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Neues Rollenbild für CIOs

Das Zeitalter der Informationstechnologie, wie wir es kennen, ist vorbei. Die IT-Abteilung eines Unternehmens muss heute ihren nachweislichen Beitrag zum Geschäftserfolg leisten - eine reine Unterstützung der Abläufe und Prozesse ist zu wenig. Damit einher geht ein bahnbrechender Wandel des Rollenbildes und damit auch des Anforderungsprofils der IT-Leiter von morgen.

Eine IT-Landschaft, die nicht unmittelbar auf Veränderungen im Geschäftsumfeld reagieren kann und abgekoppelt agiert, stellt nicht nur ein erhebliches Risiko dar, sondern kann im Extremfall das Aus für das gesamte Unternehmen bedeuten - vor allem wenn man bedenkt, dass 80 bis 90 Prozent der Geschäftsabwicklung heute erst durch den Einsatz von Informationstechnologie ermöglicht wird. Die IT zieht sich heute durch alle Bereiche des Unternehmens. Neben der klassischen Abwicklung beispielsweise der Geschäftsabrechnung, Liefer- und Bestellprozessen oder des Personalmanagements geht der Einsatz der IT inzwischen viel weiter: Ohne sie stehen Produktionsstraßen still, bleiben Türen geschlossen oder funktionieren ganze Geschäftsabläufe nicht wie zum Beispiel beim Internet-Banking. George F. Colony, CEO von Forrester Research, schlägt deshalb vor, den Begriff »Information Technology« durch »Business Technology« zu ersetzen.

Dem Business verpflichtet: Die Entwicklung des CIO vom Enabler zum Geschäftsstrategen - diese Entwicklung stellt den CIO (Chief Information Officer) vor neue Herausforderungen - ja, sein gesamtes Anforderungsprofil wird neu definiert: Es reicht nicht mehr aus, nur die technische Mittlerfunktion zwischen der IT und den übrigen Geschäftsfunktionen zu übernehmen. Im Klartext heißt das: Zum einen müssen IT und ihre Services mit den geschäftlichen Abläufen und Zielen Hand in Hand gehen. Auch dann, wenn sich Geschäftsvorgaben kurzfristig ändern. Business Technology trägt zum Geschäftserfolg bei und wird - was bisher in der IT eher unüblich war - auch an ihm gemessen.

Zum anderen gilt es für den IT-Verantwortlichen, sich seine Anerkennung als gleichrangiger \"Mitspieler“ in der Riege der Führungsfunktionen innerhalb eines Unternehmens zu erarbeiten, nicht zuletzt dadurch, dass er eine Sprache spricht, die in der Geschäftsführung verstanden wird - die Sprache der Wirtschaft. CIOs müssen im Zeitalter der Business Technology alle IT-Investitionen im Hinblick auf den Geschäftserfolg messen und beurteilen: inwiefern sie Risiken minimieren, das Unternehmenswachstum beschleunigen und Kosten senken. Und auch so argumentieren können. Das erwartet mittlerweile die gesamte Führungsriege eines Unternehmens, vom Geschäftsführer über den Finanz- bis hin zum Marketing- und Vertriebsvorstand. Der Vorstand will genau wissen, wie der aktuelle Stand des IT-Budgets und der laufenden IT-Projekte aussieht. Wer als IT-Leiter in der Lage ist, alle Messergebnisse so zu aggregieren und aufzubereiten, dass der Vorstand daraus schnell »sprechende« Informationen für das laufende Geschäft ziehen kann, hat hier in jedem Fall die besseren Karten.

Vom CIO zum Unternehmensmitgestalter. Damit verändert sich auch das Rollenbild des CIOs: Technisches Know-how ist zwar weiterhin Teil des persönlichen Rüstzeugs, die unternehmerische Verantwortung und der strategische Weitblick rücken jedoch zunehmend in den Vordergrund. Wenn IT und Business immer mehr verschmelzen, so wächst der CIO in eine geschäftsstrategische Rolle hinein. Im Idealfall wird er in die langfristige Business-Planung eingebunden. Er kann auch in die Rolle des strategischen Beraters schlüpfen, wenn es um so zentrale Fragen geht, welche Funktionen im »IT-Eigenbetrieb« abgedeckt und welche effizienter über externe IT-Services bezogen werden.

Im neuen Zeitalter der Business Technology heißt es: IT-Risiken sind Geschäftsrisiken und IT-Chancen sind Geschäftschancen. Und dies sind exzellente Chancen für den CIO, sich als strategischer Mitgestalter seines Unternehmens zu positionieren, zu dessen wirtschaftlichen Erfolg beizutragen und damit den veränderten Anspruch an die IT zu erfüllen.

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Neuer Verkaufsleiter

Das niederösterreichische IT-Unternehmen a+d mit Sitz in Perchtoldsdorf bei Wien, eigenen Angaben zufolge Marktführer bei mobilen Business-Class Kofferlösungen, hat einen neuen Verkaufsleiter für seine Kärntner Niederlassung bestellt. Der 45-jährige Ernst Mack aus Maria Saal kennt die lokalen Marktgegebenheiten wie seine Westentasche und wird in Zukunft dafür sorgen, dass auch im Süden österreichs immer mehr Kunden von den Vorzügen der \"Personal Offices“ von a+d profitieren können. Mack wird sich darüber hinaus auch um den Vertrieb und den Service von Server-Systemen, Desktop-PCs und Notebooks von Toshiba und Lenovo kümmern.

\"Neben der sozialen Kompetenz kommt es in diesem Job auch darauf an, den wirtschaftlichen überblick niemals aus den Augen zu verlieren, und durch zufriedene Kunden und Mitarbeiter den Standort langfristig zu sichern,“ umreißt Ernst Mack die Herausforderungen eines Geschäftsstellenleiters.

Dabei kann er auf einen umfassenden Erfahrungsschatz zurückblicken: Als Vertriebsbeauftragter sammelte er bei Nixdorf in den achtziger Jahren seine ersten Erfahrungen in der IT-Branche, fungierte als Vertriebsleiter beim Raiffeisen Computerservice in Kärnten und wurde nach der Ausgliederung dieser Abteilung als eigenständiges Unternehmen, mit dem Aufbau der Kärntner Niederlassung der Com-CAT Handels- und Vertriebs GesmbH- betraut. Zuletzt war Mack Vertriebsleiter für Kärnten und Osttirol bei Data Systems Austria AG für die Bereiche KMU und Gemeinden.

\"Eine der großen Stärken unseres Unternehmens besteht darin, in ganz österreich mit eigenen Niederlassungen und erfahrenen Mitarbeitern präsent zu sein, die nicht nur technische Kompetenz beweisen, sondern auch mit den lokalen Gegebenheiten bestens vertraut sind,“ betont Ing. Peter Abrahamczik, der Geschäftsführer von a+d. Mit der Besetzung des Kärntner Vertriebsleiters durch Ernst Mack wird dieser Weg, der dem Unternehmen a+d seinen über die Grenzen österreichs hinausreichenden, hervorragenden Ruf als kompetenter, vertrauenswürdiger Geschäftspartner bescherte, konsequent weiter geführt.

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Die Rückkehr des SideWinders

Alles begann - für Microsoft nicht unüblich - mit einer persönlichen Anweisung von Bill Gates: Vor 25 Jahren forderte er von seiner Entwicklungsabteilung ein neuartiges Eingabegerät, um sein Textverarbeitungsprogramm \"Word“ leichter bedienen zu können. Das Ergebnis war die Microsoft Maus, der Startschuss für eine breit angelegte Hardwareentwicklung. Heute umfasst das Sortiment Mäuse, Tastaturen, Webcams, Headsets, Joysticks, Gamepads und Lenkräder. Der jüngste Wurf aus Redmond ist die Neuauflage der 1995 gestarteten Gaming-Linie SideWinder. Um den Ansprüchen von Gamern gerecht zu werden, machte sich Microsoft auf die Suche nach den Anforderungen an die ultimative Gaming-Maus. Der Ergebnisse können sich sehen lassen: Mit der Quick-Turn-Funktion können Anwender ihr Umfeld überprüfen, egal wo im Spiel sie sich gerade befinden. Eine LCD-Anzeige gibt Auskunft über die eingestellten DPI und Makros. Mit dem so genannten Kabelanker lässt sich die ideale Kabellänge einstellen und mit einem Klick gibt’s Zugriff auf den Windows Vista Games Explorer. Interessant ist auch das Gewichtsmagazin, mit dem sich das Gewicht der Maus vom Anwender flexibel anpassen lässt. Zudem gibt es drei verschiedene Gleitfußsets, mit denen der Reibungswiderstand der Maus auf persönliche Vorlieben und den vorhandenen Untergrund abgestimmt werden kann. Dank ergonomischen Design soll die SideWinder Maus komfortables Spielen ermöglichen - auch über mehrere Stunden hinweg. Erhältlich ist das gute Stück ab Oktober zu einem Preis von 80 Euro.
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Optimierter Workflow

Der erweiterte Workflow wurde im Zuge der Umstellung der Brenntag-Systemlandschaft auf Unicode als SAP-interne Lösung realisiert und erlaubt künftig auch Niederlassungen, die bislang keinen Zugang zum Brenntag CEE-System hatten, ihre Materialanforderungen abzubilden. Die Umsetzung als BSP-Applikation liefert eine einheitlich intuitiv bedienbare Web-Oberfläche und ersetzt die aufwändige Installation des SAP-GUIs sowie eine langwierige Einschulung der User.

Die BSP-Lösung für die Materialanforderung bei Brenntag umfasst die folgenden Schritte:

  1. Die Anforderung wird im Web erfasst.
  2. Die zuständigen Review-User werden per E-Mail verständigt und zur überprüfung der Daten aufgefordert. über drei Genehmigungsstufen hinweg kontrollieren und ergänzen sie Anforderung und stoßen ggf. notwendige weitere Prozesse an.
  3. Nach erfolgreicher überprüfung und Komplettierung aller Daten wird das Material im SAP-System mittels BAPI-Baustein angelegt. Sollte die Anforderung das Anlegen weiterer CEE-weiten Produkte erfordern, verläuft der Genehmigungsprozess für diese analog.
Das Erstellen von BSP-Applikationen ist mithilfe von HTMLB-Tags auch ohne fundierte HTML-Kenntnisse möglich. Die Makrosprache erlaubt ABAP-Entwicklern HTML-Seiten aus Templates zu erstellen und diese mit SAP-Daten dynamisch zusammenzuführen. Durch die strikte Trennung von Layoutgestaltung und Business-Logik können so auch mehrere Entwickler gemeinsam an einer Applikation arbeiten.

Für Brenntag CEE hat sich die Entscheidung zugunsten der SAP-internen Lösung ausgezahlt: Der neugestaltete Genehmigungsworkflow hat die Qualität der im SAP angelegten Materialien merklich verbessert. Die zusätzliche Integration zweier weiterer Prozesse im Umfeld der Materialanforderung in die Oberfläche rundet die nachhaltige Optimierung des Geschäftsprozesses erfolgreich ab.

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Doppelte Kompetenz

Die Warnungen und Entwarnungen am IT-Arbeitsmarkt treten beinahe im Montatsrhythmus auf. Wenn man nun nicht annimmt, dass es sich jeweils um einen kurzfristigen Hype handelt, muss es Gründe geben.
\"Wir erleben eine rasante Entwicklung in der Informationstechnologie“, konstatiert Leo Steiner, Generaldirektor IBM österreich, \"dadurch ändert sich natürlich auch das Anforderungsprofil an MitarbeiterInnen ständig.“Für die IBM stellt diese Situation keine neue Anforderung dar, schließlich betreibt man schon seit Jahren ein weltweites internes Ausbildungsprogramm. Diese Erfahrung soll von IBM Training an die Kunden weitergegeben.

\"IBM ist für uns ein idealer Partner für die Themenbereiche von System- und Technologietraining bis hin zu Software-Training“, zeigt sich Fritz Gregshammer, Institutsleiter WIFI Wien von der Partnerschaft sehr angetan.
Das WIFI Wien verfügt über eine hohe Schulungserfahrung. Jährlich werden mehr als 5000 Kurse mit rund 62.000 Teilnehmern abgehalten. \"Diese Schulungskompetenz und unsereIT-Kompetenz schlagen sich für die zukünftigen Teilnehmer als doppelterGewinn nieder“, so abschließend Leo Steiner.
Im WIFI Wien wird das neue IBM Training Center in einem eigenenSchulungsbereich mit modernster Ausstattung untergebracht

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Rundum erneuert

Am 25. Juni fand der Spatenstich für den Energiepark Plesching (Steyregg bei Linz) statt. Dabei handelt es sich nicht um einen Neubau, sondern um eine energetische Sanierung. Von den 121 Wohneinheiten, die vor rund 30 Jahren errichtet wurden, werden derzeit etwa 40 Reihenhäuser auf neuen Stand gebracht. Die alte zent-rale ölfeuerunsanlage für die Heizung wird im Auftrag der Eigentümer durch vier dezent-rale Gasheizzentralen ersetzt. Linz AG fungiert bei diesem Projekt als Generalunternehmer und organisiert unter anderem auch Fenstertausch, Fassadendämmung, Dacherneuerung und Erneuerung der Heizkörper sowie Warmwasserboiler. Zudem wird im früheren »Chemiepark« ein neuartiges Konzept zur Datenübertragung über Stromleitungen zur Fernabfrage, -steuerung, und -auswertung sowie zur Verrechnung aller Verbrauchsdaten zum Einsatz kommen. Neben der übertragung der Strom-, Wasser-, Wärme- und Gaszählerstände wird Kunden erstmals eine so genannte Home-Automation angeboten. Mit diesem Energie-, Sicherheits- und Technikmanagement können die Bewohner ihre Heizung, Alarmanlage, Rollläden, Licht, Gartenbewässerung, Schwimmbadtechnik und vieles mehr ganz bequem via Internet regeln. Ermöglicht werden diese beiden Systeme durch die Powerline-Breitbandtechnik. Kunden können mit diesem neuen Energiemanagementsystem Energiereduktionen von zehn bis 15 Prozent erzielen, so die Ansage von Linz AG, die in Plesching einige Musterprojekte mit dieser Technik ausstatten wird.

Der beim Versorger für das Projekt verantwortliche Norbert Breitschopf sieht jedoch noch weitere Vorteile. Das System soll unter anderem den Grundstein für effiziente Spitzenlastverteilung in der Stromversorgung bilden. Das heißt, dass künftig Geräte wie zum Beispiel Waschmaschine und Trockner in Zeiten eingeschaltet werden, in denen Strom im überschuss vorhanden ist. »Langfristig möchten wir damit eine gleichmäßigere Lastverteilung für unsere Stromkraftwerke erreichen«, erklärt Breitschopf. Spitzenstrom ist teuer, je weniger davon gebraucht wird, des-to besser für Versorger und Kunden. Weitere Benefits erwartet Linz AG in den Sparten Verwaltung und Betrieb. »Das System wird dazu beitragen unseren Verwaltungsaufwand zu reduzieren, zudem erwarten wir auch wichtige Informationen für den Betrieb«, erklärt er. Mit den effektiven Verbrauchsdaten von Siedlungen erhalte man wichtige Informationen für den künftigen Netzausbau. Die Dimensionierung von Leitungen etwa beruht bislang auf theoretischen Berechnungssätzen. Mit dem Wissen der tatsächlichen Mengenflüsse sei es möglich, unter Berücksichtigung weiterer Parameter, wie gewidmeten Flächen, passgenauer zu dimensionieren - und das für die Bereiche Strom, Gas, Wasser und Wärme, was für österreich ein absolutes Novum darstellt.

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Einigung auf Parlamentsumbau

Das großkoalitionäre Tauwetter sorgt auch für Bewegung beim geplanten Umbau des Plenarsaals im Nationalrat. Der Zweite Nationalratspräsident Michael Spindelegger (öVP) hat sich mit der Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPö) geeinigt. Spindel-egger hatte sich, wie der Report berichtet hat, einem Konsens über das Budget für den Umbau bisher verweigert, weil er von Prammer angeblich nicht eingebunden worden war. Das noch in der vorigen Legislaturperiode von allen Fraktionen beschlossene und vom Baukomitee unter Vorsitz des VP-Abgeordneten Günter Stummvoll beschlossene Budget von 27 Millionen Euro wird auf 21 Millionen reduziert. Nach dem Vorschlag Prammers sollen im Plenum Sitzreihen vorne, in der Mitte und hinten sowie das Rednerpult, einzelne Regierungssitze und die Besucherbereiche auf Balkon und Galerie barrierefrei ausgestattet werden. Der internationale Architekturwettbewerb soll demnächst gestartet werden, geplanter Baubeginn ist 2009. Als Ausweichquartier soll eine »möglichst kostengünstige Lösung« gefunden werden, so die Parlamentskorrespondenz.
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Zertifizierung abgeschlossen

Ziel des neuen Systems für Arbeits- und Gesundheitsschutz ist es, ein integriertes Managementsystem für alle Standorte der Welser Profile Gruppe zu haben. Mit der Zertifizierung wurde die AUVA betraut.
Bereits in den vergangenen drei Jahren hat das Unternehmen durch aktiven Arbeits- und Gesundheitsschutz rund 330.000 Euro eingespart. Die Unfallhäufigkeit wurde von 56 auf 22 gesenkt. »Das sind umgerechnet sechs volle Arbeitsstellen, die wir schaffen konnten«, erklärt Roland Hudl, seit 2005 als Sicherheitsfachkraft für Welser Profile in österreich zuständig.
Vorstandsmitglied Kommerzialrat Ing. Wolfgang Welser betonte bei der übergabe des SGM-Zertifikats durch Ing. Johann Kaiser, Direktor der AUVA-Landesstelle Wien, die große Bedeutung von Arbeits- und Gesundheitsschutz für Welser Profile: »Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber den arbeitenden Menschen bewusst. Gesunde Mitarbeiter sind eine wesentliche Voraussetzung für unsere Wettbewerbsfähigkeit und die Erhaltung wie Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist uns genauso wichtig, wie die Verhütung von Unfällen, von Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren.«
Für die nächsten Jahre hat sich das Unternehmen die Stärkung des Gesundheitsschutzes auf die Fahnen geschrieben. Zwar fanden bisher schon Schwerpunktaktionen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter statt - das Angebot reicht von medizinischen Serviceangeboten wie Grippeschutz- und Zeckenschutzimpfungen bis hin zum Röntgen. Die systematische Gesundheitsförderung und der Arbeitsschutz sollen weiter ausgebaut werden. Wegen der guten Erfahrungen ebenfalls mit Unterstützung der AUVA.
»Diese Aufgabe kann und darf nicht dem Zufall überlassen sein. Sie muss vielmehr im Sinne der Vorschriften und Gesetze organisiert werden. Rund ein Drittel der europäischen Berufstätigen leidet an beruflich verursachten Erkrankungen. Unsere Mitarbeiter sollen durch Schulungen, intensive Zusammenarbeit mit dem Arbeitsinspektorat und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt bestmöglich geschützt werden. Die Zertifizierung nach OHSAS 18001 durch die AUVA bedeutet einen großen Schritt zur Erreichung unserer Ziele. Vorbereitend«, erklärte Roland Hudl, »wurden Vorgaben und Bestimmungen für die Standorte Ybbsitz, Gresten sowie Bönen (D) in beiden Staaten mit dem deutschen Kollegen Peter Linde angesehen und es wurde begonnen, diese zu harmonisieren.«
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Gemeinsam sind wir stark

Was machen zwei Telekommunikationsausrüster, wenn der eine den Wald vor lauter Handys nicht mehr sieht und der andere nicht weiß, wohin er eigentlich gehen soll? Sie schließen sich zusammen. So geschehen bei Nokia und Siemens: Im April wurden die Carrier-Sparten Nokia Business Networks und Siemens Networks zu dem Joint Venture \"Nokia Siemens Networks\" - kurz NSN - zusammengeführt. Beide Mutterfirmen sind zu gleichen Teilen beteiligt und sehen die gemeinsame Tochter nun auf einem zielgerichteteren Weg, als sie es alleine je geschafft hätten. Mit einem kombinierten Pro-Forma-Nettoumsatz von 17,1 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2006 ist NSN das zweitgrößte Unternehmen nach Ericsson für Mobilfunk- und das drittgrößte für Festnetzinfrastruktur. Spätestens bis zum Jahr 2010 will man die Marktführerschaft weltweit angetreten haben. \"In österreich sind wir bereits die Nummer eins\", rechnet Regionsleiter Dietmar Appeltauer vor.

Für das Jahr 2015 wird die umfassende Vernetzung von fünf Milliarden Menschen prognostiziert - das sind etwa 70 Prozent der Weltbevölkerung, die entweder über Internet, Mobil- oder Festnetz miteinander verbunden sein werden. \"Es wird ein extremes Breitbandwachstum geben\", sieht Appeltauer einen Anstieg des Breitbandbedarfs um \"den Faktor 100\". Aufgrund der Branchenerfahrungen von Nokia und Siemens weiß sich der NSN-Manager bei jeglichen Formen der Vernetzungen vorne mit dabei. Der Ausrüster ist in 150 Ländern tätig und betreut mit derzeit rund 60.000 Mitarbeitern weltweit rund 300 Festnetz- und 300 Mobilfunkkunden.

Die österreicher sind innerhalb der NSN-Strukturen Teil der Subregion \"Central East\". Diese Region betreut derzeit mit 1.700 Mitarbeitern die Ländern österreich, Slowenien, Kroatien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Bosnien & Herzegovina, Serbien & Montenegro und wird von Wien aus geleitet. Doch Regionsleiter Appeltauer erwartet sich nur noch für Bulgarien ein zweistelliges Prozentwachstum in Umsätzen, in den anderen Ländern der Region werde es bestenfalls \"hohe einstellige Zuwächse\" geben. In dem saturierten Markt österreich ist wiederum gefordert, das hohe Geschäftsniveau zu halten und weiter \"für Innovationen und Lösungen für die gesamte Region\" zu sorgen.

In österreich ist NSN mit rund 600 Mitarbeitern an derzeit drei Standorten vertreten, die mittelfristig auf einen einzigen konsolidiert werden sollen. Im Rahmen von Mitarbeiterprogrammen werde auch hierzulande die kolportierte Personalkürzung um 10 bis 15 Prozent bis Ende 2008 durchgeführt werden.

Appeltauer sieht die Telekommunikationsbranche derzeit durch zwei wesentliche Merkmale gekennzeichnet: durch den intensiven Wettbewerb auf allen Ebenen und rasante technologische Veränderungen. \"In Zukunft werden sich viele alte Geschäftsmodelle auflösen, der Markt wird nicht mehr so aussehen, wie heute\", dreht man auch bei NSN nun jeden Stein Richtung All-over-IP.

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Warnung vor der Hitze

Die derzeit herrschenden hohen Temperaturen machennicht nur den Menschen zu schaffen. Auch Computerfestplattenreagieren zu Hitzezeiten öfter mit Arbeitsverweigerung. \"Wirregistrieren derzeit für diese Jahreszeit ungewöhnlich viele Fälle anHitzeschäden\", berichtet Nicolas Ehrschwendner,Geschäftsführer des Wiener Datenrettungsunternehmens Attingo. An heißen Tagen wie jetzt werden die Datenretter um bis zum 50 Prozent öfter zu Hilfe gerufen als bei tiefen Temperaturen. Festplatten reagieren bei Hitze vor allem mit Materialausdehnung, was zu Dejustierungen, Headcrashes oder Defekten an Lagern führen kann. Doch auf den Platten enthaltenen wertvollen Daten müssen dadurch nicht unbedingt verloren sein: \"In unseren Reinraumlabor schaffen wir es dennoch in mehr als neunzig Prozent der Fälle, die Daten wiederherzustellen\", sagt Ehrschwendner.

Hauptgrund für Hitzeschäden sind laut Attingo nicht klimatisierteoder schlecht belüftete Serverräume. Dadurch werdenFestplattensysteme nicht ausreichend gekühlt. Auch ein Ausfall oder versehentliches Abschalten der Klimaanlage kann zu Schäden führen. Hat man keine Klimaanlage, sollten die Umgebungsbedingungen dennoch verhältnismäßig kühl und trocken sein. Festplatten können auch mit speziellen Lüftern ausgestattet werden. \"Ein Lüfter senkt die Temperatur der Platte um bis zu 70 Prozent.\"

Auch Wärmegewitter bedeuten oft Mehrarbeit für die Datenretter:Ein Blitzschlag kann bei Computeranlagen verheerende Schädenanrichten, wobei auch in so krassen Fälle die Daten von Spezialisten meistens noch gerettet werden können. Attingo empfiehlt aber dennoch, Computer nur mit überspannungsschutz zu betreiben.

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