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Warren ­Superstar

Das »Orakel von Omaha«, wie der 77-Jährige genannt wird, hat sich an die Spitze der Superreichen gesetzt, indem er sich konsequent im Rennen »Hase gegen Igel« als Igel gesehen hat. In einer angeblich immer schneller werdenden Welt setzt sich ausgerechnet der durch, der sich konsequent zur Bedächtigkeit bekennt. Er könne warten, ein oder zwei Deals pro Jahr reichten völlig. Deshalb ist die Liste der Beteiligungen, die sein Unternehmen Berkshire Hathaway hält, durchaus überschaubar. Unter den rund 70 Titeln finden sich aber Kaliber wie Coca-Cola, Johnson&Johnson, Wells Fargo und Co.
Sein Ansatz ist einfach: Ein Investor kauft nicht irgendwelche Papiere, er kauft Anteile an real existierenden Unternehmen mit real existierenden Produkten. »Kenne, was du besitzt« ist sein zentraler Leitsatz und deshalb macht er um derivative Produkte und mystische Fonds einen weiten Bogen. Hätte die Finanzwelt nach diesem Satz gelebt und nicht unüberschaubare Risken in dubiosen Papieren versteckt, nie wäre es zur jetzigen Kreditkrise gekommen. »Die Banken haben neue Wege gefunden, Geld zu vernichten. Dabei haben die alten schon wunderbar funktioniert«, kommentiert Buffett in seinem jährlichen Aktionärsbrief. Beteiligungen kaufen und im Idealfall ein Leben lang halten, das ist seine Philosophie. Wichtig ist beim Kaufen allerdings: Billig muss es sein, das heißt, der Marktwert sollte einen deutlichen Abschlag zum Unternehmenswert aufweisen. Und da tut sich nun ein breites Feld auf nach dem Kahlschlag, den die Spekulanten in den Chefetagen verursacht haben. Seit der Immobilienkrise haben die Aktien von Buffetts Berkshire Hathaway mehr als 30 Prozent zugelegt, das hat ihn jetzt an die Spitze der Superreichen gebracht. Anleger vertrauen keinem mehr als Buffett, wenn das Klima wirklich rau wird. Krisen sind sein El Dorado. »Werde gierig, wenn die anderen feig sind, und werde feig, wenn die anderen gierig sind« - nach diesem Leitsatz hat Buffett die größten Vermögenszuwächse erzielt.
Bill Gates, mit dem ihn eine Freundschaft und die wichtigste Wohltätigkeitsstiftung der Welt verbindet, hat mehrmals versucht, Buffett als Microsoft-Aktionär zu gewinnen - und ist abgeblitzt. Er sei nicht so intelligent wie Gates und ver­stehe das Produkt nicht. Wie der Softwaremarkt in zehn Jahren ausschaue, könne er sich nicht vorstellen. Deshalb lässt er die Finger davon, weil er jede neue Beteiligung an Coca-Cola misst. Das Getränk ist seit mehr als 100 Jahren populär, trotz Weltkriegen und Wirtschaftskrisen. In Generationen zu denken, nicht in Produktzyklen, das ist Buffetts Geheimnis.
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Stabilität, trotzdem Sorgen

\"So wie sich die Situation nach den ersten neun Monaten und den Prognosen für das letzte Quartal 2007 darbietet, werden die Informations- und Consultingbranchen auch heuer eine gute Ernte einfahren können\", zeigt sich Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer österreich, erfreut. Gemeinsam mit Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria, präsentierte er die Konjunkturdaten für die wirtschaftsnahen Dienstleistungsbranchen aus den Bereichen Information, Kommunikation und Consulting, die \"einmal mehr beweisen, dass sie der Motor des Wirtschaftswachstums sind und das auch bleiben.\"

Den Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten 2007 bezeichnen fast 86 Prozent der Unternehmen als besser (42,1 Prozent) bzw. konstant (43,8 Prozent), lediglich 14,1 Prozent mussten eine Verschlechterung in Kauf nehmen.

Ein Blick auf die einzelnen Fachverbände weist eine positive Geschäftsentwicklung praktisch in allen Größenklassen und Branchen aus. Es gibt hier eigentlich keinen markanten Ausreißer nach oben oder nach unten, was aus Pollirers Sicht für einen stabilen Konjunkturverlauf spricht.

Als bemerkenswert hob er den anhaltend positiven Trend bei der Auftragslage hervor: \"94 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen die Auftragslage im dritten Quartal 2007 mit sehr gut bis eher gut, nur 6 Prozent verzeichneten eine tendenziell schlechtere Auftragslage.\" Dieser Trend geht quer durch alle Bundesländer ebenso wie durch alle Bereiche: An der Spitze liegt der Consultingsektor mit den Ingenieurbüros und Unternehmensberatung und IT. Lediglich die Werbung und Marktkommunikation fällt gegenüber dem Durchschnitt etwas ab. \"Diese Einschätzung deckt sich voll mit den Ergebnissen des jüngsten Werbebarometers, das nach einem Plus von 8,5 Prozent im ersten Halbjahr 2007 ein deutlich langsameres Wachstum für die zweite Jahreshälfte ergeben hat. Das könnte möglicherweise ein zarter Hinweis auf eine Abschwächung der Konjunktur sein, weil die Auftragslage in der Werbebranche immer wieder ein verlässlicher Frühindikator für die Entwicklung der Wirtschaftslage war\", so Bundesspartenobmann Pollirer, der allerdings die punktuelle Betrachtung für ein Quartal nicht überbewerten will.

Neben den aktuellen Konjunkturdaten präsentierte KMU Forschung Austria-Direktor Bornett eine Bilanzdatenanalyse. Demnach erwirtschaften 66 Prozent der Betriebe ein positives Betriebsergebnis. Die Umsatzrentabilität, das ist der Gewinn in Prozent des Umsatzes, liegt bei 4,7 Prozent. Die Eigenkapitalquote (=Eigenkapital in Prozent des Gesamtkapitals) beträgt im Schnitt 17,4 Prozent. \"Das ist relativ gut, aber nichts desto Trotz verbesserungswürdig\", so Bornett. Bei langfristigem Kapital/Vermögen (\"Anlagendeckung\") beträgt der Wert im IC-Sektor durchschnittlich 90,4 Prozent, die Cash flow-Quote liegt bei 14,5 Prozent. Und so Bornett weiter: \"Immerhin 22 Prozent der Unternehmen, die in der Sparte Information und Consulting beheimatet sind, können aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu den Top-Performern gezählt werden: Sie weisen eine Eigenkapitalquote über dem betriebswirtschaftlichen Richtwert von 20 Prozent und einen Gewinn vor Steuern von über 5 Prozent der Betriebsleistung auf. Allerdings wirtschaften auf der anderen Seite 30 Prozent der Unternehmen mit mehr Fremdkapital als eigenem Vermögen.

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Gedächtnis des Newsrooms

Der Postler würde verzweifeln. Wenn er nämlich all jene Berge, die heutzutage täglich als Mails samt großzügiger Anhänge in den Postfächern landen, in Papierform auszutragen hätte. Doch die digitale Flut bringt auch so manchen IT-Verantwortlichen zum Verzweifeln. Man kann sich leicht ausmalen, welche Mengen bei einer Nachrichtenagentur wie der Nachrichtenagentur APA täglich zu bewältigen sind. Ein wesentlicher Teil davon muss aufbewahrt werden und auch rasch wieder auffindbar sein. APA-IT, der hauseigene Systemdienstleister, erledigt diese Aufgabe elegant mit Symantec Enterprise Vault.

Die APA-IT Informations Technologie GmbH ist eine Tochter der APA - Austria Presse Agentur. IT-Gesamtlösungen bilden ihr Kerngeschäft, sie steht ihren - mittlerweile auch zahlreichen externen - Kunden als zuverlässiger Partner zur Seite. Als Tochter einer Nachrichtenagentur gilt sie heute als der anerkannte Experte für Redaktionssysteme, Netzwerktechnologie und technische Datenbank-Lösungen. Die Angebotspalette der APA-IT geht jedoch weit über den Medienbereich hinaus und reicht von Serverhosting, Internet Solutions, Content Management Systemen (CMS), Broadcastingsolutions bis hin zu komplexen Office-Outsourcing-Lösungen.

Informationsfluss muss unaufhörlich strömen. \"Auf unseren Mailservern gehen täglich Hunderte von Nachrichten ein, die meisten mit Anhängen. Dokumente, Fotos, Powerpoint-Präsentationen mit zum Teil exorbitanter Größe“, schildert APA-IT-Projektleiter Christian Buzanich. \"Gleichzeitig sind wir natürlich zu äußerst knappen Wiederherstellungszeiten verpflichtet, sollte das System einmal ausfallen.“ Die rund um die Uhr tätige Redaktion einer nationalen Nachrichtenagentur darf aus verständlichen Gründen nicht beeinträchtigt sein. Dieses oberste Credo der APA-IT galt auch für die Suche nach einer E-Mail-Archivierungslösung. Deren Ziel war es, den dank Fibre-Channel-Anbindung schnellen, aber auch teuren Exchange-Speicherplatz mit einem günstigeren zu ergänzen, der, wie Buzanich beschreibt, \"möglichst wenig Userinteraktion“ erfordert. Denn, hebt der IT-Experte hervor, \"Exchange ist für uns ein Erfolgsfaktor, neben Redaktionssystem und Content Management System.“

Eineinhalb Monate lang testete das Unternehmen im eigenen Haus mit ausgewählten Benutzern. Bei Referenzkunden wie der Wiener Arbeiterkammer, die ein Archivierungssystem bereits seit 2003 im Einsatz hat, wurden Erfahrungsberichte eingeholt. Schließlich entschloss sich die APA-IT für den Einsatz von Symantec Enterprise Vault. Das Software-basierte Archivierungs-Framework ermöglicht es, Inhalte in MS Exchange, dem SharePoint Portal Server, in Lotus Notes, SMTP, IM und in Dateiserver-Umgebungen aufzufinden. Das Produkt erleichtert auch die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien zum Aufbewahren und Abrufen von E-Mails und Daten durch die Bereitstellung eines sicheren Reservoirs für elektronische Informationen.

In der mii ag als herstellerunabhängigem Business-Softwareexperten fand die APA-IT den Dienstleister, der sie bei Teststellung, Produktauswahl und -implementierung kompetent beraten konnte. \"Zu unseren Aufgaben gehörte die Unterstützung bei Designfragen“, erzählt mii-Projektleiter Markus Exenberger, \"Beratung darüber, wie das Produkt in die APA-IT-Umgebung eingebettet werden kann, wie man an ein solches Projekt herangeht, auch, wo Risken lauern könnten. Für die spätere klaglose Funktion ist diese sehr detaillierte Vorbereitung wesentlich und hilfreich. Unsere Stärke bei der organisatorischen Beratung war sehr willkommen“, ebenso wie die Unterstützung bei Installation, Client-Rollout und Konfiguration.

Die Partner mii und APA-IT kannten sich bereits aus einem vorangegangenen Projekt zur Absicherung des APA eigenen Exchange-Clusters. Die Gründe für das profunde Know-how in seinem Haus erklärt Markus Exenberger damit: \"mii war eine der ersten Firmen, die Exchange als Kommunikationsprogramm verstanden haben. Dass sich die mii-Experten schon damals \"super verhalten“ haben, daran erinnert sich der Kunde heute noch. Das damals erworbene Vertrauen konnte mii in späteren Projekten vertiefen. Christian Buzanich: \"Ich kenne mii schon, ich war sicher, dass auch dieses Projekt mit ihnen funktionieren wird.“

Moderne Software lässt sich selbst in sehr heterogenen Umgebungen zumeist schnell installieren. Christian Buzanich: \"Die Grundinstallation von Symantec Enterprise Vault war einfach.“ Danach folgte die schon nicht mehr so simple Feinjustierung. Inzwischen müssen nur noch die letzten Mailboxen aktiviert werden. Der IT-Spezialist ist zufrieden, es \"funktioniert klaglos“, berichtet er und stellt fest, dass die Mailboxen um den Faktor 10 kleiner geworden sind, eine erhebliche Einsparung. Dabei bietet das System den Benutzern erhöhten Komfort: \"Die Suchfunktion ist deutlich besser geworden“, sagt Christian Buzanich. Denn \"nicht nur Mails werden durchsucht, sondern auch der Inhalt von Attachments.“ Gleichzeitig erfolgt die Suche deutlich schneller als bei Verwendung der in Outlook integrierten Suchfunktion.

Doch auch von einer Panne blieb APA-IT während der Installation nicht ganz verschont. OWA, der Outlook Web Access, wollte nicht funktionieren. Da die Ursache nicht in vertretbarer Zeit gefunden werden konnte, bezog mii-Projektleiter Exenberger unverzüglich den Support von Microsoft in die Suche nach der Lösung mit ein. Gemeinsam konnte die Ursache, sie lag im Bereich der Exchange Konfiguration, ausfindig gemacht und beseitigt werden. \"Ich bin sehr zufrieden mit diesem Support“, bestätigt Christian Buzanich. \"Ich bin ja selbst Dienstleister und weiß, wie schwierig es oft ist, Fehlerquellen zu identifizieren. In unserem Bereich sind die Möglichkeiten oft sehr vielfältig.“ Ein Problem wird in der IT eben nur dann zum Problem, wenn der Kunde damit allein gelassen wird.

Passt auch für Kleinbetriebe. Ganz allgemein beobachtet mii-Projektleiter Markus Exenberger, dass Archivierung mittlerweile zu einem wichtigen Thema wird, und zwar auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. \"Symantec hat darauf reagiert und das Lizenzmodell angepasst“, hat er festgestellt: \"Enterprise Vault lässt sich in Betrieben mit drei Beschäftigten ebenso sinnvoll einsetzen wie in Großbetrieben.“

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Schwindel im Internet

Der IT-Sicherheitsspezialist McAfee hat einen Forschungsbericht zum so genannten \"Typosquatting\" veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die Anmeldung von Internetadressen, die aus nicht eingetragenen oder falsch geschriebenen Domänen kommerzieller Websites bestehen, zu Spekulationszwecken. Typosquatter leiten Internetnutzer, die sich bei der Eingabe eines Marken-, Produkt- oder Prominentennamens vertippt haben, auf eine entsprechend adressierte eigene Seite um. Dort versuchen sie, den Surfer zum Anklicken von Werbung zu verführen, ihn zu betrügen oder ihm zumindest die E-Mail-Anschrift zu entlocken. Im Rahmen der Studie wertete McAfee insgesamt 1,9 Millionen Schreibvarianten zu 2.771 stark frequentierten Webadressen aus.

\"Typosquatting zeugt von der Wildwest-Mentalität, die in weiten Teilen des Internets immer noch vorherrscht“, so Jeff Green, Leiter der \"McAfee Avert Labs“ und der Produktentwicklung des Sicherheitsspezialisten. \"Wer auf einer Website landet, die ihn nicht interessiert, vertut im günstigsten Fall nur seine Zeit. Härter trifft es den seriösen Online-Handel: Ihm entgehen Umsätze, weil Kunden abgeworben oder vergrault werden. Manches Opfer sieht sich sogar gezwungen, dem Trittbrettfahrer die irreführenden Domänen für teures Geld abzukaufen. Oft lauern hinter den Webfassaden Betrüger und Abzocker der übelsten Sorte.“

Als aktuelles Beispiel nennt die Studie \"Was ist ein Name wert? Typosquatting im Jahre 2007“ den Werberummel um das \"iPhone“. Obwohl das Multifunktionsgerät erst seit wenigen Monaten auf dem Markt ist, rechnen die Autoren bis Jahresende mit der Eintragung von mindestens 8.000 URLs, die die Zeichenfolge \"iphone“ enthalten. Einige werden auf Fan- oder Klatschseiten verweisen, andere zu Hackern oder Cyberkriminellen führen. Mit dem Hersteller Apple wird jedoch kaum eine dieser Präsenzen etwas zu tun haben. Auch Mitbewerber sind nicht müde, als Trittbrettfahrer aufzutreten. So lockt etwa die Adresse www.iphone.de nicht zu Apple sondern dem BlackBerry-Hersteller RIM.

Wer sich bei der Eingabe einer bekannten Webadresse vertippt, gerät mit einer Wahrscheinlichkeit von eins zu vierzehn auf die Seite eines Trittbrettfahrers. Besonders oft haben es Typosquatter auf Internetangebote für Kinder abgesehen. Rund 60 der am stärksten betroffenen Websites richten sich an die Altersgruppe bis 18 Jahre, darunter barbie.com, disney.com und lego.com.In manchen Fällen führen Tippfehler beim Aufruf von Kinderseiten zu pornografischen Inhalten. 2,4 Prozent oder gut 46.000 der untersuchten Schwindeldomänen - darunter etliche, deren Namen Angebote für Kinder suggerieren - konfrontieren den Besucher mit nicht jugendfreiem Material.

Gegenmaßnahmen. Das Ratingsystem \"McAfee SiteAdvisor“, das bei Onlinesuche und Websurfen vor unsicheren Seiten warnt, ordnet mutmaßlichen Tippfehler-Domänen die mittlere Alarmstufe (Farbcode gelb) zu. Internetpräsenzen, von denen ein hohes Risiko ausgeht, werden mit einem roten Symbol gekennzeichnet. Ist von einer Webpräsenz bekannt, dass sie Phishing-Zwecken dient oder über Sicherheitslücken auf den Rechner des Besuchers zugreift, so weicht der SiteAdvisor auf eine sichere Seite aus. Das Ratingtool steht für User zum kostenlosen Download bereit.

Der Studie zufolge verringert die Praxis vieler Suchmaschinen, bei der Eingabe des Suchworts alternative Schreibweisen vorzuschlagen, das Risiko, an einen Domainspekulanten zu geraten. Der Bericht geht ferner darauf ein, welche Firmen und Organisationen sich am Kampf gegen Tippfehler-Missbrauch beteiligen. Microsoft etwa stellt unentgeltlich ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem der Nutzer Webfassaden aufspüren und analysieren kann.

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Relevanz der Präsenz

Bereits 67 Prozent der Unternehmen betrachten die globale Präsenz ihres Kommunikationsnetzes als \"wichtig“ oder \"sehr wichtig“. Dies ergab eine im Auftrag von AT&T durchgeführteStudie der Economist Intelligence Unit (EIU), für die weltweit 497Führungskräfte befragt wurden. Der Studie zufolge sind sich Unternehmen darüber im Klaren, dass Wachstum im Ausland ohne zusätzliche Investitionen in die IT nicht zu realisieren ist. Demnach plant ein Fünftel der Unternehmen, die Netzwerk-Investitionen in den nächsten zwei Jahren um mehr als 25 Prozent zu steigern.

42 Prozent der repräsentierten Unternehmen beabsichtigen, binnen zwei Jahren mindestens die Hälfte ihrer Umsätze im Ausland zu erzielen. Heute schaffen das bereits 30 Prozent der befragten Unternehmen. China, die USA und Indien sind dabei die meistgenannten Auslandsmärkte. Um international Wachstum zu erzielen, werden Unternehmen in den nächsten zwei Jahren unterschiedliche Strategien und Maßnahmen umsetzen.47 Prozent wollen Joint Ventures gründen, 43 Prozent spielen mit dem Gedanken, Vertriebs- und Marketingkooperationen einzugehen. übernahmen und Zusammenschlüsse sind für 40 Prozent der Befragten eine Möglichkeit, in ausländische Märkte vorzudringen.

Ein Hindernis erfolgreicher Firmenkäufe oder Kooperationen im Ausland stellt die Integration der Daten- und Kommunikationsnetze dar. Geoff Webster, Vice President Global Ventures and Business Development bei AT&T erklärt: \"Ein entscheidendes Element bei der Verschmelzung zweier Unternehmen ist die Frage, wie die Technologie zusammengeführt wird. Unternehmen, die zum Beispiel ihre Kommunikationsnetze auf IP umstellen, haben damit von Beginn an bessere Chancen, Integrationen erfolgreich durchzuführen. IP-Netze sind dafür sehr viel besser geeignet als herkömmliche Kommunikationsnetze.“

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Neuer Vice President

Motorola hat kürzlich die Ernennung von Michael Bayer zum Vice President EMEA (Europe, Mittlere Osten und Afrika) für den Geschäftsbereich Enterprise Mobility bekannt gegeben. Bayer wird das operative Geschäft innerhalb der Region leiten, die Entwicklung der regionalen Vertriebs- und Servicestruktur weiter vorantreiben und steuern, sowie fortführend strategische Vertriebslösungen zur Umatzsteigerung aufzeigen.

Bayer wurde, nach der Akquisition von Symbol Technologies, dem internationalen Marktführer von Enterprise Mobility-Lösungen, Teil des Motorola-Teams. Zu diesem Zeitpunkt war Bayer Area Vice President für Nord-, Südost- und Osteuropa und hatte die Verantwortung für die Niederlassungen in den Benelux-Staaten, Skandinavien, den baltischen Ländern, Polen, der GUS, Südosteuropa, Griechenland und der Türkei. Bayer leitete die Teams in Mittel- und Osteuropa von 2003 an bis zu seiner jetzigen Position als EMEA VP. Unter seiner Leitung wuchs das Osteuropa-Geschäft um mehr als 500 Prozent und er war für die Eröffnung von elf neuen Geschäftsstellen in diesem Gebiet verantwortlich.

Vor seinem Wechsel zu Symbol war Bayer bei Cisco Systems als Director Service Provider Marketing EMEA verantwortlich für alle Marketing-Aktivitäten im Zusammenhang mit den Service Provider-Kunden. Zuvor war er in hochrangigen Positionen bei Cisco und T-Mobile tätig. Bayer begann seine berufliche Laufbahn bei Philips Kommunikation.

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Kalk für die Zukunft

\"Diese neue Anlage ermöglicht es uns Produkte, mit speziell abgestimmten Eigenschaften herzustellen. Somit ist sie die technische Grundlage für innovative Produkte der Zukunft“, so Peter Schwei, Geschäftsführer der Wietersdorfer \" Peggauer Zementwerke GmbH. Das Herzstück der neuen Anlage ist der Kalkofen mit einer Nenntagesleistung von 330 Tonnen, der sowohl mit Erdgas als auch mit festen Brennstoffen betrieben werden kann. Der Ofen reduziert den Energiebedarf und CO2 Ausstoß um bis zu 15 % pro Tonne, bei gleichzeitiger Verbesserung der Produktqualität. Darüber hinaus werden Staubbelastung Emissionen verringert. Die w\"p mit Sitz in Klagenfurt ist in den Kernbereichen Zement, Kalk, und Baustoffe tätig und beschäftigt ca. 600 Mitarbeiter (inkl. Tocherfirmen). Das Unternehmen erwirtschaftete 2006 einen Umsatz von ca. 178 Mio. Euro. Am Standort Peggau sind insgesamt ca. 200 Mitarbeiter beschäftigt. w\"p ist Teil der Wietersdorfer Gruppe, die mit rund 3.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von etwa 650 Mio. Euro.
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HP sieht rot

Nach Trekstor wagt sich nun auch HP auf den Catwalk - eingekleidet werden jedoch keine Menschen, sondern Laptops. Die limitierte Special-Edition des HP Pavilion dv6700se Entertainment Laptops erstrahlt in Metallic-rot. So wird der Klapprechner vom Arbeitsgerät zum Hingucker. Um dem Namen Entertainment gerecht zu werden, sind eine eingebaute Webcam, digitale Funktionen wie HP QuickPlay oder der 5-in-1-Kartenleser mit an Bord. Zusätzliches Kreativ-Feature kommt durch die LightScribe-Technologie zu tragen. Diese ermöglicht das individuelle Beschriften von DVDs und CDs.

Damit der Rechner nicht nur heiß aussieht, sondern auch höllenschnell arbeitet, wurde ein Intel Core 2 Duo-Prozessor und eine neue Grafiktechnologie - NVIDIA GeForce - reingepackt. Optional kann das Pavilion Notebook mit dem so genannten HP Total Care Advisor ausgestattet werden. Es handelt sich dabei um eine einfach zu bedienende Navigationsoberfläche. Der User erhält per Knopfdruck Zugriff auf verschiedene sicherheitsrelevante Informationen. So ist es beispielsweise möglich die Seriennummer, den Garantie-Status oder auch Verbindungen zu Peripherie-Geräten abzurufen.

Ausgeliefert wird der Pavilion dv6700se ab März mit Microsoft Windows Vista Home Premium. Erhältlich ist der Laptop bei Cosmos, Quelle und Haas. Der Startpreis beträgt 999 Euro.

Technische Details

  • 15,4-Zoll WXGA Widescreen-Display (Auflösung 1280x800 Pixel)
  • Intel Centrino Duo-Prozessortechnologie mit bis zu 2,50 GHz und 6MB L2-Cache
  • 2048 MB Arbeitsspeicher, erweiterbar auf bis zu 4 GB
  • 250 GB Festplatte
  • NVIDIA GeForce 8400M GS mit bis zu 2047 MB totalem und 256 MB effektivem Grafikspeicher
  • LightScribe DVD SuperMulti Drive (+/-R double layer), integriertes 5-in-1-Kartenlesegerät
  • WLAN, Bluetooth
  • HP Pavilion Webcam inkl. integriertem Mikrophon
  • HP QuickPlay zum Abspielen von DVDs, Musikdateien oder Fotos per Knopfdruck
  • Interne Lautsprecher
  • HP Mobile Fernsteuerung
  • Microsoft Windows Vista Home Premium (32-Bit-Version)
  • Gewicht: 3,10 Kilogramm
  • Preis: 999 Euro
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    Roaming-Streit 2.0

    Daniel AJ Sokolov aus Barcelona

    Ob in Cannes oder Barcelona, ob 3GSM oder Mobile World Congress - alljährlich im Februar gibt es in Europa das große Stelldichein der weltweiten Mobilfunkbranche. Dieses Jahr haben 1.300 Aussteller auf 29.000 Quadratmetern ihre Produkte präsentiert. Parallel lieft ein umfangreiches Kongressprogramm mit 230 Vortragenden. 2.700 Journalisten berichteten in alle Welt. Und obwohl die Eintrittspreise zur Abschreckung von Konsumenten mit mindestens 599 Euro netto (ein Tag Ausstellung ohne Kongresszutritt) gesalzen sind, wurden 55.000 Besucher gezählt.

    HSPA wie warme Semmeln. Der Erfolg von mobiler Datenübertragung wurde von allen Seiten beleuchtet. österreich ist hier ein Vorzeigemarkt, da hierzulande die Nutzung besonders intensiv ist. Dies ist auf eine Mischung aus guter HSDPA-Netzabdeckung, niedrigen Tarifen und relativ hohem Preisniveau im Festnetz-Internet zurückzuführen. Mobile Datendienste sind die Hoffnung für Mobilfunknetzbetreiber, die aufgrund fallender Sprachtarife ihre Umsatz- und Gewinnsteigerungen schwinden sehen.

    Doch auch die Mobilfunk-Ausrüster können sich freuen. Der Branchenverband Global mobile Suppliers Association (GSA) zählte kurz vor dem Congresss 202 kommerziell betriebene UMTS-Netze in 87 Ländern. Davon bieten 174 Netze in 76 Ländern bereits HSDPA an. In 24 Ländern gibt es bereits 28 kommerzielle HSUPA-Netze, die auch den Daten-Upload deutlich beschleunigen. 24 weitere HSUPA-Netze sind in vorkommerziellen Stadien. Die Gesamtzahl an UMTS-Kunden (inklusive HSPA) belief sich Ende 2007 auf 179 Millionen, was ein Plus von 81 Prozent im Jahresabstand bedeutet.

    Die Selbstverständlichkeit, mit der immer mehr Kunden von unterwegs mehrere MBit/s aus dem Internet saugen, führt zu neuen Begehrlichkeiten. Für die Nutzer und auch so manchen Politiker ist es unverständlich, dass die Datenübertragung im Inland wohlfeil ist, jenseits nationaler Grenzen aber völlig absurde Mondpreise verlangt werden.

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