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Mehr als ein Marketing-Hype

Angesichts der Berichte über die euphorische Kundenresonanz bei der Markteinführung des neuen Apple iPhone in den USA schwanken die Reaktionen der Fachleute dieser Tage zwischen Begeisterung, Neid und Relativierung. Loben die einen vor allem das Gerät als revolutionäre Neuentwicklung, sprechen andere von einem Smart-Phone, das nur wenig mehr und manches weniger kann als existierende Geräte. Intensiv kritisiert wird darüber hinaus die exklusive Partnerschaft mit dem Mobilfunkanbieter AT&T als wenig kundenfreundliches und monopolisierendes Bündnis.

Sind die Begeisterungswellen beim US-Verkaufstart des iPhone nun ein amerikanischer Spleen, die vor allem dem trickreichen Marketing-Management des Technologie-Rockstars im Rollkragenpullover Steve Jobs geschuldet sind? Das Beratungsunternehmen Greenwich Consulting ist überzeugt, dass mehr hinter einem möglichen Markterfolg des iPhone steckt und es lohnenswert ist, einen analytischen Blick hinter die emotionalisierten Kulissen zu werfen.

Die gesamte Telekommunikationsindustrie - vom Mobilfunk-Anbieter bis zum traditionellen Handy-Hersteller - propagiert das mobile Internet nun schon seit Jahren, mit nur relativem Erfolg. Obgleich Technologien und Anwendungen durchaus verbessert und anwenderfreundlicher geworden sind, ist dies bei den meisten Käufern offenbar noch nicht ausreichend angekommen. Die Geräte erscheinen nach wie vor schwierig zu bedienen, die Produkt- und Tarifangebote komplex und intransparent.

Die sichtbare iPhone-Strategie von Apple zeigt ein tiefes Verständnis, dass der Erfolg von Multimedia-Produkten vor allem von der Kundenorientierung, Konsistenz und Verständlichkeit der gesamten damit verbundenen Systemlösung abhängt. Grundvoraussetzung für eine hohe Kundenakzeptanz ist demnach ein übergreifendes Paket-Angebot, das die Einzelaspekte Multimedia-Gerät, Preis- und Produktgestaltung sowie den Erfahrungsstand des Nutzers intelligent zusammenführt. Apple hat sein Verständnis dieser Grundzusammenhänge mit dem Erfolg des MP3-Players iPod bereits bewiesen: ein ansprechendes Gerät wurde mit dem nutzerfreundlichen Internet-Service iTunes und einem cleveren Preismodell (0,99 Dollar je Musikstück) verbunden.

Gewonnen hat hier nicht das beste Gerät, auch nicht der niedrigste Preis, gewonnen hat die beste Kombination der relevanten Aspekte. Auch in der Welt der mobilen Multimedia-Anwendungen gibt es bereits einen Vorläufer, der das Erfolgspotenzial bei Einhaltung dieses Marktprinzips zeigt: I-Mode, der weltweit erfolgreichste Portaldienst für Mobiltelefone des japanischen Anbieters NTT Docomo - gestartet bereits in 1999.

Auch wenn der Retail-Preis für das iPhone mit 500 bis 600 Dollar vergleichsweise hoch ist geht Greenwich Consulting davon aus, dass die von Apple gemeinsam mit AT&T offerierte Produktplattform die wichtigsten Elemente für eine nachhaltige Erfolgsgeschichte vereint. Für das Erreichen der beiden von Apple-Chef Steve Jobs vorgegebenen Ziele - 10 Millionen verkaufte iPhones bis Ende 2008 und Wahrnehmung des mobilen Internet-Angebots als bestes seiner Klasse - bestehen gute Voraussetzungen:

  • Ein attraktives Gerät, das ansprechendes Design mit einer starken Marke verbindet - zweifellos eine wichtige Voraussetzung, um den iPod-Erfolg zu wiederholen.
  • Eine komplette technologische Plattform, die integrierte Angebote bruchlos verbindet - zugegeben: die meisten iPhone-Funktionalitäten, seien es Musik, Mail, Internet-Zugang etc., können auch durch andere Smart-Phones geboten werden, jedoch nicht derart eng kombiniert mit den etablierten und populären Web-Angebote wie beispielsweise iTunes oder YouTube.
  • Eine verbesserte Anwendbarkeit - hier liegt der höchste Anspruch an die Fähigkeiten des iPhones, schließlich wird die Nutzung vergleichbarer Smart-Phones immer noch als kompliziert und wenig intuitiv wahrgenommen; das iPhone setzt hier konsequent auf Touch-Screen-Technologie, um den Zeitbedarf bei der Anwendung und Dateneingabe zu minimieren.
  • Ein intelligentes und konsistentes Preismodell, unter anderen auf Basis einer Daten-Flatrate; verantwortlich dafür ist zunächst einmal im US-Markt AT&T - zwar sind solche Flatrate-Modelle nicht revolutionär, für den Erfolg des Gesamtpakets ist gleichwohl der unbegrenzte Zugang zu E-Mailing- und Internet-Anwendungen eine wichtige Voraussetzung, um die Nutzung und damit den damit verbundenen Datentransfer bis hin zu Internetkäufen nachhaltig zu steigern.
Insbesondere die exklusive Zusammenarbeit von Apple mit AT&T wird dabei als wenig kundenfreundlich kritisiert. Tatsächlich erstaunt dieser Ansatz durch Apple, angesichts der durch Steve Jobs oftmals geringschätzig charakterisierten Telekommunikationsunternehmen, die viel von Datenübertragung, aber wenig vom Kunden verstünden.
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Völlig losgelöst

Der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X findet seinen Weg im All mit Software-Lösungen von Siemens IT Solutions and Services. Siemens entwickelte unter anderem die Steuerungssoftware für Test- und Bodenkontrollsysteme des fliegenden High-Tech-Auges weiter im Auftrag des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Astrium GmbH. Der Satellit startete am 15. Juni 2007 vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan in seine Umlaufbahn um die Erde.

Siemens hat wesentliche Teile für das Missions-Kontrollzentrum entwickelt, die für den Bau und den Betrieb des Satelliten genutzt wurden bzw. werden und wird diese auch warten und pflegen: Herzstück ist das so genannte Spacecraft Control and Operations System - es steuert und überwacht das fünf Meter lange und 1230 Kilo schwere Objekt während der gesamten fünf Jahre des Fluges. Das System wurde ursprünglich von der europäischen Weltraumbehörde ESA entwickelt und von Siemens IT Solutions and Services für die TerraSAR-X-Mission weiterentwickelt und angepasst.

Siemens implementierte eine spezielle Datenbank-Lösung: Sie dokumentiert die gesamte Lebensgeschichte des Satelliten und sammelt alle Daten der Steuerung, des Antriebs, der Positionierung und der Konfiguration des Satelliten - jeden einzelnen Befehl, der an den Satelliten geschickt wird und jede Betriebsinformation, die vom Satelliten kommt. Die Datenbank wird im Laufe der Mission auf eine Größe von sieben Terabyte wachsen. Das Mission Control System von Siemens fungierte bereits als Testsystem viele Monate vor dem Satellitenstart: Astrium testete damit den Satelliten während seines Baus auf Herz und Nieren. Damit ist der deutsche Satellit auch ein \"bisschen“ österreicher, denn die Lösungen stammen auch von Siemens IT Solutions and Services \"Space Business“ in österreich.

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2,3 Milliarden

Das Marktforschungsinstitut Informa hat die globale Mobilfunkbranche unter die Lupe genommen. Demnach gab es Ende 2006 knapp 2,3 Mrd. Mobilfunknutzer bei insgesamt 3 Mrd. Mobilfunkverträgen und Prepaid-Handys. Das Wachstum in Nutzerzahlen wurde vor allem in aufstrebenden Wirtschaftsregionen, vor allem aber durch den Trend zum Zweit- und Dritthandy erzielt. Informa prognostiziert ein überschreiten der 3-Mrd.-Nutzer-Grenze für frühestens Ende 2009. Zu diesem Zeitpunkt werden weltweit rund 4 Mrd. Handys aktiv sein.

Der Trend zu mehrfachen SIM-Karten pro Mann und Nase ist den Experten zufolge auch nicht mehr aufzuhalten. Die Industrie selbst sei auf der Suche nach neuen Umsatzmöglichkeiten und würde so etwa Zweit-SIM-Karten bzw. Zweithandys für spezielle Anforderungen wie etwa Auslandstelefonate, Breitbandverbindungen oder netzinterne Gespräche forcieren. Derzeit ist ein Mobilfunknutzer in durchschnittlich 1,32 Mobilfunknetzen zuhause. In allen Regionen, darunter auch Westeuropa, werden die Penetrationsraten weiter steigen und dank Zweit- und Dritthandys 100 Prozent und mehr betragen.

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Eröffnung in Oberösterreich

Am 28. Juni 2007 konnten die beiden Kapsch Vorstände Kari Kapsch und Franz Semmernegg die offizielle Eröffnung des Kapsch Erweiterungsbaus in Linz/Leonding vornehmen. Mit der Erweiterung der Kapsch Geschäftsstelle in Oberösterreich durch einen Zubau um rund 1.600 m² ist nun ausreichend Platz für bis zu 150 Mitarbeiter.

Kapsch ist seit 60 Jahren in Oberösterreich tätig. Die Kapsch Geschäftsstelle in Linz/Leonding betreut mit der Niederlassung in Salzburg rund 5.000 Kunden. Im Zuge seines Wachstumskurses hat Kapsch BusinessCom im letzten Jahr die oberösterreichische Systrex Datentechnik GmbH, die Techcom IT Solution GmbH und Getronics erworben.

\"Kapsch BusinessCom hat es sich zum Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten fünf Jahre zu einem Key-Player für IT, Netzwerk-, und Kommunikationslösungen in österreich zu werden. In Oberösterreich haben wir dafür nun durch unseren Erweiterungsbau die optimale Voraussetzung für dieses Wachstum hier vor Ort geschaffen“, erklärt Direktor Eduard Matuolis, Leiter der Kapsch Geschäftsstelle Oberösterreich und freut sich mit seinen Mitarbeitern über den gelungenen Bau und die angenehme Atmosphäre im gesamten Gebäudekomplex.

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Zeit fürs Teilen gekommen

Das Paradigma vom Mobilfunknetz als entscheidendesstrategisches Asset für Mobilfunkanbieter beginnt zu wanken. Weltweit sorgen sinkende Gesprächspreise für ein Umdenken der Mobilfunkbetreiber. Durch gemeinsam mit Konkurrenten betriebene Netze oder über Outsourcing des Netzbetriebs können die Investitions- und Betriebskosten dauerhaft um bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Das ist das Ergebnis der aktuellen Oliver Wyman-Untersuchung \"Neue Geschäftsmodelle im Mobilfunk“. Sie beschreibt den derzeit zu beobachtenden Zusammenlegungs- undAusgliederungstrend beim Netzbetrieb als wichtigen Schritt zu neuen Geschäftsmodellen.

Wichtige Helfer im Kampf gegen die Kosten im Netzwerkbereich sind neue Technologien wie IP-Netze und optimierte Prozesse. Doch viele Mobilfunkunternehmen schöpfen die hiermiterreichbaren Einsparungen bereits zunehmend aus. Daher spielen innovative Konzepte wie Network Sharing, also die gemeinsame Nutzung der Mobilfunkinfrastruktur mit Konkurrenten,oder das Outsourcing des Netzbetriebs für viele Mobilfunkunternehmen eine immer wichtigereRolle. \"Unsere Untersuchung zeigt, dass sich die Mobilfunkbranche an einem Wendepunkt befindet“, sagt der Managementberater und Oliver Wyman-Partner Christian Terfloth. \"Künftig werden das Netz und dessen Betrieb nicht mehr unbedingt zum Kerngeschäft der Mobilfunkanbieter gehören.“

Outsourcing liegt klar im Trend. Netz-Sharing und -Outsourcing als Alternativen beziehungsweise Ergänzungen zur internen Kosteneinsparung sind keine vollkommen neuen Optionen. So wird beispielsweise das Outsourcing der Wartung und des Betriebs einzelner Netzelemente, des Hostings von Services oder der Planung sowie des Ausbaus neuer Technologien bereits seit längerer Zeiteingesetzt, um Kosten zu senken. Neu ist jedoch der Umfang, in dem dies geschieht. Zunehmend bemühen sich die Mobilfunkunternehmen, über umfangreiche Outsourcing-Vereinbarungen die gesamte technologische Wertschöpfungskette abzubilden. Dabei werden Planung und Design, Aufbau, Betrieb und Wartung des Netzes von nur einem Outsourcing-Partner übernommen. Das Mobilfunkunternehmen behält lediglich die Hoheit über die Technologiestrategie und die Festlegung der Qualitätsparameter, um die Wettbewerbsvorteileauch langfristig sicherstellen zu können.

Jüngstes Beispiel für diesen Trend zum Outsourcing des Netzbetriebs ist in Deutschland der Preisbrecher E-Plus. Seit März betreibt Alcatel-Lucent einen großen Teil des E-Plus-Netzesund hat in diesem Zusammenhang 750 Mitarbeiter von E-Plus übernommen. Weitere prominente internationale Beispiele sind Bharti in Indien, H3G in Italien und Großbritannien sowie One in österreich. Begonnen wurde die Ausgliederung der Netze von kleineren Mobilfunkanbietern mit ein bis zwei Millionen Kunden. Jetzt ist das Thema auch für Betreiber von über zehn Millionen Kunden kein Tabu mehr.

Ausschlaggebend für den Trend zum Outsourcing ist, dass die großen Anbieter wie Ericsson, Nokia Siemens Networks und Alcatel-Lucent durch ihre zunehmende Erfahrung und steigendeAnzahl an Aufträgen Kosteneinsparungen bieten können, die auch für große Mobilfunkunternehmen interessant sind. Die Dienstleister versuchen dabei, durch stringenteProzessoptimierung basierend auf internationalen \"Best Practices“, Zentralisierung von Aufgaben und die damit verbesserte Auslastung von Mitarbeitern und Material, über Länderund Mobilfunkunternehmen hinweg für nachhaltige Kosteneinsparungen zu sorgen. \"Je nachursprünglicher Effizienz des Mobilfunkunternehmens und Umfang des Outsourcings könnenbis zu 30 Prozent der Betriebskosten eingespart werden“, sagt Berater Terfloth. Erfolgskritischsind dabei das volle Verständnis der langfristigen Bedingungen und Auswirkungen derOutsourcing-Entscheidung sowie das Sicherstellen notwendiger Steuerungsmöglichkeiten, umdie angepeilten Leistungsparameter und Kostensenkungen auch dauerhaft durchsetzen zu können.

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Massive Probleme bei der Umsetzung

Der Republik österreich drohen ab 2012 jährliche Strafzahlungen in Milliardenhöhe, wenn es nicht gelingt, die Kohlendioxid-Emissionen auf jenes Niveau zu beschränken, auf das sich die Regierung im Kioto-Abkommen 1997 verpflichtet hat. Der Präsident der Wirtschaftskammer (WKö) Christoph Leitl schlägt deswegen vor, einen weiteren Klimafonds einzurichten, über den CO2-sparende Investitionen gefördert werden sollen. Der Topf soll ein \"Umsetzungsfonds“ sein und mit jenen Geldern dotiert werden, die bei Nichterreichen der CO2-Ziele ins Ausland abfließen würden. Der Chef der Umweltabteilung der WKO Stefan Schwarzer denkt etwa an ein Viertel jener Steuereinnahmen aus dem Tanktourismus, die insgesamt etwa 900 Millionen ausmachen.

Gefördert sollen künftig Private als auch Unternehmen die klimafreundliche Investitionen tätigen. Als einen besonders viel versprechenden Bereich bezeichnete Schwarzer die Wärmedämmung bei jenen Gebäuden, die zwischen 1945 und 1980 gebaut wurden: \"Die machen zwar nur 30 Prozent des Gesamtbestandes aus, stoßen aber 50 Prozent des CO2 aller Gebäude aus.\" Wie die Wirtschaftskammer meint, solle die bestehende Sanierungsrate für diese Häuser vervierfacht werden womit bis 2020 die Hälfte der aus Haushalten stammenden Emissionen zu eliminieren sei. Klar, dass Interessensgruppen, wie die Qualitätsgruppe Wärmedämm-Verbund-Systeme überzeugt ist, dass mit Wärmedämmung rasch und effizient ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden könnte. Keine Frage, die Vernunft spricht für vernünftige Dämmung. Die thermische Sanierung schafft Jobs und erhöht die Energieeffizienz.

Aber halt nur sehr langsam, gibt der Geschäftsführer der Regulierungsbehörde E-Control Walter Boltz zu bedenken. \"Wenn 5.000 Wohnungen super gedämmt werden, bringt das wenig, weil pro Jahr 45.000 neue Wohnungen hinzukommen“, rechnet er vor. Auch sei es illusorisch zu glauben, dass sich ein paar hunderttausend Heizkessel, die nicht mehr dem technischen Stand entsprechen, innerhalb kurzer Zeit erneuern lassen. Abgesehen von den Kosten seien dazu weder die Kesselindustrie, noch die Installateure von den Kapazitäten her im Stande. Unterm Strich, so Boltz, deute Alles darauf hin, dass österreich künftig mehr Energie verbraucht - und damit auch mehr CO2 ausstößt.

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Virtuelle Vertretung

Die Abläufe im Geschäftsleben werden immer dynamischer: Zeiten extremen Einsatzes wechseln mit Perioden von \"normalem“ oder sogar geringem Arbeitsaufwand. IT-Abteilungen als Servicestellen innerhalb der Unternehmen agieren immer häufiger nach dem Pfadfinder-Motto \"allzeit bereit“ und stoßen dabei nicht selten an ihre Grenzen.

Um diesem Umstand abzuhelfen, bietet die Data Systems Austria \"JET CARE IT-Assistant\" an. Das Vorbild: Marketing-Abteilungen beschäftigen zu Spitzenzeiten oder für Spezialaufgaben externe Berater, etwa PR-Agenturen oder Grafiker. Der IT-Assistant der Data Systems Austria ist der externe Mitarbeiter der IT-Abteilung. Er agiert wie ein zusätzlicher Mitarbeiter und unterstützt Systemadministratoren, wenn \"Not am Mann“ ist, erledigt Routinearbeiten oder hilft mit Spezial-Know-How bei einmaligen Projekten, zum Beispiel Installationen, Migrationen, Updates. Den Umfang seines Einsatzes bestimmen die IT-Mitarbeiter individuell.

Hinter dem IT-Assistant der Data Systems Austria steht ein Team von erfahrenen und zertifizierten Spezialisten, die als externe Dienstleister bei Bedarf abgerufen werden können. \"Der JET CARE IT-Assistant beherrscht den effizienten Umgang mit allen gängigen IT-Hard- und Software-Produkten“, erzählt Richard Dippelreither, Vorstand für Software und Services bei Data Systems Austria. \"Das Network Operating Center der Data Systems überwacht die zu betreuenden Kundensysteme über eine permanente IPSec-VPN-Verbindung.“ Im Service-Administrationssystem der Data Systems Austria sind alle statischen Informationen über die zu betreuenden Systeme aktuell und gesichert hinterlegt.

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Keine Stehzeiten mehr

Automatisierungsanlagen, die nicht in Betrieb sind, gehen ordentlich ins Geld. Jeder Tag Stillstand einer ausgedehnten Produktionslinie kann sich auf mehrere Hunderttausend Euro belaufen und reduziert damit ihre Wertschöpfung. Dies gilt auch für die Neuprogrammierung von Industrieroboter. Diesen unproduktiven Zeiten rücken jetzt Entwickler der Convergent Information Technologies gemeinsam mit Profactor zu Leibe. Sie haben ein Software-Tool namens “Automated Planning and Programming” entwickelt, welches die Roboter teil- oder vollautomatisch an neue Aufgaben anpasst. Eine CAD-Beschreibung der Teile soll als Input reichen. Das Software-Tool berechnet automatisch den optimalen Prozess und die optimalen Wege für die Roboter. Der Ablauf der Anwendung und das Ergebnis werden in einer 3D Simulation visuell animiert und nach Freigabe durch den Anwender auf die Robotersteuerung geladen. Beeindruckend ist die Geschwindigkeit. Laut eigenen Angaben ist man derzeit um den Faktor 10 bis 20 schneller als die übliche Offline-Programmierung. Das ehrgeizige Ziel ist der Faktor 100. Beinahe ebenso wichtig wie die nicht unerhebliche Zeitersparnis ist für die Entwickler die einfache Bedienung. Wer mit einer Maus am Computer Punkte markieren kann, der kann die Roboter bedienen“, ist Martin Ankerl, Experte für Softwareentwicklung bei Profactor, überzeugt. Der Anwender benötige keine Kenntnisse der Robotik, die Einschulung in die neue Software soll weniger als drei Stunden dauern. Als Einsatzgebiet für das neue Tool sehen die Entwickler vor allem die Automobil- und Zulieferindustrie.
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Flottes Plastik

Polymerfasern sind ambivalent: Einerseits gestatten sie jedem Laien, schnelle Datenverbindungen im heimischen Netzwerk aufzubauen, andererseits war ihre übertragungskapazität lange Zeit auf 100 Megabit pro Sekunde beschränkt. Das reicht zwar derzeit noch für DSL, Internet-Telefonie und -Fernsehen aus, in der Industrie-Automation sieht man damit aber relativ alt aus. Siemens-Forschern ist es jetzt gelungen, die Schallmauer von einem Gigabit zu durchbrechen und damit die Polymerfaser zukunftsfit zu machen.
Der Clou bei den giga-schnellen optischen Polymerfaserkabeln: Die Bits werden nicht wie bisher als gewöhnliche Lichtimpulse verschickt. Vielmehr haben die Forscher einen speziellen Algorithmus angewendet, der die Lichtsignale so verändert, dass mehr Informationen in die verfügbare Bandbreite der Polymerfaser passen. Die aus DSL und WLAN bekannte Mehrträgermodulation haben die Forscher dabei so angepasst, dass sie auch auf Lichtsignale anwendbar ist. Dank dieses Algorithmus konnten die Forscher exakt 1.008 Megabit pro Sekunde auf die Reise über eine 100 Meter lange Teststrecke jagen
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One ist verkauft

Den bereits Jahre währenden Spekulationen um die Eigentümerstruktur von One ist ein Ende gesetzt: Ein Konsortium mit France Telecom (Orange) und dem ungarischen Private-Equity-Unternehmen Mid Europa übernimmt nicht nur die 50,1-Prozent-Anteile des Mehrheitseigentümers E.ON sondern auch die restlichen Anteile von Telenor und TDC. Als Kaufpreis wurden rund 1,4 Mrd. Euro beziffert. Und: Laut neuesten Meldungen soll One in Orange umgetauft werden.

Aus einem mehrwöchigen Bieterprozess, der von den Eigentümern von One zum Verkauf ihrer Anteile eingeleitet wurde, ging das Konsortium aus Orange und Mid Europa Partners als Sieger hervor. Die niederländische KPN zog ebenso wie schon beim Bieten um tele.ring, die von T-Mobile gekauft worden waren, den Kürzeren.

Der Mehrheitseigentümer EO.N stand in den letzten Wochen unter Druck: aufgrund der vollständigen Deregulierung des EU-Energiemarktes im Juli wollte man sich rechtzeitig endgültig von branchenfremden Assets trennen. Mid Europa Partners übernimmt 65 Prozent, Orange, die zuletzt 17,45 Prozent an One besessen hatten, steigert seinen Anteil auf zunächst 35 Prozent. Branchenkennern zufolge wird aller Voraussicht nach France Telecom nach einiger Zeit auch den 65-Prozent-Anteil übernehmen. Die beiden Partner kennen sich bereits aus früheren Akquisitionen am Providermarkt: 2005 hatte Mid Europa Anteile an der Nummer zwei am slowakischen Mobilfunkmarkt, Orange Slovensko, an die Franzosen veräußert.

Ende 2006 telefonierten rund 2 Mio. Kunden im One-Netz. 2006 erwirtschaftete der Mobilfunker einen Mobilfunkumsatz von 617 Mio. Euro. \"Unsere schlanke, effiziente Organisationsstruktur sowie die rund 900 hochqualifizierten Mitarbeiter sind die Grundlage für unsere erfolgreiche Wachstumsstrategie\", bekräftigt One-Chef Jørgen Bang-Jensen.

E.ON, die mit dem Verkauf der One-Anteile den Umbau zu einem lupenreinen Energieunternehmen abgeschlossen hat, wird dadurch einen einen Mittelzufluss von rund 550 Mio. Euro erzielen und erwartet einen Buchgewinn in der Größenordnung von rund 330 Mio. Euro.

Die Unterzeichnung des Kaufvertrages wird für spätestens kommende Woche erwartet. Der Vollzug der Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Behörden, heißt es bei E.ON.

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