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Unternehmer aus Leidenschaft

Von Angela Heissenberger

Es war das Jahr Hans Peter Haselsteiners. Im April sagte er in letzter Minute den vorbereiteten Börsegang seines Baukonzerns Strabag ab und brüskierte damit Analysten wie Investoren. Doch der Bau-Tycoon blieb nichts schuldig: Als Ersatz zauberte er den russischen Oligarchen Oleg Deripaska als neuen Miteigentümer aus dem Hut. Mit diesem Coup hatte niemand gerechnet. Für 1,2 Milliarden Euro kam der ­- nach Roman Abramowitsch - zweitreichste Russe mit 30 Prozent an Bord der Strabag, der damit die Tür zur stark boomenden russischen Bauindustrie offen steht. Der fünftgrößte Baukonzern Europas ist damit dem Ziel, die Nummer eins zu werden, einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Denn »wer Russland hat, der hat Europa«, so Haselsteiner.

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Neuwahlen

Ewald Wendl wird auch weiterhin die Belange des österreichischen Fachhandels im Epson Händlerbeirat vertreten. Nachdem Wendl mit Jahresbeginn von ARP Datacon zur TPB Technische Papier Binder GmbH in Wolfsgraben gewechselt war, waren Neuwahlen angesagt, die der 43-jährige abermals bravourös gewann. Wendl will in seiner neuen alten Position auch weiterhin das Thema Epson click+more in österreich stärker vorantreiben.

\"In meiner neuen Position als Geschäftsführer bei TPB bin ich noch näher am Kunden und kann somit auch die Bedürfnisse und Erfahrungen der Endanwender in meine Arbeit im Epson Händlerbeirat einbringen,“ freut sich Wendl nach der gewonnenen Wahl. \"Es erfüllt mich mit Stolz, dass mir der heimische Fachhandel neuerlich sein Vertrauen geschenkt und mich als seinen Vertreter gewählt hat. Das beweist mir, dass ich mit meinem Engagement richtig gelegen bin, so dass ich die Arbeit, die ich im Beirat begonnen habe, nun ohne Unterbrechung fortsetzen kann.“

Seine Erfahrungen mit Epson und deren Produkte reichen weit zurück. Schon bei ARP Datacon bemühte sich Wendl intensiv, die click+more Strategie voran zu treiben, und da er bei TPB ebenfalls mit Epson-Produkten zu tun hat, war es für ihn selbstverständlich, auch aus seinem neuen Umfeld heraus für die Position im Beirat zu kandidieren.

Wendl sieht in der aktiven Mitarbeit beim Epson Händlerbeirat die große Chance, Informationen aus dem Markt direkt beim Hersteller einfließen zu lassen. \"So entstehen letztendlich genau die Produkte und Marketingstrategien, die wir Händler auch tatsächlich benötigen,“ umreißt Wendl die Aufgaben und Ziele des Beirats.

\"Die Entscheidung, dass Wendl wieder in den Händlerbeirat einzieht, lag allein bei den österreichischen Händlern“, erklärt Paul Schmidt, Direktor Vertrieb bei Epson. Neben Wendl standen zwei weitere Kandidaten für die österreichische Vertretung im Beirat zur Wahl.

\"Der Händlerbeirat ist für uns ein ausgesprochen wichtiges Gremium,“ betont Schmidt. \"Durch seine Hilfe sind wir deutlich näher an den Fachhandel herangerückt. Jeder Fachhändler hat durch den Beirat die Möglichkeit, Ideen, Anregungen und Kritik direkt an die Epson Geschäftsleitung heranzutragen. Deshalb fordere ich die Händler auch explizit auf, vertrauensvoll den Dialog mit Ing. Wendl zu suchen, denn dies ist der beste Weg für uns zu erfahren, was den Handel in österreich tatsächlich bewegt.“

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Zurück in die Post-Zukunft

Post.at - so lautete das etwas schlichte Branding der Postfüchse in der Zeit des seligen Internet-Booms. Kein Wunder, dass sich Zyniker die Verballhornung »Post ade« nur schwer verkneifen konnten. Aber seither ist viel passiert. Die Post ging mit Rückenwind an die Börse. Und hat die Anleger vorhersehbar erfreut. Im Wahljahr waren - natürlich auch wegen der massiven Politwerbung im Postkastl - nicht nur die Bilanzen vergoldet, sondern auch eine erkleckliche Dividendenrendite absehbar. Wahlberechtigte Investoren einer Volksaktie wollen schließlich nicht aufs Kreuz gelegt werden. Aber nichts hält ewig. Oder doch? Offiziell gibt es keinen Kommentar, aber aus Insiderkreisen sickert es bereits durch: Das Geschäftsjahr 2007 soll das beste seit Bestehen werden. Wichtige Bereiche wie Brief oder Werbung dürften knapp über Plan liegen und für eine rund einprozentige Umsatzsteigerung sorgen. Selbst der zuletzt gebeutelte Paketbereich behauptet sich und soll mit knapp 200 Mio. Euro zum Umsatz beitragen. Paket: Das ist das Reizwort für die Post und hat Ende letzten Jahres zu einem ein Kursmassaker an der Börse geführt. Auslöser war die Otto-Versand-Tocher Hermes. Die Logistikgruppe transportiert seit Sommer letzten Jahres wenig überraschend die Packerl der Mutter. Richtig Feuer am Dach war jedoch erst, als im November offiziell wurde, dass ausgerechnet Otto-Konkurrent Quelle mit sieben Millionen Paketen zu Hermes wechselt. Auch wenn über den Quelle-Wechsel schon ein halbes Jahr lang gemunkelt wurde, das saß wie ein Donnerschlag. Unmitttelbar nach der Ad-hoc-Meldung begann der Wirbel - und die Suche nach den Schuldigen.
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Gemeinnütziges Erfolgsmodell

Rot-schwarze Vertraulichkeit - im gemeinnützigen Wohnungswesen gibt es sie noch. Karl Wurm, roter Obmann des Verbands der gemeinnützigen Bauvereinigungen, fühlte sich nach eigenem Bekunden »sehr wohl unter lauter Schwarzen« wie Klaus Lugger, schwarzer Aufsichtsratsvorsitzender des Gemeinnützigenverbands, oder Helmut Puchebner, Präsident des (schwarzen) österreichischen Mieterbundes und ehemaliger Obmann-Stellvertreter des Gemeinnützigenverbands. Diesem widmete der Verband zum 65. Geburtstag eine Festschrift, die sich mit dem »europäischen Erfolgsmodell« der österreichischen Wohnungsgemeinnützigkeit auseinandersetzt. Das vom Wohnbauforscher Wolfgang Amann redigierte Buch habe es geschafft, dem Thema Gemeinnützigkeit einen neuen, modernen Aspekt zu geben und die Mobilisierung privater Unternehmer zum Zweck des Gemeinwohls und der damit verbundenen sozialen Verantwortung als europäisches Zukunftsmodell auch für andere Wirtschaftsbereiche darzustellen, so Michael Holoubek von der Wirtschaftsuniversität Wien. In dem Buch wird die Wohnungsgemeinnützigkeit in all ihren Aspekten ausgeleuchtet. Nach den Autoren Korinek und Holoubek ist die Europäische Union zwar auf eine offene Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb festgelegt, sie erkennt aber auch andere Modelle an.
Info: Lugger/Holoubek (2008): Die österreichische Wohnungsgemeinnützigkeit - ein europäisches Erfolgsmodell. ISBN 978-3-214-00741-6. Preis: 55,- inkl. MWSt.
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Ohne Schranken

Von Heike Wagner-Leimbach

Informationstechnologien helfen Barrieren abzubauen und schaffen neue Barrieren - dieses Spannungsverhältnis trifft besonders auf die barrierefreie Gestaltung von Webangeboten zu. Das Informationszeitalter birgt die Chance, dass Menschen mit Behinderung ein bisher nicht gekanntes Maß an Selbstbestimmtheit leben können. Es kann jedoch auch sozial benachteiligte Personen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen vom Zugang ausschließen. Der Webauftritt einer Verwaltungsorganisation ist heute die Visitenkarte, daher ist die Zugänglichkeit von öffentlichen Webseiten ein wichtiges Qualitätskriterium. Webinhalte müssen so gestaltet werden, dass sie für alle Menschen zugänglich sind. Vor allem Menschen mit Behinderung, mit anderer Muttersprache oder älteren Personen sollen Amtswege durch zugängliche Internetangebote erleichtert werden.

»Die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen und die bisherigen Erfolge sind ein wichtiger Schritt, aber es geht um noch viel mehr: Barrierefreies Internet muss zu einer Selbstverständlichkeit werden. Das ist ein wesentlicher Beitrag, Chancengleichheit in der Gesellschaft zu verwirklichen«, betont die zuständige Staatssekretärin Heidrun Silhavy. Damit Leistungen im Internet für alle Menschen einfach, schnell und komfortabel nutzbar sind, ist es unerlässlich, dass alle Verwaltungsebenen dazu beitragen.

Technologien verändern sich laufend, daher orientiert sich die Branche an anerkannten internationalen Standards: Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) der Web Accessibility Initiative (WAI) sowie deren Richtlinien in den Bereichen Autoren- und Anwenderwerkzeuge sind einzuhalten, wenn es darum geht, behördliche Angebote im Netz zu gestalten.

Was eine Barriere ist. Menschen mit Behinderungen stellen an die IKT besondere Anforderungen. So ist etwa essenziell, dass Webauftritte eine durchgängige Seitenstruktur aufweisen und vollständig ohne Maus navigierbar sind. Jeder kann im Selbstversuch testen, welche Hürden sich beim Surfen ergeben, wenn Webangebote diese Kriterien missachten. Dafür reicht es aus, einfach die Maus abzustecken. Große Bedeutung für die Orientierung hat es, ob und wie angebotene Inhalte gegliedert sind. Texte sollen in knapper, einfacher und möglichst klarer Sprache verfasst sein und durch Absätze, überschriften und zusammenfassende Abschnitte unterteilt sein.

Gehörlose Menschen kommunizieren über den visuellen Interaktionskanal. Sprechen Informationen auf Webseiten nur den Hörsinn an, sind diese für sie nicht zugänglich. Ihre Muttersprache ist die österreichische Gebärdensprache, kurz öGS genannt, ein von der Lautsprache Deutsch unabhängiges natürliches Sprachsystem von Zeichen und Gesten. Wichtige Inhalte sollten auch als Video mit öGS-Dolmetschung oder mindes­tens als Transkript zu Audiodateien angeboten werden. Barrierefreie Gestaltung von Webangeboten bedeutet auch, dass für Grafiken und Bilder eine aussagekräftige Beschreibung angeboten wird. Was fängt sonst eine Person mit Sehbehinderung, die sich Webangebote automatisiert vorlesen lässt, mit der Information »Bild1.jpg« an? Eine andere grundlegende Anforderung ist die kontrastreiche Darstellung von Navigationselementen und Inhalten. Das bedeutet etwa, dass auch bei eingeschränkter Sehleistung für Anwender eindeutig erkennbar sein muss, welcher Menüpunkt gerade auf einer Webseite ausgewählt ist. Diese Kriterien klingen selbstverständlich - und sollten es auch sein. Leider sieht derzeit die Realität teilweise noch anders aus. Zahlreiche Barrieren auf Webseiten sind nicht böse Absicht, sondern entstehen durch mangelndes Bewusstsein und fehlendes Hintergrundwissen. Mit einem optimal zugänglichen Webauftritt trägt jeder Serviceanbieter - Gemeinden ebenso wie Unternehmen - dazu bei, verbreitete Fehleinschätzungen zu berichtigen. Best-Practice-Beispiele wie www.gleichundgleich.gv.at, www.help.gv.at, www.ojm.at, www.on-line.on.eu zeigen, dass zugängliches Webdesign nicht einer kleinen Minderheit von Nutzern Vorteile bringt, sondern alle davon profitieren - sowohl Anbieter von Services im Internet als auch User. Und barrierefreies Gestalten von Webseiten muss nicht zwangsläufig teurer sein als herkömmliches Design. Sogar das Gegenteil ist der Fall, wenn entsprechende Technologien standardkonform eingesetzt werden.

Suchmaschinen optimiert. Eine Webseite, die den derzeitigen WAI-Kriterien entspricht, kann von Suchmaschinen wie Google oder Yahoo besser indiziert werden und wird höher gelistet als nicht valide Webseiten. Eine Webseite, die linear und optimal mithilfe der Tastatur navigierbar ist, kann auch leichter mit verschiedenen mobilen Geräten wie Handheld oder PDA genutzt werden. Und eine benutzerfreundliche, zugängliche Webseite funktioniert auch bei deaktivierten Funktionserweiterungen wie Skripts noch einwandfrei. Lässt sich die Schriftgröße um mindes­tens zwei Stufen vergrößern, ohne dass das Layout zerfällt oder sich Teile überlagern, ist das positiv. Firefox und Opera bieten Funktionen an, um das Standardlayout von Seiten auszuschalten. Sieht man dann eine Zeile für Zeile lesbare Webseite, deren Navigation als Liste angezeigt wird und deren Inhalt mehrere überschriften und Absätze aufweist, ist ein wichtiges Kriterium erfüllt. Entscheidend ist auch, dass nach dem Wegschalten der Farben alle Texte lesbar bleiben. Zusätzlich können auch Bilder deaktiviert werden, in diesem Fall sollten aussagekräftige Alternativtexte bei inhaltlich wichtigen Bildern aufscheinen. Bezüglich angebotenen Formularen kann wieder das Abstecken der Maus aufschlussreiche Erkenntnisse liefern.

Kostenlose Prüfung. Die ersten Aha-Erlebnisse kann jeder Interessierte durch Kurztests mit online verfügbaren, automatisierten Testwerkzeugen wie www.barrierefinder.de, www.webxact.com oder www.cynthiasays.com ergänzen. Die­se Tools prüfen jene Zugänglichkeitsanforderungen, die aus dem Quellcode einer Webseite automatisiert überprüfbar sind. Die Ergebnisse solcher Tests sind jedoch immer erst ein Anfang und stellen keine vollständige Evaluierung dar. Automatische Testwerkzeuge können niemals Benutzerrückmeldungen ersetzen. Wann Barrierefreiheit erreicht ist, lässt sich deshalb auch pauschal nicht beantworten. Welche Kriterien erfüllt werden müssen, um ein optimal nutzbares Webangebot umzusetzen, ist maßgeblich von den angebotenen Inhalten, dem Zweck der Webseiten und der angesprochenen Zielgruppen abhängig.

Die Autorin: Heike Wagner-Leimbach betreut das Thema »Barrierefreie Webangebot der Verwaltung« im Bereich IKT-Strategie des Bundes im Bundeskanzleramt.

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Goldener Osten

Im Zuge der erfolgreichen Exportaktivitäten erweitert Kapsch CarrierCom erneut seine Präsenz in Südosteuropa. Mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Serbien stärkt das Unternehmen seine Präsenz am regionalen Markt. Die neue Geschäftsstelle in Belgrad ist nach Sofia und Zagreb eine weitere Niederlassung, die Kapsch innerhalb von kurzer Zeit in dieser Region gegründet hat.

»Die Eröffnungen unserer jüngsten Tochtergesellschaften belegen ganz klar, dass wir als Kapsch CarrierCom in Südosteuropa nicht nur Chancen sehen, sondern diese auch aktiv nutzen. Je weiter man aus Wien hinausgeht, desto besser sind die Wachstumschancen. Deshalb bauen wir unsere traditionellen Kompetenzen in Zentraleuropa Schritt für Schritt in Richtung Südosteuropa aus«, erklärt Kapsch­-Vorstand Thomas Schöpf. Das Unternehmen kann in Südosteuropa auf eine starke Tradition verweisen. So ist Kapsch seit Anfang der Neunzigerjahre in Ungarn, Tschechien und Kroatien tätig. In den letzten Jahren konnten diese Bindungen weiter ausgebaut werden, da Kapsch­ CarrierCom im Zuge seiner »Follow the Customer«-Strategie mit seinen Kunden - vor allem der mobilkom - auch in Südosteuropa verstärkt zusammenarbeitet.

Die KCC-Niederlassung in Serbien zählt mit ihren derzeit vier Mitarbeitern neben neuen Tochtergesellschaften in Bulgarien und Kroatien zu den jüngsten des Unternehmens. Kapsch hat sich mit diesen Niederlassungen für die kommenden Jahre viel vorgenommen. Das Unternehmen möchte nicht nur den heimischen Mobilfunker, sondern auch lokale Kunden in Serbien bedienen. »Durch die neue Niederlassung in Belgrad bauen wir zusätzliche Kompetenz auf«, stellt Kapsch-Sprecher Hans-Georg Mayer weiters ein eigenes Kompetenzzentrum vor Ort in Aussicht. Die Serbien goutieren die Avancen der österreicher jedenfalls. Zur Eröffnung der Geschäftsstelle Ende Februar fanden sich 32 Journalisten ein - so als ob nicht vier, sondern 400 Beschäftigte stante pede aufgenommen worden wären. »Der Markt in Südosteuropa entwickelt sich sehr gut. Serbien kann auf eine allgemein rasche, aufstrebende Marktentwicklung verweisen. Gerade im IKT-Markt sehe ich für die nächsten Jahre wachsendes Potenzial«, meint auch mobilkom-Kenner und Geschäftsstellenleiter Jochen Nowotny am Rande einer großen Party, die die Wiener anlässlich der Eröffnung in Belgrad schmissen.

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IP für Hotellerie

Wenn vielleicht noch nicht zuhause oder im Büro - auch im Urlaub verändern IP-Telefonie und konvergente Lösungen das Leben der Menschen. Der britische Alcatel-Lucent-Manager Peter Tebutt durfte beim vergangenen Enterprise Forum 2008 in Paris ein Paradeprojekt des Herstellers dem Publikum präsentieren. Tebutts IP-Herz schlägt derzeit für die Hotelkette Four Pillars, die zuletzt in Gloucestershire einen neuen Standort eröffnete. Die Luxusherberge in Cotswold Water spielt nicht nur alle Stücke bei den Unterkunftsmöglichkeiten - weiche Betten, flauschige Teppiche und freundliches Personal werden garantiert -, sondern zieht auch in Kommunikationsfragen alle Register. In jedem der 219 Schlafzimmer finden müde Gäste ein IP-fähiges Handset vor, das abends Nachrichten in Voicemails sammelt und morgens per Weckservice die Urlauber und Geschäftsreisenden aus dem Schlaf reißt. Die smarten Endgeräte werden auch in den Meeting-Räumen des Hotels verteilt, während das Hotelpersonal mit Schnurlostelefonen - ebenfalls von Alcatel-Lucent - für die immerwährende Erreichbarkeit ausgestattet ist.

Basierend auf Alcatels IP-Telefonie-Plattform »OmniPCX Enterprise« werden bei der vom IT-Dienstleister NextiraOne umgesetzten Lösung externe Telefongespräche ebenso abgerechnet wie effizient abgewickelt. Die Plattform serviciert nicht nur Gäste und die Hotelverwaltung, sondern verbindet auch mit der Zentrale der Hotelkette sowie dem Contact-Center für Reservierungsfragen. Intern sind die Gespräche gratis und werden - darum geht es den Briten vor allem - auf eine Linie gebracht. Sprich: Die nächsten Anbindungen an neue Locations werden flexibel und leicht genug gemacht, um die Expansion der Hotelgruppe merkbar zu erleichtern. Mit den richtigen Werkzeugen lässt es sich eben besser arbeiten. Aus der Zentrale kommt die Bestätigung, die konvergente Kommunikationslösung »helped us improve staff collaboration«.Telekommunikationsexperten erwarten in den nächsten Jahren den verstärkten Einsatz konvergenter Netzwerke. Den Fokus richten die Unternehmen dabei auf Unified Communication - die Bündelung von Daten- und Sprachnetzen, Endgeräten, Kommunikationskanälen, Produktivitäts- und Prozessanwendungen. Dazu gibt es aber noch eine Menge Aufklärungsbedarf. Analysten sehen Unified Communications zunächst als wichtiges Projekt für große Unternehmen: »Der Rest weiß noch gar nicht, dass es das gibt. In unseren Projekten stellen wir fest, dass es an Informationen dazu mangelt, welche Lösungen verfügbar sind und welcher Nutzen dahinter steht«, so ein Branchenkenner.Die Zeit des Unwissens haben die Hoteliers in Gloucestershire jedenfalls hinter sich gebracht: Das Four Pillars Hotel setzt auf ein Vier-Säulen-Modell, in dem Netzwerk, Nutzer, Geschäftsprozesse und das gesammelte Know-how zu einer neuen Nutzererfahrung geformt werden.

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Verlängert

\"Hermann Egger ist ein sehr erfahrener Manager im Energiebereich. Er hat in den vergangenen Jahren wesentlich zum Erfolg der Kelag beigetragen. Das Unternehmen steht vor neuen, großen Herausforderungen, es freut mich, dass sich der Aufsichtsrat heute einstimmig für Kontinuität im Vorstand der Kelag entschieden hat“, erklärte der Aufsichtsrats-Vorsitzende Günther Pöschl.

Entsprechend den von den Eigentümern der Kelag definierten Wachstumsinitiativen soll der Kelag-Konzern in den nächsten Jahren ein umfangreiches Investitionsprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energieträger verwirklichen. Rund eine Milliarde Euro sollen in die verstärkte Nutzung der Wasserkraft in Oberkärnten, in Netzausbauten in Kärnten sowie in die Nutzung von Bioenergie in Südosteuropa investiert werden. \"Die Umsetzung der Wachstumsinitiativen ist eine spannende Herausforderung. Sie ermöglicht es uns, die Eigenständigkeit der Kelag zu sichern, bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue Jobs zu schaffen\", erklärte Egger dazu.

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Wer bremst, verliert

Es ist mobil, allwissend und bedarfsgesteuert. Es ist die perfekte Umgebung für nie dagewesene Effizienz und Mobilisierung der Mitarbeiter. Es ermöglicht den dynamischen Austausch von Know-how, ist immer erreichbar, sichert und stärkt Geschäftsbeziehungen. »Wir leben bereits in einer dynamischen Welt«, weiß Pat Russo, Konzernchefin des großen Herstellers Alcatel-Lucent. »Die­se Umgebung nimmt Einfluss auf jede Minute unserer Arbeit und unserer Freizeit.« Was Russo meint, ist vor allem das Ungewisse, die ständig möglichen Veränderungen in der Wirtschaft, die jedes Unternehmen - und noch wuchtiger jeden Arbeitnehmer - treffen können. Russo spricht von einer zunehmend wichtigen Politik der Geschäftsbeziehungen. Was früher linear und selten exerziert wurde, ist heute komplexes, tägliches Geschäft im Projektmanagement, in Arbeitsgruppen und Beziehungen mit Partnerunternehmen. Diese sollen mit dem »Dynamic Enterprise« nun gestärkt und abgerundet werden. Zweiter Stock, alles aussteigen bitte: Wir sind im Enterprise 2.0 angekommen.

Was Alcatel-Lucent nun vorhat, ist schnell erklärt. Das Rezept klingt einleuchtend einfach: Man nehme ein bisschen Hype von Web 2.0, mische eine gehörige Portion Social Networks hinzu und stecke das Ganze in den Framework-Ofen. Das Resultat ist eine Kommunikationsarchitektur, die alle jene Vorteile der Web-2.0-Bewegung, wie schnelle, flexible Vernetzungen und das belebende Teilen von Wissen, versteht. Tom Burns, Chief Operating Office, Alcatel-Lucent Enterprise Business Group, sieht signifikante Wettbewerbsvorteile für die Early Adopter eines solchen dynamischen Frameworks. Manager und Wissensarbeiter werden mit der besseren Vernetzung mit den Kollegen und dem perfekten Zugriff auf das Unternehmens-Know-how rasant wie nie zuvor Entscheidungen treffen können. Weiters können mit dem richtigen IT-Untergrund neue Services und Produkte - bei Alcatel-Lucent pauschal »Werte« genannt - in kürzerer Zeit bei den Kunden, Partnern oder Kollegen sein.

Im einem im Herbst letzten Jahres veröffentlichten Gartner-Dataquest-Report berichten die Experten, dass der Gesamtmarkt für Unternehmenstelefonie zuletzt leicht geschrumpft sei. Dagegen hätten IP-Lösungen innerhalb dieses Marktes deutlich zugenommen. Alcatel-Lucent hält die Spitzenposition bei der reinen TDM-Telefonie und bei der kumulierten Betrachtung von IP- und TDM-Lösungen. »Unternehmen auf der ganzen Welt migrieren stetig in Richtung IP. Sie nutzen damit die erweiterten Möglichkeiten und profitieren von Kosteneinsparungen in modernen Kommunikationsnetzen«, erklärt Hubert de Pesquidox, Präsident der Aktivitäten im Bereich Unternehmenskommunikation bei Alcatel-Lucent. »Die CIOs wollen heute von der Leistungsfähigkeit offener Standards wie IP profitieren und gleichzeitig bereits getätigte Investitionen schützen. Alcatel-Lucent und seine Partner bieten Kunden ein Rundum-Sorglospaket, um deren gesamte Sprach- und Netzinfrastruktur auf den neuesten Stand der IP-Technik zu bringen und dabei alle Möglichkeiten der Migration zu nutzen.« Besonders im Trend: die nahtlose Verbindung von Mobilfunk und Festnetz. So bieten die Partner Mobilfunklösungen, bei denen das Handy als vollwertige Nebenstelle eingesetzt wird. Auf diese Weise sind Mitarbeiter auch unterwegs unter ihrer Festnetzdurchwahl erreichbar, ohne umständlich Umleitungen programmieren zu müssen.

Was das Produktportfolio betrifft, soll im Zusammenhang mit dem Dynamic Enterprise unter anderem eine Telefonieplattform für mittlere Unternehmen eine wichtige Rolle spielen, die Alcatel-Lucent Ende Oktober letzten Jahres vorgestellt hat: Was in Lösungen für Großunternehmen üblicherweise in Form zahlreicher unterschiedlicher Server daherkommt, integriert »BICS« (Business Integrated Communications Solution) in einer Appliance. Im Gehäuse eines flachen 19-Zoll-Einschubs sind hier der Omnipcx Enterprise IP-Telefonie-Kommunikations- und der 4645 Voicemail-Server, das Omnivista 4760 Netzwerkmanagementsystem, das Omnitouch Contact Center (Standard Edition) sowie der »My Instant Communicator« integriert.

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Im Test: Creative Zen Plus

von Judith Karasek

Der Zen Stone Plus von Creative beeindruckt zu allererst, weil er unglaublich süß aussieht. Wahrscheinlich keine Stärke die Männerherzen höher schlagen lässt. Das weibliche Testerherz kam aber nicht umhin genau solche Herzrhythmusstörungen zu bekommen. Nähert man sich nach ein paar Minuten wieder seinem Ruhepuls, lässt die Begeisterung ein wenig nach.

Ausstattung
Mit den Maßen 53,7 x 35,6 x 16 Millimeter und einem Gewicht von 24 Gramm fällt der Zen Plus Stone in die Kategorie Fliegengewicht. Obschon seiner zierlichen Gestalt stecken zwei Gigabyte Speicher in ihm. Zum Preis von 49,90 Euro hat Creative weiters ein Radio, ein Diktiergerät und einen Lautsprecher mitrein gepackt. Ein passendes Verhüterli ist ebenso mit dabei. Dieses ist aber nicht wirklich gut gelungen: Das Plastik ist zwar rutschfest, aufgrund der \"klebrigen\" Oberfläche bleiben jedoch sämtliche Rucksackbrösel daran kleben. Die Entscheidung lautet daher: Zerkratzter Player versus schmuddeliger Player. Welchen Weg man auch einschlägt, eines gilt immer: Die Songs lassen sich angenehm per Drag und Drop vom PC auf den Player spielen. Dies gilt im umgekehrten Fall auch für Dateien die mit dem Diktiergerät aufgenommen wurden. Erhältlich ist der Player in den Farben schwarz, weiß, grün, blau, rot und pink.

Bedienung
Der Player verfügt im Prinzip über lediglich drei Tasten. Die Bedienung ist daher einfach und intuitiv. Auf das Lesen der Bedienungsanleitung kann getrost verzichtet werden. Negativ aufgefallen ist, dass der Player höchst unangenehm knackst bevor man ihn einschaltet. Ob dies serienmäßig ist, kann an dieser Stelle natürlich weder angenommen noch ausgeschlossen werden. Haben die Ohren diesen Knacks-Start überlebt, kann dem wahren Sinn und Zweck eines MP3-Player gefrönt werden: Musik hören. Die Tonqualität des Stone Plus ist sehr gut, der Equalizer brauchbar, nur ein wenig lauter könnte der Player sein. Die mitgelieferten Kopfhörer sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei, dies überrascht beim Preis des Players aber nicht. Hört man über den integrierten Lautsprecher, ist ein ziemlicher Tonqualitätsverlust wahrzunehmen. Der Sound klingt blechern und ist bei so manchen Mittelklasse-Handys besser. Ist einem der aktuell laufende Songtitel gerade nicht geläufig, reicht ein Blick auf das OLED-Display. Dieses hat die vollkommen ausreichende Auflösung von 64 x 64 Pixel und erstrahlt in Blitzblau.

Fazit
Der Creative Zen Stone Plus ist ein netter Player zum kleinen Preis. Hört man über Kopfhörer ist der Sound in Anbetracht der Größe des Players schwer in Ordnung. Lauscht man jedoch über Kopfhörer, vergeht einem schnell die Lust daran.

Plus/Minus
+ Design
+ Tonqualität (Kopfhörer)
+ Preis
- Tonqualität (Lautsprecher)

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