verhältnis eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für das Team hybris und Netconomy.

Die hybris Commerce Suite hat sich bereits als Plattform bei Unternehmen wie Topdeq oder Blue Tomato bewährt. Entsprechend fundiert war auch die Erfahrung, mit der hybris und seine Partner bei der Anbindung des komplexen Warenwirtschaftssystems und bei der Unterstützung der Logistikabläufe aufwarten konnten. hybris ist für sein Produktinformationsmanagement (PIM) bekannt, mit dem alle Daten über Produkte zentral verwaltet und gepflegt werden. Damit gibt es eine einzige \"Quelle der Wahrheit” - sowohl für die Produktdarstellung nach außen als auch für alle Logistikprozesse.

\"Die hybris-Plattform hat sich in der Umsetzungsphase als überaus anpassungsfähig herausgestellt”, sagt Thomas Saliger, Unternehmenssprecher XXXLutz. \"Gemeinsam mit unserem Implementierungspartner Netconomy konnten wir die Einführung der Plattform als Basis für unser neues E-Commerce-Angebot bei Möbelix zeitgerecht umsetzen und damit ein attraktives Online-Angebot schaffen. Es ist klar, dass wir uns mit hybris für eine langfristig investitionssichere Architektur entschieden haben.”

Die neue E-Commerce-Plattform von hybris hat viele Vorteile: Möbelix-Kunden, die online bestellen, wissen sofort, ob das gewünschte Möbelstück im Lager vorrätig ist oder wann eine Bestellung an die gewünschte Lieferadresse verschickt wird. So steigert die hohe Anwendungsgeschwindigkeit und eine hohe Bedienerfreundlichkeit die Kundenakzeptanz. Zudem hat sich das System in der Praxis als leistungsstark und ausfallsicher erwiesen. XXXLutz und Möbelix profitieren zudem auch von einer freien Gestaltbarkeit der Oberflächen, Abläufe und Datenstrukturen durch die flexible Technologie. So können verschiedene Geschäftsideen im Shopsystem abgebildet werden. Dabei sichert die leistungsfähige, kommerzielle Basistechnologie eine hohe Investitionssicherheit. Darüber hinaus legt die hybris-Plattform eine hohe Transparenz des Kundenverhaltens zutage. Auch die Mitarbeiter des Möbelhauses sind mit der neuen PIM-Lösung von hybris zufrieden. Die Plattform hilft den Umgang mit E-Commerce besser zu verstehen und verbessert kontinuierlich die internen Prozesse.

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Getrübte Bilanz

2006 war für die heimische Zementindustrie wieder ein Rekordjahr. Die Unternehmen verkauften etwa 5 Millionen Tonnen Zement, was ein Plus von gut 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Beim Umsatz legten die Sparte etwa16 Prozent auf zirka 390 Millionen Euro zu was der Geschäftsführer der Vereinigung der Zementindustrie Felix Friembichler zum Teil auch auf die deutlich gestiegenen Energiepreise zurückführt. Dennoch ist die Wachstumskurve des Industriezweigs eine steile, noch 2002 betrug der Umsatz 300 Millionen Euro. Die Produktionsmenge betrug damals noch weniger als vier Millionen Tonnen. Genau diese Wachstumskurve macht der Industrie aber auch Sorgen.
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ökostrom unter Wechselspannung

von Alfred Bankhamer

Kaum beschlossen, auch schon kräftig beschossen: Das ökostromgesetz ist seit Anbeginn heiß umstritten. Schließlich soll es ambitionierte Umweltziele angehen, neue klimaneutrale Stromerzeugung fördern, eine plausible Verteilung der Subventionen ermöglichen und noch dazu die unterschiedlichsten politischen und wirtschaftlichen Interessensgruppen bedienen. Das im Jänner 2003 in Kraft getretene neue ökostromgesetz hatte damals einiges ausgelöst. Erstmals wurde die Unterstützung für ökoenergie einheitlich in ganz österreich geregelt. Schon damals kam die artfremde Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung als Zusatzgepäck in das ökostromgesetz. Erreicht wurde bislang beides: ein unglaublicher Boom, der dem Staat zu teuer wurde, und nach der Neuregelung eine kräftige Stagnation. Darauf folgte wiederum eine lange Diskussion um eine Novelle und es gab reichlich Proteste.

Mit der ökostromgesetz-Novelle 2006 samt Umstellung des Finanzierungssystems waren zwar viele Unklarheiten bei den Investoren beseitigt, Freude kam aber keine auf. Die KWK-Förderung im Rahmen des ökostromgesetzes ist heftig umstritten. »Bislang wurde das mit den KWK-Geldern noch nicht abgewickelt«, bestätigt Christian Schönbauer, Leiter der Abteilung ökoenergie bei der E-Control. Schönbauer: »KWKs wurden oft kritisiert und es wurde hinterfragt, ob sie gefördert werden sollen. Aber auch in der EU sieht man in KWKs eine relativ umweltverträgliche Lösung.« Die Frage ist nur: Gehören fossile KWKs ins ökostromgesetz? Dass es in den nächsten zehn bis 15 Jahren nicht ohne fossile Brennstoffe bei der Stromerzeugung in österreich gehen werde, da ist sich Schönbauer sicher. Der Rest sei eine politische Frage. Schönbauer sieht jedenfalls in etlichen Bereichen des ökostroms schon Sättigungseffekte. »Bei Biomasse und Biogas gibt es eine Verknappung der Rohstoffe, zugleich sind bei der Windkraft die besten Standorte schon erschlossen, es werden aber noch etliche Biomasse- und Biogasanlagen gebaut. Die Frage ist aber, wie es mit der ökostromproduktion weitergehen soll«, so Schönbauer. Die Frage stellt sich auch der niederösterreichische Landesrat Josef Plank. 2007 sei kein einziges Biogas-Projekt eingereicht worden, nicht zuletzt aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Das österreichische ökostrom-Gesetz fördere einen »absoluten Stillstand bei Neuprojekten«, beklagt Plank und verlangt eine Novelle.

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Nutzen statt Technologie

UPC Austria hat eine Neugestaltung der inode B2B-Produktpalette vorgenommen. So wurde das komplette inode-Produktportfolio der B2B-Access-Produkte mit unlimitiertem Datenvolumen ausgestattet und für Betriebe jeder Größe sind inode-Datenprodukte sowohl auf DSL- als auch auf HFC-Basis erhältlich.

inode Cable B2B Produkte. Unternehmen, die sich im Kabel-Ausbaugebiet von UPC befinden, können aus der neu gestalteten inode-Cable-Produktpalette wählen. Im übrigen österreich stehen je nach Verfügbarkeit die entbündelten xDSL Business Produkte bzw. die DSL Business Produkte in noch nicht entbündelten Gebieten zur Auswahl.

\"Dadurch, dass wir sowohl Kabel als auch xDSL und aDSL-Produkte anbieten können, tritt die Zugangstechnologie in den Hintergrund und die primäre Unterscheidung erfolgt nun nach der Unternehmensgröße\", so Thomas Helfert, Director B2B UPC Austria.

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Früh handeln

SOA ist ein Managementkonzept, das unternehmensweit eingesetzt werden kann und in dem Funktionen in Form von wieder verwendbaren, technisch voneinander unabhängigen und fachlich lose gekoppelten Services implementiert werden. Serviceinteraktion findet über eine dafür vorgesehene Kommunikationsinfrastruktur statt. Doch bei fortgeschrittenen SOA-Projekten erreichen Unternehmen schnell einen Punkt, an dem sich die implementierten Services und zugehörigen SOA-Artefakte manuell nicht mehr verwalten lassen: Ein übergreifender SOA-Governance-Ansatz ist für den Erfolg einer serviceorientierten Architektur entscheidend. Daher ist es nötig, im ersten Schritt wesentliche organisatorische Aspekte zu klären. Unternehmen müssen Rollen definieren für Fach- und Service-Architekten, für Service-Entwickler und für Organisationseinheiten wie ein SOA-Governance-Team, das Anlaufpunkt und Kontrollinstanz für SOA-Fragen ist. Diese Rollen sowie das SOA-Governance-Team wachsen schrittweise - jedoch sind sie frühzeitig zu definieren und zu besetzen, damit SOA zum wirtschaftlichen Erfolg beiträgt.

Das SOA-Projekt-Team. Auf der organisatorischen Seite sollte ein SOA-Bibliothekar das Projekt unterstützen. Dieser Mitarbeiter kennt, verwaltet und kommuniziert alle Details zu den vorhandenen Systemen und Services. Gleichzeitig erhöht er durch sein Engagement die Sichtbarkeit der SOA-Projekte im eigenen Haus. Des weiteren hilft er bei der Definition eines Regelwerks: Die Regeln beschreiben beispielsweise, wie das Projektteam neue Services entwickelt. ähnlich wie in einem Content-Management-System wird festgehalten, wer welche Aufgaben hat, wer Dienste testet und freigibt, und wer Systembetreiber über Neuigkeiten und änderungen an genutzten Diensten informiert.

SOA-Lifecycle und technische Mitarbeiter. Services und zugehörige Artefakte folgen einem spezifischen SOA-Service-Lebenszyklus. Zu Beginn steht die Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen. Anschließend erfolgt das Service-Design, bei dem die Definition und die Implementierung der Schnittstelle stattfindet. Am Design einer Service-Schnittstelle beteiligen sich typischerweise folgende Mitarbeiter: ein Verantwortlicher aus der Fachabteilung, dem der Service fachlich zugeordnet ist. Außerdem ein Software-Architekt, der das fachliche Design verantwortet und damit die Integrierbarkeit in die Service-Landschaft sicherstellt. Weiterhin sind die technisch orientierten Rollen Service-Designer und Service-Entwickler zu besetzen, die den Entwurf und die Implementierung der Dienste übernehmen. Abläufe wie der hier beschriebene Design-Prozess stellen die kontinuierliche Evolution der gesamten SOA sicher.

Registries und Repositories. In der Praxis stellen Facharchitekten, Service-Designer und Entwickler immer wieder während der Entwurfs- und Implementierungsphase dieselben Fragen, wie etwa die nach existierenden Diensten und deren Schnittstellen, zugehörigen Geschäftsprozessen oder verantwortlichen Organisationseinheiten. Besonders wichtig für diese Rollen sind die Beziehungen zwischen Services und beteiligten Artefakten wie Service-Schnittstellen, Anforderungs-, Architektur- und Testdokumentation sowie den Service-Policies und SLAs.

Um alle Details einer SOA an zentraler Stelle abzubilden, stellen SOA Registries und Repositories die benötigten Management-Werkzeuge bereit. Deren Funktionsumfang geht über ein klassisches UDDI-Verzeichnis weit hinaus: Während einfache Service Registries nicht viel mehr als Schnittstellenbeschreibungen von Diensten speichern, erlauben Repositories die Verwaltung einer Vielzahl weiterer Service-Informationen. Ein Repository erfasst sämtliche SOA-Komponenten, speichert Prozesse, Regeln, Service-Level-Agreements, Verfügbarkeiten, Zugriffsrechte und weitere Details der Infrastruktur.

Abrechenbarkeit von Services. Entwurf und Implementierung stellen jedoch nur einen Teil einer SOA dar. Ist ein Service in den produktiven Betrieb übergegangen, benötigen Betreiber, Facharchitekten und Manager Informationen zur effektiven Nutzung einzelner Services. Voraussetzung hierfür ist, dass ein Monitoring von Service-Aufrufen zur Laufzeit erfolgt. Dann lassen sich auch Nutzungs- und Zugriffsmuster auf Dienste sowie die Einhaltung von SLAs feststellen. Ein Gradmesser für die erreichte Wiederverwendung eines Services ist die Häufigkeit der Nutzung. Damit verbunden ist eine mögliche Verrechnung (Provisioning) von Services. Nicht oder nur wenig genutzte Dienste sind damit ebenfalls rasch identifizierbar und können von den Verantwortlichen aus dem Produktivbetrieb entfernt werden. Die meistgenutzten Dienste lassen sich dann als Best-Practice-Lösung unternehmensweit einsetzen.

Zudem erlauben SOA Registries und Repositories die effiziente Integration bestehender Metadaten, Policies und Dokumente aus heterogenen IT-Landschaften in eine SOA. Sie unterstützen also insbesondere die SOA-typische Kombination der \"Top-Down\

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Muskel erweiterung

Auch wenn die Zahlen für den Wiener Büromarkt nicht immer ganz jene Homogenität aufweisen, die sich Marktbeobachter wünschen, ist eines ganz klar: 2006 war ein gutes Immobilienjahr, es wurden - je nach Rechenart - zwischen 330.000 und 390.0000 Quadratmeter Fläche vermietet. Rund ein Viertel davon vermittelte das Team um Michael Ehlmaier, Geschäftsführer der CPB, einer Tochter der Constantia Privatbank. Dementsprechend zuversichtlich ist Ehlmaier auch für heuer: Der Trend, dass die Vermietung den Neubau übersteigt, werde sich auch 2007 und 2008 fortsetzen, so der Experte. Ganz anders sieht das der Chef von CB-Richard Ellis, Andreas Ridder. Er meint, dass die zahlreichen Fertigstellungen im ersten Quartal 2007, wie TownTown, E-Zone oder Office Campus Gasometer, die Leerstandsrate kurzfristig von sechs auf 6,6 Prozent steigen lassen werden. Nur der Ordnung halber sei hier erwähnt, dass diverse Bürotürme nicht vor Auslastung brüllen. Am augenscheinlichsten zeigt sich die Flaute noch immer beim Galaxy-Tower in der Praterstraße, wo einige wenige Mieter sich die Lifte und das große Foyer teilen.

Einig sind sich beide Makler darin, dass die steigende Nachfrage zu einem guten Teil aus Umzügen und nicht aus mehr Flächennachfrage resultiert. Diese nach einem Umzug freigewordenen Büroflächen kommen je nach Berechnungsmethode nach sechs bis 24 Monaten auf den Markt, gelten aber nicht als Neuangebot, sondern als Bestandsimmobilie. Wie viel Bürobestand insgesamt vorhanden ist, variiert jedoch wieder nach Art der Berechnung. CBRE geht für Ende 2006 von 9,57 Millionen Quadratmetern aus, CPB hingegen beziffert die Flächen mit 13 Millionen Quadratmetern. Bei der Differenz von immerhin 3,5 Millionen drängt sich die Frage auf, ob alle Projektentwickler gut beraten sind und ihre Flächen tatsächlich gebraucht werden. Unabhängig davon entsteht derzeit eine ganze Reihe neue, zum Teil spektakuläre Projekte. Manche werden in Rekordzeit realisiert, andere wiederum ruhen in bester Lage im Viertelzustand.

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Kurs fortgeführt

Der Verwaltungsrat von PIDAS hat Daniel Signer zum neuen CEO des IT-Dienstleistungsunternehmen PIDAS ernannt. Daniel Signer tritt damit per August 2007 die Nachfolge von Tom Buser an.

Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler sieht keinen Grund, die erfolgreiche Strategie von PIDAS zu ändern: \"PIDAS konnte sich in der Vergangenheit in den Märkten Software, Skill Services und Outsourcing als Dienstleistungsunternehmen für Kundenservice und IT-Helpdesks gut positionieren. Ich möchte den eingeschlagenen Weg konsequent weiter gehen und die gute Ausgangslage und das grosse Know-how unserer Mitarbeiter nutzen, um die Stellung von PIDAS in Deutschland, in der Schweiz und in österreich weiter auszubauen.\"

Daniel Signer war vor seinem Wechsel zu PIDAS in leitender Funktion bei Swisscom IT-Services tätig, wo er für den Bereich Service Delivery Center verantwortlich zeichnete. Davor sammelte er in der Bankenbranche wichtige Erfahrungen im IT-Bereich. Daniel Signer verfügt damit nicht nur über Kenntnisse im Bereich Kundenservice, sondern auch beim Outsourcing von IT-Prozessen.

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Normgerecht

Wenn Bauträger pleitegehen, bleiben immer wieder Wohnungskäufer auf der Strecke. Zahlreiche zum Teil spektakuläre Insolvenzen haben in der Vergangenheit Gutachter, Anwälte und die Gerichte beschäftigt. Trotz der zahlreichen Fälle hat es der Gesetzgeber Jahrzehnte hindurch nicht geschafft, wirkungsvolle Regeln zu kreieren, um Wohnungskäufer zu schützen. Das belegen nicht zuletzt die im Zuge der SEG-Pleite aufgetretenen Schadensfälle. Jetzt nimmt die Politik mit der Novellierung des Bauträgervertragsgesetzes erneut einen Anlauf, wasserdichte Regeln für die rund 20.000 pro Jahr abgeschlossenen Bauträgerverträge zu schaffen. Geplant sind Absicherungen für Käufer durch Bank- oder Fertigstellungsgarantien gegen Verteuerungen bei Konkurs eines Bauträgers oder ein Haftungsrücklass in der Höhe von drei Prozent, so die Arbeiterkammer. »Mehr Sicherheit kostet mehr Geld«, kommentiert der Geschäftsführer des öVI Anton Holzapfel die nun vorliegenden Vorschläge. Er verweist darauf, dass österreich im europäischen Vergleich schon jetzt über ein gutes Sicherungsmodell für Kunden verfüge. »Andere Länder haben gar nichts«, weiß Holzapfel. Dass am Ende auch hierzulande immer wieder Geschädigte übrigbleiben, liegt für ihn in der Natur der Sache. »In jedem Wirtschaftsbereich gehen Firmen zugrunde«, was nicht wegzuleugnen ist.
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Kraftwerk auf Schiene

»Täglich sind 7.500 Züge auf österreichs Schienen unterwegs. Für jede einzelne Lokomotive muss der Strombedarf sofort geliefert werden. Unsere Speicherkraftwerke decken den benötigten Spitzenbedarf für unsere Elektrolokomotiven ideal ab. Mit dem Ausbau unserer eigenen umweltfreundlichen Wasserkraftwerke sind wir zudem unabhängiger von teuren Stromimporten aus dem Ausland«, so Johann Pluy, Leiter der Kraftwerkssparte bei den öBB, anlässlich der Präsentation der Ausbaupläne für das neue Kraftwerk Tauernmoos.
Das Kraftwerk ist für eine Leistung von etwa 100 Megawatt konzipiert. Die Fallhöhe wird rund 210 Meter betragen. Die unterirdischen Turbinen können dann bis zu 70 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abarbeiten. Heuer werden die Unterlagen für die Umweltverträglichkeitserklärung erstellt. Nach positivem Abschluss der Behördenverfahren kann mit dem Kraftwerksbau 2009 begonnen werden. Das Investitionsvolumen beträgt rund 110 Millionen Euro. Ein großer Vorteil des Kraftwerksprojektes: Nach Fertigstellung des Projektes wird das unterirdische Kavernenkraftwerk nicht zu sehen sein. Die öBB sind der größte Stromverbraucher in österreich - der Bahnbetrieb verbraucht jährlich so viel Strom wie ganz Vorarlberg.
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Die Welt der Metall bearbeitung

Vom 17. bis 22. September geht einer der größten und wichtigsten internationalen Branchentreffs für die Metallbearbeitung über die Bühne. Die EMO Hannover gilt als eine der größten Plattformen für Fertigungsexperten aus aller Welt. Die moderne Fertigungstechnik stellt die Grundlage für jede industrielle Produktion dar. Sie bestimmt Effizienz und Qualität der Produkte sowie den Produktionsprozess in vielen Industriebetrieben. Dementsprechend breit gefächert ist die Zielgruppe: vom Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik, über den Schiffbau bis zu Medizintechnik, Feinmechanik und Optik. Präsentiert werden alle Technologien, die in der gesamten Metallbearbeitung zum Einsatz kommen. Derzeit sind knapp 2.000 Aussteller aus 39 Ländern angemeldet, die eine Nettoausstellungsfläche von 158.000 Quadratmetern belegen. Im Mittelpunkt des Besucherinteresses stehen die Einholung technischer Informationen sowie das Pflegen von Kontakten. Die überwiegende Mehrheit der Besucher kommt zur EMO, um den überblick über das internationale Angebot der Fertigungstechnik zu erhalten. Wer 2005 mit konkreten Investitionsabsichten nach Hannover gekommen ist, wurde laut Besucherbefragung zu 90 Prozent fündig.
Als technisches Trendbarometer vermittelt die EMO auch immer wieder Visionen für die Produktion der Zukunft. Derzeit konzentriert sich das Interesse vor allem auf drei Themen: Auf neue Bearbeitungsverfahren zur Steigerung von Leistung, Anwendungsbreite oder Wirtschaftlichkeit, auf die Integration von Diagnosesystemen sowie auf neue Methoden für die Konzeption von Produkten.

Heimischer Beitrag
Mit Stand Mitte Juni waren 29 österreichische Aussteller angemeldet. Für die deutsche Werkzeugmaschinenbranche zählt österreich zu den drei wichtigsten Exportmärkten. Nach Exportrückgängen in den Jahren 2004 und 2005 haben die Exporte im letzten Jahr um 40 Prozent angezogen. Geliefert wurden Maschinen im Wert von 359 Millionen Euro, darunter vor allem Bearbeitungszentren, Fräsmaschinen sowie Teile und Zubehör. Auch in die entgegengesetzte Richtung tut sich einiges: Die österreichischen Werkzeugmaschinenlieferungen nach Deutschland sind seit 2004 um zwei Drittel gestiegen und lagen bei 102 Millionen Euro. Damit befindet sich öster­reich aus deutscher Sicht auf Platz sechs der wichtigsten Lieferanten. Den Weg über die Grenze fanden vor allem Biege-, Abkant- und Richtmaschinen, Drehmaschinen sowie Teile und Zubehör.

Hsitorisches:
1975 startete die EMO als internationale Werkzeugmaschinenausstellung in Paris. Zwei Jahre später war erstmals Hannover Austragungsort. Die Vorgeschichte der EMO geht bis in die 50er-Jahre zurück. Mit der Beschränkung auf ausschließlich europäische Aussteller hat der europäische Dachverband der Werkzeugmaschinenindustrie zwölf Ausstellungen an wechselnden Orten durchgeführt. Bis 2003 fand die EMO turnusmäßig im Wechsel zwischen Paris, Hannover, Mailand und wieder Hannover statt. Dann beschloss der Dachverband einen neuen Rhythmus: Zweimal Hannover, dann Mailand, Paris wurde gestrichen.
Bei der ersten EMO Hannover im Jahr 1977 präsentierten sich 1.619 Aussteller aus 29 Ländern auf einer Nettoausstellungsfläche von 120.000 Quadratmetern. Im Vergleich zur Erstveranstaltung in Paris verzeichnete man ein Ausstellerplus von 18 Prozent und einen Zuwachs bei der Ausstellerfläche von 24 Prozent.

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