Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Bürotauglicher Entertainer

Musik-Handys sind hip. Anscheinend Grund genug für Siemens das S75 mit einem aufwändigen Musik-Player auszustatten. Damit muss man nie mehr auf die Lieblingssongs verzichten. Der eingebaute Music-Player für MP3- und alle AAC-Formate (bis zu AAC++) lässt sich über eine spezielle Taste, den so genannten Music Key, an der Vorderseite des Handys intuitiv bedienen. Mit nur einem Tastendruck kann man damit laut Hersteller aus jeder Anwendung heraus jederzeit zum Music-Player wechseln und die Musik im Hintergrund abspielen, während man beispielsweise eine MMS oder E-Mail schreibt. Für \"Play\" und \"Pause\" gibt es zudem eine weitere separate Seitentaste. Bis zu 10 Stunden Musik in CD-Qualität sollen auf die im Lieferumfang enthaltene 128-MB-RS-Multimediakarte sowie in den internen Telefonspeicher (20 MB) passen. Alle Musikstücke werden automatisch nach Künstler, Album und Genre sortiert. über eine schnelle GPRS-Verbindung (Klasse 10) kommen Songs und Musikvideos direkt aufs Handy.

Auch ein mobiles Büro
Das 103x47x19 Millimeter große und 89 Gramm schwere Handy bietet aber auch zahlreiche Business-Funktionen: Unterwegs kann man überall per E-Mail, Instant Messaging oder MMS kommunizieren. Mit dem eingebauten Organizer hat man sämtliche Termine, Kontakte und Aufgaben fest im Griff. Alle neu eingegangenen Anrufe, Nachrichten und Termine sieht man mit der Unified Inbox - den gemeinsamen Eingangskorb - auf einen Blick und ist immer bestens informiert. Praktisch für Instant Messaging: Wer aus dem Freundeskreis gerade online ist, zeigt das neu aufgebaute Adressbuch an. Ferner sollen jedem einzelnen Kontakt zur Anruferkennung individuelle Klingeltöne sowie Videoclips zugeordnet werden können.
Das 1,8 Zoll große TFT-Display bietet mit 262.000 Farben und 132x176 Pixel viel überblick: es zeigt nicht nur die üblichen Informationen wie eingehende Anrufe sondern auch Hinweise auf wichtige Termine. Für einen schnellen Datenaustausch mit dem PC stehen Bluetooth, Infrarot und USB 2.0 zur Verfügung. Die integrierte 1,3-Megapixel-Kamera mit Fotoblitz (kann auch als Taschenlampe genutzt werden) und der Digitalzoom ermöglichen, eigene Videoclips aufzunehmen und farbenfrohe Erinnerungsfotos festzuhalten. Die Stand-by-Zeiten gibt der Hersteller mit bis zu 300 Stunden an, Gespräche können bis zu 5 Stunden gehalten werden.

Das S75 ist ab sofort in den Farben \"Piano Black\" und \"Zirconia\" erhältlich.

Read more...

Intelligentes Netzwerk im Kleinen

Der Netzwerkausrüster Cisco setzt seine KMU-Offensive fort und will intelligente Netze \"für alle Unternehmensgrößen verfügbar und leistbar\" machen. Die erste Komplettlösung \"Business Communications Solution\" mit neuen Netzwerkprodukten, integrierten Telefondiensten, Service und Support und die Umstellung auf ein konvergentes IP-Netzwerk soll kleinen und mittleren Unternehmen klare Wettbewerbsvorteile bringen. Der Vorteil dabei: Sprach-, Daten- und Wireless-LAN-Anwendungen können gemeinsam und sicher betrieben und die wichtigsten Geschäftsprozesse auf Netzwerkprozesse umgestellt werden.

\"Alle Unternehmen sind heute einem zunehmenden Konkurrenzdruck ausgesetzt und müssen sich rasch an ständig wechselnde Marktanforderungen anpassen. Die Vereinheitlichung der Kommunikation in einem konvergenten IP-Netzwerk erhöht nicht nur die Flexibilität, sondern hilft auch, die Kosten zu senken, Betriebsabläufe effizienter zu gestalten und die Kundenbeziehungen zu verbessern“, erläutert Cisco-Geschäftsführer Günther Patterer die Bedeutung von integrierten Netzwerklösungen für alle Unternehmensgrößen.

\"Die Konsolidierung aller Kommunikationsprozesse und Datenströme über ein IP-Netzwerk eröffnet ferner neue Möglichkeiten zur Nutzung produktivitätssteigernder Anwendungssoftware. IP-Telefone können über die reine Sprachfunktion hinaus beispielsweise auch zur Inventarsteuerung oder für das Datamanagement eingesetzt werden, integrierte CRM-Funktionen wiederum können die Servicequalität beim Kunden maßgeblich erhöhen“, ergänzt Philipp Hausner, Technology Marketing Manager Cisco Systems EMEA.

Die Cisco Business Communications Solutions adressiert den Bedarf kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) mit 20 bis 250 Mitarbeitern, lässt sich aber auch auf Firmengrößen mit bis zu 1.500 Mitarbeitern skalieren. Dadurch soll die Lösung mit den Anforderungen und der Größe der Unternehmen mitwachsen.

Read more...

Neu an Bord

Dimoco freut sich über Neuzugang: Margit Anglmaier tritt in die Fußstapfen von Angelika Trippolt, die mit Mitte November in Mutterschutz geht. Anglmaier zeichnet per sofort für die Marketing-Communications-Agenden des Full-Service-Provider verantwortlich.

In der Funktion als PR- und Marketingmanagerin ist Margit Anglmaier, 25, für den gesamten Marketing Communications Bereich von Dimoco verantwortlich. Per sofort übernimmt Anglmaier damit die Pressearbeit, die Organisation von Events, den Webauftritt des Unternehmens sowie die interne und externe Kommunikation - dazu zählt u. a. die strategische und operative Planung von Kampagnen/Marketingaktionen.

Anglmaier bringt mehr als sechs Jahre Berufserfahrung und ein FH-Studium aus \"Europäischer Wirtschaft und Unternehmensführung\" mit an Bord. Zuvor war sie beim B2B-Provider Priority Telecom als Marketing Communications Managerin und im Rahmen eines zweimonatigen Auslandsaufenthalts in Spanien sowie in der Agenturbranche in österreich tätig.

Read more...

Mini-PC im HIFI-Format

Mit seinem neuen XPC System M1000 will der Mini-PC-Hersteller Shuttle jetzt Deutschlands Wohnzimmer erobern: Das schlanke Media-Center, das problemlos in jedem HiFi-Rack Platz findet, ist mit aktuellsten Top-Komponenten ausgestattet und dient gleichzeitig als CD-/DVD-Player, Videorekorder und Radio-/Fernsehempfänger.

Namhafte Ausstattung von Intel, Nvidia und Creative
Das Shuttle XPC System M1000 ist komplett mit der aktuellsten PC Hardware ausgestattet. Herzstück des Systems ist ein Intel Pentium-M-Prozessor vom Typ 740, der mit 533 Megahertz schnellen Front-Side-Bus sowie einer Taktfrequenz von 1,73 Gigahertz ausgestattet ist. Als Grafikkarte werkelt eine GeForce 6600SE in dem Gerät, das durch die PureVideo Technologie von Nvidia ein sehr gutes TV-Bild und HDTV-Tauglichkeit bieten soll.

Falls der interne Speicherplatz nicht ausreichen sollte, können Daten immer noch auf CD und DVD gebrannt oder auf einer Speicherkarte abgelegt werden. Dafür stehen ein vierfach Double-Layer DVD-Brenner sowie ein 8-in-1 Multiformat Cardreader zur Verfügung.. Um einen möglichst optimalen Sound kümmert sich zudem eine Sound Blaster-Karte aus dem Hause Creative, die unter anderem mit 7.1-Kanal-Surround-Sound und einer 24-Bit-Auflösung aufwartet. USB 2.0 und FireWire-Anschlüsse ermöglichen die schnelle Datenübertragung von der Digitalkamera oder dem MP3 Player. Dank integriertem LAN und WLAN lassen sich Inhalte von Media Center kompatiblen Geräten - egal wo sie sich im Haus befinden - auf dem Shuttle XPC System M1000 wiedergeben.

Die Vorstellung des Shuttle XPC Media Centers geht mit der Vorstellung des Microsoft Windows XP Media Center Editon 2005 Updates einher. Während der Entwicklungsphase des Shuttle XPC Systems M1000 hat Shuttle eng mit Microsoft zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass der Mini-PC problemlos mit den neuen Leistungsmerkmalen des Betriebssystems zusammenarbeitet. Zu diesen gehören der Away Mode, Unterstützung für Dual TV-Karten und Kompatibilität zu Media Center Extender Geräten und der Xbox 360.

Das Shuttle XPC M1000 wird ab dem vierten Quartal 2005 für einen Preis von 2.055 Euro verfügbar sein.

Read more...

W900: Erstes UMTS-Musikhandy

Immer die Lieblingssongs dabei zu haben ist für viele Menschen heutzutage schon eine Selbstverständlichkeit. Ob in der U-Bahn, in der Warteschlange oder beim Joggen - mit Musik wird sogar die langweiligste Tätigkeit spannender. Damit man aber zum Handy nicht auch noch einen MP3-Player mitnehmen muss, wurden die beiden Geräte einfach miteinander verbunden. Das W800 von Sony Ericsson hat es uns vorgezeigt, nun folgt die Einführung des neuen UMTS-Mobiltelefons W900 auf den höchst erfolgreichen internationalen Launch des ersten Walkman-Handys.

Musikübertragung und -Download
Zu den attraktivsten Eigenschaften des W900 gehört die Möglichkeit, Musikdateien auf außerordentlich einfache Weise zu importieren, zu übertragen, abzuspielen und zu verwalten. Die Tracks können laut Hersteller aus unterschiedlichen Quellen importiert werden - entweder over-the-air direkt aufs Mobiltelefon, wenn ein entsprechender mobiler Musik-Download-Dienst des Netzbetreibers oder eines anderen Anbieters zur Verfügung steht, oder über einen PC.

Um digitale Musikdateien vom PC zu übertragen, soll man sie einfach per Drag&Drop aufs Mobiltelefon ziehen können. Das W900 ist auch mit allen Inhalten kompatibel, die mit Hilfe eines der führenden Softwarepakete für Musik-Management kopiert wurden. Besonders vorteilhaft ist dies für Nutzer, die bereits einen anderen digitalen Music-Player besitzen und Tracks aus ihrer CD-Sammlung auf das W900 aufspielen möchten.
Das W900 wartet mit einem integrierten freien Speicher von 470 MB auf, kann aber problemlos aufgerüstet: Einfach einen Memory Stick PRO Duo einsetzen (derzeit mit Speicherkapazitäten von bis zu 2 GB im Handel erhältlich), und schon hat man Platz für bis zu 1.000 Tracks. Die Musikdateien können in allen gängigen Formaten gespeichert werden: MP3, AAC oder AAC+, MIDI, WAV und XMF.

Funktionen und Design
über die Musik-Tasten gelangt der Nutzer sofort zum Walkman Player, wo er durch Playlists, Künstler oder einzelne Songs scrollen kann. Kommt während des Musikgenusses ein Anruf, unterbricht der Klingelton die Audio-Darbietung und die Musik hält für die Dauer des Telefongesprächs an.
Auf eine leise Berührung hin öffnet sich das Handy automatisch und gibt eine große Tastatur frei. Nahezu alle Funktionen können laut Hersteller aber auch mit geschlossenem Handy ausgeführt werden; so kann der Nutzer etwa Nachrichten lesen oder seine Musikbibliothek durchsuchen, ohne das Gerät zu öffnen.

Imaging und Multimedia
Das W900 verfügt auch über sämtliche Vorzüge eines Imaging- und Multimediagerätes. Breitband-Geschwindigkeiten für schnelle Downloads werden genauso geboten wie reaktionsschnelle Browsing-Funktionen und ein großer 2,2-Zoll QVGA TFT-Bildschirm.
Die 2-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz- oder Fotolicht eignet sich ideal, um große Momente für immer festzuhalten. Dank Sony Ericssons Dual-Front-Design wird die Kamera mit beiden Händen in waagrechter Position bedient, was für maximale Stabilität sorgen soll. Zudem zeichnet die Kamera auch Videos mit bis zu 30 fps (Frames pro Sekunde) auf - eine doppelt so hohe Geschwindigkeit wie bei den meisten herkömmlichen Imaging-Handys - mit der eine Wiedergabequalität auf TV-Niveau erreicht wird.
Mit der beigefügten Adobe PC-Software sollen sich Fotos und Videos leicht auf den PC übertragen lassen, sobald das Handy über die schnelle USB-Verbindung angeschlossen ist. Die Bilder können dann mit der Adobe Software editiert, ausgedruckt und versandt werden; Videos kann man über den Apple QuickTime Player abspielen.
Als Entertainment-Gerät nutzt das W900 die Möglichkeiten von UMTS maximal aus: So kann der Nutzer schnell und reibungslos durch Videos, Games, Sounds und Grafiken surfen und sie herunterladen.

Zubehör
Das W900 ist das erste Mobiltelefon von Sony Ericsson, das mit der portablen Stereo-Freisprecheinrichtung HPM-80 mit Fernbedienung geliefert wird: Damit kann der Nutzer seinen Walkman Player bedienen, ohne ihn aus der Tasche ziehen zu müssen. Ein USB-Kabel und die Disc2Phone PC-Software zur übertragung und Verwaltung von Musikdateien sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Das UMTS Walkman Mobiltelefon W900 ist in schwarz oder weiß lieferbar und kommt voraussichtlich Ende des 4. Quartals 2005 zu einem vorläufigen Richtpreis von EUR 700 in den Handel.

Read more...

Suche nach Aufmerksamkeit

Auch wenn heute die Marketingindustrie in den neuen Medien nicht annähernd jene Umsatzprognosen erreicht, die zu Zeiten des Dot-com-Booms frech hinausposaunt wurden - ein Selbstläufer ist die neue Kommunikation der Marken und Unternehmen allemal. Vor allem der Trend zu integrierten Werbekampagnen verschafft der Werbewirtschaft Wachstum in den Onlinemedien. Die Unternehmen schalten nun nicht mehr nur vereinzelte Sujets in Zeitungen oder Magazinen, sondern holen den Kunden dort ab, wo er sich im Augenblick befindet. »Früher hat man nach den Schaltungen von Sujets einfach abgewartet, wie die Konsumenten reagieren«, vergleicht Marcantonio Bottaro, Geschäftsführer der Werbeagentur Buongiorno, »heute werden die Kunden an der Hand genommen und weitergeführt«. Bottaro jongliert mit Ausdrücken wie »landing pages«, »Incentivierung« und »Responseverstärkung mittels Wallpaperdownloads« und zeigt, was heute topaktuell ist: E-Marketing. Agenturen wie Buongiorno, die sich auf E-Mail-Marketing spezialisiert haben, sind lebendige Beispiele für einen neuen Aufbruch der Werbewirtschaft ins elektronische Zeitalter. Gewiss, das Zeitalter hat vor Jahren schon begonnen, doch die neuen Mittel greifen erst jetzt so richtig. Das Marketing in den sich etablierenden neuen Medien Internet und Mobilfunk ist so etwas wie Zentral- und Osteuropa zur mächtigen, westlichen Wirtschaft: Die Expansion in diese neuen Märkte reißt das eingerostete Wirtschaftswachstum Westeuropas auf inspirierende Weise mit. »Die generelle Steigerungsrate der gesamten Werbebranche ist sicherlich dem Bereich E-Marketing zu verdanken«, bestätigt Günther Schönauer, Geschäftsführer des Fachverbands für Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer.

Positive Prognosen. Die Herren in der Kammer sind positiv gestimmt: Der Fachverband rechnet derzeit laut einer Umfrage unter seinen Mitgliedern mit 1,8 Prozent Wachstum im Gesamtwerbemarkt bis Februar 2006. Vor drei Monaten lagen die Erwartungen noch etwas tiefer: bei plus 1,5 Prozent. »Grund zum Jubel ist das dennoch nicht«, sagt Fachverbandsobmann Peter Drössler. Aber auch hier steht so manches neue Medium wieder im Rampenlicht. Die positivsten Erwartungen haben die Befragten diesmal (wie schon die Jahre zuvor) für so genannte Below-the-Line-Aktivitäten, also Marketingmaßnahmen, die nicht der klassischen Werbung für TV, Radio oder Printmedien entsprechen. Wachstumsspitzenreiter dieses Nischenbereichs sind einmal mehr die prognostizierten Aktivitäten im Internet mit einem Plus von knapp zehn Prozent. »Die Prognose bestätigt den schon länger andauernden Trend, demzufolge Below-the-Line im Vergleich zur Klassik stetig an Bedeutung zunimmt«, erläutert Josef Leitner, Geschäftsführer von Focus Media Research. Diesen Trend sieht naturgemäß auch E-Mail-Vermarkter Bottaro: »Tendenziell ist der Onlinemarkt im Vergleich zu den Offlinemedien im Aufwind.«

Qualitätsoffensive. Buongiorno sieht auf die Branche eine Qualitätsoffensive zukommen, Newsletter- und E-Mail-Kampagnen werden zunehmend mit redaktionellen Inhalten getarnt, um so unverfängliche und akzeptierte Werbeflächen zu bieten. Von dem unheilvollen Spamming ist Buongiorno aber in etwa so weit entfernt wie ein Veganer vom Eiweißschock (mal abgesehen von Bohnengerichten). Für die geregelte und erwünschte Business-to-Consumer-Kommunikation setzt Bottaro auf »double opt-in«. Das heißt: Die Konsumenten respektive Internet- und E-Mail-User bestätigen eine zuvor durchgeführte Anmeldung zu einem Gewinnspiel, zu einem Newsletter, zu einer Werbeaktion neuerlich. »Wir beobachten bei Lesern, die sich zweimal eintragen, besonders hohe Klickraten«, berichtet Bottaro. Durch »Permission based«-Marketing wie diesem grenzt sich die Branche deutlich von den Spammern ab. »Wir beobachten heuer im Internet einen Boom wie im Jahr 2000«, berichtet Schönauer. Die Internetwirtschaft wächst wieder signifikant. Derzeit werden ebenso viele Homepages angemeldet wie zu den besten Zeiten des Dot-com-Booms.

Gerangel um Gesetz. Der automatisiert millionenfach ausgesendete Werbemüll von Servern schwarzer Schafe, die statistisch gesehen mehrheitlich in den USA sitzen, hat zuletzt nicht nur die brave heimische Werbewirtschaft alarmiert. »In der EU ist nun der Wahn ausgebrochen, alles regulieren zu wollen«, sagen nun böse Zungen. Jene Regelung aus dem Telekommunikationsgesetz (TKG), die Firmen die werbliche Kommunikation mit Verbrauchern zwar teilweise verbietet (der Kunde muss sich in einem Geschäftsverhältnis mit dem Unternehmen befinden oder aber einer Zusendung zugestimmt haben), mit branchennahen Unternehmen aber gestattet, soll nun empfindlich verschärft werden. Brüssel fordert nun die österreicher auf, den Paragraphen 107 im TKG, Titel »Unerbetene Nachrichten«, einer strengeren Handhabung zu unterziehen. Ein einschlägiger Initialantrag der öVP hat eben den Verkehrsausschuss passiert und soll bereits Anfang 2006 in Kraft treten. Prinzipiell sieht die EU eine allgemeine Opt-in-Regelung für die B2B-Kommunikation vor: Unverlangte Zusendungen ohne vorhergehende Geschäftsbeziehung sind damit für alle Branchen tabu. »In erster Linie sind aber eher die Konsumenten schützenswert«, kann sich die Antragsstellerin öVP-Abgeordnete Karin Hakl nicht mit diesem vermeintlichen Todesstoß für die B2B-Wirtschaft anfreunden. »Damit wäre es etwa für Medien nicht mehr möglich, bei Unternehmen breit für Inserate zu werben«, warnt sie. Einen Ausweg dazu liefert wieder eine EU-Richtlinie: Die Mitgliedstaaten können den strengen Rahmen mittels Opt-out-Möglichkeiten aufweichen. Dazu wurde dem Gesetzestext eine Erläuterung angefügt, die besagt, dass Zusendungen an offen gelegte E-Mail-Adressen einer Website eines Unternehmens im eigentlichen Sinne zur Kontaktaufnahme einladen. »Wenn jemand auf seiner Website eine Kontaktadresse angibt, so will er doch mit anderen kommunizieren«, erklärt Hakl. Um Massenzusendungen zu vermeiden, gäbe es ohnehin wirksame Maßnahmen, die etwa die Zusendung an mehr als fünfzig Adressen eines Unternehmens verbieten. Was Hakl nicht verstehen kann, sind Ressentiments der Internetprovider und der Opposition, die auch diese Erläuterung gestrichen haben möchte. »Wenn wir ein Wachstum in der Wirtschaft wollen, muss es eine solche Hintertür geben«, sagt sie. Dem widerspricht Kurt Einzinger, Generalsekretär der Internetprovidervereinigung ISPA: »Wir wollen natürlich nicht den Erstkontakt zwischen Unternehmen verhindern, doch eine Offenlegung von E-Mail-Adressen als Zustimmung zu interpretieren, Zusendungen bekommen zu wollen, ist schon kurios.« Vielmehr seien Geschäftstreibende in der E-Commerce-Branche ohne Wenn und Aber dazu verpflichtet, ihre E-Mail-Adresse offen zu legen. Teilweise würde auch das Mediengesetz die Unternehmen dazu anhalten. Wirkliche Geschäftskommunikation findet auf anderen Ebenen statt, sagt Einzinger. »Dazu muss niemand nur aufgrund einer E-Mail-Adresse Werbung empfangen«, interpretiert der ISPA-Generalsekretär wiederum Hakls Antrag als »Zugeständnis an die Direktmarketingwirtschaft«.

M-Commerce im Aufwind. Abgesehen von den Querelen im E-Mail-Bereich macht sich der Mobilfunk als weiteres Marketingmedium für künftiges Wachstum stark. Das Geschäft mit dem Handy ist einem starken Wandel unterworfen. Nicht nur der Benutzerkreis hat sich in den letzten Jahren ausgeweitet, sondern auch die Funktionalitäten der Endgeräte. Der Mobile-Marketer Dimoco setzt auf das Handy als Allroundwerkzeug. Mobile-Marketing wird dabei durch zahlreiche Bereiche komplettiert, wie etwa unterschiedliche Zahlungssysteme und spezielle Services. Ob als Eintrittskarte zum nächsten Event oder mobiler Gutschein fürs Lieblingsgeschäft - das Handy als dauernder Wegbegleiter übernimmt immer mehr Funktionen. »Die größten Entwicklungen wird es im Bereich Payment und Content geben«, sagt Dimoco-Geschäftsführer Gerald Tauchner. Die zunehmende Verbreitung von Text- und Bildinhalten in den Mobilfunknetzen sieht Tauchner eng mit Marketing- und Paymentlösungen verzahnt und spricht von einer Evolution, die nun die Revolution abgelöst hat.

Martin Chaloupek, Geschäftsführer des Telefonmarketingunternehmens atms, sieht den Trend zum Marketingmedium Handy etwas pragmatischer. Sein Leitspruch ist einfach: »From Hype to Reality.« Noch würden sich für viele Unternehmen Werbekampagnen über die Handys nicht rechnen. Dennoch sind SMS-Aktionen bereits fester Bestandteil der Werbebranche. Es gelte hier wie bei E-Mail-Newsletters, die Werbung geschickt in einen Mehrwert für den Kunden zu verpacken. Sollte dieser Mehrwert Content sein, hat Chaloupek schon ein Best-Practice-Beispiel parat: Die Handelskette Saturn schickt ihren Newsletterabonnenten SMS-Nachrichten mit Infos zu Shopangeboten des nächsten Tages. Aufbereitet sei diese Werbung »wie die Abendausgabe der Kronen Zeitung«, pointiert Chaloupek die essenziellste Weisheit der Marketer, »Content is King«.

Eine weitere handfeste Erweiterung der Kanäle der Werbeunternehmen ist der Bereich »On-Pack-Promotion«. Diese Disziplin beschreibt die Verknüpfung von Werbung, Produktkauf und Mehrwert für den Konsumenten. Aktuelles Beispiel: PIN-Codes für Gewinnspiele oder MP3-Downloads (also Incentives) an Cola-Flaschen, die zum Kauf des dunklen Getränks animieren. Doch nicht nur der einmalige Kauf des Produkts ist das Ergebnis solcher verschränkter Kampagnen. Unternehmen sehen diesen Erstkontakt mit dem Konsumenten als Startrampe für die weitere Beziehungsgeschichte. Die Klienten werden beizeiten dann im Sinne einer »Reaktivierung« neuerlich informiert. »Letztendlich geht es darum, den Wert einer Marke den Stammkunden klar zu machen«, spricht Chaloupek vom stets gleichen Ziel der Wirtschaft, eine Partnerschaft mit dem Kunden einzugehen.

Altersunterschiede. Der branchenbekannte dänische Marketingguru Martin Lindstrom sieht in den neuen Medien vor allem die Zukunft des Marketings bei der Unternehmenskommunikation gegenüber jüngeren Erwachsenen. Twens, also Menschen der Altersgruppe von zwanzig bis 29 Jahren, können Lindstrom zufolge durchschnittlich 5,4 Informationskanäle gleichzeitig aufnehmen - ältere lediglich 1,7. Der Beweis für diese These konnte zuletzt in Wien erbracht werden. Bei einem Vortrag sprach Lindstrom einen Teilnehmer im Zuschauerraum an, der gerade eine SMS-Nachricht in sein Handy tippte. Er konnte kein einziges Wort der Passagen wiedergeben, die Lindstrom zuletzt am Podium besprochen hatte. Was dies für E-Marketing heißt? Die Werbewirtschaft kann sich - wenig überraschend - über die neuen Kanäle nur schwer auf ein älteres Publikum konzentrieren. Diese Zielgruppe ist derzeit tatsächlich bei »Above-the-Line«-Maßnahmen wie TV, Radio und Print besser aufgehoben. Bei allen anderen bedeutet der Trend zu Multimedia auch ein Ende der dezidierten Aufmerksamkeit. Die gleichzeitige Nutzung von Internet und Fernsehen nimmt zu, weshalb die TV-Werbung nicht mehr so intensiv beachtet wird. Webvideos werden in den kommenden Jahren zum Liebling der Onlinewerbung werden. Davon geht das US-Unternehmen DoubleClick aus. Setzen Werber derzeit bereits noch große Hoffnungen in den Onlinebereich »Rich Media«, soll dieser in wenigen Jahren eine evolutionäre Erweiterung um eine Videokomponente erfahren. Sobald die Online-Publisher technologisch für Videostreaming aufgerüstet haben, sei der Fluss der Werbedollars von Rich-Media-Formaten wie Flash und Java in Videoapplikationen auf den Handys und PCs zu erwarten. Die Spots werden dann direkt zum Zuschauer gebracht - ganz persönlich und direkt ins E-Mail-Postfach. Das Besondere: Die Werbebotschaft kann nun ebenso emotional kommuniziert werden wie im klassischen Fernsehformat (das bereits von der Internetgeneration gerne ignoriert wird).

Bestes Beispiel fürs Wachstum bei E-Marketing bietet die Internetsuchmaschine Google. Sie befindet sich dank anhaltendem Boom bei Onlinewerbung im Aufwärtstrend. Der Riese verdoppelt derzeit seine Umsätze und vervierfacht die Gewinne. Man erinnert sich wieder der goldenen Zeit des Dot-com-Booms. Für österreich gilt: »Wir wollen das Bewusstsein stärken, dass gute Kommunikation eine sinnvolle Investition in den Unternehmenswert darstellt,« sagt WKO-Mann Drössler.

Read more...

Glückliches, zweischneidiges Glas

Bereits im Frühjahr 2006 soll das lange auf Eis gelegte Breitbandprojekt blizznet einen ersten Wachstumsschub auf eine Reichweite von 50.000 Haushalten erfahren. In dieser Phase will man die Finanzierungsmöglichkeiten für eine weitere Aufstockung auf 250.000 Haushalte evaluieren, heißt es bei der zuständigen Koordinationsstelle, dem Presse- und Informationsdienst im Rathaus. Trotzdem liegen in dem mächtigen Gebäude ob des nahen Starts in die Breitbandszene die Nerven blank. Angriffslustige Termini wie \"Marktstart“ oder \"Konkurrenzsituation“ möchte man überhaupt nicht in den Mund nehmen. Das junge Breitbandprojekt, das sich auf den omnipotenten Glasfaserzugang bis in die Haushalte stützt, sollte beschützt zu werden. Diesmal ist es ein Elefant im Glashaus, der, wenn er einmal mit Kampfpreisen los gelassen wird, so mancher Kupferschmiede das Fürchten lehren wird. Ergo wird keinesfalls mit Steinen geworfen: das Wiener Zukunftsnetz, wie es politisch korrekt von seinen Granden getauft wurde, bleibt offene Plattform - auch für die lokal etablierten Breitbandprovider. Dennoch: dass man dem Projekt jeglichen Konkurrenzfaktor absprechen will, ist - gelinde gesagt - blauäugig. Für die eingesessenen Provider wird es bald heißen, hierbei mitmachen zu müssen - um nicht den Anschluss in der Hauptstadt zu verlieren.

Das kommende Jahr beschert diesem Land und seiner Hauptstadt ohne Zweifel wieder ereignisreiche Konstellationen. Zwei davon sind in diesem Zusammenhang erwähnenswert: Zum einen verleiht uns die EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr erhöhte Aufmerksamkeit, auch was zukunftsweisende Infrastrukturpolitik betrifft. Zum anderen tagt Ende Jänner der FTTH Council Europe in Wien, der sich das Ziel gesetzt hat, die Trommeln für Glasfaserprojekte (Fiber-to-the-home, kurz FTTH) in Europa zu rühren. Deren Vorsitzender, Paul Naastepad, hat gegenüber dem Report einmal von einer einmaligen Chance auf die Pole-Position für den Wirtschaftsstandort Wien gesprochen. Im Wettbewerb mit den nahen Förderregionen im Ausland sei Breitband ein zunehmend unverzichtbarer Faktor. Bis dato sind die für den Bau solcher Breitbandnetze bereit gestellten EU-Fördergelder in den Brüsseler Töpfen verkommen - zumindest was Anfragen aus österreich betrifft. Doch ist ein politisch getriebener Breitbandausbau natürlich ein zweischneidiges Schwert. Wem wird hier mehr Schaden zugefügt: dem auf Marktwirtschaft reduzierten Mitbewerb? Dem Steuerzahler, der zunächst unrentable Unterfangen teuer vorfinanziert? Doch böse ist, wer dabei nur Böses denkt. International gebetsmühlenartig rezitierte Beispiele aus heutigen Breitbandvorzeigeländern haben bewiesen: ein konzertierter Roll-out, bestenfalls mit staatlichen Mitteln, ist der effizienteste Hebel in die Multimediagesellschaft. Dass dabei die Fördertöpfe meist nur Initialzünder sind, ist mehr als klug. Zumindest das hat sich teilweise auch schon in österreich erwiesen. Vielleicht aber ist hier endlich ein Paradigmenwechsel gefragt: Breitband ist bald ebenso wichtige Infrastrukturlandschaft wie die Autobahnen. Und dort ist die Logik einer strategischen Vorfinanzierung längst allen klar.

Zum Wiener Rathaus gibt es eine nette Anekdote. Das Thema Infrastrukturausbau betreffend ist sie gnadenlos pathetisch, dennoch im Zusammenhang reizvoll, sich an sie zu erinnern: Anlässlich des bevorstehenden Bauendes des Wiener Rathauses wurde 1882 zur Turmgleiche ein großes Fest gefeiert. Rathaus-Architekt und -Baumeister Friedrich von Schmidt brachte aus diesem Anlass drei Trinksprüche aus. Hoch oben auf dem Gerüst hatte er drei Gläser vor sich stehen, die er auf den Kaiser, das Vaterland und das Volk von Wien erhob. Nach jedem Trinkspruch warf er das Glas in die Tiefe. Die ersten beiden zerschellten klirrend im Hof. Das dritte, zu Ehren des Volkes von Wien geleerte Glas aber blieb zu den Klängen des Donauwalzers unversehrt im Hof liegen.

Read more...

Mehr Sicherheit für Arzneimittel

Der Einsatz von RFID in der Arzneimittelbranche klingt vielversprechend: Im Prinzip können die Daten der Arzneimittel überall erfasst werden - sowohl am Produktionsstandort als auch in Krankenhäusern und Apotheken. Damit vereinfacht sich die Zuordnung von Medikamenten. Unmittelbar vor der Verabreichung kann die Krankenschwester überprüfen, ob der Patient das richtige Medikament in der korrekten Dosierung bekommt.

Da zunehmend gefälschte Medikamente auf dem Markt kursieren, hat die Pharmabranche besonders großes Interesse daran, dass ihre hochwertigen Produkte gegen Betrug geschützt werden. Auch Patienten können profitieren, da mit der Technik die richtige Medikation überprüft werden kann.

Das System von Siemens Business Services arbeitet mit Chip-Etiketten, die auf der Verpackung oder direkt an Produkten angebracht sind, etwa versiegelten Ampullen. Die RFID-Chips arbeiten sowohl mit Radio- als auch mit Ultrahochfrequenzwellen. Sie kosten ab 25 Cent pro Stück und können zusammen mit einer Antenne ohne Probleme in Papier, Kunststoff oder Keramik integriert werden. Der Empfänger kann bis zu fünf Meter vom RFID-Chip entfernt sein, ohne dass die Datenerfassung gestört wird.

Laut Siemens bietet diese Identifizierungstechnik mehr Möglichkeiten als nur die eindeutige Erkennung von Originalware. So sollen trotz der schnelleren Abläufe beim Verpacken um bis zu 50 Prozent weniger Fehler auftreten - etwa durch reduzierte Falschlieferungen. Die Lagerhaltungskosten sollen auf ein Minimum sinken, da die Bestände jederzeit per Funk berührungslos kontrolliert und mit der Nachfrage abgestimmt werden. Die Qualität der Medikamente soll dabei zudem durch eine lückenlose Kühlketten-Dokumentation gesichert werden können.

Read more...

Markante Front, praktikables Heck

Die markante Front des Egeus zeigt die typische Verspieltheit eines Concept Cars: Weit nach hinten gezogene Scheinwerfer stehen im Kontrast zu der tief gezogenen Motorhaube und verleihen dem Egeus ein gewisses Maß an Dynamik. Die harmonische Formgebung unterscheidet den Franzosen vom aggressiven, bulligen Auftreten anderer SUVs. Die harmonievolle Linienführung zeigt sich insbesondere im übergang zwischen der Motorhaube und der stark gewölbten Frontscheibe, die ebenso fließend in das kuppelförmige Glasdach übergeht. Die Heckscheibe nimmt die Form der Frontscheibe wieder auf und schafft so eine homogene Silhouette, die an die aerodynamische Form eines Coupés erinnert.
Der Innenraum dürfte platzbedürftige Insassen mit vier Einzelsitzen restlos überzeugen. Wer sich beim Einsteigen gerne helfen lässt, kann die Vordersitze nach außen drehen und die Sitzfläche um sieben Zentimeter absenken. Die Fondtüren sind hinten angeschlagen, so dass auf die B-Säule verzichtet werden kann. Ein netter Aspekt findet sich im Fonds des Fahrzeugs: Der untere Teil der zweigeteilten Heckklappe kann als Ladeschlitten ausgefahren werden, um schweres Gepäck besser einladen zu können.
Was eine echte Oberklassenlimousine sein will darf natürlich auch nicht mit der Motorisierung geizen. Ein 3.0 l V6-Dieseltriebwerk mit 250 PS dürfte für einen standesgemäßen Vorwärtsschub sorgen. Der vollautomatische Allradantrieb regelt die Antriebskraft an allen vier Rädern - abhängig von der Traktion - in einem Bereich zwischen 0 und 100 Prozent.
Read more...
Subscribe to this RSS feed