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Störungen durch die TA

Mit zunehmender Häufigkeit kam es seit Sommer letzten Jahres zu massiven Störungen bei Breitbandkunden alternativer Anbieter in Kärnten. Bis es dem lokalen Provider i3b - Infrastrukturpartner von Firmen mit Endkundengeschäft wie Happynet, Net4You oder Linea7 - zu bunt wurde. Der in vielen Gebieten einzige alternative Anbieter zum Marktführer Telekom Austria wandte sich nach fruchtlosen Intervenierungsversuchen beim Netzeigentümer an die Regulierungsbehörde. \"Wir sind noch von dieser Störung betroffen\", bestätigt i3b-Geschäftsführer Marco Brandstätter dem Report.

Die Beschwerden umfassten Bandbreitenverringerungen sowie Unterbrechungen und Abbrüche der Breitbandverbindungen bei entbündelten Leitungen. In einem Aufsichtsverfahren der Telekom-Control-Komission wurden nun an sechs Wählämtern in Mittelkärnten DSLAMs der Telekom Austria als Ursache für die Störungen identifiziert. Die TKK stellte weiters fest: Jenes technische Equipment für die Endkundenversorgung in der \"last mile\" wurde von der TA erst vor kurzem neu installiert.

\"Durch die Verwendung dieser vorgelagerten Einrichtungen und die dadurch verursachten Störungen bei Kunden alternativer Betreiber verletzte Telekom Austria als marktbeherrschendes Unternehmen die ihr von der TKK auferlegten regulatorischen Verpflichtungen\", so die Regulierungsbehörde in einer Aussendung. Der TA wurde mit einer Frist bis 8. Februar aufgetragen, die DSLAMs so umzukonfigurieren, dass sie in den von i3b genutzten Frequenzbereich keine Signale mehr senden. Störungen der Breitbandanschlüsse von Kunden anderer Betreiber sollen damit ausgeschlossen werden können.

Marco Brandstätter hofft nun auf die Wirkung des Bescheids der Behörde. Der Entbündler zeigt die Leitungsstörungen bereits Mitte August des Vorjahres der RTR an. Trotz eines Streitschlichtungsverfahrens kurze Zeit später kam es weiter zu Ausfällen. Auch eine weitere, einmonatige Frist brachte keine Verbesserung der Kundenversorgung für den Alternativen. Die Kärntner beklagen Kundenabgänge, verursacht durch den langen Zeitraum der Störungen.

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Günstiger plaudern, teurer anmelden

Handytarife - sie sind kurzlebig, und es gibt viele. Eine Analyse der Arbeiterkammer von 2004 bis 2007 bei acht Handyanbietern und 167 Tarifmodellen zeigt: kein Durchhalten eines Tarifes alle drei Jahre hindurch, um ein Fünftel teurere Anmeldekosten, größere Preisspannen bei den Grundentgelten, etwas günstigere Gesprächspreise. \"Für Verbraucher ist es schwer, im Angebotsdschungel den Durchblick zu bewahren“, sagt Konsumentenschützer Harald Glatz. \"Die stark beworbenen Aktionstarife gelten in erster Linie für Neuanmeldungen. Wer den Tarif wechseln will, zahlt teuer drauf oder kann es teilweise gar nicht tun.“

Zwischen März 2004 und Dezember 2007 hat die AK 167 Vertragshandy- und Wertkartenhandy-Tarife für PrivatkundInnen von acht Anbietern ausgewertet: A1, T-Mobile, One, Tele.Ring, Drei, Yess, Bob, Tele2. Die vier größten Anbieter - A1, T-Mobile, One, Tele.Ring - führten zwischen 2001 und 2004 56 Tarife für PrivatkundInnen. Zwischen 2004 und 2007 waren es schon mehr als doppelt so viele (120). Insgesamt kommen alle acht sogar auf 167 verschiedene Tarife.

Anmelden für Vertragshandys kostete in den letzten drei Jahren um bis zu 20 Prozent mehr bei A1, T-Mobile, One, Tele.Ring, Drei. Seit 2001 stiegen die Anmeldepreise sogar um bis zu 93 Prozent. Bei Wertkartenhandys gibt’s im Regelfall keine Anmeldekosten. \"Höhere Preisspannen gibt es nun bei den monatlichen Grundentgelten“, sagt Glatz. \"So kosteten die Grundentgelte für Vertragshandys etwa bei A1 im Jahr 2004 zehn bis 35 Euro, 2007 zehn bis 80 Euro, bei T-Mobile sieben bis 34 Euro (2004) und 2007 sieben bis 75 Euro.“ Kein Grundentgelt gibt es meist in Kombination mit monatlichen Mindestumsätzen.

Die Gesprächskosten für Vertragshandys sind für Anrufe ins Festnetz in der Geschäftszeit um rund 24 Prozent und in andere Handynetze um rund ein Drittel gesunken. Rufe ins eigene Netz und Mobilboxabfragen blieben in etwa gleich. SMS sind teilweise etwas teurer geworden. Bei den Wertkartenhandys wurde Telefonieren stark billiger: ins eigene Netz um rund 68 Prozent, ins Festnetz um 60 Prozent, in Fremdnetze um 55 Prozent. SMS und Anrufe zur Mobilbox sind um bis zu einem Fünftel billiger geworden.

Dick im Kommen sind bei Vertragshandys Tarife mit Freiminuten - auffällig: Wird das Kontingent überschritten, wird es teuer. Die Minutenpreise sind im Vergleich zu anderen Tarifen sehr hoch. Haupt- und Nebenzeiten verlieren an Bedeutung - Telefonieren ist nun unabhängig von der Tageszeit. Tückisch: Die halbminütige Verrechnung wurde überwiegend länger und ungünstiger. Die erste Minute wird jetzt für gewöhnlich voll verrechnet, auch wenn man nur kurz spricht, danach halbminütig oder jede Minute.

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Zuckerbrot und Peitsche

Rund um den Jahreswechsel herrscht unter den Kaffeesudlesern Hochkonjunktur. Astro-Tanten wie Frau Helga orakeln über Liebeshoroskope, der Trendforscher Matthias Horx stellt sich vorhersehbar mit einem neuen Buch ein, die Wirtschaftsforscher revidieren ihre Prognosen. Auch die Zunft der Börsenanalysten ist rührig. Da werden Kaufempfehlungen ausgesprochen oder zurückgenommen, einschlägige Medien drucken seitenweise Rankings- und Hitlisten ab. Die »Ostfantasie« ist nach wie vor ein Garant für freundliche Bewertungen, Konzerne wie die Wiener Städtische oder Raiffeisen sonnen sich in der Analystengunst. Bei der Agrana hingegen - obwohl im Ostgeschäft ebenfalls bestens verankert - wollte keine rechte Euphorie aufkommen. Katzenjammer freilich auch nicht. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank haben beispielsweise das Kursziel und das Anlagevotum gesenkt. Die Anlageempfehlung lautete »Hold« statt »Buy«. Die Kollegen von Sal. Oppenheim waren hingegen optimistischer. Das Kursziel wurde zwar ebenfalls gekürzt, die Kaufempfehlung »Strong buy« jedoch beibehalten. Die Oppenheim-Experten erwarten für das Geschäftsjahr 2007/2008 Ergebnisse, die »lediglich« um das Vorjahresniveau pendeln. Und das soll bereits einiges heißen, denn vor allem im Zuckersektor findet gerade ein Ergebnismassaker statt, bei dem Einbrüche um die Hälfte eher die Regel als die Ausnahme sind.
Der Grund ist überall derselbe: Die weltweiten Rohstoffmärkte spielen verrückt. Gold knackte erst kürzlich die 900-Dollar-Marke und bewegt sich in Richtung der historischen 1000. Ein kleiner Händler trieb das Barrel öl kurzfristig über 100 Dollar und ging damit schon in die Geschichte ein. Der nächs­te Markstein wird wohl 150 Dollar sein - und das schneller, als der Wirtschaft lieb sein kann. Im amerikanischen Mittelwesten werden alte, seit Jahrzehnten stillgelegte Kupferminen wieder reaktiviert. Kupfer ist mittlerweile so teuer, dass sich fast schon der Abbau mit einem Sandkistenschauferl rechnet. Das ist auch einer der Gründe, warum Telekom-Unternehmen in ärmeren und nur schwer kontrollierbaren Weltgegenden wie Afrika oder Asien kaum mehr Kupferkabel verlegen. Diese werden umgehend wieder ausgegraben und landen als begehrter Nachschub auf den Rohstoffmärkten. Kakao wird knapp, möglicherweise das nächste begehrte Ziel für Spekulanten und Schokolade-Naschkatzen. Aber auch Bereiche, die Agrana unmittelbar tangieren, sind betroffen.
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TV-Evolution

Es wurde auch Zeit: Endlich kann bei Livesendungen auf Pause gedrückt werden. Die jüngste Hypridgeneration des Harddisk- und DVD-Recorder-Herstellers Philips machen Aufnahmen besonders angenehm. Komfort bietet das erstmals zum Einsatz kommende \"Commercial Skip“-Feature des DVDR5570H (ab März, 600 Euro).Werbeeinblendungen werden sekundengenau erkannt, nach der Aufnahme markiert und können dann bei der Wiedergabe mit einem einzigen Knopfdruck übersprungen werden. Praktisch: Wird der Film auf DVD gebrannt, ist es natürlich auch möglich, die Werbung zu löschen. Das wird der Werbeindustrie und den Fernsehsender wohl etwas sauer aufstoßen.

Das zweite fantastische Ergebnis der jüngeren TV-Evolution ist \"Time Shift“, das den Live-Stream bei Bedarf unterbricht und aus dem Zwischenspeicher jede Sendung zu einem späteren Zeitpunkt nahtlos weiterspielen kann. Dank 250 GB Speicherkraft, die der Festplattenfreund auf die Waage bringt, sind damit viele Stunden zeitversetztes Fernsehen garantiert. So macht es die Funktion \"Flex Time“ möglich, eine laufende Sendung oder einen Film bereits anzusehen, während die Aufnahme ohne Unterbrechung fortgesetzt wird. Mit \"Instant Replay“ wird jede spannende Action-Szene oder ein erinnerungswürdiger Dialog mit einem einzigen Knopfdruck nochmals wiederholt. Sollte dagegen der Filmgenuss einmal unterbrochen werden, hält die Funktion \"Pause Live TV“ den Streifen an, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.

Mit der \"HDD Media JukeBox“ hat der Festplattenrekorder auch eine universelle Datenbank für Filme, Fotos und MP3-Dateien an Bord. Für zusätzliche Flexibilität können die Titel auf anderen Medien gespeichert werden und trotzdem über die USB-Schnittstelle auf der Festplatte zentral archiviert werden. Das Ordnersystem, das bei Fotos auch eine Thumbnail-Vorschau bietet, integriert einfach alle angewählten Medien. Die Dateien selbst müssen dabei nicht auf der Festplatte verbleiben. Auch der Empfang des digitalen Fernsehens über DVB-T ist dank eines integrierten Tuners möglich.

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Die weiße Stadt

Die israelische Küstenstadt Tel Aviv wurde in den dreißiger Jahren zu einem Experimentierfeld für die Grundsätze der modernen Architektur. Deren Vertreter, vorwiegend jüdische Architekten, die vor den Nationalsozialisten flüchten mussten, brachten den an der Formensprache von Le Corbusier, Mies van der Rohe, Walter Gropius und Erich Mendelsohn orientierten Stil mit. Auch jene einheimischen Architekten, die ihre Ausbildung an renommierten Architekturschulen in Europa genossen hatten und so mit dem Geist des \"Neuen Bauens“ in Berührung gekommen waren, prägten die \"Weiße Stadt“ Tel Aviv, deren Zentrum fast komplett in diesem Stil des \"Neuen Bauens“ errichtet wurde. Heute besteht jedoch bei vielen der Häuser akuter Sanierungsbedarf. Das Architekturzentrum Wien zeigt vom 21. Februar - 19. Mai in der Ausstellung \"The White City of Tel Aviv“ historische und aktuelle Fotografien, die Einblick in die Architektursprache der Zeit geben und den Einfluss vermitteln, den das europäische Erbe auf das örtliche Schaffen genommen hat. Der Master-Stadtplan des schottischen Stadtplaners Sir Patrick Geddes wird mit Plänen und Modellen präsentiert und eine Auswahl von historischen Filmen gibt ein lebendiges Bild der Stadtentwicklung zwischen 1920 und 1958 wieder. Grafische 3D-Animationen von elf repräsentativen Gebäuden vertiefen das Verständnis für die Architektur der \"Weißen Stadt“. Nahezu 100 Lebensläufe von in Tel Aviv tätigen Architekten runden das Bild ab. Parallel dazu veranstaltet das AzW am 12. April in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt ein international besetztes Symposium, das sich den Problemen einer \"Sanierung der Moderne“ widmet.
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Runde Sache

Bis zur EM 2008 im Sommer dauert es noch ein Weilchen, gekickt kann natürlich schon jetzt werden. Während als Hobbysportler und Fußballprofis in Wald und Wiese das runde Leder treten, tritt ein Ball als Lautsprecher nun zum Heimspiel an. Das rundum gelungene Design des Surround-Sound-Lautsprechers iDS-02 fügt sich in jedes Wohnambiente ein, von der Küche übers Schlafzimmer bis hin zum Homeoffice. Intempos Klangkugel gibt es passend zum iPod in strahlendem weiß oder rabenschwarz zum Preis von knapp 150 Euro.

In seinem Innern birgt der iDS-02 die passende Technik für eine gute Klangqualität. Die zwei 7,5 Watt starken Stereolautsprecher und ein 15-Watt-Subwoofer schaffen einen im Vergleich zu den Mobil-Devices wesentlich kraftvolleren Sound und ein detailreicheres Klangspektrum. Für die bequeme Steuerung gibt es eine Fernbedienung, die nicht nur die Regelung von Bass, Höhen und Lautstärke übernimmt, sondern auch den iPod selbst dirigiert.

Einmal mit der Dockingstation verbunden, lassen sich die verschiedenen iPod-Modelle synchronisieren und laden - während die Lieblingssongs oder Fotos weiterlaufen. Lediglich das iPod-Modell Shuffle ist von dem smarten Anschluss ausgenommen. Der Soundball von Intempo ist netzbetrieben. Mit dem beiliegenden USB-Mini und Firewire-Kabel lassen sich Musik und Daten vom PC oder Mac downloaden. Ein 3,5mm-Anschluss mit passendem Audiokabel sorgt außerdem für die einfache Verbindung mit anderen Audiogeräten.

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Kleine Pannen

Insgesamt vier Konsortien (siehe Kasten) haben sich an der Ausschreibung der DVB-H-Frequenz beteiligt. Die Entscheidung über die Frequenzvergabe sollte ursprünglich im ersten Quartal 2008 fallen, doch mittlerweile ist etwas Sand ins Getriebe gekommen. Aufgrund von Formalfehlern droht sich die Lizenzvergabe zu verzögern. Das hoffen zumindest die Bewerber denen die Fehler unterlaufen sind.
Zur Erklärung: Jede Bewerbung braucht einen DVB-H Betreiber, einen so genannten Multiplexer sowie einen Mobilfunker als Programmaggregator. Sowohl die ORS als auch die Telekom Austria haben bei Ihrer Bewerbung einen ordentlichen Bock geschossen. Bei der ORS-Bewerbung fehlt der Programmaggregator und bei der Telekom Austria-Bewerbung ist der Betreiber der DVB-H-Multiplex-Plattform, eben die TA, zu eng mit dem Programmaggregator Mobilkom verbunden. Diese Trennung von Multiplexbetreiber und Programmaggregator wurde im Sommer letzten Jahres nicht zuletzt auf Drängen der TA hin beschlossen, um bei einer ORS-Bewerbung zu verhindern, dass die Mutter ORF allzu viel Mitspracherecht in der Programmauswahl erhält. Derart in Bedrängnis geraten, versuchen beide zu retten, was zu retten ist. TA-Kommunikationschef Martin Bredl sieht den \"Start von DVB-H vor der Euro auf Grund der vielen rechtlichen Unsicherheiten beim Bieterverfahren\" als unsicher an und kann sich wie ORS-Chef Michael Wagenhofer, der den DVB-H-Start zur Euro gleich ganz ausschließt, eine Neuausschreibung vorstellen. Deutlich entspannter sieht man die Chose bei T-Systems, Drei und One. In diesem Konsortium wird hinter vorgehaltener Hand bereits über den Zuschlag gejubelt. Schließlich würde man als einziger Bewerber alle formalen Bedingungen erfüllen.

Die vier Konsortien:
Bewerber: Mobile TV Infrastruktur GmbH
Mit an Bord: Vorarlberger Medienhaus, Oschmann Gruppe, Styria Medien AG, Moser Holding AG sowie der ehemalige ATV Chef Tillmann Fuchs und der Medienanwalt Michael Krüger

Bewerber: österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Mit an Bord: -

Bewerber: Telekom Austria
Mit an Bord: Mobilkom

Bewerber: T-Systems Media&Broadcast GmbH
Mit an Bord: Drei, One

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Jede Menge Umkehrdach

\"Es gibt Projekte, die man besonders ins Herz schließt, sagt Ericht Kurzbauer, Vertriebsmitarbeiter bei Steinbacher Dämmstoffe. Das Kabelwerk ist für ihn so ein Fall. Seit 2004 hat Steinbacher Dämmstoffe das \"Kabelwerk“ unter anderem mit über 3.500m3 steinodur UKD Umkehrdachplatten versorgt. Die Tatsache, dass mit steinodur UKD erstmals Wasser abweisendes expandiertes Polystyrol auf der feuchten Dachseite eingesetzt werden kann, machte es zum Bestseller bei Steinbacher Dämmstoffe. \"Die Dämmplatte schützt vor Nässe und hält warm“, erläutert Roland Hebbel. \"Die Lebensdauer des Umkehrdaches erhöht sich dadurch erheblich.“ \"Mit der geringen Wärmeleitfähigkeit von 0,037 W/mK können wir dünnere Platten verwenden und die Kosten für den gesamten Bauteil beträchtlich senken“, erklärt Klaus Untermoser, Vertriebsleiter Steinbacher Dämmstoffe. Mit einer Stärke von bis zu 250 mm eignet sich steinodur UKD speziell auch für Umkehrdächer mit Passivhaus-Standard. Selbst bei Temperaturen bis 85°C oder extremen Schwankungen in Frost-Tau-Zyklen lässt das formstabile steinodur UKD keine Wärmebrücken entstehen, so der Erzeuger. Der Fachverband einiger europäischer Mitbewerber hatte die Spitzenqualität des österreichischen Erfolgsprodukts öffentlich angezweifelt. Er wurde vom Obersten Gerichtshof eines Besseren belehrt und zur Unterlassung samt öffentlicher Richtigstellung verurteilt. \"Die steinodur UKD Dämmplatte ist für die Verwendung im Umkehrdach geeignet. Die Verwendung der steinodur UKD Dämmplatte entspricht den Regeln der Technik“, stellte das Oberste Gericht fest. Es folgte dabei dem Gutachten eines gerichtlich beeideten Sachverständigen und den Ergebnissen der Prüfanstalt der steirischen Landesregierung. Auch die Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien (MA 39) bestätigte in einem mehrjährigen Feldversuch hervorragende Ergebnisse in punkto Formstabilität, Wärmedämmung und Wasseraufnahmefähigkeit. Besonders stolz ist man bei Steinbacher auch auf die Verleihung des österreichischen Umweltsiegels für das Produkt.
Das Familienunternehmen Steinbacher Dämmstoffe mit Sitz in Erpfendorf im Bezirk Kitzbühel wurde vor 45 Jahren von Eduard Steinbacher gegründet. Mit seinen 280 Mitarbeitern ist Steinbacher eines der führenden Dämmstoffunternehmen österreichs. Vom \"Wirtschaftsblatt“ wurde Steinbacher 2005 zum Tiroler Familienunternehmen des Jahres gekürt. österreichs einziger Dämmstoff-Komplettanbieter produziert zum Schutz von Klima und Umwelt sämtliche Produkte HFCKW- und HFKW-frei.
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OMV forciert LNG

Die OMV treibt ihre Pläne zum Bau eines LNG-Regasifizierungsterminals auf der kroatischen Insel Krk weiter voran. Gemeinsam mit den Konsortialpartnern E.ON Ruhrgas (31,15 %), TOTAL (25,58 %), RWE (16,69 %) und Geoplin (1 %) gründet die OMV Gas International (25,58 %) in Zagreb die Gesellschaft Adria LNG d.o.o. Geschäftsführer der Gesellschaft wird Michael Mertl, Präsidiumsvorsitzender wird Reinhard Mitschek. Die Adria LNG d.o.o. wird ab sofort die Aktivitäten der Adria LNG Study Company übernehmen und vor Ort in Kroatien die Detailplanung des Projektes sowie in weiterer Folge den Bau des Terminals durchführen. Mit dem geplanten LNG-Terminal auf der Insel Krk wird die gesamte Region von einer verstärkten Diversifikation im Gas Supply profitieren. Gleichzeitig wird dadurch eine verbesserte Integration von Kroatien in das europäische Erdgasnetz erreicht. Werner Auli, OMV Vorstand für Gas: »Für uns ist Adria LNG ein wichtiges Projekt im Hinblick auf Versorgungssicherheit der Gasmärkte der OMV und stellt gleichzeitig einen weiteren Schritt in Richtung Ausbau unseres LNG-Portfolios dar.« Der neue Regasifizierungsterminal ist für LNG-Tanker mit einem Fassungsvermögen von bis zu 265.000 m³ ausgerichtet und wird anfänglich eine Jahreskapazität von rund 10 Mrd. m³ erreichen. Die finale Investitionsentscheidung soll 2008 fallen. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2012 geplant. Neben dem Krk-Projekt evaluiert die OMV auch andere LNG-Projekte.
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